hedwig

Kreuzbiss! Brauch dringend Rat!

Hallo,

eine Freundin, die Zahnärztin ist, wies mich vor ca. einem 1/2 Jahr darauf hin, dass bei meiner 8jährigen Tochter kieferorthopädisch etwas gemacht werden müsste.

Daraufhin sind wir zum KO. Der diagnostizierte einen Kreuzbiss und sagte ,dass sie eine feste Klammer und eine Kopf Kinn Kappe tragen werden muss.

Bei einem Termin bei unserem Augenarzt sprach er mich auf die asynchrone untere Gesichtshälfte meiner Tochter an. Der KO hatte davon nichts gesagt und ich habe bisher nicht bemerkt. Nachdem ich mich informiert habe, liess ich erstmal ihren Rücken bei einem Orthopäden checken, dort liess sich eine muskuläre Unregelmässigkeit feststellen.

OK. Zweiter Termin beim KO und nun soll der oben genannte Behandlungsablauf erfolgen.

Die ganze Zeit kann ich mich so gar nicht mit der Kopf Kinn Kappe anfreunden. Ich glaube, dass die Kräfte, die das Wachstum des Unterkiefers hemmen sollen, Auswirkungen auf den hinteren Schädel haben.

Meine Osteopathin rät von dieser Behandlung ab.

So sitze ich jetzt zwischen den Stühlen und weiss nicht, was das Richtige ist.

Am liebsten hätte ich eine sanfte orthopädische Behandlung mit einer begleitenden osteopathischen Behandlung.

Wer kann mir helfen oder seine Erfahrung berichten.

Vielen Dank!!!

Mit besten Grüssen

Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Schade, ist denn meine Anfrage soo kompliziert, dass keiner darauf antworten mag?

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich doch noch jemand "erbarmt"

Vielen Dank!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Hedwig,

also ich musste früher als Kind so eine Kopf-Kinnmaske tragen und naja was soll ich sagen... Die KFO hat gegen die falsche Fehlstellung gekämpft. Sie sah eine Progenie. Sprich UK zu weit vor Front Zähne bissen genau aufeinander... Doch heute habe ich erfahren, dass immer mein OK zu weit zurück lag und statt den UK aufzuhalten hätten die lieber den OK anregen sollen zu wachsen...

Tja das Ende der Geschichte? Durch diese Behandlung und dieser Maske habe ich auch eine Gesichtsskoliose bekommen... Gesichtshälften sind unterschiedlich ausgeprägt. Und meine Mittellinie ist total schief!

Meinen Rücken habe ich nicht schecken lassen, doch gehe ich davon aus, dass dort eventuell auch irgendwas vorliegt. Da ich ja meine Behandlung 8 Jahre lang durchzog damals... Und viele KFOs würden auch nicht mehr zum Headgear oder der Kopf-Kinnkappe raten, da wohl die Wirbelsäule dadurch falsch belastet wird...

LG

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Hedwig,

also ich bin kein Freund mehr von festen Zahnspangen. Diese bewirken durch sehr starke Zug- und Druckbewegungen oft Zahnwurzelsresorptionen und schädigen auch noch den Zahnschmelz weil die Brackets mit Säureätztechnik angebracht werden. Die Zahnoberfläche wird damit leicht angerauht. Daher müssen die Zähne nach so einer Behandlung dringend versiegelt werden. Wenn man dies allerdings in Kauf nehmen möchte um ein schnelleres Behandlungsergebnis erzielen zu wollen als bei sanften Methoden (lose Zahnspangen), muss man sich darauf einlassen. Desweiteren (ich spreche nur aus eigener Erfahrung) bin ich der Meinung, dass feste Zahnspangen Zähne in eine Position bringen können, die nicht unbedingt die natürliche für sie vorgesehene Stellung im Gebiss darstellt. Dies sind Zwangsbewegungen keine "natürlichen"...

Eine falsche Einstellung der Spange vom Arzt und das Ergebnis ist dahin.... Man ist so auf einen "Könner" angewiesen, dem man super Vertrauen schenken kann, ansonsten ist man ausgeliefert. Oft ist die Einstellung zunächst ok und man spürt keinen Druck. Da der Druck auch erst später so richtig zu spüren ist, wenn man nicht mehr in der Praxis ist, hat man nicht rechtzeitig die Möglichkeit auf zu stark eingestellten Druck zu reagieren. Meine Zähne z.B. wurden unmöglich zurecht gerückt. Wenn man eine lose Spange (Bsp. Crozatgerat) nimmt, fördert diese zum einen das Wachstum und die Zähne werden einfach nur angeregt von sich aus in die naürlich passende Reihe sich einzugliedern. So kann man die eigens für sich individuell korrekte Position erhalten und eine korrekte Achsenneigung.

Wenn ich nochmal die Wahl hätte, ich würde lieber eine lose Spange tragen und damit mein Zahnfleisch, die Zähne und den Knochen schonen.

Die Crozattechnik hat einen ganzheitlichen Charakter. Der Kiefer kann wunderbar sanft geweitet werden. Es wirkt sich automatisch positiv auf die Gesichtszüge aus. Ich kenne Fallbeispiele aus einer Praxis. Kreubiss ist hierbei überhaupt kein Problem.

Bei einem 8 Jahre alten Kind, sollte man das Wachstum noch nutzen und fördern!

Leider wird dies unverständlicher Weise nicht immer von allen Krankenkassen komplett übernommen, obwohl die Technik sehr alt ist und sich bewährt hat, bevor sie verdrängt wurde von festen Zahnspangen, die Marktführer sind. Manche moderne KFOs kennen nicht mal mehr die alte Technik....

Alles Gute

FrauHolle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Iris,

ich denke, wenn ein Fehlbiss schon bei einer Achtjährigen so ausgeprägt ist, dass behandelt werden muss, ein "komplizierteres" Problem wie z.B.eine Gesichtsasymmetrie vorliegt und Du kein wirklich gutes Gefühl hast, würde ich mir an Deiner Stelle eine weitere Meinung von einem wirklich guten Kieferorthopäden holen. Damit meine ich nicht einen, der dir das sagt, was Du am liebsten hören würdest ;-) , (no offense meant, so einen hatte meine Mutter damals bei mir, Folgen siehe unten... das hätten aber vermutlich die meisten Eltern, die für ihre Kinder ja i.d.r. das Beste wollen, auch net viel anders gemacht) sondern wenn möglich einem Experten, der sich mit der Behandlung auch von komplexeren Fehlstelungen usw. auskennt und Erfahrung mit der Beh. von Kindern hat, z.B. einem KFO an einem Uniklinikum).

Evtl.wäre es sinnvoll, abzuklären:

  • was die Ursache der Fehlstellung ist,
  • wie man das auf eine für die Kleine möglichst wenig belastende Weise (könnte mir vorstellen, dass man es in dem Alter mit so einer Kinnkappe nicht leicht hat...) und gleichzeitig einem dauerhaft stabilen, guten Ergebnis behandeln kann
  • und welche Geräte man dazu braucht (evtl. geht es ja doch mit einer losen Spange, vielleicht kennt ein solcher Experte auch Geräte, die ein "Feld-Wald-Wiesen-KFO" nicht kennt oder deren Anwendung er sich nicht zutraut)

So würde ich bei meinem Kind vorgehen (wenn ich eines hätte und eine Behandlung nötig wäre) bzw. diese Verhalten meiner Eltern hätte ich mir für meine erste Behandlung gewünscht.

Bei mir wurde erst mit ca. 10 Jahren mit einer Behandlung begonnen (lose Spange, Behandlung bei einer eher "alternativen" KFO, die möglichst "sanft" behandeln wollte, da meine Ma mir die Zahnextraktion und feste Spange ersparen wollte) - ohne dass die skelettalen Gegebenheiten berücksichtigt bzw. in die Behandlung mit einbezogen wurden.

Bei mir lag vermutlich schon damals ein skelettaler Fehler vor und ich denke, ich wäre schon damals bei einem Dysgnathie-Spezialisten besser aufgehoben gewesen... wenn nötig, auch mit dem Ziel einer OP.

Evtl. hätte man damals das Kieferwachstum aber auch noch beeinflussen können (ich glaube, bei Kindern kann man das mittels KFO-Beh. noch recht gut).

Statt diesen Fehler zu behandeln, hat meine KFO damals aber leider nur versucht, eine halbwegs neutrale Okklusion hinzukriegen, was ihr auch erstaunlich gut gelang.

Damit konnte ich dann zwar beißen, das Problem an sich (das durch das falsche Wachstum meines Kiefers zustande gekommen war) war aber nicht gelöst.

Mit Mitte 20 bekam ich durch die eben nicht wirklich korrierte Fehlstellung zunehmende Schulter-und Rückenprobleme, Schmerzen der Gesichtsmuskulatur etc. und ging dann mit 27 nochmal zum KFO.

Und jetzt - 18 Jahre nach Beginn der 1. Behandlung - stehe ich in den Startlöchern für eine Kiefer-OP + KFO-Behandlung, die mein Kieferproblem hoffentlich endlich lösen wird.

Ich denke, es gibt leider immer noch KFOs, die nur die Okklusion (den "Biss") berücksichtigen, nicht aber skelettale Fehlstellungen (also Fehlentwicklungen des Kieferknochens) (die starke Auswirkungen auf den Körper und auch die Psyche - z.B. schlechtes Selbstwertgefühl durch ständige Hänseleien- haben können). Und wenn diese vorliegen, aber nicht behandelt werden, ist das Problem nicht gelöst.

"Fazit": such dir einen wirklich, wirklich guten KFO, der Deine Tochter optimal behandeln kann - so wenig "invasiv"/wenig beeinträchtigend wie möglich, aber auch so, dass das Problem dann wirklich gelöst ist (darauf, nicht überzubehandeln, wird ein wirklich guter KFO sowieso achten) - damit ersparst Du ihr einiges...besser bei einem Kind gleich richtig behandeln, als später nochmal von vorne anfangen zu müssen.

Eine begleitende osteopathische Behandlung (zus. zu der KFO-Behandlung) und evtl. auch Rückentraining, im Extremfall auch Physiotherapie, um das Rückenproblem in den Griff zu kriegen, wäre sicher gut, zumal sich Kiefer und Wirbelsäule gegenseitig beeinflussen (können).

Liebe Grüße und viel Erfolg bei der KFO-Suche.....................................................................................Anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Frau Holle,

ich denke, "Nicht-Könner" gibt es auch unter den KFOs, die nur lose Spangen anbieten, solche findet man in jedem Bereich. Es ist immer schwierig einen wirklich guten Arzt zu finden! Daß die Zähne mit einer festen Spange "mit Gewalt" in eine andere Position gebracht werden ist klar, aber darum geht es im Prinzip ja auch, daß die Zähne am Ende der Behandlugn anders stehen! Ich denke, es kommt ganz auf die Behandlungsdauer an, je schneller, desto ungesünder für die Zähne und lose Zähne möchte natürlich niemand am Ende der Behandlung haben! Ich hoffe natürlich, daß ein guter KFO darauf achtet! Ich selbst habe als Kind lange Jahre eine lose Spange gehabt und meine Eltern und ich haben zu der Zeit (aus Mangel an Erfahrung) natürlich diesem Mann vertraut. Am Ende der Behandlung standen die Zähne zwar zunächst gut, dennoch war der Kreuzbiß nicht wirklich beseitig und ich trug diese Spange wirklich sehr lange! Nach Abschluß der Behandlung verschob sich letztendlich alles wieder so sehr, daß ich mich heute als Erwachsene freiwillig dazu entschieden habe, eine feste Zahnspange zu nehmen! Ein paar Jahre nach meiner Behandlung als Kind, sagte mir ein ZA, daß meine Zähne möglicherweise besser gestanden hätte, wenn ich die erste Behandlung gar nicht erst bekommen hätte, bzw. im Anschluß eine feste bekommen hätte! Daher stehe ich diesem Thema etwas skeptisch ggü.!

LG P.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sicherlich hast du recht, dass es auch hier eines Könners bedarf, leider....

Aber klar ist, dass zumindest das Zahnschädigungsrisiko weit aus geringer ist, wenn es überhaupt eines gibt.

Außerdem ist man heute mit losen Spangen auch schon sehr viel weiter in der Entwicklung. Es wurde damals auch nicht retiniert, deshalb konnte das Ergebnis nicht stabil bleiben. Wiederkehrende Kreuzbisse kommen auch bei festen Spangen vor. Das liegt am weiteren Wachstum und z. Teil an den Weisheitszähnen. Viele checken auch vor Beginn einer Behandlung das Wachstum des Kiefers.

Ich denke auf jeden Fall, dass es in den meisten Fällen sicherlich ausreichend ist und gesunder.

Gruß

F.H.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bei leichten Fehlstellungen hast Du sicher recht - man muss ja nicht "mit Kanonen auf Spatzen schießen".

Aber bei einer ausgeprägteren Fehlstellung geht es evtl. eben nicht ohne feste Spange. Wenn man jetzt (scheinbar) "sanfter" therapiert und dann später doch eine feste Spange, schlimmstenfalls mit OP, nötig wird, ist dem Patienten nicht geholfen - im Gegenteil,

a) hat er dann 2x was davon (einmal als Kind lose Spange, später als Erwachsener dann doch die feste, die er dann auch noch selber zahlen muss)

B) wird vielleicht eine OP nötig, die durch eine adäquate kieferorthopädische Behandlung vielleicht hätte verhindert werden können.

Ist das der Fall, sollte man sich nicht auf irgendwas einlassen, was vielleicht gut ("sanft") klingt, aber vielleicht kein dauerhaft gutes (oder überhaupt kein wirklich gutes) Ergebnis bringt.

Ich bin übrigens keinesfalls gegen lose Spangen, aber sehr dafür, dass kompliziertere Fehlstellungen (und ich denke, eine Gesichtsasymmetrie gehört da schon dazu) absolut in die Hand eines Spezialisten (bzw. eines in den verschiedenen Behandlungsmethoden sehr erfahrenen KFO) gehören, der dann auch entscheiden kann, welche Behandlung die geeignteste ist bzw. warum die Asymmetrie überhaupt entstanden ist.

Btw., mein jüngerer Bruder wurde bereits rel. früh (ab ca. 8 Jahre oder so, davor mit so einer Art "Zahnspangenschnuller") mit loser Spange behandelt, weil sich eine ähnliche Situation wie bei mir abzeichnete.

Und er hat zwar gerade Zähne, aber eine deuliche Angle Klasse II/1 Fehlstellung. Die losen Spangen, die wohl auch das Kieferwachstum hätten anregen sollen, haben, wenn überhaupt, nur minimal etwas gebracht. (gleiche KFO wie bei mir).

LG.................................................................................Annawake

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was du beschreibst ist Fehlwachstum, wo gegengelenkt werden muss.

Man sollte natürlich nur das korrekte Wachstum fördern und keine Fehlentwicklung.

Von solchen individuellen Ausnahmefällen hab ich jetzt nicht gesprochen.

Aber gut, dass du es erwähnst aus deinen persönlichen Erfahrungen heraus....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, und ich möchte einfach gern verhindern, dass anderen das Gleiche passiert.

Dehalb mein Tipp, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, mehrere Meinungen einzuholen und sich einen wirklich guten, erfahrenen Kieferorthopäden zu suchen.

So ein Ausnahmefall scheint das übrigens gar nicht zu sein, ich bin ja nicht die Einzige, bei der (egal ob mit loser oder fester Spange) einfach suboptimal behandelt wurde.

Es geht mir nicht darum, die eine oder die andere Art der Beh. zu verteidigen oder hochzuloben, sondern einfach darum, dass nicht jeder KFO alles (gleich gut) kann und ich mit manchen Problemen eher zu einem Spezialisten gehen würde.

Gruß...................................................................Annawake

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, in diesem Bereich ist einiges im Argen und im Grunde großer Handlungsbedarf in Sachen Aufklärung, Schulung der Ärzte etc. Es ist leider noch eine Wunschvorstellung, dass man bei allen Ärzten vom gleichen Know How ausgehen kann. Leider muss man derzeit selbst vorher ein halbes Studium absolvieren, damit man gut aufgeklärt ist und dann mit dem Wissen, sich einen geeigneten Arzt zu suchen. Hinzu kommt dann auch noch, dass der medizinische Sektor mittlerweile auch zum Wirtschaftszweig geworden ist, wo es nicht immer ausschließlich um das Wohl der Patienten geht, sondern vielmehr um die Wirtschaftlichkeit....

In unserem Gesundheitssystem läuft halt so richtig was falsch...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Frau Holle, ich habe mal eine Frage, sind Sie Zahnspangenträgerin, ein OP zu behandelnder, oder sind Sie vielleicht eine Ärztin, die sich hier einsetzt für die OP Fälle? Ihre Argumentation finde ich schon richtig an besagter Stelle. Gruß matteo:razz:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Matteo,

ich bin nur eine wütende Geschädigte, die sich zur Selbstaufgabe gemacht hat, die Kieferorthopädie und Chirurgie näher zu beleuchten und Recherchen anzustellen und sich schlau zu machen, was da so mit einem geschieht oder eben nicht geschieht.

Ich kann bei mir nichts rückgängig machen, aber dafür kann ich anderen helfen und sie nur warnen aufgrund meiner Erfahrungen etc. kritisch zu sein und nicht einfach alles mit sich machen zu lassen, einfach das Richtige für sich zu tun und sich aufzuklären und nicht hoffen dass ein Arzt das tut.

Ich bin keine Ärztin, überlege aber, es noch zu werden...

Ich arbeite aber in einem Gesundheitszentrum wodurch ich allgemein gut informiert bin.

Ich werde mich auch operieren lassen müssen, um das auszugleichen, was verpfuscht wurde. Da ich die OP selbst zahlen muss, weil die Kasse dies nicht übernimmt, muss ich zunächst die Finanzierung klären, um das ganze überhaupt stattfinden lassen zu können.

Es ist auch ein Anwalt geschaltet wegen mangelnder Aufklärung und falscher Methodenwahl mit fatalen Folgen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das geht jetzt zwar ein wenig am Ursprungsthema vorbei, aber ich möchte auch nochmal meine Meinung loswerden. Bei mir ist der Fall nämlich ähnlich wie bei Annwake.

Hatte seit ich acht bin lose Spangen und zwar in ALLEN Varianten. Neun Jahre lang. Den wirklich größten Unterschied haben sie im ersten Jahr gebracht- da haben sie meine oberen Schneidezähne wieder nach innen gekippt. Nach den neun Jahren hat mir dann der KFO eine feste Spange vom unteren 3er zum 3er geklebt- sehr effektiv- da hat sich nämlich genau mal gar nix bewegt in 6 Monaten:roll:. Dass das alles nicht so optimal aussieht, hat der KFO dann auch gesehen und wollte mir dann mit 18 vier Zähne ziehen und komplett eine feste Spange einbauen- da hat mein Verstand aber ganz klar nein gesagt. Das Ende vom Lied kann man jetzt in meiner Spangengeschichte lesen.

Das soll jetzt absolut kein Post gegen lose Spangen sein- bei meiner Schwester hats wunderbar funktioniert: leichter Kreuzbiss auf einer Seite, seit Jahren stabil und fast perfekte, gerade Zähne. Nur bei Fällen, wo der KFO jedesmal daneben steht und sagt: "also, die Zähne an sich sind ja toll, aber die Kiefer- unmöglich...", da sollte man vielleicht doch über eine andere Behandlungsmethode nachdenken.

Das ist halt mal wieder so, dass jeder andere Erfahrungen macht- Frau Holle anscheinend eben genau das Gegenteil. Die Frage am Ende, die immer bleibt ist wie wärs ausgegangen, wenn man es von Anfang an anders gemacht hätte? Um ein wenig klareres Bild zu bekommen, hilft wahrscheinlich nur sich mehrmals beraten zu lassen und eine gehörige Portion Vertrauen in den ausgesuchten Arzt.

Lieben Gruß,

Eve

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden