Lovely_Yola

Der Beruf Zahntechniker

50 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich ziehe es in Erwägung, eine Ausbildung als Zahntechnikerin anzustreben.

Doch einige Fragen schwirren mir da noch im Kopf rum, und zwar:

(vielleicht gibt es hier ja sogar einige Zahntechniker/innen, oder wenigstens jemand, der einen Zahntechniker kennt, oder Zahnärzte, die mit Zahntechnikern evtl zusammenarbeiten usw. ;) )

a) wieviel man in dem Beruf in etwa netto verdient

AUSBILDUNG und

später im BERUF

B) wie die Arbeitszeiten sind

c) wie man an so einen Beruf rankommt

d) ob der Beruf euch Spaß macht

e) die negativen Seiten in dem Beruf

und sonst noch alles mögliche, was ihr zu erzählen habt!

Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand was drüber erzählen kann :-)

Liebe Grüßle, Anna

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Hallo zusammen,

ich ziehe es in Erwägung, eine Ausbildung als Zahntechnikerin anzustreben.

Doch einige Fragen schwirren mir da noch im Kopf rum, und zwar:

(vielleicht gibt es hier ja sogar einige Zahntechniker/innen, oder wenigstens jemand, der einen Zahntechniker kennt, oder Zahnärzte, die mit Zahntechnikern evtl zusammenarbeiten usw. ;) )

a) wieviel man in dem Beruf in etwa netto verdient

AUSBILDUNG und

später im BERUF

B) wie die Arbeitszeiten sind

c) wie man an so einen Beruf rankommt

d) ob der Beruf euch Spaß macht

e) die negativen Seiten in dem Beruf

und sonst noch alles mögliche, was ihr zu erzählen habt!

Würde mich sehr freuen, wenn mir jemand was drüber erzählen kann :-)

Liebe Grüßle, Anna

Einen Teil der fragen sollte vielleicht beantworten

vorallem die Vergütung in BaWü. :-(

gruss

michael

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Komisch seit dem ich mit meiner Behandlung angefangen habe, schirrt mir das auch im kopf, als zahntechnikerin ne ausbildung zu machen, aber ich bin zu alt dafür.

naja man ist zwar nie alt für etwas neues, aber halt schwer, ihr wist was ich meine.

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Michael, danke für die Seite :-)

verdient man da wirklich so wenig in der Ausbildung? 330 Euro brutto im ersten Jahr? Das kann man ja grad vergessen.... :confused:

orkide, wie alt bist du denn (wenn man fragen darf)? Ich werde im August 23, dann bin ich auch nicht mehr die Jüngste für nen Ausbildungsstart!

Und meine beste Freundin ist 38 Jahre alt, sie hat zwar schon ne abgeschlossene Berufsausbildung, aber im Hotelfach und das will sie absolut nicht mehr machen, deshalb möchte sie im September nochmal ne neue Ausbildung anfangen!

In meiner Abendschule (die ich im Juli 07 erfolgreich abgeschlossen habe), waren sehr viele Leute in meiner Klasse, die über 25 (und einige über 30) waren, und mit diesem Alter ihre Mittlere Reife nachgeholt haben!

Für ne Berufsausbildung isses nie zu spät, und wenn du beim Arbeitgeber in spe gut ankommst, ein einigermaßen gutes Zeugnis vorlegen kannst, dann hast du gute Karten! Ich bin sowieso überzeugt davon, dass wenn man schon etwas an Lebenserfahrung hat, und bereits (auch wenn nur nebenjobmäßig in ein paar Betrieben gearbeitet hat), verfügt man über gewisse Kenntnisse, die kein 16-Jähriger Schulabgänger vorweisen kann!

Und dank Forum ;-) habe ich im zahntechnischen Bereich etliches Wissen gesammelt, was mir auch Vorteile im Vorstellungsgespräch bringen könnte!

Ich wollte eigentlich schon lange was mit "Zähnen" beruflich machen, aber ZFA (sagte sogar ein Berufsberater zu mir) könne ich grad vergessen, weil ich in dem Beruf so wenig verdiene, da werde ich immer auf eine zweite Person (sprich Partner) angewiesen sein, wenn ich ein einigermaßen nicht zu sparsames Leben haben möchte.

Aber wenn ich so lese, verdient man als Zahntechnikerin ja auch nicht mehr :confused::cry:

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Hab ja auch schon ausbildung und berufserfahrungen hinter mir,

aber ich wollte auch mal wieder was neues machen,

und zahntechnik hatte ich immer irgendwie im hinterkopf, jetzt ist es wieder am aufblühen:))

ich dachte auch man verdient da gut, :((

mal schaun vielleicht mach ich auch was ganz anderes, bin kurz über 30:))

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Hallo,

ich habe damals eine Ausbildung als Zahntechnikerin angefangen.Damals war es schon so das man in der Ausbildung sehr wenig bekam. Ich glaub bei mir waren es im ersten Jahr 240 DM . Später dann ists auch ehr wenig.

Kreativ ist dieser Beruf allemal.

Die Arbeitszeiten sind denen einer Zahnarztpraxis ähnlich, allerdings sind auch hier Überstunden gefordert.

Für eine Ausbildung ist man nie zu alt!!!

lieben Gruß

Tanja

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Hallo,

Für eine Ausbildung ist man nie zu alt!!!

lieben Gruß

Tanja

Doch, z.B. ne Bankausbildung geht nur bis 23. Danach nehmen sie dich nicht...

Mit den Zahntechnikern kenne ich mich nicht aus.

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Na ja, ich meinte ja auch nur wenn man den Willen hat...

Das es hier und da Berufe gibt wo eine Ausbildung in späteren Jahren nicht mehr möglich ist kann ja sein. Und mir ist auch klar, je älter desto schwieriger ist es einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Aber versuchen kann man es ja!

lieben Gruß

Tanja

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Doch, z.B. ne Bankausbildung geht nur bis 23. Danach nehmen sie dich nicht...

Mit den Zahntechnikern kenne ich mich nicht aus.

Das mit dem Alter ist Diskreminierend.

Es kann sein, das die meisten Banken niemanden nehmen älter 23,

aber das muss nicht der Fall sein, denke wenn man jemanden überzeugen kann

und passende Voraussetzungen mitbringt, dann klappt das auch.

Ein Gesetz das das vorschreibt gibt es nicht.

gruss

michael

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Ja , da sag ich auch geschwindt, wie es um den Berufsstand steht:

Hätte ich heutzutage die Wahl einen Beruf zu wählen, wäre es wahrscheinlich nicht mehr im Dienstleistungsbereich. Fabrik, Büro, Aushilfskraft ( Spielball), Produktion, auch als Ingenieur wird einem viel Sahne um den Mund geschmiert und man funktioniert am Ende doch nur noch.

Die Zahntechnik ist ein Knochenjob, wo man wenig verdient, weil die Gesundheitsindustrie sich abkrallt, was sie braucht und die Arbeitskräfte, die in die Gesundheit der Leute ihre Arbeitskraft investieren, bekommen nur sehr wenig. Da sieht man die Ungerechtigkeit des Handwerks an dieser Stelle. Das Ausland darf auch viel billiger produzieren, egal wie die Quallität ist und ob ein Certifikat vorliegt. Die deutsche Regierung fördert auch nicht die marktwirtschaftliche Lage, indem sie die Einfuhrzölle an dieser Stelle erhebt. Dadurch wird der echte Arbeiter zum Knecht der Nation. Das meine ich ehrlich, wie man es vor kurzem auch mit den GDlern erfahren hat. Für gute , sichere Arbeit gibt es in diesem Raubkapitalismus nicht mehr die wirkliche Verwirklichung, sondern ein flexibelsein für Arbeitsmarktlücken, die augenblicklich irgendwie geschlossen werden sollen.

Der Beruf Zahntechniker ist wirklich hier in diesem Land am Aussterben, weil es nichts mehr an Geld gibt für individuelle prothetische Grundversorgung. Der Lehrlingslohn ist wirklich so gering. So gering, dass die Lehrlinge auf die Idee kommen einen 2. Job anzunehmen und wenn es das Wochenende ist.

Die zahntechnik ist momentan nur erschwinglich, erbaulich, weil es noch die Privatpatienten gibt, die Vollkeramik haben wollen, oder auch auf Ratenzahlung eingehen. Als Zahntechniker hat man da noch ein Leben, wo positive Momente da sind. Am besten beim Zahnarzt arbeiten und nicht im Meisterbetrieb, wo man nichts mehr verdient. Da die Zahnärzte aber auch nicht blöd sind, also auch gute Geschäftsleute sein müssen, da sonst alles den Bach runter geht, lassen sie auch gerne Leute bezahlte Praktikas machen oder Minijober arbeiten. Die Tricks gehen eine zeitlang gut, bis die Qualität nicht mehr stimmt und dann hat der Zahnarzt mit seinem Ruf ein Problem. Es kommt wirklich auf die Konditionen an, wie man vertraglich abgesichert ist. Aber vom Lehrling zu einem guten Techniker zu werden dauert einfach lange und hat mit Berufserfahrung zu tun. Der heutige Mensch will gleich Geld verdienen und ist ungeduldig. Die Leistung ist aber nach wievor wichtiger für den Betrieb und erst dann kommt die Auszahlung für den Angestellten. Da kann man als Angestellter nur sagen: Da ham wer ja nochmal Glück gehabt gutes Geld für gute Arbeit zu bekommen.

Also ich rate ab in diesen Beruf einzusteigen. Dazu müsste er erstmal tariflich flächendeckend angepasst sein und die Regierung müßte dafür sorgen, weil es gerade ein Gesundheitsberuf ist, eine gesetzliche Regelung einführen, die zur gerechten Lohnauszahlung führen. Angemessen zum einen und sozialverträglich, wie es mal ein Gesundheitsminister so zynisch, fresch gesagt hat. Gruß matteo

Sven dir wünsche ich alles Gute zu deinem neuen Gesicht. Du scheinst es ja auch schon schön zu genießen.

Also als besonderer Hinweis meine ich, braucht man viel Optimismus und viel Ausdauer und dann hat man auch hier viel Erfolg. Aber wie in allen Bereichen verkaufen sich die einen besser als die anderen und kriegen mehr geld, als die die einfach ihre Arbeit erledigen und nicht soviel Trarar machen. Es ist natürlich viel besser beides zu können. Denjenigen kenne ich aber überhaupt nicht:lol:

Diese Arbeit hat mit viel Überstunden zu tun, wenn es gut läuft. Dann gibt es viele gesundheitliche gefährliche Feinstäube und Chemikalien, die gesundheitliche Gefahren in sich bergen. Wer Stahlmodellguß herstellt hat ganz besonders auf diese Minispäne zu achten, egal ob er eine Luftabsaugung anhat oder eine Mundmaske anhat. Bei Gold mit all den legierungszusätzen verhält es sich ähnlich.

Wer Zahntechniker werden will braucht die Ruhe und kann nicht ständig Romane erzählen, da ihn die Arbeit einspannt. Konzentration ist da sehr wichtig. Formgefühl braucht man viel, weil es später ja ein harmonisches Ergebnis geben soll. was auch verkauft werden soll. Natürlich nicht Note 1 sondern gutes Mittelfeld, wie es die Konkurrenz auch macht. man glaubt gar nicht, wer da wem auf die Finger schaut. Man sitzt ja den ganzen Tag auf seinem Stuhl, also sollte die Wirbelsäule fit sein für den Beruf.

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Hallo Alex

ich danke dir für deinen Bericht über den Zahntechniker-Beruf.

Eigentlich wollt ich das mit dem Minilohn bei bescheidenen Arbeitszeiten auch schreiben, nur hatte ich nicht soviel Hintergrundwissen wie du, also hab ich es lieber dir überlassen.

Ich hoff mal das die Zeiten für Dienstleister mal irgendwann besser werden, den mit der Bezahlung kann keiner Leben.

Und wenn dann mehr schlecht als Recht.

Was vielleicht noch fehlt in deinem Bericht, sind die vielen Zahntechniker die auf der Strasse stehen und auf einen neuen Job warten.

LG Sven

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Leute ich will hier keine Diskussion vom Zaun brechen da es hier eigentlich um was grundlegend anderes geht aber:

Wieso wird immer alles Pauschalisiert? Ich bin Selber Dienstleister und kann mich absolut nicht beschweren: Sehr viel Spaß (das wohl auch wichtigste an einem Beruf), Arbeitszeiten naja die sind Besch**** aber das hab ich ja vorher gewusst, Und die Knete stimmt ich kann mich zumindest net beschweren...

Also Jungs net alles über ein Kamm scheren Bitte...

Thanks,

Liebe Grüße

Chris

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Hallo Sven, genau das wäre auch noch zu erwähnen. Diese zahntechniker, die ihren beruf solide erlernt haben, solten sich auch Gedanken über eine aktualisierung ihres Wissens machen, denn in kürzester Zeit haben sich die alten Techniken verabschiedet und man gehört schnell zum alten Eisen. Mit dem heutigen tage habe ich mein altes Arbeitsverhältnis gekündigt, gerade weil ich keine Zukunft mehr gesehen habe. Es war ja kaum noch Arbeit da. Der Chef ist leider auch kein guter Geschäftsmann, was auch noch gegen ihn gesprochen hat.

Nun kann ich beim Zahnarzt arbeiten und sehen, wie da Geld verdient wird und zwar mit neuester Technologie. Ich habe während meiner Tätigkeit im alten Labor gesehen, wer sich bei uns beworben hat und kann mit Sicherheit sagen, dass diese Arbeitsbranche die Arbeitslosen vor sich her schiebt, gerade weil man nicht in der Lage ist, auch als Betrieb diesen Leuten die neue Technik näher zu bringen. Dann ist auch klar, dass diese einfachen Dinge, wie Kunsstoffprothesen, Modellguß, Edelmetallbrücken im Ausland gefertigt werden. Denn da wird es wirklich für einen Apfel und ein Ei produziert. Da verdienen die Leute aber auch weniger und kommen immer noch besser über die Runden, als bei uns im Innland. Die unangenehme, alte Technologie dürfen da auch die im Ausland machen. Der sogenannte Geist, alles ist gerecht und jeder kann dran teilhaben führt zu diesen nicht kritischen Standpunkten.

Wenn man nun als Dienstleister in der Musikbranche arbeitet, in dem Fall Lichttechnik, ist das ja ein Bereich, wo jeder gerne Geld für diese Unterhaltungsindustrie ausgibt, da fließt also die Geldquelle einigermaßen. Ich hab auf der Messe hier in Frankfurt gearbeitet und von den Lichttechnikern auch andere Sachen gehört, da bin ich also gar nicht neidisch drauf. So sieht es doch bei den Zähnen anders aus. Viele gehen schlecht mit ihren Zähnen um und erwarten eine Restaurierung der Zähne ohne viel Geld ausgeben zu müssen. Diese Blindäugigkeit zeigt doch, dass viele geistig umnachtet sind und das für sie eine peinliche Zusatzbelastung ist. Würde der Mensch besser aufgeklärt, wie er gesamtgesundheitlich lebt, würde er nicht vom Geld ausgehen, sondern von seiner Gesundheit.

Wenn ich das näher betrachte trägt man ja auch gerne eine rosa Brille, die einem die Zustände gefälliger erscheinen lassen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Nägel wieder locker werden. Gruß matteo:lol:

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Also Leute, am besten studieren und KFO werden...

Dann gibt es Kohle ohne Ende :wink:

Nur 6 Jahre studium, und dann noch 2-3 Jahre zusaetzliche Ausbildung zum KFO - wer haelt das schon aus? :lol:

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Hallo Nele,

es geht eigentlich nicht um das Zuhören bei der Sache. Vielmehr geht es um das Vormachen, Vorleben. Wenn diese Dinge gut abkopiert werden, dann wird derjenige auch die Vorteile verspüren.

In der heutigen Zeit wird ja so angeprießen, man soll, weil ja die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt so stark ist auch sehr auf sein Äußeres achten. Fakt ist, dass sich das wirklich durchgesetzt hat. Das viele Bürger kritischer zu sich selbst geworden sind. Mag sein, dass die Werbeindustrie das Geschäft ganz gut mitankurbelt, im Vergleich zur Frau sind die Männer auch stark dabei und pflegen sich vermehrt. Diese Schicht der Menschen meine ich aber gar nicht, die wissen ja schon, wie mans anstellen muß. Es geht um die Menschen, die gar keinen großen Sinn mit Veränderungen an sich zu tun haben. Sie verändern sich nicht, weil sie keinen Sinn drinn sehen. Nach dem Motto, so wie Gott sie schuf soll es auch weiterhin so bleiben. Es geht aber echt um eine Erkenntnis, das Bessere weiterhin anzuwenden und vorzuleben. Außerdem käme vielleicht der Sinn auf, dass es von ihnen selber ist, was ihnen Kraft gibt und nicht einfach nur durch die Werbetrommel vorgegaukelt wird. Kein Wunder wenn man dadurch kein Gefühl des Selbst entdeckt sondern immer den Eindruck hat es käme nur von den Anderen. So ist das dann auch mit dem Selbstvertrauen.

Gruß matteo

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Ich kenne die Hintergründe zwar nur lückenhaft, komme aber aus einer Zahntechniker-Familie.

Mein Großvater hatte ein eigenes Labor und seinen Meister, mein Vater hat bei ihm gelernt und ist auch Zahntechniker.

Die gesundheitlichen Folgen von 40 Jahren Zahntechnik, sind bei ihm jetzt in Form einer absolut ruinierten Gesundheit zu sehen.Kaputte Lunge, diverse Hautkrankheiten, allerdings will er das so nicht wahrhaben.Da meine Großeltern damals aber über einen Tennisplatz und einen Pool verfügten, gehe ich stark davon aus, dass die Situation der Zahntechnik heute nicht mehr mit der von damals zu vergleichen ist.Mein Opa hat dazu noch ne gute Rente und beschwert sich daher auch nicht.

Über meinen Vater kann ich nur sagen, dass er ein äußerst guter Zahntechniker ist.Er ist nicht nur schnell, sondern auch noch verdammt gut!

Das sieht man noch heute an Arbeiten, die er vor fast 20 Jahren gemacht hat. Sie passen perfekt und zwar auch zu ihrem jeweiligen Besitzer!

(Sie sehen genauso aus wie die echten und halten!;-) So sollte es sein!)

Der Punkt ist, wie ja schon angesprochen, das man für harte, aufwendige Arbeit schlecht bezahlt wird.Und das geht an die Substanz.So war es jedenfalls bei meinem Vater.

Dazu kommt noch die Ironie das man noch nicht mal gut sein soll!

Für viel Geld, bekommen die meisten Patienten, nur mittelmäßigen Scheiß, obwohl viel besseres möglich wäre!

Momentan arbeitet mein Vater wieder als Zahntechniker und hat jetzt schon wieder die Schnauze voll...

Ich würde mich nach was anderem umschauen.

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Handwerk hat bekanntermaßen in Deutschland schon lange keinen goldenen Boden mehr.

Aber ab und an kann man sich hier gute Anregungen für Traumjobs holen....vorausgesetzt man ist auch ein harter Knochen:lol:

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Hallo Kermi,

wie meinst du das denn mit dem harten Knochen? Kannst du etwas näher, konkreter werden? Gruß matteo:-P

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Hi matteo,

bezieht sich auf die äußerst interesannte, aber geschlossene Diskussion zum Thema "Moderatoren und..."

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moin,

bezieht sich auf die äußerst interesannte, aber geschlossene Diskussion zum Thema "Moderatoren und..."

soll ich noch mal aufmachen, damit du dort näheres über deinen traumberuf erfahren kannst? ;-)

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Morgen,

nicht nötig, hab schon gegoogelt und als truck loader + Sattelzugfahrer reicht die körperliche Konstitution leider nicht aus....mal sehen, vielleicht erstmal ein Praktikum:wink:

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mal sehen, vielleicht erstmal ein Praktikum:wink:

sach bescheid - ich kenne da jemanden, bei dem ne praktikantenstelle frei wäre.

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Danke für eure Beiträge über den Beruf, besonderen Dank auch an matteo für den ausführlichen Beitrag!

Aber nachdem was ich so gelesen hab, ist der Beruf wohl doch nichts für mich.

  • Ich möchte nichts kaufmännisches machen - weil ich kaufmännisch nicht begabt bin,

  • nichts naturwissenschaftliches - weil ich nach meiner Ausbildung als BTA feststellen musste, dass das auch nicht mein Traumberuf ist,

  • keinen typischen "Männer"beruf, wo man körperlich hart arbeiten muss,

  • und keinen Beruf, in dem man nur sehr wenig verdient, wie z.B. Friseurin, Arzthelferin, und -wie ich nun feststellen musste- auch Zahntechniker.

Was gibt es denn dann noch für Berufe????

Weiß da jemand was????

Habe "nur" Mittlere Reife, aber die hab ich ziemlich gut bestanden.

Für Vorschläge bin ich sehr dankbar,

LG Anna

P.S. Ich hab u.a. in Deutsch ne 1, ich korrigiere ja auch nebenjobmäßig Texte von einem Schriftsteller, würde sowas liiiiiieeebend gern hauptberuflich machen.

Ich schreibe auch selbst Texte, nur wäre mir das als Hauptberuf zu unsicher, kein geregeltes Einkommen zu haben.

Da gibt es ja den Beruf "Lektorin", aber da braucht man Abitur und muss dann Geisteswissenschaften studieren, wäre bei mir mit -im August- 23 Jahren zu spät. Dann gibt es ja noch Jounalistin, nur muss man dazu auch studieren. :-(

Aber gibt es da vielleicht einen Ausbildungsberuf oder sowas?

( Im gewissen Büroberufen muss man ja auch Briefe aufsetzen, aber Büro hat immer mit kaufmännisch zu tun, und ich war mal auf ner kaufmännischen Schule und hatte in Rechnungswesen immer ne 5 *schäm*. War aber auch meine einzigst schlechte Note. )

Wahrscheinlich kennt ihr euch da auch nicht so richtig mit aus, aber wollte nur mal nachfragen, vielleicht ist ja jemand dabei, der mir nen guten Tipp geben kann. Sollte mich jetzt nämlich bald mal bewerben, bloß weiß ich um Himmels Willen nicht wo :-P;-)

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