Philip

kosten der op und plattentnahme...

hallo zusammen,

ich habe derzeit ein problem mit meiner privaten kk (victoria) und wollte mich mal erkundigen, ob einer von euch ähnliche erfahrungen gemacht hat.

ich wurde im feb. operiert und habe danach die rechnung bei meiner privaten kk eingereicht. die kk hat die gesamte rechung aus dem krankenhaus übernommen, aber bei der rechnung von dr. k. eine minderung vorgenommen. dr. k . hat mir dazu geschrieben, dass ich bei einer minderung anspruch auf ein ärtzliches gutachten hätte. meine kk sagt nun aber, dass sie kein gutachten erstellt haben und es mir deshalb auch nicht zuschicken können. die victoria begründet die minderung damit, dass dr. k. einfach zu hoch abgerechnet, bzw. einige schritte nicht mehr einzeln abgerechnet werden dürfen, sondern zusammen berechnet werden. es geht also nicht um die frage, ob die schritte nötig waren, sondern darum, dass diese einfach zu hoch oder doppelt abgerechnet wurden (soweit habe ich das zumindest verstanden). hin oder her... mir bleibt ein restbetrag von über 3000 € von der op und die verwirrung darüber, wie ich weiter vorgehen soll.

zusätzlich kommt jetzt das problem, dass ich bald die platten wieder raus bekommen soll und meine kk beim kostenvoranschlag wieder genau das gleiche sagt: "wie übernehmen die kosten nur, soweit sie der gebührenordnung entspricht", was für mich wahrscheinlich soviel heisst, dass die dann bei der endrechnung wieder eine minderung vornehmen.

was sagt ihr dazu? hat hier vielleicht jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir da irgendwie weiterhelfen? habt ihr für die op auch einen teil selbst bezahlen müssen?

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was hat die krankenkasse vor der op gesagt, ich mein sie hat die kostenübernahme wahrscheinlich ja vorher grundsätzlich zugesagt!?

gab es da nur eine pauschale zusage, die op-kosten zu übernehmen oder war da schon ein kostenvoranschlag des kfch dabei - wenn ja wurde der überschritten?

ich finds schon komisch, dass man das machen lässt in der annahme, dass die kosten übernommen werden und man dann selbst so viel übernehmen muss.

was sagt der kfch dazu?

lg

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tja, das war wohl mein größter fehler. ich habe die kk vorher nicht gefragt. das ich dann privat behandelt wurde, ist sowieso eher nur ein fehler gewesen (ich wollte eigtnlich nur ein einzelbettzimmer und habe damit aber auch der privaten abrechnung zugestimmt - das habe ich in der aufregung vor der op aber übersehen).

aber selbst mit einem kostenvoranschlag wäre die sache sicher nicht anders ausgegangen... den fall habe ich ja jetzt mit der kostenübernehme der plattenentnahme.

mein kfch sagt dazu, dass ich das ärtzliche gutachten anfordern soll, das zur minderung geführt hat. nur leider wird es das von der kk nicht geben (wie oben bereits beschrieben). soweit ich das richtig verstanden habe, lässt sich das ganze einfach erklären:

kk sagt: zu hoch abgerechnet und damit nicht in der kk leistung enthalten

kfch sagt: alles nach gebührenordnung berechnet und damit korrekte rechnung gestellt.

tja, und in dem spiel bin ich jetzt wohl der dumme, da ich letztlich zugestimmt habe, die rechung zu begleichen. eine auflösung ist wahrscheinlich nur über eine klage zu erreichen, worauf ich allerdings wenig lust habe. ich habe noch nicht mal eine rechtsschutzversicherung, womit der klageweg zum zusätzlichen risiko werden würde. ist schon dumm gelaufen.

mir geht's jetzt nur noch mal drum zu erfahren, ob einer hier im forum einen ähnlichen fall hatte (und damit einen guten rat geben kann), bzw. einfach mal abzuklären, ob andere auch selbst was bezahlt haben.

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he wenns um soviel geld geht würd ich ganz hartnäckig sein und bei der versicherung nachfragen, wie dass genau begründet wird - welche einzelnen positionen nicht bezahlt werden.

Oft geht es bei solchen geschichten ja bloß um formulierungen und da kann man sich sicher mit dem kfch absprechen. selbst wenn du dann nur nen teil mehr bekommst könnte das leichtverdientes geld sein.

gut mut

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Hi Philip,

das ist interessant- ich habe nämlich so ziemlich dasselbe Problem nur mit der Beihilfe, die Private (Allianz) hat ohne Problem ihren Anteil übernommen. Ich hatte zwar vorher sogar einen Kostenvoranschlag zu denen (Beihilfe) geschickt, aber irgendwie hat das nichts genutzt- für sie sind wohl ein paar Posten zu hoch und zu viel (bzw. doppelt????) dabei. Bin aber leider gerade erst genauso weit wie du mit der Lösung- meine Op war ja im März. Im Moment stehen da halt zwei Ansichten gegenüber und ich hänge mittendrin mit den Kosten... Die Beihilfe hätte gerne Begründungen für die einzelnen Posten und die Abrechnungsstelle vom KFC sagt, dass sie das nicht tun müsse und gerne ihr Geld hätte...

Mmmmh, hilft dir jetzt vermutlich auch nicht wirklich weiter, aber so ein wenig Erfahrungsaustausch ist ja auch nicht verkehrt!

Lieben Gruß,

Eve

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naja, immerhin gut zu wissen, dass ich nicht der einzige bin, der sich mit einer kk rumschlagen muss (auch wenn ich das natürlich niemandem wünsche)

:)

nebenbei: wir haben sowohl den gleichen kfc als auch den gleichen kfo...

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ha, das wird wohl eine immer beliebtere Kombo hier im Forum:wink:

Ja, mit den Krankenkassen ist das immer eine Freude...:441:

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Hi Philip,

das ist interessant- ich habe nämlich so ziemlich dasselbe Problem nur mit der Beihilfe, die Private (Allianz) hat ohne Problem ihren Anteil übernommen. Ich hatte zwar vorher sogar einen Kostenvoranschlag zu denen (Beihilfe) geschickt, aber irgendwie hat das nichts genutzt- für sie sind wohl ein paar Posten zu hoch und zu viel (bzw. doppelt????) dabei. Bin aber leider gerade erst genauso weit wie du mit der Lösung- meine Op war ja im März. Im Moment stehen da halt zwei Ansichten gegenüber und ich hänge mittendrin mit den Kosten... Die Beihilfe hätte gerne Begründungen für die einzelnen Posten und die Abrechnungsstelle vom KFC sagt, dass sie das nicht tun müsse und gerne ihr Geld hätte...

Mmmmh, hilft dir jetzt vermutlich auch nicht wirklich weiter, aber so ein wenig Erfahrungsaustausch ist ja auch nicht verkehrt!

hm,

Private kassen sind immer anders als GKV.

Von den Kosten her steht der Patient in einem Vertrag mit dem Arzt, und die Kasse mit dem Patienten. Der Patient reicht nachher die Rechnungen ein und erhält eine Erstattung nach seinem Vertrag. Leider nix mit Arzt - Versicherung direkt.

@eve05: Beihilfe ist von BL zu BL und zum Bund unterschiedlich geregelt. Die waren meist wohl noch kulanter als Versicherungen, aber das hat sich im Kostendruck wohl auch geändert.

Aber: Wenn die Kasse sagt, sie erstattet etwas nicht, dann muss sie das begründen (bei mir steht das auf der Abrechnung drauf, warum es nicht übernommen wird), notfalls auch ausführlich. Einfach nur sagen: Machen wir nicht, ist afaik nicht korrekt.

Der KFC sollte aber notfalls auch ausführlich begründen können warum er diese Position so abrechnet (3,5 statt 2,7), damit die PKV das nachvollziehen kann. Die waren ja bei der OP nicht dabei. Das Abrechnungszentrum ist nur ein Dienstleister, die werden auf der gesammten Summe bestehen wollen. Ausser man einigt sich mit dem KFC das ein Teil unter Vorbehalt wegen Abrechnungsproblemen nicht gezahlt wird.

@Philip: Buchen eines Einzelzimmers kostet mehr, aber führt eigentlich nicht dazu, das man direkt alles als Privatpatient abrechnet. Diese Kosten muss die Kasse dann nicht erstatten (das steht aber auf der Versicherten Karte drauf, was man in Anspruch nehmen darf). Hier warst Du wohl ein bisschen blauäugig vor der OP.

Ich hab meine Kasse immer vorher gefragt wie sich was verhält und hab eine Antwort bekommen, die auch nachher so übernommen wurde.

Mein KFC wollte vor der OP nochmals die schriftlich Zusage der Kostenübernahme direkt von der Kasse haben, worin stand was sie übernehmen wollten. Er hat mir auch am Anfang schriftlich zugesichert, das es mittlerweile Probleme gäbe bei der Abrechnung, er aber modernere Methoden einsetzt, die es früher noch nicht gab, und gerne eine schriftliche Begründung nachreicht, wenn es zu Problemem mit der Kasse führt...

Habe ich aber zum Glück nicht gebraucht.

Also erstmal Versicherung und KFC fragen ob Sie es schriftlich begründen.

Falls nicht, dann gibt es den bei den meisten Versicherungen einen Ombudsmann

oder man kann sich über seine PKV noch bei der Bafin beschweren.

Danach kann man immer noch klagen....

gruss

michael

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eve05: Beihilfe ist von BL zu BL und zum Bund unterschiedlich geregelt. Die waren meist wohl noch kulanter als Versicherungen, aber das hat sich im Kostendruck wohl auch geändert.

Aber: Wenn die Kasse sagt, sie erstattet etwas nicht, dann muss sie das begründen (bei mir steht das auf der Abrechnung drauf, warum es nicht übernommen wird), notfalls auch ausführlich. Einfach nur sagen: Machen wir nicht, ist afaik nicht korrekt.

Der KFC sollte aber notfalls auch ausführlich begründen können warum er diese Position so abrechnet (3,5 statt 2,7), damit die PKV das nachvollziehen kann.

hab ich ja auch kein Problem mit, wenn die Beihilfe sagt, sie möchte 3,5 fache Sätze begründet haben bzw. wenn etwas nicht klar ist auf der Abrechnug. Das macht dann nur besonders viel Spaß, wenn die Abrechnungsstelle des Arztes sagt, zu einer Begründung seien sie bzw. der Arzt nicht verpflichtet:roll:... Ein Hoch auf dieses System:548: Naja, so wird eben noch ein wenig Papier hin und her geschickt...

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hab ich ja auch kein Problem mit, wenn die Beihilfe sagt, sie möchte 3,5 fache Sätze begründet haben bzw. wenn etwas nicht klar ist auf der Abrechnug. Das macht dann nur besonders viel Spaß, wenn die Abrechnungsstelle des Arztes sagt, zu einer Begründung seien sie bzw. der Arzt nicht verpflichtet:roll:... Ein Hoch auf dieses System:548: Naja, so wird eben noch ein wenig Papier hin und her geschickt...

Eve,

da macht es sich jemand wohl einfach und hofft auf Unwissenheit / fehlenden Willen (bei spangenträgern *kicher*) :confused:

Die Abrechnungstelle zieht für den arzt die Rechnung ein und bekommt dafür Geld. Warum er was gemacht hat, wissen die wohl nicht. Von daher ist das richtig.

Aber der Arzt muss dir wohl schon sagen, womit er dieses und jenes begründet (und das wohl auch kostenlos! im Rahmen der Rechnung).

Eine Autowerkstatt kann ja auch nicht sagen, der Getriebewechsel kostet das doppelte als üblich, weil ein Mechaniker das gerade noch Samstags gemacht hat, wo er Überstunden erhält (beispiel). wenn Du nix vereinbart hast wie: ich brauch das montag aber, dann ist das nicht dein Problem. Vorallem:

Ein Recht auf eine ausführlich Begründung hast Du schon.

Schlimmstenfalls muss man später den Arzt wechseln weil das Vertrauen nicht mehr da ist (mir auch schon passiert). Notfalls einspruch gegen die rechnung einlegen und nicht alles bezahlen..

Aber als Privatpatient sitzt man zw. allen Stühlen.

gruss

michael

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Warum lässt Du die Platten nicht drin ? Mein Chirurg entfernt diese nur auf besonderen Wunsch oder wenn es Probleme gibt...

LG, Puste

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naja, die meinungen darüber sind wohl geteilt. ich will (wenn möglich) kein fremdobjekt im körper behalten... aber die entscheidung muss jeder slelber treffen.

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