INA

UK-Vorverlagerung von INA

28 Beiträge in diesem Thema

Kurzversion für Eilige

Diagnose : Retromandibulie mit short face

18.10. Vorverlagerung des UK

- bilaterale sagittale Spaltung n. Hunsuck,

- beide Nerven mussten mit ausgefräst werden, so dass laut Ärztemeinung gewisse Sensibilitätsausfälle zu erwarten sind

- Einstellung des Zahnkontaktes mittels splint-Technik

- zwei Platten eingesetzt

22.10. Re-Osteosynthese, weil es Abweichungen gibt, die korrekturbedürftig sind

- Neueinstellung wegen Kopfbiss

23.10. Re-Osteosynthese

- erneute Schraubenversetzung

- IMF bis 28.10.07 (zeitweilige Fixierung der Zahnreihen des Unterkiefers an die des Oberkiefers. Nach Anbringen von Halteelementen an den Zähnen bzw. Brackets wird der Unterkiefer mittels Drähten mit dem Oberkiefer fest verschnürt und so ruhig gestellt)

30.10. Entlassung

- bisher nur Suppennahrung möglich, seit der Verschnürung nur ganz dünne Süppchen, Mundöffnung sehr gering, ab nächste Woche soll ich Spatelübung machen

- nur leichte Sensibilitätsstörungen an Kinn und Unterlippe

- trotz den 3 OP´s habe ich erstaunlich viel Gefühl, es wird jeden Tag besser

- abgenommen in der Zeit - 4 kg

Hier mein Bericht für alle die es genauer wissen wollen.Wird sicher etwas umfangreicher, da ich ja länger als üblich in der Klinik zugebracht habe. Es werden sicher nicht immer astrein formulierte Sätze dabei sein, einiges in Stichworten. Ich bitte um Nachsicht.

Besuche und Telefonate mit der Familie werden nicht extra aufgeführt. Möchte mich an dieser Stelle meinem Freund und meiner Familie für die seelische Unterstützung bedanken. Grossen Dank an meine Schwägerin und Schwiegermutter die sich prima um Sohnemann gekümmert haben, wenn der Papa arbeiten war.

NUN ZUM BERICHT

Di 16.10.

8.00 Uhr Aufnahme im Klinikum

9.00 Uhr Blutabnahme, Blutdruck messen (der war im Keller), Fragebogen zur Anästhesie ausfüllen, EKG

....warten....

Irgendwann nach dem Mittag Gespräch mit dem Stationsarzt, von dem ich meine OP-Aufklärung in Kurzform erhielt. Dann wurden noch Abdrücke zur Anfertigung des Splints gemacht.

15.00 Uhr röntgen

Die Zwischenzeiten vertrieb ich mir mit einfachem Warten und lesen.

Mi 17.10.

6.45 Uhr wecken

7.00 Uhr Visite bei der nichts besonderes erwähnt wurde.

10.00 Uhr Anästhesiesprechstunde, Erklärung unterschrieben. Fragen hatte ich keine. Ist ja nicht meine erste OP.

Sonst passierte nicht viel. 17.30 Uhr genoss ich meine vorerst letzte feste Mahlzeit.

Nach dem Abendessen durfte ich noch die Belehrung zu evtl. notwendigen Bluttransfusionen unterschreiben.

Die schicke pinkfarbene LmaA-Pille schluckte ich 21.30 Uhr und schlief gut.

Do 18.10.

6.30 Uhr wecken, Haare gewaschen, Op-Hemd angezogen.

Nach Thrombosestrümpfen habe ich gefragt und bekommen. Zu Hause im Krankenhaus ist das Standard. Hier nicht. Ich ziehe die Strümpfe lieber sicherheitshalber an. Außerdem friere ich nach der Narkose immer so.

8.00 Uhr wurde der Splint angepasst und noch 3 Zähne abgeschliffen, damit es passt.

8.30 Uhr Pille genommen und etwas geschlafen.

12.30 Uhr in den OP gefahren, die Narkose war super, Kanüle gesetzt, Mittel eingespritzt, leichter Hustenanfall- normal, dann wohlig warm und dunkel war´s.

Nach Aussagen der Zimmergenossin war ich 18.00 Uhr erst wieder im Zimmer.

Meine Erinnerungen an die nächsten Stunden und den nächsten Tag sind eher dunkel. Ich erinnere mich, dass ich mich ein paar mal erbrochen habe. Nur Blut. Hatte immer eine frische Tüte am Bett.

Die Schwestern kamen regelmäßig nach mir schauen, wechselten Kühlpacks und gaben mir Medis gegen die Schmerzen und das Erbrechen.

Rechts und links hatte ich am Hals je eine Drainage drin.

Ich schlief viel.

Holte mir dann am

Fr 19.10. Tee und Kühlpacks selbst.

Behälter der Drainagen wurden gewechselt.

Sa 20.10.

An dem Tag war ich mächtigsten geschwollen.

7.30 Uhr wurden mir die Drainagen gezogen. Es tat gar nicht weh, aber ich habe Theater gemacht, als ob mir Weißheitszähne ohne Narkose gezogen werden sollen. Peinlich.

Dann hängte mir der Doc (Assistenzarzt) Gummis an die Brackets, da er merkte, der Biss passt nicht ganz so wie er es sollte.

War dann eine Weile ein heulendes Elend.

Antibiotika, Schmerztropf und Pillen wirkten gut.

Meine Augen brennen etwas.

Abends geht es mir besser.

21.00 Uhr bis 1.30 Uhr durchgeschlafen.

SO 21.10.

1.30 Uhr, 2.30 Uhr und 4.30 Uhr Tee und Kühlpacks geholt. Dann bis 6.30 durchgeschlafen aber nur Müll geträumt.

10.00 Uhr Untersuchung vom Assistenzarzt. Machte mir Hoffnung am nächsten Tag nach Hause zu kommen. Pflaster von den entfernten Drainageschläuchen abgemacht.

12.55 Uhr Untersuchung vom Chef persönlich. Er kam von zu Hause. Nicht nur wegen mir.

Der Biss passt nicht, wie gewünscht. Nochmalige OP am nächsten Tag.

Er formulierte. „ Ist nicht so schlimm, wie bei einem Schrank das Scharnier einstellen.“

Er meinte noch die vorherige OP wäre schwierig gewesen, da Nerven freigefräst werden mussten. Gefühl ist überwiegend vorhanden. Trotz der Nach-OP erscheint mir der Doc nach wie vor kompetent. Ich vertraue ihm.

Also den ganzen nächsten Tag wieder „breit“. Und die Infusionsnadel wurde mir vor einer Stunde entfernt. Na toll....

Später kam eine Narkoseärztin zu mir und wollte den obligatorischen Bogen ausgefüllt haben. Hinweis auf vorherige OP und sie gab sich mit einer Unterschrift zufrieden. So musste ich nicht noch mal alles ausfüllen.

Dann noch mal zum röntgen.

Am Abend wieder Pille bekommen.

Mo 22.10.

So per Plex, dass ich an den Morgen keine Erinnerungen habe.

9.30 Uhr ging es also erneut in den OP. Ich war erstaunlich gut drauf. Muss an der LmaA-Pille gelegen haben oder Galgenhumor. Wir lachten und machten sogar Scherze. „Pusteblume“ verzeih mir, ich habe deinen lustigen Einwurf kopiert. Auf die Frage:" Sind Sie nüchtern , nicht gegessen oder getrunken?"- antwortete ich :"Und auch nicht gekifft oder gekokst". War natürlich ein Scherz, wie ich den Schwestern noch versichern musste.

Die Nadel musste neu gestochen werden. Die Narkose war wieder super. Es wurde warm und ich war weg.

Die OP war schnell vorbei. Um 12.30 Uhr war ich wieder im Zimmer. An den Aufwachraum erinnere mich nicht mehr.

Meine Zimmernachbarin war eine super Liebe, so ein Großmuttertyp. Sie lief Tag und Nacht für mich Tee und Kühlpacks holen.

Die Schwellung war nicht so schlimm wie nach der 1. OP.

Di 23.10.

7.oo Uhr Untersuchung. Schon Info erhalten evtl. nochmalige OP nötig.

Ich wurde zum röntgen geschickt. Mit wackeligen Beinen und Tränen in den Augen Richtung Röntgenabteilung. Auf dem Weg dorthin im Fahrstuhl war ein grosser Spiegel. OH MEIN GOTT?! Da passte auf einmal weniger als vorher. Offener Biss und nicht symmetrisch. Das Röntgenbild bestätigte es. Dann Gespräch mit Chefchirurg. Es muss noch mal eingestellt werden. Sowas passiert einmal in 20 Jahren meinte er.

Nunja, dann haben andere Leute für die nächsten 20 Jahre ja keine Sorgen in der Richtung zu haben.

Die Kanüle im linken Handrücken von gestern hat sich entzündet. Es wurde eine neue in die rechte Armbeuge gelegt.

Dann erhielt ich eine Beruhigungspille, welche auch dringends notwendig war. Vor der Wirkung der Pille noch schnell die liebe Familie informiert. Die Oberärztin schaute noch mal kurz rein. Sie war sogar richtig nett zu mir. Ich habe sie schon anders erlebt.

Kurzes Gebet an meinen Schutzengel.

9.30 Uhr gings zum OP.

Die Narkose war wieder problemlos. Diesmal habe ich sogar Erinnerungen an den Aufwachraum. Mein Mund ist verschnürt. Es wurde mir erklärt, wieso , weshalb , warum usw.

Im Zimmer gab es dann Schmerzmittel, NaCl vom Tropf sowie Antibiotika.

Schwellung hält sich in Grenzen. Kennt jemand von euch den Cartoonhund Droopy? Mit dem hat mich freundlicherweise mein Freund verglichen. Auch der Gesichtsausdruck, so meinte er.

Mi 24.10.

Die Zähne schmerzen unheimlich. Frage bei der Schwester nach Schmerzmittel. Man muss ja nicht mehr leiden als nötig.

Mittags gab es extra dünne Tomatensuppe. War aber lecker.

Kommuniziert wurde bei den Besuchen mit Stift und Papier. Wir haben auch etwas gelacht. „aua“- da musste gleich wieder gekühlt werden.

Sonst war nichts besonderes.

Do 25.10.

4.30 Uhr nach Schmerztropf geklingelt.

Bei der Visite nichts besonderes.

Mittags fragte ich den Stationsarzt etwas aus, soweit das mit zugeschnürtem Mund möglich war. Er machte mir Hoffnung, dass die Verschnürung am Montag gelöst würde und der Chef auf jeden Fall noch einmal drauf schauen wird.

Die Kanüle fängt an zu Schmerzen.

Um 23.30 Uhr habe ich mir ein paar Schlaftropfen geben lassen. Ich war hellwach. Dann habe ich seit langem mal wieder durchgeschlafen bis zum wecken des nächsten Tages.

Fr. 26.10.

Meine Kanüle läuft nicht mehr richtig und schmerzt. Sie wurde mir dann gezogen. Welch eine Wohltat so kabellos zu sein. Das Antibiotika gibt es nun als zermörserte Tablette in Wasser. Weil ich ja den Mund nicht aufbekomme. Was für ein widerliches Zeug.

Nochmal röntgen.

Im Klinikum sind zwei Stationen so gut wie arbeitsunfähig und auf der MKG geht es auch los. Magen-Darm-Virus. Es entschärft schön nacheinander Ärzte, Schwestern, Zivis und Patienten, die reihenfolge variiert.

Es grummelt in meinem Bauch. Ich hoffe es ist nur das Antibiotika in oraler Form.

Sa 27.10.

Den ganzen Tag nichts gegessen. Angst vor dem Magen-Darm-Virus.

Bin müde und schlapp.

So 28.10.

Mal wieder viele Fragen an den Doc gestellt. Biss dürfte sich nicht mehr verstellen.

Chef schaut am Montag drauf. Dann Entscheidung, wie es weiter geht.

Rest des Tages mit Selbstmitleid verbracht. Aber ein wenig jammern und Tränen vergießen kann ja so befreiend sein.

Abends bat ich um Schlaftropfen, die ich auch ohne murren bekam. War eine herrliche Nacht. Geschlafen wie ein Stein bis zum nächsten Morgen.

Mo 29.10.

7.45 Uhr Visite, heute steht Gespräch mit Chef an.

8.30 Uhr Termin beim Chef. Die Drahtverschnürung wurde gelöst. Info, dass es bis zur normalen Mundöffnung etwas länger dauert, da der Eingriff schwierig war. Nach seinen Aussagen keine weitere Stabilisierung nötig. Der Biss passt ( dem Himmel sei Dank). Dann noch die linke Wangentasche gespült.

Muss noch einen Tag bleiben.

Di 30.10.

7.30 Uhr Visite, muss wieder röntgen. Diesmal Profil . Dann warten bei der Oberärztin.

Sie schaut sich die Bilder an. Alles ok. Nun bekomme ich noch die Spatelübung erläutert mit denen ich nächste Woche beginnen soll, um die Mundöffnung zu trainieren und Hinweise zur Kost.

Am 15.11. habe ich einen Cheftermin zur Kontrolle.

Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht.

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Hallo INA,

habe eben deinen Bericht gelesen und und riesigen Respekt vor dir bekommen. Denn ich glaube kaum, dass ich an deiner Stelle auch so locker, bzw. mit so viel Galgenhumor reagiert hätte.

Wünsche dir auf jeden Fall gute und schnelle Besserung und das es jetzt keine weiteren Komplikationen gibt.

Gruß Steffen

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Hallo Ina,

also da scheint es Dich ja echt übelst erwischt zu haben. Da kann man Dir ja nur die Daumen drücken, daß es jetzt aufwärts geht.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir ganz herzlich gute Besserung!

Viele Grüße

Kristian

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Hallo Ina,

ich wäre auch nicht ruhig geblieben, da hätte ich gleich nach der ersten OP ein Fass aufgemacht, ob er denn Inkompetent ist usw..

Wieso wurde dein Splint erst in der Klinik angefertigt, dass ist doch nicht üblich, oder?

Ich wünsch dir gute Besserung.

LG Sven

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Danke für die guten Wünsche.

Heute war ich bei meiner Zahnärztin zum Fäden ziehen. Ich mag sie für ihre Engelsgeduld. Bin in der Hinsicht eine echte Zimperluise. Tut nicht weh- und ich mache Theater. Hatte aber Angst. Ich bekomme den Mund ja kaum auf. Sie hat aber alles gut entfernen können und meinte nun heilt es auch besser. Montag schaut sie nochmal nach.

Am 8.11. habe ich Termin bei meiner KFOin.

Bin gespannt, was sie sagen wird. Sie hatte mir ja einen anderen Chirurgen empfohlen, mit dem sie sonst zusammen arbeitet.

Bei dem von mir Gewählten KFC (er wurde mir von einem anderen KFO empfohlen, ich fühlte mich dort besser aufgehoben und beraten) gab es nun doch einiges an Komplikationen.

@Sven- wegen dem Splint. In der Klinik in der ich war ist es so üblich, dass man zwei Tage vor OP-Termin eingewiesen wird um alle Voruntersuchungen inklusive Splint und dessen Anpassung vorzunehmen.

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Danke für die guten Wünsche.

Heute war ich bei meiner Zahnärztin zum Fäden ziehen. Ich mag sie für ihre Engelsgeduld. Bin in der Hinsicht eine echte Zimperluise. Tut nicht weh- und ich mache Theater. Hatte aber Angst. Ich bekomme den Mund ja kaum auf. Sie hat aber alles gut entfernen können und meinte nun heilt es auch besser. Montag schaut sie nochmal nach.

Am 8.11. habe ich Termin bei meiner KFOin.

Bin gespannt, was sie sagen wird. Sie hatte mir ja einen anderen Chirurgen empfohlen, mit dem sie sonst zusammen arbeitet.

Bei dem von mir Gewählten KFC (er wurde mir von einem anderen KFO empfohlen, ich fühlte mich dort besser aufgehoben und beraten) gab es nun doch einiges an Komplikationen.v

einiges an Komplikationen? Du hast echt Deinen Humor bewahrt.

Was sind dann bei dir richtige Schwierigkeiten?

Also bei der art von Eingriffen erwarte ich 1x OP, nicht 3x.

Hättest DU doch mal auf deine KFO gehört. Ich muss sagen, mein KFO lässt mir da die Wahl, er empfiehlt nix von selbst....

Seltsam. Ist halt überall anders.

Ich hatte bei meinem KFC die Wahl: 2 Wochen vorher extra vorbeischauen um das zu machen, oder am Tag vorher nachmittags. Aber das war mir dann doch zu heiss, wenn was schief geht. Voruntersuchungen (EKG, Blut usw) hat alles mein Hausarzt gemacht, und ich hab das mitgebracht 2 Wochen vorher zur Untersuchung. Und 2 Tage Leerlauf im KH finde ich auch nicht so toll.

gute besserung und lg

michael

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Ina,

auch von mir Gratulation zu den überstandenen OP's und auch von mir den höchsten RESPEKT, dass du das verkraftet hast, 3 mal OP - ich glaub, ich hätte da Heulanfälle bekommen und wäre total verzweifelt!

Also echt, Hut ab!! :345:

Ich wünsche dir jetzt alles, alles Gute, dass jetzt alles ohne Komplikationen verläuft!!

Ach, und:

Und 2 Tage Leerlauf im KH finde ich auch nicht so toll.

Also ich finde das gut, dass man 2 Tage vorher schon ins Krankenhaus kann. So würde ich es auch bevorzugen. Da gewöhnt man sich schonmal an das Krankenhaus, und die Schwestern haben schonmal viel mehr Eindrücke von dir als Patient, wie du bist, wie stark deine Ängste sind..... da können sie sich doch viel besser auf dich einstellen.

UND - es fällt auch nicht so schwer, ins KH zu gehen, weil man sich ja denkt "Alles easy, ich werd eh erst in 2 Tagen operiert, da brauch ich jetzt noch keine Panik bekommen".....

aber bei mir ist das sowieso ein bissel anders ;):(

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Ina,

....

Also ich finde das gut, dass man 2 Tage vorher schon ins Krankenhaus kann. So würde ich es auch bevorzugen. Da gewöhnt man sich schonmal an das Krankenhaus, und die Schwestern haben schonmal viel mehr Eindrücke von dir als Patient, wie du bist, wie stark deine Ängste sind..... da können sie sich doch viel besser auf dich einstellen.

UND - es fällt auch nicht so schwer, ins KH zu gehen, weil man sich ja denkt "Alles easy, ich werd eh erst in 2 Tagen operiert, da brauch ich jetzt noch keine Panik bekommen".....

aber bei mir ist das sowieso ein bissel anders ;):(

Das hier ist eigentlich ein eigenes Thema wert!

Also hier kann man mal wieder sehen, wie unterschiedlich die Erwartungen sind.

Mir wäre es am liebsten, wenn ich z.B. Do. 12.00 operiert werde, das ich Mittwoch Mittags vorbeischaue, mit dem Narkosearzt spreche und den rest erledige, und dann Do. um 0800 im KH auftauchen könnte. Nüchtern bleiben kann ich auch zu Hause, bin alt genug.

Seit es bei der Erstattung Fallpauschalen gibt, haben die KH auch weniger Interesse jemanden eigentlich länger zu behalten als notwendig, was ich in soweit gut finde, im Gegensatz zu früher.

Und warum sollte mich das Personal besser kennenlernen?

Die arbeiten Schicht normalerweise, so das nach 1 Woche ein Wechsel stattfindet. Wenn ich jetzt länger bleibe, seh ich leute, die vorher ev. nicht da waren. Und das sie mich pflegen / behandeln, ist Ihr Job. Dafür werden die bezahlt. :roll:

Welche Eindrücke als Patient bitte brauchen die? Es ist auch da wie im richtigen Leben, mit manchen kommt man klar, mit manchen nicht. Als Patient muss ich nicht mit allen klarkommen, aber Sie sind Profis. Die sollten mit jedem klar kommen, oder Ihre persönliche Meinung zurückhalten. Egal ob ich denen jetzt zu groß, zu klein, zu schwer, oder sonstwie nicht passe.

Von daher hätte ich was dagegen, 2 Tage länger da rumhängen zu müssen für Sachen, die man auch vorher in wenigen Stunden klären kann.

Sorry, da fehlt mir persönlich das Verständnis für.

Insgesamt sind mir Krankenhäuser zu unpersönlich, als das ich dort länger bleiben wollte als notwendig.

Und wie man leider bei Ina lesen kann, ist es auch nicht immer von Vorteil, das alles in 2 Tagen davor gemacht wurde, quasi auf den letzten Drücker.

Die 2 Tage kann ich anders nutzen als im Krankenhaus abzuhängen....

Mich hat schon erschreckt, das die INAs Zähne anschleifen, weil Ihr gegossener Splint nicht passte! Also ich hätte denen was erzaehlt. Die haben den Splint so zu machen, das er passt, nicht die Zähne dem Splint anpassen. Die Zähne stellt der KFO ein.

Mir fehlen hier auch einige Fakten, aber an INAs stelle würde ich mir schon überlegen wegen dem ganzen Ablauf im KH / OP Ansprüche/Schmerzensgeld vorzuhalten und einen Anwalt aufsuchen. Und wenn ich die Rechnung sehen würde, würde ich mir auch Kürzungen vorbehalten. Keine Ahnung ob INA Ihre Kasse deswegen informiert hat und weshalb das mit der OP nicht direkt richtig geklappt hat. Ich bewundere INA für Ihre Geduld und Hingabe in dieser Sache.

(Naja, da sie ja noch im KH war, hatte sie nach der 1. OP eh nicht so viele Wahlmöglichkeiten )

Mit der 3. OP hat der KFC schon seine beiden Nachbesserungsversuche gehabt. Wenn jetzt noch Probleme auftauchen oder eine OP anstehen sollte, würde ich den Chirugen wechseln...

Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung, jeder kann das anders sehen.

lg

michael

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Hallo :-)

Wie ich schon sagte, ist das bei mir was anderes..... hat mit meiner Vorgeschichte zu tun...... ich bin Hypochonder (und das ist nicht so spaßig, wie es sich anhört)...... ich hatte vor Jahren mal eine ganz schlimme Zeit, in der ich ständig nur in Krankenhäusern war, weil ich mich dort sicher fühlte, und nur dort..... :roll: das ist ne Krankheit, die ich auch behandeln hab lassen..... jedoch schon vor einigen Jahren......

Nüchtern bleiben kann ich auch zu Hause, bin alt genug.

Ich denke, hier wollen die Ärzte einfach Sicherheit haben..... es gibt immer so Idioten (sorry), die meinen, das nicht so ernst zu nehmen, und dann passiert nachher was in der OP und die Ärzte sind schuld......

Und warum sollte mich das Personal besser kennenlernen?

....

Welche Eindrücke als Patient bitte brauchen die?

Nunja, das war wieder eher auf meine Situation bezogen. Ich habe eben Panikattacken, und erst recht, wenn ich ans Operieren denke - und ich habe Angst, dass wenn ich am Tag zuvor ins Krankenhaus komme (also z.b. Donnerstag OP, Mittwoch Check-In), und dann ist da auch noch so ein Stress was man alles machen muss, vom Anästhesie-Gespräch bis Blut nochmal abnehmen etc., dass die garnicht merken, was ich für ein Problem habe und selbst wenn ich sage, ich habe Angst, dass die dann denken "Wer hat die nicht?".......

wenn ich jedoch zwei Tage früher reinkommen würde, hätte ich genug Zeit die ganzen Sachen (Termine) am "Vor-vortag" der OP zu erledigen, und dann am Vortag der OP denen im KH zu erläutern, dass ich eben stärkere Beruhigungstabletten benötige......

ich selber würde mir wünschen, es wäre anders......

Sorry, da fehlt mir persönlich das Verständnis für.

Kein Problem, ich denke, ich habe dir meine Sichtweise jetzt einigermaßen schildern können, warum ich so denke......

Wobei ich die "Auf-den-letzten-Drücker-Untersuchungen" auch nicht grad optimal finde......

auch erschreckt hat mich die Tatsache mit den Zähnen abschleifen, damit der Splint passt..... da hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht "Aber hallo, in welchem Krankenhaus ist die arme Ina da gelandet".....

LG, Anna

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auch erschreckt hat mich die Tatsache mit den Zähnen abschleifen, damit der Splint passt..... da hab ich mir ehrlich gesagt auch gedacht "Aber hallo, in welchem Krankenhaus ist die arme Ina da gelandet".....

LG, Anna

Es waren nur die Plomben zweier/ dreier Backenzähne um genau zu sein. Sorry, habe ich wohl unterschlagen.

Das mit den zwei Tagen vorher habe ich nicht als Problem angesehen. Handhabt halt jeder anders. Insoweit nicht dramatisch für mich. Ichmusste ja nicht die ganze Zeit im Krankenhaus bleiben. Hatte sozusagen, nach den Untersuchungen "Freigang" und nutzte die freie Zeit nochmal richtig gepflegt zu shoppen.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

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Es waren nur die Plomben zweier/ dreier Backenzähne um genau zu sein. Sorry, habe ich wohl unterschlagen.

hm, ja, aber eine wirklich gute Erklärung ist das eigentlich nicht.

Aber vielleicht waren die Plomben ja vorher auch nicht gut angepasst, das sie jetzt gar nicht gut gepasst hätten. Aber ich bin mir sicher, bei sowas hätte mein KFO mich zum Zahnarzt geschickt. Das hätten weder KFO noch KFC selbst gemacht.

Das mit den zwei Tagen vorher habe ich nicht als Problem angesehen. Handhabt halt jeder anders. Insoweit nicht dramatisch für mich. Ichmusste ja nicht die ganze Zeit im Krankenhaus bleiben. Hatte sozusagen, nach den Untersuchungen "Freigang" und nutzte die freie Zeit nochmal richtig gepflegt zu shoppen.

Vielleicht handhaben das die Krankenhäuser heute anders, aber ich bin 95 einmal operiert worden, da durfte ich nach anmelden und aufs Zimmer gehen, das Gelände (also in die Innenstadt rüber einkaufen) nicht mehr verlassen. Versicherungsgründe. :x

@Lovely_Yola:

Gut, in Deiner Situation macht das vorher Sinn mit 2 Tage vorher dort. Aber das denke ich ist dann auch wieder ein Ausnahmefall.

gruss

michael

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Hallo Ina,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP oder lieber OP´s.

Da hat´s Dich ja echt von einer ganz bösen Seite erwischt,

Wünsche Dir gute Besserung und das es ganz schnell wieder bergauf geht bei dir,

LG Schnattchen

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Hallo Ina,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP oder lieber OP´s.

Da hat´s Dich ja echt von einer ganz bösen Seite erwischt,

Wünsche Dir gute Besserung und das es ganz schnell wieder bergauf geht bei dir,

LG Schnattchen

danke dir.

Ich bin ständig dabei in den Spiegel zu schauen, dass sich auch nix verschiebt. Ich habe trotz Nachfrage keine Gummis zur Stabilisierung erhalten.

Schauen wir mal, wie es noch wird. Ich hoffe bald wieder arbeiten gehen zu können.

Wie vorsichtig bist du beim reden?

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danke dir.

Ich bin ständig dabei in den Spiegel zu schauen, dass sich auch nix verschiebt. Ich habe trotz Nachfrage keine Gummis zur Stabilisierung erhalten.

Schauen wir mal, wie es noch wird. Ich hoffe bald wieder arbeiten gehen zu können.

Wie vorsichtig bist du beim reden?

hallo ina,

muss meinen splint immer noch tag und nacht tragen und mit je einem gummi links und rechts fixieren. reden ist für mich kein problem. bekomme meinen mund auch schon wieder fast soweit soweit wie vor der op auf. muss auch mit der technik wie du üben. finde ich aber echt komisch das bei dir keine gummis zum einsatz kommen. wie findest die breinahrung? kann das alles nicht mehr sehen. habe so einen heißhunger auf steak und sowas... echt fürchterlich.

lg schnattchen

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wie findest die breinahrung? kann das alles nicht mehr sehen. habe so einen heißhunger auf steak und sowas... echt fürchterlich.

Bei mir ist es eher noch Suppennahrung. Ich strecke alles mit süßer Sahne.

Am Sonntag versuche ich mal Fisch zu pürieren. Müßte ja problemlos gehen.

An Weihnachten werden wir aber wieder richtig zuschlagen können.

LG

INA

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Heute war ich wieder bei meiner Zahnärztin zur Wundkontrolle.

Sieht soweit ganz gut aus. Eine Stelle ist noch offen, die auch Wundsekret abgibt.

Jetzt passt auch schon "bequem", wenn man es so nennen mag, ein kleiner Babyplastelöffel in den Mund.

Ich bin noch die ganze Woche krank geschrieben.

Nächste Woche weder ich mir noch eine Auszeit gönnen, da ich auf Arbeit viel reden muss.

An den Seiten ist das Gefühl wieder 100%ig da. Am Kinn wird es von Tag zu Tag besser. Nur noch leichte Sensibilitätsstörungen.

Diesen Donnerstag ist KFO-Termin und nächste Woche KFC.

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Jetzt passt auch schon "bequem", wenn man es so nennen mag, ein kleiner Babyplastelöffel in den Mund.

Mittlerweile sind es 8 Spatel die meine Mundöffnung beträgt.

Wobei es am Morgen immer etwas weniger ist.

Die Sensibilitätsstörungen an Kinn und Unterlippe stagnieren. Zur Zeit verbessert sich nichts mehr. Macht mich etwas traurig.

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich? Ich weiß ja, dass das dauern kann. Ich hatte aber gehofft es wird von Tag zu Tag besser, wie am Anfang.

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Mittlerweile sind es 8 Spatel die meine Mundöffnung beträgt.

Wobei es am Morgen immer etwas weniger ist.

Die Sensibilitätsstörungen an Kinn und Unterlippe stagnieren. Zur Zeit verbessert sich nichts mehr. Macht mich etwas traurig.

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich? Ich weiß ja, dass das dauern kann. Ich hatte aber gehofft es wird von Tag zu Tag besser, wie am Anfang.

Hallo Ina

Ist bei mir auch so. Auf der rechten Seite ist das Gefühl fast ganz wieder da, auf der linken Seite ist es eher noch kribbelig. Im Moment merke ich auch keine Veränderung , scheint gleichbleibend zu sein.

Die Sensibilitätsstörungen sind aber auch nicht so stark , von daher stört es mich nicht sooo sehr.

Die Mundöffnung ist bei mir auch gleichbleibend bei ca 2,3 cm . Mach aber auch noch keine Übungen, weil mein KFO meinte ich soll das noch bisschen in Ruhe lassen , auch noch keine Physiotherapie.

LG

Jasna

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Hi INA,

hab deinen Bericht gerade erst gelesen- da hast du ja ganz schön was mitgemacht! Wünsche dir, dass dein Genesungsprozess jetzt weiterhin gut verläuft und dein Biss schön stabil bleibt!

Lieben Gruß,

Eve

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Heute war KFC-Termin bei Chefe persönlich.

Bin zwar als Letzte gekommen, aber als Erste dran gekommen.

Die Anderen hatten Beratungsgespräch, er meinte, bei mir geht es am schnellsten. Er erklärte es auch kurz den Wartenden.

Mein erstes Beratungsgespräch war auch etwas länger, fast 45 min, wenn ich mich recht erinnere.

Nunja. Ich jedenfalls auf den Stuhl. Ich wies ihn nochmal auf das "Löchlein" in meiner Wange hin. Er schaute es sich an und kontrollierte mit einem Tupfer, ob noch Wundflüssigkeit austritt, was wohl ein wenig der Fall war - aber nicht dramatisch.

Am Montag war die Öffnung noch 3 mm größer. Es heilt also zu. Sollte sich etwas entzünden, muss ich natürlich hin. Aber ich spüle noch fleißig, dürfte nicht passieren.

Der Biss passt super. Immernoch. *freu* Auch ohne Splint und Gummis.

Den Hinweis auf ein leichtes knacken im rechten Kiefergelenk seit gestern Abend beim Zähne putzen begründete der Doc mit der Umstellung. Ist nicht weiter schlimm.

Ich hoffe es ist kein Dauerzustand. Muss sich alles erst an die neue Stellung gewöhnen.

Dann erklärte er mir noch, warum die Plattenentnahme erst in einem Jahr stattfinden soll.

Dadurch, dass ich drei mal operiert wurde, muss sich das ganze Gewebe erst einmal erholen und es soll alles Zeit haben sich zu festigen.

OK, wenn er meint, soll es so sein.

Er gab mir noch die Durchwahlnummer unter der ich mir dann, wenn es soweit ist, einen Termin geben lassen soll.

Anschließend wurden "Nachherbilder" geschossen.

Mein KFC sagte auch nochmal, dass er so etwas noch nie hatte, dass er 3 mal operieren musste. Maximal einmal nachstellen, wie bei einem Schrankscharnier. Auf eine mögliche Nach-OP wurde ich in der Belehrung auch hingewiesen.

Aber es ist nunmal passiert. Schicksal oder was auch immer.

- Mein Biss ist jetzt fast perfekt.

- Feintuning macht der KFO.

- Das Profil gefällt mir.

- Mir geht es gut.

- Heute zum Abendbrot gab es Brot ohne Kruste mit dick Butter und Teewurst, in miroskopisch kleine Stücke geschnitten und am Gaumen mit der Zunge zerdrückt. Hat zwar ewig gedauert aber es war sooooo lecker.

- Und morgen ist mein erster Arbeitstag nach der Krankschreibung.

Blöderweise habe ich vergessen zu fragen, um wieviel mein UK vorverlegt wurde. :-( Nun muss ich ein Jahr warten, um die Frage beantwortet zu bekommen. Beim KFC steht vorher kein weiterer Termin an.

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Hallo INA,

wenn Du wissen möchtest, um wieviele mm Dein UK verschoben wurde, dann frage doch Deinen KFO, ob Du eine Kopie des stationären Abschlussberichtes bekommen kannst (Du hast ein Recht auf Deinen Krankenunterlagen). Der KFC wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Brief an Deinen KFO geschrieben haben.

Gruß, Annette

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Ich beobachte nach wie vor täglich meine Zähne bzw. den Biss.

Vor genau einer Woche war alles perfekt.

UND JETZT????

Pustekuchen!!!!!

Kurzfristig und voller Hoffnung, dass ich mir das alles nur einbilde, einen Termin bei meiner KFO gemacht.

Es hat sich schon wieder verschoben. Kopfbiss. Genau wie vor der 3. OP.

Meine KFO hat mir nun 2 Gummis verpasst.

Mein KFC war heute Nachmittag nicht mehr erreichbar. Morgen früh versuche ich nochmal mein Glück.

Bitte nicht noch eine OP! Bisher habe ich es ja ganz locker gesehen. Aber langsam reicht es.

Woran liegt das, dass sich bei mir ständig alles wieder verschiebt???

Mir ist aufgefallen, dass ich Nachts wieder meine Kiefer zusammen presse. Kann das eine Ursache sein? Ich kaue nicht. Rede nicht übermäßig viel.

Meine KFO konnte mir auch keinen Grund nennen.

Und zu allem Übel ist mir jetzt auch noch der Appetit vergangen. Das mühsam angefutterte erste Kilo ist somit auch gleich wieder weg.

Doch nicht alles so easy wie ich es mir anfangs erhoffte.

Bin total am Ende.

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Es verhält sich so, dass wenn ich die Gummis drin habe mein Biss super passt.

Wenn ich sie nach dem essen nicht gleich wieder einhänge kann ich fast zusehen, wie es sich wieder verschiebt.

Heute war also Termin bei meinem Chirurgen.

Er meinte, das die Gummis drin sind ist gut, ich solle sie auch die nächsten Wochen tragen.

Der Grund für die Verschiebung besteht wahrscheinlich darin, dass sich die Kiefergelenke und Muskeln erst an die neue Stellung gewöhnen müssen. (Schon blöd für mich - vor zwei Wochen war alles noch perfekt- auch ohne Gummis. Warum das so ist? Keine Ahnung. Ich bin vielleicht die statistische Ausnahme. Ich nehme mit, was ich kriegen kann.)

Er entfernte kurz die Gummis. Und es passte natürlich perfekt aufeinander. Ich erklärte ihm nochmal wie oben schon beschrieben mein Problem. Ich wollte die Gummis eigentlich vorher raus nehmen, was ich aber vergessen habe. Dann hätte er den "falschen Aufbiss" besser beurteilen können. So musste die Digicam herhalten, welche ich mit hatte, um ihm zu zeigen, wie es vor dem KFO-Termin aussah. (gelobt sei das Zeitalter der Technik)

Ich traue mich noch nicht richtig zu kauen. Er meinte das wäre kein Problem, ich solle sogar kauen, damit die Muskeln und Gelenke sich an die neue Position gewöhnen. Sogar Kaugummi kauen wurde empfohlen! Ich kenne aber keine Sorte, die nicht an den Brackets klebt....

Mutig wie ich bin habe ich heute Nudeln zum Abendbrot gekaut. Ist ein seltsames Gefühl gewesen.

Wie geht es nun weiter?

Die Gummis leisten gute Arbeit.

Alles so weiter handhaben.

Sollte es sich nicht verbessern hat man noch kieferorthopädisch die Möglichkeit daran zu arbeiten.

Sollte das nicht ausreichend sein, wird bei der Plattenentnahme in einem Jahr der OK operiert und um den Millimeter nach vorn geholt. Mein KFC meinte aber, das wäre sehr unwahrscheinlich, dass es soweit kommt. (Sein Wort in Gottes Ohr)

Am 10.12. ist KFO-Termin. Je nach dem, was sie sagt muss ich nochmal zum KFC. Er ruft mich an und alles weitere wird dann besprochen.

Alles wird gut.:-)

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hallo ina,

das sind ja nicht allzu schlechte nachrichten.

hoffe aber für dich das dies alles so hinhaut...

aber eins verstehe ich nicht...kaugummi kauen?

hat mir mein kfo strengstens verboten...

lg schnattchen

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aber eins verstehe ich nicht...kaugummi kauen?

hat mir mein kfo strengstens verboten...

lg schnattchen

Na wenn das kein Thema für einen extra Beitag in Kunterbuntes o.ä. wäre....

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