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Rainer

ich auch, ich auch: mein op-bericht

servus zusammen,

ich bin der neue ;) ich wurde heute morgen nach 'ner bimax entlassen und schreibe gerade nen umfassenden bericht. könnte allerdings noch'n eck dauern, wird aber denk ich noch im laufe des tages fertig.

freut euch drauf ;)

gruss, rainer

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so, ich bin's wieder. ich hab diese seite leider erst viel zu spät entdeckt, als ich auf der einem braces-online-ersatz war ;) und weil mir die bereits geschriebenen erfahrungsberichte vor meiner op sehr geholfen haben, habe ich mich dazu entschlossen, auch ein bisschen von meiner zu berichten.

kurz zu mir: ich bin 25 jahre alt und habe eine zwar vorhandene, aber nicht unbedingt ausgeprägte progenie/pseudoprogenie. vor ziemlich genau drei jahren wurde bereits 'ne gaumennahterweiterung durchgeführt; der kieferorthopäde war danach eigentlich der meinung, ich würde um die bimax drumrumkommen - so war's jetzt aber doch nicht. ergo: eine bimaxilläre umstellungsosteotomie war fällig.

operiert wurde ich vergangenen mittwoch in der uni-klinik erlangen von prof. neukam, wo ich übrigens schon seit neun semestern zahnmedizin studiere :) das hatte den vorteil, dass ich schon das eine oder andere mal bei einer solchen op assistiert hatte und wusste, was da eigentlich vor sich geht.

ich werd mir jetzt einfach mal von der seele schreiben, was mir im moment in den sinn kommt.

der tag vor der op:

bis zehn uhr war check-in in der klinik und ich war auch schon zehn vor zehn da :) danach das übliche: warten auf den anästhesisten, kurz zum chirurg, kurz zum kfo und noch nen haufen röntgenbilder gemacht. und weil der narkosearzt leider den ganzen tach nicht kam, warte ich bis 22:00 uhr abends. und weil ich eigentlich der meinung war, ich dürfte nix mehr essen, habe ich schon mittags mit meiner diät begonnen :) mit einverständnis des arztes hab ich mir dann abends dann doch noch nen joghurt eingebaut. danach noch die schlafpille geschluckt und die nacht durchgepennt.

der op-tag:

ich wurde um 6:30 uhr geweckt und bekam auch gleich das happy-dormicum. rein in die sexy op-wäsche und mit dem bett in die op-schleusse. dort wurde ich von nem ganzen haufen netter op-schwestern auf den op-tisch umgelagert, zugedeckt und in den op reingefahren. dort wartete auch schon das anästhesie-team auf mich; ich bekam den ersten zugang in die vene - und wenige sekunden später war ich weg.

meine erinnerungen setzen nun erst wieder im aufwachraum ein: ein pfleger fragte mich, ob ich schmerzen hätte. hatte ich aber nicht, und so verbrachte ich die nächsten stunden damit, mich mit meiner situation zurechtzufinden: magensonde und blasenkatheter. der splint war zu diesem zeitpunkt noch nicht eingesetzt und so war es mir zu keinem zeitpunkt auch nur im ansatz übel. irgendwann kam dann der chirurg vorbei und setzte mir den splint und leichte gummizüge ein. meine eltern und meine freundin kamen dann auch irgendwann vorbei, was ich allerdings nur bedingt realisierte.

gegen den verdammt trockenen mund gab's ein wirklich geniales gerät: mir wurde quasi ständig kalter wasserdampf ins gesicht geblasen, der durch den offenen mund auch innen rein gelangte. wirklich sehr zu empfehlen, da der dampf gleichzeitig sehr angenehm kühlte.

wie nach bimaxillären op's in erlangen üblich verbrachte auch ich die kommende nacht im aufwachraum, angeschlossen an ekg und blutdruckmessgerät. weil sich letzteres jede halbe stunde automatisch aufpumpte, war an schlafen nicht zu denken. am frühen morgen wurde mir dann der blasenkatheter gezogen, was eine recht schmerzhafte angelegenheit war. gegen acht uhr wurde ich dann in mein zimmer auf station geschoben.

der erste tag danach:

auch an diesem tag war an schlafen nicht zu denken. dies lag vornehmlich daran, dass meine nase ziemlich dicht war und mein mund durch die doch ziemlich angeschwollene unterlippe ständig zu ging. und auf die seite legen ging ja auch nicht wirklich. aber auch was positives gab es: ich war (und bin) komplett schmerzfrei und brauchte ab diesem tag keine schmerzmittel mehr. ich wurde dann auch gleich mit dem rollstuhl zum röntgen (ich war noch ziemlich wacklig auf den beinen) gefahren, um ein paar kontrollaufnahmen zu machen. und erfreulicherweise: alles im grünen bereich. den übrigen tag verbrachte ich dann im bett, bekam literweise penicillin über den zugang und ein paar tropfen sondenkost. zum glück war meine freundin ständig da und brachte mir neue coldpacks, ohne sie hätte ich das ding wohl kaum so gut durchgestanden...

mir wurde dann auch bald eröffnet, dass die magensonde erst am dritten postoperativen tag gezogen werden sollte, um eine verunreinigung der wunden durch nahrung zu vermeiden. begeisterung! am abend liess ich mir nach anfänglichen einschlafproblemen noch ein paar tabletten geben und konnte dann -mit kleinen unterbrechungen- die nacht durchschlafen.

der zweite und dritte tag danach:

es wird dicker! mein gesicht schwoll nun merklich an, auch die wirklich unterbrechungsfreie kühlung schien nicht wirklich etwas zu bringen - im nachhinein betrachtet ein trugschluss. auch während dieser tage wurde ich komplett über die sonde ernährt, alles andere wäre mir ehrlich gesagt auch zu anstrengend gewesen. flüssigkeit gab's über den zugang. ich fühlte mich an diesen tagen ehrlicherweise nicht besonders toll, aber ich wusste, dass es ab dem vierten tage wieder aufwärts gehen würde. auch deshalb, weil mir am abend des dritten tages die magensonde gezogen wurde (ich fands nicht wirklich schlimm) und ich endlich eine der legendären krankenhaus-suppen probieren durfte ;) essen ging von anfang an recht gut, weil die gummis nach wie nicht besonders fest gespannt waren. der doc war auch sehr zufrieden, weil ich ohne größere probleme in den splint fand.

die tage danach:

es schwillt tatsächlich ab! langsam, aber stetig nimmt die spannung der haut ab und die dicken backen nehmen langsam ab. im übrigen hatte ich gar keine schwellung unter den augen, was mich ziemlich wunderte, weil ich bei der gne vor ein paar jahren kaum mehr zu den augen heraus sehen konnte. nun denn, mir konnte es ja recht sein. allmählich konnte man auch die hämatome erkennen, die sich langsam in allen möglichen farben bildeten :) mittlerweile sind die der schwerkraft folgend den hals runter auf die brust gerutscht.

ja, und heute am dienstag morgen wurde ich dann auch schon entlassen. ich fühle mich eigentlich ziemlich gut und hab nach wie vor keine schmerzen; dank der ständigen kühlerei hält sich auch die schwellung wirklich in grenzen und ich habe die hoffnung, dass ich in ein paar tagen wieder unter die leute gehen kann ;) weil sich die kaumuskulatur natürlich noch an die neue situation gewöhnen muss, verspüre ich noch so was wie muskelkater an diesen stellen.

nächsten montag werden dann die fäden gezogen und mitte nächster woche kommt dann der splint raus und die kfo-behandlung kann fortgesetzt werden.

fazit: es war nicht so schlimm, wie ich mir das vorgestellt hatte. zugebenen: ab und zu (vor allem während der ersten tage) gelangt man schon an einen punkt, an dem man nur noch heulen könnte. aber durch die tolle unterstützung durch meine freundin, mein familie und die vielen freunde kam ich über diese situationen zügig hinweg.

so, das soll's von mir erstmal gewesen, bitte entschuldigt diesen holprigen schreibstil - irgendwie bin ich noch ein bisschen gaga ;) ich hab mit sicherheit nen ganzen haufen vergessen, also fragt bitte, wenn euch noch was interessiert!

schönen abend, rainer

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Sooo Rainer. Ist ja auch eine nette Story :)

Nett fand ich, daß sie dir sogar einen Katheter gelegt haben, wo ich mich eigentlich fragen muß: warum? Magensonde kam bei mir am nächsten Tag raus, also auch nicht am 3ten und eigentlich haben sich meine Wunden nicht so wirlich entzündet ;)

Das Gerät mit dem Wasserdampf hätte ich aber auch wirklich gerne gehabt! :)

Das mit dem nicht schlafen können, kenne ich nur zu gut, aber das geht gottseidank vorbei. Vor allem fehlt es einem wirklich, sich auf die Seite zu drehen.

Ich hab nur noch eine Frage und die auch an alle, bezüglich des Splintes.

Der Splint wird doch einfach nur in den Mund eingeführt und auf den Unterkiefer quasi aufgesetzt, das wars dann doch auch schon? Gestern sollte ich nämlich zum ersten Mal nachts den Splint tragen und irgendwie komish ist das schon, wenn er so locker ist :) Oder mache ich da was falsch? :)

Najut, Grüsse

Marco

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n'abend marco,

Nett fand ich, daß sie dir sogar einen Katheter gelegt haben, wo ich mich eigentlich fragen muß: warum? Magensonde kam bei mir am nächsten Tag raus, also auch nicht am 3ten und eigentlich haben sich meine Wunden nicht so wirlich entzündet ;)

den katheter haben sie mir gelegt, weil sie wollten, dass ich mindestens bis zum nächsten morgen nicht aufstehen muss. und weil da durch die ganzen infusionen ja auch ganz schön flüssig sind, mussten die den beutel dann auch gleich zweimal leeren ;)

Der Splint wird doch einfach nur in den Mund eingeführt und auf den Unterkiefer quasi aufgesetzt, das wars dann doch auch schon? Gestern sollte ich nämlich zum ersten Mal nachts den Splint tragen und irgendwie komish ist das schon, wenn er so locker ist :) Oder mache ich da was falsch? :)

du hattest den splint also bisher gar nicht drin? oder nur in kombination mit gummis? der dient eigentlich nur dazu, den unterkiefer und damit die vier dazugehörigen kaumuskeln in ihre neue position zu "führen", was natürlich nur passieren kann, wenn man den mund zu macht ;) weil man das aber auch bei nicht verschnürtem mund ab und zu mal macht (z.b. beim schlucken), macht auch ein lose eingesetzter splint sinn.

sach ma, hattest du nach deiner op sensibilitätsstörungen?

weiterhin nen schönen abend, rainer

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Moin Rainer,

das mit dem Katheter hat scheinbar noch einen anderen Grund den ich heute erfahren habe, aber wäre jetzt schon sehr medizinisch zu erklären ;) Bei mir hats die liebe Urinflasche getan.

Den Splint hatte ich die ersten 3 Tage drin, durfte ihn dann rausnehmen, hab ihn dann 2 Wochen nicht getragen und trage ihn jetzt jede Nacht. mit eingehängten Gummis, die ich wohl noch so 4 Wochen tragen soll. (Bin ich froh, wenn ich die nicht mehr tragen darf :) )

Wie du meinem OP Bericht entnehmen kannst, hab ich Sensistörungen. D.h meine Unterlippe und mein Kinn sind taub, vor allem wegen der Kinnplastik, aber es kribbelt schon ab und an, was ja ein gutes Zeichen ist. Man hat mir auch bestätigt, daß mein Nerv nicht durchgetrennt worden ist, aber es eben durchaus bis zu einem halben Jahr dauern kann, bis das Gefühl wieder da ist.

Wie siehts bei dir aus? :)

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sers marco,

ich habe rechts unten noch gar kein gefühl, an allen anderen stellen ein bisschen eingeschränkt. aber auch mein operateur hat mir versichert, dass er ihn nicht zersägt hat ;)

offensichtlich scheint es bei der splint-geschichte auch verschiedene meinungen zu geben: ich trage meinen seit der op dauerhaft mit gummis und muss das noch eine woche tun. dann kommt er wohl komplett raus und der kieferorthopäde wird weiterbehandeln.

sach ma, wie isses denn bei dir mit dem essen? bei welcher flüssigkeitsstufe bist du denn mittlerweile angekommen? ;) wann darfst du wieder normal essen?

gruss, rainer

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Rainer mein größtes "Problem" ist ja, daß meine Oberkieferzähne sehr locker sind, weil der Oberkiefer in der Mitte geteilt wurde, um die von der GNE entstandene Zahnlücke zu schließen. Insofern soll ich die 6 Wochen möglichst nicht belasten (3 sind ja schon um, jibbie).

Bei welcher Flüssigkeitsstufe hmm. Also ich bzw. meine Mutter (danke Mom ;) ) püriert mir momentan das Meiste. Und Pasta Chutta oder auch Nudeln mit Tomatenspße schmecken püriert echt lecker. Püriertes Hähnchen mit Reiss und viel viel Soße geht auch. Einfach mal austesten.

Ansonsten viel Kartoffelpürre mit Hipp/Alete Gläsern. Auch da mein Tipp, kauf dir die ab dem 12ten Monat, der Rest schmeckt nicht. Hau das Glas in den Mixer und misch das Gemixte mit dem Kartoffelpü'. Schmeckt sehr lecker.

Köllns Haferflocken (die weichen/warmen) mit kalter Milch ist das auch ein schöner Brei zum schlucken, ess ich jeden morgen zum Frühstück.

Naja, was gibts noch. Zerstampfte Banane...Säfte. ...Kohlenhydrat-Shakes ;)

Nach 6 Wochen werd ich mich mal an weiche Sachen heranwagen. Und nach 3 Monaten sollte ich eigentlich wieder alles essen dürfen. Ich mach das aber sehr von meinem Gefühl in den Frontzähnen abhängig.

Grüsse

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Ist es bei euch auch so (bei denen wo der Unterkiefer zu weit vorn steht, begriff ist mir grad entfallen) , dass euer Gesicht total schmal wirkt, oder is es bei euch eher nicht so trotz Fehlstellung und endert sich das dann automatisch mit der Op das alles nicht mehr so "fahl" aussieht?

wäre schön wenn ihr mir antworten

lg ria

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Rialein, jupp, war bei mir auch so. Wenn dein Oberkiefer zu weit hinten ist, bzw der Uk zu weit vorne, wirkt das Mittelgesicht extrem eingefallen und dadurch schmal. Auch das wird sich mit der Op ändern ;)

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jau, auch bei mir war das tendenziell so, obwohl bei mir insgesamt um nur 4mm korrigiert wurde. ingesamt wurde mein gesicht also etwas runder, auch schon bedingt durch die gne vor drei jahren. mal sehen, wie es aussieht, wenn die schwellung vollends weg ist :)

gruss, rainer

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hey , ging ja fix mit antworten :)

So und wie habt ihr euch so gefühlt, als das ganze Op Zeugs noch kein Thema war? auch irgendwo unwohl gefühlt, also so gehts mir eigentlich häufig, und dann scheu ich meist zurück wenn mich irgendeiner zu intensiv anschaut, weil ich denke derjenige könnte was bemerken, naja und dann is es meist so viele wissens halt nciht das das mit dem Kiefer zusammenhängt und sagen , Mensch ess doch mal mehr. (auch wenn ich doch so schon immer total schlank bin)

ria

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also, um ehrlich zu sein: bei mir spielte das aussehen bei der op-entscheidung gar keine rolle, weil ich nie ein problem damit hatte. und ich denke, den meisten menschen wird nun auch keine direkte veränderung an meinem gesicht auffallen, möglicherweise empfinden es manche nun etwas harmonischer. mal abwarten...wie ausgeprägt war denn deine dysgnathie? wieviele mm wurden korrigiert?

gruss, rainer

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@ Rialein : Mein Gesicht wirkt trotz der Fehlstellung nicht schmal und eingefallen ( Toni und Marco müssten das bestätigen können, Ihr habt ja Fotos von mir :) ), obwohl die Fehlstellung bei mir "gut und gerne" 1 cm beträgt. Meine Kfo meint immer, dass ich es von der Optik sozusagen noch gut erwischt habe, denn bei mir wird die Fehlstellung durch die Weichteile (also Wangen und Lippen) ganz gut verdeckt.

Vielleicht bin ich da so 'ne Art "Sonderfall", aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass man mir diesen ganzen Mist nicht schon auf 100 Meter Entfernung ansieht !

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Hallo Rainer!

Mußt Du für die Entfernung ins Krankenhaus,oder wird es ambulant gemacht?

Die Helferin von meinem Chirurgen sagte am Telefon,es gehe ambulant und in der Praxis,das wäre natürlich genial!

Liebe Grüße

Ciao toni

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sers toni,

das wird stationär gemacht. ambulant (also morgens op unter vollnarkose, dann den tag bis abends in der klinik und dann nach hause) hat man mir auch angeboten, aber das ist mir einfach ein bisschen zu riskant, zumal ich niemand hätte, der mich im notfall nachts in die klinik fahren könnte.

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Hallo Rainer!

Wie lange mußt Du denn im Krankenhaus bleiben?Werden alle Platten und Schrauben entfernt?Nach einer Bimax hätte ich mich wohl auch für eine stationäre Behandlung entschieden.Ich hatte heute den Termin beim Chirurgen,nur die linke Platte wird entfernt,ambulant und unter örtlicher Betäubung,na ja,ich bin gespannt,und hoffe,ich kippe in der Praxis nicht um!

Dir wünsche ich für Mittwoch alles Gute!

Ganz liebe Grüße

Ciao toni

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moin toni,

ich nehme an, dass ich vielleicht so ein, zwei nächte dableiben muss - aber eine ärzliche aussage kann man sich ja leider so gar nicht verlassen :D es kommen alle platten raus, oben vier und unten zwei.

warum wird bei dir nur eine platte entnommen?

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Hallo Rainer!

Warum bei mir erstmal nur die rechte Platte entfernt wird,weiß ich nicht,ist mir aber auch egal.Ich bin ja kein Feigling,aber bei dem Gedanken,dass beide Platten unter lokale Anästhesie entfernt werden sollten,wird mir schon etwas mulmig!

Dir drücke ich nochmal die Daumen,und warte dann auf Deinen Bericht.

Ganz liebe Grüße

Ciao toni

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so,

seit ner stunde bin ich also schon wieder daheim. und ich muss: sagen, es war echt angenehm :D

kurzer bericht: wurde dienstag morgen stationär aufgenommen, dann das übliche an untersuchungen (rö, photos, path-test usw.). diesmal kam der anästhestist auch nicht erst nachts und ich konnte den nachmittag/abend noch in der stadt verbringen. gepennt hab ich auch ohne pille wie ein stein; die op war dann für 11:00 uhr angesetzt, wegen eines ausfalls war ich dann aber schon um 9:00 dran. mir-doch-wurschd-tablette geschluckt und ab in den op. wie alle bisherigen vollnarkosen habe ich auch diese als äußsert positiv empfunden, op dauer waren 76min, weil bei mir noch ein schleimhauttransplantat vom gaumen entnommen wurde und zwischen die schneidezähne verpflanzt wurde.

aufwachen war auch sehr angenehm, keine verstopfte nase, kaum schwellung - war fast schon irgendwie lustig mit den pflegern :) schmerzmittel hab ich auch keine gebraucht und nach ner guten stunde kam ich wieder auf station. dort bin ich auch gleich wieder aufgestanden, ich war kreislaufmäßig wirklich ziemlich fit.

gegen abend dann noch ne klare brühe geschlürft, penicillin gekriegt und noch ne ordentliche dosis cortison gegen die schwellung eingefahren. und auch diese nächste nacht konnte ich voll durchschlafen, schwellung hält sich aktuell wirklich in grenzen, ich hol mir halt alle zehn minuten nen neuen eisbeutel. meine platten und schrauben hab ich mit heimgekriegt, bei interesse kann ich die photographien und reinstellen.

jau, soviel dazu, fragen bitte an mich :D

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Hallo Rainer!

Hey,das ging ja schnell!!!

Ein paar Fragen hätte ich:Was ist ein Path-Test?

Würdest Du etwas mehr von der Schleimhauttransplantation berichten?

Und ja,bitte Bilder reinstellen!

Ich wünsche Dir ein schnelles Abschwellen

Ciao toni

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servus toni,

der PATH-test ist ein test, um objektivierbar festzustellen, inwieweit die sensibilität wieder zurückgekehrt ist. dafür hält man sich eine an einen computer angeschlossene temperatursonde an den jeweiligen bereich; die sonde heizt sich durch durchfliessendes wasser auf und du als patient musst auf einen knopf drücken, wenn du den temperaturunterschied bemerkt hast. das gleiche passiert dann noch mit kaltem wasser und das an allen vier betroffenen nerven. bei mir war die sensibiltät im übrigen wieder bei fast 100% :D

zur schleimhauttransplantation: bei mir entstand ja nach meiner gne eine lücke, die durch ein herauswachsendes knochenstück verursacht wurde. dadurch kam es auch zu einem schleimhautverlust im bereich zwischen den beiden mittleren schneidezähnen. um diesen defekt zu decken wurde nun ein sog. gestielter lappen vom gaumen aus präpariert und quasi um diese entsprechende stelle gelegt. gestielt übrigens deswegen, weil durch diesen gefäßstiel die blutversorgung des lappens besser gewährleistet ist als bei einem freien transplantat.

bisher sieht's ganz gut aus, mal sehen ob's diesmal länger hält :D

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Hallo Rainer!

Hast Du denn eine Schleimhauttransplantation hinter Dir?Und die hat nicht "gehalten"?

Ich hatte zwar keine GNE,habe aber trotzdem Lücken zwischen den 1er im OK und UK.

Werde mich mal bei meinem Chirurgen erkundigen.

Freut mich,dass die Sensibilität zu 100% wieder zurück ist!

Ciao toni

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im prinzip war das jetzt schon der dritte anlauf. beim ersten mal wurde auch knochen verpflanzt, das zweite mal wurde zeitgleich mit der bimax gemacht, doch dieses transplantat ging nach wenigen tagen verloren.

naja, ich hab die hoffnung noch nicht augegeben - im übrigen zahlt die kasse solch rein ästhetischen dinge nicht, und so ne op iss wohl ziemlich teuer...

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