Falme

Keine OP mehr nötig - muss ich nachträglich Zahlen?

Hallo zusammen,

im letzten Jahr hatte ich meine GNE momentan trage ich eine feste Zahnspange. Eigentlich war laut Plan noch eine Unterkiefervorverlagerung geplant. Jedoch hat sich der Kiefer wohl so gut entwickelt, das diese jetzt nicht mehr nötig ist.

Ich habe die Kostenerstattung damal von meiner KK bewilligt bekommen. Was ist jetzt, wenn die "entscheidende" OP nicht mehr nötig ist. Muss ich die Kosten dann nachträglich zurückzahlen:(

Vielen Dank für Eure Antworten

die Falme

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Hallo Falme,

lt. meiner KFO muss man die Kosten in diesem Falle dann nachträglich zurück zahlen.

Steffi

Hm,

wie, ihr erhaltet von der Kasse Geld bevor die Leistung erbracht wurde?

Also das wäre mir ja neu. Zumal man vorher gar nicht weis wie hoch die Kosten genau sind.

Privat oder Gesetzlich?

Wenn der Antrag bewilligt ist, fliesst ja noch kein Geld. Und wenn jetzt auf die OP verzichtet wird, hat die ja noch keiner bezahlt von daher muss man auch nix an die Kasse erstatten..

Falls dem jetzt anders wäre: Bitte genauere Infos angeben.

ich bekomme nach der Behandlung eine Rechnung, die reiche ich ein, die Kasse erstattet mir die angefallenen Kosten und ich überweise die Rechnung an den Arzt oder Krankenhaus. Und dieser Vorgang ist normalerweise das übliche.

michael, *verwirrt*:evil:

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Hallo Michael,

nein ich bekomme das Geld nicht bevor die Leistung erbracht wurde. Bei mir wird alles Quartalsweise abgerechnet im Nachhinein. Sprich ich habe für die Arbeiten im Vergangenen Jahr schon Rechnungen erhalten, die größten Teils von der KK getragen wurden.

Die Krankenkasse hat nach Gutachter meine Kostenerstattung damals genehmigt wegen des extremen Überbisses von 9mm (bis auf die 20 % die man nach erfolgreicher Behandlung zurückbekommt und den Leistungen, die die KK sowieso nicht zahlt)

Gruß

Falme

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Hi Michael,

Wenn der Antrag bewilligt ist, fliesst ja noch kein Geld. Und wenn jetzt auf die OP verzichtet wird, hat die ja noch keiner bezahlt von daher muss man auch nix an die Kasse erstatten..

Falls dem jetzt anders wäre: Bitte genauere Infos angeben.

Es geht da ja um die Kosten der Spange, wenn ich das richtig verstanden habe und die ist ja von der Kasse schon bezahlt worden unter der Premisse, dass eine Op stattfinden wird. Normalerweise übernehmen sie ja die Kosten auch nur wenn KFC/KFO kombiniert behandelt wird, was dann ja in Falmes Fall jetzt nicht mehr so sein wird.

LG,

Eve

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Hi Michael,

Es geht da ja um die Kosten der Spange, wenn ich das richtig verstanden habe und die ist ja von der Kasse schon bezahlt worden unter der Premisse, dass eine Op stattfinden wird. Normalerweise übernehmen sie ja die Kosten auch nur wenn KFC/KFO kombiniert behandelt wird, was dann ja in Falmes Fall jetzt nicht mehr so sein wird.

Ok, jetzt macht es Sinn.:lol:

Kann ja froh sein, das es so geklappt hat. Aber man sollte dann doch noch mal den KFC zu Rate ziehen damit er das überprüfen kann, falls noch nicht geschehen.

Gruss

michael

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Hi Falme,

mir wurde auch nur vom KFO gesagt, dass ich in diesem Falle die Kosten für die KFO-Behandlung zurückzahlen müsste... egal ob gesetzlich oder privat versichert.

LG Christina

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Hallo,

Es geht da ja um die Kosten der Spange, wenn ich das richtig verstanden habe und die ist ja von der Kasse schon bezahlt worden unter der Premisse, dass eine Op stattfinden wird. Normalerweise übernehmen sie ja die Kosten auch nur wenn KFC/KFO kombiniert behandelt wird, was dann ja in Falmes Fall jetzt nicht mehr so sein wird.

Könnte in diesem Fall nicht vielleicht auch schon die GNE-OP als "chirurgische Behandlung" herhalten als Begründung zur Kostenübernahme durch die Kasse? Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß ich irgendwo schonmal sowas gelesen habe, daß die chirurgisch unterstützte dafür gereicht hätte.

Viele Grüße

Kristian

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Meine Krankenkasse hatte mir mit der Kostenübernahme geschrieben, dass ich - -sollte die OP aus welchen Gründen auch immer - doch nicht durchgeführt werden, die ab diesem Zeitpunkt anfallenden Kosten tragen muss.

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hmmm, meine Krankenkasse hat sich nicht dazu geäußert, dass ich im Falle dessen Kosten selber tragen muss. Das ganze macht mir ehrlich gesagt ziemlich Kopfzerbrechen, weil ich davon ausgegangen bin das die KK die Behandlung genehmigt hat und die Kosten übernimmt. Das Problem ist, dass ich mir die 5.000,00 Euro nicht einfach so leisten kann. Hätte die KK den Antrag nicht zugestimmt hätte ich die Behandlung nicht machen können.

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Da weiss man wohl nicht genau ob man sich freuen soll oder nicht!

Hat sich dein KFO nicht geäussert, wie das mit den Kosten jetzt wird? Der müsst das doch wissen, was die KK in diesem Fall macht.

Ich seh aber sehr wohl Argumetationsmöglichkeiten für den Fall, wenn die Kasse ihr Geld von dir verlangt.

Ich würd auf jeden Fall abwarten, und wenn die Kasse Geld verlangt nen Rechtsanwalt befragen.

lg

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Hallo,

also der Logik und Fairness halber müßte es zu einer Rückzahlung kommen (allerdings sollte man beides Behörden nicht unbedingt erwarten ;)).

Denn ansonsten bestünde ein Anreiz für den Patienten UND KFO/KFC Zahnbehandlungen zu dramatisieren um sie per Umweg über eine dann doch "zufällig" nicht nötige OP durch die Kasse finanzieren zu lassen - die Patienten bekommen die Behandlung gratis und die Ärzte haben ein Zusatzgeschäft...

Wobei ich auch zugeben muß, daß ich Dir nicht wünsche, daß ich mit meiner Vermutung Recht habe!

Liebe Grüße

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Das ist die eine Seite - an die hab ich auch gedacht.

Die andre ist, wenn man gewusst hätte, dass die Kosten nicht übernommen würden - hätte man die Behandlung vielleicht nicht machen lassen (zb weil man das Geld dafür nicht aufbringen kann).

Ich weiss natürlich nicht wie so ein Fall entschieden wird - aber wenn es theoretisch zu Gericht kommen würde, hätte man schon Argumente für eine Kostenübernahme, weil ja die Kasse selbst den Fall überprüft hat und entschieden hat - also vor der Behandlung - dass sie auch einen OP-Fall sieht.

Das ist meiner Meinung nach das entscheidende Argument: die Kasse hat auch ne Fehleinschätzung gemacht und die kann man nicht dem Patienten anlasten.

lg

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Das ist die eine Seite - an die hab ich auch gedacht.

Die andre ist, wenn man gewusst hätte, dass die Kosten nicht übernommen würden - hätte man die Behandlung vielleicht nicht machen lassen (zb weil man das Geld dafür nicht aufbringen kann).

Ich weiss natürlich nicht wie so ein Fall entschieden wird - aber wenn es theoretisch zu Gericht kommen würde, hätte man schon Argumente für eine Kostenübernahme, weil ja die Kasse selbst den Fall überprüft hat und entschieden hat - also vor der Behandlung - dass sie auch einen OP-Fall sieht.

Das ist meiner Meinung nach das entscheidende Argument: die Kasse hat auch ne Fehleinschätzung gemacht und die kann man nicht dem Patienten anlasten.

lg

Hallo,

ich weiß, man soll eigentlich keine alten Threads rauskramen. Aber ich würde gern wissen, was hier das Ergebnis war. Stehe nämlich vor dem gleichen Problem.

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Hallo, ich bin in der selben Situation und möchte nun gerne wissen wie die ganze Sache ausgegangen ist.

Ich würde mich über eine Antwort freuen

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Das Problem wäre bei mir jetzt eventuell auch aktuell. Hat Jemand'ne Ahnung?

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man die KK so über den Tisch ziehen kann, denn ein Gutachter entscheidet, ob eine OP nötig ist. Wenn alles perfekt ist, wird er wohl keiner Kostenübernahme zustimmen.

Der Gutachter müsste doch dann im nachhinein auch sehen können, ob noch eine OP nötig ist, und wenn nicht, dann kann ich doch als armer Versichterter da nichts für? :-(

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Meine Krankenkasse hat mir auch geschrieben, dass ich ab dem Zeitpunkt, wo entschieden wird, dass ich keine OP mache, ich selber zahlen muss (Techniker). Von einer Rückzahlung war in der Bewilligung keine Rede, nur eben für die weitere Behandlung. Das weiter oben gebrachte Argument, dass man ja dann auf OP planen könne und dann einfach abbricht, zieht meines Erachtens aber nicht. Schließlich stehen die Zähne nach der OP ganz anders, so dass man bei einer Behandlung, die auf eine OP abzielt, kaum sagen kann, dass der Biss in Ordnung ist, wenn man die OP weg lässt. In dem Fall müsste die Behandlung beim Orthopäden also noch eine Weile weitergehn. Und das muss man dann eben selbst zahlen.

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Also ich war eben bei meiner KK, eigentlich wegen was anderem, aber wenn ich schon mal hingehe, kann ich auch gleich nachfragen, dachte ich mir.

Die Sachbearbeiterin hat dann extra nochmal wo angerufen, weil sie sich selbst nicht sicher war.

Es steht jetzt wohl aber fest, dass sich die Kostenzusage nicht verändern wird, egal, ob ich operiert werde oder nicht.

Ich bin erleichtert :) Sie hat sich zwar noch meine Telefonnummer geben lassen, falls sich an der Aussage doch etwas ändern sollte, aber eigentlich sollte es dabei bleiben.

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Dass dich das erleichert, kann ich gut verstehen...

aber wie sieht das aus, wenn ich eine OP aus körperlichern Gründen nicht durchführen kann? zB wegen Problematiken im nackenbereich, Verletzungen ider auch Kreislauf-beschwerden, die gegen eine OP sprechen würden oÄ

Müsste man dann die Kosten an die KK rückerstatten?

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Hellsehen kann ich nicht, aber du könntest ja nichts dafür, wenn unüberwindbare Hindernisse auftreten. Normalerweise sollte es ihnen auch recht sein, weil sie so die Kosten für die OP nicht mehr tragen müssen.

Ich wurde heute extra nochmal angerufen und mir wurde dann nochmal bestätigt, dass ich allerhöchstens die Kosten tragen müsste, die anfallen ab dem Zeitpunkt, wenn feststeht, dass es keine OP gibt. Das sind laut Aussagen der KK ca. 20 Euro im Quartal fürs Bogenwechseln.

Juhu :) Jetzt drücke ich mir die Daumen, dass es keine OP gibt *lach*

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