Noel

Do's & Dont's für Angehörige

Hallo zusammen,

da die OP meiner Freundin recht bald bevorsteht, möchte ich einmal nach Euren Erfahrungen - insbesondere für die Zeit nach der OP - fragen.

Wie seid Ihr selber mit bestimmten Situationen umgegangen? Was habt Ihr Euch leichter / schwerer vorgestellt? Womit konntet Ihr Eure(r/m) Lieben eine besondere Freude machen? Ich freue mich auf jede noch so kleine "Anekdote". Um ehrlich zu sein, werde ich nämlich auch von "Tag zu Tag" ein wenig nervöser und würde mich freuen, von Euch die ein oder andere "aufbauende Geschichte" zu hören.

Macht's gut.

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Noel,

da dir noch keiner geschrieben hat versuch ichs mal. Direkt nach der OP hilft einfach nur "dasein", da musst du nichts besonderes machen. Aber es ist schön zu wissen, daß jemand an der Seite ist, der einem wichtig ist. Sprechen ist nach der OP am ersten Tag eh nicht drin, dasitzen und Händchenhalten hilft.

Die Zeit danach kann man zum Beispiel beim Essen helfen, so wie bei einem Baby :) Einfach so sein, wie du bist, das reicht. Ich muss aber auch sagen, daß ich im Bett gelegen bin und operiert wurde, vielleicht sollte ein Aussenstehender was sagen, oder Dad? Schreib doch mal was hier! :)

Mein Vater wird dir sicherlich noch die ein oder andere Anekdote schreiben können.

Ansonsten, lass den Kopf nicht hängen, deine Freundin wird die OP überleben :)

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Ich habe grad noch gelesen, daß Cat ihre OP schon übermorgen hat. Ich hoffe die Info ist noch schnell genug angekommen.

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Momentan denke ich darüber nach, ob ich am Tagnach der OP überhaupt Besuch haben möchte. Eher glaube ich, dass ich mich so niemandem zeigen will. Doch wer weiß, das ändert sich womöglich noch. Was ich aber vermeiden möchte ist, dass meine Tochter in den ersten 3 Tagen vorbeikommt. Ich glaube, die bekommt sonst einen Schock.:shock:

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Hi Hermine,

ich haette es mir ohne Besuch nicht vorstellen koennen, vor allem nicht in den ersten Tagen. Eine solche OP durchzumachen zeugt von Staerke und du solltest "stolz" sein, dich den Leuten so zu zeigen wie du nach der OP bist. Wer den "Anblick" nicht vertraegt, taugt in meinen Augen sowieso nicht, denn man kann das Gesicht des Freunds/Elternteils/Geschwisterchens auch nach einer Bimax+Kinn anschauen, ohne in Ohnmacht zu fallen. Familie hat mir zumindest Staerke und Kraft gegeben, aber das mag in deinem Fall durchaus anders sein :)

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Hi,

auch ich habe mir vor der OP solche Gedanken gemacht. Dass mich keiner sehen soll und so. Aber ganz erlich, die schönsten Tage im Krankenhaus, waren die an denen mein Freund bei mir war. Und es hat mir auch total gut getan wenn mein Papa und meine Mama mir die Hand gehalten oder mich in den Arm genommen haben.

Meine Bett-Nachbarin hatte 2 kleine Kinder. Die beiden haben sie auch erst 4 Tage nach der OP gesehen, als das Gesicht langsam abgeschwollen ist und die Drainage raus war. Das finde ich persönlich auch besser. Kleine Kinder müssen so was noch nicht sehen. Sie verarbeiten es ganz anders und verstehen nicht, dass es nicht so schlimm ist und dass die Schläuche und die Schwellungen und evtl. blaue Flecken normal sind. Dann bekommen sie Alpträume und so. Das kann man sich sparen.

Kleine Kinder sind auch manchmal sehr wild und nehmen nicht so viel Rücksicht und da könnten sie, auch wenn sie es natürlich nicht wollen, einem doch sehr weh tun.

Ich weiß ja nicht wie alt deine Tochter ist, aber ich hab nur mal angenommen, dass sie noch sehr klein ist, wenn du schreibst sie würde einen Schock bekommen.

OK bis dann

Sue

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Hallo Hermine,

ich finde es sehr sinnvoll das deine Tochter dich erst besucht wenn du wieder aufstehen kannst und keine Magensonde , Blasenkatheder oder andere Sachen an dir dranhängen hast. Es ist für Kinder eh schon schwer begreiflich das Mama im KH ist , und sie dann auch noch im Bett liegen zu sehen oder mit irgendwelchen Schläuchen ist für sie schwer zu verstehen. Je nach dem wie alt deine Tochter ist , würde ich mit ihr darüber sprechen das die Mama operiert wird und dann erst mal ein dickes Gesicht hat. Wenn sie dafür zu klein ist , dann zeige ihr das es nicht so schlimm ist , versuche dich so normal wie möglich zu benehmen , und was auch sehr wichtig ist das die anderen so normal wie möglich mit dir umgehen , so hat deine Tochter die Möglichkeit sich langsam darauf einzustellen. Es wird nun mal nicht vermeidbar sein das sie dich sieht , und wenn du eine Bimax hast , kannst du ihr dein angeschwollenes Gesicht nicht ersparen. Im ersten Moment wird sie sich sicherlich erschrecken , aber wenn sie ersteinmal sieht wie "locker" du und die anderen damit umgehen wird sie sich auch damit anfreunden. Meine Kleine ist fünf , ich habe den Fehler gemacht und bin direkt auf sie zugegangen , sie hat sich hinter ihrem Papa vor mir versteckt . Daraufhin habe ich sie in Ruhe gelassen , ich bemerkte das sie mich ständig mit großen Augen anschaute , nach einiger Zeit kam sie dann auf mich zu und fing dann an zu fragen. Irgendwann nahm sie mich dann auch in den Arm , aber ganz vorsichtig , dann nahm sie ihre kleinen Hände und strich mir mit großer Vorsicht über meine Wangen! Das Eis war gebrochen!!! Hört sich dramatisch an , aber für mich war es nicht einfach , das meine Maus Angst vor mir hatte. Du mußt abwarten wie deine Tochter auf dich reagiert und wenn du merkst das sie schüchtern auf dich reagiert , oder gar Angst hat , dann laß ihr ein wenig Zeit dich genau zu betrachten . Wenn sie dann sieht wie die anderen mit dir umgehen und wie du mit der Situation umgehst, kann sie sich in die "lockere" Stimmung einfügen . Sieh nur zu das dich im Beisein deiner Tochter keiner bedauert. Aber Vorsicht , Kinder merken wenn eine Situation zu sehr gekünstelt wirkt. Wenn es geht solltet ihr ( du , Vater ,Oma usw.) die Fragen deiner Tochter ehrlich beantworten , auch Kinder wissen das man mal schmerzen hat. Details die sie nicht verstehen kann würde ich aber weglassen.

Hoffe ich konnte dir ein paar hilfreiche Tips geben , ohne mich zu oberlehrerhaft anzuhören:rolleyes:

Wünsche dir viel Glück und alles Gute

lieben Gruß

Tanja

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Ich weiß nicht, aber macht es vielleicht Sinn, die Schwellung im Vorfeld einfach a Bisserl' ins Lächerliche zu ziehen? Vielleicht kann man mit dem Kind zusammen am Compi ein Foto von Dir bearbeiten, damit es sieht, wie lustig Du ausschaust.

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Hallo zusammen,

Bilder am PC bearbeiten und das alles ins lächerliche ziehen würde ich nicht machen. Ich kann da Tanja nur zustimmen, man sollte das Kind informieren und ihm das Erklären. Damit es zu keinen bösen überraschungen kommt beim Besuch. Denn ein Kind kann ruhig erfahren das die Mama operiert wird, das Gesicht nach der Operation geschwollen und etwas Bunt aussehen wird. Man kann einem Kind auch ruhig sagen dass die Mama einige tage nach der Operation einen Schlauch in der Nase haben wird weil sie anders nicht essen kann.

Wirst sehen wie interresiert die Kinder dann darauf reagieren. Ein offenes gespräch mit dem Kind und eine gute information ist das wichtigste! Wenn man einem Kind diese ganze Sache in einer einfachen Sprache erklärt wird es auch verstehen warum das so ist, Komplizierete Details muss das Kind ja nicht wissen.

l.g sabine :P

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Hi,

ich noch mal.

Also das hört sich jetzt zwar lustig an, aber die Zimmernachbarin von mir hat mit den Kindern (vor der OP natürlich) immer so ein Spiel gemacht. Sie hat die Backen aufgeplustert und ihre kleine Tochter hat dann draufgehauen um sie platt zu machen. Jetzt stell dir mal vor die hätte das mit den dicken Backen gemacht. (aua)

Das war auch ein Grund warum die Kleine ihre Mama erst nach 5 Tagen sehen durfte.

Ok bis bald

eure Sue

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