Sarah1280

Jetzt stelle ich mich auch mal vor!

93 Beiträge in diesem Thema

Nachdem ich schon einige Zeit als halbwegs stille Mitleserin an Bord bin, möchte ich mich jetzt mal mit meiner Geschichte vorstellen.

Ich heiße Sarah, bin 27 Jahre alt und von Beruf ( da freut sich jeder KFO ) Musikerin, natürlich um den Spaßfaktor zu erhöhen, mit Blasinstrumenten (Klarinette und Saxophon).

Als Kind / Jugendliche war ich, auf Wunsch meiner Mutter, etwa 6 Jahre in Kfo-Behandlung. Der damalige KFO ging zu Beginn der Behandlung von 3 Jahren aus, allerdings wollte er mich als Privatpatient wohl doch etwas länger halten und daher hat sich die Behandlung mal schnell doppelt so lange rausgezögert. Eigentlich war das damals kein großes Ding, es sollten lediglich die Zähne etwas "zusammengerückt" werden, da sich durch meine Daumenlutscherei die Zähne alle etwas nach hinten gerrutscht sind und die Weißheitszähne, bzw. die letzten Backenzähne keinen Platz zum raus kommen hatten. Nach 4 Jahren loser Spange und etwa 10 Monaten fester, kam die Spange raus und mein KFO schloss die Behandlung in seinen Augen erfolgreich ab, ohne irgendwelche "Fixierungen", also keine Spange mehr für nachts oder Retainer, war aber glaube ich damals auch so üblich.

Ich war damals nicht so begeistert von dem Ergebnis, da der KFO die Zähne etwas extrem zusammen gerrückt hatte und ich dann einige Engstände hatte, aber da ich den KFO nicht leiden konnte und der Meinung war, das 6 Jahre einfach lang genug waren, habe ich meine Klappe gehalten.

Mit 16 Jahren habe ich meine Mutter nochmal auf die von mir nicht so optimale Zahstellung angesprochen und sie sprach mit unserer KK, die allerdings meinten, sie bezahlen nur EINE Behandlung und keine weiteren. Also war das Thema erstmal erledigt, zumal mein damaliger Zahnarzt auch nichts negatives über meine Zahnfehlstellung sagte.

Auf jeden Fall hatte ich dann im laufe der nächsten Jahre immer mehr Probleme mit meinen Gelenken ( nachts geknirscht ) und so trage ich nun schon seit etwa 12 Jahren nachts eine Aufbißschiene, aber trotz allem haben mittlerweile einige Zähne einen " Sprung ".

Mein neuer Zahnarzt, mit dem ich sehr zufrieden bin, sprach mich vor einiger Zeit mal an, das ich einen Kreuzbiß habe und keine Eckzahnführung besitze, wodurch ich einen zu starken Kontakt auf meinen hinteren Backenzähne und damit auf einer Krone habe. Des weiteren stellte er auch fest, das ich einen leichten offenen Biss habe, der wohl durch die Klarinette kommt und sich auch noch verschlimmern kann. Also dachte ich mir, nun ist Zeit zu handeln. Gesagt getan.

Ich also zu erst zu dem damaligen KFO, da ich irgendwie auch der Meinung war, das er das verbockt hat, aber siehe da, er meinte erstmal, sowas hätte ich doch schon als Kind richten lassen können. Nachdem ich ihn dann mal recht säuerlich klar gemacht habe, das ich immerhin 6 Jahre bei ihm war, grinste er nur doof und meinte sinngemäss :"... sie können mir garnichts beweisen", machte gleich noch die Anfangsunterlagen, obwohl ich definitiv nicht mehr zu ihm wollte. Nach 2 Wochen kam dann sein Behandlungsplan mit Kosten von 1800€, allerdings stellte sich nach Rücksprache mit meinem Zahnarzt auch heraus, das sich das so, wie der KFO sich das wohl gedacht hat nicht umsetzen lässt und ich nochmal eine weitere Nachbehandlung benötigen würde. Mir sollte es recht sein, wollte ja sowieso nicht mehr zu ihm.

Also bin ich zum nächsten KFO, der nach nur 2 min meinte es würde so etwa 9000€ kosten, was mir definitiv zu teuer war, bin schliesslich kein Großverdiener. Mein Zahnarzt gab mir schliesslich noch zwei Adressen, wo ich mich vorstellen sollte.

Also bin auch noch dort gewesen, das eine, einer der besten KFO Deutschlands meinte, ohne je in meinen Mund gesehen zuhaben, das sei eine Kleinigkeit, Kosten so 3000 - 4000€, aber er will auch nur mit den teuersten Materialien und ausschliesslich mit Keramikbrackets arbeiten. Mal abgesehen, das der KFO mir auch etwas suspekt war ( hat ja noch nicht einmal in meinen Mund gesehen ) und er das Geld auch komplett vorab haben will, was bei mir leider auch nicht drinn ist, war ich auch noch bei dem anderen Vorschlag meines Zahnarztes, einer Uniklinik.

Dort war man super nett, hat sich viel Zeit genommen und erstmal alles eingehend untersucht. Leider konnte man mir dort keinen groben Preis nennen, da man ja kurz vor dem Jahresende ( war dort im Dezember ) vor dem Jahresabschluß steht und die Abrechnungsstelle total überlastet sei, also habe ich nun für übermorgen einen Termin, wo die Anfangsunterlagen zusammengestellt werden sollen, bzw. ich die Unterlagen des 1. KFO abgeben werde. Hoffe man kann mir dann schonmal einen groben Preis nennen, ansonsten heißt es wiedermal warten, warten, warten.

In einem Punkt waren sich aber alle einig, Behandlungszeit etwa 12 Monate.

Zusammenfassung:

1. KFO ( aus der Kinderzeit ): günstig, aber nicht umsetzbar, sieht etwas nach rumpfuschen aus

2. KFO : einfach zu teuer

3. KFO: soweit okay, zwar unsymphatisch, aber fachlich okay, Problem er will die komplette Kohle vorab, keine Ratenzahlung machbar

4. KFO: mein momentaner Favorit, jetzt kommt es auf die Kosten an

Würde am liebsten so schnell wie möglich loslegen.

Halte euch, wenn erwünscht auf dem laufenden.

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HI!

Du kommst aus Mainz? Prima dann kommst du ganz aus meiner nähe. Als tipp ich gehe in die Uniklinik in Mainz bin bisher super zufrieden mit denen. OK das einzige ist das der Operationstermin etwas verzögert aber nun was will man machen wenn was unplanmäßig läuft? Die leute da sind super nett ich habe auch das gefühl das ich von Profis behandelt werde und das ich "sicher" bin. Ich denke auch da wird kein pfuch gemacht. Es wird wohl nicht mit den teuersten Materianlien gearbeitet aber dennoch mit guten materialien.

Also wenn du schon aus Mainz kommst (ich komme aus Rüsselsehim) warum nicht dann die Uniklnik Mainz?

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Lieber -LD-Silencer,

du scheinst ein Kurzzeitgedächnis zu haben, denn wir standen schon einmal wg. der Uni Mainz in Kontakt ( private Nachrichten ), da die von mir geschilderte Uni natürlich die Uni Mainz ist, was ja allein von meinem Wohnort her schon nahe liegtn und ich dich schonmal nach deinen Erfahrungen befragt habe.

Wie bereits geschildert, war ich bisher erst einmal da und war eigentlich sehr zufrieden, hätte halt nur schonmal gerne erfahren mit was ich kostentechnisch rechnen kann. Vielleicht bin ich ja am Mittwoch schlauer, da habe ich nämlich den zweiten Termin, wo meine Modelle und Röntgenbilder gesichtet werden, vielleicht können sie dann ja schon eine Prognose abgeben, oder im schlimmsten Fall, muss ich warten bis sie den genauen Kostenplan aufgestellt haben, was dann hoffentlich nicht mehr so lange dauern wird.

Du bist da ja in Behandlung, wie lange brauen die denn bis die mit den Kosten rausrücken, bzw. einen Kostenplan erstellt haben ?

Bei dem einen KFO hat das immerhin 7 Wochen gedauert.Aber ich würde halt schon noch gerne in diesem Jahr beginnen.

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Also ich hatte am 9.1. meinen zweiten Termin in der Uni und bin natürlich erstmals fröhlich morgens dort aufgetaucht.

Zu Beginn wurden dann die Eingangsunterlagen des 1.KFO gesichtet und vervollständigt, anschliessend kam dann noch die Oberärztin vorbei und sollte die geplante Behandlung ( Kreuzbiss, offener Biss und Engstand im Frontzahbereich im UK mit fester Zahnspange für etwa 10-12 Monate ) sozusagen "absegnen", da ich ja Musikerin bin und meine mich behandelde Ärztin etwas unentschlossen war, ob das auch alles so funktioniert.

Die Oberärztin meinte dann der offene Biss wäre zwar zu korrigieren, aber aufgrund der Klarinette, käme er wieder und ich sollte mir das Geld lieber sparen. Da man für den Kreuzbiss nicht unbedingt eine feste Zahnspange braucht, würde sie diese auch nicht nur wegen dem Engstand einsetzen, da der Engstand bei mir seeeeeeeeehr minimal ist, den hätte ich nur wenn man schon dabei ist, grad mitmachen lassen.

Also kamen wir zu dem Ergebnis, das der offene Biss wohl bleiben muss, der Engstand alleine mit einer Zahnspange einfach zu teuer ist und nun nur der Kreuzbiss überstellt werden soll.

In der anschliessenden Beratung zur Behandlung wurde mir dann erzählt das nun an diesen Zähnen etwas separiert werden muss um Platz zu schaffen und dann soll der Kreuzbiss mit Hilfe von " Gummis" überstellt werden. Es sollen so " Knöpfchen" an den Zähnen befestigt werden ( oder auch Brackets, zwar teurer aber die Gummis würden nicht so leicht "abrutschen" ) und daran sollen etwa 3 - 5 Gummis gespannt werden.

Hat jemand von euch auch Gummis im Mund? Mein Kreuzbiss ist im Bereich der 4er, werden die Gummis mich stören? Hat jemand auch Gummis ohne eine feste Zahnspange, wenn ja, wie sind die Gummis befestigt, Brackets od. " Knöpfchen"?

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Also ich halte euch einfach mal weiter auf dem laufenden, auch wenn das vielleicht keinen interessieren mag ( mir antwortet zumindest niemand auf meine Gummi-Fragen ).

Mein Kostenplan ist gekommen :).

Jetzt kann es endlich losgehen, am 19. ( Mittwoch ) habe ich meinen Beratungstermin, wo mir alles nochmal erläutert werden soll und wenn ich damit einverstanden wäre, könnte man dann schon die Separiergummis setzen, da ich jetzt, wie ich schon erfahren habe, wohl doch an einem Zahn ein Band bekommen.

Die Woche drauf am Donnerstag soll es dann losgehen. Zähne strippen und dann die Halterungen für die Gummizüge kleben und Gummis spannen.

Dann sollte ich nach spätestens 6 Monaten ( so wurde mir das zumindest erzählt ) keinen Kreuzbiss mehr haben.

Würde mich freuen, wenn sich noch jemand zu meinen Gummifragen äussern könnte, da z.B.das Thema Brackets oder Knöpfchen noch nicht endgültig geklärt ist.

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Ich habe nur ein "Knöpfchen" im OK auf der Innenseite, dort muss ich auch eine Gummi einhängen.

anbei mal ein Bild (sagt mehr als tausend Worte)

Gruß eric

Andere (Größere) Bilder kann ich hier nicht hochladen - müsste ich dir privat mailen.

post-468-130132819392_thumb.jpg

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Hallo Sarah,

ohje, hab grad deinen Fall gelesen. Das mit dem Offenen Biss und der Klarinette hört sich nicht gut an. Ich bin auch so ein Fall, hab mir aber den offenen Biss im Dezember kieferchirurgisch korrigieren lassen (natürlich mit KFO Vor- und Nachbereitung). Dein Beitrag zeigt mir, dass ich unbedingt bald mit meinem KFO und KFC über meine Klarinetten-Problematik reden muss, dennn aufhören zu spielen will ich eigentlich nicht.

Wg. deinen Gummis kann ich dir leider nicht weiterhelfen, da ich weder eine Kreuzbiss noch so "Knöpfchen" habe.

Wünsch dir ne gute Behandlung,

Johanna

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Hallo roter Pulli,

ja das mit der Klarinette ist nicht so einfach, ich habe sehr viele Schüler d. eine Zahnspangenbehandlung abgeschlossen haben und nun nach kurzer Zeit alles wieder beim alten ist, bzw. sie nun alle einen offenen Biss haben.

Ich war ja bei einigen KFO, alle wollten das allein aus finanzieller Sicht richten, aber wie schon geschildert hat d. Uni wo ich war eine extra Ärztin f. Musiker, bzw. sie hat wohl einige Studien und viel Erfahrungen mit Musikern und meinte halt das sei Geldmacherei und würde sich dauerhaft nicht regulieren lassen. Mein Zahnarzt hat dies bestätigt und auch ein KFO ( einer d. besten in Deutschland ) bei dem ich vorher auch war hat dies auf nachfragen von mir beatätigt und meinte nur man könne es ja mal versuchen.

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Dein Beitrag zeigt mir, dass ich unbedingt bald mit meinem KFO und KFC über meine Klarinetten-Problematik reden muss, dennn aufhören zu spielen will ich eigentlich nicht.

Passt jetzt nicht ganz zum Thema. Aber ich wollte nur mal sagen, dass ich schon seit 15 Jahren Klarinette spiele und keinen offenen Biss bekommen habe, sondern ich habe sogar einen Tiefbiss :shock::confused: Deswegen glaube ich, dass du wohl schon wieder ohne Probleme Klarinette spielen kannst. Ist aber nur meine Laienmeinung :wink: Mich würde aber auch die Meinung deines KFOs dazu mal interessieren!

LG Julietta

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Hallo ihr beiden,

danke für eure Infos. Ich denke, ich muss einfach ganz, ganz gut aufpassen, und bei den geringsten Veränderungen Alarm schlagen. Und auf jeden Fall meinen KFO darauf ansprechen, dass er bei der Retention darauf achtet, dass durch die Klarinette Kräfte wirken können, die "kontraproduktiv" sind.

Ich hab ja schon zu Jugendzeiten mir Gedanken darüber gemacht, wie sich wohl das Klarinettespielen auswirkt, aber dass da wirklich KFOs drüber Studien machen, war mir nicht bewusst.

Oh mann, hoffentlich behält deine KFO nicht recht, Sarah, und meine Korrektur löst sich nicht in Luft auf...

Es bleibt spannend....

LG, Johanna

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Hallo Julietta,

ich spiele auch schon seit einiger Zeit Klarinette. Ich habe allerdings auch einen Tiefbiss und keinen offenen Biss. Ich merke das jetzt bei der Korrektur sehr deutlich, da ja mein Tiefbiss angehoben wird und die nach hinten gekippten Schneidezähne nach vorrne geholt werden.

LG Kirstin

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Bin mittlerweile nun echt verzweifelt. Eigentlich war für morgen das Beratungsgespräch zu dem Kostenplan geplant und nächsten Donnerstag sollte es dann endlich losgehen.

Pustekuchen!!!!!!!!!!!!!!

Die KFO hat mich heute abend angerufen und mich informiert, das es wohl "ein paar Probleme" in meinem Fall gäbe. Der liebe Chefarzt, der alles absegnen muss, hat wohl ein Problem mit der Lösung meiner Fehlstellung, so wie es meine KFO und die Oberärztin angedacht haben. Im Klartext: 1 Klinik, 3 Ärzte, 3 Meinungen und Lösungen.

Daher ist nun erst mal alles auf Eis gelegt worden, soll aber morgen trotzdem zu einem Gespräch mit allen Parteien kommen, da der Chef wohl auch Probleme mit meinem Röntgenbild, bzw. dem darauf abgebildeten Kiefergelenk hat.

Ich bin mittlerweile kurz davor alles einfach hinzuschmeissen.

Ich renne seit Oktober von KFO zu KFO, bezahl überall 10€ um mir bei jedem KFO was anderes sagen zu lassen. Dann finde ich eine KFO, bei der ich mich echt super aufgehoben fühle, warte 3 Monate auf einen Kostenplan, der nach wünschen der Oberärztin ausgearbeitet wurde und nun stehe ich wieder am Anfang und habe noch eine neue Meinung.

Also im Klartext:

6 KFO`s haben meine Zähne begutachtet und jeder hat eine andere Meinung und Lösung, dann kann doch nicht sein??????!!!!!!!!!!!!!

Ich bin echt total verzweifelt, das die ganze sch.... wieder von vorne beginnt.

Es kann doch nicht so schwer sein einen einfachen leichten offenen Biss, ein Kreuzbiss im 4er Bereich und einen mini Engstand der Schneidezähne im UK soviel Probleme in ihrer Lösung bedeuten!!!!!!

Werde jetzt morgen erstmal zu dem Gespräch gehen ( soll wohl etwa 2h dauern wurde mir heute mitgeteilt ) und euch davon berichten, sofern das hier jemanden interessiert.

Bin total frustriert und den ganzen Abend schon am heulen!!!!!!!!!!!

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Hallo Sarah,

lasse dich mal drücken, dass ist ja blöd mit dem hin- und her von den KFO.

Hoffentlich werdet ihr in dem Gespräch eine Lösung finden, die dich zufriedenstellt. Aber 3 KFO´s und drei Meinungen, dass ist wohl nicht so unüblich. Aber bei dir stand am Ende ja schon so gut wie alles fest.

LG und lasse dich nicht entmutigen

Kirstin

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Hallo Sarah,

oh ja, ich kann deine Tränen voll gut verstehen. Mir würd's auch so gehen!!! Oh Menno, da hätten sie sich auch früher mal zusammensetzen können. Für das Gespräch heut wünsch ich dir gute Nerven und dass was für dich Gutes dabei rauskommt.

Ganz liebe Grüße,

Johanna

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Erstmal herzlichen Dank für eure aufmunternden Worte, hat mir gutgetan, denn meine Mutter konnte meine Verzweiflung nicht verstehen.

Es ist schön zu wissen, das es ein Forum gibt, wo man sich mit "Leidensgenossen" austauschen kann und die einen auch verstehen.

Also, nachdem ich ja gestern schon von meiner KFO vorgewarnt war, bin ich heute morgen narürlich dementsprechend nervös inm der Klinik aufgetaucht.

Wurde neben meiner KFO noch von 2 KFC begrüßst die wohl vom Chefarzt aus meinen Kiefer und Kiefergelenk begutachten sollten, da der Chefarzt ( der meine Zähne wohlgemerkt noch nie in Natura gesehen hat ) der Meinung war, das etwas mit meinem Gelenk nicht "stimme" und die Belastung der angedachten Behandlung zu groß wären und ich ja seiner Meinung nach eine zu starke Rücklage des UK hätte und eine OP am sinnvollsten wäre ( da ist mir echt alles aus dem Gesicht gefallen, denn OP war bisher nie ein Thema, bei keinem der ganzen KFO ).

Naja, nachdem man dann mein Gelenk auf Herz und Nieren geprüft hatte, kamen die KFC zum Ergebnis das alles soweit okay wäre und auf das Thema UK Rückverlagerung meiner KFO haben die erst mal dumm geschaut und gefragt, wer denn auf so eine Idee käme.

Fakt ist wohl das mein UK um 0,4 mm zu weit nach hinten liegt, was aber laut meiner KFO und KFC nicht wirklich operationswürdig wäre, zumal als Musikerin immer die Gefahr besteht das sich das Ergebnis nicht dauerhaft stabilisieren lässt, der Chef sieht es natürlich anders, denn wenn schon denn schon. Man war sich auch absolut einig das mein Profil absolut stimmig wäre und man da nichts machen sollte zumal mein Biss mit Ausnahme des Kreuzbisses auch passt.

Der Chef meinte aber halt auch das die angedachte Variante zur Auflösung des Kreuzbisses zu viele Risiken mit sich bringt ( als Erinnerung, es sollen nachdem durch strippen Platz geschaffen wurde an drei Zähne Knöpfchen angebracht werden und da dann Gummis spannen und die Zähne in die richtige Position, bzw. in den Zahnbogen zu bewegen / ziehen ).

Er ist der Meinung das durch die Gummizüge die zwei Zähne die im Kreuzbiss stehen, etwas nach oben wandern und somit am Ende von oben abgeschliffen werden müssen und da man ja dadurch gesunde Zahnsubstanz entfernt findete er es nicht so toll und will daher lieber eine feste Spange einsetzten für mehr "Führung", dabei könnte man ja auch versuchen meinen UK etwas nach vorne zu schieben und dann den Biss komplett neu einzustellen. Das die Auflösung meines kleinen Engstandes aufgrund zu starken Platzmangels dadurch nicht gelöst wird und auch der leichte offene Biss ( 1mm ) sich nicht dauerhaft korrigieren lässt hat er eingeräumt.

Daher wurde ich dann nach 2h vor die Wahl gestellt:

1. feste Zahnspange plus OP ( wovon mir mit Ausnahme des Chefes alle abrieten )

2. feste Zahnspange für etwa 4000€ um den Kreuzbiss risikoärmer zu überstellen

3. alles wie geplant, strippen und Criss Cross spannen für etwa 900€

Habe mich nach langen gesprächen mit meiner KFO und der Oberärztin für die bereits angedachte Variante 3 entschieden und der Prof hat das zähneknirschend akzeptiert, allerdings hat er noch gleich ein paar Auflagen meiner KFO gestellt, wodurch jetzt nicht nächste Woche begonnen werden kann sondern erst in drei Wochen am 9.4.

Hoffe das das ganze hin und her nun endgültig vorbei ist und es am 9. jetzt wirklich alles losgehen kann.

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So, jetzt muss ich nur noch 6 mal schlafen, dann ist es soweit.

Freue mich schon wie Weihnachten und Ostern zusammen, das es nun endlich nach all dem hin und her endlich losgeht.

Hoffe mal das es mit den ganzen Gummis nicht so schmerzhaft wird und ich mich man auch damit verstehen kann.

Im Kopf spucken mir jetzt noch so einige Fragen rum, hoffe das ich die alle am Mittwoch nicht vergesse, ansonsten muss das Forum herhalten.

Also drückt mir alle am Mittwoch die Daumen das es nicht so schmerzhaft wird durch die Gummis, muss nämlich danach noch den ganzen Tag arbeiten.

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Also wieder mal ein kurzes update.

Eigentlich habe ich mich ja schon tierisch auf Mittwoch gefreut, es sollte doch nun ENDLICH losgehen, aber ich habe mich wieder mal zu früh gefreut (vielleicht sollte ich in Zukunft 48h vor dem KFO Termin nicht mehr ans Telefon gehen ).Dreimal dürft ihr raten, weshalb mich die KFO anrief:

Behandlungsbeginn wurde abgesagt und die ganze Sache erstmal auf Eis gelegt. Es lässt sich wohl doch nicht so realisieren, da man bei einem Modell das ganze versucht hatte und man feststellte, das man die Zähne zu dolle beschleiffen muss und das ginge nicht. Wie das Problem nun gelöst werden kann, konnte mir nicht gesagt werden, das "wüsste man noch nicht". Ich soll jetzt natürlich schon wieder zu einem Beratungstermin kommen (wahrscheinlich kriege ich am Jahresende eine riesig hohe Rechnung für Beratungen und d. Behandlung wurde immer noch nicht begonnen), diesmal wieder mit der ganzen Elite der Abteilung ( Chefarzt, Oberarzt, meine KFO, vielleicht auch mal wieder einer aus der Chirugie).

Ich könnte mittlerweile echt kot...

Es kann doch nicht wahr sein, man weiß doch vorher anhand der Modelle, wieviel Platz geschaffen werden muss und ob das funktioniert. Ich fühl mich total verar..., da will man was für seine Zähne tun und dann sowas, was soll das ganze. Bin mittlerweile einfach nur total gefrustet und stinke sauer.

Werde euch mit meiner Katastrophenstory, sofern erwünscht, auf dem laufenden halten, am Mittwoch werde ich wohl mehr wissen, möchte schon garnicht mehr hingehen.

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Hallo Sarah,

kann deinen Ärger absolut verstehen nach diesem ganzen Hin-und Her...

Sieh es vielleicht auch ein wenig von der positiven Seite...Stelle Dir vor, man hätte die Zähne beschliffen und dann erst festgestellt den falschen Weg eingeschlagen zu haben...

Hoffe aber für dich, das nun endlich die richtigen Behandlungsmöglichkeit gefunden wird und Du schnell zum Ziel kommst...

LG Schnattchen:D

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Hallo schnattchen,

irgendwie hoffe ich das nun auch, das man nun optimalsten Behandlungsweg, od. zumindest irgendetwas tun kann. Wovor es mir aber tierisch graut ist alleine schon die Aussicht nun höchstwahrscheinlich wieder 3 Monate auf einen neuen Behandlungsplan zu warten!!!!!!!!

Ich wollte doch eigentlich dieses Jahr noch fertig werden.

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Nachdem ich ja heute wiedermal zu einem Beratungsgespräch, statt zum Behandlungsbeginn durfte, heisst es jetzt wieder einmal warten bis der neue Kostenplan fertiggestellt wird.

Jetzt wird es mit der zuletzt 2. Variante versucht/ geplant, ob das dann aber was wird, weiß glaube ich keiner.

Drückt mir die Daumen, das es langsam mal was wird, bzw. ich vielleicht diesmal nicht ganz so lange auf den Kostenplan warten muss.

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Kurzes update: der Kostenplan scheint ( wurde mir zumindest vor 1,5 Wochen am Telefon erzählt ) fertig zu sein, aber der liebe Prof. muss ja alles absegnen und das macht er scheinbar nicht so gerne und oft und daher warte ich immer noch.

Habe mittlerweile leichte Panik, nicht das es nachher so ein Hauruck Verfahren gibt, denn eigentlich hiess es 4 Wochen Spange zur Vorbereitung zur Kreuzbissüberstellung, dann sollten in den Sommerferien ( Beginn 21. Juni ) damit begonnen werden in den 6 Wochen den Kreuzbiss zu überstellen. Da ja wenn der Plan abgesegnet ist noch ein Beratungsgespräch folgt, dann ich auf einen Termin zum einbauen warten muss, wird das glaube ich alles sehr knapp und ich habe einfach Angst das meine Zähne nachher vielleicht zu schnell irgendwo hinbewegt werden und dadurch schaden nehmen.

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