Mond

Bimax-OP + Plattenentfernung Bad Homburg

Hurra ALLES überstanden!

Ich wurde im August 2006 in Bad Homburg von Hrn. Dr. Kater operiert. Überraschenderweise Bimax. Gleich am Anfang:

ES HAT SICH WIRKLICH GELOHNT.

Vorgeschichte:Alles begann im März 2004 mit einem Zeitschriftenartikel über Kieferfehlstellungen. In diesem Artikel wurde die Methode von Hrn. Dr. Kater dargestellt. Schon durch diese kleine Ausführung wurde unser Interesse (meines und das meiner Eltern) geweckt, da wir bis zu die-sem Zeitpunkt nur die Draht-Methode kannten und diese auf alle Fälle umgehen wollten. Wir verfassten ein Anschreiben an Hrn. Dr. Kater mit der Bitte für ein Beratungsgespräch. Sehr schnell bekamen wir eine handschriftliche Antwort von Hrn. Dr. Kater und das hieß zugleich einen Termin. So fuhren wir am 02.09.04 von Oberbayern aus nach Bad Homburg. In der Praxis angekommen, mussten wir noch kurz warten und durften dann in einem Sprechzimmer Platz nehmen. Es kam eine Sprechstundenhilfe, die mit der Sofort-Bild-Kamera ein Foto von mir machte. Danach kam Hr. Dr. Kater. Im ersten Moment war ich irritiert, denn auf dem Foto aus der Zeitschrift sah er völlig anders aus, jedoch war er auf den ersten Blick schon richtig sympathisch. Er schaute sich meine Zähne u. das Kiefer genau an und war der Erste, der nicht gleich sein gesamtes Team zusammenrief, um dann allen dieses „Chaos“ in meinem Mund „vorzuführen“ und zu sagen „Ach, das müssen Sie sich mal anschauen Kollegen, dass sieht ja furchtbar aus!“. Dies war mir nämlich schon einige Male zuvor in Beratungsgesprächen bei Fachärzten passiert. Hr. Dr. Kater erklärte uns verständlich, logisch und sehr ausführlich was bei mir speziell zu machen sei. Zuerst sollte bei meinem örtlichen Kieferorthopäden eine „Kiefersprengung“ durchgeführt werden. Anschließend solle eine feste Spange meinen Zahnverhau so anordnen wie (lt. Hrn. Dr. Kater) PERLEN AUF EINER KETTE! (Ganz ehrlich, das konnte ich zu diesem Zeitpunkt, auch mit viel Phantasie nicht glauben!) Und wenn die Zähne dann passen, kommt das Kiefer dran. Das Oberkiefer soll nach vorne „geholt“ werden u. mit Titanplättchen „fixiert“ werden. Nach diesem Beratungsgespräch wusste ich, ich lasse mich nur von Hrn. Dr. Kater ope-rieren. (Trotz ca. 550 km Anfahrt.) Am 24.12.04 hatte ich die Kie-fersprengung hinter mich gebracht. Meine Mutter musste mir einen Monat lang an einer Gaumenspange mit einem speziellem Werkzeug diese Sprengung durchführen. Das Ergebnis der Sprengung war schon nach ein paar Tagen sichtbar: Eine RIESEN-Zahnlücke. Vorne natürlich. Schön sichtbar, ist ja klar! Die feste Zahnspange erfüllte anschließend auch ihren Dienst und zum Zeitpunkt der Bimax-OP hatte ich schon meine Perlen-Kette im Mund.

Jetzt die BIMAX-OP Woche:

Sonntag: Im KH einchecken; Zimmer beziehen; Gespräch mit dem Narko-searzt (der übrigens durch seine lockere, sichere und freundliche Art die triste Krankenhausatmosphäre auflockerte.)

Montag: Nach schlafloser Nacht (trotz Schlafmittel) um 6 Uhr fertig umgezogen, LMAA-Pille geschluckt und um 7.45 Uhr wurde ich schon in den OP geschoben; Gegen 10.30 Uhr sah ich dann alles vierfach (Dank der Narkose)

Mir wurde vor der OP noch gesagt es sein ein ungewohntes KIEFER-Gefühl, wenn man dann schön langsam wieder zu sich kommt. Ich muss ehrlich sagen, dass das Gefühl bei mir genau das gleiche als zuvor war. Ich hatte im ersten Moment noch Angst, dass die OP nicht statt-finden konnte, da ich wirklich keinen Unterschied gemerkt habe. Aber die Schwester teilte mir mit, dass bei der OP alles gut verlaufen sei. So wusste ich wenigstens, dass ich doch operiert wurde! Sprechen konnte ich am Tag der OP nicht (Draht war an den Brackets befestigt), jedoch wussten/erahnten die Intensivstation-Schwestern immer was ich „sagen“ wollte. Dort waren alle total nett. Mein Aussehen war zugegebenermaßen durch die Schläuche und Geräte auf der In-tensiv bestimmt nicht gerade vorteilhaft, aber musste meiner Mum bei meinem ersten Anblick gleich übel werden?

Dienstag: Nach der Visite (mit Drahtentfernung von Hrn. Dr. Kater und Schläuche-Entfernung von der Schwester) kam ich wieder auf die normale Station A2. Dieser Tag war noch ruhig gestaltet. Ich möchte fast sagen: Es war ein „bettpflichtiger“ Tag.

Mittwoch: Ich konnte endlich wieder alleine aufstehen und im (meiner Meinung nach, viel zu kleinem) KH-Park meinen Kreislauf durch´s gehen wieder in Schwung bringen.

Donnerstag: Das „Vielleicht können Sie morgen nach Hause“ war der Startschuss des Wartens. Ich wollte einfach nicht mehr im KH bleiben, sondern unbedingt nach Hause.

Freitag: ENDLICH!! Nach dem Praxisbesuch mit Schrauben-Entfernung (übrigens mit einem echten „Holz“-Schraubenzieher, aber schmerzfrei) wurde ich entlassen.

Von nun an durfte ich 6 Wochen lang nicht beißen. Aber ich konnte DIE Dinge essen, die erstens lecker waren und zweitens für meine Spritze geeignet waren. Im KH bekam ich Essen, dass man überhaupt nicht in die Spritze (mit der ich am Anfang, gegessen und getrunken habe!) bekam.

Das Rezept für ein Schmerzmittel, dass ich vorsorglich mit nach Hause nahm, habe ich noch als Erinnerungsstück. Schmerzen hatte ich zu keinem Zeitpunkt nach der OP.

Im Oktober 2006 musste ich dann noch mal in die Praxis zur Nachkontrolle. Da wurde aber nur kurz nachgeschaut u. schon konnte ich schon wieder gehen. Die Schwellung brauchte schon seine Zeit, bis sie endlich überhaupt nicht mehr sichtbar war. Aber Lymphdrainagen haben bei mir sehr viel gebracht.

AUGUST 2007 PLATTENENTFERNUNG

Montag: Im KH einchecken; Gespräch mit Narkosearzt; am Abend noch essen gegangen

Dienstag: 10.45 Uhr OP anschließend ca. 1 Std. Aufwachraum, dann normale Station A2

Mittwoch: 8 Uhr nach Visite und Praxisbesuch -> ENTLASSUNG

2 Wochen weiche Kost.

„Schlimm“ waren für mich MI und DO. Schlimm deswegen, weil einfach der ganze Körper weh getan hat und ich nicht mehr liegen, sitzen oder stehen konnte. Und die Schwellung hatte ich mir auch nicht mehr so stark vorgestellt. Jedoch muss ich sagen, dass die Schwellung schon nach einer Woche fast nicht mehr erkennbar war. Gott sei Dank!

Schlussendlich stelle ich fest, dass sich der jahrelange Aufwand wirklich gelohnt hat. Ich kann jetzt ganz normal vom Butterbrot oder Apfel abbeißen und mein Selbstbewusstsein hat sich durch die optische (Richtigkeit) Veränderung enorm verbessert. Ich rate allen, die eine Kieferfehlstellung haben sich in frühen Jahren zu trauen und diesen nicht immer leichten und auch langen Weg zu wagen. Es lohnt sich! Viel Glück! :lol:

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Herzlichen Glückwunsch zur Überstandenen Behandlung und OP.

Hört sich alles super gut an, und wenn man sowas hört will man sich auch gleich operieren lassen.

Ich wünschte ich hätte auch schon alles hinter mir.

Hast du denn keine vorher nachher Bilder, wäre toll wenn du die einstellen würdest.;)

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Danke für eure Rückmeldung.:D

Vorher-Nachher - Foto´s findet ihr eventuelle auf der Homepage von Herrn Dr. Kater.

Kann aber noch dauern!!!

Bis bald !

Gruß MOND :-)

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Hallo Ihr Lieben!

Heute ist es endlich soweit, MEINE VORHER - NACHHER FOTOS sind da!:P

Ich wünsche euch frohe Ostern.

Gruß MOND :wink:

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Hallo Mond,

gute Idee, ein professionelles Foto machen zu lassen. In BH wird man ja nur gangstermäßig abgelichtet;-).

Du hast eine super Ausstrahlung auf diesem Bild, Glückwunsch:-)!

lg

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Hallo Mond!

Erstmal Herzlichen Glückwunsch - Du kannst echt super stolz auf das Ergebnis sein. Das macht mir richtig mut :)

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Hallo Ihr Lieben!

Herzlichen Dank für eure Antworten.

Das Profi-Foto ist natürlich auch von einem Profi. Ich habe nach der OP ein Fotoshoot geschenkt bekommen. Das kann ich wirklich jedem raten. Erstens macht es super viel Spaß und zweitens ist es eine tolle Belohnung nach den ganzen Kiefer- & Zahntechnischen Anstrengungen. :lol:

Ich wünsche allen, die die OP noch vor sich haben, dass sie am Ende ebenfalls so glücklich über das Ergebnis sind wie ich es bin. :P

HABT MUT !!!!

Liebe Grüße !!

Mond

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Hallo Mond. Ich bekomme am Dienstag auch eine Spange und später dann die bimax. Daher bin ich gerade auf deinen Post hier gestoßen. Das gibt einem doch sehr viel Mut und die Fotos sind wirklich klasse. :)

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