Josie30

Bin neu, verunsichert und suche Rat!

Hallo alle miteinander,

ich lese jetzt schon seit einigen Tagen im Forum mit, da ich aktuell auch vor der Entscheidung Zahnspange stehe.

Kurz zu mir: ich bin weiblich und 30 Jahre alt. Bin ein wenig spät dran mit der Spange, aber besser spät als nie :mrgreen: Eigentlich hab ich die ganze Zeit meine Zähne ignoriert, bin kein großer Freund vom ZA. Aber inzwischen mag ich meine Zähne überhaupt nicht mehr...die sind einfach häßlich und so will ich jetzt was tun!

Meine Zahnsituation:

Im OK sind die beiden Vorderzähne nach vorne gekippt, stehen also schief, auch die Zähne daneben sind nicht wirklich grade. Mich stört die ganze Sache nicht beim Essen oder so, es ist wirklich allein eine Frage der Optik.

Ich war nun bei zwei KFOs und bin einfach nicht sicher, was ich tun soll und ob mein Plan das richtige ist.

Ich möchte eine unsichtbare Zahnkorrektur.

Beide KFOs kamen eigentlich zum gleichen Ergebnis:

Mein UK ist stärker ausgeprägt als mein OK. Ein wirklich 100% perfektes Ergebnis würde man bei mir nur erzielen, wenn man eine UK-Verlagerung machen würde, d.h. den UK wohl nach hinten verschiebt. Das möchte ich aber nicht.

Also rieten mir beide KFOs zur Invisalign, womit ich eh schon geliebäugelt habe.

Der 1. KFO hat mir richtig toll untersucht, mit allem drum und dran. Behandlungsdauer ca. 2 Jahre, davon 1 Jahr Schienen und danach Nachbehandlung mit je 2-3 Woche Tragen, danach ein Draht zur Festigung und damit die Zähne nicht mehr schief werden. Die Zähne im UK sollen nach hinten verschoben werden und die im OK in eine Reihe gebracht werden und nach Möglichkeit, soweit die Zähne im UK sich verschieben, geradegerückt werden.

Kosten ca. 5.000 Euro für die ganze Behandlung. Beratungsgespräch ging über KK. Kostenvoranschlag erst nach Termin mit Abdrücken, Röntgen, u.a.

Ich soll erst nach Abdrucknahme wegen Karies zum ZA gehen.

Von der Spange innen hat sie mir abgeraten, da diese noch teurer wäre und die Ergebnisse aber ungefähr gleich wären.

Der 2. KFO hat mir eigentlich nur in den Mund geguckt...kam aber zum gleichen Ergebnis wie 1. KFO. Behandlungsdauer auch 2 Jahre, aber danach keinen Draht, sondern eine Schiene zum Tragen 1x wöchentlich. Der Draht wäre sinnlos, weil er immer kaputtgehe bei Zahnsteinentfernung u.ä.

Kostenvoranschlag hab ich sofort gekriegt, angeblich verbindlich 4.400 Euro.

Ich soll vorher zum ZA gehen, da ich an 2-3 Zähnen Karies habe. Beratungsgespräch wird mit ca. 40 Euro privat abgerechnet, obwohl KKK vorgelegt.

Jetzt bin ich mir nicht sicher, zu welchem KFO ich gehen soll und ob ich überhaupt diese Behandlung machen soll...das ist für mich wirklich viel Geld und werden die Ergebnisse wirklich gut?

Wenn Ihr das so liest, zu welchem KFO würdet Ihr gehen? Ich bin ein wenig abgeneigt zu KFO 2, da mich dieser ja gar nicht so richtig untersucht hat, dafür aber Geld abrechnet...aber KFO 1 hat mir keinen Preis genannt und es könnte auch mehr werden als 5.000 Euro.

Aber KFO 1 will dass ich erst danach zum ZA gehe. Dann sind doch die bereits gemachten und bezahlten Abdrücke doch nicht ganz korrekt.

Mensch, ich hab so viele Fragen...und leider im Bekanntenkreis absolut niemanden, er eine Zahnspange hat und mir ein wenig was erzählen könnte! Ich bin einfach sehr verunsichert.

Hab mir jetzt als erstes für 19.12. einen Termin beim ZA gemacht und werde dem das alles erzählen. Vielleicht kann er mir auch einen Rat geben.

Sorry, ist lang geworden! Vielen Dank fürs Lesen und für jeden kleinen Tipp, den Ihr Profis mir geben könnt!

Liebe Grüße,

Josie

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Hallo Josie!

Wenn ich das so lese steht doch deine entscheidung schon, zum KFO 1 :-) Wenn du eh schon abgeneigt bist zum zweiten!?

Im endeffekt kann dir da keiner einen rat geben, da niemand dabei war, es liegt mehr in deiner hand, ich wünsche dir trotztdem Glück für deine KFO wahl das du den richtigen findest für dich!

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hey ..

da muss ich sternenkrümmel recht geben keiner kann dir die entscheidung ab nehamen ... aber ich würde zum ersten gehen und wenn du dir denn immer noch nicht schlüssig bist denn hol dir doch sonst noch eine dritte meinunng..

ich wünsch dir viel glück bei deiner behandlung und entscheidung..

Liebe grüße Sarah

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Hallo, Josie! Es ist keine einfache Éntscheidung, sich mit 30 Jahren in die KFO-Behandlung zu begeben:mrgreen: Weiß, wovon du redest, ging mir ähnlich. Allerdings geht es bei dir an der erste Stelle um die Optik, was die KK nicht übernimmt. Deine Erzählung hat auf mich folgenden Eindruck gemacht: der 1 KFO gibt sich mehr Mühe, um eine korrekte Diagnose zu stellen. Daß er möchte, daß du vor der Behandlung zum Zahnarzt gehst, ist die Vorsorge, und die Geschichte mit dem "Draht" ist auch nicht ohne: die Zähne werden in der Endposition gehalten. Dann müßte die Schiene aber auch jeden Tag getragen werden, ansonsten verschieben sich die Zähne schon innerhalb ein Paar Tagen. Hab noch nie gehört, daß es beim Zahnsteinentfernen bei jemanden schon mal abgebrochen ist...aber man kann sich auch täuschen:confused:

LG.Leen

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Hallo alle miteinander,

ich lese jetzt schon seit einigen Tagen im Forum mit, da ich aktuell auch vor der Entscheidung Zahnspange stehe.

Kurz zu mir: ich bin weiblich und 30 Jahre alt. Bin ein wenig spät dran mit der Spange, aber besser spät als nie :mrgreen: Eigentlich hab ich die ganze Zeit meine Zähne ignoriert, bin kein großer Freund vom ZA. Aber inzwischen mag ich meine Zähne überhaupt nicht mehr...die sind einfach häßlich und so will ich jetzt was tun!

Hi Josie,

glückwunsch zur Entscheidung was zu tun!

Meine Zahnsituation:

Im OK sind die beiden Vorderzähne nach vorne gekippt, stehen also schief, auch die Zähne daneben sind nicht wirklich grade. Mich stört die ganze Sache nicht beim Essen oder so, es ist wirklich allein eine Frage der Optik.

hm, keine Kopfschmerzen, Nackenprobleme?

Ich war nun bei zwei KFOs und bin einfach nicht sicher, was ich tun soll und ob mein Plan das richtige ist.

Ich möchte eine unsichtbare Zahnkorrektur.

Unsichtbar ist eigentlich keine Zahnkorrektur zu 100% (oder unhörbar)

Was verleitet dich zu dem Gedanken das nur das in Frage kommt? Es ist halt mit die teuerste Alternative!

Angst wegen der Spange und das diese gesehen wird?

He, du willst es doch korrigeren! und es ist nicht für solange.

So schlimm ist es eigentlich nicht mit einer klassischen Spange aussen.

Und kann auch schneller gehen als mit Inva.

Beide KFOs kamen eigentlich zum gleichen Ergebnis:

Mein UK ist stärker ausgeprägt als mein OK. Ein wirklich 100% perfektes Ergebnis würde man bei mir nur erzielen, wenn man eine UK-Verlagerung machen würde, d.h. den UK wohl nach hinten verschiebt. Das möchte ich aber nicht.

Hat das nur einer der beiden KFO gesagt (welcher. 1 oder 2?) oder beide?

Mein Rat: Such einen guten KFC auf und lass diesen sich das ganze anschauen, und dich dort beraten!

Ich war damals auch nicht von dem Gedanken begeistert, aber hab mich letztlich dazu entschlossen zur UK-VV. Bin froh es gemacht zu haben,

da ich auch merke das ich weniger Schmerzen im Nacken habe.

Es ist ein Tip, aber vielleicht bereust Du es dann doch später es im Vorfeld nicht richtig angegangen zu sein! Ein KFC kann das nochmal neutral betrachten und entscheiden.

Also rieten mir beide KFOs zur Invisalign, womit ich eh schon geliebäugelt habe.

Der 1. KFO hat mir richtig toll untersucht, mit allem drum und dran. ...

Gute Beratung gegen Festpreis .

Denke halt nach und überlege es Dir halt genau (hier im Forum findest Du viele Informationen / Diskussionen zu Deinen Überlegungen!)

Manche sind mit dem Festpreis gutgefahren, andere wollten es halt nicht.

Aber der Kostenfaktor scheint dir ja wichtig zu sein:

Bei einer eventuellen OP übernimmt die Kasse einen Großteil der Kosten der Behandlung.

Ohne OP musst DU alles selbst zahlen. Und Dich entscheiden, wenig zu sehen und längere Behandlung, die teuerer ist, oder halt sichtbar, dafür vielleicht günstiger....

Letztlich ist es aber Deine Entscheidung.

Gruss

michael

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Hey Josie,

nur Mut! Hier im Forum findest Du ja viele "Leidensgenossen", die auch bedenken hatten und nun froh sind den Schritt gemacht zu haben.

Wer der richtige KFO ist kann Dir wohl hier keiner genau sagen. Wobei auch ich sagen muß, das nach deinem Bericht zu Folge der 1. wohl besser zu sein scheint. Aber hör doch auf dein "Bauchgefühl". Wo hast Du dich besser aufgehoben und beraten gefühlt?

Übrigens ist bei uns in der Praxis noch nie ein Retainer (Draht) beim Zahnstein entfernen abgegangen!!! Und ich finde ihn sogar ziemlich wichtig, um den Zustand nach der Behandlung zu halten. Ich selbst bekomme einen im UK und im OK, denn ich wache morgens schon immer neben meiner Aufbissschiene auf.:wink::-? Wie ich das schaffe, weiß ich auch nicht!!??

Findest Du denn die "sichtbare Klammer" sooo schlimm???? Du könntest damit ja eine Menge Geld sparen und evtl. einen schnelleren Erfolg erzielen. Es gibt doch wirklich schon so kleine und weniger auffällige Brackets! Ich hab mich z.B. für das Damon-System entschieden. Find ich gar nicht sooo hässlich und ich denke damit kann ich mich gut arrangieren. (Das weiß ich allerdings erst am 12.12. so wirklich, dann werd ich nämlich erst verdrahtet.) Aber dazu gibt´s hier im Forum ja auch so viele Bericht über verschiedene Arten.

So, ich hoffe der Bericht ist Dir jetzt nicht zu lang geworden. Übrigens mach ich die Behandlung auch hauptsächlich wegen der Optik.

Würd mich interessieren, wie Du dich entschieden hast!

Viele Grüße

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Danke für Eure Beiträge!

@michael_32

Ich hab absolut keine Beschwerden, keine Nacken- und Kopfschmerzen, keine Probleme mit Beißen oder Essen, nix. Es ist wirklich rein die Optik bei mir, das hat die KFO auch so gesagt. Wegen der Optik möchte ich mir das aber echt nicht antun. Hätte ich auch andere Probleme, wäre das etwas anderes, aber so reicht mir die Spange.

Ich weiß, dass es nicht 100% unsichtbar sein wird mit Invisalign, aber für mich gibt es trotzdem keine andere Alternative. Übrigens würde nach Aussage der KFO eine normale Zahnspange nicht viel weniger kosten. Eine feste Spange find ich nicht so toll, fragt mich nicht warum, läßt sich mit Verstand nicht erklären...erstmal sieht man es doch viel mehr als Invisalign und dann find ich das auch umständlich mit den Drähten und den Brackets, die abfallen können usw. Ist einfach nichts für mich.

Die normale Zahnspange innen würde mich übrigens noch mehr kosten, hat die KFO gesagt. Und damit hat man mehr Sprachprobleme als mit Invisalign. Ich hab mir von Trägern von Invisalign sagen lassen, dass sie nur am ersten Tag ein wenig Probleme mit dem Sprechen hatten, aber dann alles okay.

Ich hab mich übrigens für die 1. KFO entschieden. Hab mich da einfach besser aufgehoben gefühlt. Heute hab ich Termin für die Abdrücke, Röntgen, Fotos usw. Bin schon aufgeregt, hoffentlich ist das nicht arg schlimm mit den Abdrücken, stell mir das sehr unangenehm vor!

Ich mach mir schon große Gedanken wegen dem Geld, es ist ein großer Teil meiner Ersparnisse, aber der Gedanke, noch länger mit den Zähnen rumzulaufen, ist noch schlimmer...ich fühle mich total unwohl.

Danke für Eure Ratschläge!

Josie

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......Ich mach mir schon große Gedanken wegen dem Geld, es ist ein großer Teil meiner Ersparnisse, aber der Gedanke, noch länger mit den Zähnen rumzulaufen, ist noch schlimmer...ich fühle mich total unwohl.

.....

Kann ich absolut verstehen - ist halt doch ein ziemlicher Batzen.

Ich selber habe ein Online-Zahnkonto angelegt. Gespartes wird darauf überwiesen und Rechnungen über das Konto belglichen: so behalte ich den Überblick.

Was aus meiner Sicht etwas die "Spannung" nimmt ist die Tatsache, dass die Kosten ja nicht in Summe anfallen, sondern jew. quartalsweise nach Aufwand.

Am Beginn der Behandlung sind die Kosten ja naturgemäß am Höchsten, da ja die ganzen "Einbauten" befestigt werden müssen. Momentan zahle ich pro Quartal ca. 180 EURO.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute!

LG

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Ich glaub mal eine Frage des Geldes ist die Behandlung in Wahrheit bei den Wenigsten.

Ich denk es ist eine Frage der Prioritäten.

Wenn ich die Kosten der Behandlung auf einen Tag ausrechne - fallen alle raus die Raucher sind und sagen sie könnten sich das nicht leisten ...

Raucher verqualmen täglich mehr Geld, als für eine Behandlung auszugeben wäre ...

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Ich glaub mal eine Frage des Geldes ist die Behandlung in Wahrheit bei den Wenigsten.

Ich denk es ist eine Frage der Prioritäten.

Wenn ich die Kosten der Behandlung auf einen Tag ausrechne - fallen alle raus die Raucher sind und sagen sie könnten sich das nicht leisten ...

Raucher verqualmen täglich mehr Geld, als für eine Behandlung auszugeben wäre ...

@feigling

Was machen denn die Nichtraucher ... die haben ja gar kein Einsparpotenzial!

Obwohl, ich hätte vor 10 Jahren meine Kinder zur Adoption freigeben können, Vollzeit in's Büro gehen, ... mmmmh, dann hätte das wohl hingehauen - oh, Mist, warum hat mir das mit dem Umpriorisieren damals noch niemand gesagt (ich denke das Wort gab's damals leider noch nicht) .....

...

... das war jetzt ironisch!

LG

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