Stephany

Hirn gefährdet falls sich etwas entzündet?

Hallo Leute,

heute wurde mir ein bisschen übel, als mich jemand fragte, ob ich denn keine angst hätte, dass sich der oberkiefer nach der OP entzünden könne, es sei doch so nahe am hirn, und könnte dann eine gehirnhautentzündung auslösen..:shock: :shock:

ich habe an alles mögliche gedacht, aber an das? das hat mich schon ein wenig geschockt, vor allem, weil diese person auch mehr oder wenig ärztlich informiert ist.

weiss jemand was davon, ob das risiko besteht, ob entzündungen häufiger auftreten, oder eher sehr selten?

denn zbsp bei weisheitszahn-entfernungen sind entzündungen gar nicht so selten, obwohl es ein viel kleinerer eingriff ist als eine OK-OP.:-?

würde mich sehr freuen über eine antwort, bin momentan ziemlich eingeschüchtert, auch die möglichkeit einer erblindung ist nicht sehr beruhigend..

liebe grüsse, stephany

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weiss jemand was davon, ob das risiko besteht, ob entzündungen häufiger auftreten, oder eher sehr selten?

denn zbsp bei weisheitszahn-entfernungen sind entzündungen gar nicht so selten, obwohl es ein viel kleinerer eingriff ist als eine OK-OP.:-?

Hallo Stephany,

mit wirklichem Wissen kann ich leider nicht glänzen, aber so weit ich informiert bin hinkt der Vergleich mit der Weisheitszahn-OP, weil diese im Normalfall "unsteril" durchgeführt wird (also nicht der ganze Mund steril gemacht). Bei einer UK- oder UK-OP wird jedoch steril gearbeitet und dadurch ist das Entzündungs-Risiko schonmal geringer (denk ich).

Außerdem musst du im Normalfall nach der OP für einige Zeit (bei mir waren es 2 Wochen) Breitbandantibiotikum nehmen, was wohl auch das Entzündungsrisiko senkt...

Naja, aber wirkliche Argumente kann ich dir nicht bieten. Nur, dass ich von sowas noch nie gehört habe!!

Ich hoffe, ich konnte dir trotzdem bisschen helfen. Ach, noch was: lass dich nicht verrückt machen!!!!

LG, Johanna

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Hallo Stephany! Ich denke nicht, da aufgrund des Antibiotikums, das du kriegen wirst, auch etwaige Hirnhautentzündungs-Erreger auf der Strecke bleiben würden. Wegen den Risiken: Mir hatten die Ärzte nur von Schwellungen, Blutergüssen, Taubheit berichtet, das ich auch so unterschrieben habe. Ich denke also, dass alle anderen Sachen, die man so hört, äusserst selten vorkommen. (Tut mir leid, dass dich wahrscheinlich mein Fall eingeschüchtert hat. Aber es ist ja auch alles wieder gut.) Was noch dazukommt ist natürlich das Narkose-Risiko. Liebe Grüsse, Dagmar

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Eine Infektion ist ein definitv vorhandenes Risiko, aber natürlich bei jeder OP vorhanden. Bei einer Weisheitszahn OP wird übrigens auch nicht mehr oder weniger steril gearbeitet. Wie will man denn die Mundhöhle "steril" kriegen?! Man desinifziert das OP Gebiet (also eine Keimreduktion) und arbeitet mit sterilen Instrumenten. Nicht mehr und nicht weniger. Allerdings versucht man mit Antibiotikagaben das Risiko zu minimieren, man wird es aber nicht vollständig ausschließen können. Trotzdem gehört das Thema Infektion definitiv in jede OP Aufklärung!

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Öhm, wie ist es eigentlich, wenn man (wie ich) einen Distraktor in den Knochen (UK) eingebaut kriegt?

Damit hat man ja dann eigentlich einen wunderbaren Zugansgweg von der Mundhöhle direkt in den Knochen, und eine bakterielle Besiedelung des Kieferknochens ist nicht grade das, was ich mir unbedingt wünsche...

Liebe Grüße, Anna

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ich meine hier gelesen zu haben, dass der mundraum unmittelbar vor der op mit einer "ziemlich wirksamen" lösung durchgespült wird - heißt das vllt, dass die operateure zumindest versuchen, die mundhöhle "steril" zu kriegen ?

Per definitonem ist die Mündhöhle auch durch das Spülen nicht steril zu kriegen. Man sterilisiert OP Besteck ja auch nicht durch Spülen mit Lösungen ;-) . Aber ist auch nicht so wild, das Risiko einer KEimverschleppung ist leider da, aber natürlich nicht furchtbar groß. Ich habee übrigens nach meiner 2. OP (Plattenentfernung und 2. Kinnplastik) eine richtig schöne EInfektion im OP-Gebiet bekommen.

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:shock: oh gott, kathibaby, das klingt aber gar nicht gut!! hattest du dadurch mehr schmerzen, und ist es dann irgendwann von selber verheilt, oder gab es da eine spezielle behandlung?

und danke für die infos an alle... natürlich besteht immer das risiko einer infektion, aber das wäre ja zu überleben. hauptsächlich ging es mir darum, ob es dann möglich wäre, dass dies zu einer gehirnhautentzündung führt. aber euren infos nach also fast nicht möglich, da medikamente gegen diese erreger genommen werden, die dann zu einer gehirnhautentzündung führen würden?

liebe grüsse, stephany

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:shock: oh gott, kathibaby, das klingt aber gar nicht gut!! hattest du dadurch mehr schmerzen, und ist es dann irgendwann von selber verheilt, oder gab es da eine spezielle behandlung?

und danke für die infos an alle... natürlich besteht immer das risiko einer infektion, aber das wäre ja zu überleben. hauptsächlich ging es mir darum, ob es dann möglich wäre, dass dies zu einer gehirnhautentzündung führt. aber euren infos nach also fast nicht möglich, da medikamente gegen diese erreger genommen werden, die dann zu einer gehirnhautentzündung führen würden?

liebe grüsse, stephany

Also rein medizinisch betrachtet ist die Einschwemmung von Bakterien in das ZNS möglich, allerdings halte ich dieses Risiko durch die Antibiose für seeehr gering. Typischerweise gibt es doch eher Wundinfektionen und die werden dann ja auch behandelt.

Bei mir war es so, dass ich entlassen worden bin obwohl ich gesagt habe, dass am UK/Kinn irgendwas nicht in Ordnung ist und ich da "merkwürdige" Schmerzen habe. Chef war die letzten 2 Tage verreist und für die "Privatpatientin" fühlte sich dann niemand wirklich zuständig. Vorausgegangen ist dem Ganzen eine aufgetretene allergische (?) Hautreaktion am ersten postoperativem Tag nach der Penicillininfusion. Diese wurde dann unterbrochen und beschlossen dass das dann an Prophylaxe reichen würde. So bin ich dann also nach 1 Woche gegangen und 2 Tage später mit Fieber und geschwollenem Kinn da wieder im Chefsekretariat aufgeschlagen. Das wurde dann 14 Tage antibiotisch behandelt und zum Glück auch ohne weitere Komplikationen verheilt.

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