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dulcie

Schnitte von außen oder innen?

Hi, ich möchte mich mal vorstellen. Seit 2 Wochen hab ich jetzt Brecketts, und soll in 1-2 Jahren am Unterkiefer - nach vorne hin - bei Dr. Krenkel in Salzburg operiert werden.

Ich weiß allerdings nicht, ob die Schnitte innen oder außen gemacht werden, ich les auch immer Unterschiedliches, bei manchen ist von innen die Rede, andere wieder reden von Narben die bleiben.

Vielleicht könnt ihr mir da weiter heldfen, ich freue mich auch über Erfahrungsberichte aus Salzburg, wenn ihr die gleiche Operation hinter euch habt.

Ich finds super, daß ich das Forum hier gefunden habe, liebe Grüße inzwischen! :-)

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Hallo Dulcie,

Erst mal: schön, dass Du hergefunden hast.

Geht es dir darum, ob die Schnitte bei der OP im Mund oder außen (an der Wange) gemacht werden? Dazu ein Zitat aus den FAQs zu dem Thema:

"- Wo verlaufen die Schnitte?

o Dysgnathie-OP’s werden heutzutage ausschließlich von der Mundhöhle aus operiert – es sind danach also keine äußerlichen Narben sichtbar! Im Oberkiefer verläuft der Schleimhautschnitt im Mundvorhof (D.h. oben zwischen Zähnen und Lippe) und reicht etwa von den großen Backenzähnen der einen Seite bis zu denen der anderen Seite. Im Unterkiefer verläuft der Schnitt am aufsteigenden Ast des Unterkiefers und reicht auch hier etwas in den unteren Mundvorhof hinein. Die Schnitte werden mit mehreren Stichen vernäht".

Du wirst also nach der OP keine Narben im Gesicht haben.

Liebe Grüße.................................................................Anna

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Hallo Dulcie,

woher hast du die Information über die Schnitte/Narben außen?

Hier aus dem Forum nicht und von Dr. Krenkel sicher auch nicht. Warst du bei ihm schon zur Beratung?

Wie Anna schon geschrieben hat, wird von der Mundhöhle aus operiert. Es wird lediglich von einigen Chirurgen bei einer UK-Verlagerung an der Wange ein kleiner Schnitt auf jeder Seite gemacht und die Schrauben werden von außen hineingedreht. Dieser Schnitt wird mit ein oder zwei Stichen genäht und ist schon nach 2 bis 3 Wochen kaum mehr sichtbar.

Einen (schon etwas älteren) Erfahrungsbericht aus Salzburg findest du hier.

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... für die schnelle information. ich war vor 1 1/2 jahren bei dr. krenkel, und konnte erst jetzt mit der brecketts behandlung anfangen, aus beruflichen gründen. deshalb kann ich mich nicht mehr genau erinnern. aber ich habe nochmal in den unterlagen zur op nachgesehen, und da stand, daß eben unter umständen auch von außen - also von der wange - her geschnitten wird. und dann habe ich von einer bekannten gehört, die auch diese op gemacht hat, und jetzt 2 sehr schlecht verheilte narben im gesicht hat..

ich mach mir ein wenig sorgen, weil ich eine eher starke narbenbildung habe..

noch eine frage hätte ich: mir haben total viele leute - keine fachleute meistens - von der op abgeraten, weil das ja ein so schwerwiegender eingriff ist, und mir dauernd alternativmethoden vorgeschlagen. das war unter anderem ein grund, weshalb ich erst jetzt mit der behandlung anfange. war das letzte jahr bei einem osteopathen, wegen einer anderen sacher allerdings, und der hat gemeint, ich soll die behandlung bei ihm erst wirken lassen, weil wenn ich zum damaligen zeitpunkt mit der zahnbehandlung angefangen hätte, würde es mir erschwert, den ablauf in der osteopathiebehandlung aktiv mitmachen zu können, weil die zahnspange sehr viel einfluß auf den ganzen körper hat. und jetzt meinte er eben, daß sich die behandlung soweit gesetzt habe und daß ich ruhig mit der zahnspange anfangen könnte. das hat mir sehr geholfen, muß ich sagen, weil er ja auch nicht gegen die op ist, nur eben zum richtigen zeitpunkt.

aber eben - ich weiß, ich habe lange ausgeholt ;-) - zu meiner frage zurückkehrend, hattet ihr auch so leute, die dauernd fragen, ob man das denn nicht nur mit spange beheben lasssen kann, oder einen zu kraniosakraltherapeuten und ähnlichem schicken wollen. der letzte hat einen tag vor meinen brecketts gemeint, ich soll doch unbedingt noch eine andere meinung (das wär dann so die 20. ..) einholen, bzw.

ich hab dann halt angeschaltet, weil ich muß das ja 100%ig wollen, und will mich nicht mehr aus der ruhe bringen lassen. aber es nervt mich echt, wenn die leute fragen, warum ich brecketts habe u ich erzähle denen dann von der op, ihr entsetzen, und dann meistens, daß mein kiefer doch eh gut aussieht und warum das denn sein muß...

wie gehts euch mit sowas?

liebste grüße :-)

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Hey Dulcie,

kann gut verstehen, dass Dich das verunsichert - gerade wenn Du jemand kennst, der jetzt schlimme Narben hat.

Stimmt, Leute reagieren manchmal komisch, wenn man ihnen von einer Kiefer-OP erzählt. Mir hat selbst mein Zahnarzt zunächst davon abgeraten.

Ich denke, viele können überhaupt nicht verstehen, wie belastend eine Kieferfehlstellung sein kann (Schmerzen, Verspannungen, Mobbing, Psyche, Gefahr des Zahnverlusts etc. etc - da hat jeder Betroffene seine eigene "Leidensgeschichte"...), setzen eine entsprechende OP dann mit ästhetischer Chirurgie (etwa auf dem Level einer Bauchdeckenstraffung) gleich und müssen einem dann unbdingt ihre fachkundige Meinung aufdrücken....

Eine meiner besten Freundinnen z.B. ist Heilpraktikerin und Cranio-Sakral-Therapeutin. Sie hätte damals liebend gern meine Fehlstellung mittels Cranio zum Verschwinden gebracht, aber leider hab ich sie nur einmal probeweise an meinen Schädel rangelassen. Gebracht hat es natürlich nicht viel, Cranio ist gut, aber einen zu langen Oberkiefer kann man dadurch natürlich auch net kürzen... da muss schon ein guter Chirurg ran.

Ich an Deiner Stelle würde einfach nur mit den Leuten darüber reden, die Dir wirklich nahe stehen und die dich auch unterstützen - z.B. Eltern, Freund/Partner, die allerengsten Freunde. Und denen klar sagen, dass eine OP bei Dir die einzige sinnvolle Lösung ist.

Vor Fremden oder Kollegen musst Du Dich nicht rechtfertigen oder irgendwas erklären - Du hast eine Zahnspange, weil Du vielleicht schiefe Zähne hast, und basta. Mehr nicht. Sonst fühlt sich nur "jeder" berufen, Dir reinzureden (und wie du sagst, das sind alles keine Fachleute...), und Du wirst nur unsicher.

Puh... *lach*... Ist alles nicht so einfach.

Kannst ja mal meinen Thread "Entscheidungsprobleme" lesen...

Liebe Grüße...........................................................Anna

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ich muß sagen, daß ich im moment eigentlich gar keine probleme mit dem kiefer habe, also keine schmerzen, optische mißstände oder dergleichen. der arzt meinte aber, daß wenn ich nichts tue, sich die stellung immer mehr verschlechtert, und die zähne von oben direkt auf das zahnfleisch von unten gehen würden und umgekehrt.

bei nächster gelegenheit werde ich mich wegen der schnitte genau erkundigen.

wie geht es dir denn jetzt nach der op, mußt du zahnspange nachts tragen?

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wie geht es dir denn jetzt nach der op, mußt du zahnspange nachts tragen?

Falls du mich meinst (Anna hatte ihre OP noch nicht): Meine OP war Ende Juli und neben der fixen Zahnspange, die ich noch für für ein paar Monate tragen muss, habe ich derzeit auch noch den Splint (eine Art Aufbisschiene, mit Gummiringen an der Zahnspange befestigt) im Mund.

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ist das allgemein üblich, dass man auch nach der op eine festsitzende spange hat, oder reicht eventuell gleich eine nacht-aufbissschiene?

was mich bei der spange so stört sind die zischlaute, also bei "s" und "f", das pfeift immer so bei den vorderen brecketts. nicht so toll, weil ich im september eine sprechausbildung anfange :-( habt ihr da vielleicht auch tips?

falls ich damit jetzt in der falschen rubrik gelandet bin, sorry, bin in sachen forum nicht sehr erfahren :-)

liebe grüße und a guts nächtle an alle..

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ist das allgemein üblich, dass man auch nach der op eine festsitzende spange hat, oder reicht eventuell gleich eine nacht-aufbissschiene?

was mich bei der spange so stört sind die zischlaute, also bei "s" und "f", das pfeift immer so bei den vorderen brecketts. nicht so toll, weil ich im september eine sprechausbildung anfange :-( habt ihr da vielleicht auch tips?

falls ich damit jetzt in der falschen rubrik gelandet bin, sorry, bin in sachen forum nicht sehr erfahren :-)

liebe grüße und a guts nächtle an alle..

Ich denke es ist allgemein üblich, das man die festsitzende Spange auch noch danach trägt. Laut meinem KFO geht es wohl auch mit einer passiven Spange, wenn der Patient vor der OP z.B. auch nur eine Spange im UK hatte.

Aber das beste Ergebnis lässt sich mit einer festen Spange erzielen. Denke aber eine Nachts-Aufbissschiene ist nach der OP nicht sehr hilfreich für die Feineinstellung. Normalerweise hat man ja nach der OP noch einen Splint für die Fixierung für einige Zeit.

Das mit der Aussprache kann man auch üben. :smile:

Da wirst Du dann wohl auch in der Ausbildung noch ein bisschen mit leben müssen.

Falsche Rubrik? Ja, man kann ja für eine neue Frage ein Neues Thema erstellen.

@Mods: Könnt Ihr das in ein Neues Thema verschieben?

gruss

michael

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Hallo Dulcie,

meine UK Verlagerung ist jetzt zwei Wochen her und ich bin sowohl durch die Mundhöhle operiert worden, als auch durch die Wangen. Ich hatte zwei kleine Schnitte durch die die Schrauben festgedreht worden sind. Die beiden Schnitte sind schon jetzt kaum mehr sichtbar..

Gruß, Antonia

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hallo Dulcie,

ich hatte gerade vor einer Woche meine "große Planung" (werde Anfang September operiert) und dabei wurde mir folgendes erklärt:

die Schnitte werden von Dr. Krenkel (persönlich - dh. wenn er operiert) bevorzugt und fast nur von innen gesetzt (wenn ich das richtig verstanden habe...)

Operiert jemand anderer aus dem Team kann ich es nicht genau sagen.

Ich weiß von jemand anders aus Salzburg, dass die Drainageschläuche außen am Unterkiefer gelegt wurden. Diese Narben sind aber so winzig und mittlerweile auch so gut verheilt, dass man sie nur mit Wissen wo sie sind und genauem schauen erkennen kann.

Alles weitere kann ich Mitte September berichten.

Alles Liebe

Cora

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