Lovely_Yola

Angsthase Anna und ihre Geschichte

85 Beiträge in diesem Thema

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich nun dazu entschlossen, einen eigenen Thread aufzumachen, sozusagen als Motivation..

Ich möchte die OP nun durchführen lassen, ich bin mir zwar noch nicht zu 100% sicher, aber annähernd.

Ich hoffe, mit eurer Hilfe schaffe ich das!!

Wenn ich euch schließlich immer auf dem Laufenden halten muss, gibt es kein Versteck-Spiel mehr, dann muß ich Rede und Antwort stehen ;-)

Also dieser Vorsatz für das neue Jahr 2008 steht schonmal.......

Im Januar dann meine GNE und dann wird man weitersehen.

Kurz noch zu meiner Geschichte von Anfang an/ Behandlung:

Ich bin 22 Jahre jung und trage seit nunmehr 4 Jahren die feste Spange. Ich habe einen oberen Schmalkiefer (deswegen GNE), einen offenen Biss (seitliches Gummy-Smile) und dazu fehlen mir oben beide 2er (von Geburt an), die durch Implantate ersetzt werden müssen. Mein Unterkiefer ist soweit ok, worüber ich auch sehr dankbar bin.

Mir wird eine Oberkieferoperation empfohlen, Kippen des OK und Vorverlagerung. Ich hoffe, dass dies noch vor dem Sommer 2008 passieren wird, wobei es rein rechnerisch gesehen knapp wird.

Wahrscheinlich wird bei der Operation noch meine Nasenscheidewand gerade gestellt, da sie leicht schief ist (ein Arzt jedoch einmal zu mir sagte, man würde es nicht sehen und es wäre auch nicht behandlungsbedürftig - aber in letzter Zeit ist es mir auf Fotos doch aufgefallen)..bin aber noch unschlüssig..

Ich habe sehr große Angst vor diesem Schritt..

Wie gesagt, ich halte euch auf dem Laufenden, werde auch immer wieder neue Fotos einstellen, damit man den Fortschritt dokumentieren kann. :-)

Dieser Beitrag wird für mich ein Anlass sein, es durchzuziehen.

Liebe Grüße, eure Anna

P.S. die Vorher-Fotos:

Bild 1 + 2: Ganz aktuell

Bild 3: Situation meiner Zähne

Bild 4: VOR der Behandlung, also kurz VOR der Zahnspange, etwa Juli 2003

Bild 5: hier sieht man vllt (??) die schiefe Nasenscheidewand ein bißchen !?

post-863-130132814197_thumb.jpg

post-863-130132814484_thumb.jpg

post-863-130132814494_thumb.jpg

post-863-130132814499_thumb.jpg

post-863-13013281451_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Hallo Anna !

Schön wenn man hier den nötigen Zuspruch bekommt, der manchmal vielleicht fehlt, oder den kleinen Schubs, den man manchmal so braucht um seinen inneren Schweinehund zu überwinden .

Finde ich gut, das Du das ganze hier als Motivationsschub nutzt ;)

Letztendlich wirst du sehen, das der Tag an dem alles geschafft ist, schneller da ist, als man anfangs denkt :smile:

Ich bin jetzt jedenfalls überglücklich , mein Selbstbewusstsein ist auch noch stärker geworden, weil mir andauernd so viele Leute sagen, daß es toll aussieht.

Ich renn heute auch schon den ganzen Tag nur noch mit einem Dauergrinsen rum und zeige allen meine bracketlosen Zähne und ich muß sagen, daß fühlt sich toll an :lol:

viel Glück

lG

Jasna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Anna!

Jeder lässt sich auf seine Weise "inspirieren" und so ist es auch bei mir

passiert - genau hier! Man hat das Gefühl nicht alleine mit seinen Problemen

dazustehen und man spricht mit Leuten darüber, die Ähnliches durchmachen

oder durchgemacht haben, das ermutigt ungeheuer!

Ich denke, ich hätte mich sonst auch nicht zum Schritt Brackets

durchringen können, obwohl das eigentlich viel harmloser ist, als ich dachte.

Die Schmerzen werden auch irgendwann vergehen und manchmal weiß

man erst dann wieder die einfachen Dinge im Leben zu schätzen, sprich

vernünftig essen zu können ;-)

Schön, dass du dich dafür entschieden hast und ich hoffe es läuft alles

glatt bei dir im nächsten Jahr!! *Daumenhalt*

Halt uns auf dem Laufenden!!

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung.

Für mich war das Forum auch eine große Hilfe...Zwar nicht in der Entscheidungsphase aber die letzten Monate vor der OP.

Habe 10 Jahre über eine OP nachgedacht und mit der Erfahrung von heute, ärgere ich mich, diesen Schritt nicht schon früher gemacht zu haben.

Ich wünsche Dir für Deine weitere Behandlung alles Gute und viel Glück.

LG Schnattchen:razz:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dankeschön für euren Zuspruch...... :-)

Jassi, ich freu mich richtig für dich! Ich wünschte, bei mir wäre es auch schon soweit...... wielange hast du insgesamt die Spange jetzt getragen??

ich habe richtig große Angst vor der OP, ich weiß einfach nicht, ob ich das schaffen werde.....

heute ist sowieso ein sch*** Tag gewesen.....

ich war mit ner Freundin in ner Bar und die Kellnerin kommt und fragt mich, ob ich schon 18 bin :roll: - es hat dann nicht mal gereicht, dass ich gesagt hab "ich bin schon 22", nein, sie wollte auch noch meinen Ausweis sehen. Hab ihn ihr gezeigt und meine Freundin meinte zu ihr "Wieso hast du jetzt gedacht, sie wär unter 18?" - da meinte die Kellnerin "Naja, ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber wegen der Zahnspange!" :-( da war für mich der Abend irgendwie gelaufen und ich wollte nur noch heim....... ich weiß auch nicht, irgendwie vergesse (bzw. verdränge wäre das bessere Wort) ich die Spange, weil ich einfach nicht wahrhaben will, dass ich dieses Teil erst nach einer OP rausbekomme, und da war es wieder - dieses leidige Thema, hatte mich eingeholt...... und dann ist man einfach nur frustriert, weil man weiß, dass man eh nie den Mumm dazu haben wird, diese OP durchzuziehen und ich wahrscheinlich in 10 Jahren noch mit Zahnspange rumlaufe......

sogar mein Freund glaubt nicht mehr dran...... und er kennt mich manchmal besser, als ich mich selbst....... er meint immer zu mir "Schatz, lass doch jetzt noch vom KFO das machen, was in seiner Macht steht, und mach die Spange dann raus, ich kenn dich, du bist der größte Schisser, du wirst das eh nicht machen! Also ärger dich doch jetzt nicht noch Jahre damit rum, sondern mach das Beste draus, was noch zu machen ist!"

bin im Moment ein wenig negativ eingestellt, sorry......

Liebe Grüße an euch!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

manchmal steckt mehr in einem als man meint. Ich denke schon das du das schaffen wirst, ich mein du bist schon recht weit gekommen nun zieh es durch und laß dich nicht von irgendwelchen Sprüchen runter ziehen.

Übrigens, mein Mann hat mal gesagt das er den Hut vor denen zieht die eine solche Behandlung über sich ergehen lassen, er sagte zu mir das er mich für diesen Mut bewundern würde... Ich hatte zu jeder Zeit seine volle Unterstützung und nie hat er mir seine sicherlich manchmal berechtigten Zweifel an meinem Mut gezeigt.

lieben Gruß

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

ich hatte auch so ein Erlebnis, dass ich gefragt wurde, ob ich schon 18 wäre und sogar ein paar mal geduzt wurde, wegen der Zahnspange. Und ich bin 26! Mach Dir nichts draus wäre jetzt ein blöder Spruch, weil mich hat es auch getroffen und ich habe gezweifelt.. aber mit jedem bißchen überwundenen Zweifel mehr, wurde meine Entscheidung das durchzuziehen stärker.

Im Moment steht bei mir alles beschissener denn je und es gab schon Tage, wo ich einfach alles wieder zurückgedreht haben wollte und Brackets raus und das wars.... und die werden auch immer wieder kommen denke ich... aber hier erfährt man doch immer wieder, dass man nicht alleine ist. Und vor allem macht es mir Mut von denen zu lesen, die es schon hinter sich haben und sagen, dass es sich gelohnt hat!

Wenn ich an die OP denke, habe ich auch sehr sehr viel Angst... und denke so viel Mut hast Du nciht, dass zu schaffen. Aber es gibt auch andere Tage und viele liebe Menschen, die mich unterstützen.

Zweifel nicht zu sehr wegen Aussagen von Dritten... wichtig ist, dass Du hinter Dir stehst.... alles andere ist zweitrangig!

Liebe Grüße,

anna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sieh es einfach postiv, wenn man dich nach deinem Alter fragt, vielleicht

siehst du wirklich so gut erhalten aus, immer noch besser als älter auszusehen oder ;-)

Mich haben sie vor ein paar Wochen im Bus gefragt, ob ich schon 16 sei,

weil ich mit meiner jüngeren Schwester (sie ist 16) unterwegst war und

ich bin 28 *grübel* Aber ich fand´s lustig, sie nochmehr und dabei hatte

ich noch nicht einmal eine Spange.

lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna

Es ist immer noch besser als älter geschätzt zu werden.

Wie 24 ich dacht du wärst schon Anfang 30? Na schönen dank auch.

Und das mit der OP ziehst du durch und wenn man dich an den OP Tisch binden müsste... das ziehst du einfach durch.

Und Ausreden zählen nicht.

LG Sven

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Jassi, ich freu mich richtig für dich! Ich wünschte, bei mir wäre es auch schon soweit...... wielange hast du insgesamt die Spange jetzt getragen??

Hallo Anna !

eigentlich haben die anderen ja schon alles gesagt, Du wirst sehen, hinterher fragst Du dich, warum du dich vorher so verrückt gemacht hast. Also, Du wirst das auch schaffen !

Zu Deiner Frage, wie lange ich die Brackets hatte, so 1 3/4 Jahr ( im April wären es 2 Jahre )

und zu dem jünger schätzen, ich freu mich immer riesig, wenn ich jünger geschätzt werde, so ändern sich irgendwann die Zeiten :lol:

Da kann ich auch noch was erzählen, mein Freund ist 33, aber er sieht wirklich viel jünger aus. Im Sommer hat bei uns jemand an der Tür geklingelt und wollte Kartoffeln verkaufen. Mein Freund macht die Tür auf und der Typ sagt : " Sind denn Deine Mama oder Dein Papa auch zu Hause ? "

Wir haben bald auf der Erde gelegen vor lachen als die Tür wieder zu war !

Also, alles halb so schlimm

LG

Jasna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

erstmal finde ich es echt toll, wie man hier Zuspruch von so netten Leuten bekommt, ich glaube, es wären viele daran gescheitert, wenn es das Forum hier nicht geben würde. Ohne Gleichgesinnte ist es bestimmt gleich 1000fach so schwer. ;-)

Ich finde es halt krass, dass jedem, dem ich von meiner bevorstehenden OP erzähle, fast die Augen aus dem Kopf fallen :16: und jeder meint: "Sooooooo eine riesengroße OP würde ich mir nieeeeee im Leben zumuten!! Was du dir da antust, alle Achtung!" - Und dann mach ich mir so meine Gedanken, und denk, wenn jeder sagt, was für eine riesige OP mir da bevorsteht, vielleicht seh ich das dann sogar zu blauäugig, es einfach machen zu lassen........

weil die Momente (die wenigen), in denen ich denk "OK ich mach es", sind die Momente, in denen ich die Gefahren alle ausblende......

Mein Freund unterstützt mich schon sehr...... er würde sich die Tage, die ich im Krankenhaus wäre, sogar freinehmen, um mit mir nach Frankfurt zu fahren und jeden Tag bei mir im Krankenhaus zu sein...... das find ich total lieb von ihm...... aber andererseits kennt er mich auch, will nur das Beste für mich, und weiß, wie wenig Mut ich zu der OP habe - deshalb der "Spruch" von ihm......

Deine Geschichte Jassi, fand ich übrigens sehr lustig :lol:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

ist doch normal das die Leute so reagieren. Schließlich machst du das ganze freiwillig, und da überlegt man sich so etwas schon genauer.

Ich fand die Reaktionen auch manches mal überzogen, hab dann den Spieß ein bissel rumgedreht...so genau wie möglich habe ich die OP`s beschrieben, den Verzicht von festem Essen und so ziemlich alles was auf mich zukommt. Meist waren die Leute so sprachlos das ich meine Ruhe hatte. Ganz cool habe ich dann das Thema gewechselt und so getan als wenn die ganze Geschichte das einfachste von der Welt wäre (was ja so nicht stimmt). OK, wahrscheinlich hat ein Teil der Leute gedacht ich hätt sie nich mehr alle, aber das war mir egal.

Es ist doch ganz einfach, die einen versuchen dich von dieser Sache abzubringen, die anderen unterstützen dich und wieder andere versuchen zu verstehen was da abgeht. Und dann das darfst du nicht vergessen, sind da Leute die Angst um dich haben nur leider nicht wissen wie sie damit umgehen sollen- dir helfen und doch auch ihre Ängste vor dir verbergen.

Steh zu deiner Entscheidung, mit allem was dazu gehört!

Ab und an ein Tief gehört auch dazu, is jedem hier so gegangen!

lieben Gruß

Tanja

PS. bei einem dieser Personen hatte ich doch ein schlechtes Gewissen ihm von der Geschichte so knallhart erzählt zu haben, der Arme is kreidebleich geworden und mocht irgendwie gar nicht mehr essen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bin wieder daaaa :-) Hatte die letzten Tage ein bissel Stress, sodass ich hier nicht schreiben konnte, und jetzt warten ne ganze Menge ungelesener Beiträge auf mich ;-)

..... hab dann den Spieß ein bissel rumgedreht...so genau wie möglich habe ich die OP`s beschrieben, den Verzicht von festem Essen und so ziemlich alles was auf mich zukommt. Meist waren die Leute so sprachlos das ich meine Ruhe hatte.

Ja, so habe ich das auch bei einigen Bekannten gemacht, und DADURCH ist mir erst klar geworden, wie krass diese OP doch ist, ANSONSTEN würden die Leute doch nicht so reagieren, oder?

Und dann das darfst du nicht vergessen, sind da Leute die Angst um dich haben nur leider nicht wissen wie sie damit umgehen sollen- .......

Und da mache ich mir auch Gedanken - warum haben die Menschen Angst um mich? Wäre die OP nicht lebensbedrohlich oder hätte große Risiken, würden die Menschen doch keine Angst um mich haben müssen, oder? Und das löst bei mir wiederrum noch mehr Angst aus...... so wie wenn jemand erschrickt und ein anderer an dem Schrei des Erschreckenden erschrickt ;-) Wisst ihr, was ich meine? ;-)

PS. bei einem dieser Personen hatte ich doch ein schlechtes Gewissen ihm von der Geschichte so knallhart erzählt zu haben, der Arme is kreidebleich geworden und mocht irgendwie gar nicht mehr essen

Das ganze macht mir einfach so Angst, dass Leute so reagieren...... das kommt doch nicht von ungefähr......

So, nun das Neuste......

Ich hatte heute einen Traum. Ich habe schon oft so ähnliche Träume (mit gleichem Inhalt, aber anderen Handlungsorten) gehabt.

Heute (also genau genommen von gestern auf heute, obwohl wir haben ja schon nach Mitternacht also von vorgestern auf gestern ;-) ok, das ist jetzt zu verwirrend ), hatte ich einen Traum, dass ich mit meinem Freund einkaufen war. Ganz normal im Einkaufszentrum. Und plötzlich sagte mein Freund "Schatz, du hast morgen deinen OP-Termin gell! Soll ich dich nachher hinfahren in die Klinik?" Und ich bekam plötzlich so ein strenges Angstgefühl in mir drin, das hatte ich noch nie so stark! Ich hab gedacht, es geht um Leben und Tod, ich hatte solche Angst wie wenn jemand mich abholen will und mich dann töten will! Das hört sich jetzt vielleicht überzogen an, aber es war wirklich so! Ich hab vor Angst fast keine Luft mehr bekommen! Ich hab nur gedacht "Alles, bloß das nicht!" Dann waren da Gedanken wie "Ich würde alles dafür tun, die OP machen zu können, und gleichzeitig würde ich alles dafür tun, um da morgen nicht hingehen zu müssen!" Die Angst war einfach zu übermächtig, da hätte Gedankenkraft so a la "Du schaffst das! Du packst das jetzt! Schalt einfach deine Gedanken ab und geh da hin" absolut nichts gebracht!

Ich hab dann zu meinem Freund gesagt (als wenn es um Leben und Tod ginge): "NEIN! Ich kann das nicht! Nie im Leben! Und wenn sie mich holen wollen, dann hau ich ab! Du hilfst mir doch sicherlich, oder?"

Traum Ende.

Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll....... ich verliere langsam echt die Kraft und den Mut und die Perspektiven..... ich kann gegen sowas einfach nichts ausrichten..... das sitzt zu tief in mir drin.....

Es kann sein, dass es eine festsitzende Angst vor Ärzten und Krankenhaus ist. Ich hatte früher als kleines Kind schlimmes Asthma mit Pseudo-Krupp u oftmals Bronchitis und musste oft Spritzen dagegen bekommen und ins Krankenhaus. Und als Kind wehrt man sich ja dagegen. Und ich hatte einen richtig blöden Kinderarzt ohne Einfühlungsvermögen, der mich mit seinen 3 Arzthelferinnen einfach mit Gewalt festgehalten hat und mir dann die Spritze reingejagt hat. Ich habe da noch ziemlich schlimme Erinnerungen daran.

Im Moment verdränge ich das Thema noch (das war schon immer meine beste Strategie, nichts Schlimmes an mich ranzulassen), aber ich weiß, es geht nicht von alleine weg, irgendwann wird es mich wieder einholen......

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

klar ist das keine leichte OP! Und sie gewinnt dadurch das sie am Kopf stattfindet natürlich noch an Schrecken.

Aber ich denke du solltest dich da nicht reinsteigern!

Klingt jetzt vieleicht abgedroschen, aber...es gibt noch viel schlimmere Dinge!

Ich weiß das man Angst vor einer solchen OP hat! Schließlich mußt du dich voll und ganz auf andere Menschen verlassen. Du kannst das alles selber nicht steuern, hinzu kommt du machst das "freiwillig". Und das du ungefähr weißt wie das Ganze von statten geht macht es natürlich nicht leichter.

Also egal welche OP ich hatte, meine Familie hatte immer Angst um mich!

Ich habe auch immer große Angst gehabt wenn eine meiner Töchter operiert wurden. Auch als mein Mann "nur" eine Knie-OP hatte war meine Angst sehr groß!Das halte ich für völlig normal!

Ich denke ehr das du dir noch nicht wirklich sicher bist ob du die richtige Entscheidung getroffen hast. Ging mir auch so, mal ja mal nein!

Und das du von etwas träumst mit dem du dich gerade extrem außeinandersetzt ist denke ich normal, du solltest das nicht als schlechtes Omen deuten. Ich träum auch immer krasse Sachen wenn mich etwas seelisch belastet.

Wichtig ist das du dich mal von dem Ganzen ablenkst! Nicht immer nur an diese Sache denken!

Ich bin sicher das du diese OP schaffen wirst und auch das was danach kommt.

lieben Gruß

Tanja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo,

gebe tanja da vollkommen recht.

ich hatte am anfang auch die totalen horrorträume vor dieser op. wie oft habe ich daran gezweifelt und wollte alles wieder hinschmeißen.

heute bin ich froh, das ich es (endlich) hinter mir habe. es war nicht mal annähernd so schlimm wie die vorstellung in meinem kopf.

meine entbindung war echt schlimmer und die dauerte nur knapp 2 stunden.

bin auch ruhiger geworden, weil ich das thema kiefer-op bei freunden und bekannten nicht mehr thematisiert haben wollte.

es war meine entscheidung und alle bedenken wollte ich nicht zum 100.mal hören. die haben mir nur angst gemacht und mich verunsichert.

versuche mal abzuschalten und unternimm sachen die dir spaß machen.

soviele haben es hier hinter sich gebracht und dann wirst du es auch schaffen.

wünsche dir ganz viel kraft für die nächste zeit.

lg schnattchen:razz:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ihr Lieben,

heute wollte ich mal wieder etwas schreiben.

Ich habe heute viel nachgedacht über die OP (obwohl, ich denke eigentlich fast Tag und Nacht daran - und das jeden Tag).... aber heute hab ich abgewägt, nachgedacht, meine Zukunft vor Augen gesehn, richtig intensiv überlegt.

Mir sind da ein paar Gedanken durch den Kopf gekommen, die mir echt Mut gemacht haben.

Punkt 1: Ich kann Schmerzen durchhalten, bin zäh - ich hab z.B. dran gedacht, als mir mal ne Zyste im Unterleib geplatzt ist und ich solche Schmerzen hatte, dass ich mitm Kopf gegen die Wand geschlagen hab, weil es kaum auszuhalten war. Hört sich vielleicht verrückt an, aber wer schonmal richtig arge Schmerzen hatte, weiß, wovon ich spreche. Und da hat der Arzt im Krankenhaus zu mir gesagt, sie würden solche Zysten rausoperieren, nur aus dem Grund, damit sie nicht platzen!! Also sie würden den Patienten eine OP zumuten, nur damit die Zyste eben nicht platzt. Und das hat mir irgendwie Mut gemacht! Der Arzt meinte, die Schmerzen, wenn eine Zyste platzt ist zu vergleichen mit einer Geburt. Weiß zwar nicht, ob er mich nur beruhigen wollte oder sowas -und was da an Wahrheitsgehalt dran ist, aber ich hab mir dann heute gedacht, dass ich den Moment der Schmerzen zwar schlimm fand, aber andererseits hab ich mich durchgebissen.

Punkt 2: Ich habe Geduld! Ich kann mich erinnern, ich hatte in meiner frühen Jugend mal ne Phase, da hab ich glaub 2 Monate lang mich nur von Toastbrot und Wasser ernährt. Ich weiß nicht mehr warum, ist schon zu lange her, vielleicht hatte ich ne Psychose oder so :? Auf jeden Fall bin ich hart im Nehmen, ich lass mich nicht unterkriegen, wenn ich mal auf was verzichten muss. Ich bin zwar heute ein leidenschaftlicher Esser (mein Freund ist ein hervorragender Koch ;) ), aber ich könnte gut mal ne Zeit lang auf Eis beißen und das durchziehen, dass es nur breiiges gibt.

Dann habe ich noch überlegt, wie ich mit den möglichen Komplikationen umgehen würde.

1: Schwellungen: Kann ich schlecht beurteilen, weil ich bis jetzt eigentlich noch keine größere Schwellung hatte (letzten Sommer war mein Tränenkanal am Auge entzündet, ich hatte zwar riesige Panik, weil es was am Auge war, und hab mich kaum getraut, hinzufassen, aber sonst war es okay). Mir macht es auch nichts aus, wenn ich mal ne Zeit lang Hamsterbacken habe (wenn es denn dann auch nach ner Zeit wieder weg geht ;) ). Ein bißchen blöd finde ich es, dass ich mit Schwellung meinen Mund wahrscheinlich eine Zeit lang garnicht mehr zu bekomme und das relativ dumm aussieht (weil ich hab ja jetzt schon Probleme, meinen Mund ohne Anstrengung zu schließen).

Fazit: Schwellung kann ruhig kommen, aber ;) soll dann natürlich auch wieder gehen!!

2. Taubheitsgefühle/Gefühlsstörungen: Macht mir zwar sehr viel Angst, aber ich denke, im Oberkiefer sind die Gefühlsstörungen 1.nicht so stark/Risiko-"dauerhaft bleibend" ist nicht so hoch, 2.nicht so unangenehm wie im Unterkiefer.

Fazit: Angst, aber bei einem erfahrenen Chirurgen wird wohl nichts bleibendes fortbestehen..

3. Aussehen: Da ist wohl jeder im Ungewissen darüber, wie es danach aussieht.. ich denke, ich werde eine OP-Simulation machen lassen, damit ich mir in etwa ein Bild machen kann, was sich verändert.

Fazit: Wenn die Simulation getan ist, bin ich in diesem Punkt auch beruhigt.

4. Ausfallen von Zähnen: Ist ja auch ein Risiko bei einer OP.. ich denke, wenn womöglich 1 Zahn verloren geht, könnte ich das noch verkraften, schlimmer wäre natürlich ein Frontzahn (da mir dort sowieso schon 2 Zähne von Geburt an fehlen).

Fazit: Man kann es verschmerzen.

5. Sprachstörungen: Bei einer GNE und danach mit der Apparatur weiß ich aus Erfahrungen (ich hatte bis jetzt allerdings die Apparatur nur 1 Woche drin), dass bei mir Sprachstörungen auftraten. Ich habe mich damals sehr geschämt, bin mir jedesmal, als ich gesprochen hab, so dumm vorgekommen. Speziell dann, wenn ich neue Leute kennengelernt habe, dachte ich immer "Die glauben mir das sowieso nicht, dass der Sprachfehler von der Apparatur kommt, die denken bestimmt 'Oh man, wie peinlich, die hat ja n Sprachfehler' oder einfach nur 'Och, die Arme'" - und Leiden tu ich da drunter eh schon genug, da brauch ich dann nicht auch noch Mitleid von anderen. Man kommt sich in Gesellschaft einfach immer ein bißchen minderbemittelt vor, außer man strotzt vor Selbstbewusstsein, aber durch meine Fehlstellung hab ich davon nicht so viel abbekommen.

Fazit: Was nimmt man nicht alles in Kauf für schöne Zähne?

6. kein Sport: Ich bin zwar kein Sport-Ass, aber ich schwimme und tanze sehr gerne. Schwimmen würde ja keine Probleme geben, aber ich werde wohl 3 Monate nicht mehr tanzen gehen können UND ich habe auch sehr Angst davor, dass ich nach der OP in eine "Vorsicht-Stellung" gehe, und aus Angst, es könnte was brechen, mich garnicht mehr getraue, Sport zu machen. :(

Fazit: Nehme ich auch gerne in Kauf, auch wenns nicht so angenehm ist, wenn einem etwas fehlt.

7. Mundöffnung: Dieser Punkt hatte mich schon oft dazu bewogen, die OP nicht zu machen. Ich stelle mir vor, dass es sehr leidvoll ist, in seinen Bewegungen so eingeschränkt und verkrampft zu sein. Außerdem hört man ab und zu, dass selbst manche Patienten nach 1-2 Jahren nach OP noch eine eingeschränkte Mundöffnung haben.

Fazit: Ich würde seeeeeeeehr darunter leiden, und alles menschenmögliche in Bewegung setzen, dass ich bald wieder eine normale (5cm) Mundöffnung habe! Mit Einschränkungen in den ersten Monaten nach OP könnte ich allerdings leben!

8. Thrombose-Spritzen: Ich habe waaaahnsinnig Angst vor diesen Dingern!! Ich hatte früher in meiner Jugend mal so eine tierische Spritzen Angst, dass ich knapp 10 Jahre lang mir kein Blut abnehmen hab lassen etc. Ich bin ohnmächtig geworden, als ich Spritzen gesehen hab, oder habe ein lähmendes Kribbeln in den Fingern bekommen.

Meine Mutter hat mir mal erzählt, diese Thrombose-Spritzen sind extrem schmerzhaft, gerade bei schlanken Menschen, die kein Fett in der Bauchregion haben. Und auch im Oberschenkel würde es höllisch weh tun.

Fazit: Hmmmmm..... Zähne zusammenbeißen !?!? (geht wohl schlecht nach der OP ;) ), aber ich würde es irgendwie anders versuchen durchzuziehen.

9. Blasenkatheter/Magensonde: Ich werde versuchen, dass ich das nicht bekomme. Ich denke, einen Blasenkatheter kann man sowieso verweigern, und eine Magensonde wird ja auch nicht immer gelegt. Falls es jedoch aus irgendwelchen Gründen doch gemacht werden muss, ist das - denke ich - das kleinere Übel.

10. Fäden ziehen: Ist bestimmt auch nicht angenehm, aber komischerweise finde ich Schmerzen an den Zähnen nicht so schlimm wie in anderen Regionen. Auch Spritzen tun mir dort nicht weh.

11. Gesichtslähmungen: Kann anscheinend nicht passieren!?!??!?!?!?

Ein Arzt hat mir einmal gesagt, "da müsste schon alles drunter und drüber gehen, dass sowas passiert" - und dann auch nur bei einer Unterkiefer-OP!? Hab ich das richtig verstanden?

12. Lebensgefahr: Hört sich vielleicht ein bißchen zu überzogen an, aber ich schreibe es deshalb, weil mir ein Arzt (ein Neurologe) bei einem Gespräch einmal gesagt hat "Sie können bei dieser OP auch sterben".... und ich habe einmal von einem Fall gehört, da hat eine Frau nach einer Kiefer-OP eine Lungenembolie (kann mich aber nicht mehr zu 100% dran erinnern, ob es auch wirklich die Lungenembolie war) bekommen und ist daran gestorben.

Fazit: Macht mir auch extreeeem Angst!!!!

Jedoch meine allergrößte Angst ist die Vollnarkose. Ich hab schon viel darüber hier geschrieben, ich möchte mich auch nicht ständig wiederholen. Aber manchmal frage ich mich echt, -> es liegt eigentlich nur da dran, dass ich diese OP wahrscheinlich nicht machen lassen kann. Und das ist echt frustrierend! Heute hab ich den Bericht von Johanna gelesen (was übrigens ein sehr guter Bericht geworden ist, Kompliment an Johanna und alles Gute weiterhin an dieser Stelle), 1. die Tatsache, dass ich unten im Vorbereitungsraum von meinem Bettchen auf die OP-Liege umsteigen muss (für mich ist das so, als wenn ich mich freiwillig auf eine Folterliege lege), 2. das Legen der Braunüle (ich weiß schon jetzt, ich würde meinen Arm wegziehen, ich würde mir doch NIEEEE freiwillig mein Bewusstsein wegpusten lassen!!!!!!! <- ich weiß, das hört sich schwachsinnig an, aber so fühle ich). 3. das Hören meines eigenen Pulses (ich kenne das von Arztserien, wo dieser Piepton auf einmal aufhört). 4. die Lampen im OP-Raum mit diesem gleißenden Licht ("Bin ich jetzt bald im Himmel oder der Hölle? Wo so kahles Licht ist, ist ein Raum des Schreckens") 5. überhaupt der OP-Raum (fremd, kalt, alleine). 6. die Arme werden in einer Armschiene bzw. anders festgemacht, man kann sich nicht mehr richtig bewegen (Man nimmt mir noch meine letzte Sicherheit, ich muss mich nun vollkommen mit allem, was ich bin, in fremde Hände begeben, kann mich nicht wehren, mein Wille wird gebrochen) 7. Die Atemmaske, die man über das Gesicht bekommt (die meisten bekommen Hustenanfälle, weil man den puren Sauerstoff nicht gewohnt ist, UND man weiß: JETZT geht es los, und wenn man noch nicht bereit ist, hat man einfach Pech gehabt, man kann nicht sagen "Wartet bitte kurz, ich brauch noch nen Moment", man wird einfach nicht gefragt, das ist für mich wie eine Vergewaltigung. Harte Worte, aber ich drücke nur meine Gefühle aus. 8. das Einspritzen des Narkosemittels, es kribbelt im Arm, man weiß "Jetzt geht das Licht gleich aus", es geschieht etwas - eine Macht über meinen eigenen Körper, die ich nicht steuern kann. Ich möchte dieses schreckliche Erlebnis nicht erleben, dass es plötzlich BUMM macht und man wacht wieder auf und bekommt voll Panik - kann ich mir bei mir zumindest vorstellen. Und auch wenn ich nach dem Aufwachen noch zu müde für Panik wäre, spätestens ein paar Tage später wäre das das schlimmste Erlebnis überhaupt gewesen.

Es ist natürlich auch so, dass ich mich auch wahnsinnig schäme, dass ich da "so einen Wirbel" mache, und in Augen anderer vielleicht so rüberkomme, als wenn ich eingebildet wär und einfach nur ne Sonderbehandlung haben möchte. Das ist aber nicht so!! Ich würde gut und gerne 3mal so lange Schwellung in Kauf nehmen und 5mal so lange Schmerzen wie normal, wenn ich nur um die Narkose irgendwie rumkommen würde. Aber dass es ohne Narkose nicht geht, ist mir natürlich klar.

Ohje, jetzt hab ich ja fast ein Buch geschrieben ;) Wer will, kann es lesen, wem es zu viel ist, hab ich absolutes Verständnis dafür ;)

Falls euch in der Liste oben irgendwelche Komplikationen/Nachwirkungen/Risiken aufgefallen sind, die ich nicht hingeschrieben hab, dann her damit, damit ich aufgeklärt bin :)

Ich hoffe, dass ich vielleicht auch einigen, die noch vor der OP stehen, in ihrer Entscheidungfindung vielleicht ein bißchen weiterhelfe, durch die Auflistung der Risiken etc.

Liebe Grüße, Anna

P.S.

meine entbindung war echt schlimmer und die dauerte nur knapp 2 stunden.

Das macht ein bissel Mut! ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

hast Du schon mal darüber nachgedacht, Dich im Zuge der OP Vorbereitungen psychotherapeutisch unterstützen zu lassen? Du hast ja eine regelrechte Phobie gegen Spritzen und Vollnarkose und ich bin mir recht sicher, dass sich das psychologisch entschärfen lässt. Vor allem, da Du schreibst, dass das alles aus deiner Kindheit herrührt. Und ausserdem: wenn Du Dir einen verständnisvollen Chirurgen suchst und dem die Sachlage erklärst, können die Dinge sicherlich auch so organisiert werden, dass Du das -für dich- schlimme gar nicht mehr mitbekommst.

Passt jetzt zwar nicht ganz, aber ein Freund von mir hatte massive Flugangst - Todesangst - , beruflich war er aber viel unterwegs und es war unbedingt notwendig zu fliegen. Er stand vor der Wahl, seinen Job hinzuschmeißen oder diese Angst kontrollieren zu lernen. Er hat das ganze mit Hilfe eines Therapeuten in den Griff bekommen und steigt inzwischen recht locker in ein Flugzeug. Hat eine Zeitlang gedauert und einige dann doch in letzter Sekunde nicht genutzte Flugtickets gekostet, aber er hat es geschafft.

Lass Dir nicht von Deiner Angst deinen Lebensweg diktieren! Deine Angst ist kontrollierbar, wir brauchen dabei nur zeitweise Unterstützung von Menschen, die Erfahrungen mit sowas haben.

Lieben Gruß,

Michaela

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich habe mich um eine Psychotherapie schon bemüht, nur ist das Problem, dass in meiner Gegend alle Praxen entweder nur noch privat abrechnen, oder ihre Patientenkartei geschlossen haben.

Ich habe mich dann an meinen Hausarzt gewandt und an einen Neurologen, die konnten mir aber alle nicht weiterhelfen.

Vielleicht kann man sich doch noch irgendwo anders erkundigen?

Es ist echt frustrierend, wenn man 5 Telefonnummern von Psychologen anruft, und die einen nicht mal zu Wort kommen lassen, weil sie sagen "Tut mir leid, wir nehmen keine Patienten mehr auf!"

Was macht dann einer, der in dem Moment Suizidgedanken hat und der "Arzt" sagt "tut mir leid, wir nehmen keine Patienten mehr auf"???? :sad:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also ich hab deinen Roman gelesen ;)

Hab auch saumäßige Angst vor der Narkose. Wie dus halt einfach beschrieben hast mit dem umsteigen und anasthäsisten angucken und alles. GRAUENHAFT! Ich glaub ich verlang 10 von diesen kleinen Tabletten und schlaf am beste´n ab jetz nich mehr damit ich dann vor der OP richtig schlafen kann. Ich glaub ich hab son Schiss weil ich eben noch nie ne Narkose hatte, in gar keiner Form.

Bekomme seit meiner Geburt jedes Jahr Blut abgenommen wiel ich keine Schilddrüse hab. Wurd als kleines Kind so dermaßen mit diesen Spritzen gepiesakt, dass ich bis heute eine wahnsini´nige ANgst davor hab zum Arzt zu gehen. Bis letztes Jahr hab ich mir immer ne betäubende Salbe auf meinen Arm geschmiert. Des hat zwar jetz nich sooooo viel gebracht aber fürs Gehirn wars gut. Wenn ich jetz an ne Trombosespritze denk....schluck...

Wann is denn dein GNE-Termin?

Meiner is am 10.Januar.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo ladyinovergine,

ohje, das mit deiner Schilddrüsen-Erkrankung tut mir Leid! Ich hoffe, du kommst damit klar und bist nicht irgendwie arg eingeschränkt durch das!?

Ja, ich hab mir auch schon überlegt, dass ich ein paar Tage vor der OP nicht bzw. nur sehr wenig schlafe, dass ich dann am OP Tag so müde bin und einfach nur noch schlafen will.

Aber mach das lieber nicht!!!!! Ich glaub, da ist man nach der OP dann nur noch mehr gerädert und kann sich nicht so gut erholen, weil der Körper einen Schlafentzug hat!!

Ich hab bis jetzt noch keinen OP-Termin. Weil wenn ich mir einen geben lasse, dann will ich den auch durchziehen! Ich kann ja nicht einfach auf Kosten vom Arzt zwei Tage davor Muffensausen bekommen und alles abblasen....... ich will dann schon sicher sein, dass ich das durchziehen kann!!

Wir denken aber am 10. Januar an Dich! :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Anna,

für die Narkose ist es besser, wenn man ausgeruht und nicht aufgeregt ist. Das ist auch der Grund, weswegen ich meinen Patienten immer schon zur Nacht eine Schlaftablette empfehle und dann natürlich ca. 1 h vor dem Eingriff eine weitere Beruhigungstablette. Ich versuche meinen Patienten immer die Angst ein wenig zu nehmen, indem ich vorher viel erkläre und dann zur Einleitung versuche eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Also kein rascheln, klappern etc. vom OP-Personal etc. Außerdem gebe ich kurz davor immer noch ein Benzodiazepin i.v. dazu. Hängt natürlich immer vom Anästhesisten ab, aber da wir eigentlich alle sehr nette Menschen sind :razz: , brauchst Du keine Angst zu haben ;-) .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Sind die LMAA Tabletten eigentlich Pflicht, oder werden die nur bei Angsthasen gegeben?

Also meine Patienten kriegen alle eine, es sei denn sie wollen es auch nach ausdrücklicher Aufklärung über die Vorteile nicht oder es gibt andere Gegenanzeigen ,-) .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Was sind da die Vorteile?

Du kannst sie ja mal aufschreiben, wenn es nicht zu viel wird.

LG Sven

Der entscheidende Vorteil ist der geringere Narkosemittelverbrauch, weil Patienten die gestresst und aufgeregt "einschlafen" auch unter der Narkose schwieriger zu führen sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden