franka

frankas uk-vv im smz-ost 23.1.2008

Vor der OP:

Nachdem mein Unterkiefer 1cm zu weit hinten steht, stand eigentlich schnell fest, dass man das nur mit einer OP beheben kann. Prof. W***** ist eine sehr nette, kompetente Chirurgin, die mir alles super erklärt und mir viel Angst genommen hat. Auch im Forum hier habe ich viel Positives über diese Eingriffe gelesen, also stand bald fest, ich zieh das durch. Nach über einem Jahr Spange, Weisheitszahnentfernungen, etc. gings endlich los.

Ich hatte in den Tagen vor der OP ungefähr zweimal Panik, hab ein bisschen geheult, aber das ging schnell vorbei. Kurz vorher war ich durchgehend cool eigentlich!

Aufnahmetag:

1 Tag vor der OP musste ich schon um 10 Uhr vormittags "einchecken". Ein netter Assistenzarzt hat mich auf der Kieferchirurgie nochmal über alles aufgeklärt, mir meinen Splint gezeigt, wie ich mit den Gummis umgehe, etc. Prof W***** schaute auch noch vorbei, drückte mir ganz lieb die Hand und fragte, ob ich aufgeregt wäre und dass alles gutgehen wird...

Dann zur Station (Dermatologie - im SMZ-Ost gibts keine kieferchirurgische Station), wo ich nochmal allgemein durchgecheckt wurde und auf die Anästhesieärztin wartete. In meinem Zimmer lagen zwei ältere, sehr nette Damen (eine schnarchte als gäbs kein Morgen, aber ich hatte Oropax dabei!).

Die Anästhesistin kam und klärte mich über die Narkose auf. Ab Mitternacht durfte ich weder essen noch trinken. Ich fand es sehr merkwürdig, völlig gesund in einem Krankenhaus liegen zu müssen. Mein Freund kam dann vorbei und ich aß im Krankenhausrestaurant in weiser Voraussicht einen Toast mit Hühnerfleisch und Käse überbacken, und Salat. Vor dem Schlafengehen gabs eine Beruhigungstablette (die ich eigentlich nicht brauchte und von der ich auch wenig merkte), ich schlief 6 Stunden.

OP-Tag

Ich war als zweite dran, um 10 Uhr solte ich geholt werden. Ich stand um 6:30 auf (da gehts los schon auf der Station) und machte mich mit dem hinten freien OP-Hemd schick. Um ca 7 Uhr bekam ich schon Thrombosebandagen und eine Beruhigungstablette. Bald bekam ich per Infusion was hydrierendes, eine RIESEN-Flasche, damit ich nicht austrockne. Das sollte noch unangenehme Nachwirkungen haben.

Die Zeit verging, ich glaube ich wurde erst gegen halb 12 geholt. Aufgeregt war ich kein bisschen! Ein netter Pfleger rollte mich in die OP-Schleuse, ich musste das OP-Hemd ausziehen. Leider musste ich da eine geschlagene Stunde warten und langsam musste ich doch aufs Klo. Ich dachte aber, das geht jetzt sicher nimmer, mach das einfach nach der OP. Der nette Assistenzarzt und Prof. W***** kamen noch kurz rein und sagten ein paar liebe Worte. Prof. W*****: „Jetzt näh ma noch schnell die andere Patientin zu, dann sind Sie dran.“ Kurz darauf sah ich wie man die frisch Operierte durch den Gang rollte, hörte, wie man alles saubermachte und dann wurde ich auch schon weggerollt in den OP. Ich kletterte selber auf den OP-Tisch, verhüllt von so einer typischen grünen Decke. Um mich herum standen viele Menschen, eine Frau schloss mich an eine Infusion, die mich wohl narkotisieren sollte, aber es tat sich nichts. Ich blickte in die Runde und dann wurde mir auch schon eine Sauerstoffmaske aufgedrückt. „Das ist nur ein bissl Sauerstoff“ sagte die Dame, dann zu einer Schwester: „Geh gib amal a bissl von dem xyz dazu“. Ich dachte schon „o-oooh“. „Sie werden gleich einschlafen.“ Ich hustete noch ein bisschen von dem komischen Gas was mir entgegenströmte, dann war ich aber sofort weg. Die OP dauerte genau 43 Minuten, wie ich später erfahren habe.

Das Aufwachen war für mich sehr unangenehm. Man hatte mir wohl wahrscheinlich grad die Nasenbeatmungsschläuche gezogen und wollte mich zum selbstständigen atmen animieren. Ich vergaß immer wieder drauf, wollte wieder schlafen, was Piepsen und „Atmen, atmen!!“- Rufe de Schwestern auslöste. Bitte lasst euch aber nicht verunsichern, ganz viele kriegen diese Phase glaub ich gar nicht mit. Ich hatte wohl einfach „Glück“.

Als ich atmete merkte ichs: Ich musste verdammt dringend Pipi. Die Bettpfanne wurde geholt, war anfangs etwas komisch, aber es ist nicht so schlimm.

Dann rollte man mich in mein Zimmer, wo schon meine Eltern und mein Freund auf mich warteten. auch meine beste Freundin kam später. Das war zwar sehr lieb und von mir im Vorhinein gewollt, aber ich war so kaputt, dass es mir zuviel wurde. Ich konnte anfangs nicht gut sprechen, weshalb ich bald mit Stift und Block klargemacht hatte, sie sollen abwechselnd reinkommen und nicht so viel reden. Also mein Tipp an euch: am Aufwachtag nur eine Person zu Besuch bitten!!

Ich fand noch nicht in den Splint, Blut lief mir in die Kehle und ich musste mich zweimal fast übergeben. Einmal machte ich auch noch in die Bettpfanne. Ich hatte irgendwas schleimiges im Hals was mich beim Atmen und Schlucken ein bisschen störte. Ich war überhaupt total benebelt und wirklich nicht gut beieinander.

Gegen Abend wurde es zunehmend besser, ich konnte dann sprechen, ließ mich von einer Schwester aufs Klo führen, ging dann später nachts auch alleine. Ich hatte schon Schmerzen, aber da klingelte ich einfach und lies mir Voltaren intravenös geben. Auch ließ ich mir immer wieder Coolpacks bringen. Irgendwann in der Nacht machte es auch „klick“ und ich biss richtig in den Splint.

1. Tag Post OP

Ich war um 7:30 für die Kontrolle in der Kieferchirurgie dran. Vorher nahm ich, wie nach Anweisung, den Splint raus, putzte ihn und meine Zähne, spülte, und spannte die Gummis ein. Die Ärzte waren sehr beeindruckt, dass ich das schon geschafft hatte! Ich lief schon allein durchs halbe Krankenhaus zur Kieferchirurgie, wo mal erst Röntgen gemacht wurden und mein Biss getestet wurde, die Selnsibilität undsoweiter. Alle waren sehr zufrieden und als ich dann das Vorher-Nachher-Röntgen sah, kriegte ich ein bisschen feuchte Augen, so freute ich mich. Prof. W**** fand, dass ich schon sehr gut in den Biss finde, sodass ich Ober- und Unterkiefer nur noch nachts mit Gummis verbinden müsste. Meine Mundöffnung betrug auch schon 22 mm. Am ersten Tag hab ich noch sehr sehr viel Wasser getrunken, ein bisschen zedrückte Banane und sowas gegessen. Prof. W***** ist der sehr praktischen Ansicht, dass man essen darf, was man kann, auch Milchprodukte, solang man anschließend alles schön saubermacht und desinfiziert.

Ich war „mittelstark“ geschwollen, so die Frau Prof., aber ich selbst fühlte mich wie ein Kürbis (Fotos folgen!), der am Punkt ist, zu platzen. Dazu muss ich sagen, dass man im SMZ-Ost einen sehr angenehmen Kopfverband kriegt, der das Gewebe ein bisschen stützt. Ich hab weiter schön gekühlt und hatte mittags dann eine Lymphdrainage. Herrlich!!

Am Nachmittag saß ich schon mit Besuch im Krankenhauscafé herum und plapperte wie zuvor. Am Abend war ich aber ordentlich müde, und schlief relativ gut (also ich bin „nur“ jede Stunde ca aufgewacht, im Unterschied zu den 20 Minuten-Intervallen der vorigen Nacht)

2. Tag Post OP

Wieder Kontrolle in der Früh, alles perfekt. Ich fühlte mich wirklich fit (bis auf die Mordsschwellung halt) und fragte, wann ich denn heim darf. Der Assistenzarzt war skeptisch, doch Prof. W***** hatte keine Einwände, dass ich mich „in die häusliche Pflege begebe“. Und sie hat immerhin das letzte Wort! Zu Mittag, nach einer weiteren Lymphdrainage, brachte mich mein Vater in meine Wohnung zu meinem Freund. Das war schön! Das nächste Mal muss ich Montag 4.2. ins KH, zur Kontrolle und Fädenziehen.

Die weiteren Tage:

Die Schwellung geht gaaanz langsam zurück (so ab dem dritten Tag) und ich habe keine Schmerzen im Kiefer mehr (Für den Fall habe ich Parkemed verschrieben bekommen). Nur mein Nacken ist recht steif und ich kriege schnell Kopfweh. Vor allem seit gestern (OP-Tag 4) schmerzt mein Hals zeitweise, was bestimmt die Lymphknoten und auch einfach die Coolpacks sind. Es ist aber nicht so schlimm und ich warte erstmal ab, obs weggeht/schlimmer wird, bevor ich im KH anrufe. Ich denke dass die Lymphknoten halt einfach ordentlich zu arbeiten haben mit meinem Kürbiskopf! Vielleicht weiß jemand mehr oder hat einen Tipp?

Ich hoffe, es ist euch nicht zu lang geworden und hilft jemandem, genauso, wie die anderen Berichte mir geholfen haben! Falls ihr noch Fragen habt, schießt los!

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vergessen zu schreiben: ich habe arnica d12 genommen (paar tage vor der op angefangen) und nehme sie immer noch! keine ahnung ob sie helfen ;)

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besserung des halses! keine ahnung obs daran liegt, aber ich habe gestern nachmittag (5. tag post-op) einfach komplett mit den coolpacks aufgehört.. meinem hals gehts wieder gut und mir kommts vor, als würde ich schneller abschwellen.

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Hallo franka

Glückwunsch zur überstandenen OP.

Nach meiner GNE und UK-Distraktion hieß es, ich solle ab dem 4. Tag Post-OP das Kühlen auslaufen lassen, damit die Gefäße wieder weiter werden und das Material besser abtransportiert werden kann (so hat`s mir ne Schwester erklärt). Ich fand die Kühlung dann allerdings auch gar nicht mehr so angenehm und hab sie von selbst weggelassen.

Alles Gute weiterhin und vor allem schnelles Abschwellen :-)

lg Steffi

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danke dir!

da hat mir mein gefühl scheinbar eh das richtige eingegeben, was das kühlen betrifft... die schwellung fühlt sich jetzt einfach etwas "weicher" an.

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Hallo franka,

auch von mir nochmal Glückwunsch zur überstandenen OP!! Ist ein schöner Bericht geworden! Das mit dem Besuch am OP-Tag kann ich dir sehr gut nachvollziehen. Bei mir war nur mein Freund da. Das tat einerseits richtig gut, andererseits war's mir irgendwie auch zu viel...

Ich hab auch ab dem 3.Tag Post-OP nicht mehr gekühlt, sondern Umschläge mit Retterspitz-Lösung gemacht. Das hat total gut getan!!! Kann ich nur empfehlen (gibt's in der Apotheke).

Dann wünsch ich dir mal frohes Abschwellen und weiterhin gute Besserung!

Liebe GRüße,

Johanna

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Hallo Franka,

auch von mir alles Gute zur überstandenen OP und weiterhin schnelles abschwellen..

Mir haben kurz nach der OP auch die Lymphknoten für ein paar Tage weh getan.

Viele Grüße

Steffi

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danke, das ist echt nett von euch! heute war ich zum ersten mal wieder draußen, eine stunde spazieren mit einer freundin.. das hat echt gut getan! und auch kaum schiefe blicke eigentlich.

ich selbst merke langsam wie sehr sich mein mund verändert hat! die freundin hats auch gleich gesehen... "du siehst total anders aus.." auch von vorne, viel harmonischer, im profil sowieso.. soweit man es halt sehen kann mit der schwellung. schon merkwürdig im spiegel ein neues gesicht zu sehen. fotos folgen dann, wenn man schon deutlicher was sehen kann, ist wahrscheinlich dann erst interessant. ich dokumentiere brav täglich meine schwellung, auch die färbung des halses ist beachtlich ;)

@johanna: danke für den tipp, mal sehn ob ichs probiere, weil im moment gehts mir richtig gut. ich habe das gefühl, dass die schwellung stündlich besser wird. aber: inwiefern haben dir diese umschläge gutgetan? ich höre das zum ersten mal!

@steffi: ja, es scheint wohl normal zu sein! jetzt tun sie auch nur noch leicht weh, wenn ich draufdrücke...

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@johanna: danke für den tipp, mal sehn ob ichs probiere, weil im moment gehts mir richtig gut. ich habe das gefühl, dass die schwellung stündlich besser wird. aber: inwiefern haben dir diese umschläge gutgetan? ich höre das zum ersten mal!

Das ist irgendwie schwer zu beschreiben. Irgendwie haben sie leicht gekühlt und die Spannung der Haut hat nachgelassen. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Schwellung wieder bissl mehr geworden ist, wenn ich sie länger nicht rumhatte.

Also ich fand's einfach angenehm... aber irgendwann hab ich sie dann auch einfach weggelassen... merkt man irgendwie selbst, was einem gut tut...

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@ janet: danke! :)

@roter pulli: klingt gut! aber meiner schwellung kann ich momentan schon zuschauen beim abnehmen, da hab ich keien probleme mehr :)

ansonsten (heute 8. tag post-op): das kribbeln im kinn und in der unterlippe ist schon manchmal fast unangenehm stark, auch zuckts so richtig schmerzhaft manchmal. die nerven wachen wohl auf! bei berührung spür ich aber noch immer nix.

schmerzen hab ich kaum, NUR: abends tun die kiefermuskeln weh und sind etwas steif, was wohl auch normal ist.. vor allem wenn ich viel geredet hab. ich nehme dann einfach ein parkemed wenns zu stören ist oder langsam auf den kopf übergreift, aber: vielleicht könnte ich ja auch ein bissl wärmen? nachdem die schwellung ja fast weg ist.. hat wer erfahrungen mit dem kiefermuskelkater? ;)

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so, kleines update!

heute war ich wieder im kh, fädenziehen und kontrolle.

ich möchte euch nicht entmutigen, aber das fädenziehen hat bei mir ordentlich wehgetan!! das gefühl des fadenfreien mundes hat mich aber entschädigt.

ansonsten passt alles, splint brauch ich nur noch in der nacht. ich soll aber 4 wochen noch nichts hartes beißen (ein bisschen kauen, zb eine banane, kann ich schon) weil die schrauben und platten halt doch eher klein sind.

sport darf ich wieder anfangen!! allerdings nicht joggen - damit sollte ich noch 4 wochen ca warten - sondern mal gemütlich zu hause am heimtrainer, schwimmen oder radfahren (wo der kopf halt nicht erschüttert wird). aber radfahren trau ich mich hier in der stadt noch nicht wirklich mit dem noch nicht zusammengewachsenen knochen.. die unfallgefahr ist doch recht groß!

übermorgen gehts gleich weiter zum kfo!

achja, ich habe noch eine restschwellung, die man als fremder aber nicht wirklich sofort sieht. grün eingefärbt bin ich noch immer, das ist aber meine letzte sorge. wenn ich wieder "normal" aussehe, gibts neue fotos (im bilderthread sind schon einige online!)

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Vor der OP:

Nachdem mein Unterkiefer 1cm zu weit hinten steht, stand eigentlich schnell fest, dass man das nur mit einer OP beheben kann. Prof. W***** ist eine

....

Ab Mitternacht durfte ich weder essen noch trinken. Ich fand es sehr merkwürdig, völlig gesund in einem Krankenhaus liegen zu müssen. Mein Freund kam dann vorbei und ich aß im Krankenhausrestaurant in weiser Voraussicht einen Toast mit Hühnerfleisch und Käse überbacken, und Salat. Vor dem Schlafengehen gabs eine Beruhigungstablette (die ich eigentlich nicht brauchte und von der ich auch wenig merkte), ich schlief 6 Stunden.

Hi, gratulation zur Überstandenen OP.

a) man denkt man ist gesund, aber eigentlich ist man es mit dem falsch stehenden Kiefer nicht. Aber im Gegensatz zu vielen anderen lässt man das ja beheben

B) Ist es nicht sinn der Beruhigungstablette, das man danach nicht mehr viel mitbekommt? :-)

OP-Tag

....

Ich fand noch nicht in den Splint, Blut lief mir in die Kehle und ich musste mich zweimal fast übergeben. Einmal machte ich auch noch in die Bettpfanne. Ich

Ich denke hier sollte man das ruhig rausbringen.

ging mir zu mindest so, das ich 2x den kram rausgebrochen habe....

hatte irgendwas schleimiges im Hals was mich beim Atmen und Schlucken ein bisschen störte. Ich war überhaupt total benebelt und wirklich nicht gut beieinander.

Gegen Abend wurde es zunehmend besser, ich konnte dann sprechen, ließ mich von einer Schwester aufs Klo führen, ging dann später nachts auch alleine. Ich hatte schon Schmerzen, aber da klingelte ich einfach und lies mir Voltaren intravenös geben. Auch ließ ich mir immer wieder Coolpacks bringen. Irgendwann in der Nacht machte es auch „klick“ und ich biss richtig in den Splint.

Ups,

also bei mir war das alles nach der OP drin und ich musste

weder Splint noch Gummis selbst wechseln in der Klinik!

Ist immer wieder interessant, das es doch überall anders gemacht wird.

Weiterhin gute Besserung und gutes Abschwillen.

michael

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Hallo,

habe schon seit längerem immer mal reingeschaut. Ich habe in 8 Tagen meine Kiefer-OP und seit heute bin ich ziemlich nervös. Bisher konnte ich das immer ganz gut wegschieben, aber jetzt ist es mit meiner inneren Ruhe vorbei. Ich habe bisher einen OP-Bericht hier gelesen, der war sehr positiv. Aber dann habe ich es mit der Angst zu tun bekommen, weil ich nicht auf einen schlechten Bericht stossen wollte. Mit dem Weiterlesen werde ich auch bis nach der OP warten. Mein Mann unterstützt mich zwar sehr und baut mich auf, aber ihr versteht das wahrscheinlich noch anders, weil ihr im gleichen Boot wie ich sitze. Eigentlich will ich sehr positiv daran gehen, aber wenn ich daran denke, dass die OP 3 Stunden dauern soll, wird mir schon mulmig. Ach, ich werde es schon schaffen, gell.

Ich bin 45 Jahre alt und trage seit Mai 2007 im OK und UK Brackets. Mein OK wird bei der OP geweitet und mein UK wird ein bisschen nach links und nach hinten gelegt. Danach muss ich die Brackets noch bis zum Herbst tragen und hoffe, dass dann alles gut ist.

Melde mich dann mal wieder und nach der OP lese ich auch die Berichte, interessiert mich ja doch.

Bis bald

Pusteblume44

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danke euch!

@michael: dir auch gratulation dass du es überstanden hast! es ist echt überall so anders.. aber im smz-ost gibts halt auch keine eigene kieferstation, deswegen muss man wohl viel selber machen ;) aber der splint war auch nach der op schon drinnen, ich biss mit dem unterkiefer nur nicht richtig drauf (der hing einfach ganz müde runter)

@pusteblume: ich wünsche dir alles gute für deine op! die ersten tage danach werden etwas unangenehm, aber nichts wovor du angst haben musst. deine op dauert zwar lang, aber mitbekommen wirst du von diesen 3 stunden genau gar nichts! du wirst sehen, es lohnt sich.. was sind schon ein paar unangenehme tage gegen einen super biss und ein harmonischeres gesicht für den rest deines lebens? lass es auf dich zukommen und lenk dich schön ab vorher :) vor allem iss noch mal schön salat, fleisch, vollkornbrot, nüsse, rohe karotten... :mrgreen:

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so, war heute bei der kontrolle, 6 wochen post-op:

alles passt, was nur passen kann, ich darf wieder ungehemmt beißen und sporteln (sofern mein körper nicht protestiert)

taubheit wird noch ein paar monate dauern, aber bessert sich langsam. leider sabbere ich manchmal ohne es zu merken! oder erwisch beim kauen ein stück unterlippe :(

mundöffung ist 27 mm, also etwas besser geworden (anfangs 22/23mm)

sonst sieht man nichts, vielleicht in der früh eine minimale schwellung.

achja, vielleicht für smz-ostler interessant: plattenentfernung passiert dort mehr oder weniger nach wunsch (wenns stört) aber können auch drinnen gelassen werden. die entfernung machen sie dort mit örtlicher betäubung! (für mich passt das, habe die narkose ja nicht so toll vertragen)

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Hi Franka, super dass alles passt. Das mit dem Taubheitsgefühl tut mir leid hatte ich Gott sei Dank gar nicht. Wegen der Plattenentfernung wirst du es machen? Ich überlege nämlich stark die drin zu lassen... weiss nicht. In örtlicher Betäubung da wäre mir Vollnarkose lieber...naja jetzt denke ich mal noch nicht drüber nach

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hallo!

ich sehe du hast den anderen thread schon entdeckt, wo ich über meine platten geschrieben hab.. also ja, ich werd sie drinlassen wenn sie nicht zu stören anfangen! aber wir haben noch etwas zeit und darüber gedanken zu machen ;)

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