Majnos

UK-Vorverlagerung in Tübingen

Leider habe ich dieses Forum erst recht kurz vor meiner OP entdeckt. Dennoch habe ich in den Tagen vor meiner OP viele Informationen und vor allem OP-Berichte aus dem Forum gelesen, die mir bei der Vorbereitung auf den Eingriff sehr geholfen haben. Aus diesem Grund kommt nun mein OP-Bericht, um Anderen möglicherweise bei der Vorbereitung zu helfen.

Diagnose: Mandibuläre Rethrognathie, Distalbisslage, sagittale Frontzahnstufe, vertikaler Überbiss, Sonntags-Biss

Kurz zur Vorgeschichte:

Ich war als Teenie rund sieben Jahre in kieferorthopädischer Behandlung. Danach sah es so aus, als sei alles in Ordnung, doch meine Zähne dachten nicht daran in der vorgeschriebenen Position zu bleiben und setzten sich gegen den Gummi-Positioner durch. Kurz um, nach einiger Zeit war alles wieder beim Alten, oder um ehrlich zu sein: es war schlimmer als zuvor! Ich konnte mit den Schneidezähnen nichts abbeißen, hatte als Dauerzustand Verspannungen in Kiefer, Nacken und Schultern, Schmerzen im Kiefergelenk und rieb mir mit der Zeit den Schmelz von den unteren Zähnen.

Da ich keine Lust auf eine erneute Behandlung hatte, schob ich sie immer weiter vor mir her. Im Herbst 2006 entschloss ich mich dann schließlich doch dazu, meinen Kieferorthopäden nochmals aufzusuchen und um Rat zu fragen. Sein Kommentar war: "Das sieht nicht gut aus. Es muss dringend etwas getan werden. Aber eigentlich habe ich keine Ahnung, was zu tun ist. Aber man kann es ja probieren!" Na toll! Das habe ich gerade noch gebraucht, dass der "mal probiert". Da mir dies sehr skeptisch vorkam, beschloss ich eine weitere Meinung einzuholen. So kam ich auf Empfehlung meines Vaters an die Uniklinik Tübingen. Hier wurde mir mitgeteilt, dass eigentlich nur eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung Aussichten auf langfristigen Erfolg habe. Obwohl ich von dem Gedanken an eine Operation zunächst nicht wirklich begeistert war, entschloss ich mich dafür diesen Weg zu gehen.

Im Februar 2007 wurde meine feste Spange eingesetzt. Obwohl der OP-Termin zunächst für Anfang 2008 vermutet wurde, war meine Zahnstellung schließlich bereits im September bereit. Da der OP-Terminkalender jedoch recht voll ist, wurde mir zunächst ein Termin für Mitte Februar angeboten. Da ich Anfang Februar jedoch mein Refrendariat beginne, konnte mir Mitte November schließlich doch noch ein Termin ein paar Tage vor Weihnachten zugesagt werden.

Prä-OP-Tag 1:

Nachdem ich mich in der Woche zuvor von meinem lieben Mann noch mit Weihnachtsgebäck und allerlei Leckereien "mästen" lassen hatte (bin eh immer untergewichtig, obwohl ich richtig viel esse), fuhr er mich nach Tübingen, da mich in den Tagen vor der OP doch immer wieder die Aufregung und die Angst heimgesucht hatten und er mir deshalb beistehen wollte. Zunächst musste ich noch zum KFO, um die Haken einsetzen zu lassen. Danach fuhren wir in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik. Dort kam dann das normale Prozedere: Anmeldung, Anästhesie-Gespräch, dann rüber zur Station, Blut abnehmen und Aufnahmeuntersuchung. Zunächst war mein Zimmer noch belegt, sodass ich das Mittagessen auf dem Gang erhielt (mmmh... ein letztes Mal Braten mit Spätzle und Salat für lange Zeit). Danach erhielt ich die Erlaubnis bis 15 Uhr die Klinik nochmals zu verlassen. Mein Mann wurde schließlich von einer lieben Freundin abgelöst. Für diese Unterstützung bin ich beiden sehr dankbar! Durch die Gespräche wurden meine Gedanken immer wieder abgelenkt und meine Angst hielt sich in Grenzen, zumal ich mich nur wenig im Zimmer aufhalten wollte, da meine Nachbarin an diesem Tag operiert worden war und ich ihr Ruhe ermöglichen wollte. Nur der Abschied von meinem Mann und später von meiner Freundin fiel schwer...

Abends folgte noch kurz die Splint-Anprobe und mir wurde mitgeteilt, dass es noch nicht sicher sei, ob ich am nächsten Tag operiert werden kann, da ein Notfall dazwischen gekommen sei und es so nicht klar sei, ob es zeitlich noch reiche. Diese Ungewissheit!

Um dennoch schlafen zu können, nahm ich die Schlaftablette, doch es half nicht. Normalerweise gehöre ich ja wirklich nicht zu der Sorte Mensch, die nicht schlafen kann :-) aber in dieser Nacht war ich ständig wach, was mitunter sicher auch an dem Brummen des Kühlgerätes meiner Zimmernachbarin lag, das zwischen unseren Betten stand und in zeitlichen Abständen kaltes Wasser durch die Gesichtsmaske pumpte und an ihrer verstopften Nase.

Prä-OP-Tag 2:

Nach der fast durchwachten Nacht, war ich völlig gerädert. Da ich zudem natürlich nüchtern bleiben musste, bis die Entscheidung über die OP endgültig getroffen war, verbrachte ich den Vormittag mit Lesen und Schlafen. Am frühen Nachmittag stand dann schließlich fest, dass die OP erst am Donnerstag stattfinden kann. Also organisierte mir eine Schwester noch ein Mittagessen. Abends kam dann mein Mann nochmals zu Besuch. Obwohl ich die Ungewissheit und das Warten am Tag zuvor noch als belastend empfunden hatte, diente es im Endeffekt dazu meine Angst zu dämpfen, sodass ich der OP schließlich relativ ruhig entgegensehen konnte.

Auch dieses Mal zeigte die Schlaftablette nur eine geringe Wirkung...

OP-Tag:

Kurz nach 6 Uhr wurde ich geweckt, da ich um 8 Uhr als Erste für diesen Tag operiert werden sollte. Zunächst ging ich duschen - wer konnte wissen, wann es wieder geht. Dann zog ich die schicke Netzunterhose, die Trombosestrümpfe und das OP-Hemd an und legte mich wieder ins Bett. Schließlich nahm ich die Tranxilium-Tablette.

Gegen 7 Uhr wurde ich dann abgeholt und durch die Flure zum OP geschoben. Das war schon ein sehr komisches Gefühl...! Vor der Schleuse mussten wir kurz warten. In der Schleuse musste ich dann auf die OP-Liege rüberrutschen. Ich bekam eine grüne Haarmütze, mein Kopf wurde auf einem Gummi-Ring gelagert und dann wurde ich zum Glück mit einem warmen Handtuch zugedeckt. Ein Pfleger schob mich den langen Flur entlang. Zunächst durfte ich in einem Zimmer noch kurz warten, bevor ich schließlich in den OP-Saal geholt wurde. Dort waren bereits zwei Schwestern mit dem Auspacken der Instrumente beschäftigt. Ein OP-Pfleger(?) begann mit den Anästhesie-Vorbereitungen: EKG aufkleben, Finger-Clip zur Ermittlung der Sauerstoffsättigung und Legen der Nadel. Dies gestaltete sich nicht so einfach. Nachdem er ein paar Mal auf meinem Handrücken versucht hatte die Vene zu erwischen, entschloss er sich mich "nicht länger zu plagen" und legte die Nadel in der Armbeuge, wo es auch im zweiten Versuch klappte. Schließlich kam ein Arzt und stellte sich als "mein Anästhesist" vor. Eigentlich dachte ich ja, die Ärztin vom Vorgespräch wiederzusehen, aber das war vermutlich durch die Terminverschiebung nicht möglich. Er zeigte mir auf meinen Wunsch hin noch den Tubus. Mehr traute ich mich nicht zu fragen, was mich im Nachhinein ärgert. :-)

Um zehn vor sieben verkündete der Anästhesist dann, dass die Ärzte bald kommen und wir somit jetzt schon mal beginnen würden. Er hielt mir eine Maske vor den Mund und forderte mich auf langsam und ruhig einzuatmen. Gleichzeitig wurde die Narkose über die Infusion eingeleitet. Ich merkte noch, dass mir leicht schwindelig wurde und dann war ich weg...

Als nächstes erinnere ich mich daran, dass ich mitteilte, mir sei kalt (war wohl im Aufwachraum). Also bekam ich einen Heizstrahler unter der Decke an meine Füße gestellt. Das nächste Mal wachte ich auf, als eine Schwester mir den Schweiß abwischte - sie hatten den Heizstrahler wohl zu warm eingestellt. :-) Ansonsten erinnere ich mich im Aufwachraum noch daran, dass ich irgendwann die Augen öffnen wollte, um mich mal umzusehen, dass mir dies aber nicht möglich war.

Das nächste Mal als ich aufwachte, befand ich mich bereits wieder in meinem Zimmer. Auf meinem Nachttisch stand ein wunderschöner Strauß Blumen von meiner Familie und an meinem Bett saß mein Mann und streichelte meine Hand.

Den Nachmittag verbrachte ich vorwiegend mit Schlafen. Immer wieder hatte ich das Bedürfnis zu kommunizieren. Also legte mein Mann mir einen Block auf den Bauch und ich kritzelte verschlafen darauf herum. Die Resultate sind echt bizarr! Das kann kein Mensch lesen und auch die Bettdecke bekam nach Aussage meines Mannes immer mal wieder etwas ab! :-) Tja, und auch die Karte zu den Blumen ließ ich mir zwei Mal vorlesen, da ich das erste Mal wieder vergessen hatte. Es ist schon ein komisches Gefühl nicht klar im Kopf zu sein!

Abends schaute der Prof dann noch vorbei, zeigte sich zufrieden und testete mein Gespür in der Unterlippe. Dazu brach er einen Holzspatel auseinander und piekste ihn mir ins Kinnn. Da es ihn so erstaunte, dass ich dies spürte, wiederholte er den Versuch gleich nochmals, doch mein Gespür schien nicht beeinträchtigt. Lediglich meine Mundwinkel schienen etwas taub.

Nachts wurde ich dann immer wieder wach, als die Infusion oder die Schmerzmittel angehängt wurden.

Post-OP-Tag 1:

Auch den heutigen Tag verbrachte ich vorwiegend im Bett mit der wohltuenden Kühlung der Maske.

Morgens stellten die Schwestern erschrocken fest, dass ich seit der OP nicht mehr auf der Toilette war. Da auch mit allen Tricks (Wasser laufen lassen, Finger in lauwarmes Wasser tauchen) nichts zu machen war, musste ich das Prozedere des Katheterns über mich ergehen lassen. Zum Glück konnte ich dann am Nachmittag endlich selbst Wasser lassen.

Meine Mutter besuchte mich, bis sie am Nachmittag von meiner Freundin abgelöst wurde. Heute betrachtete ich mich zum ersten Mal im Spiegel. Das war schon komisch: meine Backen waren stark angeschwollen und durch die Drainage-Schläuche, die aus meinem Mund führten, erinnerte mein Bild sehr an einen Hamster mit Zahnspange! Mein Mann fühlte sich auf Station auch ständig an einen Kleintierzuchtverein erinnert. :-)

Abends konnte meine Freundin mich überreden etwas Suppe zu essen, die sie mir vorsichtig löffelweise einflößte.

Post-OP-Tag 2:

Der Tag begann wie immer mit einer freundlichen Schwester, die meiner Zimmernachbarin und mir den Früstücks-Renner servierte: grüne Erbsensuppe aus dem Päckchen! Wie soll man das denn bitte zum Frühstück runterbekommen? Überhaupt waren die Suppen nicht wirklich der Renner. Da es sich ausnahmslos um Päcklesuppen handelte, blieb stets ein klebriger Rest am Gaumen, der sich natürlich hartnäckig hielt, da ich ja nur von außen meine Zähne putzen konnte und ansonsten auf die Wirkung der rosafarbenen Spülung vertrauen musste.

Gegen 8 Uhr wurde ich dann von einer Schwester im Rollstuhl zum Behandlungszimmer gekarrt - mein Kreislauf ließ sehr zu wünschen übrig, sodass der Weg zu weit war. Dort wurden mir die Redon-Drainagen entfernt. Echt erstaunlich wie viele Zentimeter Schlauch so in eine Wunde passen. Das Prozedere war ziemlich unangenehm, wurde jedoch danach noch weit übertroffen: der Splint wurde eingesetzt und Gummis eingehängt. Das verursachte mir so starke Schmerzen in den Kiefergelenken, dass meine Tränen einfach flossen...

Zudem raunzte mich auch noch eine Schwester an, dass ich zu wenig trinken würde. Das war dann für meine angeschlagene Psyche endgültig zu viel. Sie drohte mir damit wieder eine Infusion anzuhängen (ich hatte die ganze Zeit über im Krankenhaus erhöhte Temperatur und sie machten sich Sorgen, dass ich "Durstfieber" - wie sie es nannten - bekommen könnte.) Ich empfand es in dem Moment jedoch nicht als Drohung und hätte nur zu gerne eine Infusion erhalten, da mein Kiefer so schmerzte, dass ich meinen Mund nicht berühren wollte. Naja, schließlich kümmerte sie sich doch sehr intensiv um mich und dank der Schmerzmittel konnte ich dann auch bis zum Abend genügend Flüssigkeit zu mir nehmen. Zu allem Überfluss habe ich auch noch eine Pflasterallergie entwickelt, sodass ich am Arm (wo die Infusionsnadel festgeklebt war, die mir an diesem Morgen entfernt worden war) und am Hals (an dem die Drainage-Schläuche festgeklebt waren) schöne rote und höllisch juckende Ausschläge hatte. Da sich keine Fenistil-Salbe auftreiben ließ, wurde mir das Mittel per Tropfen verabreicht, was jedoch nicht wirklich effektiv war. Der Ausschlag beruhigte sich erst, als ich wieder zu Hause war und ihn mit der verschriebenen Salbe behandelte. Alles in allem war dies der schlimmste Tag mit den meisten Schmerzen.

Mittags kam wieder mein Mann zu Besuch. Als am Nachmittag auch noch meine Schwester kam, machten wir uns zu einem ersten Spaziergang in den Gängen auf. So konnte ich ihr an einem Modell, dass im Erdgeschoss ausgestellt war auch zeigen, was genau bei mir operiert wurde.

Post-OP-Tag 3:

Heute war großer Besuchs-Tag. Mein Mann, meine Schwiegereltern und ein befreundetes Ehepaar gaben sich die Klinke in die Hand. Wir machten wieder kurze Spaziergänge und betrachteten das Modell.

Abends hatte ich dann noch einen kurzen Termin beim Prof, der mir mitteilte, dass ich morgen früh entlassen werde. Zunächst wusste ich nicht genau, ob ich mich darüber freuen sollte, da ich Angst hatte, ich würde nur entlassen, da Weihnachten vor der Tür stand. Aber mir wurde versichert, dass es wirklich auch medizinisch vertretbar sei, wenn ich mich weiterhin zu Hause schone. Außerdem hängte er meine Gummis etwas um, sodass die Belastung vom Gelenk genommen wurde und ich weniger Schmerzen hatte. DANKE!

Post-OP-Tag 4:

Heute durfte ich also nach Hause. Nach der Verweigerung der Frühstückssuppe und einer kurzen Kontrolle beim Arzt (erneutes Desinfizieren der Wunde, neue Gummis einhängen) wurde ich entlassen. Zuerst verließ mich meine Zimmernachbarin, die heute auch nach Hause durfte. Mein Mann holte mich schließlich ab.

Den Rest des Tages verbrachte ich auf diversen Sofas. Obwohl es schon hart war, mit einem Becher Suppe den Anderen beim weihnachtlichen Raclette-Essen zuzusehen, waren die selbstgemachten Suppen doch wirklich ein wunderbares Geschenk!

Ansonsten verbrachte ich die weiteren Tage vorwiegend mit Schlafen, Essen und Rumhängen.

1. Nach-Kontrolle (7 Tage nach der OP):

Nachdem ich rund 2,5 Stunden gewartet hatte, durfte ich endlich in den Behandlungsraum. Dort wurde desinfiziert und dann wieder Gummis eingehängt. Leider nochmals die ganz kleinen, sodass eine Mundöffnung weiterhin nicht wirklich möglich war. Meinem eh schon angeschlagenen Kreislauf war dies alles zu viel und er verabschiedete sich. Zu allem Überfluss ließ sich der Stuhl nicht nach hinten kippen, sodass ich mich, als ich wieder zu mir kam, quer auf dem Stuhl liegend, meinen Kopf auf dem Schoß des Arztes vorfand. Aber ansonsten war er recht zufrieden. ;-)

2. Nach-Kontrolle (14 Tage nach der OP):

Diesmal wurden mir die Fäden gezogen (die erste Hälfte schaffte ich im Sitzen, die zweite musste im Liegen entfernt werden, da mein Kreislauf wieder zu verschwinden drohte). Außerdem wurde der Splint entfernt und Gummis mit größerem Durchmesser eingehängt. Prinzipiell war dies ja schon eine freudige Neuigkeit, da es meinen Speiseplan von "Suppen-die-man-durch-die-Zahnlücken-saugen-kann" auf "Püriertes-das-man-vom-Teelöffel-schlürfen-kann" erweiterte (auf die Dauer ist es echt schwer immer den Anderen beim Essen zusehen zu müssen) ;-) aber dennoch - so komisch es auch klingen mag - "vermisse" ich den Splint. Beim Schließen des Kiefers beiße ich lediglich mit einem oberen Schneidezahn auf ein unteres Bracket und sonst berührt sich nichts. Außerdem hatte ich in der Nacht danach wieder so starke Schmerzen, dass ich nur mit Schmerzmittel schlafen konnte. Ich hoffe mal, das wird bald besser!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass meine Ängste vor der Narkose und der OP relativ unbegründet waren.

Die Schwellung ist inzwischen fast verschwunden (ebenso wie mein Bauch) ;-) und auch das Grün meiner Backen, das sich bisweilen über meinen ganzen Hals erstreckte (an Fasching hätte ich glatt als grüner Hamster gehen können) geht langsam zurück.

Das Essen im Krankenhaus ließ sehr zu wünschen übrig, zumal es ständig wieder die gleichen Suppen gab. Keine Ahnung warum wir nicht beispielsweise mal einen Joghurt erhielten!

Eine große Hilfe stellten die vielen Besuche dar. Auch wenn sie teils viel Kraft von mir forderten, verkürzten sie die Zeit im Krankenhaus ungemein, heiterten meine Stimmung auf und ich bin allen Besuchern sehr dankbar, dass sie mich in dieser Zeit begleitet haben!

So, jetzt ist der Bericht doch ewig lang geworden und ich habe trotzdem noch nicht alles erzählt. Bin mal gespannt, ob ihn jemand bis zum Schluss liest. :-)

Ich wünsche auf jeden Fall allen ein glückliches und gesundes Neues Jahr und allen "Frisch-Operierten" gute Genesung und dass wir bald wieder "richtig zubeißen" können! Wie schön Essen doch sein kann! :-)

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hallo majnos,

herzlichen glückwunsch zur überstandenen op...

habe es geschafft deinen op-bericht zu ende zu lesen...fand ihn sehr interessant...

wünsche dir weiterhin gute besserung und das sich dein speiseplan schnell wieder erweitern wird.

lg schnattchen:-D

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Wow, wieviel man doch schreiben kann.

Das ist der längste OP Bericht der Welt.

Toller Bericht auch hier.

Wünsche dir eine baldige Genesung und alles gute für die Zukunft.

LG Sven

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Vielen Dank für eure guten Wünsche!

Ich weiß, der Bericht ist sehr lang geworden... :oops:

Sven, dir wünsche ich viel Erfolg bei deiner bevorstehenden OP! Halt die Ohren steif, ich denke an dich!

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Vielen Dank für eure guten Wünsche!

Ich weiß, der Bericht ist sehr lang geworden... :oops:

Sven, dir wünsche ich viel Erfolg bei deiner bevorstehenden OP! Halt die Ohren steif, ich denke an dich!

Danke das du an mich denken wirst.

Sowas kann ja jeder gebrauchen.

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Hallo Majnos,

danke für den schönen und informativen Bericht. In fast allem kann ich mich wiederfinden. Angefangen bei den ätzenden Packerl-Suppen bis hin zu dem Dankbar sein über Besuch. Natürlich sind bei mir manche Sachen auch anders, da ich ja keine Drainagen hatte, und mein Kreislauf stabil geblieben ist... aber ich hab beim Durchlesen deines Berichts auch wieder gemerkt, dass ich manche Sachen echt vergessen habe zu schreibebn... drum ist's ja gut, dass es so viele verschieden OP-Berichte gibt!!!

Ich wünsch dir, dass du den Splint nicht zu sehr vermisst, dich die Gummis nicht zu sehr ärgern und du deinen Speiseplan Tag für Tag erweitern kannst.

Mein absoluter Favorit ist morgens Obst (meist Banane und noch irgendwas, wie Himbeeren, Erdbeeren oder Birne oder Ananas aus der Dose) mit Quark, Milch und Puderzucker püriert. Einfach köstlich!!! Und für'n Stuhlgang mix ich unter einen Teil noch weiche Haferflocken und Leinsamen. Echt super!!!!

Ganz liebe Grüße,

Johanna

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So etwas Blödes!

Heute ist mir beim Essen der eine Gummi gerissen! Und das am Freitag Nachmittag. Die Ärzte meinten dann, ich muss nur kommen, wenn ich meinen Biss nicht gut finde. Ansonsten würde es auch reichen wenn ich zum regulären Kontrolltermin Anfang nächste Woche komme. Nun bin ich mir sehr unsicher, ob ich den Biss gut genug finde... Also versuchte ich hier in meiner Nähe einen Gummi aufzutreiben, aber der MKGC hat keine und die KFOs waren bereits im Wochenende.

Naja, mal sehen wie es morgen aussieht. Zur Not muss ich halt doch nach Tübingen fahren.

@ Johanna:

Vielen Dank für deine guten Wünsche.

Püriertes Obst mit Joghurt schmeckt auch echt gut. Das ist mal eine Abwechslung zu Quark. Mein Mann hat nun auch mal Mascarpone gekauft. Vielleicht kann ich da morgen die Geschmacksrichtung noch etwas variieren. Und Kalorien hat das Zeug ja glaube ich auch noch. :-) Ananas habe ich noch nicht versucht. Ich dachte die wäre zu faserig. Aber wenn du da Erfahrung hast, werde ich das gleich in meinen Speiseplan integrieren. Kiwi finde ich auch sehr lecker - hab da auch erst nicht gedacht, dass man das gut pürieren kann, aber es ging.

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Nun ist meine OP ja bereits sechs Wochen her, aber ich wache jede Nacht weiterhin mit Schmerzen im Kiefergelenk auf. Außerdem habe ich immer wieder "Druck auf dem Ohr". Bisher war das immer nur zeitweise, aber seit gestern ist das ein Dauergefühl. Mein Nacken ist seit der OP auch ständig verspannt. Teils habe ich da so starke Schmerzen, dass ich meine Kopf nicht zur Seite drehen kann. Auch meine Lymphknoten unter dem Kiefer schwellen immer mal wieder an und schmerzen dann.

Kennt das jemand?!?

Eigentlich war der nächste Kontrolltermin beim KFC erst für März geplant, aber ich bin mir unsicher, ob die Schmerzen noch normal sind und so habe ich heute doch nochmal einen Termin für Donnerstag vereinbart. Ich bin sehr gespannt, ob man das was machen kann... Ich dachte doch durch die OP wird es besser und nicht schlimmer. :-(

Bin gerade ziemlich verzweifelt. Mit dem Kauen klappt es auch noch nicht wirklich, da sich die Kauflächen meiner Backenzähne nicht richtig berühren, da ich mit den oberen Schneidezähnen auf die unteren Brackets beiße. Seit die Schmerzen von den neuen Bögen des KFO wieder weg sind, kann ich wenigstens weiche Sachen kauen (zumindest wenn die Zunge viel hilft und die Speisen zusätzlich am Gaumen zerdrückt). So konnte ich das Abnehmen stoppen. Das Zunehmen dauert noch etwas...

Naja, so weit erstmal der neueste Stand! Ich hoffe, dass er sich bald bessert!

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hi majnos,

nachträglich noch gratulation zur überstandenen op (besser spät als nie, hab ich mir gedacht ;-)). du warst ja gestern beim kfc, wenn ich das richtig verstanden habe, was hat er denn gesagt? hat er dir helfen können oder mindestens erklären können, warum du so schmerzen hast?

lg und alles gute weiterhin

janet

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Nun ist meine OP ja bereits sechs Wochen her, aber ich wache jede Nacht weiterhin mit Schmerzen im Kiefergelenk auf. Außerdem habe ich immer wieder "Druck auf dem Ohr". Bisher war das immer nur zeitweise, aber seit gestern ist das ein Dauergefühl. Mein Nacken ist seit der OP auch ständig verspannt. Teils habe ich da so starke Schmerzen, dass ich meine Kopf nicht zur Seite drehen kann. Auch meine Lymphknoten unter dem Kiefer schwellen immer mal wieder an und schmerzen dann.

Kennt das jemand?!?

Eigentlich war der nächste Kontrolltermin beim KFC erst für März geplant, aber ich bin mir unsicher, ob die Schmerzen noch normal sind und so habe ich heute doch nochmal einen Termin für Donnerstag vereinbart. Ich bin sehr gespannt, ob man das was machen kann... Ich dachte doch durch die OP wird es besser und nicht schlimmer. :-(

Bin gerade ziemlich verzweifelt. Mit dem Kauen klappt es auch noch nicht wirklich, da sich die Kauflächen meiner Backenzähne nicht richtig berühren, da ich mit den oberen Schneidezähnen auf die unteren Brackets beiße. Seit die Schmerzen von den neuen Bögen des KFO wieder weg sind, kann ich wenigstens weiche Sachen kauen (zumindest wenn die Zunge viel hilft und die Speisen zusätzlich am Gaumen zerdrückt). So konnte ich das Abnehmen stoppen. Das Zunehmen dauert noch etwas...

Naja, so weit erstmal der neueste Stand! Ich hoffe, dass er sich bald bessert!

hallo,

dein problem kommt mir ziemlich bekannt vor.

kann es sein, das du noch gummis spannen musst???

bei mir waren diese schuld und haben zuviel zug auf mein li. kiefergelenk ausgeübt. der kfo hat dann angeordnet diese nicht mehr zu spannen.

seitdem geht es wieder aufwärts bei mir...

wie ist denn dein termin gelaufen? würde mich auch sehr interessieren woran es bei dir liegt.

wünsche dir das es schnell wieder besser wird.

lg schnattchen:p

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Hallo,

leider habe ich es schon lange nicht mehr ins Forum geschafft...

Vielen Dank für eine Grüße und eure Anteilnahme. Das tut gut.

Der KFC meinte, es sei soweit alles normal. Er sagte, ich solle die Gummis einfach nur noch zwei Mal am Tag für zwei Stunden spannen und nachts draußen lassen. Ansonsten sagte er, es liegt an meiner Knirschaktivität. Dadurch, dass die Zähne nicht wirklich aufeinander passen und dass die Stellung in den Gelenken noch ungewohnt ist, würde ich wohl versuchen "alle Unebenheiten wegzuschleifen" (wie er das so schön formulierte). Dagegen könne man jedoch nicht wirklich etwas tun, außer dass ich mich tagsüber bemühe möglichst oft zu entspannen und die Zähne nicht aufeinanderzubeißen. Eine Knirscherschiene ist halt nicht möglich so lange die Zähne noch verschoben werden müssen.

Naja, seitdem gab es ein paar Nächte ohne Schmerzen! Was für eine Wohltat! In anderen half dafür nur eine Schmerztablette - und die auch nicht immer. Der Druck auf dem Ohr ist auch wesentlich besser geworden. Es gibt also noch Hoffnung. Mein KFO möchte nun gerne einen früheren Termin vereinbaren, um sich die Sache auch noch anzusehen, aber bisher war das nicht möglich, da ich mir zu allem Überfluss noch eine starke Erkältung eingefangen habe.

Ich hoffe es wird weiter aufwärts gehen und dass die "Nächte-ohne-Schmerzen" immer häufiger werden.

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