TheLonelyOne

Noch mal für Dummies

Hi!

Ich bin erst kürzlich auf dieses Forum gekommen (hat alles einst mit Google angefangen :wink: )

Beim Durchforsten der ganzen Threads (na ja, seeeehr viel Mühe habe ich mir auch nicht gegeben... :oops: ) ist bei mir so einiges an Verwirrung entstanden :81:

Ich selbst habe bei mir festgestellt, dass eine Gesichtshälfte etwas länger ist als die andere => mein Kiefer sieht "echt schräg" aus :-(

Um diesen Fehler zu "beheben" müsste ich also diese Bimax-OP machen lassen oder? Also die OP, die als Animation auf www.dysgnathie.de bei "vertikaler Fehlerachse" und "gesichtsasymmetrie" dargestellt ist, oder?

Jedenfalls würde ich gerne wissen wie das ganze jetzt eigentlich abläuft (vor allem finanziell gesehen): Also ich geh zu einem Chirurg, lass mich beraten,....,dann folgt die OP und danach bleibe ich noch einige Tage im Krankenhaus. Sprich: Ich bzw. die KK zahlen das Ganze und dann? In einigen Threads habe ich gelesen, dass danach noch ne Spange kommt, Nachbehandlung..etc ??? Dies wäre ja dann mit noch mehr Kosten verbunden :shock:

Müsste man nicht einfach nur die OP zahlen, operiert werden und dann ist alles schick??? (z.B. Wie bei einer Weisheitszahn-OP)

Also mich verwirrt das alles ein bisschen...na ja mit 17 und noch zur Schule gehend muss man ja nicht alles verstehen, oder :?

Kann mich trotzdem jemand meiner Unwissenheit entmächtigen :222: ?

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Normalerweise ist der 1. Schritt, zu einem Kieferorthopäden oder Kieferchirurgen zu gehen und sich erklären zu lassen, was überhaupt gemacht werden kann. Der Arzt schickt seinen Behandlungsplan zur Krankenkasse und wenn die die Kosten übernehmen, geht's halt los. Oder du bezahlt selbst, wenn das kannst/willst. Dass du noch unter 18 bist, ist aber ganz gut wegen der Kostenübernahme...

Dann würdest du vielleicht erstmal ein paar Monate eine feste Zahnklammer bekommen, die dann auch bei der OP drinbleibt. Kommt natürlich darauf an, was bei dir gemacht werden muss. Das wird dir der Arzt ja vorher schon sagen, der 1. Termin ist schonmal der wichtigste, dann läuft das mehr oder weniger von alleine weiter.

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Ich wiederhol nochmal etwas ausführlicher, und erzähl dir noch in etwa so was dich erwartet:

1. Schritt: Zum Kieferorthopäden gehen. Er wird erstmal abchecken ob die Zahnfehlstellung auch ohne OP zu beheben ist. Wenn er der Meinung ist, dass es nur mit OP möglich ist, wird er dich zu einen Chirurgen zur Beratung schicken. Wenn du dich für die Behandlung entschieden hast und die die Kostenübernahme durch die Krankenkasse bestätigt wurde, kann es losgehen...

2. Schritt: Der KFO wird dir eine Zahnspange verpassen. Die musst du dann ca. 1-3 Jahre tragen. Wenn er meint, dass die Zähne so gut stehen, dass operiert werden kann, wird er dich wieder zum Chirurgen schicken, damit er das begutachten kann. Der Chirurg hat das letzte Wort, ob operiert wird oder nicht.

3. Schritt: Stehen die Zähne also gut genug, entscheidet der Chirurg dann noch welche Kiefer operiert werden und gibt dir einen OP Termin. Er macht noch die OP-Aufklärung und wenn dann nichts mehr im Wege steht, kannst du operiert werden.

4. Schritt: Nach der OP (Bimax dauert ca. 3-4 Stunden) darfst du 6 Wochen gar nichts kauen und dann erst mal nur weiche Sachen (und vorsichtig). Erst nach 3 Monaten sind die Kiefer wieder vollständig angewachsen (dann darf man sie wieder erst voll belasten). Der KFO fängt schon wieder 2-3 Wochen nach der OP mit der Feineinstellung der Zähne an.

5. Schritt: 6-12 Monate nach der OP sollte dann (insbesondere bei jungen Patienten) die zweite (kleinere) OP, die Plattenentfernung durchgeführt werden.

6. Schritt: Ist die Plattenentfernung vorüber, ist die chirugische Behandlung quasi zu Ende. Dann behandelt nur noch der Kieferorthopäde - wie lange jetzt noch die Zahnspange drin bleibt, ist sehr unterschiedlich. Bei mir kam die Zahnspange 3 Wochen nach der Plattenentfernung raus. Bei anderen bleibt sie noch wesentlich länger drin.

7. Schritt: Ist die Zahnspange draußen, bekommt man entweder Lingualbögen (hinter die Frontzähne) eingesetzt, die die Zähne da halten sollen, wo sie sind, oder besser eine lose Zahnspange, die man nur noch Nachts tragen muss.

Ich würde sagen, dass mit Schritt 7 eigentlich so gut wie alles überstanden ist (zumindest das Schlimmste).

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Dankeschön für die Antworten :524:

Trotzdem frage ich mich noch, ob das mit der Spange denn unbedingt sein muss, denn eigentlich habe ich keine Zahnfehlstellungen (meine Zähne stehen alle normal in einer Reihe). Es ist halt nur der Kiefer, der halt irgendwie in eine andere (richtige) Position gebracht werden muss :sad:

Denn ich weiß nicht, ob ich das mit der OP noch vor meinem 18. Geburtstag hinbekomme, und wenn ich also noch jahrelang vorher ne Spange tragen muss und dann auch noch nachher......ich habe halt gehofft, es ist mit so einer OP alles erledigt, wie bei den meisten anderen OPs auch (zum Arzt -> termin machen-> operiert werden-> rausgehen-> nach ein paar Tagen zufrieden in den Spiegel gucken können....) Habe mich wohl getäuscht :sad:

Wie Teuer wäre das ganze denn so (also plus Zahnspangen etc....wenn das sein muss:| ) wenn ich es erst nach meinen 18. Geburtstag machen lasse?

Na ja, letztendlich werde ich es eh nicht bezahlen können, meine Eltern sind auch nicht die Reichsten und ich will ja noch studieren.... echt ne blöde Situation....das Leben ist total ungerecht :sad:

PS: Das, was unter meinem Nick steht passt total....irgendwie.....

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Also wenn der KFO sagt, es ist eine OP nötig, und der Plan des KFO von der Krankenkasse genehmigt wird, dann spielt das Alter keine Rolle. Die Krankenkasse wird dann auch bei Leuten über 18 alle Kosten übernehmen, auch für die Zahnspange, zumindest mit Standardbrackets. Du musst nur normalerweise am Anfang 20% der kieferorthopädischen Kosten übernehmen, die du dann aber nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung zurückbekommst.

LG Julietta

P.S.: Wenn man eine kieferorthopädische Behandlung vor dem 18. Geburtstag beginnt, werden die Kosten sowieso von der Krankenkasse übernommen, auch wenn die Behandlung ein paar Jahre dauert.

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also solange Kiefer operiert werden ist ne Zahnspange eigentlich zu 99,9% sicher, da halt die Zähne so eingestellt werden müssen, dass sie direkt nach der OP fast genau passen.

Vielleicht reicht aber bei dir schon eine Kinnplastik? Da würde nur das Kinn operiert werden, und es ist keine Zahnspange nötig - aber bei dir scheint es ja schon an den Kiefer zu liegen.

Bist du dir sicher dass du keine Kieferfehlstellung hast? Kann ja sein dass deine Zähne gerade sind, dass du aber trotzdem falsch aufbeißt.

Ich glaube (d.h. ich bin mir nicht sicher), dass so eine Bimax-OP ca. 7000 € kostet, dazu kommen natürlich dann noch die ganzen Kieferorthopädenkosten - das kann dann locker über 10 000 € sein.

Wie Juliette schon sagte, bezahlt das die Krankenkasse, wenn eine Kieferfehlstellung in dem Ausmaß vorliegt, dass die Behandlung medizinisch sinvoll ist. Genaue Preise werden dir hier wohl auch die wenigsten nennen können, da es die meißten hier von ihren Krankenkassen bezahlt bekommen.

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