tomtom

Wie ich hoffentlich wieder zu einem vernünftigen Gebiss komme ...

180 Beiträge in diesem Thema

Nachdem ich hier im Forum schon einige interessante und informative Spangengeschichten gelesen habe will ich nun auch meine Geschichte hier einstellen.

Kurz erst mal zu meiner Person. Ich bin 42 Jahre alt und komme aus der Nähe von München.

Ich hatte schon in meiner Kindheit eine feste Zahnspange für 8 Jahre. Im Verlauf der Behandlung wurden damals alle vier 4er gezogen und die Lücken geschlossen. Bei der damaligen Behandlung hatte ich auch alles mitgenommen, was die kieferorthopädische Kunst zu bieten hatte. Headgear, Gummis längs und quer, alles war vertreten und irgendwann war die Behandlung abgeschlossen und es hat alles recht gut ausgesehen. Bis dann - sich alles verschlechterte.

Da ich mit meiner Behandlung schon begonnen habe fängt das Ganze mit einem Rückblick an. Heute also der Beginn im August 2007:

August 2007

Nachdem ich vor gut 1 ½ Jahren mal von meiner Zahnärztin gefragt wurde, ob bei mir schon mal eine kieferorthopädischen Behandlung gemacht worden ist wurde mir zum ersten Mal bewusst, dass mein Gebiss eigentlich nicht mehr richtig passt und dass der Unterkiefer zu weit vorne steht. Im Laufe der nächsten 18 Monate musste ich dann feststellen, dass sich der Biss immer weiter verschlechtert hat, so dass ich kleine Sachen gar nicht mehr richtig abbeißen kann. Außerdem ist mir mal bei einem Profilfoto von mir aufgefallen, dass bei mir der Unterkiefer inzwischen genaz schön vorspringt.

Es war also an der Zeit, einen Kieferorthopäden aufzusuchen. Nach einigen Recherchen im Internet habe ich mir eine KFO ausgesucht, deren Praxis nicht allzu weit von meiner Arbeit entfernt ist. Bei meinem ersten Beratungsgespräch hat sich herausgestellt, dass meine erstmalige Zahnbehandlung den Platz für die Zunge zu weit eingeschränkt hat und diese in den letzten Jahren in Ihrem Freiheitsdrang meine unteren Zähne nach vorne geschoben hat. Mit einer einfachen Behandlung, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte, ist es hier aber leider nicht abgetan. Denn man könnte zwar die unteren Zähne wieder zurückschieben, aber das Problem – der zu geringe Platz für die Zunge – ist damit nicht gelöst. Hier macht eine operative Vorverlagerung des Oberkiefers mehr Sinn. Danach werden die geschlossenen Zahnlücken von meinen Eckzähnen, die bei der ersten Behandlung dran glauben mussten wieder geöffnet (unten sind diese eh schon wieder da) und diese neuen Lücken müssten dann mit Zahnimplantaten wieder geschlossen werden.

SCHOCK !!!!!

Ob ich mir das antun will? Durch meine Internetrecherchen war mir bekannt, dass es sich hier nicht um eine kleine Operation handelt. Das musste sich erst einmal setzen.

Wir haben erst einmal vereinbart, dass ich mir – Behandlungswille vorausgesetzt – einen Termin zu einer Bestandsaufnahme ausmachen werden.

September 2007

Inzwischen ist ein Monat seit meinem ersten Gespräch vergangen und mir sind noch weitere Störfaktoren mit meinem Gebiss aufgefallen:

• Meine Backenzähne schließen nicht mehr ab, es ist ein Spalt von 2 mm zwischen den Kiefer

• Meine Eckzähne zeigen schon einige Verschleißspuren durch die ungewohnte und zu hohe Belastung (beide Kiefer treffen sich genau an den Eckzähnen)

• Kleine Dinge abbeißen geht nicht mehr

• Sprachlich neige ich zum Nuscheln

• Diese Dinge sind morgens stärker als Tagsüber.

Deshalb habe ich mich zu dem nächsten Schritt, der Bestandsaufnahme entschlossen. Im nachfolgenden Gespräch habe ich dann noch das Thema angesprochen, dass meine Sprache morgens schlechter ist. Ergebnis: Das kommt daher, dass ich tagsüber den Kiefer mit der Unterkiefermuskulatur nach hinten ziehe, was zu einem höheren Verschleiß an den Kiefergelenken führt. Diesen Verschleiß kann man an den Röntgenbildern schon erkennen. Auf meine Bemerkung hin, dass eine OP für mich an letzter Stelle steht kam die Antwort, dass es hier nicht allzu viele Alternativen gibt. Mir wurde von ihr auch ein Kieferchirurgen in Augsburg empfohlen, der sehr gut sein soll. Nächsten Monat wird dann der Behandlungs- und Heilkostenplan durchgesprochen.

In der Zwischenzeit habe ich mir Termine bei einer weiteren KFO ausgemacht, um eine weitere Meinung zu einer Behandlung einzuholen. Diese Praxis ist mir auf den ersten Blick unsympatisch (in Gegensatz zu deren Internesite), denn erst einmal war es nicht möglich dort anzurufen (interne Schulung) und dann war da noch eine solch blöde Daueransage in der Warteschleife, dass man hier am liebsten gleich wieder auflegen will. Vor Ort wurde mir dann auch gleich mitgeteilt, dass ein Beratungsgespräch nicht von der Krankenkasse bezahlt wird und ungefähr 50-60€ kostet. Bei meiner ersten KFO war dieses umsonst. Also hier lasse ich wahrscheinlich keine Behandlung durchführen.

Auch ein Termin bei dem empfohlenen Kieferchirurgen habe ich vereinbart, um mir auch dessen Meinung einzuholen.

Fortsetzung folgt....

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Dieser Teil ist leider etwas lang geworden, aber in dem Monat hat sich auch sehr viel ereignet.

Und so ging's weiter.

08.10.07

Heute habe ich meinen Temin zur Durchsprache des Behandlungsplans. Ich muss zugeben, dass in den letzten Tagen meine Gedanken ganz schön Karussell gefahren sind. Inzwischen habe ich mir schon so meine Gedanken gemacht, wie denn die Behandlung ablaufen könnte und dazu habe ich mir dann Informationen aus dem Internet besorgt. Das war vielleicht ein Fehler, aber gegen meine Neugier komme ich halt nicht an. Und so geistern schon verschiedene Vorstellungen von der zu erwartenden Behandlung in meinen Kopf herum. Deshalb bin ich schon ganz schön nervös und flattrig, was davon realisiert wird. Wahrscheinlich ist deswegen auch mein Blutdruck zu hoch. Vor allen Dingen werde ich permanent an den Umstand der schlecht stehenden Kiefer erinnert, da ich immer mit der Zunge zwischen den Zähnen bin.

Ergebnis der Behandlungsdurchsprache:

- Der Unterkiefer wird nur wenig bearbeitet, die Lücken bleibt erst einmal bestehen.

- Es wird versucht, die unteren Schneidezähne etwas aufzurichten. Genaueres wird dann in Absprache mit dem Kieferchirurgen geplant.

- Mindestens der Weißheitszahn oben rechts muss raus, da dieser zu weit hinten sitzt.

- Evtl. müssen auch die beiden unteren Weißheitszähne auch raus, da diese nach Abschluss der Behandlung kein Gegenstück mehr haben und dadurch wahrscheinlich zu stark nach oben wachsen würden, was zu Komplikationen führen kann.

- Die Zähne im Oberkiefer werden in Absprache mit dem Kieferchirurgen in die richtige Position geschoben.

- Mit dem Kieferchirurgen muss abgesprochen werden, wie der Oberkiefer abgetrennt und wieder angebracht wird. Evtl wird dieser auch noch in der Mitte gespalten und noch etwas mehr Platz zu schaffen.

- Die Behandlungsdauer beläuft sich auf ca. 2 Jahre. Davon ist ein Jahr Vorbereitungszeit, dann wäre Ende 2008 die Operation und danach erfolgt das Feintuning. Zum Schluss wird das Ganze mit einem Permanentretainer gesichert.

- Die Kosten inkl. Keramikbracketts für die Vorderzähne belaufen sich auf ca 1400 €.

- zunächst muss dann das gesamte Gebiss überprüft werden, es darf keine Karies da sein und auch die Füllungen müssen sich ein einem einwandfreiem Zustand befinden.

Das Ganze spukt immer noch gewaltig in meinem Kopf rum. Irgendwie kann ich heute nur schwer einen klaren Gedanken fassen. Soll ich’s machen lassen oder nicht? Einerseits ist es schon eine arge Schinderei, andererseits könnten die Auswirkungen auf mein Gebiss auch nicht so toll sein. Bis jetzt tendiere ich immer noch dahin, das Ganze machen zu lassen.

09.10.2007

Gestern Abend bei der Heimfahrt in der U-Bahn habe ich mich ganz spontan dazu entschlossen, die Behandlung durchzuziehen. Einfach auch um den Kopf wieder frei zu bekommen. Leider sind dann in der Nacht die Gedanken zu dem Thema doch wieder in meinem Hirn Karussell gefahren. War halt wieder eine kurze Nacht.

Heute hatte ich dann den Temin bei der anderen KFO. Fazit: Aboluter Reinfall. Hier würde ich mich auf keinem Fall behandeln lassen. Mein erster Eindruck von der Terminabsprache hat sich hier absolut bestätigt.

Ich war pünktlich auf die Minute da. Nachdem der Fragebogen ausgefüllt wurde hieß es dann – Warten. Nach mir kam eine Frau mit 2 kleinen Kindern. Diese wurden dann vor mir auch noch drangenommen. Die anderen Wartenden – eine Frau, die die ganze Zeit am Handy hing und ein Herr – machten auch eher den Eindruck der „Reichen und Schönen“, die sich hier das Gebiss aufpolieren ließen. Anscheinend wird man hier als ordinärer Kassenpatient zweitklassig behandelt. Nach 40 Minuten Warten hat es mir dann gereich tund ich bin wieder gegangen. Dem Mädel an der Rezeption war das egal. Anscheinend ist man hier nicht auf neue Patienten angewiesen. Und da ich die Beratung auch noch selber hätte zahlen müssen wollte ich mein Geld hier nicht anlegen. Denn das alles hinterließ bei mir einen solchen negativen Eindruck, dass ich insgeheim Zweifel an der fachlichen Kompetenz der Ärztin hatte und Ihre Diagnose dann auch nicht mehr ernst genommen hätte.

11.10.07

Heute ist der nächste große Temin, die Besprechung beim Kieferchirurgen in Augsburg. Wieder mal hatte ich eine verdammt kurze Nacht (eingeschlafen gegen 01:00, munter wieder gegen 04:15). Deshalb bin ich auch eher ins Büro gefahren (ich war schon um 06:20 an meinem Arbeitsplatz) und ab Mittag hänge ich rum wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Außerdem gehen mir schon wieder alle möglichen Behandlungs-Szenarien durch den Kopf: Oberkiefer-Vorverlagerung: OK, dass das kommt ist klar. Gaumennahterweiterung? Könnte kommen, wäre aber besser, wenn man das mit in die OP integriert. Unterkiefer? Bimax? Wäre denkbar, aber darauf habe ich echt keinen Bock! Scheiß Gedanken. Der Kopf wirkt leer, im Bauch ist seit Stunden ein mulmiges Gefühl und die Zeit vergeht einfach nicht. Zu Glück hatte ich eine Besprechung, da wurde ich abgelenkt und konnte auch wieder mal klarer denken.

14:30 Termin beim Kieferchirurgen in Augsburg. Mein erster Eindruck: Die Praxis ist super organisiert und sehr ansprechend. Nach dem obligatorischen Fragebogen bin ich auch gleich innerhalb von ein paar Minuten in einem Sprechzimmer gelandet. Der Kieferchirurg hatte sich auch schon im Vorfeld über meine Situation informiert und hat dann nach einer Überprüfung meines Gebisses und dem dazugehörenden Umfeld sehr ausführlich und verständlich erklärt, was wir hier machen können. Im Grunde genommen war es nahezu die gleiche Behandlung, die auch schon meine KFO vorgeschlagen hat:

- Die noch vorhandenen 3 Weisheitszähne müssen als erstes raus

- Danach werden die Zähne in eine ungefähre Form gebracht, Dauer ca. 1 Jahr. Dabei werden die beiden Lücken im Unterkiefer vergrößert, indem die Backenzähne etwas nach hinten verschoben werden

- Nach einem Jahr ist dann die Oberkiefervorverlagerung. Diese Operation wird im Krankenhaus in Augsburg durchgeführt. Anschließend muss ich für 3-8 Tage (je nach Genesungszustand) im Krankenhaus bleiben.

- Nach der Operation werden die Kiefer für ca. 1 Woche miteinander verdrahtet, so dass ich den Mund für diese Zeit nicht öffnen kann. Anschließend werden Gummis eingesetzt, die dann die Kiefer in die richtige Position zueinander halten sollen. Diese bleiben für ca. 4-6 Wochen angebracht.

- Nach dieser Aktion wird dann das Feintuning gemacht, bei dem die Zähne in ihre endgültige Position geschoben werden.

- 6 Monate nach der OP werden die Metallplättchen entfernt, die bei der OP eingesetzt werden. Bei dieser Gelegenheit können im Unterkiefer gleich die Anker für die Implantate eingesetzt werden.

- Nach weiteren 6 Monaten sollte dann die Behandlung abgeschlossen sein.

Es wäre natürlich möglich, den Unterkiefer etwas zu verkleinern, die Zunge zu verkleinern und den Unterkiefer zu verlagern, aber der Nutzen stände in keinem Verhältnis zum Aufwand. Der Meinung bin ich auch. Weiterhin muss ich damit rechnen, dass der Oberkiefer bis zum Nasenbereich für einige Zeit gefühllos sein wird. Dies gibt sich im Lauf der Zeit, aber es kann bis zu einem Jahr dauern, bis das Gefühl wieder komplett da ist.

Mögliche Konsequenzen, wenn man jetzt nichts macht:

- Die Backenzähne sind bereits etwas verdreht. Diese Drehung wird sich verstärken.

- Der Biss und die Sprache werden noch schlechter werden. Besser wird von alleine nichts mehr.

- Es ist damit zu rechnen, dass die beiden Eckzähne im Unterkiefer irgendwann umfallen und ausfallen werden, da diese von der Zunge zu stark belastet werden

- Der Verschleiß der Zähne wäre überdurchschnittlich hoch.

- Die Zusatzkosten für die OP belaufen sich auf ca. 500 €.

Insgesamt war das eine sehr gute und fachkundige Beratung. Der Kieferchirurg hat er meine Zweifel inzwischen ausgeräumt und ich werde das alles durchziehen. Am besten war dann das Gefühl, wie ich aus der Praxis wieder rausgegangen bin. Endlich wusste ich genau, was mich erwartet. Jetzt brauch ich mir keine weiteren Gedanken machen. Das war richtig befreiend.

Zu Hause angekommen habe ich gleich bei meiner KFO angerufen und einen Temin für Dienstag, den 16.10.07 ausgemacht. Da wird dann das weitere Vorgehen abgestimmt.

16.10.2007

Heute hatte ich um 08:30 einen erneuten Termin bei meiner KFO zur weiteren Abstimmung. Die Unterlagen sind schon vor einer Woche an die Krankenkasse geschickt worden. Also kann ich mit einer Antwort schon in 2-3 Wochen rechnen. Ansonsten müssen zum Beginn der Behandlung die Weisheitszähne raus und das Gebiss überprüft werden. Im Grunde genommen stehen die Zähne im Augenblick gar nicht so schlecht, auch in Hinblick auf die zu erwartende Oberkiefer-Vorverlagerung. So muss also nicht zu viel verschoben werden. Im Oberkiefer werden die kleinen Lücken, die sich zwischen den Zähnen gebildet haben geschlossen. Meine KFO wird versuchen, die beiden Zahnlücken im Unterkiefer zu vergrößern, indem Sie die Vorderzähne etwas nach außen schiebt und die Backenzähne etwas nach hinten schubst, aber mehr als 1 mm pro Seite wird Sie dabei mit den Backenzähnen nicht schaffen.

Der nächste Schritt ist also die Überprüfung des Gebisses (Termin 24.10. bei meiner Zahnärztin) und die Entfernung der Weisheitszähne.

17.10.2007

Ich war heute bei meiner Zahnärztin um die weiteren Behandlungsschritte mir ihr durchzusprechen. Ergebnis: Sie wird sich erst einmal mit der KFO in Verbindung setzen, ob nicht 2 Backenzähne erst mit Kronen überzogen werden müssen, da diese schon sehr große Füllungen haben und hier die Gefahr besteht, dass die Zähne bei zu großen Zugbelastungen zerbrechen könnten. Weiterhin sollten wir etliche Füllungen erneuern und durch Kunststoff-Füllungen ersetzen. Aber da muss ich bei meinem nächsten Termin erst noch einmal nachfragen, ob dies zwingend notwendig ist, da einige der Füllungen erst 2 Jahre alt sind.

Jedenfalls habe ich schon mal die nächsten Termine:

24.10. Füllungen im 1. Quadranten erneuern

30.10. Füllungen im 2. Quadranten erneuern

07.11. Extraktion der 2 Weisheitszähne rechts

20.11. Füllungen im 3. Quadranten erneuern

21.11.Füllungen im 4. Quadranten erneuern

28.11. Extraktion des Weisheitszahns unten links

Kosten: ca 350.-- € für 5 Kunststoff-Füllungen. Ein genaues Angebot wird noch erstellt.

24.10.2007

Heute stand mein erster Zahnarzttermin an. Dabei wurde die Füllung von 17er erneuert, nachdem sich dort Karies unter der Füllung (!) gebildet hat. Das war wahrscheinlich das letzte Mal, wo man an diesem Zahn etwas füllen konnte, denn der Zahnschmelz ist inzwischen recht dünn und die Füllung geht schon bis unter das Zahnfleisch. Wahrscheinlich ist das einer der Kandidaten für eine Krone.

29.10.2007

Heute Abend habe ich dann einen Anruf vom Kieferchirurgen bekommen. Ich habe ihm meine Bedenken geäußert, dass es wegen meiner Schlafapnoe und dem damit verbundenen Einsatz des CPAP-Geräts zu Problemen mit dem operierten Kiefer kommen könnte und ob überhaupt wegen der Atemmaske eine solche Operation möglich sei. Er entgegnete, dass wegen der Schlafapnoe die Operation noch wichtiger wäre, um die Atemwege zu verbreitern. Evtl. müssten wir auch noch den Unterkiefer auch gleich mit operieren, um noch mehr Platz zu schaffen. Meine Bedenken, dass wegen dem Druck, den die Atemmaske auf die Kiefer ausübt sich diese wieder verschieben könnten (ich dachte da eher an den Zeitraum direkt nach der OP) hat er zwar bestätigt (er dachte aber eher an die langzeitlichen Folgen), aber dem könnte man entgegenarbeiten, wenn man die Metallplättchen im Kiefer belässt und diese nicht mehr wie ursprünglich geplant nach 6 Monaten wieder entfernt.

30.10.2007

Heute war der zweite Termin zur Kariesbehandlung bei meiner Zahnärztin. Die heutige Behandlung beinhaltete 2 neue Kunststoff-Füllungen im rechten Unterkiefer. Auch die neue Füllung im Oberkiefer musste schon repariert werden, da hier eine kleine Ecke abgebrochen war. Das ist ja einer der „Kronen-Kandidaten“.

31.10.2007

Nachdem ich immer wieder nachgehakt hatte haben heute endlich meine KFO und meine Zahnärztin miteinander gesprochen. Dabei kamen die beiden zu dem Ergebnis, dass mein 17er zu stark beschädigt und nicht mehr erhaltungswürdig ist. Dieser ist zwar im Augenblick wieder in einem brauchbaren Zustand, aber dies ist nicht von Dauer. Irgendwann muss der Zahn also raus und ersetzt werden. Eine Möglichkeit ist dabei eine Brücke. Diese braucht aber als Ankerpunkt den Weisheitszahn, der eigentlich gezogen werden sollte. Nach einigen Diskussionen mit meiner KFO sind wir dazu übergegangen, dass die Weisheitszähne erst einmal nicht gezogen werden. Diese Entscheidung überlassen wir dann dem Kieferchirurgen kurz vor der Operation. Denn die Weisheitszähne können zur Not auch noch mit montierter Spange gezogen werden. Genau so verhält es sich mit dem 17er. Sollte dieser zerbrechen, dann kann dieser auch ebenfalls trotz der Zahnspange gezogen und ggf. ersetzt werden z.B. durch ein Implantat (wobei dies im Oberkiefer nicht so leicht geht, da der Knochen an dieser Stelle ziemlich dünn ist. Hier müsste der Knochen mit zusätzlichem Knochenmaterial unterlegt werden). Nach dieser neuen Wendung wurden erst einmal mit die neuen Termine vereinbart:

- Mittwoch 07.11. Füllungen oben links erneuern

- Dienstag 13.11. Füllungen unten links erneuern

- Donnerstag 15.11. Einsetzen der Separiergummis im Oberkiefer

- Dienstag 20.11. 08:30 Einsetzen der Spange im Oberkiefer

Die Spange im Unterkiefer wird erst 3 Monate später eingesetzt.

Am Abend war dann Post von der Krankenkasse im Postkasten: Die Behandlung ist genehmigt und die Kasse übernimmt die Kosten – die Freigabe ist also auch schon da.

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07.11.2007

wieder mal ein Zahnarzttermin, bei dem insgesamt 3 Füllungen ausgetauscht (3-6, 3-5 und 2-1)).

Als dann die Betäubung von der Behandlung nachgelassen hat habe ich mir eine Semmel mit Serano-Schinken gegönnt. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, dass ich nach der Operation auf einen solchen Genuss für mindestens 2 Monate verzichten muss. Da sind mir wieder Gedanken durch den Kopf gegangen wie "Warum musst Du dich darauf einlassen?" oder "Ist das wirklich nötig?". Aber am Abend ist mir aber wieder einmal aufgefallen, wie anstrengend klares Sprechen inzwischen für mich ist. Schon nach ein paar Minuten habe ich die Anstrengungen in der Unterkiefermuskulatur gemerkt, da ich beim Sprechen immer noch den Unterkiefer nach hinten ziehe. Außerdem kann ich inzwischen schon bald beobachten, wie der Biss immer schlechter wird. Also ist die Behandlung doch dringend nötig.

11.11.2007

Heute ist mir beim Essen mal wieder bewusst geworden, wie schlecht eigentlich mein Zusammenbiss der Zähne ist. Bei jeder Kaubewegung sind die beiden Eckzähne zusammengestoßen und das Essen wurde dennoch nicht richtig "zermalmt". Da muss man ja irgendwann Magenprobleme bekommen. Wieder einmal eine Bestätigung meiner Entscheidung. In 4 Tagen geht's ja los.

13.11.2007

Wieder mal ein Tag auf dem Stuhl von meiner Zahnärztin. Heute wurde als erstes eine PZR gemacht, und danach wurden 2 kleine Kariesstellen auf der Innenseite der Schneidezähne beseitigt und auch 2 Füllungen in den Backenzähnen an der Innenseite ausgetauscht. So viel Amalgam kann ich doch gar nicht mehr haben.

Aber das war noch nicht ausreichend, es müssen noch 2 weitere Füllungen an den Außenseiten der Backenzähne ausgetauscht werden. Das erfolgt am Donnerstag um 11:00 Uhr. D.h. am Donnerstag, erst einmal von zu Hause aus arbeiten, dann um 11:00 Uhr zu zur Zahnärztin, danach in die Arbeit und um 17:45 zu meiner KFO um die Separiergummis einsetzen zu lassen. Und das, wo die Eisenbahner wieder mal streiken.

15.11.2007

Heute ist der Double Dentist Day. Der erste Temin war um 11:00 Uhr bei meiner Zahnärztin. Sie hat sich heute noch einmal so richtig ins Zeug gelegt und jedes noch so kleines Fitzelchen Karies weggefräst, weggebohrt und weggeschliffen. Insgesamt waren es heute 7 Füllungen - und das nur im Oberkiefer. Aber dafür ist der jetzt generalsaniert. Inzwischen muss ich doch Ihren Mercedes fertig finanziert haben.

Ganz nett war ja heute wieder die Assistentin von meiner Zahnärztin. Immer wieder hat sie angefangen, dass ich im Rahmen meiner weiteren Behandlung noch einiges an Schmerzen aushalten werden muss. Damit will sie mich immer wieder aufziehen. Dafür habe ich dann gekontert, dass ein Besuch beim Zahnarzt den Besuch einer Domina erspart. Aber die Antwort von meiner Zahnärztin war auch nicht schlecht, ob denn meine Frau von meiner Neigung weiß und ob man ihr noch mal einen Tipp geben sollte.

Bei einer Kauflächenfüllung an einem Backenzahn wollte meine Zahnärztin die Oberfläche anpassen und ich sollte deshalb auf das Farbplättchen beißen. Sie war erst einmal erstaunt, dass man keine Farbe am Zahn sieht, also noch einmal zubeißen. Immer noch nichts. Ich habe ihr dann erzählt, dass meine Backenzähne inzwischen nicht mehr schließen, da die beiden Eckzähne zusammenstoßen.

Am Abend sind dann bei meiner KFO die Separiergummis im Oberkiefer eingesetzt worden. 2 Stück links und 3 Stück rechts. Den Termin hätte ich beinahe nicht mehr geschafft, denn dank Glatteis und Eisenbahnerstreik habe ich für die 8 Kilometer von der Arbeit bis zu ihrer Praxis über 45 Minuten gebraucht. Innerhalb von 3 Minuten waren die Gummis von einer Assistentin drin, danach gab’s noch den Hinweis „kein Kaugummi, keine Gummibärchen oder sonstige klebrige Sachen“. Sie hat auch gefragt, ob ich schon einen Druck auf den Zähnen spüre. Ich muss zugeben, auch jetzt, 3 Stunden nach dem Einsetzen der Gummis merke ich immer noch nichts. Vielleicht hab ich ja Glück und die Zähne stehen schon so gut, dass diese kaum verschoben werden und damit Schmerzen verursachen können. Warten wir einfach mal die nächsten Tage ab.

16.11.2007

MOrgens: Mit den Separiergummis scheine ich ja Glück gehabt zu haben. Bis jetzt tut immer noch nichts weh.

18:00 Uhr: Zu früh gefreut. Seit einer Stunde macht sich der 18er bemerkbar. Er reagiert etwas schmerzhaft auf den Kaudruck. Ist aber auszuhalten.

Heute hab ich mich auch gleich noch mit diversen Zahnbürsten, Interdentalbürstchen, Zahnstocher-Aufsätzen, Zahnseide und Bürsten für die elektrische Zahnbürste ausgestattet. Auch eine neue Munddusche hab ich gleich bestellt. Braun hat da heute ein richtig gutes Geschäft mit mir gemacht.

17.11.2007

Nach dem Aufstehen dachte ich „Ha, das war’s, die Zahnschmerzen sind schon wieder vorbei“. Denn es tat nichts mehr weh. Bis zum Frühstück. Da musste ich dann feststellen, dass inzwischen alle Backenzähne und auch die angrenzenden Eckzähne druckempfindlich geworden sind. Es war nicht so stark, dass man es nicht aushalten konnte, aber dennoch habe ich jeden Bissen gespürt. Meine Semmel habe ich dann auch gaaanz vorsichtig und andächtig gegessen. Meine Frau hat schon gemeint, ob ich noch schlafe. Jedenfalls hab ich mir dann heute Vormittag erst einmal eine Packung Toastbrot für die nächsten Tage gekauft.

18.11.2007

Zum Glück war’s das schon mit den Zahnschmerzen. Heute waren die Backenzähne nur noch etwas druckempfindlich. Ich bin nur permanent am kontrollieren, ob die Gummis noch da sind.

20.11.2007

Der erste große Tag. Nach einer verdammt kurzen Nacht (Adrenalin ist schon ein geiles Zeug, aber nicht mehr um 03:00 Uhr in der Nacht) bin ich um 07:00 Uhr zu meiner KFO gefahren um mir den Oberkiefer verdrahten zu lassen. Eigentlich war das Ganze sehr entspannt und schmerzfrei. Es hat halt nur 3 Stunden gedauert. Die meiste Zeit hat dabei das Anpassen der Bänder für die Backenzähne in Anspruch genommen. Dabei wird rumgedrückt und rumgezogen, bis die Bänder die richtige Form haben, aber danach ging alles Ratz-Fatz. Die Bänder wurden einzementiert, danach die Brackets geklebt und dann kam auch schon der erste Bogen rein.

Der 17er – mein Problemkind – hat auch hier wieder die meisten Probleme verursacht, denn der Zahn ist inzwischen so morsch, dass beim Einpassen des Bandes gleich mal ein Stück vom Zahn abgebrochen ist. Aber den hat meine KFO wieder mit Kunststoff geflickt und mit dem Band stabilisiert, so dass der Zahn die Behandlung durchstehen sollte. Aber danach muss der raus (war mir aber schon zu Beginn der Behandlung klar) und es muss dann entschieden werden, was mit der Lücke passiert (Implantat, Brücke, Krone). Das wird aber letztendlich der Kieferchirurg mit entscheiden, das sehen wir dann in ca. 6 Monaten.

Unangenehm war nur teilweise der Geschmack im Mund. Das war manchmal so eine Mischung aus Latexhandschuhen, medizinischem Alkohol, Ätzmittel und Versiegelungslack.

Wie dann der Bogen eingesetzt wurde hab ich sofort den Druck auf die Zähne gespürt. Aber Schmerzen von der beginnenden Regulierung hab ich bis jetzt noch keine, die sollen aber heute so gegen Nachmittag einsetzen und einige Tage andauern. Die Assistentin hat mir geraten, jetzt noch einmal ordentlich zu Mittag zu essen. Ich habe den Ratschlag befolgt und war noch beim Schotten mit den goldenen Bögen zu Mittag. Man glaubt ja gar nicht, was von einem Cheeseburger so alles in der Spange hängen bleibt. Das wird noch echt lustig werden. Außerdem fühlt sich die Spange noch richtig wie ein Fremdkörper im Mund an.

Von der Optik her bin ich total begeistert. Ich habe mir insgesamt 4 Bänder an den Backenzähnen und 8 Keramikbrackets an den Vorderzähnen einsetzen lassen. Die Spange fällt so gut wie gar nicht auf. Nachdem ich inzwischen auch schon einige Besorgungen gemacht habe ist mir bisher keinerlei Reaktion von Mitmenschen auf meine Spange aufgefallen. Finde ich nicht schlecht. Vielleicht lasse ich mir bei den Schneidezähnen im Unterkiefer auch gleich Kunststoff-Brackets reinkleben.

Die einzigen leichten Probleme, die ich bis jetzt habe sind einige Reibungsstellen der Wangen an der Spange. Aber die konnte ich bisher mit etwas Wachs gut verkleiden. Mal schauen, wie lange das bisserl Wachs ausreicht.

Ich bin seit gestern Abend permanent unter Strom gestanden. Das ist mir vor allen Dingen daran aufgefallen, wie wenig ich letzte Nacht geschlafen hatte (trotz 3 Weißbier) und wie ich heute Auto gefahren bin (eigentlich fahre ich selten um die 200 km/h). Gegen Abend hat das dann nachgelassen und jetzt um 20:00 Uhr bin ich so richtig fertig.

21.11.2007

Nach einem Frühstück mit leicht getoastetem Weißbrot mit Nutella musste ich heute erst mal einen ungeplanten Boxenstopp bei meiner KFO einlegen. Denn der Bogen war etwas zu lang und hat hinten in die Backe gestochen. Das war kein Problem, der Bogen wurde etwas umgebogen und das war es auch schon. Nur auf der anderen Seite konnte sie erst einmal nichts machen, denn das Röhrchen an dem Band auf dem 1-7er (schon wieder der!) sticht etwas in die Backe da der Zahn etwas schief steht und damit auch das Band nicht ganz gerade angebracht werden konnte. Sollte es nicht besser werden, dann kommt auf dieses Röhrchen ein Klecks Kunststoff drauf, um es etwas abzurunden.

Ich war natürlich schon neugierig auf die Reaktionen der Kollegen auf die Zahnspange. Und was war? Nix. Keiner hat was gesagt. Auch ein Freund von mir, der ja von meinem gestrigen Termin wusste hat dreimal hinschauen müssen um die Spange zu entdecken. Die Keramik-Brackets sind Ihr Geld echt wert. Ich werde mir auch im Unterkiefer transparente Kunststoff- oder Keramik-Brackets einbauen lassen. Außerdem scheine ich meinen Freund etwas animiert zu haben. Er hat da einen Schneidezahn, der schief steht und ihn stört. Jetzt ist er auch schon am überlegen, ob der diesen nicht auch korrigieren lassen soll. Nur eine Operation will er keine machen lassen. Das versteh ich nicht……

Meine Befürchtungen in Punkto Schmerzen waren zum Glück unberechtigt. Ich hatte zwar ein permanentes Druckgefühl in den Zähnen und an harte Sachen hab ich mich lieber nicht rangewagt (Mittags gab’s 2 Reiberdatschi mit Apfelmus, jetzt am Abend gibt’s Gnocchi mit einer Shrimps-Sahnesauce), aber ich kann nicht behaupten, dass ich Schmerzen gehabt hätte. Auch wenn meine KFO gemeint hat, dass die noch kommen werden. Im Gegenteil, gegen Abend hat auch der Druck auf die Zähne schon etwas nachgelassen. Auch das hat meiner Stimmung einen Schub nach oben gegeben.

22.11.2007

Bis jetzt lässt sich das Teilchen gut tragen. Der Druck auf die Zähne hat schon nachgelassen, nur noch beim Essen und Kauen und auch beim Reinigen der Zähne mit der elektrischen Zahnbürste machen sich die Beißerchen noch bemerkbar. Aber alles in allem ist es bis jetzt problemlos auszuhalten. Heute Abend hab ich mich auch schon mal an wieder etwas „beißfesteres“ herangewagt: Cevapcici, Pommes und Reis, und es ist auch schon ganz gut gegangen. Also bis jetzt hab ich die Behandlung noch nicht bereut. Auch empfinde ich die Spange nicht mehr als Fremdkörper im Mund. Ist schon faszinierend, wie schnell man sich an so etwas gewöhnt.

Ich habe heute noch einen Termin beim Kieferchirurgen für den 27.12. vereinbart, um ihn noch einmal ein paar Löcher in den Bauch zum Thema Schlafapnoe und Weisheitszähne-ziehen zu fragen. Meine Fragen habe ich ihm auch schon zugemailt. Bin ja neugierig, was da noch rauskommt. Evtl. wird’s doch noch eine Bimax werden, dann wird das Ganze noch um eine Stufe heftiger. Aber nur, wenn es sich lohnt.

23.11.2007

Irgendwie hatte ich heute einen schlechten Tag. In der Früh sind mir schon die ersten Zweifel gekommen, ob ich mir das alles wirklich antun will. „Eigentlich ist der Biss doch gar nicht so schlecht“. Das liegt aber eher daran, dass ich durch die Spange im Mund die Fehlstellung nicht mehr so spüre. Aber sie ist einfach da. Und ich hab mir einfach noch einmal die Konsequenzen bei einer Nichtbehandlung durch den Kopf gehen lassen. Jetzt nur nicht schwach werden!

26.11.2007

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Jetzt hab ich das gute Stück schon bald seit einer Woche im Mund drin. Inzwischen sieht man auch schon die ersten Ergebnisse: Der Spalt zwischen den Vorderzähnen ist schon um einiges kleiner. Ansonsten ist nur ein permanenter leichter Druck an den Zähnen zu spüren. An den werde ich mich wohl oder übel über die ganze Zeit gewöhnen müssen. Beim beißen von härteren Sachen merke ich auch noch einige Schmerzen, aber es ist problemlos auszuhalten. Schmerzmittel hab ich bisher noch keine benötigt.

Beißen und kauen ging bisher problemlos. Mir ist nur aufgefallen, dass sich mit der Spange die Sprache etwas verschlechtert hat und ich eher dazu neige, beim sprechen mal etwas rumzuspucken.

Jedenfalls hatte ich heute Abend noch einen Termin bei meiner KFO, da mich das Band an meinem Lieblingszahn 1-7 immer wieder in die Backe sticht und ich auf ihr Angebot zurückgekommen bin, dort einfach einen Tropfen Kunststoff anzubringen um die Kante zu entschärfen.

28.11.2007

Wie meine KFO mal gemeint hat, dass sich der Biss während der Behandlung erst einmal verschlechtern wird habe ich mir gedacht „Geht das denn überhaupt noch?“. Ich muss feststellen, ja, es geht. Inzwischen haben sich die Vorderzähne ja etwas verschoben mit der Konsequenz, dass ich im Entlastungszustand mir wirklich erst die richtige Position der Zähne zueinander suchen muss.

29.11.2007

Ich habe heute im Internet 2 Berichte vom MKG-Chirurgen zu dem Thema „Chirurgische Behandlung einer Schlafapnoe“ gelesen. Zum einen war es schon interessant, dass genau die Oberkiefer-Vorverlagerung, die ja bei mir gemacht werden soll, auch die Schlafapnoe lindern oder gar beheben kann. Aber meist muss dann der Oberkiefer und der Unterkiefer operiert werden. Bimax – Hurra! OK, das werde ich wohl auch noch überleben. Dabei werden die Kiefer nach vorne verlagert und das sich daran befindliche Weichgewebe wird gestrafft. Hört sich logisch an. Aber dann hab ich gelesen, dass für ein vernünftiges Ergebnis die Kiefer um mindestens 10 mm nach vorne verschoben werden müssen. Wenn ich das auf meine Situation umrechne heißt dass bei einer Vorverlagerung des Oberkiefers gegenüber dem Unterkiefer von ca. 5-6 mm, dass dann bei einer angenommenen Unterkiefer-Vorverlagerung von 8 mm eine Vorverlagerung des Oberkiefers um 13-14 mm! Damit verändert sich das Gesicht aber gewaltig. Nach der OP wird mich so schnell keiner wieder erkennen. Hoffentlich sehe ich danach nicht aus wie eine Negermami mit vorspringendem Kiefer und platter Nase! OK, die Erfolgsquoten liegen bei ca. 80%, dass ich danach kein Atemgerät mehr brauche.

Und so sieht das Ganze aus:[ATTACH]3205[/ATTACH]

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05.12.2007

Wie die Zeit vergeht. Letztes Wochenende wurde mal die Urlaubstauglichkeit der Zahnspange getestet. Französische Baguette, Abends Essen gehen – alles kein Problem.

Bisheriges Ergebnis der Regulierung:

• Schmerzen – so gut wie keine, nur ein mehr oder weniger starkes Druckgefühl auf den Zähnen

• Der Spalt zwischen 1-1 und 2-1 ist um 70% kleiner geworden

• Der Spalt zwischen 1-1 und 1-2 ist weg

• Dafür ist der Spalt zwischen 1-2 und 1-3 mindestens 3x so groß

• Der Spalt zwischen 2-1 und 2-2 ist etwas kleiner.

Leider habe ich seit der Frankreichtour wieder Probleme mit meinem rechten Arm. Anscheinend war die Fahrt und die ständigen Vibrationen durch die defekten Winterreifen an unserem Daimler wieder mal zu viel. Teilweise konnte ich heute nicht mehr richtig tippen oder die Maus bedienen (vor allen Dingen das Mausrad war schmerzhaft.) Bin ja neugierig, was mein Orthopäde am Dienstag dazu sagen wird.

11.12.2007

Heute war mein Orthopädentermin. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Doc habe ich ratz-fatz einen netten blauen Gips von der Schulter bis zum Handgelenk angelegt bekommen. Es war für ihn nicht verwunderlich, dass ich nach 16 Stunden Vibromassage durch die defekten Winterreifen Probleme mit meinem Tennisarm bekommen habe. Und der Gips bleibt erst einmal für gute 10 Tage dran.

12.12.2007

Heute war wieder ein Termin bei meiner Zahnärztin zur Vorbereitung des Unterkiefers für den Einsatz der Zahnspange angesagt. Innerhalb einer Stunde wurde die rechte untere Seite saniert.

Mir ist heute aufgefallen, dass inzwischen wie bereits angekündigt die ersten Zähne (2-2, 1-5 und wieder mal der 1-7) etwas locker sind.

13.12.2007

Wie schon beschrieben ist der Zahn 2-2 etwas locker. Blödsinnigerweise ist das genau einer der beiden Zähne, mit denen ich noch zubeißen kann. Mir ist heute dabei aufgefallen, dass bei jedem Zubeißen sich der Zahn ein kleines Stück in das Zahnfleisch reinschiebt.

14.12.2007

Ich habe fertig – zu mindestens mit den Vorbereitungen des Unterkiefers für den Einsatz der Zahnspange. Meine Zahnärztin hat heute noch die letzte Füllung gewechselt und danach gleich ihren Mercedes abbezahlt. Inzwischen ist auch noch der 1-2er etwas locker, also genau der zweite Zahn, mit dem ich noch zubeißen kann. Toll. Jetzt heißt’s vorsichtig beißen. Mal schauen für wie lange. Und ich hatte heute auch noch ein weiteres Erlebnis: ich habe mir vorhin einen Fingernagel etwas eingerissen. Und ich habe keine Möglichkeit mehr gehabt, den Nagel etwas abzubeißen. Ich konnte den Nagel mit den Zähnen einfach nicht mehr greifen. Meine Frau hat darauf nur gemeint, sie beißt mir den Nagel aber nicht ab…

16.12.2007

2 meiner Wackelzähne (1-5 und 1-7 – welcher sonst) sind heute druckempfindlich beim Kauen. Aber zum Glück gibt’s ja noch die linke Seite, da ist ja alles noch in Ordnung.

18.122007

Jetzt ist das gute Stück genau seit 4 Wochen drin. Deshalb hatte ich heute den ersten Termin bei meiner KFO zur Kontrolle. Sie ist mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden, die Zähne verschieben sich genau wie geplant. Ich konnte mir nicht verbeißen, nach der weiteren Behandlung zu fragen. Meine KFO meinte, dass wir hier gar nicht so viel machen müssen, es ist also nichts Außergewöhnliches vorgesehen. Beim nächsten Termin kommt dann ein neuer Bogen rein. Dabei wird dann schon ein viereckiger Stahlbogen eingesetzt, mit dem einige andere Bewegungen möglich sind als mit dem jetzt verwendeten Titan-Nickel-Rundbogen. Außerdem werden wir dann auch gleich die Spange im Unterkiefer einsetzen.

Die nächsten Termine sind:

28.01.08 17:00 Einsetzen der Separiergummis im Unterkiefer

31.01.08 08:30 Einsetzten neuer Bogen im Oberkiefer, Einsetzen der Spange im Unterkiefer.

Meine KFO meinte noch, es ist normal, dass die Zähne wackeln. Sie hat schon Patienten gehabt, da waren alle Zähne locker und das hat sich wieder gegeben.

23.12.2007

Der Gips ist wieder ab, das Teil hat am Schluss echt tierisch genervt. War ein tolles Gefühl, zum Zähneputzen wieder die rechte Hand verwenden zu können.

Heute sind die ersten 2 Rechnungen von meiner KFO gekommen: 240,00 € für die Keramikbrackets und 75,64 € für die 20% Eigenleistungen, die von der Kasse zum Schluss erstattet werden. Deshalb hab ich heute mal Kassensturz gemacht: die Kosten der Zahnbehandlung belaufen sich bis jetzt auf 952,54 €.

Irgendwie ist heute einiges los im Zahnbogen. Im Augenblick schiebt sich der Oberkiefer anscheinend hinter den Unterkiefer. Dadurch ergibt sich die ungewohnte Situation, dass sich der 2-2er inzwischen etwas hinter den unteren Schneidezähnen befindet, der 1-2er aber noch davor. Dadurch verkantet sich der Kiefer etwas und die beiden Zähne wackeln heute noch etwas stärker. Auch ist die Belastungen bei jedem Bissen ist auf die beiden Zähne größer geworden. Schmerzen habe ich zwar keine, aber inzwischen hat sich schon ein gewisser Druck an den Vorderzähnen aufgebaut. Mir ist das heute an der Sprache aufgefallen, dass diese wieder mal etwas undeutlicher als sonst ist. Weiterhin habe ich bemerkt, dass die 1er und 2er-Zähne sich zwar zusammenschoben haben und die Lücken zwischen den Zähnen nahezu geschlossen sind, die Zähen aber schief stehen und sich zueinander neigen. Das muss ich mal weiter beobachten.

27.12.2007

Ich hatte heute noch einmal einen Termin beim Kieferchirurgen , mit dem ich das weitere Vorgehen bzgl. meiner Schlafapnoe und wegen dem Backenzahn 1-7 besprechen wollte. Das Ergebnis war einerseits hilfreich für das weitere Vorgehen, andererseits ernüchternd. Denn meine Hoffnung, von meinem CPAP-Gerät durch die Operation wegzukommen wurde leider zunichte gemacht. Die Operation wird die Schlafapnoe zwar lindern aber nicht beseitigen. Eine Operation des Unterkiefers hilft hier auch nur bedingt und der Aufwand und das Risiko stehen in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Ergebnis. Vielleicht sollte man doch noch irgendwann mal eine Verkleinerung der Zunge in Augenschein nehmen, aber das ist etwas, das ich nicht machen lassen will. Denn die zu erwartenden Einschränkungen in Bezug auf Sprache, Schmecken und Schlucken stehen für mich in keiner Relation zum Ergebnis.

Bei meinem Backenzahn und meinen Weisheitszähnen gehen wir so vor, wie es meine KFO vorgeschlagen hat. Der 1-7er fliegt so bald wie möglich raus, der 1-8er wird nach vorne gezogen und die Lücke zum Abschluss mit einer Brücke geschlossen. Auch die Weisheitszähne im Unterkiefer können erst einmal da bleiben, da diese bei der Operation nicht stören. War also gut, dass diese nicht gleich gezogen worden sind.

Ansonsten ist der Status folgender:

1-2 wackelt inzwischen schon ganz ordentlich, nicht nur rauf und runter, sondern auch hin und her

1-5 wackelt leicht

2-2 wackelt auch ziemlich, aber nur rauf und runter

2-5 wackelt ganz leicht

2-7 knackst manchmal, ist als auch ganz leicht locker.

Schmerzen habe ich keine, nur ein permanentes leichtes Druckgefühl in den Zähnen. Abbeißen ist inzwischen schon ein kleines Problem geworden, aber für was gibt es Messer. Bewegt hat sich in den letzten Tagen fast nichts mehr.

Und das hat sich im ersten Monat bei den Zähnen getan:

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Und nun der Rest:

07.01.2008

Alea iacta est. In einem Telefongespräch mit meiner KFO ist jetzt entschieden, wie mit dem 1-7 weiter verfahren wird. Der Zahn fliegt raus und der Weisheitszahn 1-8 wird ein Stück nach vorne gezogen. Und damit stehen jetzt auch nach einigen Telefonaten die weiteren Termine fest:

• Morgen wird der Bogen im Oberkiefer verkleinert und der 1-7er wird ausgehängt

• Am Mittwoch wird der 1-8er „spangenfertig“ gemacht

• Am Donnerstag wird der 1-7er gezogen.

08.01.2008

Vor 7 Wochen wurde die Spange oben eingesetzt. Wie doch die Zeit vergeht. Heute Abend wurde der 1-7er aus der Zahnspange wieder ausgehängt. Dazu wurde von der Assistentin bei meiner KFO der Drahtbogen einfach zwischen dem 1-6er und 1-7er rausgezwickt und umgebogen. Das war eigentlich eine ziemlich harmlose Sache. Meine KFO meinte, dass sie versuchen wird den 1-8er so weit wie möglich nach vorne zu ziehen, aber als Ersatz für den 1-7er wird er nicht reichen, dafür ist die Strecke zu lang. Verschoben wird er durch den Einsatz von Gummis. Auf meine Frage, wie den ein Wandern des 1-6ers verhindert wird meinte sie, dass dieser Zahn dann verblockt wird, d.h. er wird mit den davor liegenden Zähnen zusammengekoppelt, dann verschiebt sich nichts mehr. Noch ein letzter Kontrollblick auf den aktuellen Biss, der immer schlechter wird und nach einigem Bürokram (es waren gerade keine Überweisungsformulare vorrätig, also wurde eine formlose Überweisung zur Zahnärztin ausgestellt) war ich dann fertig.

Aktueller Status:

Wackeln: 1-2, 2-2, 1-5

Schmerzempfindlich: 1-5 (Druckschmerz), 2-7 (beim Zähneputzen)

09.01.2008

Heute wurde bei meiner Zahnärztin noch der 1-8er spangenfertig gemacht. Das war dieses Mal etwas eine Schinderei, da der Weisheitszahn nur schlecht erreicht werden konnte. Das gibt mir schon einmal einen Vorgeschmack auf den 31.1. wenn der Zahn bebändert wird. Zum Schluss musste die Füllung - ich habe Amalgam genommen, da der Zahn in 2 Jahren eh abgeschliffen und überkront wird – noch etwas aushärten. Es kam dann wieder meine nette Assistentin rein um den Biss zu prüfen und ich hatte das Gefühl, ich würde beim Zubeißen in meine Backe beißen. Aber durch die Spritze war diese noch betäubt, ich habe nur einen Wiederstand beim zubeißen bemerkt. Sie wollte dann wieder mit dem Farbplättchen kommen, schaut in den Mund rein und meint „Na, die Watte sollten wir auch noch rausholen“. Auf das Teil habe ich gebissen und nicht in meine Backe. Und schon klappte es mit dem beißen wieder.

Gestern wurde beim Bogenkürzen auch die Kunststoff-Verkleidung des 1-7ers entfernt. Mann, das Band um den Zahn hat meiner Backe ganz schön zugesetzt, die Innenseite ist an der Stelle wund und offen. Ich habe zwar versucht, das Band mit Wachs zu polstern, aber irgendwie reibt das immer noch an der Backe.

10.01.2008

Vorhin war ich wieder mal bei meiner Zahnärztin, denn heute wurde der 1-7er gezogen. Leider ging es dieses Mal nicht so glatt wie vor einigen Jahren mit dem Weisheitszahn, denn der 1-7er ist beim Ziehen in der Mitte zerbrochen , so dass meine Zahnärztin erst die Zahnkrone und danach die Wurzeln einzeln rausziehen musste. Dazu musste sie in jede Wurzel erst noch ein Loch bohren und das habe ich trotz der Betäubungsspritze noch gemerkt. Da ist mir ein Schauer nach dem anderen den Rücken runter gelaufen, leider waren es keine angenehmen Schauer. Und dann wurde gezogen, gezerrt und rumgedrückt, bis die einzelnen Teile endlich alle draußen waren. Zwischendrin hab ich dann auch gemerkt, wie der Kreislauf etwas zu schwächeln anfängt. Anscheinend ist das auch der Assistentin aufgefallen, denn sie hat mir mal kurz die Backe getätschelt und gefragt, ob es mir noch gut geht. Aber nach ein paar Mal tief durchatmen ging’s wieder. Insgesamt hat das Ganze fast eine Stunde gedauert. Morgen muss ich zur Kontrolle noch einmal hin. Im Augenblick scheint die Spritze noch zu wirken, denn Schmerzen habe ich noch keine. Aber die Ibuprofen liegen schon griffbereit neben mir.

Nachtrag vor dem Schlafengehen: Schmerzen habe ich heute zum Glück keine gehabt, ab und zu mal ein Ziehen in der Wunde und einmal hat es einen ordentlichen Stich gegeben, nachdem ich versehentlich mal etwas Spucke gezogen hatte. Vorhin hab ich mir dann mal mit dem Dentalspiegel die Stellen angesehen und muss sagen, dass da ein ganz schönes Riesenloch ist.

11.01.2007

Anscheinend habe ich wieder einmal Glück gehabt, denn Schmerzen hatte ich keine bei dem gezogenen Zahn. Auch meine Zahnärztin war mit der Entwicklung und der Heilung der Wunde sehr zufrieden. Der heutige Termin war ganz witzig. Da ich heute eine Telefonkonferenz hatte konnte ich zur Kontrolle einfach ohne Termin hingehen. Um 11:00 Uhr waren dann jede Menge Leute dort. Wie ich also da am Empfang warte bis ich dran komme ist meine Zahnärztin gerade aus dem einen Behandlungszimmer rausgekommen, sieht mich und meint nur ganz leise: „Gehen Sie schon mal rein und setzen Sie sich da auf den Stuhl an der Seite“. Und so bin ich mal ganz schnell zwischendurch dran gekommen. Nachdem meine KFO auf die Überweisung geschrieben hatte, dass ich das Band um den 1-7er wieder mitbringen soll hat mir heute die Assistentin von meiner Zahnärztin ein kleines Beutelchen in die Hand gedrückt, in dem sich das Band befunden hat – aber noch mit Zahn! Eigentlich wollten sie das noch reinigen, aber anscheinend sind sie an dem festen Zement gescheitert.

Aktueller Status der Zähne:

Wackeln: 1-5 (stärker), 1-3 ganz leicht, 1-2 stark, 1-1 leicht, 2-1 leicht, 2-2 stark, 2-3 ganz leicht, 2-5 leicht

Schmerzen: 1-5 etwas stärkerer Druckschmerz, 2-5 leichter Druckschmerz,

Druckgefühl: 1-3, 1-2, 1-1, 2-1, 2-2, 2-3

14.01.2008

Heute war nur ein kurzer Kontrolltermin bei meiner Zahnärztin angesagt. Die Wunde sieht gut aus, ist bis jetzt schön verheilt und schön sauber. Sie wurde mit etwas Antibiotika besprüht und das war’s wieder bis zum 24.01., da wird dann noch der Zahnhals vom 1-8er bearbeitet. Ansonsten gibt es nicht viel Neues. Anscheinend ist der jetzige Bogen ausgereizt, denn ich merke seit 2 Wochen keine Veränderungen mehr bei den Zähnen.

15.01.2008

Heute war ich bei einer Logopädin, die sich mal meine Zungenhaltung und Zungenlage anschauen wollte. Sie meinte, dass normalerweise im Alter von 3-4 Jahren sich beim Menschen das Schluckverhalten ändert. Wenn das nicht passiert, dann stößt die Zunge beim Schlucken weiterhin immer gegen die Vorderzähne (so 2000 mal pro Tag) und verschiebt diese. Außerdem liegt die Zunge im Ruhezustand nicht im Unterkiefer sondern im Oberkiefer. Passiert das im Kindesalter nicht, dann fehlen dem Oberkiefer wie Wachstumsimpulse und es kommt zu einer Unterentwicklung des Oberkiefers und zu einer Überentwicklung des Unterkiefers. Das scheint bei mir der Fall gewesen zu sein. Außerdem habe ich immer noch die Zunge im Unterkiefer liegen und ich schlucke falsch (das sog. infantile Schlucken). Auch beim Sprechen stoße ich mit der Zunge an die Vorderzähne an. Wenn ich das nicht abstelle, dann werde ich in ein paar Jahren trotz OP und Spange wieder Probleme mit den Zähnen haben. Ich bin hier also rezidivgefährdet. Aber man kann mit einer entsprechenden logopädischen Behandlung dem entgegenwirken. Dies ist auch eine Kassenleistung, weshalb sie das nicht selber machen kann, da sie nur Privatpatienten behandelt. Sie hat mir aber einen sehr guten Logopäden genannt, der auch mit Kieferorthopäden zusammenarbeitet.

Status:

Wackeln: 2-2 stark, 2-1 schwach, 1-1 schwach, 1-2 stark, 1-5 schwach

Schmerzen: 1-5 beim Zähneputzen

17.01.2008

Ich habe heute Abend mit Entsetzen festgestellt, dass sich die bereits geschlossene Lücke zwischen 1-1 und 1-2 wieder geöffnet hat.

18.01.2008

Anscheinend verschiebt sich der 1-2er nicht wegen der Lücke vom 1-7er, sondern da der Zahn inzwischen sehr locker ist und ich genau mit diesem Zahn immer zusammenbeiße. Dadurch bekommt er immer wieder einen unkontrollierten Kraftimpuls, der dann zu dieser nicht gewollten Bewegung führt. Das kann ich aber im Augenblick nicht ändern, das wird wahrscheinlich erst dann wieder besser, wenn ich mit anderen Zähnen zusammenbeiße. Und das wird sich erst ändern, wenn die Behandlung des Unterkiefers greift.

20.01.2008

Inzwischen hat sich anscheinend der Biss weiter verschoben, aber meiner Meinung nach eher wieder zurück in die alte Position. Habe ich bis vor kurzem in der Kiefer-Ruhelage nur noch mit dem 1-2er und dem 4-3er zusammengebissen, beiße ich inzwischen wieder mit mehreren Vorderzähnen zusammen. Auch hat sich die Lücke zwischen 1-1 und 1-2 weiter vergrößert. Heute merke ich auch, dass mir der 2-2er beim Zubeißen etwas weh tut.

Beim nächsten Termin werde ich auch mal ganz scheinheilig nachfragen, welche Faktoren denn die Bewegung des 1-8ers beeinflussen können und wovon es abhängt, wie weit wir den Zahn nach vorne ziehen können. Vielleicht können wir den 1-8er doch auf die Position des 1-7ers ziehen, dann kann ich mir eine Brücke sparen und müssen anstatt dessen nur den 1-8er überkronen lassen.

Aktueller Status:

Wackeln: 2-2 (stark), 2-1 (leicht), 1-1 (leicht), 1-2 (stark)

Schmerzen: 2-2 (spürbarer Druckschmerz)

21.01.2008

Seit letztem Dienstag scheuert das Band vom 1-6er an der Backe. Deshalb habe ich seit 2 Tagen die ganzen Haken, Röhrchen usw. mit etwas Wachs abgepolstert. Und heute früh ist es dann passiert, ich wollte – natürlich im Arbeitszimmer – das Wachs herauspopeln und schaffe es irgendwie, dass sich die Unterlippe irgendwie an dem Drahtende vom 1-6er aufspießt. Das tat natürlich erst mal nett weh. Ich bin mir vorgekommen wie Jack Nicholson als „Joker“ in dem Film Batman. Ich grinste, obwohl mir gar nicht nach grinsen war. Jetzt weiß ich, wie sich ein Fisch am Haken fühlen muss. Da kamen auf einmal gar nicht gute Erinnerungen an meine erste Spangenzeit in meiner Jugend auf. Jedenfalls hing die Lippe fest und ich habe sie nicht mehr wegbekommen! Und einen Spiegel hatte ich auch nicht, um sie wieder vorsichtig abzuziehen. Nach etlichen Sekunden gab dann der Schwächere nach und das war nicht der Stahldraht. Oh Mann, der Tag hat ja echt gut angefangen. Jetzt hab ich nicht nur eine empfindliche Backeninnenseite sondern auch noch eine aufgerissene Lippeninnenseite. Toll.

23.01.2008

Ich habe mir vorhin mal die Bilder über die Behandlung im Monatsraster angesehen. Da hat sich ja schon einiges getan:

• Die beiden 5er waren zu Beginn etwas nach außen gekippt und stehen nun gerade

• Die beiden 3er sind um gut 1,5 mm weit in den Kiefer zurückgeschoben worden

• Die Lücke zwischen den 1ern ist geschlossen

Ich freue mich jedenfalls, dass man hier schon nach2 Monaten solche Veränderungen sieht.

24.01.2008

Ort: Zahnarztpraxis, finaler Akt. Heute früh hatte ich meinen vorerst letzten Termin bei bei meiner Zahnärztin, bei dem noch etwas Zahnhalskaries beim Zahn 1-8, dem Weisheitszahn entfernt wurde. Das war eine etwas qualvolle Sache, da der Zahn weit hinten im Mund liegt und deshalb auch schwer zugänglich ist. Deshalb habe ich manchmal schon leicht würgen müssen und für die ganzen Behandlungsinstrumente war fast zu wenig Platz. Zu Beginn der Behandlung wurde auch das Zahnfleisch rund um den Zahn etwas heruntergedrückt um die kariöse Stelle gut erreichen zu können. Daher hatte ich dann heute Nachmittag auch leichte Zahnschmerzen. Vorhin hab ich mir das Ganze mal im Spiegel angesehen und da hab ich mich nicht mehr darüber gewundert, so wie da das Zahnfleisch aussieht. Ganz rot und leicht blutig. Auch scheine ich mir die Oberlippe an dem Häk-chen des Brackets auf dem 2-3er aufgespießt zu haben, denn diese ist leicht verletzt und es hing etwas Haut weg. Also kam wieder mal das Wachs zum Einsatz.

Ansonsten haben wir wieder recht viel Spaß vor der Behandlung gehabt und etwas rumgealbert über das Thema „Bild auf die Decke malen oder einen Flachbildfernseher an dir Decke montieren“. Dennoch war das wohl schon mal ein Vorgeschmack auf kommenden Donnerstag, wenn der 1-8er bebändert wird und dort der Spangenbogen endet.

28.01.2008

Heute Abend wurden bei meiner KFO die Separiergummis im Unterkiefer eingesetzt. Durch die Füllungen hatten die Zahnkronen einen etwas großen Rand, wodurch die Assistentin die Gummis erst einmal nicht einsetzen konnte. Sie hat schon gemeint, dass wir die Zähne etwas strippen müssen. Kurze Zeit später ist die KFO noch gekommen und konnte die Gummis mit einem kleinen Trick dann doch noch ohne schleifen einsetzen. Gelernt ist halt gelernt! Insgesamt wurden 5 Gummis eingesetzt, 3 links und nur 2 rechts , da hier die Lücke zwischen 4-6 und 4-7 groß genug ist. Nach einem kurzen Kontrollblick war Sie mit der bisherigen Entwicklung zufrieden. Ich hab ihr das mit dem wieder zurückwandernden 1-2er erzählt, worauf sie meinte, dass dies nicht so schlimm ist und dass die Zähne immer wieder mal etwas wandern werden. Im ersten Schritt werden die Zähne erst niveliert, also in der Höhe ausgerichtet und dann werden die Lücken geschlossen. Und mit der Höhenanpassung haben wir noch einiges zu tun, denn die oberen 3er stehen schon noch etwas weit raus, auch wenn diese schon ein gutes Stück in den Kiefer zurückgeschoben worden sind.

2 Stunden später, ich war gerade bei Freunden zu Besuch, haben dann meine Zähne unten zu schmerzen begonnen. 2 weitere Stunden später gab es dann eine nette kleine Brotzeit als Abendessen und da hab ich dann die Toasties schön andächtig gekaut, denn jeder Bissen tat weh.

29.01.2008

10 Wochen dauert jetzt schon die Behandlung. Kinder, wie die Zeit vergeht. Solange ich heute nichts gegessen habe ist es eigentlich ganz gut gegangen. Nur ein leichtes Drücken in den Zähnen zeugte vom Vorhandensein der Separiergummis. Aber wehe, es kommt ein Druck auf die Zähne, dann machen die sich schon stark spürbar. Zähneputzen ging deshalb nur sehr vorsichtig und Essen – naja, das ist ein Kapitel für sich. Das Brioche in der früh konnte ich nur mit Müh und Not beißen, Mittag gab’s dann nur einen Jogurt und eine Banane und zum Abendessen dann Kartoffelpüree mit Spiegelei. Wobei das Spiegelei auch schon zu hart war, denn das konnte ich wegen des etwas harten Boden nur langsam mit den Schneidezähnen kauen. Aber das geht hoffentlich nur bis Donnerstag früh, ein doch überschaubarer Zeitraum. Aber wie sich das Ganze verhält, wenn die Spange und der neue Bogen drin sind, das wird noch spannend. Blöd ist nur, dass die rechte Wange immer noch empfindlich ist und ich das Band am 1-6er mit Wachs abpolstern muss. Das geht jetzt schon seit 2 Wochen seit meinem letzten VHS-Kurs so.

31.01.2008

Ab heute bin ich „vollverdrahtet“, denn heute Vormittag ist von meiner KFO auch die Spange in den Unterkiefer eingesetzt worden. Leider waren durch die Separiergummis die unteren Backenzähne druckempfindlich, so dass das Anpassen und Einsetzen immer wieder mal mit einem kleinen Schmerzstoß verbunden war. Aber das Team war dort so einfühlsam und vorsichtig, dass sich die Schmerzen in erträglichen Grenzen hielten. Durch diese Schmerzempfindlichkeit konnte ich auch in den letzten beiden Tagen nicht vernünftig essen, es gab nur Jogurt, Banane, Kaiserschmarrn und lauter weiche und „lutschige“ Sachen. So hab ich in dann gleich 1 ½ Kilo abgenommen. Ansonsten war das Einsetzen der Spange wieder genau so wie schon im Oberkiefer: Reinigen, anpassen, wobei hier das Band auf dem 1-8er sich wie erwartet als schwierig herausgestellt hat, da hier einfach kein Platz war. Dann Einkleben der Bänder, Anätzen der Schneidezähne, Kleben der Brackets und zum Schluss das Flouridieren der Zähne. Dann kam noch der Bogen rein, graue Ligaturgummis ran und fertig war ich nach 3 Stunden. Da man von der Spange im Unterkiefer eh kaum was sieht habe ich ganz normale metallene Minibrackets genommen. Hier konnte ich mir die Keramikbrackets echt sparen. Im Oberkiefer wurde erst einmal nichts verändert, es ist also immer noch der erste Bogen drin und der 1-8er wurde in die Spange noch nicht mit integriert.

Ansonsten muss ich mich jetzt erst auch wieder an das ganze Metall im Mund gewöhnen. Bei den Schneidezähnen meine ich immer, dass der Platz nicht reicht, hinten an den Backenzähnen ist alles scharfkantig, die Häckchen an den Schneidezahnbrackets stechen manchmal in die Lippeninnenseite, es werden halt wieder einige nette Tage werden. Schmerzen habe ich bis jetzt noch recht wenig, nur die beiden 1er unten sind beim abbeißen etwas druckempfindlich. Und außerdem habe ich heute den ganzen Tag diesen ekligen Geschmack im Mund nach den ganzen Lösungsmitteln, Kleber, Reinigungsmittel usw. Selbst nach zweimaligem Zähneputzen ist der Geschmack zwar nicht mehr so stark, aber immer noch vorhanden.

Das KFO-Team war wieder unwahrscheinlich nett und hat sich sehr viel Mühe gegeben, das Ganze für mich so angenehm und erträglich wie möglich zu machen. Zur Freude aller habe ich zum Frühstück ihnen 2 Kartons mit insgesamt 10 Krapfen spendiert. Das nächste Mal gibt’s dann Butterbrezen, das habe ich schon angekündigt.

Ich habe meiner KFO natürlich über den weiteren Verlauf wieder Löcher in den Bauch gefragt. Da wir uns erst in der Nivelierungsphase befinden spielt es im Augenblick keine allzu große Rolle, wenn sich Zähne wie mein 1-2er wieder in die falsche Richtung bewegen. Danach folgt Phase 2, in der die Zähne dann aneinandergereiht und die Lücken dabei schlossen werden. In der Phase 3 werden dann die Zähne aufgerichtet und die Wurzeln nachgezogen, wenn sich z.B. ein Zahn schief verschoben hat (wie z.B. meine beiden 1er im Oberkiefer). In der Phase 4 werden dann die Zähne stabilisiert und verfestigt. Danach kann dann die OP erfolgen. Das wird also noch einige Zeit dauern. Ich habe auch nachgefragt, ob der 1-8er nicht komplett auf den Platz des gezogenen 1-7er verschoben werden kann. Theoretisch ist das möglich und wir können das auch machen, wenn ich das will. Aber es dauert einige Zeit länger, da der Zahn um insgesamt 11 mm verschoben werden müsste. Außerdem müsste ein Ankerimplantat im Kiefer gesetzt werden, da die Zugkräfte ansonsten die ganzen Zähne des Oberkiefers nach rechts verschieben würde. Ich werde mich jetzt mal bei meiner Zahnärztin schlau machen, was langfristiger besser ist: Entweder die bisher geplante Variante mit dem etwas nach vorne geschobenen 1-8er und einer Brücke oder den 1-8er komplett nach vorne ziehen und mit einer Krone versehen.

01.02.2008

Gestern wurde beim Einsetzen der Spange auch die Bandaußenseite des 1-8er-Bandes mit etwas Kunststoff abgepolstert, da der Zahn etwas schief steht und damit das Band in die Backe sticht. Aber leider ist das Teilchen gleich beim ersten Zähneputzen abgegangen. Wie ich da gestern Abend auf einmal das weiße Stückchen in der Hand hatte, dachte ich auch erst einmal "Mist, von welchem Zahn ist denn hier ein Stück abgebrochen!". Aber ich habe nirgendwo etwas finden können, bis ich dann das Stechen in der Backe gespürt habe. Darum bin ich heute Mittag noch einmal zu meiner KFO gefahren und habe mir das Band noch einmal polstern lassen. Das hat sich etwas schwierig gestaltet, da so weit hinten der Zahn nicht so leicht trockenzulegen ist und deshalb der Kunststoff schwer hält. Aber meine KFO hat es wieder geschafft.

Ansonsten habe ich heute nur ein leichtes Spannen in den unteren Vorderzähnen, wenn ich den Mund aufmache. Kurzzeitig haben einige der Vorderzähne etwas druckempfindlich reagiert, aber bis jetzt ist alles noch recht gut verlaufen. Aber es ist schon noch immer ein ungewohntes Gefühl im Mund.

02.02.2008

Inzwischen macht sich die Spange im Unterkiefer bemerkbar. Wenn ich den Mund ganz öffne merke ich immer noch einen Druck auf den Vorderzähnen, wie als wenn der Bogen nach hinten gezogen wird. Heute Mittag habe ich einen Jogurt mit Müsli gegessen und die härteren Teile da drin habe ich kaum beißen können, denn die Backenzähne und Eckzähne sind ziemlich druckempfindlich. Ich versuche heute mal auch ohne Wachs im Unterkiefer auszukommen, beim 1-6er geht das immer noch nicht ohne. Hier scheint die Wange unwahrscheinlich empfindlich zu sein. Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich mit der Spange im Unterkiefer verstärkt zum nuscheln neige. S-Laute und Zischlaute sind undeutlich, so wie wenn ich zu viel Spucke zwischen den Zähnen hätte. Weiterhin habe ich angefangen, wieder auf der rechten Seite zu kauen. Oh Mann, da merkt man vielleicht das Fehlen des 1-7ers. Kauen ist auf der Seite um einiges schwieriger.

03.02.2008

Heute Nacht scheint meine CPAP-Maske irgendwie auf meine Oberlippe gedrückt zu haben. Am Morgen nach dem Aufstehen war diese jedenfalls total empfindlich und zeigte leichte Druckspuren. Außerdem sind meine Unterlippe und meine rechte Backe auch noch sehr empfindlich, so dass ich heute die Schneidezähne und den rechten oberen Backenzahn mit Wachs polstern musste. Zum Glück hab ich davon noch genug zu Hause.

04.02.2008

Ich war heute Mittag mit einem Freund beim Essen. Er meint, dass man bei meiner Aussprache nichts merkt. Aber in einem anderen Gespräch mit meinem Chef hatte ich echt den Eindruck, ich krieg keinen vernünftigen Laut mehr zusammen, so undeutlich habe ich meine Sprache empfunden.

Ich versuche heute mal mit weniger Wachs auszukommen. Aber nach einer Besprechung musste ich doch wieder die unteren Schneidezähne mit Wachs verkleiden. Aber ich habe den Eindruck, dass dadurch die Sprache wieder etwas besser geworden ist.

Ansonsten scheine ich mich schön langsam an das Teil im Unterkiefer zu gewöhnen, denn ich empfinde sie nicht mehr ganz so störend, aber immer noch als ziemlich lästig. Die Zähne sind im Unterkiefer immer noch druckempfindlich, die Semmel heute Mittag musste ich mit einem Schluck von meinem Getränk aufweichen, denn diese zu zerbeißen war noch etwas schmerzhaft.

08.02.2008

Leider reiben die Brackets an den Schneidezähnen immer noch an der Lippe. Ich versuche zwar, meine Zeiten mit dem Wachs an den Zähnen zu verkürzen um die Lippen an die Brackets zu gewöhnen, aber es geht immer noch nicht ohne Wachs. Vor allen Dingen dann, wenn ich wieder mal viel reden muss wie z.B. bei der gestrigen Schulung. Außerdem drückt anscheinend in der Nacht meine CPAP-Maske immer wieder mal meine Oberlippe auf die Brackets. Heute Morgen war die Lippe wieder total empfindlich und hatte auf der Innenseite richtige "Druckstellen". Zahnschmerzen habe ich zum Glück keine mehr, auch die Druckempfindlichkeit der Zähne hat nachgelassen. Anscheinend werden jetzt wieder Zähne oder besser gesagt die Zahnstellungen zueinander verschoben, denn ich beiße im Augenblick nur noch mit dem 12er und dem 43er zusammen und der Oberkiefer schiebt sich wieder weiter hinter den Unterkiefer. Alles andere beißt in die Luft.

Ansonsten ist die Lücke zwischen dem 11er und 12er gleich groß geblieben, nur die Lücke zwischen 21er und 22er schließt sich langsam. Auch hat das Wackeln der Zähne nachgelassen, die beiden oberen 2er wackeln zwar noch etwas hin und her, aber sie lassen sich nicht mehr in den Kiefer reindrücken. Alle anderen Zähne sind wieder fest. Dafür nehmen seit einiger Zeit die Schmerzen im rechten Arm (blöder Tennisarm) immer weiter zu. Am Montag habe ich deshalb wieder mal einen Termin bei meinem Orthopäden.

Inzwischen sieht's so aus:

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Wooooooooooooowwwwwwwwwwwwww, ist der Bericht lang! Aber hab ihn bis zum (vorläufigen :grin: ) Ende gelesen. Ich finds echt gut, mal diesen ganzen ewig langen Entwicklungs- und Entscheidungsprozess zu lesen; ganz viele Gedankengänge und -sprünge vergessen wir ja einfach wieder schnell.

@tomtom: egal, was ich jetzt über die Suchfunktion suche, Dein Bericht müßte ja auf jeden Fall in der Liste auftauchen, oder?

Wünsch Dir immer ne gute Suppe in Reichweite, wenn die Zähne mal wieder mucken.

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@Monnemiek,

Danke, dass es Dir gefallen hat, auch wenn es inzwischen ein ganz schön lange Story geworden ist. Ich hoffe, es war nicht zu langweilig, aber wie Du schon geschrieben hast, das Ganze war sehr facettenreich und voller Gedanken, Zweifel, permanent neue Situationen usw.

Inzwischen gibt's wieder einen kleinen Nachschlag:

13.02.2008

Nachdem mir der Orthopäde am Montag einen Oberarmgips am rechten Arm für 2 Wochen verpasst hat hatte ich heute ja Zeit bin ich mal kurz bei meiner Zahnärztin vorbeigegangen. Ich wollte Sie einfach mal nach Ihrer Meinung wegen der optimalsten Behandlung für den fehlenden 17er fragen: entweder den 18er nur ein Stück vorziehen und dann anschließend die Lücke des 17ers mit einer Brücke schließen oder den 18er ganz an die Stelle des 17ers ziehen. Sie meinte, sie würde die letztere Möglichkeit vorziehen, da dies einfach die bessere Variante ist. Und zur Not kann man gar immer noch auf die Brückenvariante zurückgreifen, wenn der 18er sich nicht weit genug bewegen lässt. Sie hat auch gemeint, das eigentlich der Kieferchirurg den 18er komplett mit einem Stück des Kieferknochens herausnehmen und diesen an die Stelle des fehlenden 17ers setzen könnte. Das ginge sogar dann noch etwas schneller. Gut, das wäre vielleicht noch eine Möglichkeit die man eventuell sogar mit der Oberkierfer-Operation kombinieren könnte, aber ich glaube nicht das mei Kieferchirurg das machen würde. Ansonsten hätte er mir dieses Vorgehen schon bei unserem letzten Gespräch vorgeschlagen. Also werde ich das bei meinem nächsten Termin bei meiner KFO die zweite Variante ansprechen.

Vorhin habe ich mir auch nochmal die Fotos von den letzten zwei Wochen angesehen. Leider musste ich feststellen, dass sich sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer bis jetzt absolut nichts getan hat. Ganz im Gegensatz zu den ersten zwei Wochen, in denen die Spange im Oberkiefer eingesetzt worden ist. Ich hoffe doch, dass sich das in der nächsten Zeit wieder ändern wird und sich die Zähne endlich etwas in Bewegung setzen.

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schöner bericht!

zu der lücke ... ich hab im uk einen fehlenden 7er (wurde vor der spange extrahiert) ...

planmäßig soll der achter vorgezogen werden ...

wurde relativ am anfang auch versucht --- der achter ist nicht nach vorne gewandert sondern nur nach vorne gekippt

dann wurde ihm wieder zeit gegeben und er hat seine alte position wieder gefunden

jetzt wurde der versuch neu gestartet - und diesmal macht er offensichtlich mit ... ich denk er kommt jetzt ernsthaft nach vorne .. wobei habe nächste woche nen termin beim kfo - dann kann ich näheres berichten.

lg

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@ Feigling:

wurde bei dir auch ein Ankerimplantat in den Kiefer eingesetzt, welches als Befestigung für die Gummis bzw. Federn zur Zahnbewegung verwendet wird? Und wie hat Dein KFO versucht, den Weisheitszahn nach vorne zu bewegen (Gummis, Federn oder sonstige "Folterwerkzeuge ")?

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Also der 8er wird nur mit hilfe von gummiketten - zwischen dem 6er und dem 8er nach vorne geholt - wobei die innen und aussen gespannt sind.

sonst keine folterinstrumente - ne zeit lang hatte ich nen extra (ganz dicken draht) zusätzlich an der stelle um das kippen zu verhindern - da hat sich dann aber gar nix getan.

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29.2.2008

Um es mit den Worten Galileo Galilei's zu sagen: "und Sie bewegen sich doch!" OK, mit einer Einschränkung, es bewegen sich nur die Zähne in Unterkiefer. Und auch nicht ganz so wie ich es erwartet habe. Es scheinen die Zähne vom 33er bis zum 43er etwas gekippt geworden zu sein, denn es haben sich zwischen den Zähnen kleine Lücke gebildet und außerdem habe ich den Eindruck, dass die Zähne leicht nach vorne geneigt stehen. Das hatte zur Folge, dass ich in den letzten Tagen nur noch mit der letzten Ecke des 12ers und des 43ers zusammenbeißen konnte, was so ungefähr einer Kaufläche von 1 mm² entspricht. Ich habe in den letzten Tagen mal versucht, einen etwas eingerissenen Fingernagel an der linken Händen abzubeißen (an die rechten Finger wäre ich wegen des Gipsarmes gar nicht rangekommen). Das war schon ein sehr schwieriges Unterfangen noch einen Punkt zu finden der - wie soll ich sagen - überhaupt noch den Nagel greifen kann.

Inzwischen ist es sogar so weit, dass im Ruhezustand meine Vorderzähne gar nicht mehr zusammenkommen. Der 43er schrubbert beim Zubeißen an der Außenseite des 12ers entlang und das war’s mit dem Zahnkontakt. Auch wenn ich den Unterkiefer ganz nach hinten ziehe bringe ich meine Schneidezähne nicht mehr zusammen. Meine Aussprache hat sich dadurch nochmal etwas verschlechtert, es kommt mir immer nuscheliger vor. Und das bleibt so bis zur OP. Super!

Gestern ist nach 17 Tagen auch der Gips wieder vom Arm runtergekommen. Jetzt ist halt alles noch sehr steif, starr und kraftlos. Krankengymnastik, ich komme.

Außerdem war gestern ein kleines Jubiläum: die ersten 100 Tage Zahnspange sind rum. Um mal Samuel Beckett aus seinem Stück "Warten auf Godot" zu zitieren: "Wie doch die Zeit vergeht, wenn man sich amüsiert!"

Aktueller Status:

wackeln: 22 (leicht), 12 (leicht), 45 (ganz leicht)

schmerzen: leichtes Druckgefühl an den unteren Vorderzähnen, 16er scheuert immer noch an der Backe und muss mit Wachs gepolstert werden

Sprache: inzwischen schon etwas undeutlich bei S- und Z-Lauten

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04.03.2008

Heute war wieder ein KFO-Termin angestanden. Eigentlich war es wieder ein Kontrolltermin, obwohl der Bogen im Oberkiefer schon total ausgereizt ist. Aber als erstes muss noch der 18er etwas gedreht werden, da sonst der Bogen eine zu große Kurve macht und das Bogenende zu stark in die Backe stechen würde. Also ist erst für das nächste Mal der Bogenwechsel geplant. Um den 18er zu drehen wurde an der Innenseite zwischen dem 18er und dem 16er eine Gummikette gespannt, die dem Zahn den nötigen Drehimpuls geben soll. Schon 2 Stunden nach dem Einsetzen machte sich die Kraft, die auf den Zahn wirkt bemerkbar. Gegen Abend war dann der 18er schon ziemlich druckempfindlich geworden. Es erinnert irgendwie an das Einsetzen der Separiergummis. Vor dem Schlafengehen sind die Schmerzen bei Belastung noch etwas stärker geworden. Auch der 16er ist inzwischen druckempfindlich geworden. Kauen ist eigentlich kein Problem, da ja nur die rechte Seite betroffen ist, aber leider bin ich heute beim Reden immer wieder mal mit den Zähnen zusammengestoßen und da hat’s dann wieder mal einen Stich gegeben. Außerdem scheuert das leicht aufgebogene Häckchen am Band des 18ers an der Zunge (und wieder mal kommt Wachs zum Einsatz) und die Gummikette schneidet auch immer wieder leicht in der Zunge ein.

Bei meiner KFO habe ich wieder einmal das Thema "18er an die Stelle des 17ers ziehen" angesprochen. Sie will sich bis zu unserem nächsten Termin genauer mit dem Thema auseinandersetzen und auch schauen, wie wir die Zahnverschiebung auch in Hinblick auf den OP-Termin zeitlich einplanen. Denn diese Zahnverschiebung wird ca. 11-12 Monate dauern.

Ich habe Sie dann auch gleich mal auf den ungefähren OP-Termin angesprochen. Sie meinte, dass wir in ca. 9 Monaten so weit sein sollten, so dass zum Ende des Jahres die Operation erfolgen könnte. Mmmmh, jetzt auf einmal wird das irgendwie konkret. Ich glaube, so gelassen wie gedacht hatte gehe ich doch nicht an die OP heran. Irgendwie war der Termin immer noch in weiter Ferne, aber auf einmal ... und wenn ich daran denke, wie schnell die ersten 3 Monate der Zahnbehandlung vorüber waren, dann sind die 9 Monate auch nicht mehr lange hin. :441: Lieber nicht daran denken .... nein Muffensausen hab ich keines …. Obwohl a bisserl saust es doch schon…:shock:

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06.03.2008

Und wieder mal war ich bei meiner KFO. Die Gummikette, die auf der Innenseite zwischen dem 18er und 16er gespannt worden ist, hat zu stark in die Zunge eingeschnitten. Die Zunge war an der Stelle schon total empfindlich und wund. Und bei jedem Schlucken und bei jedem Wort, das ich gesagt habe bin ich immer wieder mit der Zunge an die Kette gestoßen, was das ganze nicht gerade verbessert hat. Da überlegt man sich jedes Wort, das man sagen muss. Bei meiner heutigen Besprechung war ich schon richtig wortkarg. Und danach habe ich dann beschlossen, doch mal schnell bei meiner KFO vorbeizuschauen, denn so kann das nicht weitergehen. Ein kurzer Anruf und eine Stunde später war ich dran (ob daran meine Butterbrezen-Spende von vorgestern dran schuld war?). Die Gummikette wurde jetzt umgehängt, so dass diese jetzt von der Innenseite des 18ers durch die Lücke des fehlenden 17ers zur Außenseite des 16ers verläuft. Und damit sich der 16er nicht aus Versehen in die andere Richtung dreht wurde dieser mit einer Drahtligatur mit den 13er und 15er verblockt. Und schon waren die Schmerzen weg (abgesehen von den noch leichten Druckschmerzen im 18er und 16er durch die Spannkraft des Gummis). Wie hat meine KFO gesagt: Viele Wege führen zum Ziel und manchmal muss man halt mehrere Wege ausprobieren, um den optimalen Weg für die Behandlung und für den Patienten zu finden.

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Nach längerer Pause geht es jetzt mal wieder weiter. Aber es hat auch in den letzten Wochen nichts gegeben, über das es sich zu berichten lohnte.

03.04.2008

Heute stand wieder ein Termin bei meiner KFO an. Dabei wurde heute der Bogen im Oberkiefer (nach 135 Tagen) gegen einen 16er Rundbogen ausgewechselt und die Ligaturgummis im Unterkiefer durch Drahtligaturen ersetzt. Dadurch soll die Zahnreinigung leichter von statten gehen. In den neuen Bogen wurde jetzt auch der 18er mit integriert und die Gummikette zwischen 18er und 16er wurde erneuert. Das Einsetzen des Bogens hat wieder mal etwas gefuchst, da es hinten beim 18er doch recht eng zugeht. Auch hat ein Teil der Kunststoff-Polsterung des 18er-Bandes dran glauben müssen, sonst wäre der Bogen nicht durch gegangen. Und dann war der 18er noch etwas druckempfindlich, aber die Assistentin von meiner KFO ist wieder sehr vorsichtig und gefühlvoll vorgegangen.

Ansonsten ist meine KFO mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden. Der 18er hat sich schon gut gedreht. Beim nächsten Termin (5.5.08 ) wird dann die Gummikette erneut ausgetauscht und beim übernächten Termin (zum Glück nach meinem Norwegen-Urlaub) kommt dann ein neuer 16er Vierkantbogen im Oberkiefer und im Unterkiefer rein. Weiterhin soll dann auch eine Gummikette im Oberkiefer vom 25er bis zum 15er gespannt werden, um die Zähne noch etwas weiter zusammen zu ziehen.

Zum Thema Weisheitszahn nach vorne schieben wird so vorgegangen, dass der 18er erst mit der Gummikette weiter gedreht wird und dann mit Hilfe des Vierkantbogens aufgerichtet wird. Danach wollen wir versuchen, den Zahn erst einmal nur mit Hilfe von Gummis, die vom Oberkiefer zum Unterkiefer gespannt werden nach vorne zu ziehen. Sollte das nicht den gewünschten Effekt haben, dann kann man immer noch auf das Mikroimplantat umsteigen.

Auf meine Bemerkung, das meine Sprache immer schlechter wird meinte sie, dass sie das nicht wundert, denn die Zähne im Oberkiefer wurden auch etwas nach hinten geschoben. Daher haben sich auch die Lücken schon weiter geschlossen. Aber als negativer Nebeneffekt wird der Platz für die Zunge weiter eingeschränkt, wodurch sich die Sprache verschlechtert, da die Zunge beim Sprechen stärker an die Vorderzähne stößt. Das mit dem weniger Platz ist mir auch schon aufgefallen, aber ich konnte mir das nicht erklären daher hatte ich das als „Einbildung“ abgetan.

Aktueller Stand am Abend:

Schmerzen: 23, 22, 13, 15, 16 (alle mittelstark), 18 (stark)

04.04.2008

Heute früh war wieder mal eine ungeplaner Boxenstopp beim KFO, denn der Bogen hat links oben in die Backe geschnitten. Das Bogenende wurde noch einmal etwas weiter umgebogen und jetzt ist es besser. Mit den Drahtligaturen bin ich nicht ganz zufrieden. OK, die Brackets erscheinen damit noch etwas kleiner, aber beim Reinigen habe ich keinen Unterschied gemerkt und auch sonst fühlen sich die Brackets eher scharfkantiger an. Beim nächsten Bogenwechsel werde ich wieder auf Ligaturgummis plädieren. Ansonsten war heute etwas weichere Kost angesagt, da die Zähne beim beißen schon etwas zwicken. Aber es ist auszuhalten. Blöd ist nur, dass beim Zusammenbeißen der erste Zahnkontakt zwischen dem 18er und dem 48er erfolgt. Und der 18er ist der schmerzempfindlichste Zahn. So muss ich beim Kauen schon etwas aufpassen, dass ich nicht zu stark zubeiße. Außerdem muss ich bei jedem Biss eh schauen, wie ich meine Zähne zusammenbringe, so schlecht passt der Biss im Augenblick. Inzwischen ist mein Unterkiefer schon so weit vor dem Oberkiefer, dass die unteren Schneidezähne schon über die Brackets des Oberkiefers stehen. Wenn das so weitergeht, dann wird der Kieferchirurg den Oberkiefer schon so um 7-8 mm nach vorne schieben dürfen. Aber dann hat die Zunge Platz im Überfluss ;) . Inzwischen sehne ich den OP-Termin schon etwas herbei, einfach nur um wieder besser reden und beißen zu können. Nächste Woche habe ich 2 wichtige Präsentationen bei Kunden, da bin ich schon neugierig, wie das mit dem Reden dort klappen wird.

Aktueller Status:

Schmerzen (jetzt am Abend):15 und 16 leicht, 18 stärker

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11.4.2008

Inzwischen bewegen sich die Zähne weiter ganz nett auf die neuen Positionen. Der Unterkiefer kommt immer weiter nach vorne und die Sprache ist bis jetzt auch nicht wieder besser geworden. Aber Schmerzen habe ich so gut wie keine mehr. Der letzte Bogenwechsel von vor einer Woche ist schmerztechnisch gesehen sehr glimpflich abgelaufen. Ein paar Tage Druckschmerzen im 16er und 18er und das wars auch. Vorgestern habe ich den kleinen Haken am Band des 16ers mit einem Löffelstiel etwas umgebogen, da dieser immer wieder an der Backe gescheuert hat. McGyver lässt grüßen. Es war zwar keine Atombombe, die ich mit einem schweizer Taschenmesser und einem alten Kaugummi deaktiviert habe, aber da kam halt wieder der kleine Heimwerker in mir durch. Für was braucht man einen Zahnarzt, wenn man einen Löffel im Haus hat :lol:. Jedenfalls brauche ich seitdem dort kein Wachs mehr. Warum hab ich das nicht schon eher gemacht!

Meine Aussprache stört mich inzwischen schon ziemlich. Aber trotz der nuscheligen Aussprache ist meine heutige Kundenpräsentation bei einem Innovations-Workshop gut angekommen. Anscheinend stört das Ganze mich selber mehr als mein Umfeld.

Bei meinem vorletzten Termin hat meine KFO gemeint, dass wir bis zum Ende des Jahres OP-fertig wären. So wie sich die Zähne momentan verschieben kann ich mir das gut vorstellen. Dennoch habe ich am Dienstag für Oktober noch einmal eine 3-wöchige Urlaubsreise gebucht. Danach kann dann die OP ruhig kommen, dafür habe ich dann im November Zeit. Und man muss ja Prioritäten setzen ;) . Wer weis, was das nächste Jahr bringt. Jedenfalls freu ich mich schon auf den Urlaub.

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17.04.2008

Ich bin heute noch einmal kurzfristig bei meiner KFO vorbeigefahren, da mich der obere Bogen rechts hinten beim Kauen immer in die Backe gestochen hat. Der 18er hat sich in den letzten Tagen so stark gedreht, dass der Drahtbogen nicht mehr eine so starke Kurve zwischen dem 16er und dem 18er machte und dadurch das Bogenende in die Backe gestochen hat. Meine KFO war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn der 18er steht jetzt von der Drehung her genau richtig. Und so bin ich auch gleich die Gummikette losgeworden - YAHOOOOO - ein Teil ist wieder draußen. Anschließend hat sie das Bogenende anders gebogen und jetzt sticht auch nichts mehr in die Backe. Aber durch das Umbiegen des Bogens erzeugt dieser wieder eine Spannung auf den Zähnen mit der Folge, dass mir der 16er und der 18er wieder so richtig schön weh tun. Aber Kauen geht auf der linken Seite noch immer, ich muss die Zähne nur vorsichtig zubeißen, damit der 18er und der 48er nicht zu heftig zusammenstoßen, denn das tut weh. Aber vielleicht kommt dadurch schon beim nächsten Mal oben ein neuer Bogen rein, der dann den 18er aufrichten soll. Dann hätten wir einen Monat gespart.

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es ist mal wieder Zeit für eine Fortsetzung:

30.04.2008

Heute Nachmittag ist mir aufgefallen, dass sich anscheinend die Schneide-zähne im Oberkiefer wieder etwas bewegen. Wenn ich von innen aus mit de Zunge etwas Druck ausübe, dann fühlen sich die Zähne hinterher wieder so an wie damals, als die Zahnspange eingesetzt wurde. Ich spüre dann richtig den Druck, den der Bogen auf die Zähne ausübt. Das ist nicht unangenehm, aber ich merke halt wie die Spange arbeitet. Anscheinend werden die Zähne vorne noch weiter nach hinten geschoben, was dann aber wieder die Konsequenz hätte, dass ich in Zukunft noch schlechter reden werden kann. Inzwischen ist meine Sprache zumindest für mich schon spürbar schlechter geworden. Ich glaube, ich muss mir wirklich einen spanischen Akzent zulegen, denn da würde die Aussprache nicht so sehr auffallen. Und das käme dann bei den Mädels auch noch gut an. Ablas Aleman? Es wird echt Zeit, dass die Operation kommt.

01.05.2008

Schon wieder ein Eintrag im Tagebuch. Aber ich hatte wieder einmal so ein Erlebnis, dass eine Erwähnung wert ist. Vorhin war ich in Schärding und habe dort ein Eis – Malaga und Tartuffo – gegessen. Also, die Rosinen im Malagaeis konnte ich schon kaum kauen, da ich nur noch sehr wenig Zahnkontakt habe und die Eiswaffel beißen war echt ein Kunststück. Durch den gedrehten 18er habe ich den ersten Zahnkontakt hinten rechts und dadurch verschiebt sich der Unterkiefer noch weiter nach vorne. Das heißt im Klartext, mit den Schneidezähnen kann ich jetzt so gut wie gar nichts mehr abbeißen, denn die beiden Zahnreihen klaffen durch die Verschiebung jetzt schon ca.4 mm auseinander. Und mit den Backenzähnen habe ich eigentlich auch keinen Kontakt mehr, auch da ist wieder eine Lücke von ca 1,5 mm. Also kleine Sache beißen – Fehlanzeige! Es ist inzwischen mehr ein abreißen als ein abbeißen und beim Kauen sind die Stücke, die ich schlucke auch noch recht groß. Hoffentlich spielt da mein Magen weiter mit und hoffentlich wird am Montag ein neuer Bogen eingesetzt, um den 18er aufzurichten. Denn dann sollte es zumindest mit dem Kauen wieder besser gehen. Ich werde jedenfalls versuchen darauf zu bestehen.

05.05.2008

Also heute war wieder der nächste Termin bei meiner KFO. Und dieser hat gleich so richtig gut angefangen. Der Termin war um 08:30 aber durch einen Dauerstau vom Ammersee bis zum Luise-Kieselbachplatz in München bin ich 20 Minuten zu spät gekommen. Und das bei einem eingeplanten Zeitpuffer von 30 Minuten. Was wollen denn all die Leute in de Früh in München? Können die nicht wo anders arbeiten? Dafür bin ich aber dann auch sofort dran gekommen, ich konnte mir nicht einmal eine Zeitschrift aussuchen, so schnell bin ich wieder auf dem Behandlungsstuhl gesessen.

Eine der Assistentinnen meinte: „Na, Sie bekommen heute ja eine Gummikette ausgetauscht.“

Ich darauf: „Nein!“

Sie wieder: „Doch!“.

Und ich wieder „Neeeeeee! Der 18er steht schon seit 2 Wochen richtig, der hat sich schneller als geplant gedreht.“

Daraufhin wurde die KFO zu Rate gefragt, die hat den Biss und alles andere kontrolliert und meinte, da wäre noch eine kleine Lücke im Oberkiefer, die werden wir mit einer kleinen Gummikette schließen. Und danach wird mit der Aufrichtung des 18ers begonnen. Im Unterkiefer stehen die Zähne schon sehr gut und die Lücken für die beiden 4er-Implantate sind auch schon fast groß genug. Das war aber nicht das was ich wollte. Und so meinte ich, ob wir nicht gleich heute mit dem Aufrichten des 18ers beginnen können, denn wenn wir im November OP-fertig sein wollen, dann wird das mit dem 18er schon knapp werden. Denn bis dahin sind es noch 6 Monate, für das Aufrichten brauchen wir ca. 5 Wochen, dann müssen zum Schluss die Zähne sich noch festigen (Dauer min. 4 Wochen), so dass uns für das Verschieben des 18ers nur ca. 4 Monate bleiben. Und bei einer Verschiebung von ca. 1mm pro Monat kommen wir damit auf ungefähr 4 mm. Und ich befürchte, dass dies schon für die OP knapp werden wird.

Das Resultat war, dass der Bogen im Oberkiefer durch einen Vierkant-Stahlbogen ausgetauscht wurde (Dimension 16/22) - der Kunde ist König. Und das zweite Resultat war, dass mir jetzt am Abend nahezu alle Zähne im Oberkiefer beim Kauen weh tun. Naja, was soll’s, in ein paar Tagen ist das auch wieder vorbei. So hat es also heute Abend ein königliches „After-KFO-Dinner“ gegeben: Kaiserschmarrn (oder frei ins Englische übersetzt: Royal Nonsens). Und bei meinem nächsten Termin im Juni wird dann der Bogen im Unterkiefer ausgetauscht.

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08.05.2008

Der neue Bogen arbeitet ganz fleißig. Ich habe den Eindruck, dass sich der 18er inzwischen schon ein Stück aufgerichtet hat, da inzwischen beim Zubeißen der Unterkiefer nicht mehr gleich nach rechts-vorne verschoben wird. Außerdem habe ich inzwischen bemerkt, dass die restlichen Zähne im Oberkiefer noch weiter zurück genommen wurden. Die Sprache ist halt wieder mal einen Tick schlechter geworden und meine beiden Schneidezähne (11 und 21) wackeln wieder leicht. Mir fällt das dann auf, wenn ich von innen mit der Zunge an die Zähne drücke und wie diese dann mit einem leichten Knacksen nachgeben. Im Gegenzug merke ich aber auch den leichten Druck, den die Spange auf die Zähne ausübt. Und der eine oder andere Zahn macht sich auch immer wieder bemerkbar (z.B. beim Zähneputzen).

Aktueller Status:

Schmerzen: 26 (leicht)12 (leicht), 13 (leicht), 15 (etwas stärker), 16 (stärker), 18 (etwas stärker)

Wackeln: 21 (leicht), 11 (leicht), 18 (stärker, läßt sich in den Kiefer reindrücken)

09.05.2008

Ich war heute wieder einmal kurz in der Praxis von meiner KFO, da mich das linke obere Bogenende leicht in die Backe gestochen hat. Und nachdem die Praxis in der nächsten Woche geschlossen ist und ich ab Mitte der übernächsten Woche im Urlaub bin wollte ich doch lieber kein Risiko eingehen und habe den Bogen kürzen lassen. Obwohl die Praxis eigentlich schon geschlossen war und die Mädels dort schon in Urlaubsstimmung waren habe ich nach meinem Anruf um 10:30 doch noch recht schell um 12:00 Uhr einen Termin bekommen. Und das Kürzen war auch kein Problem und schon 3 Minuten später war ich wieder draußen. Und kein Bogen sticht mehr….

15.05.2008

Inzwischen merke ich schon, wie sich der 18er schön fleißig aufrichtet. Der Zustand vom 08.05. hat sich weiter entwickelt, sowohl was den 18er betrifft als auch die Schneide-zähne im Oberkiefer. Auch dort merke immer wieder mal einen leichten Druck auf den Schneidezähnen und irgendwie habe ich immer mehr das Gefühl, dass für die Zunge zu wenig Platz da ist. Gestern wollte ich auch mal etwas Festeres abbeißen und das hat dann schon etwas in den oberen Schneidezähnen gezogen. Auch ein Indiz dafür, dass sich die Zähne noch bewegen. Und was den 18er betrifft, der Biss wird dort immer besser, aber der Zahn wackelt inzwischen auch schon ganz nett. Da rührt sich halt was.

Heute Abend habe ich mir noch einmal den OP-Bericht von netsnake hier im Forum durch den Kopf gehen lassen. Dabei ist mir eine Passage eingefallen, wo er schreibt wie er am letzten Abend vor seiner OP noch bei McDonalds war. Irgendwie hat mich das an eine Henkersmahlzeit erinnert. Und dabei sind wieder mal die Gedanken gekommen, was ich mir da antue und warum usw. Und da ist mir dann schon wieder etwas mulmig in der Magengegend geworden. Irgendwie graust mir vor der Zeit nach der OP, so was das Essen und die anderen Nebenwirkungen betrifft. Das mit dem Warten ist auch das Schlimme an der Sache. Gut, man kann sich zwar schon darauf vorbereiten aber die Zeit bis zur OP ist schon auch manchmal ganz schön nervig. Ich habe hier halt immer wieder mal Zeit zum Nachdenken.

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09.06.2008

Ich hatte heute einen Termin bei meinem HNO-Spezialisten mit Schwerpunkt Schlafstörungen, den sogenannten "Schnarchdoktor". Ich wollte von ihm wissen, in wie weit meine bevorstehende OP die Schlafapnoe lindern kann, was operativ möglich ist und welche Vorbereitungen für die OP zu treffen sind. Irgendwie ist das heute genau so chaotisch abgelaufen wie bei der Terminvereinbarung vor über 4 Wochen. Ich hatte einen Termin um 09:00 Uhr und war auch pünktlich da, aber bis ich beim Arzt war wurde es 10:30 Uhr. Für was macht man da überhaupt einen Termin aus?

Naja, die Antworten waren dann auch wieder etwas erwartungshemmend. OK, durch die OP ist mit einer Verbesserung der Schlafapnoe zu rechnen, was auch durch die Gewichtsreduzierung verstärkt wird. Eine Verlagerung des Unterkiefers wäre möglich, aber in meinem Fall müsste der Unterkiefer schon ein ganzes Stück nach vorne verschoben werden, um einen Teilerfolg zu erzielen. Dadurch würde sich mein Gesichtsprofil sehr verändern. Außerdem ist das alleine nicht ausschlaggebend für einen Erfolg, da ich recht große Mandeln habe und auch das Zäpfchen recht ausgeprägt ist. Und es ist nicht nur das Gewebe an der Vorderseite der Luftröhre für den Verschluss zuständig, sondern auch das seitliche Gewebe. Sein Vorschlag wäre folgende Vorgehensweise:

• Durchführung der Operation des Oberkiefers wie geplant

• Nach 3 Monaten Besuch im Schlaflabor, um aktuelle Werte zu bekommen. Es sollte hier auch eine Messung ohne CPAP-Gerät erfolgen, um die Anzahl der Atemaussetzer zu ermitteln

• Danach könnte man eine Weichteile-OP ins Auge fassen, bei der die Mandeln entfernt und auch das Gaumensegel verkleinert werden. Dies kann aber nicht gleichzeitig mit der Kiefer-OP erfolgen, da hierbei die Gefahr besteht, dass beide Atemwege (Mund und Nase) zu-schwellen und ich dann mit eine Luftröhrenschnitt beatmet werden müsste

Ich habe ihn auch noch darauf angesprochen, ob ich irgendwelche Vorbereitungen treffen müsste. Denn die Atemmaske liegt ja z.T. auf dem frisch operierten Kiefer auf, darf da aber keinen Druck ausüben. Außerdem sind ja die Kiefer miteinander verdrahtet und wenn sich dann auch noch die Nase verstopft wird das Luftholen beim Schlafen zum Abenteuer. Leider konnte der HNO-Arzt hier nicht viel helfen. Er hat gemeint, ich sollte auf alle Fälle das erst einmal mit dem Narkosearzt besprechen und auch das CPAP-Gerät mitnehmen. Ich soll halt probieren, ob ich damit zurechtkomme und notfalls einige Tage ohne das Gerät schlafen. Ob ich so lange die Luft anhalten kann?

Es bleibt halt spannend, ob sich meine Hoffnungen und Erwartungen an die OP erfüllen werden.

10.06.2008

Schon wieder sind 5 Wochen seit dem letzten Kieferorthopädentermin vergangen, Deshalb war heute morgen mein nächster Termin bei meiner KFO. Heute wurde die Spange im Unterkiefer wieder gut umgebaut. Es kam eine neuer 16/16 Vierkantbogen rein und in die Lücken von den fehlenden 4ern wurden Federn eingebaut, durch die der Bogen hindurchgeführt wurde. Diese Federn wurden unter Spannung eingebaut (sie wurden um ca 1 mm zusammengedrückt) und sollen jetzt die Lücken noch etwas vergrößern. Inzwischen sind die Lücken schon an beiden Seiten 6 mm groß und haben bald die erforderliche Größe erreicht. Hier werde ich wohl bald mal beim Kieferchirurgen vorbeischauen müssen, um die Lückengröße beurteilen zu lassen.

Um das Aufrichten des 18ers zu unterstützen wurde auch noch ein Gummi vom 18er zum 47er eingehängt, welchen ich aber nur Nachts reintun muss. Dennoch hab ich den Gummi heute erst einmal schon tagsüber bis zum Nachmittag dringelassen, wobei dies schon etwas ungewohnt ist, da der Gummi den Unterkiefer nach oben zieht und ich beim Öffnen des Mundes ja gegen den Gummizug arbeiten muss. Jedenfalls hat sich der 18er schon schön aufgerichtet und ist auch schon ein Stück nach vorne gewandert. Aber für den Rest wird wahrscheinlich doch ein Mikroimplantat zum Einsatz kommen müssen. Das ist mir inzwischen auch schon lieber, da hier dann keine Gummis zwischen die Kiefer gespannt werden müssen.

Gegen 11:00 Uhr hat dann der 43er angefangen auf die neuen Kräfte zu reagieren, so um 12:30 hat sich dann der 42er dazu gesellt und jetzt am Abend schmerzen so ziemlich alle Zähne im Unterkiefer vom 37er bis zum 47er mehr oder weniger stark. So gibt es halt wieder mal weiche Kost in den nächsten Tagen.

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Ist ja der Wahnsinn dein Bericht.

Ok, ich gebe es zu ich habe auch etwas quer gelesen. Aber die kleinen Details und Infos sind echt gut formuliert und dargestellt.

Für die Beahndlung weiterhin alles Gute.

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Ich muss auch mal loben, das nenn ich eine ausführliche Berichterstattung! Danke, dass Du uns an Deiner Geschichte teilhaben lässt!!!!!!!!!!

Alles Gute weiterhin!

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@INA und mizKa

Danke für das Lob. Ich werde Euch nicht enttäuschen und natürlich weiter berichten. Ich denke, dass hier noch etliche Passagen dazukommen werden.

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Ich hab mir gedacht, ich muss mal ein Bild von diesen Federn reinstellen, die mir gestern in die Spange eingebaut wurden. Damit sollen die Lücken für die 4er-Implantate im Unterkiefer noch etwas vergrößert werden. Ich finde, das sieht echt interessant aus.

post-1816-130132825412_thumb.jpg

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16.06.2008

Die letzte Woche war ziemlich schmerzhaft. Zuerst haben die Zähne im Unterkiefer geschmerzt mit der Folge, dass es am Mittwoch und Donnerstag fast nur Jogurt zu essen gab und als das wieder besser wurde hat dann der 18er zu rebellieren begonnen. Am Freitagabend war ich dann schon fast so weit, dass ich zum ersten Mal eine Schmerztablette nehmen wollte. Und dann hat sich der 18er schon wieder etwas bewegt was zur Folge hatte, dass mich das Bogenende seit Freitag wieder mal in die Backe gestochen hat. Leider war am Freitagmorgen die Praxis von meiner KFO geschlossen, deshalb musste ich das Drahtende das Wochenende über immer wieder mit Wachs verkleiden.

Heute war ich dann am Morgen ohne Termin bei meiner KFO, wo ich zum Glück wieder dazwischen geschoben wurde. Das Bogenende war inzwischen durch die Zahnverschiebung fast 2 mm zu lang geworden. Also wurde der Bogen etwas gekürzt und wieder umgebogen und schon war es wieder vorbei mit den Schmerzen. Ich konnte mir die Bemerkung nicht verkneifen, ob die anderen Patienten auch immer wieder außertourlich mit Problemen daherkommen oder ob ich zu wehleidig bin, worauf die Assistentin mit einem Grinsen meinte, ich wäre nicht der Einzige, nur die Männer sind wehleidiger:D . Nach dem Umbiegen habe ich dann noch mit meiner KFO gesprochen, ob wir das Miniimplantat zur Bewegung des 18ers nicht schon jetzt einsetzen lassen könnten, da ja auch bei den Kieferchirurgen mit einer gewissen Wartezeit zu rechnen ist. Wir haben dies dann durchgesprochen und sind übereingekommen, dass es besser wäre, gleich 2 Miniimplantate einsetzen zu lassen, beide zwischen dem 15er und dem 16er, eins davon auf der Innenseite und eines an der Außenseite des Oberkiefers. Dadurch kann von beiden Seiten der Zahn nach vorne gezogen werden ohne dass die Gefahr besteht, dass sich dieser wieder dreht, was bei dem Einsatz von nur einem Miniimplantat wegen der einseitigen Zugkraft der Gummis passieren könnte. Diese beiden Miniimplantate werden jetzt am 11.07.08 vom Kieferchirurgen eingesetzt.

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Hi tomtom,

deine Berichterstattung gefällt mir ja sehr gut, es hat nur irgendwie den Anschein, als müsste deine Behandlung in Rekordzeit durchgeführt werden. Ich würde es nicht so schnell angehen, weil zwar deine Zähne schnell am Wandern sind, dennoch kann es zum wirklichen Wurzelrezidiv kommen, weil sich das die Zähne so ja auch nicht gefallen lassen. Da würde ich an deiner stelle mal zwischendurch ein neues Röntgen anschauen, um eine gesunde Zahnverankerung zu gewährleisten. Gruß matteo:-D

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