Stephany

Schaden durch Zahnspange!!?

oh mann, was soll ich denn jetzt tun...

die ärzte haben anhand des TC usw festgestellt dass meine untere zahnreihe durch die zahnspangenbehandlung vor ca. 6 jahren grossen schaden davongetragen hat. irgendwas stimmt mit den wurzeln nicht!!

daher kann vielleicht auch meine fehlstellung deswegen entstanden sein!

das ist wirklich ein schock... was würdet ihr an meiner stelle tun? klagen?? einfach hinnehmen??

ich hatte schon lange das gefühl, bei der behandlung stimmte was nicht..

grüsse, stephany

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Die Geschichte istschon echt krass. Was sagt denn dein Arzt dazu? Ich würde erstma versuchen alles wieder ganz machen zu lassen. Ich weist nicht, ob man da klagen kann?! Was hast du für eine Fehlstellung?

lg, birgit

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Meine Fehlstellung war auch (teilweise?) bedingt durch falsche eine falsche KFO Behandlung in der Jugend. Deswegen waren wir auch beim auf Medizinrecht spezialisierten Anwalt, der hat aber gesagt, dass man bei sowas kaum Chancen hat, weil eben eine Krähe der anderen keine Auge aushackt. Meine KFO hat selbst gesagt, dass die Behandlung damals verbockt worden ist, aber sie meinte auch, dass sie uns das natürlich nicht schriftlich geben würde. Also keine Chance und ganz ehrlich, geholfen hätte mir das im nachhinein auch nicht mehr.

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Was ist denn genau mit den Zahnwurzeln passiert? Wurden sie resorbiert? Ich musste vor Beginn meiner Behandlung einen Aufklärungsbogen unterschreiben, in dem u.a. stand, dass es zu Wurzelresorptionen kommen kann und ich trotzdem mit der Beh. einverstanden bin.

Wenn es sowas ist, hast Du vermutlich gar keine Chance.

Eine Fehlstellung entsteht meines Wissens nicht durch eine falsche Behandlung, aber eine falsche Behandlung kann die ganze Situation deutlich verschlimmern.

Ich habe aufgrund meiner ersten KFO-Behandlung eine alveoläre Protrusion, weil meine KFO mit ihrer "sanften" Behandlungsmethode die Frontzähne einfach nach vorne gezwungen hat, ohne mehr Platz im Kiefer zu schaffen. Dadurch habe ích eine instabile Sitaution im UK.

Mein KFO meinte, das sei eindeutig ein Behandlungsfehler (obwohl sie den Rest der Zähne gut hingekriegt hat.

Ich habe mir auch überlegt, ob ich klagen soll, einfach weil ich so wütend auf meine KFO und ihre, öhm...sanfte... Behandlung war - aber es bringt mir nichts. Die Chancen sind vermutlich sehr gering, wenn sie heute dafür zur Verantwortung gezogen würde (falls das überhaupt möglich wäre), würde mir das nicht viel nützen.

LG.............................................................................Anna

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Hallo,

meines Wissens nach können die Zahnwurzeln tatsächlich bei einer Zahnspangenbehandlung geschädigt werden. So weit ich noch weiß kann das durch zu schnelle Verschiebung (Fachbegriff is mir entfallen) der Zähne entstehen.

Ich denke nicht das du da irgendwelche Möglichkeiten hast zu klagen.

Aber vieleicht hast du zumindest die Chancen die Folgekosten dieser Schädigung von deiner KK zu bekommen. Auf jeden Fall mußt du dich da ganz genau informieren, den wenn die Zahnwurzeln geschädigt sind kann es auch zum totalen Verlußt deiner Zähne kommen. Wenn es ersteinmal zur prothetischen Versorgung kommt mußt du das auf die Jahre sehen, es werden immer mal wieder Kosten auf dich zukommen. Hier wäre es natürlich sehr hilfreich wenn die KK mit dir einig ist und das als Folgeschaden einstuft und die evtl. Kosten auch noch Jahre danach trägt.

Klingt vieleicht blöd, aber hier ist es wie mit der Rentenabsicherung...sorgst du jetzt nicht vor holt es dich im Alter ein!

Dein Arzt hat insofern recht das du keinen Arzt finden wirst der dir offiziell bestätigt das bei dir gefuscht wurde. Aber wenn sich vieleicht bestätigen läßt das bei jeder Zahnspangenbehandlung mit Folgeschäden zu rechnen ist hast du vieleicht eine Möglichkeit das die KK für die Folgekosten aufkommt. Hier weiß ich allerdings nicht wie da die Bestimmungen sind. Frag mal einen Zahnarzt oder den KFO , wie es hier gehandhabt wird. Die KK würde ich aus Vorsicht nicht fragen, denn ich könnte mir vorstellen das die natürlich sparen wollen.

Aber auf jeden Fall würde ich das jetzt klären lassen, die Folgeschäden können sich noch Jahre später zeigen!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo,

Aber vieleicht hast du zumindest die Chancen die Folgekosten dieser Schädigung von deiner KK zu bekommen. Auf jeden Fall mußt du dich da ganz genau informieren, den wenn die Zahnwurzeln geschädigt sind kann es auch zum totalen Verlußt deiner Zähne kommen. Wenn es ersteinmal zur prothetischen Versorgung kommt mußt du das auf die Jahre sehen, es werden immer mal wieder Kosten auf dich zukommen. Hier wäre es natürlich sehr hilfreich wenn die KK mit dir einig ist und das als Folgeschaden einstuft und die evtl. Kosten auch noch Jahre danach trägt.

Tanja

Ich habe sowas auch schon gehört. Frag mal deinen KFO,vielleicht kann er dir mehr dazu sagen.

Meiner hat ganz am Anfang auch irgendwas erwähnt, dass es z.B., wenn der Antrag auf Kostenübernahme abgelehnt würde, noch die Möglichkeit gäbe, mit diesem Behandlungsfehler zu argumentieren bzw. dass der Behandlungsfehler meine Chancen erhöht, dass die Kosten übernommen werden. Ich weiß nicht mehr genau, wie er das formuliert hat, aber es scheint die Möglichkeit, dass die KK Folgekosten übernimmt, die durch einen Behandlunsgfehler auftreten, auf jeden Fall zu geben.

LG, Anna

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Ich frage mich allerdings ob es ratsam ist das als Behandlungsfehler geltend machen zu wollen. Die KK wird den Teufel tun zu zahlen wenn es ein Behandlungsfehler ist. Sie wird sagen das sie dafür nicht haften muß sondern dies Sache der Haftpflicht des damals behandelnen Arztes ist. Dann ist es wieder an dir dieses zu beweisen! Und hier wirst du weder von deiner KK noch von einem Arzt Hilfestellung bekommen!

Mach dich zunächst mal schlau wie es aussehen würde wenn es sich um einen Folgeschaden einer Behandlung dreht, ohne das hier jemand Schuld hat.

Ich frage mich wie die Rechtslage aussieht wenn mir zum Beispiel als Folge der Bimax alle Zähne ausfallen würden, woran ja dann niemand die Schuld trägt! Übernimmt meine KK dann alle Folgekosten? auch noch Jahrzehnte danach? Was wenn ich dann Prothesen bekomme die meinen Zahnkam (Alveolarkam) mit den Jahren verschwinden lassen und ich als prothetische Versorgung nur noch Implantate als Möglichkeit hätte um kauen zu können, wer übernimmt dafür dann die Kosten????

Ähm, gibts hier im Forum sowas wie einen Rechtsberater????

lieben Gruß

Tanja

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Eine Fehlstellung entsteht meines Wissens nicht durch eine falsche Behandlung, aber eine falsche Behandlung kann die ganze Situation deutlich verschlimmern.

Deshalb habe ich auch teilweise geschrieben. Wenn die Behandlung damals richtig gemacht worden wäre, wäre es sehr wahrscheinlich gewesen dass ich nicht so einen ausgeprägten offenen Biss und den Kreuzbiss gehabt hätte. Und dann stellt sich die Frage, ob so eine aufwändige Bimax überhaupt notwendig gewesen wäre. Das wurde mir von meiner KFO auch inoffiziell zu verstehen gegeben.

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hi Kathibaby,

hast Du das so verstanden, dass ich Deine Aussage irgendwie anzweifel? So war das überhaupt nicht gemeint, ich hatte mich nur auf Stephanys Frage bezogen.42.gif *Blume rüberreich*

LG, Anna

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danke für eure antworten!

eigentlich glaube ich ja auch nicht, dass es sich wirklich lohnen würde, zu klagen... schliesslich ist es ein komplizierter vorgang, man kann die ganze klage auch verlieren, und wie soll man beweisen, dass der fehler eindeutig bei ihrer behandlung lag? aber trotzdem war es die erste sache, die mir einfiel, es ist einfach so frustrierend, wenn man so viel zahlt, und auch so viele unannehmlichkeiten durchschreitet für die zahngesundheit, und dann mehr schaden angerichtet wird als sonstwas??

damals war ich erst ca. 12, und während der behandlung wurde die kiefer-assymmetrie festgestellt, und bevor man überhaupt die ursache ergründet hätte(nämlich einseitiger wachstum), versuchte man, das mit einem gummi quer durch den mund, von unten rechts, nach oben links, auszugleichen.:confused: das hat wahrscheinlich auch geschadet, man kann doch den wachstum nicht mit einem gummi aufhalten???

als sie dann gesehen haben, das bringt nix, sind sie normal mit der behandlung fortgefahren, als wäre nichts, und beim ersten termin nachdem die spange entfernt wurde, wurde mir mitgeteilt, ich müsste dann mit 18 noch ein paar jahre lang eine spange tragen, weil ich operiert werden müsse.

ich finde das schon eine unglaubliche frechheit, wie das gehandhabt wurde, vor allem, dass uns gar nichts von der fehlstellung mitgeteilt wurde!!

naja, der jetztige KFO, hat mich am tag nachdem die CT analysiert wurde, angerufen, um mir mitzuteilen, dass da etwas falsch lief bei früheren behandlungen, was genau, erfahre ich dann am nächsten donnerstag beim termin.:?

grüsse, stephany

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oh mann, was soll ich denn jetzt tun...

die ärzte haben anhand des TC usw festgestellt dass meine untere zahnreihe durch die zahnspangenbehandlung vor ca. 6 jahren grossen schaden davongetragen hat. irgendwas stimmt mit den wurzeln nicht!!

daher kann vielleicht auch meine fehlstellung deswegen entstanden sein!

das ist wirklich ein schock... was würdet ihr an meiner stelle tun? klagen?? einfach hinnehmen??

ich hatte schon lange das gefühl, bei der behandlung stimmte was nicht..

grüsse, stephany

Hallo Stephany! Das sich die Zahnwurzel resorbiert kann tatsächlich vorkommen. Dies weiss ich leider aus eigener Erfahrung. Ich hatte schon etwa zwei Jahre eine Zahnspange. Plötzlich hat mich ein Schneidezahn etwa einen Tag geschmerzt. Dies erzählte ich meiner KFO. Diese hat Röntgenbilder veranlasst und dann ist es herausgekommen. Ich war sehr geschockt und fragte den Kantonszahnarzt (bei uns in der Schweiz so was wie der Chef aller Zahnärzte eines Kantons) an, ob ein Behandlungsfehler vorliege. Er meinte, dass dies eine häufige Komplikation sei, besonders im Erwachsenenalter. Es könnte aber auch sein, dass meine Zähne zu schnell bewegt worden seien. Ich reklamierte bei der KFO und mir wurden nun die Kosten für die Wurzelbehandlung erlassen. Kleiner Trost aber immerhin etwas... In deinem Fall sind ja bereits 6 Jahre seit deiner Behandlung vergangen. Da räume ich dir praktisch keine Chancen mehr ein. Einzige Möglichkeit wäre, alle deine Röntgenbilder während der Behandlung einem anderen KFO zu zeigen. Dieser könnte - unter Umständen - etwas entdecken. Aber auch dies ist sehr vage, da Schatten nicht gleich Schatten auf dem Röntgenbild ist... Viel Glück mit deiner Wurzelbehandlung und liebe Grüsse, Dagmar

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In deinem Fall sind ja bereits 6 Jahre seit deiner Behandlung vergangen. Da räume ich dir praktisch keine Chancen mehr ein.
Eine Verjährung der Schadensersatzansprüche tritt nach 3 Jahren ein. Die Frist beginnt allerdings erst zu laufen, wenn dem Geschädigten der Schaden bekannt wurde. Dh. müsstest du ab jetzt theoretisch noch 3 Jahre Zeit haben um eine Klage einzureichen. Der KFO MUSS dir die Behandlungsunterlagen herausgeben und du kannst dann ein Gutachten erstellen lassen. Wenn du ein Gutacher findest, der dir bestätigt, dass der Schaden von der KFO-Behandlung kommt, hast du gute Chancen auf Schandesersatz.

(ich kann allerdings nur für die rechtliche Situation in Österreich sprechen.)

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