Pippilotta

Zahnspange absetzen - außergewöhnliche Belastungen!

Hallo Zusammen,

da ich bald meine Lohnsteuerabrechnung machen werde und meine Zahnspange als außergewöhnliche Belastung absetzen möchte, wollte ich mal allgemein nachfragen, wer damit schon Erfahrung gemacht hat oder wie ich kurz davor steht?

Lohnt es sich wirklich, bzw. gibt es einen bestimmten Prozentsatz, mit dem man rechnen kann? Ich habe echt gar keine Ahnung!

Wie ist das mit dem gesundheitlichen Aspekt - meine Zahnspange habe ich mehr aus optischen Gründen, als aus gesundheitlichen Gründen! Spielt das eine Rolle?

Freue mich über Eure Antworten und Anregungen!

LG P.

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also nen FA is schonmal nicht so wie nen KK die hinterfragen das nicht so stark ausserdem is ja auch die optik in denn meisten fällen betriebsentscheidend..

du solltest dir dazu in jedem fall einen sehr guten steuerberater suchen...

LG

Chris

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Hallo

Der Manfred (mmtarget) hat eine Tabelle hier im Forum eingestellt, wo drauf steht wieviel Eigenanteil (Prozentual vom Bruttojahreseinkommen) du Bezahlen mußt (Steuerlich gesehen).

Dazu zählen sämtliche Medizinische Leistungen.

Ein FA interessiert es auch nicht ob du das aus Medizinischen, oder aus optischen Gründen machst.

Alles was interessiert ist ob es von der Krankenkasse übernommen wird oder nicht.

LG Sven

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Prinzipiell gilt:

Alle Rechnungen sammeln von Apotheke, Ärzten, allem,was mit Medizin zu tun hat und ebenfalls die Fahrtkosten zu den Ärzten dokumentieren, Kilometer werden ebenfalls angerechnet.

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Ich weiß nur, in Ö gibt es eine Betragsgrenze, wo die Kosten für das jeweilige Behandlungsjahr genauso hoch oder höher sein müssen wie die vorgegebene Grenze.

Wollte die Spange nämlich auch absetzen, aber ich bin weit nicht auf diesen Betrag gekommen.

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Also:

nach EStG:

"...auf Antrag die Einkommenssteuer wird dadurch ermaessigt, dass der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigem zumutbare Belastung uebersteigt, vom Gesamtbetrag der Einkuenfte abgezogen wird."

Bei kinderlosen Steuerpflichtigen betraegt die zumutbare Belastugsgrenze:

bei einem Gesamtbetrag der Einkuenfte (also brutto) bis 15 340 im Jahr: 5%;

bei ------------------------------------------------ ueber 15340 bis 51 130 im Jahr: 6%;

bei------------------------------------------------- ueber 51130 im Jahr: 7%.

D.h., wenn deine Aufwendungen diese Grenze uebersteigen, kannst du sie von Steuern absetzen.

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Hi,

find ich stark, dass es noch mehr Leute gibt, die auch diese Idee verfolgen. Also 5 % des Bruttogehaltes jährlich. also jeden Cent, den man umsonst bekommt, sollte man doch gerne annehmen. Als außergewöhnliche Belastung ( Aufwendung) in finanzieller Hinsicht möchte ich das auf alle Fälle zu verstehen wissen. Das FA scheint das ja honorieren zu können. Da wird einem die Gesundheit finanziell zugesprochen:mrgreen:. Gruß matteo

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Hallo,

die österreichische Tabelle laut "Steuerbuch 2008" sieht so aus:

Der Selbstbehalt beträgt bei einem

Einkommen von:

- höchstens 7.300 € 6%

- mehr als 7.300 € 8%

- mehr als 14.600 € 10%

- mehr als 36.400 € 12%

Allerdings: die eigenen Aufwendungen sind natürlich um die Zuzahlung der Krankenkassen zu vermindern und die Prozentsätze schwanken aufgrund diverser Absetzmöglichkeiten!

=> Bei einem groben Musterbeispiel mit Standardprozenten und einem Bruttoeinkommen von EUR 40.000 p.a. muss man in D EUR 2.400 und in Ö sogar EUR 4.800 jährliche Kosten überschreiten, um etwas absetzetn zu können!

Demnach finde ich das ganze nicht sonderlich erfreuliche und meine Steuerberaterin hat bei der Frage (wie immer) herzlich gelacht :-D

Liebe Grüße

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