Stefan1000

neuer Arbeitgeber-OP erwähnen?

Sag ich dem neuen Arbeitgeber, dass mir eine OP bevorsteht?   11 Stimmen

  1. 1. Sag ich dem neuen Arbeitgeber, dass mir eine OP bevorsteht?

    • Ja, sonnst verlier ich den Job eh wieder
      3
    • Nein, damit nehm ich mir ja alle Chancen
      3
    • Weiss auch nicht
      1
    • Ich hatte die Situation schon mal
      4

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Hallo,

ich bin grad arbeitslos und hab mich jetzt für ne neue Stelle beworben. Beim Vorstellungsgespräch heute hab ich nicht gesagt, dass mir eine KiferOP bevorsteht.

Mein KFO meint, dass es in 4-6 Monaten so weit wäre für die OP (UK Vorverl.) Kann natürlich auch sein, dass es dann 8 Monate dauert oder so..., mein ich.

Ich weiss nicht ob ich nun ehrlich sein soll. Wenn ich es sage, dass ich ne geplante OP habe, wegen der ich ja 6 Wochen ausfallen werde, sinken meine Chancen eine Stelle zu kriegen.

Sag ich es nicht, dann wird der Arbeitgeber sauer sein, wenns dann zur OP kommt, denn dass ich eine Zahnspange trage sieht der ja. Da kann ich niemandem erklären, ich hätte vorher nicht gewusst, dass es eine OP geben wird.

Ich möchte natürlich einen Job kriegen, vor allem den, um den ich mich jetzt beworben hab. Aber ich will ja auch eine langfristig positive Basis schaffen und nicht nur die nächsten Monate Arbeit haben.

Was würdet ihr tun?

Danke

Stefan

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Hallo Stefan1000,

ich war auch in so einer Situation.

War arbeitsuchend und habe mit meiner Behandlung angefangen. Als klar war, dass mir eine GNE und eine größere OK-Vorverlagerung bevorstehen, hatte ich ein Jobangebot gekriegt...(War über eine Leihfirma...tut aber nichts zur Sache)...und ich habe es gleich beim ersten Gespräch gesagt. Für die Leihfirma war es kein Problem, und für die Firma, wo ich nun arbeiten sollte, auch nicht.

Zwei Wochen nach dem Arbeitsanfang hatte ich die GNE (2 Wochen krank, nicht richtig reden können [bürojob, also ziemlich schwierig], mit allem drum und dran) - kein Problem. Ich arbeite dort immernoch.

Ich denke es ist je nach Firma unterschiedlich, aber ich würde gleich alle Karten auf den Tisch legen, sonst machst du dir danach noch womöglich Vorwürfe.

LG

An4ik

LG

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Hallo Stefan

Ich sehe das genauso An4ik.

Wenn du gleich mit offenen Karten spielst kommt das beim Arbeitgeber/ Personaler besser an, als wenn du es für dich behalten tust bis der große Tag kommt.

wie will man sonst eine vertrauensvolle Basis schaffen, wenn nicht durch Offenheit vom ersten Tag an.

LG Sven

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Hallo zusammen,

also ich stehe im Moment vor der gleichen Frage, und ich denke, dass ich es nicht sagen werde. Weil Jobangebote sind sowieso schon so wenige, und wenn man dann schon mal zu nem Vorstellungsgespräch eingeladen wird....... Wenn ich Chef wäre, hätte ich womöglich vllt auch ein Problem damit, wenn ich 6 Wochen für jemand zahlen muss, der garnicht da ist....... Und wenn ich dann andere Bewerber hätte, die für den Job auch infrage kommen, würde ich mich doch eher für einen anderen entscheiden.

Ist natürlich auch eine Frage deiner Ausbildung. Ob du einer der besten auf deinem Gebiet bist, gute Kompetenz hast oder - einfach durch jemanden anderen ersetzt werden kannst.

Allerdings kommt es auch immer drauf an. Wenn du deine OP natürlich 2-3 Monate nach Einstellung in den Job hast, kommt es blöd, wenn du allerdings erst nach nem halben Jahr oder später die OP hast, dann kannst du immer noch sagen, es war eigentlich nicht geplant.

UND wenn es ein kleinerer Betrieb ist, wäre es sowieso besser, du sagst es von vornherein.

Man kann das ja auch immer ein bißchen abwägen, wenn dir der Chef gegenüber sitzt, kannst du ja entscheiden, ob du denkst, dass er für sowas Verständnis hat oder ein eiskalter Brocken ist, bei dem du eh schon weißt, wenn du das jetzt sagst, dann hast es eh verbockt.

LG und viel Glück!

Anna!

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Hallo Stefan,

in Deiner Situation (OP vorauss. in 6 Monaten) würde ich dem neuen potentiellen AG nix sagen und ggf. die OP so lange schieben, bis Du nicht mehr in der Probezeit bist.

4 bis 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit sind nun auch nicht die Welt!

Annette

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Danke für eure Antworten :-)

Ich würde und werde so eine Sache natürlich immer der jeweiligen Situation angepasst neu entscheiden. Im Moment bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass ich es nicht erwähnen werde.

Der Haupgrund dafür ist, dass ich damit riskieren würde bis zu OP überhaupt keinen Job mehr zu kriegen. Denn je näher der Termin rückt, sei es nun in 4, 6 oder 8 Monaten, umso weniger kann ich es verschweigen, bzw. umso mehr würde es meiner Einstellung entgegenstehen.

Jetzt, wo es noch ungewiss ist, wann ich soweit bin, darf ich mir einfach nicht auf unbestimmte Zeit mein Leben verbauen. Was mach ich, wenn der KFO in einem halben Jahr sagt, dass die Zähne nicht so stehen wie sie müssten? Wenn die Behandlung unvorhergesehen nochmal ein halbes Jahr länger dauert?

In Zeiten von Hartz 4 bedeutet das die Exisenz zu riskieren. Ich finde, wenn der Staat die Menschen so fallen lässt und man von heut auf morgen ganz unten landen kann, dann muss man egoistisch sein und darf nicht aus Ehrlichkeit alles riskieren.

Ich habe meinen letzten Job gerade erst unverschuldet verloren und ich muss ja bis zu OP arbeiten und Geld verdienen. Wer kann es mir verübeln, dass ich alles tue damit das möglich wird? Ist die OP rum, dann bin ich sozusagen frei und kann ohne Vorbehalte was neues anfangen, sollte dieser nächste Job jetzt verloren gehen.

Ausserdem ist s ja eh nie garantiert, dass man so einen Job behält oder behalten will. Es kann viele Gründe geben, warum es nicht klappen kann. Dafür hat man ja schleßlich seine Probezeit.

Nun, ich werde berichten und hoffe das meine Erfahrungen in der nächsten Zeit auch eine Hilfe für euch sein können. Schließlich kann jder in diese Situation kommen.

stefan

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