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Christoph

Der Beruf Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Darf ich das als Bewerbung um ein Praktikumsplatz werten?

Dann Sach ich erst einmal: Dankend erhalten... Werden uns dann nach der Entscheidung bei dir melden Kermi!

Der Beruf Fachkraft für Veranstaltungstechnik:

Berufsbild:

Der Auf- und Abbau von Bühnen und der dazugehörigen elektrischen Anlagen, die Organisation und der professionelle Einsatz von Techniken zum Beispiel zur Beschallung oder für die Beleuchtung (auch Lichteffekte), sowie die Umsetzung der sicherheitstechnischen Anforderungen - das alles sind Aspekte, die sind für den Erfolg von Veranstaltungen, wie Messen, Konzerte, Theateraufführungen, Shows, aber auch in Fernseh- Studiosendungen mit Publikum von entscheidender Bedeutung sind.

Das "Know-how" für den richtigen Umgang haben die Veranstaltungstechniker.

Die Ausbildung soll traditionelle, spezialisierte Berufe wie Bühnentechniker, Montagehandwerker, Eventtechniker, Beleuchter und Tontechniker in einem neuen, umfassenden Berufsbild zusammenführen.

Aufgaben und Arbeitsgebiete:

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik lernen, Veranstaltungen vorzubereiten und technisch zu begleiten. Sie müssen wissen, welche Geräte und Einrichtungen geeignet sind und wie sie installiert und bedient werden. Außerdem bauen sie Bühnen und erforderliche Geräte auf und kümmern sich um die Energieversorgung sowie um Licht und Beschallung für akustische und optische Effekte. Sie stehen den Künstlern und Meistern für Veranstaltungstechnik aktiv beiseite und sorgen mit ihrem Know-how für das Gelingen der Veranstaltung oder Produktion. Dabei kann ihr Betätigungsfeld von der Entwicklung eines Veranstaltungskonzeptes über die Beratung des Veranstalters, die Planung und Durchführung der Veranstaltung bis zur Abrechnung der durchgeführten Arbeiten reichen. Dagegen herrscht in großen Betrieben mit viel Personal weitgehende Arbeitsteilung.

Die Arbeitsgebiete:

* OperAir Konzerte

* Bandtouren

* Kleine und Große Musikveranstaltungen

* Stadtfeste

* Messen

* Kongresse

* Theatervorfühungen

* Musicals

* TV Studios

* Freizeitparks

Die Arbeitsgebiete:

* planen und realisieren von Veranstaltungen

* organisieren fachspezifischer Arbeitsabläufe

* bauen und montieren veranstaltungstechnischer Einrichtungen

* bedienen von Spezialfahrzeuge (z.B. Flurförderzeuge), Bühnenmaschinerien und Medieneinrichtungen

* konfigurieren, bedienen und prüfen Projektions- und Beleuchtungsanlagen inkl. Anlagen zur Energieversorgung

* konfigurieren, bedienen und prüfen Beschallungsanlagen konzipieren und bewerten Spezialeffekte

* beachten sicherheitsrelevante Vorschriften, Regeln und spezifische Verordnungen

Diese Liste läßt sich zwar noch erweitern, deckt aber im Wesentlichen die Hauptaufgaben ab...

Geschichtliches:

In der Vergangenheit gab es, im Bereich der Veranstaltungstechnik, unheimlich viele sogenannte "Quereinsteiger".

Das heißt es gab keine Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen, der einem die unfassenden Inhalte dieses Bereiches vermitteln konnte.

Den "Beleuchter" - wie auch viele andere ähnliche Berufe - gab es zum Beispiel offiziell gar nicht als Ausbildungsberuf.

Fachbereich PA-Technik:

Die Beschallungstechnik ist eines der großen Fachgebiete für einen Veranstaltungstechniker. Von einer kleinen Sprachbeschallung bis hin zu großen Open Air Konzerten ist die Beschallung immer dabei. Der Bereich teilt sich in verschiedene Aufgabengebiete auf. Zum einen gibt es den sogenannten FOH-Platz (Front of House), das Monitorring und den Bereich der PA-Technik (Verstärker und Boxen). Bei speziellen Anforderungen an die Beschallung gibt es weiterhin die Drahtlostechnik und Sendetechnik.

Die PA beinhaltet alles was nach dem Eingang der Endstufen liegt. Also die Endstufen selber, die Frequenzweichen, Lautspecherkabel und am Ende natürlich die Boxen (Lautsprecher). Gerade was die Lautsprecher angeht ist die genaue Positionierung (vor allem bei größerem Publikum) eine echte Wissenschaft. Von jedem Platz soll das gesamte Frequenzspektrum (alle Töne) zu hören sein. Auch darf es nicht zu hörbaren Kammfiltereffekten (Auslöschungen bestimmten Frequenzen durch Reflektionen im Raum) kommen.

Gerade die raumakustischen Eigenschaften der Örtlichkeiten haben eine sehr entscheidende Auswirkungen auf das Klangbild. Um diese Reflektionen im Raum zu lokalisieren gibt es teure Computerprogramme die dieses berechen können. Auch die Abstrahlwinkel der Lautsprecher können bereits - nach Eingabe der genauen Eckdaten und Raumbeschaffenheiten - von Computerprogrammen ermittelt werden.

Zusätzlich gibt es auch noch viele verschiedene Arten wie man eine Beschallung aufbauen kann, aber das genau zu erläutern ginge hier jetzt ein wenig weit.

Fachbereich Monitoring:

Monitor ist nicht wie viele annehmen ein Bildschirm auf oder hinter der Bühne sondern es handelt sich im Fall der Beschallungstechnik um Boxen, welche die Künstler auf der Bühne benötigen um ihren Gesang bzw. ihr Instrument, also sich selbst zu hören.

Um bei größeren Produktionen ein gutes "Monitorring" zu gewährleisten ist es notwendig einen separaten Mischer einzusetzten. Hier kommt es nicht wie beim FOH primär auf die Klangoptimierung, sondern eher auf das Vermeiden von Rückkopplungen (pfeifen auf der Bühne) an. Wichtig für den Monitormischer ist auch das Verhältnis der einzelnen Musikinstrumente zueinander, wie sie jeder Musiker persönlich benötigt.

Bei kleineren Produktionen ist es nicht immer notwendig einen extra Monitormischer zu beschäftigen. Hier werden seine Aufgaben durch den FOH - Mischer übernommen.

Ganz neu ist in der letzten Zeit das "In-Ear-Monitorring" auf den Markt gekommen. Hierbei wird auf die übermäßig lauten Boxen auf der Bühne verzichtet und alles über kleine Ohrstecker (teils auch Kopfhörer) praktiziert. Das schont die ohnehin sehr strapazierten Ohren der Musiker ungemein. Leider haben noch nicht sehr viele Musiker den Schritt zu dieser modernen Art des Monitorring gewagt...

Fachbereich Drahtlostechnik:

Bei der Drahtlostechnik geht es, wie der Name schon sagt, um die Übertragung des Signals über eine Funkstrecke. Dieses ist in der modernen Veranstaltungstechnik ein immer wichtiger werdender Bereich und beim Fernsehen sowie auf größeren Bühnen kaum noch weg zu denken.

Bei dem Einsatz von Sendeanlagen gibt es eine Reihe von Vorschriften, welche der Sicherheit und dem problemlosen Einsatz dieser Technik dienen.

Ganz oben auf der Liste steht die Zulassung der eingesetzten Anlage. Das heißt, es dürfen keine Anlagen eingesetzt werden, die nicht über eine entsprechende Plakette verfügen. Weiterhin ist es zwingend notwendig, die einzusetzenden Anlagen bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, kurz RegTP anzumelden. Hier bekommt man dann eine Zulassung für eine bestimmte Sendefrequenz. Erst nachdem man diese beiden Zulassungen eingeholt hat, ist der Betrieb von Sendeanlagen gestattet!

Ja, und der Rest ist eine Frage der Technik. Viele professionelle Firmen bieten die Sendeanlagen in einem Umfang an, dass man nur noch eine Batterie einlegen braucht, die Antennen am Empfänger installieren muss und letztlich die Frequenz einzustellen hat. Danach sollte ein reibungsloser Einsatz möglich sein.

Fachbereich Konventionelles Licht:

Unter konventionellem Licht versteht man meistens Leuchten ("Lampen"), die in festen Positionen statisch eingebaut sind. Bei dieser Art von Beleuchtung müssen die jeweiligen Leuchten von Hand alle einzeln auf eine bestimmte Beleuchtungssituation eingeleuchtet werden. Ändert sich etwas in der Dekoration oder steht eine Person nicht genau an der eingeleuchteten Position, so kann währen der Vorstellung (Veranstaltung) nicht mehr korrigiert werden.

Konventionelles Licht findet man an fast allen Veranstaltungsorten, in Studios, Theatern und Filmproduktionen. Diese "ursprüngliche" Art der Beleuchtung ist aber auch nicht veraltet oder sogar "langweilig"! Mit Hilfe von diversen Filtern (Farben, Tülls, Kunst- und Tageslicht, Frostfolien, u.v.m.) können sowie auf der Bühne wie auch vor der Kamera eindrucksvolle und auch natürliche Lichtstimmungen gezaubert werden. Auch gibt es unzählige unterschiedliche Arten von Lampen die alle bestimmte Eigenschaften haben und dadurch auch diverse Beleuchtungsmöglichkeiten bieten.

Fachbereich Movinglights (Intelligentes Licht):

Wie der Name "Movinglight" schon sagt geht es hier um "bewegtes Licht".

Seid ein paar Jahren sind neue, moderne Leuchten auf dem Markt die direkt von einem bestimmten Pult angesteuert werden können und eine Vielzahl von neuen Funktionen bieten. Dimmer, wie sie bei konventionellen Licht zu finden sind, gibt es bei den Movinglights in der Regel nicht mehr.

Diese Leuchten sind mit sehr hellen Metalldampflampen ausgerüstet die nicht gedimmt werden können und somit immer brennen. Das bedeutet, das die Dimmerfunktion durch eine andere Funktion ersetzt werden muss. Dieses geschied mit sogenannten "Schutterblechen" die mit Motoren in den Beam gefahren wird. Das hat viele Vorteile - vor allem in Hinblick auf die Farbtemperatur die so sehr konstant bleibt.

Auch alle anderen Funktionen wie zum Beispiel Farben, horizontale- und vertikale Bewegungen, Prismen, Effektgitter, Gobos (mit Rotation), Stoboskopeffekte, Fokus und Iris können über das Lichtpult bedient, programmiert, gespeichert und wieder abgerufen werden. So können ganze Lichtshows zusammengebastelt und abgerufen werden.

Besonders oft trifft man diese Art von Leuchten (die übrigens sehr teuer sind!) in Discotheken, auf Musikbühnen und größeren Veranstaltungen an. Auch bei den Movinglights gibt es viele unterschiedliche Arten die immer vielseitiger werden, aber dass sie das konventionelle Beleuchtung mal ablösen werden ist zumindest in naher Zukunft mehr als unwahrscheinlich.

Fachbereich Bühnentechnik, Rigging:

Das Rigging ist - ja wie kann man sagen - eine Art "Gerüstbau" in der Veranstaltungstechnik.

Im Grunde geht es dabei um das schaffen von Hängepunkten. Nicht an jedem Veranstaltungsort gibt es automatisch ausreichend und richtig zueinander angeordnete Möglichkeiten Dinge "zu hängen".

Hierbei kann es sich um die Lautsprecherboxen, das Lichtgitter, Bühnenelemente, Dekorationsteile, Stoffe oder irgendetwas anderes handeln.

Auch ist dabei immer das Problem der möglichen Belastung zu beachten, welche bei den meisten Bauwerken nicht sonderlich hoch sind. Das liegt ganz einfach daran, dass nicht alle Veranstaltungsorte baulich auch als solche ausgelegt sind.

Grundsätzlich unterscheidet man das "gestellte" Rigg (Rigg = Traversenkonstruktion) und das "geflogene" Rigg (an der Decke aufgehängt). Traversen selber gibt es für fast jeden Zweck und bis hin zur Aufnahme von enormen Tragelasten. Auch sind diverse unterschiedliche Systeme von unterschiedlichen Herstellern auf dem Markt. Am bekanntesten ist sicherlich das sogenannte "Eurotruss".

Eine Person die im Bereich des Riggings arbeiten möchte sollte zum einen absolut schwindelfrei sein (einige Bauten sind schon mal etwas höher!) und zum anderen sich gut mit der sogenannten PSA (Persönliche Schutzausrüstung) etc. auskennen. Die PSA hat Ähnlichkeiten mit der Ausrüstung die auch Bergsteiger beim Klettern zum sichern nutzen.

Auch sollte man sich seinen Betrieb gut aussuchen, da nur relativ wenige sich an die Berechnung und den Bau von großen, komplexen Traversensystemen heranwagen (die Mittel haben).

Fachbereich Pyrotechnik:

Auch ein sehr spannender Bereich in der Veranstaltungstechnik.

Klar, wo es raucht, blitzt, knallt und "die Fetzen fliegen" das zieht die Aufmerksamkeit auf sich und jedem ist klar das dieses eindeutig in den Bereich der Pyrotechnik fällt.

Neu dürfte für viele aber sein, das auch ein einfaches Kaminfeuer bei einer Filmproduktion oder eine Feuerschale im Studio ebenfalls dieser Sparte zuzuordnen sind.

Ganz wichtig ist auch der Bereich der Schusswaffen und Explosionen, die bei zahlreichen Filmproduktionen zum Einsatz kommen. Der Pyrotechniker ist hierbei für die sichere Handhabung und den sicheren Umgang verantwortlich. Keine Person am "Set" darf zu irgendeiner Zeit gefährdet werden.

Sicher ist man nach dieser Ausbildung kein ausgebildeter Pyrotechniker (dazu bedarf es einer ganzen Reihe von Scheinen und Genehmigungen), aber man erhält doch meist einen relativ guten Einblick was es bedeuten kann als solcher zu arbeiten.

Fachbereich Laseroperator:

Was ein Laserstrahl ist weiß seit den ganzen Weltraumabenteuern im Fernsehen wohl so ziemlich jedes Kind.

In der Veranstaltungstechnik wird der "gebündelte Lichtstrahl" jedoch etwas anders eingesetzt als bei irgendwelchen Verfolgungen durchs All.

Der große Vorteil eines Lasers ist, das man scharf abgegrenzte, farbige und vor allem dreidimensionale Muster, Formen, Figuren, Linien und Ebenen in den Raum projizieren kann. Wirken tut dieses natürlich nur in Verbindung mit Nebel - aber dann lassen sich sehr eindrucksvolle Lichteffekte zaubern wie sie mit keinem anderen Mittel / Gerät möglich wären.

Der Nachteil solcher Lasershows ist gegenüber den "Movinglights", dass die Programmierungen extrem aufwendig sind und daher an Computern vorprogrammiert werden müssen. Außerdem sind solche Laseranlagen - aufgrund des fast unbezahlbaren Preises - auch nur auf sehr wenigen Veranstaltungen anzutreffen.

Was den Bereich der Lasertechnik angeht hat man mit der abgeschlossenen Ausbildung leider nicht automatisch Umgang mit solchen Geräten. Es gibt nur sehr wenige Firmen in der BRD die in diesem Gebiet arbeiten und auch sonst gibt es hier zahlreiche Vorschriften und Scheine die zu beachten bzw. zu machen sind.

Fachvokabular:

Action (sprich engl.): Ereignis im Produktionssinn, längere Zeiteinheit

Amps: Verstärker (Tonbereich)

Audience: Publikum, Publikumsbereich

Backdrop: hinterer Bühnenabschluss, hinterster Bühnenvorhang

Backline: Instrumente (auch Amps) und Bühnenaufbauten der

Künstler

Backstage: Bereich hinter der Bühne, Künstler-Umkleideräume,

nichtöffentlicher Bereich

Baustelle: Veranstaltungsort während der Auf- und Abbauphase

(teilweise auch während der Veranstaltung)

Barricade: (sprich engl.): schweres Absperrgitter (zum Beispiel für

Bühnengräben)

Beamer: Video-Beamer: Gerät zur Projektion von Filmen oder Bildern

Blinder: (sprich engl.): Leuchte, mit der Blendeffekte erzielt werden

Booking: Buchen von Künstlern oder sonstigen Akteuren,

Breakeven: Punkt in der Gesamt-Veranstaltungskalkulation, wobei

sich Einnahmen und Ausgaben decken, angegeben in Besucherzahlen

Bridle: (eingedeutscht: breiteln): aus mindestens zwei Hängepunkten

einen neuen, besser positionierten machen

Briefing: Erklärung und Erläuterung des Einsatzes oder der Aufgabe

(im Vorfeld), Einsatzbesprechung

Bühnengraben: Sicherheitsbereich direkt vor der Bühne

BüTec: Bühnenpodestplatte (2 m X 1 m), Herstellerfirma

canceln: (sprich engl.): etwas abbrechen, stoppen, eventuell rückgängig

machen, annullieren

Case (sprich engl.): Transportkiste im Veranstaltungsbereich, sehr

robust

Catering: Essensversorgung

Lokal Crew Catering: Essensversorgung des Personals

Changeover: Umbaupause

Curfew: geplantes Ende einer Veranstaltung oder eines Programms

Deadline: Zeitgrenze

Delay: Zeitverzögerung, Verschiebung des Line up oder des Zeit-

Flow nach hinten

Dimmer: Gerät zur Helligkeitssteuerung von Leuchten

DJ: Disc Jockey (Platten- beziehungsweise CD-Abspieler)

DJ-Set: Ein Mischpult plus zwei Plattenspieler oder CD-Player

Doors Open: Türen öffnen, Veranstaltungsfläche ist öffentlich zugänglich

(nach der Bezahlung des Eintritts)

DMX: Digital Multiplex, Lichtsteuerprotokol

Festival: Veranstaltungen mit mehreren unterschiedlichen Gruppen

Fliegen: Technik an der (Hallen-)Decke befestigen, nicht auf dem

Boden stehend

Floor: Beschallungseinheit, Subspielstätte, Raum oder Fläche mit

eigener Beschallung

Flow: (sprich engl.): Zeitlinie im Produktionssinn, Start/Stop bei

Übergabe/Rückgabe des Veranstaltungsorts

Fluter: Leuchte mit einem sehr großen, eckigen Abstrahlungswinkel,

Baufluter

Flyer: Flugblatt, Werbung

FOH: Front of House, Mixerplatz für Licht und Ton

Food: öffentlicher Essens- und Getränkeverkauf (Gastronom)

Non-Food: gesamter öffentlicher Verkauf ohne Essens- und Getränkehandel

(Gastronom), Merchandise

Gaffa: extrem festes Klebeband, Panzertape

General Rider: künstlerspezifische Beschreibung der Veranstaltung

vom Veranstalter der Produktion für die Künstler (Anfahrtsbeschreibungen,

Hotel, Technikumfang, Catering, Zeiten usw.)

Gig: Auftritt eines Künstlers

Gobo: eine Art Dia für bewegte Leuchten, teilweise rotierbar

Ground-Support: Truss-Gerüst wird vom Boden aus mit Towern

aufgestellt

Grounder: Arbeitskraft, die Rigging-Tätigkeiten auf dem Boden vorbereitet

Hand (sprich engl.): Arbeiter, produktionsspezifische Arbeitskraft

Handkasse: (dt.): Bargeldkasse vor Ort (für Vor-Ort-Ausgaben der

Produktion)

Hardware: produktionsumgangssprachlich für schweres Material

wie Container, Zäune, Bühnen, Aggregate usw.

Headliner: wichtigster und bedeutendster Künstler, oberster Name

auf Werbeankündigungen

Indoor/Outdoor: innerhalb eines Gebäude im Freien

Instraction: (sprich engl.): direkte Anweisung, Befehl

Job: Arbeitsfeld oder auch kurze Tätigkeit beziehungsweise Aufgabe

Kopfbügler: kopfbewegter Scheinwerfer

LEE Filters: Firma, die Farbfilter herstellt; Farbcodierung über dreistellige ziffer

Line up: Ablauf, Reihenfolge der Künstler, Programmplan

Location oder venue: Veranstaltungsort, Spielstätte

Merchandise, Merch (sprich engl.): fliegende Händler, Verkaufsstände

Molton: schwerer und brandsicherer Stoff

Monitore: Beschallungsanlage für Akteure der Bühne, teilweise separat

abgemixt

Moving Light: bewegte Leuchte

Multicore: Kabel mit mehreren Adern; Power Multicore oder Last-Multicore für Netzspannungen

Office: Büro, Produktionsbüro

Open Air: Veranstaltung im Freien

Operateur: Bediener einer technischen Anlage (Ton, Licht, Pyro,- technik)

PA: Power Amplication/Professional Audio, Beschallungsanlage

Pan/Tilt: Drehen/Neigen, Bezeichnung der Bewegungsparameter

von Moving Lights

PAR: Paraboiic Aluminized Reflector (parabolischer Aluminiumreflektor),

weit verbreiteter Standardscheinwerfer

Patchen: anpassen, Zuordnung der an der Lichtstellanlage bedienbaren

Steuerkreise zu den Lastkreisen (Hot- oder Hardpatch: im

Lastkreis / Softpatch: im Lichtstellpult)

Promotion: Werbung, Auftreten nach außen, Presse

Playback: Einspielen von voraufgezeichneter Musik während eines

Auftritts

Full-Playback: komplette Show kommt von einem Band

(zumeist DAT)

Public: öffentlich, öffentliche Information, öffentlicher Bereich, öffentliche

Veranstaltungsfläche

Puffer: Reserve für Material, Personal, Geld oder auch Zeit bei Havarien

oder dem Ausfall primärer Elemente

(Drum-) Raiser: Podest auf der Bühne

Record Release: Veranstaltung zur Vorstellung eines neu erschienen

Albums einer Band oder Gruppe

Rider: Maßgaben und Wünsche der Künstler an die Produktion

(auch gern zerlegt in Catering-, Technik-, Backstage-, Crew-, Hospitality-

usw. Rider)

Rigging: Arbeit an der Alukonstruktion die im Wesentlichen TechniK

trägt, zusammensetzen, befestigen (versteifen) und fliegen

Rigger: Arbeitskraft aus diesem Bereich

Rigging-Punkt: Befestigungsmöglichkeit an der Decke, an der die

Alukonstruktion hochgezogen wird, Hängepunkt

Runner: spezielle Fahrer (Kurier, Chauffeur)

safe (engl.): sicher, durchführbar

safen: sichern

Scanner: Leuchte, die mittels eines Spiegels bewegtes Licht erzeugt

Shutter: mechanischeTotaibiendefür Leuchten, ermöglicht Deaktivierung

eines Lichtstrahls, ohne das Leuchtmittel abzuschalten, auch als Jalousie bezeichnet

shutteln: (Personen) transportieren

Side-Crew: Hands zum Auf- und Abbau, Team für Hardwarearbeiten

(Zaun, Container usw.)

Side Wings: Podeste an der Seite einer Bühne, auf denen Technik

aufgestellt wird

Sky-Beamer: Leuchte, die einen extrem hellen, geraden Lichtstrahl

für den Außeneinsatz erzeugt

Soundcheck: kurze Probe unter realen Live-Bedingungen, in der

Regel ohne Publikum, Überprüfung der Tonanlage (Kanäle, Einsteilungen

usw.) durch den Gasttechniker

spielen von X: funktionieren von X

Spot: Leuchte mit sehr engem rundem Abstrahlwinkel

Stage: Bühne, Spielfläche

Stagebox: zentrale Verkabelungsbox auf der Bühne, erlaubt einfache

Multicore-Verbindung zum FOH

Stage-Crew: Hands, die direkt auf der Bühne eingesetzt werden

Stagemanager: Inspizient, Bühnenverantwortlicher

Steeler: Arbeitskraft, die mit Truss arbeitet (Rigging)

Steiger (mobile) Arbeitsbühne, Gerät für Arbeiten in großer Höhe

Stroboskop: Effektleuchte, die mittels Entladungen helle Blitze erzeugen kann

Switch: Schalter, Gerät zum Schalten von Leuchten

Task: Aufgabe, kurze Zeiteinheit

Tools: Kleinmaterial, kleine wichtige Gebrauchsgegenstände,

Werkzeug, Zubehör

Tower: senkrechtes Truss-Elementsystem zum Stützen einer Truss-

Konstrukion

Trailer: Truck, LKW, 30- beziehungsweise 40-Tonner

Traverse: Gerüststeil zum Befestigen von Technik

Truss: Tragwerk, Alukonstrukion aus Einzelelementen zur Technikbefestigung

Verfolger: starkfokussierbarer, beweglicher Scheinwerfer zum Hervorheben

einzelner Personen oder Objekte

Vergenz: Abstrahlwinkel beziehungsweise Öffnungswinkel einer

Leuchte

Wackellampe: bewegter Scheinwerfer

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Ach so,

ich dachte da eher an Sex mit Gwen Stefani, Scotch mit Robbi oder Drogen im Tourbus mit Amy.....

Dann ist ein Praktikum beim KFO wohl die bessere Wahl.

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