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Elmex

Lücken im UK schliessen

Ganz neu im Forum aber bereits über 12 Monate Zahnspangenträger bin ich gestern beim Bogenwechsel auf Folgendes aufmerksam gemacht worden: das Schliessen der von einer Extraktion stammenden Lücken (es fehlen beide 6er) im UK wird schwierig, da sich der Kieferknochen abgebaut hat???

Dazu vielleicht ein paar Hintergrundinfos: ich bin 35 und hatte im jugendlichen Alter bereits eine Zahnspange, bei der aber damals (ist 20 Jahre her) die Lücken nicht sauber geschlossen worden sind. Da zudem der Retainer zu früh herausgenommen worden ist, sind die Frontzähne im Laufe der Zeit wieder ein wenig zurückgewandert. Kurzum habe ich mich entschlossen im Winter 2006 (mittlerweile in der Schweiz lebend) eine neue kieferorthopädische Behandlung inkl. sauberem Lückenschluss zu starten - und nun die gestrige Info, dass die 7er nicht kerzengrade die jeweils über 5mm weite Strecke wandern können sollen :cry::roll: Fühle mich nun ein wenig komisch und stelle mir vor, dass die 7er am Schluss der Behandlung in gekippter Stellung stehen und ich da ewig Schmutznischen haben werde.

Hat jemand Änhliches durchgemacht? Was habt Ihr unternommen? Sollte ich alternativ über den Einsatz von Implantaten (künstliche 6er) nachdenken? Anderes?

Liebe Grüsse aus der Schweiz

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Hi!

Ja ich habe ähnliches durchgemacht. Mein erster 6er wurde gezogen als ich 17 war (wegen ungenügender Wurzelbehandlung -> Beherdung). Ich habe mich damals vor der Extraktion erkundigt welche Möglichkeiten es geben wird, die Lücke zu versorgen. Zwei Kieferorthopäden haben mir zu einem kieferorthopädischen Lückenschluss geraten. Dass ich nach der Extraktion ehebaldigst mit der Behandlung beginnen müsste wurde mir nicht gesagt und so habe ich (nicht wissend, dass die 7er und die 8er in die Lücke kippen werden) die Behandlung aufgeschoben. Einige Jahre später musste auch der zweite 6er im UK aus den gleichen Gründen wie der erste extrahiert werden. Einige Monate später begann ich eine KFO-Behandlung, die der reine Horror war (siehe www.bracket.at falls von Interesse). Jetzt habe ich ein Gutachten, in dem steht, dass die Entscheidung die Lücke kieferorthopädisch zu schließen eine Fehlentscheidung der Kieferorthopäden war, da man einen kieferorthopädischen Lückenschluss nur anstrebt, wenn ein zurückschieben der Frontzähne erwünscht ist (was bei mir aber nicht der Fall war). Ich hätte mir all den Horror ersparen können, wäre ich von den KFOs ehrlich beraten worden und hätte mir ein Implantat gemacht.

Die Situation ist jetzt jedenfalls so, dass die Zähne so stark gekippt sind, dass eine Implantatversorgung unmöglich ist. Da die Zähne ohne Orthoimplantate (Verankerungsplatten) ohnehin nicht aufgerichtet werden können lasse ich im Zuge der Behandlung mit Hilfe der Verankerungen auch die Lücken schließen. Ob der Lückenschluss erfolgreich sein wird, kann aber nicht mit 100%iger Sicherheit gesagt werden, da auch bei mir bereits ein Knochenabbau stattgefunden hat.

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