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An4ik

OK-Vorverlagerung

hallo an alle....

ich habe nun wirklich schon sehr viel gelesen in diesem Forum.

Aber immer wenn ich zur OK-Vorverlagerung was suche, dann finde ich recht wenig Erfahrungsberichte. Mir kommt es so vor, als ob hier meistens nur Bimax und UK-Vor-/Rückverlagerungen durchgeführt werden.

Oder irre ich mich da?!

Nun, ich finde es recht schwierig von den "Bimax-Berichten" auf OK-Vorverlagerung zu schließen. :cry: weil es doch was anderes ist vom Schwierigkeitsgrad der OP her.

Ist es denn grundsätzlich so, dass man nach einer OP Gummis eingesetzt bekommt? Auch nach ner OK-Vorverlagerung?

Kann man denn davon ausegehen, dass die Krankheitstage nach der Bimax genau so lang sind wie nach einer OK-VV, also 2-6 Wochen?

Ist es mit Essen, Trinken, Sprechen, Lachen, Zähneputzen genauso schwierig wie nach ner Bimax?

Kann mir da jemand helfen?

Ich sehe vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Bin informationsüberflutet und komme absolut nicht mehr zurecht. :oops:

LG

An4ik (Anna)

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hi an4ik,

gugg mal bei op-erfahrungsberichte nach v-chan, die hatte auch "nur" eine ok-verlagerung und hilft dir auch sicherlich gern bei deinen fragen weiter :-D

lg janet

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(Danke für diese "Empfehlung", Janet!) :-D

Guten Abend An4ik,

Janet hat Recht, hatte auch "nur" eine Ok-Vorverlagerung und helfe dir sehr gern weiter, soweit ich es kann. =)

Mein Erfahrungsbericht ist hier:

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=2414

-Allerdings leider sehr lang. ;)

also erstmal kurz zu deinen Fragen:

-Nach der Op hatte ich einen so genannten "Splint" im Mund, eine Schiene, die die Kiefer an der richtigen Stelle hielt. Weiß nicht, ob du das kennst? -Nach 10 Tagen oder so(..) kam der raus und ich musste noch einige Zeit lang ab und zu Gummis an meiner Spange einsetzen. Das tat aber weder weh, noch störte es (außer beim Essen natürlich, aber da durfte ich sie rausnehmen).

-Hm.. mit "Krankheitstagen" meinst du, dass man nicht arbeiten gehen kann, oder? Da ich gerade fertig mit dem Abi war und meine Ausbildung erst im September anfing, hatte ich ohnehin frei, daher kann ich dir das nicht so genau sagen. Aber mir ging es richtig gut, als der Splint raus kam und ich wieder essen durfte, also nach etwa 2 Wochen schon. Ich würde schätzen, dass ich nach allerspätestens vier Wochen hätte arbeiten gehen können, wenn es denn keine besonders anstrengende "körperliche" Arbeit ist. Die Genesungszeit variiert aber stark! Meine Schwellungen gingen verhältnismäßig schnell zurück, andere haben weniger Glück was das angeht.

-Mit dem Essen, Trinken, Sprechen, Lachen, Zähneputzen...: also trinken ging gut! Splint störte da auch nicht so sehr bei, und danach war es sowieso relativ einfach. Essen ist eben so eine Sache, hatte meine OP im Juni und durfte erst Anfang September wieder richtig kauen. Brötchen und Nüsse waren also längere Zeit tabu. ;) Zähneputzen war mit dem Splint schon nicht so leicht; man will ja auch alle Stellen erwischen und reinigen und das war schiwerig!

Lachen ging sehr schnell wieder! Schon am 2. Tag Post-OP, auch wenn es aussah wie eine Art "Fratze", weil ich so geschwollen war. Fotos hab ich übrigens auch hochgeladen!

Frag ruhig weiter, wenn du mehr wissen willst oder etwas noch nicht verstanden hast! Mir wurd hier vor meiner OP super geholfen und da ich meine ja nun auch hinter mir habe, möchte ich auch anderen helfen!! :)

Viele liebe Grüße,

Valentina

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Hi Valentina,

ich habe mir eben nach langer Zeit noch einmal Deinen OP-Bericht durchgelesen. In welcher Klinik warst Du eigentlich?

Viele Grüße

Tom

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Guten Abend Tom,

echt jetzt? Das ganze Ding haste gelesen? Respekt! :lol:

War in Dortmund in den Städtischen Kliniken Nord. Wieso fragste? Kommste auch aus der Nähe? =)

lg, Valentina

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Hallo Valentina,

ich habe mir Story nicht nur einmal, schon zum zweiten Mal durchgelesen: einmal vor einigen Monaten bei meiner Entscheidungsfindung (Behandlung ja oder nein) und heute noch einmal, da mich in ca. einem Jahr das Gleiche erwartet. Ich finden den Bericht unterhaltsam und detailliert geschrieben, daher war die Länge gar nicht so schlimm.

Ich bin im Süden unserer Republik in der Nähe von München zuhause und meine OP wird im Klinikum Augsburg durchgeführt.

Wenn man Deinen Bericht so durchliest, dann war das wirklich ein Abenteuer und irgendwie hatte ich den Eindruck, dass zumindestens was die Patientenbetreuung angeht hier nicht unbedingt professionell gearbeitet wurde. Das wäre für mich schon ein Grund gewesen, eine andere Klinik zu suchen. Daher meine Frage.

Deine OP ist ja inzwischen schon einige Zeit her. Wie geht es Dir seitdem? Gab's irgendwelche Folgeerscheinungen oder -komplikationen. Wobei ich zugeben muss, dass ich nicht alle Deine Beiträge gelesen habe.

Ciao auch an Yuki (unbekannterweise) :-)

Tom

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(Danke für diese "Empfehlung", Janet!) :-D

Guten Abend An4ik,

Janet hat Recht, hatte auch "nur" eine Ok-Vorverlagerung und helfe dir sehr gern weiter, soweit ich es kann. =)

Mein Erfahrungsbericht ist hier:

http://www.progenica.net/forum/showthread.php?t=2414

-Allerdings leider sehr lang. ;)

also erstmal kurz zu deinen Fragen:

-Nach der Op hatte ich einen so genannten "Splint" im Mund, eine Schiene, die die Kiefer an der richtigen Stelle hielt. Weiß nicht, ob du das kennst? -Nach 10 Tagen oder so(..) kam der raus und ich musste noch einige Zeit lang ab und zu Gummis an meiner Spange einsetzen. Das tat aber weder weh, noch störte es (außer beim Essen natürlich, aber da durfte ich sie rausnehmen).

-Hm.. mit "Krankheitstagen" meinst du, dass man nicht arbeiten gehen kann, oder? Da ich gerade fertig mit dem Abi war und meine Ausbildung erst im September anfing, hatte ich ohnehin frei, daher kann ich dir das nicht so genau sagen. Aber mir ging es richtig gut, als der Splint raus kam und ich wieder essen durfte, also nach etwa 2 Wochen schon. Ich würde schätzen, dass ich nach allerspätestens vier Wochen hätte arbeiten gehen können, wenn es denn keine besonders anstrengende "körperliche" Arbeit ist. Die Genesungszeit variiert aber stark! Meine Schwellungen gingen verhältnismäßig schnell zurück, andere haben weniger Glück was das angeht.

-Mit dem Essen, Trinken, Sprechen, Lachen, Zähneputzen...: also trinken ging gut! Splint störte da auch nicht so sehr bei, und danach war es sowieso relativ einfach. Essen ist eben so eine Sache, hatte meine OP im Juni und durfte erst Anfang September wieder richtig kauen. Brötchen und Nüsse waren also längere Zeit tabu. ;) Zähneputzen war mit dem Splint schon nicht so leicht; man will ja auch alle Stellen erwischen und reinigen und das war schiwerig!

Lachen ging sehr schnell wieder! Schon am 2. Tag Post-OP, auch wenn es aussah wie eine Art "Fratze", weil ich so geschwollen war. Fotos hab ich übrigens auch hochgeladen!

Frag ruhig weiter, wenn du mehr wissen willst oder etwas noch nicht verstanden hast! Mir wurd hier vor meiner OP super geholfen und da ich meine ja nun auch hinter mir habe, möchte ich auch anderen helfen!! :)

Viele liebe Grüße,

Valentina

Hallo Valentina,

vielen lieben Dank an Dich, dass du mir geschrieben hast.

Ich habe gleich nach dem Tipp von Janet ehandelt und dein bericht gelesen. Musste oft schmunzeln. :razz:

Mein Freundin meinte, dass ich mir sowas doch nicht antun darf vor der OP..sie meinte damit die Berichte lesen....nur....ich muss sagen, egal wie die berichte sind, ob gut oder schlecht.....mich beruhigt es nur noch mehr, und ich will die OP noch mehr wie vorher endlich durchziehen. Mutiere wahrscheinlich zu einer masochistin :razz: :razz: :razz:

Ich habe eine Frage zum Splint:

Wir er festgemacht am Kiefer? D.h. ich kann ihn selber nicht rausnehmen? Auch nicht zum essen? Stört er den sehr?

Und wie ist das "Sprechen" damit (hast du leider nicht erwähnt, oder ich habe es überlesen).

Also ich arbeite in der Buchhaltung....muss eigentlich nicht viel reden, ausser mit meinen Kollegen, aber ich würde nur ungern in so einem aufzug zur Arbeit erscheinen, deshalb war meine Frage bezüglich Krankheitstage.

Ausserdem mache ich noch eine Weiterbildung nebenbei und möchte meinen Termin in die Ferienzeit schieben, hoffentlich klappt es, und wenn ich doch zur Schule muss, dann muss ich auch nicht viel reden....zumindest ist es nicht so dass man da immer am unterricht mitarbeiten muss....sprich sich melden und so.

Mir fallen später bestimmt noch ein paar Fragen ein.

Ich hoffe ich kann mich dann an dich wenden!?

Aber vielen Dank fürs erste!

LG

An4ik (Anna)

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@ Tom:

Na da freut sich mein Yuki! :grin:

Schon zweimal gelesen? Herrje, das ist ja beinahe zu viel der Ehre! ;)

Ach so, daher rührte deine Frage.. naja, mein Eindruck war eben, dass es sehr unpersönlich zugeht dort. Die Eiswürfel in den Mützen trugen auch nicht unbedingt zur Professionalität bei. Aber ich kam mir ansonsten gut aufgehoben vor, man war sehr nett zu mir (mit Ausnahme des Anästhesisten *grr*).

Folgeerscheinungen: Mein Kiefer steht richtig, ich bekomme Luft und mein Biss ist perfekt! Oder meinteste negative Folgen? :grin: -Nee, hab ich praktisch keine. Nur mein Zahnfleisch im OK fühle ich noch nicht überall. Sonst ist nichts mehr taub und Sensibilitätsstörungen hab ich auch keine.

Komplikationen: Gar keine! Nichts entzündet, nichts länger als normal geschwollen oder taub, Zähne stehen super (Spange konnte bereits 3 Monate nach OP raus), kann endlich durch die Nase atmen.... Mein Chirurg war zum Glück ein Profi! ;)

Bei dir ist es in einem Jahr soweit? Spange haste schon oder kommt die erst noch? Hast du lange überlegen müssen, ob du die Behandlung willst oder nicht?

@ Anna:

Helfe dir gerne auch bei all deinen weiteren Fragen weiter!! Frag nur drauf los! =)

Splint: Bestand bei mir auch zwei einzelnen Schienen, eine für oben und eine für unten. Nach bzw während der OP werden sie eingesetzt, um den Kiefer in die perfekte Position zu bringen. Befestigt wurden sie mit dünnen Drähten an der festen Zahnspange; und zwar nur oben rechts und oben links. Unten nicht -> damit noch eine gewisse Mundöffnung erhalten blieb. Allerdings wurden von oben an der Spange nach unten an der Spange noch Gummis gespannt, die meinen Mund schlossen, sodass ich ihn nur mit Mühe öffnen konnte. Der Grund für die Gummis war, dass der Knochen 100%ig korrekt wieder zusammenwachsen sollte, und das geht am besten, wenn die Kiefer so ruhig wie nur irgendwie möglich gestellt werden.

Sprechen konnte ich damit ehrlich gesagt nicht! Die Zunge hatte kaum Platz und öffnen konnte ich den Mund ja praktisch nicht. Aber nach ~10 Tagen kam der Splint ja raus, da hatte ich nur noch Gummis und die behindern das sprechen so gut wie überhaupt nicht.

Mit "in so einem Aufzug" meinst du da den Splint oder die Schwellung? ;)

Der Splint wird bei dir sicherlich auch nicht allzu lange drin bleiben, oder später nur noch nachts gebraucht oder so. Bei mir kam er ja nach etwa 10 Tagen Post-OP komplett weg, aber viele tragen ihn danach noch teilweise.

Schwellungen sind wie gesagt sehr unterschiedlich was ihre Ausprägung betrifft. Wenn du Glück hast, sieht man bereits nach 3 Wochen kaum noch was. Bei mir waren die Wangen da noch prall, aber wenn man mich nicht gut kannte oder von meiner OP wusste, fiel keine Schwellung mehr auf und gelb oder blau war ich auch nicht mehr. =)

Kann mich einfach nicht kurz fassen, tut mir Leid. :28:

Bei Fragen darfste mich wie gesagt gerne bombadieren! :)

Liebe Grüße,

Valentina

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Hallo Valentina,

danke für Deine nette und nicht zu lange Antwort. Ich hab seit 9 Wochen die Spange im Oberkiefer drin, am Montag kommen dann unten die Separiergummis rein und dann am Donnerstag die Spange für den Unterkiefer.

Die Zeit für die Entscheidung war eigentlich gar nicht zu lange. Ich war letztes Jahr Mitte August das erste Mal bei meiner KFO, wo dann auch gleich das Thema OK-VV zur Sprache kam. 7 Wochen später war dann eigentlich schon alles soweit klar, ich hatte einige Gespräche mit anderen Ärzten und Ende Oktober war auch die Freigabe von der KK da. Ich hatte in der Zeit auch eine kleine "Entscheidungshilfe" in der Form, dass sich mein Biss innerhalb von ein paar Tagen noch einmal spürbar verschlechtert hat und mir dieses auch richtig bewußt geworden ist. Und als dann auch noch von meinem Kieferchirurgen Anfang Oktober gesagt wurde "von allein wird das nicht mehr besser, sondern nur noch schlechter" da war es dann nicht mehr weit zur Entscheidung. Und dann hat das alles eine derartige Eigendynamik entwickelt, dass ich da eigentlich nicht mehr rauskam. Mitte Oktober wurde der Behandlungsplan bei der KK eingereicht, Ende Oktober war das OK der KK da. Dann kamen sofort die Vorbereitungen der Zähne durch meine Zahnärztin dran, die es sehr genau genommen und insgesamt 14 Füllungen ausgetauscht hat und am 20.11. war dann schon die Spange im OK drin. Aber die Zeit bis zur Entscheidung hatte es schon in sich, mich hat das einige schlaflose Nächte und etliche Nerven gekostet. Aber bis jetzt stehe ich zu meiner Entscheidung und glaube noch immer, dass dies das richtige ist.

Wie lange hast Du denn gebraucht, um Dich zu der Behandlung durchzuringen?

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@ Tom:

Na da freut sich mein Yuki! :grin:

Schon zweimal gelesen? Herrje, das ist ja beinahe zu viel der Ehre! ;)

Ach so, daher rührte deine Frage.. naja, mein Eindruck war eben, dass es sehr unpersönlich zugeht dort. Die Eiswürfel in den Mützen trugen auch nicht unbedingt zur Professionalität bei. Aber ich kam mir ansonsten gut aufgehoben vor, man war sehr nett zu mir (mit Ausnahme des Anästhesisten *grr*).

Folgeerscheinungen: Mein Kiefer steht richtig, ich bekomme Luft und mein Biss ist perfekt! Oder meinteste negative Folgen? :grin: -Nee, hab ich praktisch keine. Nur mein Zahnfleisch im OK fühle ich noch nicht überall. Sonst ist nichts mehr taub und Sensibilitätsstörungen hab ich auch keine.

Komplikationen: Gar keine! Nichts entzündet, nichts länger als normal geschwollen oder taub, Zähne stehen super (Spange konnte bereits 3 Monate nach OP raus), kann endlich durch die Nase atmen.... Mein Chirurg war zum Glück ein Profi! ;)

Bei dir ist es in einem Jahr soweit? Spange haste schon oder kommt die erst noch? Hast du lange überlegen müssen, ob du die Behandlung willst oder nicht?

@ Anna:

Helfe dir gerne auch bei all deinen weiteren Fragen weiter!! Frag nur drauf los! =)

Splint: Bestand bei mir auch zwei einzelnen Schienen, eine für oben und eine für unten. Nach bzw während der OP werden sie eingesetzt, um den Kiefer in die perfekte Position zu bringen. Befestigt wurden sie mit dünnen Drähten an der festen Zahnspange; und zwar nur oben rechts und oben links. Unten nicht -> damit noch eine gewisse Mundöffnung erhalten blieb. Allerdings wurden von oben an der Spange nach unten an der Spange noch Gummis gespannt, die meinen Mund schlossen, sodass ich ihn nur mit Mühe öffnen konnte. Der Grund für die Gummis war, dass der Knochen 100%ig korrekt wieder zusammenwachsen sollte, und das geht am besten, wenn die Kiefer so ruhig wie nur irgendwie möglich gestellt werden.

Sprechen konnte ich damit ehrlich gesagt nicht! Die Zunge hatte kaum Platz und öffnen konnte ich den Mund ja praktisch nicht. Aber nach ~10 Tagen kam der Splint ja raus, da hatte ich nur noch Gummis und die behindern das sprechen so gut wie überhaupt nicht.

Mit "in so einem Aufzug" meinst du da den Splint oder die Schwellung? ;)

Der Splint wird bei dir sicherlich auch nicht allzu lange drin bleiben, oder später nur noch nachts gebraucht oder so. Bei mir kam er ja nach etwa 10 Tagen Post-OP komplett weg, aber viele tragen ihn danach noch teilweise.

Schwellungen sind wie gesagt sehr unterschiedlich was ihre Ausprägung betrifft. Wenn du Glück hast, sieht man bereits nach 3 Wochen kaum noch was. Bei mir waren die Wangen da noch prall, aber wenn man mich nicht gut kannte oder von meiner OP wusste, fiel keine Schwellung mehr auf und gelb oder blau war ich auch nicht mehr. =)

Kann mich einfach nicht kurz fassen, tut mir Leid. :28:

Bei Fragen darfste mich wie gesagt gerne bombadieren! :)

Liebe Grüße,

Valentina

Hi hi,

na das ist doch schon mal was. :167:

Damit kann ich mir jetzt wenigstens eine kleeeeeeeeeeine Vorstellung machen, was mich erwartet. :roll:

Ich habe ehrlich gesagt nur in diesem Forum von diesem "Ding" erfahren.

Das wäre ja schlimm, wenn ich nach der OP aufwachen und plötzlich eine Art "Socke!" in meinem Mund spüren würde :286::razz:

Darf ich fragen, wie weit bei dir das OK noch mal vorverlagert wurde? ?? XX mm?? Und bist du mit dem Ergebnis glücklich? Gefällst du dir jetzt besser?

LG

Anna

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Hallo Anna!

Bei mir fand im Juni letzten Jahres eine Oberkiefer-Vorverlagerung statt - und ich war auch immer nach der Suche nach "nur-OK-OP-Berichten"... Ich hab dann auch einen Erfahrungsbericht geschrieben (ist bei den Erfahrungsberichten, müsstest Du finden unter "OK-Vorverlagerung in Freiburg" oder so ähnlich).

Ich finde es übrigens gar nicht masochistisch, sich die Berichte durchzulesen vor der OP! Ich persönlich hab mich auf alle möglichen Komplikationen oder Leiden vorbereitet, und war deshalb ganz entspannt, da es dann doch nicht so schlimm war... (aber natürlich auch nicht harmlos...)

Aber mal zu Deinen Fragen:

- Gummis hab ich auch bekommen, am Anfang sehr viele, so dass ich den Mund nicht öffnen konnte. Die wurden dann aber nach ca. 24 Stunden entfernt. Dann hatte ich ca. 14 Tage lang nur noch zwei Gummis im Mund, die ich aber auch selbst rausnehmen konnte (und durfte!), z.B. beim Essen. Mir wurde es so erklärt, dass man über den Zug das Ergebnis stabilisiert bzw. noch kleine Korrekturen durchführen kann.

- Wg. Krankheitszeit: Ich war vier Wochen lang krank geschrieben, und das war auch nötig. Ich muss allerdings auch viel sprechen und teilweise auch körperlich arbeiten - sonst hätte ich vermutlich auch schon nach drei Wochen wieder loslegen können.

- Das mit dem Essen ging bei mir ganz gut - ich konnte schon am ersten Tag nach der OP Suppe u.ä. zu mir nehmen, später hab ich dann viel mit dem Pürierstab gemacht. Man darf halt länger nicht harte Sachen kauen, aber da kann man sich ja drauf einstellen. Das Sprechen ging bei mir schnell wieder (nachdem eben die vielen Gummis raus waren), nur wenn ich mich länger unterhalten habe, hab ich halt Kopfschmerzen bekommen und war geschafft. Lachen war auch nicht so gut... :razz:

Soviel für´s erste - auch ich bin gerne bereit, weitere Fragen zu beantworten!

Viele Grüße von Susanne

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Hallo,

@ Susanne:

vielen Dank. Ich werde gleich mal nachlesen :razz:

@ all:

Hab gerade wieder etwas rumgestöbert hier und ein paar bilder angeguckt.

Sieht bei allen richtig toll aus.

So möchte ich auch mal aussehen....Mittlerweile ist der schlimmste Zustand in meinem Mund erreicht. D.h. Unterkiefer normal, Oberkiefer zu weit hinten. Die untere Lippe echt wie ein ....ähm...weiß nicht mal was ich für ein Wort dafür nehmen soll. Sieht auf jeden Fall schlimm aus. Wenn ich mich von oben fotografiere (mache ich extra um mich für die OP zu motivieren :-D ), dann sieht man echt nichts mehr ausser meiner unterlippe...ich glaube sogar die Nase ist kleiner :shock:

Naja....

@ Valentina:

habe gerade gelesen, dass du nach der OP das "s" nicht so richtig aussprechen konntest und der Arzt daraufhin meinte dass du vielleicht einen Logopäden braucher würdest?

Hast du es wieder hingekriegt oder bist du wirklich zu einem L. gegangen?

Ich habe nämlich jetzt schon das Problem mit dem Lispeln. Kriege es nach meiner GNE nicht mehr hin.

Dachte eigentlich, dass durch das Entfernen der Hyrax-Schraube alle besser wird, aber das ist es nicht. GNE ist schon 10 Monate her, Hyrax-Schraube seit juli raus und ich lispele immernoch. Bessert sich das nicht durch die OP?

Gruß aus Heilbronn

Anna

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- Gummis hab ich auch bekommen, am Anfang sehr viele, so dass ich den Mund nicht öffnen konnte. Die wurden dann aber nach ca. 24 Stunden entfernt. Dann hatte ich ca. 14 Tage lang nur noch zwei Gummis im Mund, die ich aber auch selbst rausnehmen konnte (und durfte!), z.B. beim Essen. Mir wurde es so erklärt, dass man über den Zug das Ergebnis stabilisiert bzw. noch kleine Korrekturen durchführen kann.

Ich muss schon seit November`07 Gummis tragen, da ich eine UK-Schwenkung abgelehnt habe, die mir die Ärzte mit meiner OK-Vorverlagerung verpassen wollte. Bei mir sind die Zähne im UK wegen einer großen Lücke aus der Kindheit nach links gewandert und die lasse ich jetzt durch die Gummis zurückwandern :mrgreen:

Habe es so langsam satt...einhängen, abhängen, ganzen Tag tragen.....aber so wie es aussieht muss ich mir dass auch noch nach der OP wieder antun. kann man nichts machen. So wie es aussieht muss das Leiden weitergehen. :roll:

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Guuuuten Abend zusammen! ^^

@ Tom: Heut ist Donnerstag, also haste nun auch unten deine Spange? Wie fühlt es sich an den Mund so voll zu haben? ;)

Denke auch, dass die OP die richtige Entscheidung für dich ist! Hast da so wie es sich anhört ausgiebig drüber nachgedacht. Die meisten sind sehr glücklich sich dafür entschieden zu haben.

Was meine Entscheidung angeht.. naja, ich wollte endlich auch normal lachen und grinsen können! Dafür hätte ich sonstwas gegeben und daher war mir die OP sehr recht! Hatte bis ganz kurz vor der OP auch praktisch keine Angst. Dachte mir schlimmer, als mein Leben lang mit der Fehlstellung leben zu müssen, kann eine OP einfach nicht sein,. War also von Anfang an für die OP, meine Familie nicht so, wegen des Risikos, musste da ne Menge Überzeugungsarbeit leisten. ;)

@ Susanne: Dann hatten wir ja die gleiche OP im gleichen Monat! :grin: Wie viele mm waren es denn bei dir?

Stimme dir außerdem zu; hab vor der OP so viele Berichte wie möglich verschlungen, um mir einen möglichst breiten Fächer an unterschiedlichen Erfahrungen anzueignen!

@ Anna:- 3mm wurde er bloß verlagert. War also ziemlich "minimal" die Kieferfehlstellung, auch wenn ich selbst sie als gravierend empfunden habe!

-Mit dem Ergebnis bin ich glücklich. Mein Profil stört mich nicht mehr. Ist sehr erleichternd keine Angst mehr davor zu haben, dass man mich von der Seite anschaut. Außerdem sehe ich "normaler" und "glücklicher" aus; durch die Fehlstellung wirkte mein Gesicht oft sehr grimmig. Meine Nase stört mich immer noch, auch wenn sie jetzt n ganzes Stück kleiner wirkt, da sie leicht schief ist. Aber man kann wohl nicht alles haben! ;)Blödes Ding!

-Wie ist das bei dir? Hast du denn überhaupt Probleme mit deinem Aussehen, außer dass du deine Unterlippe zu ausgeprägt findest? (ich hätte übrigens gern vollere Lippen =( )

-Das "s" kann ich inzwischen um einiges besser aussprechen. Zum Logopäden werde ich aber trotzdem gehen, habe leider beim letzten KFO-Termin vergessen das anzusprechen! Werd ich dann im März mal in Angriff nehmen. Hätte schon gerne eine ganz korrekte Aussprache. :cry:

Hoffe ich hab alles beantwortet. =)

Ach ja, einen Splint als Socken zu bezeichnen, find ich geil!! :grin:

Liebe Grüße und gute Nacht an alle,

Valentina

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@V-Chan.

Nee, ich hab noch eine Woche Schonfrist, nächsten Donnerstag wird die Alteisensammlung an die Zähne geschraubt. Dann wird's noch etwas enger im Mund.

Ich denke auch, dass die Entscheidung richtig war. Schließlich merke ich ja, wie schlecht mein Biss inzwischen ist. Kleinere Sachen zerbeiße klappt einfach nicht mehr, da sich meine Backenzähne durch den Kopfbiss nicht mehr berühren. Also so Sachen wie Spagetti, klein geschnittener Salat, Reis usw. wird nur noch grob oder gar nicht mehr zerkaut. Und da ist es dann nur noch eine Frage der Zeit, bis das auch auf den Magen schlägt.

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-Wie ist das bei dir? Hast du denn überhaupt Probleme mit deinem Aussehen, außer dass du deine Unterlippe zu ausgeprägt findest? (ich hätte übrigens gern vollere Lippen =( )

Hi Valentina,

ja, es stört mich sehr...mir sagen viele "...was ich denn zu mekern habe, ist doch alles super..."

sehe ich nicht so. Früher war das nicht so schlimm...vor der Behandlung war meine Unterlippe schon größer als die Oberlippe, aber es war auszuhalten. Auch im Profil sah es einigermaßen "normal" aus. Seitdem es aber zur OP hingeht....d.h. der KFO macht so einen "voroperativen zustand" (bezeichne ich jetzt mal so)....und das ist noch schlimmer wie vorher. Ich sehe nichts mehr ausser meiner Unterlippe.

Die Oberlippe ist dagegen schmaler und nicht so ausgeprägt.

Natürlich habe ich gerne auch volle Lippen, allerdings nicht so wie meine, sondern mit einer schönen Form und das Verhältnis von OL zu UL sollte schon stimmen und es ist momentan gar nicht der Fall.

Ich habe mir mal als Experiment so Wattepads unter die oberlippe gelegt, um zu sehen wie es nach einer OP aussehen könnte, wenn das OK vorverlagert ist (ich denke bei mir werden es ca. 7 mm)...und das Gesicht schaut ganz anders aus im Profil. Keine schlaffen Wangen und nicht so flacher "Unternasebereich" (weiß nicht wie man's nennt :-)...habe ein asiatisches Profil, so wie mein KFO zu sagen pflegt :-D)...sah echt toll aus. wenn ich mal so aussehen würde, wäre es ein Traum.

Und ich weiß nicht mal ob es so sein wird nach der OP und wieviel mm überhaupt vorgeschoben werden.....tja.....Geduld, geduld, Geduld....

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