TamZi

Wollte nur noch weg :-(

Hallo zuasammen,

gestern hatte ich die vorstationäre Aufnahme.Ich war bis dahin noch relativ gelassen. Als ich mir jedoch den Aufklärungsbogen durchlas, bekomm ich ein ganz seltsames Gefühl und fing an zu zittern. Habe dann die restlichen Kreuzchen alle falsch gesetzt und musste dann erstmal an die frische Luft. Ich glaube es war eine Art Panikanfall. Ich rief dann einen Freund an, der mich dann einigermaßen beruhigt hat, aber kaum war ich wieder drin, fing es wieder an. Ich holte mir dann einen neuen Bogen, füllte diesen dann hastig aus und beschloss nach Hause zu fahren, da man mir dann auch noch sagte, dass ich noch 2 Std auf das Gespräch mit den Arzt warten müsse. Bin dann (heimlich..wie peinlich) raus und überlegte schon, was ich wohl in dem anschließenden Telefonat (bereits aufn Nachhauseweg) zu den Ärzten sagen würde: Mir war schlecht, musste heim oder hatte Magen/Darmprobleme-musste heim?? Ich rief wieder eine Freundin an und drehte dann wieder um.Es fiel noch nicht mal auf, dass ich so lang nicht da war. Ich holte mir etwas zum Lesen und versuchte mich zu beruhigen. Irgendwann klappte das dann auch. Meine Angst ist jedoch nun schlimmer als vorher, denn ich denke, dass es wieder so kommen könnte,und wenn ich nächste Woche erstmal stationär aufgenommen werde, kann ich nicht so einfach "weg" und möchte um keinen Preis wieder so eine Panikattacke bekommen. Wie habt Ihr Euch innerlich beruhigt ? Oder was hat Euch geholfen? Habe im Forum gelesen, dass rescue tropfen ganz gut sein sollen.

Viele Grüße

Tami

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ich bin zwar noch nicht so weit wie du. meine OP ist erst in 2 monaten ABER ich würde es den ärzten sagen das du eine panikattacke hattest, das du am liebsten flüchten wolltest und alles am liebsten absagen wolltest. DIe können damit umgehen und dadrüber mit dir reden und sogar was zum beruhigen geben. Ich würde das ansprechen, ich denke für die ist das ganz normal, das patienten angst haben und diese auch manchmal nicht mehr kontrollieren können. Da dran ist nichts peinlich und nichts "schwaches" das ist normal. ich habe jetzt schon ne menge angst und stell mir selber das alles total schlimm vor.

lg

SD

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Ich hatte kurz vor der OP auf der Pritsche einen Panikanfall und hab nur geheult und gezittert. Aber die Anästhesistin war sehr nett und gab mir sofort was...die Narkose...haha..

Nein, im Ernst, sag das Deinem Arzt, der gibt Dir was.

Und der Tipp von den Rescue Tropfen war glaub ich von mir, die sind spitze und haben mir schon prima geholfen.

LG, Puste

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Hi Tami,

das hört sich ja echt schrecklich an. Ich hoffe, dass es mir nicht genauso gehen wird.

Ich denke, es ist am besten, wenn Du die Angst und den Panikanfall beim Narkosegespräch und/oder bei dem Aufklärungsgespräch mit dem Chirurgen ansprichst (falls die Aufklärungsgespräche nicht schon bei diesem Termin gemacht wurden).

Ich denke, wenn die wissen, dass Du Angst hast, reagieren sie auch entsprechend, z.B. können Leute, die sehr große Angst vor einer OP haben, schon am Abend vor der OP ein "angstlösendes" Medikament bekommen.

Vielleicht macht es auch Sinn, dem Pflegepersonal zu sagen, dass Du Angst hast und schon einmal am liebsten weggelaufen wärst. Dann können die entsprechend darauf reagieren.

Und vielleicht kann Dich auch jemand ins Krankenhaus begleiten und so lange wie möglich bei dir bleiben und dich ablenken, beruhigen/runterbringen, wenn Du Panik bekommst, oder ggf. jemanden vom Pflegepersonal holen und dem die Situation erklären, wenn Du z.B. vor Angst nur noch heulst oder so...

Ob Rescue-Tropfen was bringen, weiß ich nicht - ich habe sie zwar in der Prüfungsvorbereitungsphase vorm Physikum genommen, aber ob sie tatsächlich geholfen haben oder es nur ein Placebo-Effekt war, weiß ich nicht.

Alles Gute für die OP - Anna

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Hallo zuasammen,

gestern hatte ich die vorstationäre Aufnahme.Ich war bis dahin noch relativ gelassen. Als ich mir jedoch den Aufklärungsbogen durchlas, bekomm ich ein ganz seltsames Gefühl und fing an zu zittern. Habe dann die restlichen Kreuzchen alle falsch gesetzt und musste dann erstmal an die frische Luft. Ich glaube es war eine Art Panikanfall. Ich rief dann einen Freund an, der mich dann einigermaßen beruhigt hat, aber kaum war ich wieder drin, fing es wieder an. Ich holte mir dann einen neuen Bogen, füllte diesen dann hastig aus und beschloss nach Hause zu fahren, da man mir dann auch noch sagte, dass ich noch 2 Std auf das Gespräch mit den Arzt warten müsse. Bin dann (heimlich..wie peinlich) raus und überlegte schon, was ich wohl in dem anschließenden Telefonat (bereits aufn Nachhauseweg) zu den Ärzten sagen würde: Mir war schlecht, musste heim oder hatte Magen/Darmprobleme-musste heim?? Ich rief wieder eine Freundin an und drehte dann wieder um.Es fiel noch nicht mal auf, dass ich so lang nicht da war. Ich holte mir etwas zum Lesen und versuchte mich zu beruhigen. Irgendwann klappte das dann auch. Meine Angst ist jedoch nun schlimmer als vorher, denn ich denke, dass es wieder so kommen könnte,und wenn ich nächste Woche erstmal stationär aufgenommen werde, kann ich nicht so einfach "weg" und möchte um keinen Preis wieder so eine Panikattacke bekommen. Wie habt Ihr Euch innerlich beruhigt ? Oder was hat Euch geholfen? Habe im Forum gelesen, dass rescue tropfen ganz gut sein sollen.

Viele Grüße

Tami

Hm,

ich versteh nicht, wieso man es schafft, nach der Anmeldung eigentlich noch mal abzu hauen... Gut das letzte mal wäere das auch gegangen, aber vor 10 jahren wäre das bei den 3 vers. Krankenhäusern wo ich war nicht gegangen.

Vielleicht kannst DU vereinbaren, das Du die Voruntersuchungen machst und dann ab abends nüchtern bleibst und morgens direkt zur OP kommst (Ja, auch das hat es laut Forenleuten schon mehrfach gegeben)

Dann hättest Du weniger Panik wegen Krankenhaus.

14 Tage vorher der OP hatte ich selbst ein schlechtes Gefühl, das sich aber bis zum Krankenhaus wieder gelegt hatte.

Das beste ist aber, mit dem Personal der Station zu reden. Dann können die sich darauf einstellen und Dir helfen. Für die das ganze Routine. Für Deine Stimmung nicht..

Machs gut, halt die Ohren steif und lass dich nicht unterkriegen.

gruss

michael

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Hallo,

wie bereits angesprochen solltest Du den Ärzten erzählen was da in Dir vorgeht. Ich hatte während meiner ganzen Zeit im Krankenhaus Angst, das ich so eine Panikattacke bekommen könnte - war nicht der Fall, aber wer weiß das schon im vorhinein. Auf jeden Fall habe ich nichts unversucht gelassen allen Ärzten und Schwestern zu erklären, dass ich mich doch etwas sehr fürchte (damit sie vorgewahrnt wären). Ich glaube die stimmen die Medikamente darauf auf. Hab zwar keine genaue Ahnung ob das stimmt, aber ich glaube die tun dann in die Schmerzmittel auch etwas Beruhigungsdings rein. Wie gesagt keine Ahnung ob das stimmt, aber auf jeden Fall wissen sie dann was los ist mit Dir.

Alles Gute

Cora

PS. Die Angst davor ist die Hölle, die Sache an sich ist halb so schlimm!

Die Angst ist oft eine Illusion, die uns den Weg zur Realität verstellt! Sie ist selten ein guter Begleiter.

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Erstmal vielen Dank für die Antworten, man fühlt sich irgendwie gleich besser, wenn man weiß, dass es nichts außergewöhnliches ist, dass man Angst hat oder sogar am Liebsten "wegrennen" würde. Als ich auf der Station war habe ich schon gesagt, dass es mir nicht so gut geht, da hat ein Arzt eine Krankenschwester gefragt: Wie, schon bei der vorstationären Aufnahme? Naja, da kam ich mir schon etwas doof vor, jeder reagiert halt anders, oder? Als ich die letzten paar mal da war, hatte ich solche Gefühle auch nicht. Was mich sehr nervt ist, dass ich Dienstag schon da sein muss wegen dem Splint und Donnerstag morgen ist die OP. Mir wäre es auch lieber, ich könnte Mittwoch abend hinfahren oder Dienstag nach der Splint-Anpassung wieder fahren. Aber anscheinend geht das nicht. Ich werde Montag noch mal anrufen. Auch wurde es nicht grad besser als ich hörte, dass man den OK vielleicht auch noch operieren muss, wenn sich zeigt, dass man den Nerv im UK nicht so weit "dehnen" kann. Weiß man das denn nicht vorher? Mein Unterbiss beträgt 11 mm (auch wenn man es optisch nicht so sieht). 11mm werden die wohl nicht verschieben, dann würden die Schneidezähne genau aufeinander beißen. Also vielleicht 10 oder 9mm. hmmh.. weiß wer von euch wie weit man den Nerv im UK "ziehen" kann? 5 Tage sollen die Zähne übrigens verdrahtet sein :-( .

Wäre schön, wenn ich Beruhigungsmittel bekommen würde und die Tage nach der OP im Bett halb schlafend verbringen könnte ;-) nur leider ohne TV..

LG

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Ich habe grad einen Beitrag von dir gelesen im dem Du schreibst, dass früher die Leute noch mit einer Schere um den Hals rumlaufen mussten, falls sie erbrechen usw. Also quasi die veraltete Methode. Mir hat man aber genau das gesagt.. also dass ich eine Schere bekomme usw.. Nun frag ich mich natürlich, ob diese OP-Methode bei mir veraltet ist? Zu dem mir auch 5 Tage die Zähne verdrahtet werden?? Oder ist es vielleicht so, weil meine Zähne noch nicht 100% aufeinanderpassen werden nach der OP und somit mehr Halt bekommen sollen. Nu bin ich echt etwas verunsichert :-( (Mal wieder..)

LG

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Leider bin ich kein arzt, kann dir daher leider auch nicht sagen was die alte und was die neue methode ist und ob es noch sein muss das jemand ne schere um den hald bekommt und der mund zugedrahtet werden muss. Ich weiß auch nicht könnte ja sein das es speziel bei dir so sein muss weil die kiefer mit gummies nicht halten würden. wer weiß? Ich würde deswegen hier im forum nochmal etwas deutlicher fragen vllt gibt es hier jemand der dir die frage beantworten kann. Ich leider nicht SORRY!!!

lg

SD

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Hallo,

zu Deiner Fragen von wegen UK nach vorne, wie weit und so...

Also mein UK wurde 8 mm nach vorne verschoben und der OK wurde gedreht.

Am besten Du stellst Dich darauf ein, dass die erste Nacht kein Zuckerschlecken wird, allerdings wirklich zum angsthaben gehts auch nicht. Ich hab von mehreren gehört, dass sie in der ersten Nacht nicht wirklich schlafen konnten (war bei mir auch so) durch die OP und die Schmerzmittel bist Du aber so geschwächt, dass Du das fast nicht oder mehr so schummrig miterlebst. Du tust einfach was zu tun ist (auch wenn das mal Blutspucken ist) und ansonsten sulst Du Dich am bestem in Deinem Dasein. Da ist auch nicht wirklich Zeit zum Angsthaben, weil Du mit dem was zu tun musst, oder mit dem (Versuch) zu schlafen VOLLKOMMEN ausgelastet bist!

Schau, dass nach der OP jemand auf Dich wartet, das tut auf alle Fälle gut.

Irgendjemand hier im Forum (ich weiß leider den Namen nicht mehr) hat in seinem OP-Bericht geschrieben, dass er auf der Wachstation keine Angst mehr hatte, da dies der sicherste Ort auf der Welt ist - wo sonst werden ständig die Funktionen Deines Körpers überwacht und es steht extra Personal bereit um sich um Dich zu kümmern? Wenn Du die Zeit vorher schaffst ist die Zeit danach auch kein Problem.

Alles Gute

Cora

PS. ich hatte meinen Mund aber nicht verdrahtet, da diese Methode in dem Krankenhaus wo ich operiert wurde nicht mehr angewandt wird. In den OP-Berichten gibts da glaub ich aber einige Infos dazu.

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Hallo Tami,

mir hat es zur Bewältigung meiner Angst sehr geholfen, dass mein Mann und meine Freundin abwechselnd die ganze Zeit am Aufnahmetag bei mir waren. Das hat mich sehr beruhigt und ich wusste, dass ich vor beiden meine Angst und Nervosität auch zeigen und ansprechen darf. Auch nach der OP war es für mich sehr gut, dass mein Mann, als ich aufwachte bereits an meinem Bett saß. Es tut einfach gut, wenn liebe Menschen dabei sind und einen begleiten - schließlich ist und bleibt es eine Ausnahmesituation (mir hat beispielsweise vor allem die Unsicherheit, was mich genau erwartet sehr verunsichert), die psychisch verarbeitet werden muss. Das Personal zu informieren ist denke ich auf jeden Fall sinnvoll. Erstaunlicherweise (hätte das auch nicht für möglich gehalten) hat es meine Angst verringert, dass ich zwei Tage vor der OP schon im Krankenhaus war (bei mir kam ein Notfall dazwischen, sodass die OP einen Tag verschoben werden musste). Vielleicht ist es bei dir ja auch so.

Zum Thema Schere: bei mir wurden die Kiefer nicht verdrahtet sondern nur mit starken Gummis zusammen- und im Splint gehalten (eine Öffnung war somit auch nicht wirklich möglich). Dennoch habe ich eine Schere bekommen, die ich bei mir tragen musste. Aber daran gewöhnt man sich recht schnell und mir hat sie ein Gefühl von Sicherheit gegeben, dass ich wenigstens im Notfall meinen Kiefer öffnen kann.

Ich wünsche dir alles Gute für deine OP!

Vielleicht findest du ja wirklich eine Freundin oder ein Familienmitglied, das dich begleiten und unterstützen kann.

Halt die Ohren steif!

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Hallo,

vieleicht solltest du dir einfach noch ein bissel mehr Zeit geben.

Wenn du dich so völlig dagegen sträubst bringt es dir nichts.

Red mit deinem Arzt über deine Ängste und bitte dir noch etwas mehr Zeit aus! Zur OP- frag nach welcher Methode operiert wird!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo, eine Schere um den Hals zu tragen finde ich etwas altmodisch, obwohl das ja wenig mit Mode zu tun hat. Da denke ich, könnte man eine Schere auch in der Hosentasche tragen. Vielleicht gibt es ja jemanden, der darin eine traumatische Sache gesehen hat-- Edwuard mit den Scherenhänden?:mrgreen:- und wenn die Schere ein Gefühl von Sicherheit gibt, hat sie bestimmt schon ihre aufgabe erfüllt. Gestzt den Fall es kommt zum Erstickungsanfall, ist die Panik bestimmt so groß, dass die Fäden ( Draht?)dann bestimt nicht mehr gefunden werden. Und wenn dann die Krankenschwestern herbeieilen, würde vielleicht erst besprochen, wo die Schere ist und wer öffnen soll. Einen Bericht über diesen Notfallvorgang würde ich gerne mal lesen.:mrgreen:

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Ich bin froh, dass ich dir diesen Bericht nicht geben kann, da es bei mir zum Glück nicht notwendig wurde... ;-)

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Also, ich hab ein Merkblatt bekommen, auf dem stand:

"Beide Kiefer sind durch den vor der Operation von uns angefertigten Splint entsprechend positioniert und mittels Gummizüge und/oder Draht miteinander fixiert. Die Drahtfixierung wird spätestens nach einem Tag entfernt. Eine entsprechende Schere liegt immer am Bett!"

Aber wo lag diese Schere? Ging sie in meinem Chaos unter? Habe ich sie vielleicht in eine der vielen Teetassen gestellt? :-D

Ich gehe davon aus: Alle Scheren wurden in der Zeitspanne meiner Anwesenheit sterilisiert und somit war keine für mich zur Hand;-).

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