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Sylvi

Meine OP am 19.09.2005

37 Beiträge in diesem Thema

Hallöle,

bei mir ist es jetzt also auch soweit. Am Sonntag morgen fahre ich nach Bad Homburg und am Montag ist die OP. Ich bin zwar eigentlich recht unempfindlich, doch wird es mir so langsam anders, ich steh schon ganz neben mir und bin sehr aufgeregt. Aber da muss ich jetzt durch und auch das werd ich noch schaffen, obwohl es mir jeden Tag schlechter geht. Am meisten habe ich Angst davor, wie sich nach der OP alles anfühlt, also nicht wegen Schmerzen oder so, aber weil es ja sicher total ungewohnt ist.

Zwischenzeitlich weiß ich auch, dass der OK bei mir wohl ein ganz schönes Stück nach vorne verlagert wird, der UK dementsprechend auch.

Wollte mich schon mal bei Euch allen bedanken. Ohne die vielen Beiträge und Mails sowie Infos und Erfahrungsberichte würde es mir sicher noch schwerer fallen.

Wenn ich zurück bin, werde ich berichten!

Liebe Grüße an Euch alle!

Sylvi

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Hi !!!

.... ich wünsch Dir auch alles alles Gute . Das Du schnell wieder fit bist und es keine Komplikationen gibt !!!!!

War bei Dir nicht nur eine UK Verlagerung vorgesehen ???

Denn so ists bei mir .... ich hoffe die kommen bei mir nicht auch noch auf die Idee den OK auch noch zu "behandeln" .

Würd mich ( die anderen bestimmt auch ) riesig über einen Erfahrungsbericht freuen ....

Bis dahin ! Drück Dir die Daumen ....

Marius

P.S.: Mach Dir nicht nen zu gr0ßen Kopf ( denn in jedem 2ten Bericht steht, das die Gedanken vorher schlimmer waren wie die Prozedur selbst !!!! ) :roll:

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Hallo Sylvi!

Von mir auch alles Gute.Egal was man Dir im Moment sagt,die Angst bleibt trotzdem,wird aber ganz schnell wieder verschwinden.Du wirst sehen,wie schnell alles vorbei ist.

Liebe Grüße

Ciao toni

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Hallo liebe Sylvi!

Auch von mir an dieser Stelle nochmal alles alles Gute! Schau mal in Deine Emails, da hab ich Dir ausführlicher geschrieben!

Ich fiebere jetzt schon mit Dir.

Fühl Dich umarmt und gedrückt!

Ich denke am Montag an Dich und zünde ein Kerzchen an.

Ganz liebe Grüße

Cat

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Liebe Sylvie,

wünsche Dir auch alles Gute! Da ich es ja erst vor kurzem hinter mich gebracht habe, kann ich Deine Angst nachfühlen. Aber zum Trost: ich hatte es mir schlimmer vorgestellt als es letztendlich war!

Ich drücke die Daumen, dass alles gut läuft

Jasna

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Hallo Sylvi,

auch von mir alles Gute und viel Glück!!!

Erhol Dich danach gut und laß alles langsam angehen.

Werde am Montag an Dich denken.

Bei mir ist es am 08.11.05 soweit,habe heute den Termin bekommen!

Also ich drücke Dir die Daumen,halt die Ohren steif!!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo Sylvi,

vorgestern nun war Deine OP.

An dieser Stelle wünsche ich Dir, dass alles gut gelaufen ist und Du zum Wochenende vielleicht schon wieder zu Hause sein kannst. Ich bin ürbigens ein "guter Freund" von Cat, die ihre OP am 30.09. noch vor sich hat.

Aber dies ist Dein Thread: Und deswegen noch einmal alles Gute für Deine Genesung.

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So, hier ist also mein OP-Bericht.

Am Sonntag vor der OP bin ich mit meinen Eltern sehr früh schon losgefahren, weil ich ja eine etwas längere Anreise von 340 km hatte.

So gegen 13:30 Uhr sind wir dann angekommen, wo ich erst mal mein Zimmer bezog und gleich einen riesen Schreck bekam, weil meine Zimmernachbarin dort lag und genau in dem Moment als ich herein kam ganz arg stechende Kopfschmerzen bekam und weinen musste. Ich dachte mir, das geht ja gut los und mir wurde ganz anders. Später konnte sie mich dann aber etwas beruhigen, sie wurde am Freitag operiert und ihr ging es dann wieder relativ gut und sie meinte auch, dass alles nicht so schlimm sei. Trotzdem ging es mir gar nicht gut, erst recht nachdem der Anästhesist da war….

Ich hab dann nachts trotzdem relativ gut geschlafen. Ich kam am Montag als zweite dran, so gegen 09:30 Uhr. Vorher hab ich mich ins OP-Dress geschmissen und die Beruhigungspille genommen, davon hab ich noch so ein bisschen vor mich hingedöst. Aber als dann der Pfleger kam und mich runter in den OP fuhr bekam ich richtig Angst und musste weinen. Das war gar nicht gut, weil davon die Nasenschleimhäute angeschwollen waren, so dass ich erst mal so heftige Nasentropfen verpasst bekam. Ein paar Atemzüge durch die Maske und schon war ich weg…

Ich bin dann direkt auf der Intensivstation wieder aufgewacht und ich war den ganzen restlichen Tag über sehr müde und schläfrig, ich konnte mich nicht lange wach halten. Außerdem war ich total verkabelt: Pulsmessgerät, Blutdruckmesser, Drainagen, Magensonde, Infusion, Kühlmaske im Gesicht, wo von einem Gerät durch einen Schlauch immer kaltes Wasser durchgepumpt wird und in einer Hand noch die Klingel. So gegen später wurde es mir dann schlecht und ich musste mich mehrmals übergeben. Ich bekam zwar immer wieder ein Mittel gegen Übelkeit, aber es hat nicht geholfen. Eine Pflegerin sagte „Typisch Kater-Patient.“

Am nächsten Morgen kam ich dann auf Station. An diesem Tag war ich noch total fertig und für jede Hilfe dankbar. Das Essen und Trinken wurde mir mit einer Spritze eingeflöst. Auch am zweiten Tag war ich noch nicht so ganz auf den Beinen, mittags sind dann aber meine Eltern nach Hause gefahren und ich war erst mal auf mich alleine gestellt.

Von da an ging es dann jeden Tag etwas besser. Ich muss allerdings sagen, dass ich wirklich extrem geschwollen war, sogar meine Augen waren klitzeklein. In der dritten Nacht war es so schlimm mit den Augen, dass ich zur Nachtschwester bind und sie mir eine Kühlbrille gab. Die war zwar nicht lange kühl, aber der reinste Segen. Abends und nachts wurde es dann immer sehr angenehm, weil die Schwellung auf den Kopf einen sehr unangenehmen Druck ausübt. Nachts konnte ich fast nie schlafen und hab mich von einer Seite auf die andere gedreht, so zwei, drei Stunden am Stück Schlaf waren schon richtig viel.

Meine Nase hat auch die ganze Zeit gesabbert, weil bei mir auch eine Nasensanierung gemacht wurde, das war natürlich auch nervend, mein ganzes Gesicht war vor allem morgens immer total verkrustet mit Blut und Eiter.

Und was auch noch richtig blöd war, ich bekam irgendwie so einen Stressherpes, wie der Arzt sagte. Ich hatte noch nie Herpes, aber auf einmal hatte ich in den Mundwinkeln lauter Bläschen, die taten auch etwas weh. Ich hab dann noch eine spezielle Salbe bekommen, mittlerweile ist es auch so gut wie abgeheilt. Aber es erschwert das Einhängen der Gummizüge extrem.

An zwei Tagen bin ich auch in die Praxis gelaufen, da wurden zum einen zwei Schrauben rausgedreht und beim anderen Mal zwei Häkchen an den Brackets befestigt, damit ich die Gummies einhängen kann.

An drei Tagen bekam ich eine Lymphdrainage, das war eine echte Wohltat.

Die Krankenhauskost muss ich sagen, hielt sich doch sehr in Grenzen. Ich bin ja echt nicht verwöhnt oder so, aber es gab an vier Tagen hintereinander dieselbe Suppe und die restlichen Breie waren auch nicht gerade sehr hitverdächtig und auch nicht abwechslungsreich. Ein Segen war es, als mir meine Mutter ein paar Hipp-Gläschen besorgte, da hatte ich endlich mal wieder einen richtigen Geschmack im Mund.

Gestern durfte ich dann endlich heim. Am Samstag wollten mich die Ärzte noch nicht gehen lassen, weil ich so arg geschwollen war. Ich bin jetzt auch immer noch sehr geschwollen und vor allem bunt. Von gelb, blau, grün, rot ist alles dabei, aber das ist ja nicht so wild und geht wieder weg.

Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich es jetzt endlich hinter mir habe, denn die psychische Belastung vorher war doch extrem groß und diese Last ist jetzt doch endlich abgefallen. Die ersten Tage nach der OP sind auch etwas leidig, aber ich hatte nie irgendwelche Schmerzen, wenn dann eher Kopfweh und Unwohlsein. Es ist auf jeden Fall zu schaffen und es ist wirklich nicht so, dass man durch die Hölle geht. Ich hab das Leiden der ersten Tage schon wieder fast vergessen.

Jetzt werd ich mich erst mal erholen und vor allem Essen. Ich muss immer viel zwischendurch essen, so eine große Mahlzeit das schaffe ich gar nicht, denn das Essen strengt unheimlich an. Meine wichtigsten Utensilien sind im Moment ein Plastik-Eierlöffel, Strohhalme und Wattestäbchen.

So, das wars dann auch schon fürs erste. Ich denke mal, in ein paar Wochen gibt es dann auch die ersten Bilder von mir. Im Moment allerdings bin ich schon froh, wenn mich großartig niemand zu Gesicht bekommt….

Liebe Grüße an alle und danke für Eure Wünsche!!

Sylvi

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wow danke sylvi für den Bericht!

Ich hab dir vorhin eine mail geschrieben weil meine Nerven auch schon ziemlich blank liegen, vorallem weil ein Eintrag hier mich vorhin etwas verunsichert hat.

Ich mach mich jetzt in einer Stunde auf die Reise und diese Woche wird auch bei mir Modell OP usw gemacht. Alles was du geschrieben hast, hört sich nicht gerade lustig an, aber es beruhigt mich jetzt doch sehr, und ich werde mit gutem Gewissen jetzt mal abreisen. Ich fahr noch vorher zu meiner Großmutter und komm daher am Samstag wieder nachhause, und kann mich erst dann wieder bei dir melden.

Kannst du mittlerweile schon sagen was du für ein Gefühl hast, ob alles was du durchmachen hast müssen auch einigermaßen ne positive Wende für dich genommen hat? Hast du mittlerweile wieder mehr Platz im Mund? Ach, ich hab so viel Fragen an dich, und kann sie leider erst in einer Woche stellen.

Aber nochmal vielen Dank für deinen OP Bericht, denn ich fühl mich jetzt wirklich wieder um einiges besser.

Lg Andi

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Hallo liebe Sylvi!

Wie schön von Dir zu hören und zu wissen das Du es nun gut überstanden hast! Habe wie versprochen am Montag ganz feste die Daumen gedrückt und ein Kerzchen für Dich angezündet!

Danke für den ausführlichen Bericht! Jetzt weiß ich ja gleich was ich am Freitag zu erwarten habe.....

Melde mich auf jeden Fall noch per Email bei Dir!

Bis dahin weiterhin alles alles Liebe und Gute und vor allem gute Besserung! Lass Dich zu Hause schön verwöhnen und meld Dich bald wieder damit ich weiß wie es Dir geht!

Ich drücke Dich ganz fest

Lieben Gruß Cat

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Hi,

dein Bericht von der OP ist fast deckungsgleich mit meinem.

Auch die doofe Schwester von der Intensiv hatte ich, eigentlich waren es 2 doofe. Die eine hat mir die Magensonde gezogen, was so unangenehm war, ich hab mich erschrocken und gezappelt, das ich alles versaut hab, die hat mich dann voll angeschrien und ich hab angefangen zu heulen. Dann hat sie nur gemeint: Ach hör auf zu plerren, du hast gar kein Grund, echt wie ein kleines Kind". Dann kam die Nachtschwester, die war sssssooooooooo lieb! Ich musste dauernt auf Toilette, ich konnte aber nicht aufstehen also ist ca. alle 2 Stunden die Nachtschwester gekommen und hat mir die Pfanne gebracht und mir geholfen und mir einen Waschlappen gegeben damit ich mich sauber machen kann und so. Doch als dann die Morgen-Schwester kam, wars ganz aus. Ich hab wieder mal geklingelt weil ich ganz dringend pinkeln musste, da sagt die doch zu mir: ahhhhhhhhh was ist denn schon wieder, ich hab jetzt frühstückspause, wenn ich dir jetzt die pfanne bring, vergeht mir alles und ich kann nichts mehr essen." Das muss man sich mal vorstellen.

Aber zum Glück sind die auf der A2 alle total nett. Vorallem die Pfleger! Und die eine junge, blonde, hübsche.

Aber ich bin auch froh, dass ich wieder zu hause bin!

Das mit der Suppe stimmt! Bei mir war das auch so, zum Frühstück, Mittag und Abendessen gab es immer diese eine Suppe, so ne ekelige, helle. Schmecken tut die eigentlich schon aber wenn man die jeden Tag 3 x vorgesetzt bekommt vergeht es einem. Die ersten 3 Tage konnte ich gar nicht essen und nicht reden. Erst als der Splint draußen war.

Ok das genügt mal, einen Ausführlichen Bericht hab ich allerdings noch nicht geschrieben, kommt aber noch.

Cu

Susi

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Also ich muss sagen, bei mir waren die Schwestern (mit ungefähr zwei Ausnahmen! Wozu auch die nette Nachtschwester mit den dunklen langen Haaren zählt) auf der A2 nicht viel netter als die, wie Du sie von der Intensivstation beschrieben hast.

An meinem ersten Tag nach der OP ging es mir ganz, ganz schlecht. Und ich fing an zu jammern, weil völlig "fertig" war und die Augen so weh taten.

Und da meinte die Pflegerin auch nur, ich solle mich nicht anstellen. Sie brachte mir nichtmal was zum Kühlen oder sagte, daß das bald besser werde oder was man halt sonst "Nettes" sagen kann, wenn es jemandem richtig "sch..." geht.

Als dann später die Eltern meiner Nachbarin zu Besuch kamen und diese mir netterweise einen Waschlappen besorgten und sich auch ein bisschen um mich kümmerten, da meinte selbige Schwester nur ganz abfällig "die heult schon den ganzen tag!!"

das fand ich totaal daneben.

Die dunkelhaarige Nachtschwester war nett, und eine von den jungen blonden auch total.

die ältere Blonde war ziemlich pampig.

Ein bisschen netter wurden sie, als wir entlassen wurden. Wahrscheinlich wollten sie ne gute Bewerbung in der "Patientenmeinung". Oder wir waren halt einfach pflegeleicht am Ende.

Aber auch direkt nach der OP: Ich bin da eigentlich echt nicht zimperlich. Aber wenigstens mit einem sprechen könnten sie ja mal. Und einem nicht nur einfach die Schläuche rausroppen nach der Narkose und das Bett gegen die Wand knallen.

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Also ich hab als ich aus der Narkose aufgewacht bin eine Kühlmaske durch die ständig kaltes Wasser gepumt wird auf dem Gesicht, die war echt super. Durch die hab ich anfangs auch keine Schmerzmittel gebraucht. Ich durfte die Maske auch von der Intensiv mit hoch auf die A2 nehmen.

Na ja richtig freundlich waren eigentlich nur wenige, der junge Pfleger, ein Altenpflege-Schüler (Umschüler? weil etwas älter, ca. 40) der war am aller aller liebsten und die junge blonde. Die anderen gingen eigentlich aber wenn es einem so beschissen geht, dann ist man auch eh schobn sehr empfindlich und wenn einer dann noch so grob mit dir umgeht, ist das schon mieß. Ein bischen ruppig waren die schon, z.B. konnte ich die ersten paar Tage nicht essen, am ersten Tag hat mir jemand eine Suppe gebracht und erst am 4. Tag hat dann mal eine andere auch sehr nette Schwester gemerkt wie schlecht es mir geht und wie blass ich bin und mir sofort noch eine Brühe gebracht. Ich hab mich jeden Tag beschwert, weil ich keine Luft bekommen hab weil die Nase geblutet hat und das Blut gerann und das blöde Nasenspray überhaupt nicht geholfen hat. Ich konnte Nächtelang nicht schlafen und war am Donnerstag (OP Montag) sehr sehr agressiv und depressiv und hab nur geweint. Der Arzt hat auch ewig gebraucht bis er an dem Tag gekommen ist und da sagte ich (schrieb ich auf einen Block) zur Schwester, dass ich dem Doc gerne den Hals umdrehen würde, so sauer war ich. Ich hatte so schmerzen, hunger, war genervt und hab keine Luft bekommen. Mein Blutdruck war an diesem Tag extrem im Keller. Sprechen konnte ich auch nicht aber dafür hatte nicht jeder verständnis. Sie sagten:" drück dich doch mal deutlicher aus" oder "was ich versteh nix?!" Das hat schon genervt und gedult um zu warten bis ich geschrieben hatte was ich wollte hatte auch keiner. Außer die eine Schwester. Die hat sich Zeit genommen und mir bei meinen Problemen geholfen.

Meine Bettnachbarin war auch total lieb. Sie ist 30 Jahre alt, verheiratet und hat 2 super süße Kinder. Sie kommt aus Sizilien und spricht fast nur italienisch. Aber sie war sehr lieb. Sie hat mich in den Arm genommen und getröstet als es mir am aller schlechtesten ging.

Die andere Bettnachbarin war eher genervt von mir und ich hatte den Eindruck, dass sie nicht wirklich viel mit mir zu tun haben wollte.

Ok, genug gelästert

bis bald

Susi

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Hallo Sylvi,

für mich hört sich das nach mittelalterlicher Folter an!

Ich hatte zwar nur eine OK OP, in der Uniklinik Mainz, aber da waren die alle superlieb!

Wenn ich Eure Berichte zu Bad Homburg lese, dann wird mir eher mulmig!

Sie haben sich in Mainz wirklich sehr um mich gekümmert, sind regelmäßig (auch ohne Klingeln) gekommen und haben nach mir gesehen. Und die Magensonde hat mir mein Chirurg selbst gezogen, und zwar so vorsichtig, dass ich es gar nicht gemerkt habe. Übrigens kommt die Übelkeit nach der OP vom Blut im Magen! Deshalb wurde mir das regelmäßig abgepumpt, bis es nicht mehr so doll geblutet hat.

Zum Essen gab es jeden Mittag 6 verschiedene Suppen, so dass man immer was gefunden hat, was ok war.

Auch in der Nacht haben sie immer wieder nach mir gesehen.

Dass Ihr schon kurz nach der OP selbst in die Praxis zu Dr. Kater musstet, finde ich eine Zumutung! Der Kreislauf ist doch noch total schwach! Was wäre, wenn Ihr auf der Straße umgekippt wärt?

Naja, vielleicht liegt es ja daran, dass es "nur" Belegbetten sind...

Ich wünsche auf alle Fälle gute Besserung, immerhin habt Ihr es jetzt auch hinter Euch!

Jasna

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Hallo!

Ich hatte im April ne GNE in Bad Homburg. Kann über das Krankenhaus so nichts sagen. Die Schwestern waren fast alle super nett (Ausnahmen gibt es überall). Das Essen na gut....nach dem war mir aber auch nicht so.

Was schon blöd war, dass ich am Tag der Entlassung auch zu Fuß und alleine zur Praxis rüber laufen musste und es mir wegen der NArkose einfach auch noch nicht gut ging. Gott sei Dank war mein Freund dabei, sonst hätte ich auch für nix garantieren können. Hoffe dass ich das bei der großen OP nicht muss! :(

Liebe Grüße

Manuela

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Irgendwie hab ich das Gefühl ich müsste mal das Krankenhaus in Bad Homburg verteidigen. :wink:

Weil als sooooo furchtbar schlimm hab ich es nun nicht empfunden. Und ich bin eigentlich schon relativ anspruchsvoll und gerade was Essen angeht, bin ich schon mal nicht so einfach.

Aber wahrscheinlich hat der Krankenhaus-Eindruck auch damit zu tun, ob man schon mal vorher in einem gelegen hat und je nachdem wie die Erfahrung war, ist man ja schon geprägt.

Mein Maßstab war die Uniklinik Regensburg. Dort wurde ich vor ein paar Jahren an der Kieferhöhle operiert und die Zahlwurzeln von einem entzündeten Zahn wurden abgekappt. Danach kam auch nur Flüssignahrung in Frage. Und das Essen war dort wirklich furchtbar. Es kam als Hauptmahlzeit nur süßes Zeug wie Pudding, Grießbrei,.. Und viel zu wenig! Nur einen Teller davon und vielleicht noch ein Joghurt oder Milchdrink. Also überhaupt keine Auswahl! Nix für Zwischendurch! Ich hab mich von einer Mahlzeit zur nächsten gehungert oder musste mir Joghurts unten am Kiosk kaufen. Und ich esse ja nun schon keine Riesenportionen! 1 Flasche Wasser durfte ein Patient maximal pro Tag bekommen. Und lauter solche Scherze.

Von demher hielten sich meine Erwartungen für Bad Homburg doch sehr in Grenzen und wurden in Sachen Essen auf jeden Fall übertroffen. Mir hat das meiste schon geschmeckt, es gab Auswahl, ich bin satt geworden und die Trinktütchen stapelten sich zeitweise bei mir.

Gut, was so das Zwischenmenschliche angeht... Ich fand alle Schwestern nett - bis auf 2 Ausnahmen (so eine kleine, ältere Kompakte und so eine asiatisch Aussehende). Mit nett meine ich, dass man ganz normal mit denen sprechen konnte, ohne dass die gleich pampig wurden oder sonst wie. Wenn ich geklingelt hab, kam auch immer direkt jemand. Als besonders nett würde ich auch so eine junge blonde Schwester beschreiben. Sie schien ehrlich besorgt und hat nachgefragt wie es einem geht und so. Ich denke es ist schon am besten, wenn die Familie, Freunde oder sonst wer geradezu Anfang da sind und man denen was vorklagen kann. Die können ja am ehesten einen aufmuntern und unterstützen.

Was ich vielleicht noch dazu sagen muss, außer dem extremen Schwächegefühl gabs bei mir keine großen Probleme (wie Atemnot oder so) nach der OP.

In die Praxis musste ich übrigens erst am 5. Tag (wg. WE dazwischen). Da war ich zwar auch noch recht klapprig auf den Beinen, aber der Spaziergang an der frischen Luft hatte mir auf jeden Fall gutgetan. Bewegung ist ja sehr wichtig zum Abschwellen und immer nur den Gang rauf und runter laufen ist ja langweilig. In der folgenden Nacht hab ich dann auch endlich mal etwas schlafen können.

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So,

ich glaube ich muss da mal was richtigstellen. Ich hab nicht gemeint, dass das Krankenhaus in Bad Homburg soooo mega furchtbar war. Ganz im Gegenteil, gegenüber dem Krankenhäusern bei uns ist mir das eher schon fast wie ein Hotel vorgekommen!

Das Essen war schon viel und man hatte schon auswahl, Trinkpäckchen wie z.B. Kaka, Erdbeermilch oder Apfelsaft, Tee und Wasser soviel man will und veerschiedene Sorten Tee, Suppe, Haferschleim, Brühe, Vanillesoße, Kartoffelbrei, Früchtebrei,...

und es hat auch recht gut geschmeckt ABER diese eine Suppe gab es zu jeder Mahlzeit. Nur diese eine gab es immer.

Die Schwestern an und für sich waren auch recht nett aber die Pfleger und die eine blonde waren eben besonders nett und die 2 auf der Intensiv und ja wenn ichs es recht überlege die Asiatinnen die waren eben sehr extrem unfreundlich. D.h. die Asiatinen waren nicht direkt unfreundlich aber doch sehr ruppig mit wenig mitgefühl.

Nett waren die eigentlich schon so im großen und ganzen.

Den Spaziergang in die Praxis hab ich ehrlich genossen, ich bin Arm in Arm mit meiner Zimmernachbarin bei strahlendem Sonnenschein ruhig und gelassen die paar Meter in die Praxis geschlendert. Und es ist ja nicht so, dass man dazu gezwungen wird, im Gegenteil, Dr. Davids hat gesagt, wer will und wer sich fitgenug fühlt soll in die Praxis kommen. Und man hatte noch genügend Zeit um sich anzuziehen, fertig zu machen und in aller ruhe rüberzugehen.

So schlecht war es da eigentlich nicht. Nur wenn man etwas schreibt, hebt man eher die Extreme hervor weil man in kurzen knappen Sätzen so viel wie möglich Information vermitteln will und da kommt es häufig ganz falsch rüber und auf jeden Fall anders als wenn man es erzählen würde.

Cu Susi

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Sodele, jetzt bin ich mal wieder kurz online, ist auch noch alles sehr anstrengend im Moment.

Also zum Krankenhaus geb ich jetzt noch mal kurz ein abschließendes Statement ab. Wie Claudia sagt, hat man vielleicht schon einen Maßstab von anderen Krankenhäusern. Genau so ging es mir auch und wenn ich mir überlege, wie es in Bad Homburg war muss ich sagen: Es geht auch anders.

Z. B. morgens auf der Intensiv kam eine Schwester und wusch mir das Gesicht, ich hatte ja überall Blutkruste. Ein paar Minuten später lief mir schon wieder was aus der Nase, da sagte sie (wohl mehr so allgemein gemeint) "Hach diese Patienten, die merken das doch wenn was läuft, können die sich das denn nicht selber abwischen." Das ist halt schon etwas viel verlangt ich war die ersten zwei Tage schon sehr zerknittert und bin auch am zweiten Tag noch nicht alleine aufgestanden. Sie hätte mir ja auch gleich mal so ne Nasenschleuder geben können, dann wäre das auch nicht so schlimm gewesen.

Diese asiatische Schwester kam einmal ins Zimmer weil ich irgendetwas brauchte und da liefen mir gerade auch die Tränen hinunter. Da sagte sie ganz kühl "Du sollst doch nicht weinen, da geht die Nase zu, lass das."

Und eine Schwester fuhr meine Mutter am zweiten Tag an, dass sie mir jetzt keine Schmerzmittel mehr geben würde, ich habe doch erst eins bekommen (kann man ja vielleicht auch freundlich erklären, warum das so ist).

Man muss aber sagen, dass es in der Tat ein paar nette Schwester ab. Die beiden Nachtschwestern (heißen glaub beide Nicole) eine ist blond, schulterlange Haare, die andere etwas korpulenter und lange braune Haare, waren wirklich suuuper lieb. In der Nacht vor der OP stand ich schluchzend vor der mit den braunen Haaren und fragte, ob ich nicht doch so ne Beruhigungspille haben könne. Da hat sie mich einfach spontan in den Arm genommen.

Und der Altenpflegeschüler das war wirklich ein richtiges Herzchen. Also wer noch nach Bad Homburg kommt, auf den dürft Ihr Euch alle freuen, das ist einfach eine Seele von Mensch.

Auf der Intensiv war auch eine Schwester, die war so lieb mir den Mund auszusaugen, nachdem ich mich übergeben hatte. Als dann Wechsel war und ich die andere Schwester bat, mir auch den Mund auszusaugen sagte sie, ich solle das gefälligst runter spucken, sonst würde sie ja die ganze Nacht nur meinen Mund aussaugen.

Das Ziehen der Magensonde hat mir übrigens nicht weh getan. Es ging ganz schnell und die Schwester meinte, ich solle einfach immer runterschlucken. Im übrigen fand ich die Magensonde gar nicht mal so dramatisch, denn beim Übergeben hat die einem wirklich das größte Übel abgenommen...

Was nicht so witzig war: Die Nachtschwester auf der Intensiv wollte unbedingt, dass ich in die Bettpfanne uriniere. Jetzt war es halt so, dass neben mir ein Junge lag. Ihm ging es wohl genauso, irgenwie konnten wir beide nicht richtig und die Schwester drohte ihm schon einen Katheter an. Da hab ich mich dann ganz arg zusammengerissen und mein Bestes gegeben. Nur dann kam irgendwie keine Schwester mehr. Schlussendlich war es so, dass sie mir die Bettpfanne weggezogen hat, mich nicht abgewischt hat und mir auch die Unterhose nicht mehr angezogen hat. Das fand ich schon etwas unwürdig.

Und was das Essen betrifft. Ich fand die Suppe wirklich nicht schlecht. Aber wenn man sie wirklich 5 Tage hintereinander zu allen drei Mahlzeiten bekommt, dann hätte man doch mal gerne was anderes. Prinzipiell gibt es so viel, was man essen kann, ich seh das jetzt, seit ich zu Hause bin. Und für das fand ich es wirklich etwas eintönig und auch nicht gerade berauschend. Was stimmt, diese Trinkpäckchen kriegt man ohne Ende, von denen habe ich jetzt immer noch ganz viele und bin auch ganz froh drum. Ich bin auch mehr so der herzhafte Typ, deshalb konnte ich mit den ganzen süßen Breien nicht so viel anfangen, wobei die jetzt nicht schlecht waren (außer die Milchbreie, die fand ich schon richtig bääh).

Als ich das erste mal in die Praxis musste war mir das auch nicht geheuer. Meine Eltern waren gerade einen Tag zuvor abgereist und so wohl war mir nicht, ganz alleine zu laufen. Der Spaziergang tat auch gut und ich war danach auch erst mal fix und alle und konnte ein bisschen schlafen.

Als Fazit sage ich jetzt einfach mal, dass ich nach Bad Homburg gegangen bin, weil mir das Praxisteam um Dr. Kater einfach sehr symphatisch und kompetent erschien und vor allem deshalb wegen der UK-Methode, ich hatte nämlich riesige Angst, dass mein Nerv beschädigt wird. Alle Ärzte und auch in der Praxis waren sie wie gehabt super nett. Als mir die Drainagen entfernt wurden hielt mir die eine (ich weiß nicht wie die heißt, die ist meistens immer mit dem einen jüngeren Arzt dabei, von dem ich auch nicht weiß wie er heißt, aber nicht Dr. Davids u. Dr. Schäfer) sogar die Hand. Das tat richtig gut und ich hatte nicht so viel Angst. Mit diesem Teil - also Chirurg und Team - bin ich sehr zufrieden, es war alles sehr angenehm, auch meine Eltern fanden alle Ärzte sehr symphatisch und sie wurden gut informiert und freundlich behandelt.

Was das Krankenhaus betrifft muss ich leider eher Minuspunkte verteilen. Vielleicht wäre das anders, wenn ich noch nie in einem anderen KH gewesen wäre. Aber so war ich doch etwas enttäuscht. Es kam auch nie jemand mal so rein, um nach dem rechten zu sehen, sondern nur, wenn es sein musste (Essen verteilen, Infusion).

Ich kann da nur sagen, dass es unheimlich gut tut, wenn man noch jemand liebes im Zimmer hat und wenn Angehörige dabei sind. Denn wenn es einem ohnehin schon schlecht geht, dann ist es halt zermürbend, wenn man auch noch so behandelt wird.

Für die kieferchirurgische Behandlung durch Dr. Kater hab ich diese Woche jetzt aber im Prinzip doch gerne in Kauf genommen.

Sylvi

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Also der Altenpflegeschüler der war der aller aller aller netteste überhaupt. Dem hab ich, als ich entlassen wurde, noch eine Schachtel I-love-Milka geschenkt weil ich den sooooo lieb fand. Wenn irgendjemand nach Bad Homburg kommt, dann sagt ihm bitte bitte einen ganz lieben Gruß!

Ich hatte auf der Intensiv auch einen Jungen auf dem Zimmer und ich glaube ihm war das alles sicherlich genau so unangenehm wie mir. Ich finde das echt eine Zumutung wie so manche Schwestern, grade auf der Intensiv, mit einem umgehen.

Weiß eigentlich jemand wie das ist wenn die Platten wieder raus kommen? Muss man da auch im Krankenhaus bleiben und wird man dan wieder so dick?

Wie lange wird die quälerei jetzt noch dauern?

Worüber ich wirklich sehr sehr empört bin ist auch, dass ich nach einer Bimax OP zunächst einmal nur 3 Wochen und nun nur noch eine weitere Woche krankgeschrieben wurde. Ich werde mich auf jeden fall noch für 2 weitere Wochen krankschreiben lassen da ich jetzt immer noch sehr große schmerzen habe und noch ziehmlich Probleme beim Sprechen, vom essen ganz abgesehen.

Cu Susi

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Hallo an Alle!

also ich muss sagen, dass mir Eure Berichte vom Krankenhaus und dem Personal jetzt echt richtig Angst machen. Da ich eine Anreise von über drei Stunden habe, werde ich sicher ein paar Tage alleine sein, da es also mit Besuch auch schlecht ist. Dachte jetzt eigentlich schon, dass sich die Schwestern und so gut kümmern und etwas gefühlvoller sind! :?

Auch hab ich gemeint, dass man nach der OP noch mind. 6 Wochen krank geschrieben ist!? War ja nach der GNE noch 2 Wochen krank geschrieben.

Hmmm bin jetzt echt etwas frustriert :cry:

Liebe Grüße

Manuela

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Hallo Manuela,

also ich war nicht in Bad Homburg, sondern in der Uniklinik Mainz, und ich wurde nach einer OK Verlagerung direkt 5 Wochen krank geschrieben.... Vielleicht kommt es auf den Arzt an? Im Zweifel nach Ablauf der ersten Krankmeldung hingehen und sagen, dass Arbeiten noch nicht möglich ist.

Bei mir ist die OP jetzt 3 Wochen her und ich bin immer noch sehr schnell müde und habe öfter mal Kopfschmerzen.

Trotzdem, die paar Tage hält man durch!

Schöne Grüße

Jasna

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Hallo!

Ich muss sagen, dass ich ähnlich empfinde wie Manuela. Was ihr da so schreibt vor allem über die Intensivstation macht mir reichlich Sorgen :-( Vor allem weil ich ja morgen da hinfahre! Mit den Schwestern auf Station A2 habe ich letztes Jahr schon so meine Erfahrungen gemacht. Aber ich dachte auf Intensiv wäre das besser! Ich wäre Euch wirklich dankbar wenn ihr mir noch was Positives erzählen könnte. So langsam fangen meine Nerven nämlich an zu flattern :-(

Nicht mehr ganz so sonnige Grüße :-(

Cat

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