Bettina Haumichblau

Folgen einer ungebandelten Dysgnathie vs. OP Risiken ?!

Hallo!

Brauche dringend verschieden Ratschläge von Menschen mit verschiedenen Erfahrungen.

Meine Geschichte:

Bin jetzt 20 und seit Beginn der Pubertät hat sich bei mir ein ansehnlicher offener Kreuzbiss (Oberkiefer zu klein, Unterkiefer zu groß und nach links verschoben) entwickelt. Ich befand mich als Kind über mehre Jahre in Kieferorthopädischer Behandlung, aus welcher ich vor ca. 5 Jahren entlassen wurde mit der Empfehlung, mich (sobald ich ausgewachsen sei) wieder an einen Kieferchirurgen zu wenden.

Die jetzige Lage:

Dieser Empfehlung bin ich dieses Jahr nachgekommen und habe verschiedene Experten befragt (zwei Chirurgen einen Orthopäden). Alle raten mit zu einer OP und prophezeien mir Kiefergelenksarthrosen oder frühzeitige Zahnfäule, wenn ich mich nicht operieren lasse.

Ich selbst habe zurzeit keine Beschwerden (außer der eingeschränkten Kaufunktion, welche ich aber nicht als belastend empfinde). Auch mein Aussehen gefällt mir gut und ich fürchte mich eher vor der ästhetischen Veränderung nach der OP. Ebenso fürchte ich, dass die OP durch ungewollte Nachwirkungen (wie z.B. postoperativen Gelenksproblemen oder sonstigen üblichen OP Problemen, wie Entzündungen und Verwachsungsstörungen) zu größeren Schwierigkeiten führen könnte, als eine unbehandelte Fehlstellung. Zurzeit habe ich also keinerlei persönliches (oder gesundheitliches) Problem mit meiner Fehlstellung und die Folgen bzw. der tatsächliche Ablauf (zwei Jahre Zahnspange etc.) einer Behandlung scheinen mir abschreckender und vor allem realistischer als die Folgen einer Nicht-Behandlung. Meine Motivation die OP und zweijährige Behandlung auf mich zu nehmen ist also ziemlich gering.

Daher die Fragen:

An die Experten: Wie steht es tatsächlich um die gesundheitlichen Vor- und Nachteile einer Behandlung? Ist die OP in meinem Fall (da ich unter der Fehlstellung momentan persönlich nicht leide und die Leiden, die mich durch die Behandlung erwarten, fürchte) im Sinne einer Lebensqualitätssteigerung indiziert? (Ich möchte betonen, dass ich die OP zur reinen Verbesserung der Kaufunktion oder der Ästhetik nicht zu ertragen gewillt bin)

An die Leidensgenossen: Habt ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit einer OP gemacht? Ist jemand dabei, der heute an den Folgen eines unbehandelten Fehlbisses leidet und bereut keine OP gemacht zu haben?

Oder umgekehrt: ist hier jemand der an ungeplanten Folgen einer OP zu knabbern hat und mir davon abraten möchten?

Und ist hier jemand der die psychologische Belastung eines veränderten Gesichtes nach der OP kennengelernt hat und mir diesbezüglich den Schrecken nehmen kann, bzw. berechtigte Zweifel stärken möchte?

Es dankt herzlich

die sehr verzweifelte und ratlose

Bettina

PS: Falls ihr gute oder schlechte Erfahrungen mit einer Behandlung gemacht habt, lasst mich doch bitte den Namen des Arztes erfahren. Danke.

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Hallo!

Brauche dringend verschieden Ratschläge von Menschen mit verschiedenen Erfahrungen.

Meine Geschichte:

Bin jetzt 20 und seit Beginn der Pubertät hat sich bei mir ein ansehnlicher offener Kreuzbiss (Oberkiefer zu klein, Unterkiefer zu groß und nach links verschoben) entwickelt. Ich befand mich als Kind über mehre Jahre in Kieferorthopädischer Behandlung, aus welcher ich vor ca. 5 Jahren entlassen wurde mit der Empfehlung, mich (sobald ich ausgewachsen sei) wieder an einen Kieferchirurgen zu wenden.

Die jetzige Lage:

Dieser Empfehlung bin ich dieses Jahr nachgekommen und habe verschiedene Experten befragt (zwei Chirurgen einen Orthopäden). Alle raten mit zu einer OP und prophezeien mir Kiefergelenksarthrosen oder frühzeitige Zahnfäule, wenn ich mich nicht operieren lasse.

Hallo,

willkommen im Klub. Theoretisch hätte man das auch vor 5 Jahren mit behandeln könnne. Aber heute ist die Medizintechnik wieder ein bisschen als damals.

Ich persönlich hab mit letztes Jahr mit 32 dazu entschlossen, die Behandlung anzugehen und habe es bisher nicht bereut.

Man kann die Empfehlung so sehen: Die Ärzte sagen, man ist krank (Fehlstellung), aber die Folgen machen sich erst später bemerkbar.

Und die Ärzte empfehlen das ja nicht aus Vergnügen, und Du hast ja schon 2 Beratungen mitgemacht.

Wie Du dich auch entscheidest, Viel Erfolg.

gruss

michael

PS: lies mal die OP Berichte durch, dann erfährst Du schon sehr viel wichtiges....:-P

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Hallo Bettina!

Deinen Fall kann ich zwar nicht mit meinem Vergleichen (Habe nur meinen Engstand mit Spange beseitigen lassen, Biß und Kiefergelenk waren so ziemlich so wie's gehört), aber mein Bruder hatte einige Beratungstermine wg. seinem Biß und seinem Kiefergelenk. Die Ärzte meinten es könne sich durch eine Behandlung (Spange, + vielleicht auch OP) verbessern, müsse es aber nicht. Keiner der Ärzte hat ihm eine Garantie für eine Verbesserung gegeben und sie wiesen auch immer darauf hin, dass auch das Risiko bestünde, dass sich das Ganze sogar noch verschlechtert. Vom Aussehen hätte er an sich auch nichts verändern wollen, ist ein ganz ein Fescher, aber er machte sich eben Gedanken seine bisherigen Kiefergelenksprobleme zu beseitigen. Mittlerweile hat er beschlossen es sein zu lassen.

Wobei du ja schreibst, dass du ja keinerlei Probleme hast, und auch optisch zufrieden bist. Hm.... da würd ich mir persönlich seeeehr gut überlegen, ob ich an der Situation überhaupt was ändern wollte. Wenn du es in Erwägung ziehst etwas zu tun, dann informiere dich halt gut, "zwinge" die Ärzte dazu auch über die negativen Seiten und Risiken der Behandlungen zu sprechen - mir kommt nämlich vor, dass das die wenigsten tun.

Viel Erfolg bei deiner Informationsbeschaffung!

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Ist jemand dabei, der heute an den Folgen eines unbehandelten Fehlbisses leidet und bereut keine OP gemacht zu haben?

Hier gibt es viele Leute die sich mit relativ hohen Alter behandeln lassen, weil sich Probleme mit ihren Kiefern ergeben haben, die sie vielleicht im jungen Alter nicht (vorher)gesehen haben.

Wenn man so eine OP macht, dann sollte man sie so früh wie möglich machen, nämlich mit 30 oder 40 ist es dann ncoh etwas "schwerer" eine Zahnspange zu tragen.

Frauen können die OP schon im Alter von 16-18 machen (du hast ja relativ lange gewartet bis du zum Chirurgen bist).

Wir wissen außerdem gar nicht, wie stark deine Fehlstellung ist, also in so fern auch schwer zu sagen, wie nötig die Behandlung ist.

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Ich möchte hierzu auch mal was sagen: Ich bin jetzt 31 habe das selbe problem wie du ich hab mir nämlich lange überlegt ob ich das alles auf mich nehmen soll spangen op usw. Bei mir ist es auch keine schönheitsop ich bin mit meinem aussehen immer zufrieden gewessen und erst vor 2 jahren haben sich meine schneidezähne so verschoben das ich mich getraut hab zum kfo zu gehen.Das der dann gleich was von ner op sagt hat mich schon geschockt und wenn ich ehrlich bin hab ich vor der op grosse angst aber ich denke das ist normal.Ich werde es aber machen lassen weil ich schon länger mit starker migräne zu kämpfen habe auch die schmerzen in den gelencken werden in letzter zeit immer unerträglicher und die aussicht auf zahnverlust und dauerschmerzen sind für mich grund genug diesen weg zu gehen auch wenn meine angst noch so gross ist eine garantie das danach alles besser ist gibt es nie bei keiner op gruss eva

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