Lila2010

Ober- und Unterkiefer OP am 01.02.08 kein Zweitesmal

33 Beiträge in diesem Thema

Halli Hallo,

tja, nun kann ich auch etwas zum Thema "OP-Erfahrungsberichte" schreiben. Meine OP ist nun seit 12 Tagen her und es geht jeden Tag bergauf. Mein Oberkiefer wurde nach vorne und etwas höher versetzt und der Unterkiefer zurück verlagert. Nun zu meiner Geschichte:

Am 31.01.08 um 09:15 Uhr morgens hieß es, ab ins Krankenhaus. Mit meinem Freund und meiner Mama an der Seite, stand ich um 10:00 Uhr an der Anmeldung. Naja, neben den allgemeinen Daten, kam auch die Frage nach meiner Konfession. Wir schauten uns stirnrunzelnd an und mein Freund fragte die nette Dame: "Warum das denn? Bekommen evangelisch und katholische getrennte Zimmer?" Die Dame lachte und teilte uns mit, dass diese Frage immer gestellt wird, falls ein Pfarrer notwendig wäre. -Schluck- erste Panik trat ein :sad:

Naja, grübelnd machten wir uns auf den Weg in den ersten Stock, als eine Schwester mich begrüßte und mir bald darauf mein Zimmer zeigte. Dann hieß es, was tun mit dem angebrochenen Tag? Und warum muss man eigentlich einen ganzen Tag vorher ins Krankenhaus? Nach dem Mittag Essen wollten wir uns gerade auf den Weg nach draußen machen um ein wenig frische Luft zu schnappen, da fing mich auch schon ein Arzt ab. "Ach, die Blutabnahme ist noch fällig". Wie gut, dass ich eine Woche zuvor nicht schon beim Hausarzt mein Blut untersuchen ließ. Leider reichte es nicht aus, sie brauchten ein großes Blutbild :roll: . Fünf Ampullen leichter, machten wir uns nun aber schneller auf den Weg nach draußen ins Cafe gegenüber.

Etwas später zurück im Krankenhaus, kam auch bald die Anästhesistin und stellte einige Fragen. Sie teilte uns auch noch mit, es könnte sein, dass die OP morgen nicht statt findet, da die Betten auf der Intensiv alle vergeben sind und ohne Intensiv wäre die OP nicht möglich. Na super. Plötzlich ließ aber auch meine Nervösität etwas nach. Dann hieß es bald, Abschied von Mama und Freund nehmen. Heulend mit Zigarette vorm Krankenhaus verabschiedete ich mich von den beiden.

Ab 22:00 Uhr hieß es dann - kein Essen, kein Trinken, kein Nikotin und das Schild -Nüchtern ab 22:00 Uhr- baumelte über meinem Kopf. Die Nacht mehr oder weniger schlaflos überstanden, lag ich um kurz vor sieben frisch geduscht in meinem hübschen, hinten offen Kleidchen und den tollen Strümpfen in meinem Bett als auch schon die Schwester kam. Tablette nehmen und nicht mehr aufstehen, hieß es dann. Völlig fertig, leutete mein Telefon. Mein Schwesterherz wünschte mir nochmal alles Gute und vorbei war es. Bekam einen riesen Heulanfall (ich weine wirklich selten) und wollte am liebsten abhauen und alles absagen Meine Schwester konnte an diesem Tag nicht mal mehr in die Schule, weil sie so mitweinen musste und auch völlig fertig war :smile:

Auf einmal wurde ich schrecklich müde und die Schwester fuhr mich um 07:40 Uhr zum OP. Angekommen stellten sich vier Ärzte vor und schwupp, konnte ich mich an nichts mehr erinnern. An gar nichts mehr! Weder ans Nadel legen noch an irgendetwas anderes, ich schlief einfach ein.

Und dann fing die Hölle an:

An den Freitag kann ich mich leider kaum noch erinnern, mein Freund erzählte mir, ich wollte ständig sämtliche Schläuche raus reissen und war wohl ziemlich durcheinander. Nun lag ich auf Intensiv und hatte zwei Schläuche in der Nase - einen zur Beatmung (Tubus) und eine Magensonde. Der Hals tat schrecklich weh und konnte nicht Sprechen, da durch die Schläuche die Stimmbänder nicht funktionieren. Die Schwestern standen da - ich war völlig aufgelöst, fix und fertig. Alles tat weh. Die Schwester rief bei der Oberschwester an, ob sie bitte vorbei kommen könnte um mir die Schläuche zu ziehen. Ein wunderbares Gefühl, wenn der Schlauch vom Magen ab herausgezogen wird - iiiiii und der dicke, lange beatmungsschlauch war auch nicht gerade besser. Tja und dann verbrachte ich Freitag bis Sonntag Mittag auf Intensiv.

Sonntag-endlich auf Normalstation. Die Schmerzen waren nicht besser, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen - immer noch tat alles weh. Wie schön, dass es Schmerzmittel gibt, aber die helfen eben auch nicht immer ununterbrochen. Montag-immer noch nicht viel besser. Meine Unterlippe und Kinn taub, immernoch Kopfschmerzen und dann fühlte ich das erste mal mein Gesicht! Meine Mama warnte mich, ich solle besser nicht in den Spiegel sehen. Noch nicht!

Am Dienstag sah ich mich das erst mal ungewollt im Spiegelbild des Fensters und hätte schreien können! Mein Kopf war um das doppelte angeschwollen! (Hab mich entschlossen davon keine Bilder hier ins Forum zu stellen, da sich schließlich noch mehr operieren lassen wollen) Ich konnte überhaupt nicht verstehen, warum mein Freund mich überhaupt noch besucht :wink: Ich kannte mich nicht mehr! Völlig fremd, als hätte ich 50 Kilo zugenommen... Die Schmerzen ließen Gott sei Dank nach. Die Thrombose Spritze bekam ich leider jeden Tag obwohl ich schon öfters spazieren ging. Naja, was solls. Man gewöhnt sich an alles :P auch an die Kühlmaske, die am besten Tag und Nacht getragen werden soll (diese Maske ist wirklich Gold wert. sieht einer Kosmetikmaske ähnlich und wird ständig mit kaltem Wasser versorgt, die man auf unterschiedliche Temperaturen einstellen kann - keine lästigen Eisbeutel)

Und dann war er da, der Tag der Entlassung-Freitag. Man mag es kaum glauben, aber kaum zu Hause angekommen und man fühlt sich super - sogar die Schwellung ging über das Wochenende schneller zurück!

Nun heute ist es schon wesentlich besser - blute zwar noch ab und zu aus Mund und Nase, aber Schmerzen gibt es keine mehr... Nächsten Montag werde ich dann meinen Splint los. Meine Schrauben kann ich direkt neben der Nase fühlen - schon ecklig. Die Fäden müssen nicht gezogen werden, da sie selbstauflösend sind. Um die Schrauben fixieren zu können, wurden bie der OP zwei kleine Schnitte von außen durch die Backe gemacht und mit Klammerpflaster überklebt. Diese Fäden bekam ich aber schon einen Tag vor Entlassung gezogen.

Falls mich nun jemand fragt ob ich mich wieder operieren lassen würde, hier meine Antwort: NEIN! Momentan nicht. Vielleicht denke ich in einem halben Jahr auch anders darüber, aber momentan nicht. Das Ergebnis erkennt man leider noch nicht genau wegen der Schwellung, aber mein Unterkiefer scheint mir momentan so, als wäre ich jetzt ein OP Fall, bei der man das Unterkiefer nach vorne verlagern müsste. Habe mir aber sagen lassen, dass oft übertrieben verlagert wird, da der Unterkiefer sich von alleine wieder etwas vorschiebt und auch durch die Gummis der Kiefer automatisch wieder etwas vorkommt. Würde man nicht übertreiben, wäre die ganze OP umsonst gewesen. Ich hoffe diese Aussage ist richtig :neutral:

Mehr dazu, kann ich aber leider erst in ein paar Wochen sagen.

Liebe Grüße

Lila

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Hallo Lila

noch eine gute Besserung.

Das mit dem übertrieben UK zurücksetzen ist bei mir auch so gemacht wurden und das ist auch gut so.

Denn wie du schon geschrieben hast kommt er von alleine und durch die Gummis eh nach vorne.

LG Sven

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Hallo Lila! Schön, hast du die OP auch mehr oder weniger gut überstanden! Ich hatte meine Bimax (OK und UK vorverlagern) vor drei Wochen. Ich bin einfach nur froh, dass ich sie hinter mir habe! Trotzdem bereue ich sie nicht. Denn ich fand, dass ich mit meinem zurückliegenden UK ziemlich doof aussah. Ich habe auch so schlimm ausgesehen wie du es beschreibst. Wie ein fetter, weisser Simpson. :-D Auch ich habe schon gehört, dass sich der Kiefer irgendwie wieder etwas in seine alte Position zurückbewegen wird. Weil das so ist, habe ich die unterschwellige Angst, dass ich nachher wieder ähnlich aussehen werde wie vorher. Um wieviele mm wird sich der Kiefer wohl wieder zurückbewegen? Liebe Grüsse und gute Besserung! Dagmar

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Hallo Dagmar, hallo Sven,

danke für euren Beitrag. Gott da bin ich ja beruhigt! Da habt ihr mir jetzt eine riesen Sorge genommen.

Hatte vor zwei Tagen solche Panik, dass mein Kiefer nun für immer so schlimm aussehen wird. Wusste nicht, dass er sich wieder verschieben wird. Meine Kieferorthopädin sagte mir eben dann, dass dies normal sei. Dagmar merkst du einen großen Unterschied zu vorher? Bei mir wechselte es eben vom einen Extrem ins andere. Zuvor war mein Unterkiefer viel zu weit vorne und nach der OP viel zu weit hinten. Also ich denke nicht, dass sich der Kiefer wieder komplett in den Ursprungspunkt zurück schiebt, da ja bei der UK OP (bei mir zumindest) ein Stück Kieferknochen raus gesägt wurde. Und die Kieferorthopäden passen doch bei der Nachbehandlung sicherlich mit Bändern und Gummis auf, dass er sich nicht zu weit bewegt oder? Ich hoffe es zumindest :roll:

Wünsche Dir natürlich auch alles Gute!

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Hallo Lila! Ach klar, bei dir musste ja ein Stück weggesägt werden. Ob ich einen grossen Unterschied merke? Hm, ich habe den Unterschied nur bemerkt, nachdem ich mich im Profil fotografiert habe. Wenn ich dann einen Massstab auf das alte und einen auf das neue Foto lege, welcher Kontakt mit meiner Nase und Kinn hat, dann ist der Winkel deutlich nicht mehr so gross wie jener auf dem alten Foto. (Weisst du, was ich meine?) Da auch mein OK vorverlagert wurde, scheint die ganze untere Gesichtshälfte weiter vorne. Ehrlich gesagt kann ich mir diese optische Veränderung gar nicht erklären, da bei mir der OK nur um 3 mm und der UK nur um 7 mm vorverlagert wurden. Das ist ja fast nix - oder doch? Ich habe in diesem Forum bei jemand anderem, die wie du eine UK-Rückverlagerung (und Kinnplastik) hatte, gelesen, dass sie anfänglich auch nicht zufrieden war und meinte, ihr Kinn sei viel zu weit hinten. Zwischenzeitlich hat sie sich jedoch an ihr neues Aussehen gewöhnt und findet es gut so. Dieser Bericht ist mir nun wieder in den Sinn gekommen, nachdem ich deine Besorgnis gelesen habe. Vielleicht ist es ganz normal, dass man nach einer OP das Gefühl hat, man sähe so ganz anders aus... Wegen der Rückbewegung des Kiefers denke ich, dass das richtige Zusammenwachsen, währenddem man Gummis etc. trägt, das Eine ist. Ich denke aber, dass auch die Körper-/Kopfhaltung einen Beitrag leistet, wie sich der Kiefer entwickelt bzw. wie er wirkt. Dass der Kiefer wieder ganz in seine alte Stellung zurückgeht, kann ich mir auch nicht vorstellen. Dann würde sich ja niemand mehr unters Messer äh Säge legen ;-) Unterhalten wir uns in 10 Jahren nochmals darüber - dann werden wir mehr wissen... ;-) Liebe Grüsse, Dagmar

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Gute Besserung wünsche ich dir,

hoffe das es doch am ende sehr gut aussieht und du damit zufrieden bist.

Mich würde aber auch interessieren wo deine op war?

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Hallo Lila!

Wuensche dir gute Besserung und das du mit dem Ergebnis zufrieden bist!

Ich wuerde sagen, die OP war wahrscheinlich in Bad Homburg, da, glaube ich, nur dort gibt es diese Kuehlmasken, stimmt?

LG. Xenia

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Hallo,

war in München. Meine Kieferorthopädin übernimmt demnächst die Praxis Ihres Vaters und musste während dem Studium auch bei Operationen dabei sein. Sie hat mir daher meinen KC empfohlen.

Langsam habe ich Hoffnung, mein Kiefer sieht wirklich schon etwas anders als am Anfang aus. Ich glaube schon etwas weiter vorne und irgendwie beisse ich auch anders in den Splint :smile:

Berichte mehr dazu in ein paar Wochen

Liebe Grüße

Lila

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hi lila,

oh man dein bericht hört sich ja an wie aus nem horrorfilm:-(

hab am donnerstag meine bimax und naja ich will dir ja nicht irgendwelche schuldzuweisungen machen:))))Aber jetzt hab ich richtig ANGST!

oh man jetzt verlässt mich so langsam mein ganzer mut und wenn ich das von dir lese.....:418:

hoffentlich wirds bei mir nicht so schlimm:)))

ja versteh auch nicht, warum man schon so früh im kh sein soll, soll acuh schon um 10 da sein, hab keine ahnung was ich da den ganzen tag soll...

ich hoffe das dir dein ergebnis gefällt, denke mal das wirst eh erst sagen können, wenn es abgeschwollen ist. und hoffentlich vergisst bald die schmerzen die im kh hattest.

wünsche dir gute besserung

mandy

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Oh Mandy,

oh nein oh nein. Das wollte ich natürlich nicht, dass du Angst hast!!! Soll ich ganz ehrlich sein? Das Ergebnis gefällt mir schon viel besser und wenn ich vorher mit nachher Fotos vergleiche, erschrecke ich, wie mein Kiefer vorher aussah.

Vielleicht ist in ein paar Wochen sogar alles vergessen. Dass ich so schockiert war, liegt wohl daran, weil vor der OP alle gesagt haben, dass es gar nicht schlimm ist und man erstaunlich wenig Schmerzen hat. War viel zu wenig informiert und hatte auch keine Ahnung wie ich danach aussehen werde. Bei mir wurde kein Computerbild gemacht, wie ich danach aussehen könnte. Wurde mehr oder weniger ins kalte Wasser geschmissen. Hab mich auch nicht besonders viel im Internet informiert, da ich mich sonst eh nur verrückt gemacht hätte (was man alles liest ist auch nicht immer gut).

Die ersten vier Tage waren einfach am schlimmsten, (Kopfweh, Halsweh, Nackenschmerzen) aber wenn du die überstanden hast, ist alles halb so wild (außer dein rießen Ballon-Kopf :-) )

Und es ist ja auch alles gut gegangen, keine Komplikationen.

Ich hoffe ich hab dir nicht zuviel Angst gemacht, vielleicht ist es bei dir gar nicht schlimm. Meistens ist es doch so, je mehr Angst man hat, desto harmloser ist es dann wirklich. Tja und ich hab es mir eben total harmlos vorgestellt und so war es dann halt wirklich nicht.

Ich wünsche Dir alles alles Gute und lass doch gleich was von dir hören, wenn es dir besser geht.

Liebe Grüße

Lila

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hi lila,

naja vielleicht ist es ja auch ganz gut, dass man hier auch mal einen beitrag von jemanden findet, dem es danach nicht so gut ging und für den die op schlimm war. meistens hab ich hier nur relativ gutes gelesen und war jetzt auch schon son bisschen in der stimmung, dass ich dachte, dass das gar nicht so schlimm werden wird, aber wenn ich das von dir lese werde ich doch so leicht wach gerüttelt, das es auch anders laufen kann. anderenfalls wäre ich wohl wie du in die op gegangen, so nach dem motto wird schon nicht so schlimm werden.....

bei mir wurde auch kein vorher nachher gemacht, die wissen noch nicht mal genau wie viel im uk so ungefähr wegkommt, meinten nur so, dass sie das während der op entscheiden würden beruhigt mich auch nciht geradee. .....

aber ist ja schön, dass dir dein ergebnis trotzdem so gut gefällt....

ah und wegen den nackenschmerzen, da bin ich schon imun gegegn, hab durch den ganzen mist mit dem kiefer so massive nackenschmerzen, dass ich gleube schlimmer kanns nicht mehr werden!!!!!!

ja werd mich melden wenn ich wieder raus bin aus dem kh, vorrausgesetzt es ist nicht so schlimm gewesen, dass ich das nirgendwo hinschreiben kann mit der op und so, weil die die es lesen würden sonst alpträumme bekommen würden;) naja ganz so schlimm wirds hoffentlich nciht!!!!!!!!!!!!!!!!!

lg mandy

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Hallo Mandy,

du brauchst keine allzu große Angst vor der OP haben. Wie Lila schon sagt, sind die ersten paar Tage danach (bei mir war's der OP-Tag und die beiden darauffolgenden) echt besch...!!! Das ist wohl meistens so. Mich hat der Chirurg am Tag vor der OP schon darauf vorbereitet. Auch Janet schreibt, dass ihr Chirurg meinte, diese Tage soll man am besten aus seinem Leben streichen. Im Nachhinein kann ich gar nicht mehr genau sagen, warum die Tage so schlimm waren, aber sie waren einfach psychisch anstrengend... Aber wenn die rum sind, dann geht's meist so richtig aufwärts!!! Und das tut dann gut. Und an sein (geschwollenes) Spiegelbild gewöhnt man sich normalerweise auch...

In diesem Sinne wünsch ich dir für Donnerstag - und die Tage danach - alles Gute!!!

Liebe Grüße,

Johanna

PS: und dir, Lila, herzlichen Glückwunsch, dass du das alles schon überstanden hast, und weiterhin gute Besserung!!!

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Hallo Mandy! Alles Gute zu deiner Kiefer-OP! Die ersten Tage nach der OP waren wahrscheinlich für die meisten unangenehm bis schlimm. Dies wegen der Schwellung, den Schmerzen, den Brei-Menus etc. Aber glaub mir, wenn man nach einem Monat in den Spiegel guckt, lässt dies alles vergessen ;-) Liebe Grüsse von der vor 3.5 Wochen operierten Dagmar

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Hey Mandy! Schön, dass du es jetzt hinter dir hast!

Die ersten zwei Tage sind glaub ich wirklich besch... äh schlimm. Ich meinte zu meinem KFC, dass ich mich schon freue auf de OP (naja, weils dann endlich hinter mir liegt), und er antwortete bloss: Hmm, die ersten zwei Tage werden sie mich sicher nicht besonders mögen... :shock:

Das mit dem Unterkiefer wusste ich gar nicht - gut, dann bin ich schon mal vorbereitet und brauch nicht Zeter und Mordio zu schreien, wenn der UK anscheinend zu weit zurück liegt... ;)

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Hallo! So, jetzt bin ich gerade zufällig über diesen Thread gestartet und muss auch noch schnell meine Meinung dazu kund tun. Ich bin nämlich heute erst aus dem Krankenhaus entlassen worden und hatte auch eine Kombiosteotomie die übrigens bei mir problemlos verlaufen ist. Das Unterkiefer wurde vorgeschoben und das Oberkiefer irgendwie auch herum geschoben ;-) Die OP selbst hat ganze 8h gedauert und ich war insgesamt 7 Tage im KH. Die Erfahrungen mit der Narkose hatte ich Gott sei Dank nicht. Bei mir verlief alles ganz normal und nach einer Nacht im Aufwachzimmer konnte ich auch auf mein normales Zimmer zurück. Die Schläuche, die das Nach-Blut abgesaugt haben waren allerdings nicht ganz so angenehm, wobei sie nach einiger Zeit auch nicht mehr wirklich gestört haben. Mit dem Ergebnis bin ich auch ganz zufrieden. Ich sehe zwar nicht wie ein Ballon aus, aber wie ein Hamster, der ein paar grüne/blaue/gelbe Flecken im Gesicht hat, wobei bei mir die Schwellung nicht wirklich arg ist. Wir hatten auch diese Kühlmasken im Zimmer, aber die haben mir überhaupt nicht zu gesagt und so habe ich m ich lieber an die Eisbeutel gehalten, die auch frei zugänglich waren. Das Krankenhauspersonal war auch super nett. Alle, vom Oberarzt, der mich operiert hat, bis zu den Schwestern und Pflegern. Momentan habe ich jetzt noch die Gummis drinnen, die es meinem Biss erleichtern sollen in die richtige Haltung zu kommen, aber laut Arzt sieht es schon sehr gut aus. Nachdem ich in ständiger Kontrolle bin und sein werde durch Krankenhaus und Kieferorthopäde mache ich mir auch keine Gedanken, dass der Biss zurück gehen könnte. Das würden die sicherlich sofort sehen ;-)

Ich glaube bei dir Mandy war es vor allem so schlimm, weil du so schlecht auf die Narkose reagiert hast? Das mit dem Schläuche rausreißen wollen habe ich schon wo anders gehört. Das passiert wenn man die Narkose nicht verträgt :-( Ich hoffe aber, dass du dich mittlerweile wieder gut erholt hast von der OP und den Nachwirkungen :-)

Lg Vero

PS: ich würde die Op wieder machen :D

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Halli Hallo,

vielen Dank für eure Nachrichten!

Also ich bin mir jetzt nicht sicher wen ihr meint :-) .

Glaube aber mal mich, da Mandy noch nicht operiert wurde (bzw. jetzt schon aber noch im Krankenhaus sein müsste)

Mein Unterkiefer ist mittlerweile Gott sei Dank schon etwas nach vorne gewandert und das Ergebnis gefällt mir immer besser. Nur bin ich sehr ungeduldig. Die Schwellung möchte einfach nicht weiter zurück gehen und sehe seit Tagen keine Besserung. Das macht mich wirklich fertig, auch nichts essen zu können nervt mich langsam tierisch. Über das Wochenende sind Freunde bei uns und ist schon wirklich schlimm, wenn jeden Tag gekocht wird und du mit deiner Suppe oder deinem Kartoffelbrei da sitzt. (Schnitzel kann ja so gut riechen und wie wäre so eine einfache Wurstsemmel toll)

Ja Veroma, kann sein dass ich die Narkose nicht so gut vertragen habe, da die Schwester mir eigentlich am OP Tag den Schlauch ziehen wollte, ich aber von selbst nicht gut genug geatmet habe. Deshalb erst einen Tag später. Welchen Schlauch meinst du, die das Blut absaugten? Bekam dann später selbst einen in die Hand gedrückt, weil ich durch das Blut schwer Luft bekam und so selbst absaugen konnte.

Nur durch die Nase und im Hals hat mich die Schwester noch abgesaugt.

Dann hast du es auch hinter dir Veroma, schön... Gute Besserung

Liebe Grüße

Lila

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Hallo Lila,

ok, da hab ich wohl den falschen Namen erwischt... :oops: Sorry ;-) Das mit den Schläuchen war nur allgemein gemeint, da es sich in dem Fall, von dem ich gehört habe, um einen Bypasspatienten gehandelt hatte, der eben auch in der Narkose etwas ähnliches durch lebt haben muss. Ich hatte auch "nur" 2 Drainagen im Mund (die dann 2 Tage nach der OP auf etwas unangenehme Art und Weise entfernt wurden, obwohl sich der OA damit beeilt hat *g*) und den Harnkatheder dran, wobei ich anfangs vor vor allem Letzteren ziemlichen Horror hatte :oops:

Du musstest dir das Blut selbst absaugen? Omg, das ist ja schlimm :-(

Ich bin momentan übrigens super glücklich, dass ich schon Brei essen kann. Bei meiner ersten OP 2006 (die war nur im OK und danach bekam ich das Haas Gerät eingesetzt um eben jenes zu vergrößern) durfte ich die erste Zeit nur flüssig essen, was ich als noch härter empfunden habe. Aber wahrscheinlich wird mir breiig spätestens nach 3 Wochen auch zum Hals raus hängen ;-)

Lg, Vero

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Kein Problem, wusste anfangs eben nicht ob ich gemeint bin :razz:

Die OP hat bei dir solange gedauert?? Bei mir hieß es anfangs, zwischen zwei bis vier Stunden sind normal. Da es aber doch etwas komplizierter als geplant war, dauerte die OP knapp fünf Stunden.

Ja, "durfte" Gott sei Dank sogar selbst absaugen. Sobald ich wieder Blut gespürt habe, griff ich sofort nach dem kleinen schlauch und danach war es gleich wieder viel angenehmer. Die Schwester hat mir zusätzlich einen kleinen dünnen Schlauch am Bett befestigt.

Oh ja, stimmt! Der tolle Katheter ge :-). Was hab ich mir auch vor der OP Gedanken darüber gemacht. Wollte den auf gar keinen Fall :-o und als ich dann aufwachte, war er da. Aber das Rausziehen fand ich gar nicht schlimm.

Na dann hoffe ich, dass wir die Zeit schnell überstehen, in der wir nichts essen dürfen :-P

Liebe Grüße

Lila

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Ja, die OP hat ganze 8h gedauert, was meine Mutter, die Zuhause fest saß wegen grippalem Infekt ganz wahnsinnig gemacht hat, da ich ihr auch gesagt habe, dass die max. 5h dauern wird :oops: Als sie dann immer wieder auf der Kiefer anrief und es immer hieß, dass ich noch operiert werden würde, war sie schön langsam am durch drehen. Am Ende hat sie dann der OA, der die OP durch geführt hat, netterweise zurück gerufen und ihr erklärt, dass alles normal sei und die OP nie 5h hätte dauern können (in meinem Fall!), er wüsste nicht woher ich das hätte! Hey, das hat mir glaube ich die Anästhesistin gesagt *gg* Außerdem meinte er, dass er schließlich OA sei und das genauer machen würde als ein Primar. Kleiner Seitenhieb an den Chef? ;-) Das wird mich lehren beim nächsten Mal besser zu zuhören, wenn der Chirurg spricht :)

Jaaa, der Katheder, mittlerweile mag ich den auch total gerne, erspart einem bequem den Gang zur Toilette wenn man eh noch ganz benommen von der Narkose herum wankt *g*

LG Vero

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Hallo Lila! Schön, dass sich dein UK zwischenzeitlich schon in die von dir gewünschte Position geschoben hat. Ich habe zwischenzeitlich meinen Chirurgen und den KFO gefragt, ob dies möglich sei. Ersterer meinte, dies sei Schwachsinn, der KFO meinte, dass sich während dem Zusammenwachsen des Kiefers dieser noch ganz minim verschieben könne. Nach dem Zusammenwachsen jedoch gar nicht mehr.

Dein jetztiges Menu klingt nicht gerade sehr lecker. Brauchst du noch ein paar Ess-Ideen? Ich habe gerade Pusteblume ein paar Ernährungstipps geschrieben. Diese findest du unter der Rubrik Kieferoperationen / OP geschafft. :-) Lg Dagmar

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Hallo Dagmar,

vielen Dank für deinen Tipp. Werde morgen gleich mal einkaufen :-)

Hoffe dir geht es auch schon besser.

Habe das Gefühl, dass die Gummis mein Unterkiefer auch etwas nach vorne bewegt haben, kann das sein?

Wie lange darf man denn jetzt wirklich nichts festes essen? Traue mich nicht mal weiche Sachen zu kauen. Und was darf man denn nach sechs Wochen wieder essen? Auch Fleisch?

Liebe Grüße

Lila

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Hallo Dagmar,

vielen Dank für deinen Tipp. Werde morgen gleich mal einkaufen :-)

Hoffe dir geht es auch schon besser.

Habe das Gefühl, dass die Gummis mein Unterkiefer auch etwas nach vorne bewegt haben, kann das sein?

Wie lange darf man denn jetzt wirklich nichts festes essen? Traue mich nicht mal weiche Sachen zu kauen. Und was darf man denn nach sechs Wochen wieder essen? Auch Fleisch?

Liebe Grüße

Lila

hallo lila,

fleisch essen wäre ich vorsichtig. habe nach meiner op ca 3 Moate gebraucht, um es einigermaßen zu können...

bereitet mir heute noch ein wenig probleme...

viel glück...

lg schnattchen:razz:

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Hallo Lila! Kann gut sein, dass dein KFO die Gummis so reingetan hat, um dieses Nach-vorne-Bewegen zu aktivieren. Mein KFO meinte, dass die Gummis zwei Funktionen hätten: zum einen den Kiefer zu stabilisieren und zum anderen die Zähne etwas zu bewegen. Wenn der eine Kiefer (z.B. UK) etwas "hervorgezogen" wird, wird der andere (z.B. OK) automatisch etwas "zurückgezogen", habe ich mir sagen lassen.

Als Vegi weiss ich nicht, wie zäh Fleisch ist. Doch denke ich, dass es bestimmt auch zarte Fleischhäppchen geben wird. Auf einem Zähen rumzukauen würde ich dir aber auch abraten ;-) Falls du im ganzen Mund und Kiefer wieder bzw. noch Gefühl hast, denke ich, dass du während dem Essen spüren solltest, ob etwas noch zu hart für dich ist (Ermüdung, Schmerz). Ich hoffe, du hast im Supermarkt viele gute und weiche Esswaren gefunden :-) lg Dagmar

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Halli Hallo,

tja nun ist meine OP 31 Tage her und hier ein kleiner Zwischenbericht.

Die Schwellung möchte seit einer Woche nicht mehr wirklich gern zurückgehen und mache mir langsam Sorgen, wie ich so wieder in die Arbeit gehen soll. Bin in der Kundenbetreuung tätig und soll dann wieder fünf Stunden am Tag sprechen. Zumal ich mit meiner Zunge beim Sprechen anstoße und etwas lispel. Sollte ich daher einen Logopäden aufsuchen?

Meine Mundöffnung klappt leider auch noch nicht so wirklich toll. Habe dazu eine Menge Holzspachtel zum Üben bekommen und soll in zwei Wochen wieder auf 3,5 cm Mundöffnung kommen. (Einige Holzspachtel in den Mund und immer wieder einen dazu schieben, soviele wie möglich sind) Momentan sind es aber erst zwei cm? Habt ihr noch andere Übungen?

Für eure Antworten vielen lieben Dank im voraus!

Liebe Grüße

Lila

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