Janaalbrecht

Ist mein Zahnarzt noch zu vertrauen?

Hallo alle zusammen,

ich bin hier ganz neu, aber schon seit langem eine passive Leserin. Nun möchte ich endlich auch mal ein paar Wörter loswerden. Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben.

Heute morgen habe ich den ersten Schritt gewagt: zwei gesunde Zähne im UK rausziehen lassen um auf die anschließende KFO Behandlung vorbereitet zu sein.

Mit dem Gedanken, meine Zähne korrigieren zu lassen, habe ich mich schon seit langem beschäftigt. Ich habe oben schiefe Zähne und im Uk starken Platzmangel. Da mein Baby noch sehr klein ist (17 Monate) und mich zeitlich sehr intensiv braucht, habe ich mich entschieden, bei uns in der Nähe einen Kieferorthopäden zu suchen.

Insgesamt habe ich bei dreien gefragt. Einer will einen Zahn im UK von mir ziehen und den OK ein wenig erweitern. Der zweite will zwei Zähne im UK ziehen. Der dritte will gleich für die erste Beratung mit Kostenplan schon über 400 Euro haben. Das ist mir zu teuer. Also habe ich mir schließlich nur zwei Kostenpläne geholt.

Nach langem hin und her Überlegen habe ich mich für den jetzigen entschieden. Der ist mein Hauszahnarzt. Er macht eigentlich nur nebenbei KFO Behandlung. Ich bin die erste erwachsene Patientin. Nachteil!!!

Vorteil: Er ist mein Zahnarzt und kennt sich gut aus mit meinem Zahnzustand (ich hatte eine Wurzelbehandlung bei ihm, wobei die Nerven gezogen wurden. Außerdem habe ich Paradontitis). Er ist freundlich, geduldig, und hat immer auf mich einen kompetenten Eindruck gemacht bis vor dem Zahnziehen eben....

Da wollte ich die Termine für die weiteren Schritte nach dem Zahnziehen mit ihm vereinbaren.

Er sagte: In vier bis sechs Wochen kommen Sie zum Bracketseinsetzen.

Ich fragte: vorher brauche ich doch noch die Gummis, oder?

Er: Ja, stimmt. Das können Sie einen Tag vorher machen.

Ich: echt? Ich habe gehört, man soll die Gummis eine Woche tragen. Die Frau XX(seine Assistentin) hat letztes mal auch gesagt, eine Woche.

Er: Hat sie gesagt? Mh, na ja.., ein bis drei Tage reichen.

Ich: Danach muss ich noch Abdrücke(Ich meinte die Abdrücke für die Bänder und Brackets) machen lassen, oder?

Er: Abdrücke? Die habe wir ja schon. (Er hat nur an die Gipsabdrücke gedacht, welche wir natürlich haben.)

Ich war sehr erschrocken nach diesem kurzen Dialag mit ihm. Kann es sein, dass er wirklich keine Ahnung von KFO hat? Wieso weiß er nicht mal die Reihenfolge des Vorgehens?

Da kam uns die FrauXX entgegen und hat mit mir gleich drei Termine gemacht:

Gummi reinsetzen, Abdrücke in einer Woche, Brackets nach einer weiteren Woche. Das war ganz anders als der Arzt sagte.

Jetzt mache ich mir natürlich Gedanken. Habe ich den richtigen Arzt ausgesucht??? Oder bin ich im Moment zu empfindlich was KFO angeht?

Wie war es denn bei euch mit der Vorgehensweise?

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Hallo !

ich will nicht beurteilen wie kompetent Dein Zahnarzt ist, ich finde nur ganz allgemein gesprochen, ist die Kieferorthopädie ein ganz eigenes Feld und sehr komplex. Ein Zahnarzt weiß in welcher Stellung die Zähne stehen sollen, aber hat er auch das nötige Wissen, auf dem immer neusten Stand der Technik, wie er dieses Ergebnis erzielen kann ? Mit welchen Apparaturen und mit welchen Kräfte er die Zähne bewegen soll ?

Ganz ehrlich ich bezweifel das, wenn man die KFO nur so nebenbei betreibt !

Ich würde es nicht einfach einem Zahnarzt überlassen , sondern wirklich zu einem Facharzt gehen.

LG

Jasna

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Hallo,

macht dieser Zahnarzt denn sonst noch KFO-Behandlungen bei Kindern, oder eher gar nicht? Ich würde auch eher jemandem vertrauen, der auch ein bißchen Routine hat. Meine KFO hat zwar nur eine handvoll Erwachsene aber halt viele Kids.

Bei mir wurden die Abdrücke auch nur gemacht um sie so umzuarbeiten, wie das Endergebnis in etwa aussieht und dann noch mal für die lose Spange für unten. Dann wurden Gummis gesetzt, die aber am dritten Tag rausgefallen sind und am 4. Tag wurden die Bänder gesetzt und Brackets (OK) geklebt. Die Bänder wurden direkt am Zahn angepaßt.

Also war der Plan von deinem ZA gar nicht so verkehrt. Mein ZA kann aber auch nur Zähne reparieren usw., alles was Planung ist, gibt er auch offen zu, müssen die Mädels machen. O-Ton: Da hab ich keine Ahnung von, Katharina mach du das........:D

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Hallo !

ich will nicht beurteilen wie kompetent Dein Zahnarzt ist, ich finde nur ganz allgemein gesprochen, ist die Kieferorthopädie ein ganz eigenes Feld und sehr komplex. Ein Zahnarzt weiß in welcher Stellung die Zähne stehen sollen, aber hat er auch das nötige Wissen, auf dem immer neusten Stand der Technik, wie er dieses Ergebnis erzielen kann ? Mit welchen Apparaturen und mit welchen Kräfte er die Zähne bewegen soll ?

Ganz ehrlich ich bezweifel das, wenn man die KFO nur so nebenbei betreibt !

Ich würde es nicht einfach einem Zahnarzt überlassen , sondern wirklich zu einem Facharzt gehen.

LG

Jasna

Stimme Jasna hier voll und ganz zu!

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Hallo,

in unserer Nachbarstadt gibt es auch einen Zahnarzt der zusätzlich kieferorthopädische Behandlungen anbietet. Ich hatte auch überlegt (aus zeitlichen Gründen) mich dort behandeln zu lassen. Hätte ich es dort machen lassen wären die Kosten allerdings nicht von der KK übernommen worden. Zusätzlich wurde mir im Gespräch mit der KK erklärt das es enorm wichtig sei einen Facharzt aufzusuchen, da der ZA nicht die erforderliche Ausbildung zum KFO hat.

Warum kann ich dir nicht sagen, aber du könntest mal Rainer (er ist Zahnarzt) dazu befragen.

So wie du das Gespräch schilderst, wäre auch ich ziemlich skeptisch ob dein Zahnarzt tatsächlich weiß was er tut!

Manchmal scheint es besser einen etwas weiteren Weg in Kauf zu nehmen.

Auch mit Kind ist das machbar, selten ist es so das du mehrere Male in der Woche zum KFO mußt. Du kannst davon ausgehen das du so ca. alle 3-4 Wochen hin mußt.

lieben Gruß

Tanja

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schönen Dank für eure Antwort.

Tanja, wo ist Rainer (der Zahnarzt)? Wo kann ich ihm schreiben?

Ich bin im Moment sehr beunruhigt. Jetzt habe ich schon zwei Zähne bei ihm rausgezogen bekommen. Wie kann ich nun wieder zu dem anderen KFO gehe, der für Extraktion eines Zahnes ist.

Der Behandlungsplan von ihm gefällt mir irgendwie besser als der von dem KFO. Aber das ist nur mein Gefühl. Ich kann den fachlich leider nicht beurteilen. Vielleicht soll ich schnell noch einen Dritten besuchen, oder?

Kennt Jemand hier einen guten KFO in Hamburg oder am besten Hamburg-Harburg? Schick mir bitte eine private Nachricht.:-)

lg

Jana

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Hallo,

Rainer ist einer unserer Admins! Er steht in unserer Benutzerliste unter R.

Bis jetzt hat er mich wenn ich einen zahnigen Rat brauchte sehr gut beraten.

Du solltest aber unbedingt Ruhe bewahren, kopflos Entscheidungen zu fällen wäre fatal. Die Zähne sind nun schon raus, daran ist nichts mehr zu ändern. Und es muß ja auch nicht heißen dass das Zähne ziehen ein Fehler war.

Ich denke hier werden Leute sein die dir einen KFO in deiner Nähe empfehlen können. Auf jeden Fall solltest du dich bei Bekannten und Verwandten umhören welchen KFO sie haben.

Wenn du nu ganz durch den Wind bist, kannst du ja zusätzlich deine KK anrufen, in meinem Fall wurde ich mit einem Berater verbunden der sich rein um die Kiefergeschichten kümmert. Die können dir dann evtl. auch sagen wie du weiter machen kannst.

Ich bin jetzt nicht ganz auf dem Laufenden, hat dein ZA einen Heil und Kostenplan bei deiner KK eingereicht? Wenn ja und er wurde bewilligt, mußt du eh die KK darüber informieren das du den KFO wechseln willst.Es sei den bei euch wird das anders gehandhabt, das weiß ich jetzt nicht.

Bleib bitte ruhig, ich weiß das ist schwer, aber du wirst das alles schon auf die Reihe bekommen.

lieben Gruß

Tanja

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Ich will dich jetzt nicht verunsichern aber mein KO meinte, dass Zähneziehen

immer die allerletzte Lösung ist, natürlich hat er alles auf meine Situation

bezogen (zu schmales Kiefer, Zähne haben keinen ausreichenden Platz).

Ich würde dir auch empfehlen zu einen Spezialisten sprich Kieferorthopäden

zu gehen und nicht irgendeine Husch-Pfusch-Aktion zu starten.

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