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Anonymous

Zähne zusammen beissen

Hallo,

ich habe mir vor zwei Monaten den Ober- und Unterkiefer verlagern lassen. Ich habe unter einer sehr ausgeprägten echten Progenie gelitten. Die OP selber ist sehr gut verlaufen und für so einen grossen und komplizierten Eingriff hatte ich sehr wenige Schmerzen. Bis sie mir die Nase Korrigiert haben. Für die Verlagerung des OK wird dieser von der Nase getrennt. Somit ist der Nasenknochen auch locker und kann beim ziehen der Narkoseschläuche oder der Magensonde verrutschen. Das war bei mir der Fall und somit mussten sie mir eine Woche nach der Kiefer op noch die Nase korrigieren. Dieser "kleine Eingriff" war mit viel mehr Schmerzen und komplikationen im nachhinein verbunden als der erste grosse. Aber alles in allem bin ich, wenn ich bald wieder voll essen kann, sehr zufrieden und froh es gemacht zu haben. In einigen Monaten kommen dann noch die Platten und Schrauben raus. Die Ärzte haben mir angeboten bei dieser OP auch glich eine Kinnreduktion mit zu machen.

Kann mir jemand etwas über die OP bei einer Kinnreduktion erklären ???

Zu Marco: die OP ist wirklich nicht so schlimm wie sich das alles anhöhrt so mit Zertrümmerung und so. Ich wünsche dir aber auf jeden Fall einen super Verlauf und vor allem eine gute Nachbehandlung im Krankenhaus.

Diese hat bei mir nämlich einen dunklen Schatten auf die super Arbeit des Chirurgen geworfen. Aber ich freu mich schon auf deinen Erfahrungsbericht.

Die Seite hier ist übrigens für Betroffene super aufgebaut. Besser als jede Ärzte - Seite !

Weiter so

Viele Grüsse an alle

Verena

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Hei Vreni, danke für deine Worte :)

Ich hab einen kleinen Abschnitt zu "Kinnreduktion" unter der Rubrik "Operation" verfasst, ob der dir aber wirklich weiterhelfen kann, weiss ich nicht.

Die Platten werden - meineserachtens - ja ambulant entfernt und eine Kinnreduktion kann man dazu ohne relativ Probleme auch vornehmen. Die Tage sollte ein Bekannter von mir, ebenfalls "Progeniker", hier noch was schreiben, der kennt sich beim Operationsthema noch ein bisschen besser aus!

Grüsse!

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Hallo Vreni!

Ja, kenne dein Problem. Will mir auch bald den Kinnansatz operieren lassen. Und Nasen-OP habe ich auch schon hinter mir :). Ich weiss das ist nicht fein. Aber gut es geht ja um das Kinn:

Der operative Zugang befindet sich unterhalb des Kinns oder im Mundbereich. Von dort wird der Unterkieferknochen freigelegt. Bei zu gering ausgeprägtem Kinn kann entweder ein Kinnimplantat in der gewünschten Größe eingebracht, oder der Knochen selbst korrigiert werden. Für die Knochenkorrektur ist es notwendig den Knochen in horizontaler Richtung zu durchtrennen. Der untere Knochenanteil wird dann nach vorne geschoben und durch Metallplättchen oder -drähte in der neuen Position fixiert. Der operative Zugang wird dann durch feine Nähte verschlossen und anschließend ein Tapeverband angelegt. Bis der Knochen stabil verheilt ist, dauert es ca. 6-8 Wochen.

Wünsche dir noch viel Spaß ;-)

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Hallo,

die Entfernung der Platten wird nicht ambulant gemacht. Leider.

Mir wurde gesagt, dass ich mit ca. 3-5 Tagen Krankenhausaufenthalt rechnen muss. Krankgeschrieben werde ich dann so 2-3 Wochen.

Die Infos zu der Kinnreduktion haben mir schonmal weiter geholfen. Ich hab jetzt noch bis Ende Februar Zeit mich zu entscheiden ob ich es machen lasse oder nicht.

Vielen Dank

und viele Grüsse

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Hei Vreni, danke für deine Worte :)

Die Platten werden - meineserachtens - ja ambulant entfernt und eine Kinnreduktion kann man dazu ohne relativ Probleme auch vornehmen.

Mein Chirug sagte mir, es wäre nicht ungebingt nötig die Platten entfernen zu lassen. Ich werde es dennoch tun, muss aber wieder mit einer Vollnarkose rechnen. Unter örtlicher Betäubung ist es leider nicht möglich :(

Gruß

Inga

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Die Nachversorgung auf der Station war das Übel !!

Ich hatte das Gefühl, dáß ich der erste Patient war den die da nach so einer OP liegen hatten!

- keine Hilfe und Information bei der Nahrungsaufnahme

(die haben mir schön dicke Suppe mit groooßen Mörenstückchen gegeben)

- 5 verschieden Ärzte mit 5 verschiedenen Diagnosen und 5 verschiedenen Anweisungen

- das ich den Mund spülen muss hat mir eine Schwester eine Woche nach der OP gesagt

- bei Schmerzen oder sonstigen Problemen ist sehr spät oder auch garnicht reagiert worden.

- Wir mussten am Abend (die OP war morgens) hingehen und nach Eis fragen um das Gesicht zu kühlen. Die sind nicht von selbst auf die Idee gekommen.

Nur ein kleiner Auszug!!

Das größte Problem für mich war allerdings das psychische!

Ich habe von Anfang an gesagt das ich Angst vor Platzangst hab, und davor mich zu übergeben. Das letztere ist dann, trotz eingehender Gespräche mit Anästesist-Arzt und Schwester, dann doch nach der OP passiert. Das Gefühl des erstickens werde ich nie wieder vergessen.

Ich habe keine der 11 Nächte im Krankenhaus länger als 3 Stunden geschlafen, und das auch nie länger als 20 Min. am Stück.

Es hat aber letztendlich dort niemenden interessiert ob du damit klarkommst, dass du da mit verdratetem Mund, angeschwollenem Gesicht und einem kleinen Röhrchen im Mund, um wenigstens etwas Luft zu bekommen, liegst.

Aber es ist ja nicht überall so. Die freundlichkeit der Schwestern spielt eine grosse Rolle und meine Schwestern da waren eher total von der Rolle

Die Entfernung der Platten und Schrauben wird bei mir aber definitiv nicht ambulant gemacht. Wie gesagt: 3-5 Tage Krankenhaus.

Sie könnten auch drin bleiben, aber da es noch keine langzeit Studien über die Auswirkungen gibt, will ich da nicht die erste sein die es ausprobiert!

Liebe Grüsse

Verena

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