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morlock

Meine Bimax in Stuttgart 08.08.

So, hab mich schon die ganze letzte Woche darauf gefreut, diesen Bericht zu schreiben. Hoffe, dass er was taugt :P

Aufnahmetag Marienhospital Dienstag, 07.08.

Um halb 10 gings für uns los Richtung Stuttgart. Ich war etwas übermüdet, da die vorigen 2 Nächte sehr kurz waren. Bin aber trotzdem gefahren, da wir schon recht spät dranwaren und meine Eltern eher, nunja Devensiv fahren :smile: .

Kurz nach 11 hab ich mich dann an der Station angemeldet und bekam mein Zimmer. In dem geteilten Raum waren vier Betten. Links von der Wand lagen zwei frisch operierte und rechts war niemand.

Durfte mir dann zwar das Bett aussuchen, hatte aber jetzt schon Angst vor Langewelie, falls das andre Bett je leer bleiben sollte. Die Aussicht im 5.Stock war toll und Dusche & Klo waren in Reichweite, einwandfrei.

Dann gings auch schon zur Narkoseärztin, auf die man knapp ne Stunde warten musste. Das Narkosegespräch war eigentlich ok, bloß nahm sie so schreckliche Wörter wie Blasenkatheter und Magensonde in den Mund.

Gefiel mir gar nicht, da ich davon ausging, dass sowas nicht gebraucht wird.

Naja,egal. Zurück auf Station stand auch schon das Mittagessen im Zimmer. Rinderroulladen mit Gemüse und Kartoffelbrei, war ziemlich lecker.

Dann verabschiedete ich mich von meiner Familie und wartete im Zimmer auf die Blutabnahme.

So gegen 15 Uhr hat mich der lässige Arzt Dr. Groißmann dann angezapft. Ich sollte dann unbedingt auf der Station bleiben und warten, bis mein OP-Arzt kommt und das könnte jederzeit der Fall sein ^^ genau...

Wer mein Op-Arzt war, war offenbar noch gar nicht besprochen und dementsprechend lange musste ich warten, bis sich irgendwas regte. In der Zeit lernte ich die zwei anderen Leidensgenossen kennen.

Der wo von vornerein schon ziemlich fit aussah, war am Morgen bei der Metallentfernung. "Wenn man die Bimax schon hatte, ist das Metall ein Kinderspiel..."

Am nächsten Tag durfte er auch schon wieder heim, was mich sehr beruhigt hat, im Hinblick auf nächstes Jahr.

Der Andere konnte kaum reden und teilte mir auf seinem Block mit, dass er gestern operiert wurde. Ich fragte ihn wie es war und er stammelte mit einer fächelnden Handbewegung: "Heftig, heftig..."

Ich fragte ihn noch wichtige Sachen.. ."hast du gekotzt?" "Blut gespuckt?" "Blasenkatheter gehabt?" "Magensonde gehabt?".

Er hat zu allem Nein gesagt und so war ich ziemlich zufrieden, so schlimm kann es also nicht werden, hehe.

Im Endeffekt war er wohl noch narkotisch benebelt und hat vergessen, dass das alles natürlich an ihm dranhing und die Narkosefrau also recht hatte. Naja, wenigstens war ich frohen Mutes.

Gegen 19 Uhr kam dann endlich mein operierender Arzt. Er hatte die Modell-OP bei sich, die für mich nicht nach 800€ aussah, sondern eher nach 8,99€, aber was solls.

Er erklärte mir alle Gefahren und Risiken und wo die Nerven verlaufen und wo sich später die Platten befinden und so weiter.

Der Oberkiefer wird also 2mm nach vorne versetzt und etwas geneigt, der Unterkiefer dagegen wird um satte 8mm nach hinten verlagert. Hatte eigentlich gehofft, dass es mehr um den OK geht, weil meine Oberlippe so verschwindend klein war, aber die 2mm haben dann doch einiges verändert.

Dann schleifte er mein Gebiss noch etwas, damit der Splint später perfekt passt. Er sagte auch, dass Oberarzt Dr.Zoder ihm assistieren würde, was mir als Pöbel-Kassen-Patient glaub gar nicht zusteht, aber fand ich natürlich super.

Um Geld zu sparen, hab ich den Fernseher am Abend ausgelassen (pro Tag 2€ Fernseher find ich ziemlich wucher :x ) und bin seelenruhig eingeschlafen.

OP-Tag 08.08. Mittwoch

Ich wurde um 7 von einer ziemlich grätigen Schwester geweckt (die war eh die schlimmste von allen), die hat mich in die OP-Kleidung eingewiesen und ich hab das Tranxilium geschluckt.

An dem Tag war ich Gott sei Dank der Erste und ich musste nur kurz warten. Der Weg zum OP kam mir sehr kurz vor und sowas wie einen Vorbereitungsraum gab es komischerweise gar nicht und ich wurde direkt in den OP unter diese fetten Lichter geschoben.

Fand die Atmosphäre da drin ziemlich doof. Wie schon die Anderen geschrieben haben, war es ziemlich kühl. Die Schwestern haben kaum was geredet, dass einzige war: "Sehen sie, wir haben hier sogar Radio, sie brauchen also keine Angst zu haben..." komischer Spruch, zumal ich die Ruhe selbst war.

Dann wurde mir eine Maske gereicht, aus der angeblich Sauerstoff kommt. Einmal tief einatmen, dann wurde mir der Anschluss gelegt. Der Arm fing kurz an zu brennen, dann war ich weg.

kurzes Fazit: Vielleicht erwarte ich zuviel von einer Narkose, aber ein "gute Nacht" oder "träum was schönes" ist doch wohl nicht zuviel verlangt.

Die Operation dauerte vier Stunden und ich bin glaube ich um 16 Uhr aufgewacht. Ich war auf dieser IMC-Station, also Halb-Intensiv.

Nachdem ich mich orientiert hatte, fing ich langsam an mich abzuchecken.

Das Erste was zwickte, war der Katheter. Ich hatte sowas noch nie und war total geschockt. Dieser dicke Schlauch da drin :-x .

Zwischendurch kam mein Arzt und sagte mir, dass alles super gelaufen ist und dass alle Nerven verschont wurden, puh.

Das eine Magensonde in der Nase steckte war mir gar nicht klar. Im Magen habe ich das Ding nicht gespürt. Ich konnte nur kaum Schlucken und wenn, dann tat es weh.

Ich versuchte zunächst durch den Mund zu atmen. Das ging solange gut, bis mein Mund voll Sabber war. Meine Nase war fast zu, deswegen haben die mir ins andere Loch ein Sauerstoffschlauch gesteckt.

Schmerzen hatte ich eigentlich keine, ich spürte aber ein heftiges Sodbrennen und mir wars ziemlich übel. Die Uhr zeigte grade mal 5.

Ich hab gewusst, dass ich bis 7 Uhr hier drin bleiben muss. Das war das Schlimmste, Warten bis 14 Stunden zu Ende gehen, umschlungen von ekligen Schläuchen und Anschlüssen.

An Schlaf war nicht zu denken, ich musste mich zu sehr aufs Luftholen konzentrieren. Glaube nicht, dass ich länger als ne halbe Stunde am Stück geschlafen haben.

Ich deutete an, dass mit schlecht ist. Dann nahm die Schwester eine Pumpe an die Sonde und pumpte mir etwas Zeug aus dem Magen. Richtig besser wurde es dadurch aber nicht.

Selbst nach ein paar Stunden, war der Beutel der Magensonde kaum gefüllt. Ich fragte mich, warum ich nicht öfter abgepumpt werde und das hat mich echt aufgeregt. Naja...

Also wenn es dann endlich 7 Uhr ist, hat man den eigentlichen Horror dieser OP überstanden ...oder fast. Denn dann werden noch Katheter und Magensonde gezogen.

Also Magensonde war zwar eklig, aber kein Vergleich zum Katheterziehen. Mein Gott, ich hätt der Schwester am liebsten gesagt, sie soll ihn drinlassen, bis ich sterbe... bäh, des war echt fies.

Dann gings eigentlich nur noch bergauf. Nachdem die Sonde draußen ist, kann man endlich mal den ganzen Schmodder runterschlucken und etwas durchatmen.

1. Tag Post OP Donnerstag

Zurück auf Station konnte ich endlich mal etwas schlafen und zum Mittagessen war ich dann wach.

Als das Essen kam, konnte ich mir beim besten Willem nicht vorstellen, irgendwas in den Mund zu kriegen. Die grätige Schwester vom Vortag hat mir aber klipp und klar gesagt, dass ich essen muss.

Bin eigentlich dankbar dafür, denn Rauszögern bringt nichts. Je früher man anfängt zu Essen, desto besser.

Aufs Klo gehen konnte ich (zusammen mit dem Tropf) dann schon alleine. Als die Schwester mich rumlaufen sah, zeigte sie mir auch gleich, wo das Eisfach ist. "Das können sie sich dann auch alleine holen..." gut, bißchen Bewegung schadet ja nicht.

Geschwollen war ich an dem Tag kaum und bis auf die offenen Lippen und die blutige Nase, machte mir wenig zu schaffen.

Mein Zimmerkollege hinter der Wand hatte seinen Laptop dabei und wir schauten uns Casino Royal an.

Den Film fand ich schlecht und nach der Hälfte vom Film bin ich weggedöst, blieb aber sitzen um den Kollegen nicht zu beleidigen. Nach dem Film pennte ich, bis meine Familie dann zu Besuch kam.

Die waren total überrascht, dass ich so fit und nicht geschwollen bin. Die Geschenke waren auch gut und alles war prima.

Nachdem ich das erste Profilbild von meinem Gsicht gemacht hatte, war ich mir sicher, dass sich die OP gelohnt hatte. Am Abend musste ich zum Arzt zum Spülen, dann ging ich ins Bett.

An diesem Tag bekam ich auch endlich einen Bettnachbar. Dem musste man einen Tumor hinterm Ohr entfernen.

2. Tag Post OP Freitag

Nach dem ersten Tag, hab ich mich als "unanschwellbar" gehalten. In der Nacht tat sich aber so einiges und der zweite Tag war richtig mies.

Schmerzen kann man es nicht nennen, aber man spürt, wie die Schwellung arbeitet und der Kopf aufgeht wie ein Hefeteig. Gekühlt hab ich an dem Tag warscheinlich ununterbrochen, bis zur Schmerzgrenze.

Dazu kam draußen noch das mieseste Herbstwetter. Meine Stimmung änderte sich und ich hatte echt kein Bock mehr.

Ein Kumpel kam gegen später noch zu Besuch, hatte aber nicht viel davon, weil ich nur im Bett lag.

Der Arzt hat mir am Abend dann gesagt, dass ich viel zu euphorisch war am ersten Tag. Spätestens morgen schwillt es ab.

Der Leidensgenosse Patrick mit dem Tumor wurde dann frisch operiert neben mich geparkt.

Der einzige Lichtblick an diesem Tag: Fußball! Endlich Bundesliga. Die erste Halbzeit von Stuttgart-Schalke war mies, dafür war die Zweite klasse.

Patrick, selber Fußballer, verfolgte das Spiel durch seinen Verband.

In dieser Nacht war zum ersten Mal Schwester Isolde unsere Nachtschwester und das war mit Abstand die netteste Person, die mir je untergekommen ist.. Hut ab.

3. Tag Post OP Samstag

Geweckt wurde ich pünktlich um 10 vor 7 wie jeden Tag. Diesmal waren auch am Morgen andere Schwestern da. Die waren auch so cool drauf, man fühlte sich manchmal wie im Urlaub.

An dem Tag war nicht viel geboten. Heute wurde mein Essen von "flüssig" nach "passiert" gepimpt. Da gab es dann Brot, welches ich nicht grade gut essen konnte. Naja, eingeweicht und runter damit.

Ich schaute dann Fernseh bis endlich Sportschau kam .

Inzwischen hat Bernhard (der hinter der Wand) Pokerchips organisiert. Bis um Mitternacht haben wir dann gepokert, war lustig.

4. Tag Post Sonntag

An dem Tag war endlich mal wieder schönes Wetter und meine Eltern haben mich zusammen mit meiner Tante besucht.

Hinterm Krankenhaus hats den Marienpark, da ist echt klasse zum hinsetzen. Ansonsten war der Arzt sehr zufrieden mit der Heilung und das Essen hat mir immer besser geschmeckt.

Auch diesen Abend wurde gepokert. Nur doof, dass der Typ mit den Pokerchips am nächsten Morgen entlassen wurde und so für die restlichen Abende Langeweile ins Haus stand. :-(

5. Tag Post Montag

Die Schwellung war jetzt deutlich kleiner geworden und ich fühlte mich fit wie ein Turnschuh.

Mittags dann meinte der Arzt, ich könnte am Mittwoch schon gehen. Ha, grad 1 Woche, mann war ich froh, hätt ich nie gedacht.

Statt Pokern gab es ein extrem langweiliges 2.Liga Spiel auf DSF zu sehen...pure Zeitverschwendung.

Zu allem Übel durfte auch Patrick am nächsten Tag nach Hause, der Dienstag wird also nochmal ätzendlangweilig.

In der Nacht haben wir versucht den schlechten Ton der Fernseh-Kopfhörer zu verstärken. Unfassbare Konstruktionen aus Puddingbecher und abgeschnittenen Flaschen wurden gebaut, der Hammer.

6. Tag Post Dienstag

In dem Viererzimmer waren heute also nur noch ich und der sogenannte "Schniefer".

Ein Typ, ungefähr gleich alt, hatte die gleiche Bimax am Freitag gehabt. Kontakt wollte er scheins mit niemanden, war ein total unfreundlicher Maulwurf, hat nichmal zurückgegrüßt.

Der lag bis zu meiner Entlassung (also bis zu seinem 5. Tag Post OP) absolut nur im Bett und hat Musik gehört oder gepennt.

Anfangs musste ihm die Schwester erklären, dass er zugrunde gehen wird, wenn er nicht endlich was isst und trinkt und sich bewegt. Ja, irgendwann hat er dann gegessen, und zwar überm Waschbecken!

Der Typ hat die Schälchen Suppe und so immer mit ins Bad genommen und sich nach JEDEM Löffel den Mund gründlich ausgespült UND alles aus der Nase geholt was ging :!: .

Das Ergebnis war, dass ungelogen ne halbe Stunde der Wasserhahn ununterbrochen lief. Der hat mit seinem "Essen" immer gewartet, bis alle Schwestern auch beim Essen waren und ihn keiner sieht.

Seine komischen Geräusche dabei hörten sich so an, als ob er sich die Suppen durch die Nase zieht, deshalb "Schniefer".

Der kranke Idiot hat mich so genervt, wenn er keine Kiefer-OP gehabt hätte, dann aber :evil: .

Und diese Wasserverschwendung...unglaublich

Naja, wird schon sehen was er davon hat, den Mund dauernd auszuspülen trägt sicherlich nicht zur Wundheilung bei, deswegen gehts dem auch dauernd so scheiße....

Naja auf jeden Fall war mit dem nichts anzufangen und so löste ich den ganzen Tag irgendwelche Kreuzworträtsel und brachte die Nacht schnell hinter mich.

7.Tag Post Mittwoch

Konnte es kaum erwarten endlich da raus zu sein. Gepackt hatte ich schon Dienstag früh , also konnte es losgehen.

An dem Tag haben leider wieder die Schwestern gewechselt und ich konnte nich mal Tschüss sagen zu den Netten... was solls.

Fazit:

Also die OP war auf jeden Fall kein Zuckerschlecken, aber ich würde es wieder tun.

Würde aber auch zu jedem sagen, er soll es sich SEHR gut überlegen, ob die OP für ihn selber etwas bringt.

Wenn man das macht nach dem Motto "Hab eh grad Ferien" oder "meine Mutter hat mich geschickt" , dann wird das nichts. Wenn man die Zeit dort abliegt, so wie der "Schniefer" dann wird man nicht glücklich!

Das Marienhospital in Stuttgart kann ich für sone Bimax nur empfehlen. Die machen im Jahr scheins über 300 Kieferosteotomien und die wissen was sie tun.

Selbst der "unterste" Arzt dort kam mir sehr kompetent vor. Gleichzeitig waren aber alle immer super drauf, manchmal sogar albern und man fühlte sich einfach gut.

Im Krankenhaus selber hab ich mich eher wie in einem Kurstift gefühlt. Alles ziemlich gemütlich, genügend Personal anwesend, selten hat es irgendwo so richtig nach Krankenhaus gestunken.

Die Schwestern waren im Großen & Ganzen supernett und auffällig viele waren echt attraktiv.

Die hübscheste war "leider" die auf der IMC-Station. Denn nachdem sie mir Katheter und Sonde zog, sah ich sie mit andreren Augen :smile: .

Der Aufenthalt auf Station war ok. Dabei hatte ich aber Glück, dass ich nette und ungefähr gleichalte Kollegen hatte und keine Opas.

Nur die anderen Bimax-Patienten lernte man leider kaum kennen. Das Mädchenzimmer war nebenan, die waren aber nicht gesprächig.

Vielleicht schämten sie sich wegen des Ballon-Kopfes, weiß ja nicht, ob das bei den Mädels alles viel schlimmer ist ^^ .

Cool wäre ein gemeinsamer (kostenloser) Fernsehraum oder so gewesen...

Abgenommen hab ich nach der OP nur 3 Kilo bis jetzt. Das wird wohl auch nicht mehr werden, wenn ich jetz bei Mutti bin hehe

Tipps:

-Ich habe vor und nach der OP sogenannte "Arnica 50" Kügelchen gelutscht. So homöopatisches Zeugs gegen die Schwellung. Kann ich nur jedem empfehlen, meine Schwellung hält sich in Grenzen.

-Die 60€ für die Munddusche hätt ich mir sparen können, im Krankenhaus brauchst die nicht, da putzt du dir gleich einigermaßen die Zähne und ne Offenbarung ist des Ding sowieso nicht...

-Man sollte echt nach der OP so früh wie möglich essen, ganz wichtig.

-Unbedingt ganz viel Wasser trinken, des hilft bei der Heilung und schützt vor Fieber, das viele nach der OP scheins bekommen.

-So wenig Nase putzen wie möglich. Also dann lieber leicht popeln oder drinlassen bisses von alleine rauskommt.

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Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP.

Freue mich das Du diese gut überstanden hast.

Finde es jedoch nicht gerade nett wie Du über Deinen "schniefenden Bettnachbarn" geschrieben hast.

Jeder steckt so eine OP anders weg. Der eine gut und der andere ist nach der OP völlig erschlagen.

Hoffe Du nimmst es mir nicht übel.

Weiterhin alles Gute für Dich.

LG Schnattchen

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Ok, kein Problem du hast Recht, jeder steckt seine OP anders weg.

Aber wenn man in einem Zimmer mit drei Anderen liegt kann man sich zusammenreißen. Ich hab mir auch von den anderen Operierten abgeschaut, wies geht. Kann man schon essen, welchen Löffel nimmt man...

Aber nein, jeden Tag lief ca. anderthalb Stunden lang der Wasserhahn. Also da hab ich kein Verständnis dafür. Den haben sogar die Schwestern nicht gemocht... Naja was solls 8-)

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Ob die Schwestern ihn gemocht haben oder nicht steht gar nicht zur Debatte. Die haben ihre Arbeit zu tun und das war´s.

Finde es auch nicht lustig, wenn das Wasser stundenlang aus dem Hahn läuft, aber darauf hätte man ihn ja auch nett ansprechen können.

Eigentlich wollte ich damit nur sagen, das jeder der sich für eine Kieferoperation entschieden hat und die dann auch noch durchzieht mein größter Respekt gebührt. Man hat immer Leute dabei die von der Psyche nicht so stark sind so wie Du oder Deine anderen Bettnachbarn. Mehr möchte ich dazu auch nicht mehr schreiben. Vertrete hier nur meine persönliche Meinung.

lG Schnattchen

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hi morlock,

gratuliere (nochmal?) zur überstanden op. dir ging es ja anscheinend recht gut nach der op ... ich war ehrlich gesagt nicht so kontaktfreudig. war schon anstrengend genug mit meiner - sehr netten - zimmer-/bettnachbarin zu reden und meinem besuch.

hatte jemanden getroffen, der vom kollegen von meinem kc operiert worden war, der ganz scharf drauf war mit mir zu ratschen. ehrlich gesagt fand ich reden zu anstrengend um es an jemanden zu "verschwenden", den ich nicht mal kenne (und mir ehrlich gesagt auch nicht sonderlich sympathisch war ...).

bei deinem "schniefer"-kollegen musste ich gleich an mich denken. neeeiiiinnnn ich hab nicht über'm waschbecken gegessen und das wasser stundenlang laufen lassen. aber ehrlich gesagt hab ich über'm waschbecken getrunken. habe immer so gesabbert und es ging nur so minischlückchenhaft, dass ich einfach über'm waschbecken reingeschüttet habe was rein ging und der rest ist halt dann ins waschbecken gelaufen :lol: war lustig, besucher haben immer geguckt wohin ich denn jetzt mit meinem becher hingehe. aber so habe ich tatsächlich in kürzerer zeit mehr trinken können als bei den vorgenannten minischlückchen ;-)

noch alles gute und lass dich von deiner mum schön verwöhnen.

lg janet

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Hallo Morlock

Erst mal herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP!

Hoffe das alles gut heilt!

Ich wurde auch im Marien operiert und kann mich deinem Beitrag fast komplett anschliesen!

Das mit dem Fernsehzimmer wäre echt ne coole Idee!!

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danke, aber eine Sache muss ich noch korrigieren:

Die Munddusche unbedingt kaufen, ist sehr nützlich, möchte inzwischen nicht mehr drauf verzichten! :roll:

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