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Zahnspange als KO-Kriterium bei der Arbeitssuche?

83 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen, also, kurz zu dem Problem:

bin Studentin und seit einige Zeit auf der Suche nach einer Teilzeitstelle parallel zum Studium. Es ist schon 4 mal so passiert, dass ich zwar zu einem Vorstellungsgespraech eingeladen wurde und im Gespraech alles (meiner Meinung nach) glatt verlaufen war, doch die Stellen nicht bekommen habe. Meine Mutter vermutet, das koennte an der Zahnspange liegen (trage sie seit einem Jahr). Ich persoenlich halte das fuer eher unwahrscheinlich, aber in dem letzten Gespraech (im 4.) hat es mir aufgefallen, dass 2 von 5 Personen, die mit mir gesprochen haben, total schiefe Zaehne hatten. Kann es dann sein, dass sie selbst damit ein Problem haben, und wollen deshalb keine Person mit der Zahnspange einstellen?

Hat vielleicht jemand von euch aehnliche Erfahrungen gemacht, bwz. hat mit Personal zu tun und weiss, ob das wirklich so ein KO-Kriterium beim Vorstellungsgespraech sein koennte?

P.S. Die Stellen waren im kaufmaennischen Bereich bzw. im Sekretariat, ich studiere BWL.

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hallo,

also ich arbeite im hotel und dort war man auch nicht sonderlich begeistert als ich dort mit zahnspange erschien.

habe die geschichte jedoch gut verkaufen können... somit ist mir auch weiterer stress erspart geblieben...bin damit auch immer offen umgegangen...wer nachfragte dem habe ich dann natürlich auch erklärt weshalb ich eine zahnspange trage...das verständnis war dann auch auf meiner seite...

lg schnattchen

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hallo

eins ist für mich sicher: Um Erfolg zu haben ist der erste Apekt das ausehen, Man ist selber, dass Produkt für das Umfeld, und entweder man verkauft sich gut indem man gut(oder halt normal aussieht). Bei mir zB. war es mal so, dass mir man es ins Gesicht gesagt hat, das sie für die Stelle eine Person brauchen mit einem normalen Aussehen. ( Ich selber bin leider sehr hässlich wegen meiner Progenie). Wenn man gut Aussieht, dann hat mann in der Regel mehr Erfolg im Leben. Aber so ist nunmal die Welt geschaffen, die meisten begrenzen sich nunmal auf das Aussehen. (ich will ja nicht sagen, dass du hässlich bist, wenn du verstehst, was ich meine)

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Mit Sicherheit gibt es Leute, die das optisch nicht "schön" finden, was aber meiner Meinung nach kein Kriterium bei der Auswahl der Bewerber sein sollte! Jeder erwachsene Spangenträger wurde sicherlich schon mit Fragen konfrontiert, wie "Warum denn in Deinem Alter noch eine Zahnspange?". Mir wurde von einer Kollegin sogar schon gesagt "Jetzt noch? Das lohnt sich doch in Ihrem Alter überhaupt nicht mehr! Das ist doch was für Kinder!!!" (ich bin 29!) Leute, die damit selber nichts zu tun haben, verstehen es einfach nicht - erklärt man es ihnen vernünftig, so merkt man doch, daß sie es oftmals doch nachvollziehen können! Mit der Zahnspange tut man ja was "für" die Optik und nicht "dagegen", aber das ist offensichtlich vielen auf den ersten Blick nicht klar. Ich selbst war in meiner Ausbildungszeit mal in der Personalabteilung und durfte Bewerbungsgespräche mitverfolgen. Was ich daraus gelernt habe, ist, daß schon auf die Optik geachtet wird, aber nicht "nur"! Allerdings glaube ich nicht, daß man Dich nicht einstellen wollte, weil man selber Probleme mit den Zähnen hat. Wahrscheinlich ist es eher so, daß es den Leuten egal ist! Naja, konnte Dir höchstwahrscheinlich mit meiner Antwort auch nicht wirklich weiterhelfen! :wink: Wünsche Dir aufjedenfall viel Erfolg weiterhin und laß den Kopf nicht hängen!

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Hallo,

außer bei bestimmten Berufen (blödes Beispiel wäre Empfangsdame bei einer ultraschicken Werbeagentur) sehe null Zusammenhang!

Auch Brillenträger, Glatzköpfe etc. finden problemlos einen Job 8-) Nein - im Ernst: wenn Qualifikation & Sympathie passen, kann ich mir nicht vorstellen, daß ein normaler Personalentscheider eine Zahnspange überhaupt nur in die Bewertung miteinbezieht...

Viel Erfolg bei der Suche - die bekanntlich auch ohne Zahnspange ordentlich dauern kann!

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Hallo zusammen, also, kurz zu dem Problem:

bin Studentin und seit einige Zeit auf der Suche nach einer Teilzeitstelle parallel zum Studium. Es ist schon 4 mal so passiert, dass ich zwar zu einem Vorstellungsgespraech eingeladen wurde und im Gespraech alles (meiner Meinung nach) glatt verlaufen war, doch die Stellen nicht bekommen habe.

Hi,

denke nicht das es mit der Zangespange zusammen hängt (vor Jahren hätte man nach dem Grund fragen können, aber wegen dem Antidiskrimierungsgesetz, wird dir das niemand sagen, da du ja dann dagegen klagen könntest)

Meine Mutter vermutet, das koennte an der Zahnspange liegen (trage sie seit einem Jahr). Ich persoenlich halte das fuer eher unwahrscheinlich, aber in dem

Es hat halt jemand anderes besser gepasst. Mehr wirst Du auch heute nicht erfahren (siehe oben, ADG). Du kannst höchstens nachfragen (und wenn der/die Personaler nett ist, dann verraten Sie Dir, was aus Ihrer Sicht im Gespräch nicht optimal war)

und das nächstemal das optimieren.

letzten Gespraech (im 4.) hat es mir aufgefallen, dass 2 von 5 Personen, die mit mir gesprochen haben, total schiefe Zaehne hatten. Kann es dann sein,

dass sie selbst damit ein Problem haben, und wollen deshalb keine Person mit der Zahnspange einstellen?

Den meisten Leuten ist es doch gar nicht richtig bewusst, wenn Sie selbst schiefe Zähne haben, und einigen ist es egal. Deswegen wird dich aber niemand nicht einstellen.

Hat vielleicht jemand von euch aehnliche Erfahrungen gemacht, bwz. hat mit Personal zu tun und weiss, ob das wirklich so ein KO-Kriterium beim Vorstellungsgespraech sein koennte?

Es ist eine zeitliche Sache, und viele hier arbeiten viel mit Kunden und müssen sprechen, und da hat die auch keiner gekündigt...'Aber die waren ja schon eingestellt. Fachliche und personelle Eignung ist wohl noch immer das wichtigste...

Viel Erfolg, lass dir wegen der Spange nix einreden.

gruss

michael

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Fag doch einfach nach, wenn du nicht genommen wirst, woran es enn gelegen hat. Ich glaube dass die meissten Personaler das gut finden und schließlich brauchst du ja auch eine Rückmeldung um zu wissen was deiner Einstellung im Wege stand.

Ich persönlich halte es für unwarscheinlich dass das was mit Zahnspange zu tun hat. Das einzige was ich mir vostellen könnte, wäre das du selbst durch die Spange unsicher bist, oder andere ( mit schiefen Zähnen ) ungewöhnlich ankuckst, so dass du letztlich einen negativen Eindruck hinterlässt.

Also das Tragen einer Zahnspange als solches ist sicher kein Grund mehrmals auf Jobsuche abgelehnt zu werden. Glaub ich echt nicht.

Im übrigen hatten früher z.B. Brillenträger oft höllische Minderwertigkeitskomplexe und es galt als Behinderung, sowohl gesundheitlich wie auch ästhetisch, eine Brille zu tragen. Na und heute?

Stefan

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Hallo

Ich bin auch der Meinung, dass eine Zahnspange kein Grund ist, jemanden nicht zu nehmen - wäre auch Diskriminierung.

Ich bin immer noch der festen Überzeugung, dass Personalmanager nach dem können beurteilen und nicht nach einer Zahnspange.

LG Sven

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Hat vielleicht jemand von euch aehnliche Erfahrungen gemacht, bwz. hat mit Personal zu tun und weiss, ob das wirklich so ein KO-Kriterium beim Vorstellungsgespraech sein koennte?

P.S. Die Stellen waren im kaufmaennischen Bereich bzw. im Sekretariat, ich studiere BWL.

Also ich kann dann eher das Gegenteil berichten.

Als Selbstständiger hatte ich ein durchaus wichtiges Vorstellungsgespräch von dem ein langfristiger Auftrag abhing.

Anstatt jedoch eingehend über fachliche Themen zu sprechen, lenkte die Personalchefin das Thema andauernd auf "optische Eitelkeiten" und erzählte mir dann von ihrem Brillenproblem und ihrem dadurch angeknaksten Selbstbewusstsein.

Kurzum, den Job habe ich und bin mir sicher eher einen Vorteil gehabt zu haben, insbesondere wenn der Job nichts mit Aussendienst, Fernsehen, direktem Kundenkontakt, Verkauf etc. zu tun hat.

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Das glaub ich nicht, dass es an der Zahnspange scheitert. Bei uns ist grad eine aufgenommen worden, die ein Tattoo im Gesicht hat (auch kaufmänn. Bereich). :)

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na wui - das wundert mich jetzt aber schon .... aber nicht so sehr, dass sie aufgenommen wurde, sondern vielmehr dass sie sich im gesicht tätowieren hat lassen. ok bin kein tatoo freak - aber im gesicht - ne danke.

zum eigentlichen thema:

ich glaub mal ein grösseres hindernis bei der jobsuche ist ne entstellende fehlstellung - mir kam dass jedenfalls so vor. liegt sicher aber an der inneren einstellung - wenn man sich selber nicht gern mag, kann man sich auch nicht gut präsentieren.

ich glaub - oder eigentlich bin ich mir sicher, dass es mittlerweile toleriert wird, wenn jemand ne zahnspange trägt, bzw für gut befunden wird - weil dass doch heisst, dass man auf sich und seine gesundheit schaut.

für jeden personalchef ist das doch klar, dass das nur für relativ kurze dauer ist - ich mein dass man ne spange trägt - und die stellen leute ja nicht für ein oder 2 jahre ein - sondern wollen sie langfristig behalten.

was ich mich grad auch noch frag - wen würdet ihr einstellen?

- ne person mit krummen zähnen, die vielleicht aufgrund der fehlstellung auch nicht tiptop gepflegt aussehen, oder

- ne person mit ner zahnspange.

(- oder natürlich ne makellose person - solls theoretisch auch geben)

also liebe grüsse von mir

(und ich würd mich tausendmal lieber vorstellen mit ner zahnspange als mit meinen krummen zähnen)

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ich würde einfach mal dem personalchef nachfragen, was die gründe für die ablehnung waren.

manch einer verrät es vielleicht.

kann mir aber auch nicht vorstellen, dass es "nur" die zahnspange gewesen sein soll.

versuch macht klug.

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ich würde einfach mal dem personalchef nachfragen, was die gründe für die ablehnung waren.

manch einer verrät es vielleicht.

.

Das Problem ist, die Gruende verraten sie nicht - wegen Gleichberechtigungsgesetz.

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Das Problem ist, die Gruende verraten sie nicht - wegen Gleichberechtigungsgesetz.

die gründe verraten sie auf jeden fall nicht, wenn es daran liegt, dass es an deinem geschlecht, der sexuellen neigung etc. liegt. wenn sie dann allerdings sagen, dass du im vergleich zu einer/m anderen bewerberIn fachlich nicht so geeignet warst, dann könnten sie das schon sagen. gewisse auswahlkriterien hat auch das gleichberechtigungsgesetz sicher nicht geschluckt ;-)

es ist eigentlich auch nicht schlecht, sich nochmal zu erkundigen, woran es lag, das man nicht gewählt wurde. man sollte halt nur darauf achten, dass es nicht komisch bei dem befragten ankommt. so von wegen beleidigte leberwurst. man muss dem befragten halt zu verstehen geben, dass einen das interessiert, weil man es beim nächsten bewerbungsgespräch besser machen will. das ist ganz legitim.

lg janet

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also ich fänds schon sehr gut - auch wenn nach nem leider negativen - vorstellungsgespräch - nach den gründen für die absage zu fragen.

dann kann man versuchen sich zu verbessern.

und zu sachen gesetz: wenn man head to head mit wem spricht - kann man alles erfahren ... wer will was beweisen? ich glaub mal nicht, dass ein personalchef nix sagt, weil er angst hat, dass der "abgewiesene" ein tonbandgerät unter dem sakko hat.

nachfragen kann nie schaden - nirgendwo!!!

lg

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ich glaube weniger dass es an der zahnspange liegt. gebe aber meiner fehlstellung die schuld für meine unzähligen bewerbungen (wobei es wohl eher auf die schiefen zähne als auf den kiefer zurückzuführen ist) ich hatte meine realschule mit nem notendurchschnitt von 2,1 abgeschlossen (was nun wirklich nicht schlehct ist) hatte auch viele viele bewerbungsgespräche. aber auch wenn ich die einstellungstests super gemeistert hab, ist es dann im bewerbungsgespräch gescheitert.

ich sah mich also gezwungen nochmal ne kaufmännische schule zu machen, die ich mit 1,5 abgeschlossen hab. auch mit diesem zeugnis hab ich nichts in meinem traum beruf (kaufmännisch) gefunden. nur ein arzt (dessen anderen helferinnen beide über 60 waren) hat mich dann eingestellt.

klar, kann auch nur zufall sein, aber jetzt im nachhinhein, wo ich meine spange hab und meine zähne (zitat kieferchirurg.) "stehen wie die zinnsoldaten" und mein kiefer "perfekt ausgeformt ist" merke ich dass die menschen von vornherein positiver auf mich reagieren

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ich glaube weniger dass es an der zahnspange liegt. gebe aber meiner fehlstellung die schuld für meine unzähligen bewerbungen (wobei es wohl eher auf die schiefen zähne als auf den kiefer zurückzuführen ist) ich hatte meine realschule mit nem notendurchschnitt von 2,1 abgeschlossen (was nun wirklich nicht schlehct ist) hatte auch viele viele bewerbungsgespräche. aber auch wenn ich die einstellungstests super gemeistert hab, ist es dann im bewerbungsgespräch gescheitert.

hm, noten sind das eine.

In einer firma (klein oder gross mal egal)

kommt es auch darauf an, ob die Chemie stimmt und ob derjenige der entscheidet sagt: der ist mir sympathisch und passt fachlich, oder er sagt sich: nein andere passen halt besser.

So, und dann gibt es den job halt für einen.

ich weis von firmen, da ist es egal, (und es arbeiten auch leute mit Zahnfehlstellung dort) ob man zu leicht, zu schwer, oder zahn/kieferfehlstellung hat, hauptsache die Chefs sind von der Leistungsfähigkeit überzeugt und ob jemand ins Team passt oder nicht.

Da können dann manchmal auch leute mit langen Haaren oder sehr, sehr kurzen zu Kunden rausfahren...

also das Argument vom Originalposting kann ich nicht nachvollziehen, und denke das eine Fehlstellung von Zahn/Kiefer kein Grund ist, jemanden nicht einzustellen.

gruss

michael

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Hi, in den oberen Postings ist mir eine Zeile aufgefallen, da hatte ich den Eindruck, damit könnte sie recht haben:mrgreen:. Es geht in etwa um das Selbstvertrauen, sympatisch zu sein, obwohl man ein bischen Metall im Mund zeigt. Es sollte halt nicht unsicher und verhalten wirken. Vieleher ist es ein gutes Anzeichen etwas für seine Gesundheit zu tun. Meiner Meinung muss eine Zahnfehlstellung schon ziemlich schlimm aussehen, dass der Einstellmensch sagt, dass sieht sehr ungepflegt und scheußlich aus. Da wird es bestimmt den ein oder anderen geben, der das dementsprechend versteckt. Tja verstecken, denkt man da, wie macht man denn das: Oberlippenschneutzer, andere Gesichtsmerkmale hervorheben, andere Haare( Länge, Farbe ) tragen.

Die Sympathie ist wirklich das A und O, um in das Team aufgenommen zu werden. Man sollte sich nur einmal in die Lage des Chefs hineinversetzen und fragen: Hat dieser Mensch ein siegessicheres Auftreten? Das hört sich gewaltig an, aber heutzutage spielt man mit solchen Superlativen. Gruß matteo:mrgreen:

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na wui - das wundert mich jetzt aber schon .... aber nicht so sehr, dass sie aufgenommen wurde, sondern vielmehr dass sie sich im gesicht tätowieren hat lassen. ok bin kein tatoo freak - aber im gesicht - ne danke.

Ein Tattoo im Gesicht, verstehe auch nicht wie man sowas machen kann. Eine vorübergehende Verzierung ok, aber dauerhafte Tattoos... mir würd das Bild am nächsten Tag wahrscheinlich schon nicht mehr gefallen.

was ich mich grad auch noch frag - wen würdet ihr einstellen?

- ne person mit krummen zähnen, die vielleicht aufgrund der fehlstellung auch nicht tiptop gepflegt aussehen, oder

- ne person mit ner zahnspange.

Jedenfalls, das Mädl ist auch schon wieder gekündigt worden, da sie kein Feingefühl dafür hat was passend ist und was nicht ist (in Bezug auf Umgang mit Kunden und Kollegen) und ihre praktischen Kenntnisse und Umsetzung sind eine Katastrophe. (Mein Chef war wohl betrunken als er sie einstellte ;))

Und daher... wundert es mich auch hier, dass keiner auf Qualifikationen, Ausbildung, Kenntnisse etc. eingeht. Natürlich kommen zu den Fähigkeiten dann noch das sichere/der Situation entsprechende Auftreten beim Vorstellungsgespräch, Sympatie/Antipatie, etc. hinzu. Wie ich ins Büro kam uns sich mir dieses Mädl vorstellte, wusste ich nach 5 Minuten, dass sie den Job nicht lange haben wird. Und wenn einer vom Personal das Unternehmen und die Bereiche gut kennt, dann hat er hoffentlich auch ein gewisses Feingefühl dafür, ob ein Mitarbeiter zu diesem Job passen wird, oder nicht.

Noch etwas ganz anderes: Was oft vorkommt ist, dass Stellen ausgeschrieben werden, die schon längst vergeben sind, oder dass man ein Vorstellungsgespräch hat, wo der Job vielleicht schon vergeben ist. Das hab ich schon sehr oft mitbekommen und kenn das auch von Erzählungen. Mein Freund hat über einen Freund einen Job in einer Tochterbank bekommen und dennoch wurde die Stelle noch ausgeschrieben. Die armen Bewerber wurden sogar eingeladen und waren voller Hoffnung. Oder ein Beispiel aus meinem alten Job: wir haben Leute eingeladen, obwohl das Gehaltsbudget es gar nicht zugelassen hat bzw. die Sache noch in Verhandlung mit der Geschäftsführung war, oder die zu besetzende Stelle war noch nicht ganz klar definiert, sodass auch nicht wirklich sicher war welche Kriterien die passenden sein werden, ... und und...

Und es gibt sicher noch zig andere nicht gerade logische Gründe, weshalb jemand nicht aufgenommen wird.

Jedenfalls, ich würde mir da den Kopf nicht allzu sehr zerbrechen, irgendwann klappt es mit dem Job schon!

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Und daher... wundert es mich auch hier, dass keiner auf Qualifikationen, Ausbildung, Kenntnisse etc. eingeht.

Jedenfalls, ich würde mir da den Kopf nicht allzu sehr zerbrechen, irgendwann klappt es mit dem Job schon!

Das oben genannte war bei mir definitiv NICHT das Problem, da ich meinen Lebenslauf, saemtliche Zeugnisse, Diplome usw. ganz am Anfang per E-Mail oder per Post schicke. Und wenn das dem Personalchef nicht passen wuerde, dann wuerde ich zum Vorstellungsgespraech GAR NICHT EINGELADEN. Das Zeugnis von dem letzten Arbeitgeber war sogar SEHR GUT, das hat mir die Personalchefin sogar im Vorstel. Gespraech bestaetigt. Sie hat sogar befuerchtet, dass die Taetigkeit in Ihrer Firma zu leicht fuer mich wird, im Vergleich dazu, was ich bisher gemacht habe. Also, mit der mangelnder Qualifikation war das Ganze wohl nicht verbunden.

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Also, mit der mangelnder Qualifikation war das Ganze wohl nicht verbunden.

Hab ja nicht "mangelnde" Qualifikation geschrieben, sondern Qualifikation allgemein, ob nun gute, schlechte oder sonstige. Aber wenn du für den Job zu gut qualifiziert warst, dann kann das auch ein Grund sein. Ich würd auch keinen einstellen wollen, der sich nach einer Woche womöglich langweilt und nicht ausgelastet ist.

Du könntest bei den Unternehmen, die dich nach dem Gespräch nicht genommen haben, ja nachfragen woran es denn gelegen ist. Vielleicht sagt dir das der ein oder andere.

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hm,

also an der Spange kann es eigentlich nicht liegen,

in der Firma wo ich im Moment Schule wurde heute eine neue Mitarbeiterin vorgestellt, welche gerade die Uni fertig hat und jetzt umzieht wegen neuem Job.

/me erkannte sofort das sie eine Spange mit Nicht-Metallbrackets trägt.

Und die Junge Dame war um Mitte 20 geschätzt und wurde wegen Ihrer Eignung eingestellt, die Spange war da kein Kriterium.

(/me darf ja auch mit Spange dort arbeiten) :-P

also fazit: Wegen Spange wird man wohl seltens abgelehnt werden.

gruss

michael

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Ich greif das Thema nochmal auf, weil ich gerade voll im Bewerbungschaos stecke...

Also langsam glaube ich schon, dass Zahnspange ein Kriterium ist einen Bewerber abzulehnen. Ich arbeite in einem Beruf in dem es schon viel um repräsentieren geht. Nun haben schon einige die Vermutung geäußert, dass man mich ja leicht mit einem Azubi verwechseln könnte! Und einen Job hab ich auch noch nicht, also halte ich das für wahrscheinlich!

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Ich greif das Thema nochmal auf, weil ich gerade voll im Bewerbungschaos stecke...

Also langsam glaube ich schon, dass Zahnspange ein Kriterium ist einen Bewerber abzulehnen. Ich arbeite in einem Beruf in dem es schon viel um repräsentieren geht. Nun haben schon einige die Vermutung geäußert, dass man mich ja leicht mit einem Azubi verwechseln könnte! Und einen Job hab ich auch noch nicht, also halte ich das für wahrscheinlich!

Liebe Kyara,

ich möchte Dir ganz heftig widersprechen und behaupte das Gegenteil. Zweifle bitte nicht an Deiner Fähigkeit, auch mit Spange einen neuen guten Job zu finden, sondern sei von Dir, Deinen Fähigkeiten, Kenntnissen und Deinem Auftreten überzeugt, und dann klappt es auch.

Mich verwechselt so schnell keiner mehr mit einem Azubi (Manager der Generation 50+), aber ich kann Dir aus meiner Erfahrung aus inzwischen mehreren Monaten mit Zahnspange sagen, man kann auch Vorstandsgespräche, Verhandlungen mit Lieferanten und Auftragsvergaben (jeweils auf Managementebene), schwierige Konfliktgespräche, Gespräche mit dem Aufsichtsrat, ... mit deutlich erkennbarer Spange (OK + UK) abwickeln, und zwar inhaltlich und vom Ergebnis nicht besser oder schlechter als früher ohne die Glitzerdinger auf den Zähnen. Und ganz nebenbei - repräsentieren wird von mir durchaus auch erwartet...

Wichtig ist, von sich selbst überzeugt zu sein und zu sich zu stehen.

Ich glaube vielmehr im Gegenteil, Spange tragen wird als Ausdruck eines eher größeren Selbstvertrauens wahrgenommen.

Ich habe mich gleich zu Beginn meiner Spangenzeit enschieden, offensiv damit umzugehen und nicht zu versuchen, die Spange zu verstecken. Meine Gesprächspartner werden in entsprechender Situation genauso offen 'angelächelt' wie vorher. Die Reaktionen sprechen ganz positiv für sich.

Viel Glück - und nicht aufgeben!!

Gruß

Hajo

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Hallo Kyara,

ich kann meinem Vorredner nur zustimmen - ich (w, Mitte 40) bin seit 16 Monaten "bespangt" und hatte null Probleme, in dieser Zeit einen Minijob zu erhalten (habe im Minijob Anfang November 09 den Arbeitgeber gewechselt, und es war trotz UK-VV im Dezember 09 und des damit verbundenen Arbeitsausfalls kein Problem, diesen Job zu bekommen).

Ich habe sowohl in meinem Hauptberuf als auch im Minijob viel mit Menschen zu tun - die Reaktionen meiner Mitmenschen in Bezug auf die Zahnspange sind in keinster Weise negativ, ganz im Gegenteil: Viele berichten, dass sie das ganz toll finden, wenn sich jemand auch im "fortgeschrittenen" Alter noch die Zähne richten lässt und dass dies ja auch keine Frage des Alters sei usw.

Ich stimme Hajo zu: Wenn man selbstsicher und selbstbewusst durch die Welt geht, ist sowohl privat als auch beruflich eine Zahnspange (jedenfalls nach meinen Erfahrungen) kein Hindernis, wobei ich ehrlicherweise zugestehen muss, dass ich früher (sprich vor Beginn der KFO-Behandlung) mit meinem zurückliegenden UK und dem schiefen Zähnen im OK und UK auch keine Probleme hatte.

LG

Würmchen

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