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Manumey

Die schlimmste OP meines Lebens!

Bin ganz glücklich,dass ich endlich so ein informatives Forum gefunden habe.

Vor zwei Jahren bin ich in Lübeck in einer Privatklinik an einer UK-Rückverlagerung operiert worden.....,-dass ganze 3x hintereinander innerhalb

2 Wochen.Der KC hat einen gravierenden Fehler gemacht,denn er hat sich bei der OP verschnitten,sodaß mein Kieferknochen nicht mehr in die Gelenkmulde,sondern vor der Gelenkmulde steht...folgedessen ist mein Gesicht auf der rechten Seite etwas schief.Der KC meinte nach der 3 OP

er würde mich nicht mehr operieren wollen,ich sollte damit in die Uni-Klinik

gehen...das war´s.Habe mich dann in der Uni Hannover vorgestellt,dort schaute man sich nur an und meinte...och damit kommen sie jetzt zu uns!

Was soll ich davon halten?Habe die Uni oder sonst eine Klinik bis heute nicht mehr betreten...Habe Angst und trau mich nicht mal mehr zum KO.

Hat jemand von euch soetwas schon mal erlebt?

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Nein,

ich selbst nicht.

Persönlich würde ich dir raten, nicht mehr zu einer Uniklinik zu gehen,

sondern zu einem Arzt der sich damit wirklich auskennt.

DU hast Vertrauen verloren und ein Problem.

Du willst es jetzt richtig gemacht operiert bekommen.

Eigentlich ist ja der alte Arzt für die Behandlungskosten zuständig, da er was verbockt hat (anderes Thema)

Von daher würde ich mir überlegen nicht zu einem Arzt in der Nähe zugehen, wenn halt die Spezialisten weiter weg sind. Vorallem solltest DU einen, festen Ansprechpartner haben. Was imho in Uni-kliniken nicht immer der Fall ist.

Ich selbst hatte damals, als ich überlegt habe wer operieren soll, mich informiert und letztlich bin ich bei 2 Namen gelandet. Beide sind wohl auch die hier im Forum am häufigsten genannten. Was nicht heissen soll, das andere nicht auch gut sind. Aber bei den beiden wusste ich das eher selten was schief geht.

Viel Erfolg.

michael

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Danke Michael für die netten Worte!

Du hast recht...ich habe das Vertauen verloren und ich wünsche mir nichts

sehnlicher als eine OP mit Erfolg.

Viele liebe Grüße

und alles Gute für dich wünscht

Manumey

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Danke Michael für die netten Worte!

Du hast recht...ich habe das Vertauen verloren und ich wünsche mir nichts

sehnlicher als eine OP mit Erfolg.

Viele liebe Grüße

und alles Gute für dich wünscht

Manumey

Schreib mal aus welcher Gegend Du genau kommst (Norddeutschland?)

Vielleicht kann ja jemand von Ihr jemanden empfehlen.

Und Bilder helfen das manchmal besser zu beurteilen, wenn Du möchtest...

michael

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hmmm, tut mir echt leid dass du das durchmachen musstest..

habe ich das richtig verstanden, dass der arzt nicht nur von einer privatklinik war, sondern du auch dort in dieser pr.klinik operiert wurdest?

war er denn auf diese art operationen spezialisiert, und hattest du vorher bilder usw von vorherigen patienten gesehen?

tut mir leid dich so zu interviewen, aber es nimmt mich schon sehr wunder, was das für ein arzt ist, der den schnitt einfach falsch ansetzt, und es auch nach 3 operationen nicht korrigieren kann. ärzte sind natürlich auch menschen, fehler kommen vor, aber das war ja schon ein ziemlich gravierender fehler, der dann doch nicht passieren sollte...

hoffe dass du noch den richtigen arzt findest, und alles gut ausgeht!

musst du denn jetzt die kosten selber übernehmen für die korrektion?

liebe grüsse, stephany

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Das ist ja ne richtige sauerei!!!! Dem artz würde ich aber die hölle heiß machen. Erstmal gleich bei der ärztekammer melden damit der typ weiß das es SO nicht geht. Dazu denke ich noch anwalt und schadenersatz vorderung. Kann ja nicht angehen so was. Tut mir echt leid für dich!!! Das ist die absolute Hölle! Ich hätte auch kein vertrauen mehr, aber ich denke du solltest dir ne gute klnik suchen wo dich das wieder hinbekommen.

Wünsche dir alles gute und viel kraft!!!

LG

SD

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Nein,

ich selbst nicht.

Persönlich würde ich dir raten, nicht mehr zu einer Uniklinik zu gehen,

sondern zu einem Arzt der sich damit wirklich auskennt.

DU hast Vertrauen verloren und ein Problem.

Du willst es jetzt richtig gemacht operiert bekommen.

Eigentlich ist ja der alte Arzt für die Behandlungskosten zuständig, da er was verbockt hat (anderes Thema)

Von daher würde ich mir überlegen nicht zu einem Arzt in der Nähe zugehen, wenn halt die Spezialisten weiter weg sind. Vorallem solltest DU einen, festen Ansprechpartner haben. Was imho in Uni-kliniken nicht immer der Fall ist.

Ich selbst hatte damals, als ich überlegt habe wer operieren soll, mich informiert und letztlich bin ich bei 2 Namen gelandet. Beide sind wohl auch die hier im Forum am häufigsten genannten. Was nicht heissen soll, das andere nicht auch gut sind. Aber bei den beiden wusste ich das eher selten was schief geht.

Viel Erfolg.

michael

Also Uniklinik = "schlecht bzw. kennt sich nicht aus"kann ich nicht unterschreiben ;-). Solche OPs werden ja nun auch nicht von den Assistenzärzten durchgeführt sondern von erfahrenen Operateuren (Oberärzte, Chefarzt). Pauschalisierungen helfen da niemandem weiter :roll: .

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Also Uniklinik = "schlecht bzw. kennt sich nicht aus"kann ich nicht unterschreiben ;-). Solche OPs werden ja nun auch nicht von den Assistenzärzten durchgeführt sondern von erfahrenen Operateuren (Oberärzte, Chefarzt). Pauschalisierungen helfen da niemandem weiter :roll: .

Ich hab das nicht generell ausgedrückt,

aber

a) hat mir vor der Behandlung ein Student gesagt, das ich damit besser nicht an Ihre Uniklinik gehe, weil das dort nicht so toll wäre. Da würden sich noch nicht mal die studenten behandeln lassen

B) hat mir ein Fachmann mehrfach im persönlichen Gespräch von Fällen erzaehlt, wie es seinen Patienten bei der Behandlung ergangen ist (Wechselnde Ansprechpartner, usw). Und meinte das es bei mir sehr problemlos vonstatten ginge. Zu B) gibt es auch Beispiele hier, die das schildern.

Bei einer solchen Vorgeschichte würde ich zu _einem_ Arzt gehen, dem ich vertraue und der sich selbst um einen kümmert. Das ist nunmal definitiv an einer Uniklinik nicht gegeben.

Zu wem er geht muss jeder Patient letztlich selbst entscheiden.

@LD-Silencer:

Wenn es eine Privatklinik war, dann macht die Ärztekammer/KZäV da erstmal nicht viel. Da hilft letztlich nur ein Anwalt, Gutachten und Gericht.

michael

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Ich hab das nicht generell ausgedrückt,

aber

a) hat mir vor der Behandlung ein Student gesagt, das ich damit besser nicht an Ihre Uniklinik gehe, weil das dort nicht so toll wäre. Da würden sich noch nicht mal die studenten behandeln lassen

B) hat mir ein Fachmann mehrfach im persönlichen Gespräch von Fällen erzaehlt, wie es seinen Patienten bei der Behandlung ergangen ist (Wechselnde Ansprechpartner, usw). Und meinte das es bei mir sehr problemlos vonstatten ginge. Zu B) gibt es auch Beispiele hier, die das schildern.

Bei einer solchen Vorgeschichte würde ich zu _einem_ Arzt gehen, dem ich vertraue und der sich selbst um einen kümmert. Das ist nunmal definitiv an einer Uniklinik nicht gegeben.

Zu wem er geht muss jeder Patient letztlich selbst entscheiden.

Da ich Ärztin bin und in der Anästhesie arbeite, kann ich das Ganze sicherlich von einem anderen Blickpunkt aus betrachten. Ich hab schon genug Operateure über das OP-Tuch bestaunen dürfen und kann das eben nicht bestätigen. Man muss halt wie bei allen Ärzten wissen, wohin man geht. Und ein Arzt, der sich nur um mich kümmert hilft mir auch nicht weiter, wenn er fachlich nicht gut ist. Ich wurde auch an einer Uniklinik operiert, vom Chefarzt - ok, privatversichert, aber so viele Ärzte gab es da gar nicht, dass man andauernd von jmd. anderem gesehen worden wäre. Und von einer Uniklinik auf alle zu schließen ist pauschalisieren und nichts anderes ;-) .

EDIT: Und die Ärztekammer ist für alle Ärzte verantwortlich, egal ob Privatklinik oder nicht. Daher kann man sich immer an diese wenden, wenn man glaubt, dass ein grobes Verschulden des Arztes vorliegt.

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Da ich Ärztin bin und in der Anästhesie arbeite, kann ich das Ganze sicherlich von einem anderen Blickpunkt aus betrachten. Ich hab schon genug Operateure über das OP-Tuch bestaunen dürfen und kann das eben nicht bestätigen. Man muss halt wie bei allen Ärzten wissen, wohin man geht. Und ein Arzt, der sich nur um mich kümmert hilft mir auch nicht weiter, wenn er fachlich nicht gut ist. Ich wurde auch an einer Uniklinik operiert, vom Chefarzt - ok, privatversichert, aber so viele Ärzte gab es da gar nicht, dass man andauernd von jmd. anderem gesehen worden wäre. Und von einer Uniklinik auf alle zu schließen ist pauschalisieren und nichts anderes ;-) .

Ich meinte nicht nur die OP, sondern die ganzen vor Untersuchungen / Absprachen zw. den Ärzten.

Für mich war die Erfahrung erstmal auch wichtig bei der Auswahl.

Und Chefarzt muss ja nicht an einer Uniklinik sein.

Das wollte ich damit sagen.

Es ist wie immer im Leben: Jeder hat seine Meinung, seine Erfahrung.

Bei dem einem läuft alles super, andere greifen voll ins Klo und haben nur Probleme.

IMHO gibt es aber Chancen im Vorfeld Probleme zu vermeiden.

michael

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Ich meinte nicht nur die OP, sondern die ganzen vor Untersuchungen / Absprachen zw. den Ärzten.

Für mich war die Erfahrung erstmal auch wichtig bei der Auswahl.

Und Chefarzt muss ja nicht an einer Uniklinik sein.

Das wollte ich damit sagen.

Es ist wie immer im Leben: Jeder hat seine Meinung, seine Erfahrung.

Bei dem einem läuft alles super, andere greifen voll ins Klo und haben nur Probleme.

IMHO gibt es aber Chancen im Vorfeld Probleme zu vermeiden.

michael

Wenn man aber von Erfahrungen berichtet, sollte man aber auch bei den eigenen Erfahrungen bleiben und nicht von irgendwas erzählen, was man selbst nicht erlebt hat, aber von dem man glaubt, dass es so sein muss ;-) .

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Wenn man aber von Erfahrungen berichtet, sollte man aber auch bei den eigenen Erfahrungen bleiben und nicht von irgendwas erzählen, was man selbst nicht erlebt hat, aber von dem man glaubt, dass es so sein muss ;-) .

Es sind meine Erfahrungen, ich hab auch schon vor diesem Forum reichlich Erfahrungen mit Krankenhäusern und Ärzten machen dürfen, leider.

Woher ich die anderen Erfahrungen hab, werde ich nicht in einem öffentlichen Forum erzaehlen. Aber sie sind zu 100% glaubwürdig.

Aber Du bist ja auch ein bisschen voreingenommen durch Deinen Job.... :roll:

gruss

michael

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Danke an alle,die mir etwas Trost spenden...tut richtig gut!

Ich komme hoch oben aus dem Norden und bin 43 Jahre alt.In den "jungen Jahren" habe ich mich schon in Kiel in der Uni vorgestellt und mich mit einem

sehr kompetenten Arzt über eine K-OP unterhalten....er hat mir damals von dieser OP abgeraten mit dem Kommentar...ich soll so bleiben wie ich bin,denn die K-OP war damals wohl recht kompliziert.Vor zwei einhalb Jahren wollte ich mir Implantate setzten lassen...der Zahnarzt meinte dann,dass eine OP schon sinnvoll wäre um es optisch besser aussehen zu lassen.Mir wurde ein MKG-Chirurg in Lübeck empf.Vorgespräch,Untersuchungen etc.ich brauchte auch keine KO-Vorbehandlung... in meinem Alter nicht so wichtig meinte er.Für

mich ja umso besser.Modell angefertigt,Röntgenbilder...alles perfekt.Am Tag der OP... morgens angekommen...ich war ziemlich aufgeregt und auch gespannt über das Ergebnis.Alles lief reibungslos.Nach der OP am selben Tag

kam abends der Chirurg und meinte wir müssen morgen noch mal in den OP,ist

nicht ganz so,wie er es sich vorgestellt hatte...das wäre so noch nicht vorgekommen...was ich wohl gemacht hätte,hat er mich gefragt! Ich...was sollte ich schon machen?Mein Mund war verdrahtet,es blutete ...aber ich wurde von allen gut betreut.Am nächsten Tag noch mal in den OP,wie ich mich fühlte,danach fragte keiner.Aus der OP wieder erwacht kam der Chirurg

am selben Tag abends und meinte,es hat wieder nicht geklappt,wir müssen noch mal in den OP...mir reichte es,ich durfte ersteinmal nach Hause und eine Woche später mußte ich dort wieder erscheinen zur dritten OP..Nach der dritten OP war ich ziemlich geschwächt...der Chirurg erschien am nächsten Tag und teilte mir mit,dass Ihn so etwas in 30 Jahren noch nicht passiert wäre.Ich durfte gehen,er teilte mir mit,dass ich mich an eine Uni-Klinik wenden sollte,er würde es nicht mehr machen.

Danach Uni Hannover,die fanden das alles kommisch und zum richten wären sie gut.Das war´s...für mich war das Thema gegessen,bis heute...und ich merke,die Platten und den Kieferknochen ganz schön...es wird Zeit..denn es ist schon zu viel Zeit verstrichen!

Liebe Grüße Manumey

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Es sind meine Erfahrungen, ich hab auch schon vor diesem Forum reichlich Erfahrungen mit Krankenhäusern und Ärzten machen dürfen, leider.

Woher ich die anderen Erfahrungen hab, werde ich nicht in einem öffentlichen Forum erzaehlen. Aber sie sind zu 100% glaubwürdig.

Aber Du bist ja auch ein bisschen voreingenommen durch Deinen Job.... :roll:

gruss

michael

Nö, bin ich nicht. Aber wenn Du schreibst in "der" Uniklinik lassen sich selbst die Studenten nicht behandeln, kannst Du doch daraus nicht einfach machen, dass man sich in keiner Uniklinik in Deutschland behandeln lassen könnte :roll: . Das ist doch einfach nur Quatsch. Natürlich kann man Empfehlungen abgebgen, auch wenn diese immer ein wenig subjektiv gefärbt sein werden, aber man kann nicht seine eigene Erfahrung einfach auf alle anderen übertragen.

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Hallo Kathibaby,

du arbeitest als Ärztin in der Anesthesie und hast natürlich eine ganz andere

Denkweise.Sicherlich warst du schon bei vielen OP´s dabei,aber ich denke mir du bist wahrscheinlich noch ziemlich jung und hast vom richtigen Leben noch

nicht viel mitbekommen.Natürlich kann man nicht alle Uni-Kliniken über einen Kamm scheren,aber im großen und ganzen ist man dort nur eine so genannte

"Nummer"...für dich ist das mit sicherheit nur Quatsch,ich weiß...die meisten Ärzte sind doch so ziemlich alle von sich eingenommen....Halb-Götter in weiß eben.Sei mir bitte nicht böse,aber die Erfahrungen die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe, was Ärzte betrifft,ist dem entsprechend.

Gruß Manumey

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Nö, bin ich nicht. Aber wenn Du schreibst in "der" Uniklinik lassen sich selbst die Studenten nicht behandeln, kannst Du doch daraus nicht einfach machen, dass man sich in keiner Uniklinik in Deutschland behandeln lassen könnte :roll: . Das ist doch einfach nur Quatsch. Natürlich kann man Empfehlungen abgebgen, auch wenn diese immer ein wenig subjektiv gefärbt sein werden, aber man kann nicht seine eigene Erfahrung einfach auf alle anderen übertragen.

Da hast Du was missverstanden.

Ich habe verschiedene Beispiele genannt, was imho an Unikliniken nicht so toll ist.

Und was wechselnde Behandler angeht: Das hab ich selbst auch schon an einer erlebt.

Es war nicht pauschal gemeint. Es gibt genügend Prof., Dr., Fachgebiete wo Unikliniken das beste darstellen, was man an Behandlungsort bekommen kann.

@Manumey:

vor 2.5 Jahren noch verdrahtet und keine KFO davor, weil alles von den ZÄhnen her passte? Ohje, du arme. Nachdem was ich jetzt so mitbekommen habe, ist verdrahten schon mehr als 2.5 Jahren nicht mehr das optimale was gemacht wird (obwohl es heute immer noch welche gibt, die so behandelt werden.)

Bei den meisten ist es auch so, das die Platten nach der OP entfernt werden. Oder es empfohlen wird. Wenn es nicht mehr nötig ist, sollte es auch raus. (auch hier gibt es andere Meinungen zu unter Ärzten, kann man hier im Forum auch lesen)

viel erfolg bei der weiteren Behandlung. Mit 43 ist noch nix zu spät.

gruss

michael

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Hallo Kathibaby,

du arbeitest als Ärztin in der Anesthesie und hast natürlich eine ganz andere

Denkweise.Sicherlich warst du schon bei vielen OP´s dabei,aber ich denke mir du bist wahrscheinlich noch ziemlich jung und hast vom richtigen Leben noch

nicht viel mitbekommen.Natürlich kann man nicht alle Uni-Kliniken über einen Kamm scheren,aber im großen und ganzen ist man dort nur eine so genannte

"Nummer"...für dich ist das mit sicherheit nur Quatsch,ich weiß...die meisten Ärzte sind doch so ziemlich alle von sich eingenommen....Halb-Götter in weiß eben.Sei mir bitte nicht böse,aber die Erfahrungen die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe, was Ärzte betrifft,ist dem entsprechend.

Gruß Manumey

Also, erstmal halblang. Ich glaube kaum, dass Du beurteilen kannst, was ich vom Leben schon so mitbekommen habe und was nicht. Ich habe schon genug als Patientin mitgemacht, meine 3 Kiefer-OPs sind auch schon Jahre her (in Worten die erste: 8 ) und darüber hinaus hab ich leider noch ein paar andere Zipperlein, wegen derer ich in Behandlung bin. Man muss nicht 43 sein, um seine Erfahrungen gemacht zu haben.

Und klar gibt es genügend Kliniken in denen man nur eine Nummer ist und das nicht nur in der Uniklinik. Lies Dir Erfahrungsberichte zu KFOs hier durch und Du wirst sehen, dass man tagtäglich und überall als Nummer behandelt werden kann. Und das passiert überall, nicht nur in der Medizin.

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Und klar gibt es genügend Kliniken in denen man nur eine Nummer ist und das nicht nur in der Uniklinik. Lies Dir Erfahrungsberichte zu KFOs hier durch und Du wirst sehen, dass man tagtäglich und überall als Nummer behandelt werden kann. Und das passiert überall, nicht nur in der Medizin.

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OK in der uniklinik hat man schon das gefühl ne nummer zu sein wobei das denke ich eher dadran liegt das da so ein reger verkehr ist und so vielen menschen geholfen wird und daher geht man in der masse unter. Wobei ich fühle mich anderer seits auch was besonderes. Meine ärztin sagt auch des öfteren zu mir ich sei ein besonderer fall da meine fehlstellung so kravierend ist und daher ein "parade" beispiel für eine Progenie sei...

Die sache mit der nummer ist an anderen stellen viel viel schlimmer. ich denke da besonders ans arbeitsamt....

achja hier noch ein bild von wegen nummern und zum warten bitte nummern ziehen. was zum lachen...

LG

SD

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Hallo Manumey! Tut mir leid, dass das mit deiner Kiefer-OP nicht klappen wollte! Ich denke, dass man bei jedem Arzt mehr oder weniger 'ne Nummer ist - nicht nur an einem Universitätsspital. Die Umgebung und das Pflegefachpersonal sind in einer Privatklinik wahrscheinlich einfach angenehmer bzw. freundlicher. Bei euch in Deutschland gibt's bestimmt auch eine unabhängige Patientenberatungsstelle oder so etwas! Falls du keine kennen solltest, informiere dich beim Ärzteverband oder bei einer Sozialstelle. Vielleicht könnten die dir weiterhelfen. Da es leider viele "Pfuscher" unter den Ärzten gibt, dürftest du nicht der Einzige sein, dem so etwas wiederfahren ist. Demzufolge gibt es bestimmt auch Kieferchirurgen, die auf Nachoperationen schon fast spezialisert sind... Ich wünsche dir viel Glück auf der Suche nach so einem Spezialisten! Und jetzt nur nicht den Kopf hängen lassen! Ohne etwas zu unternehmen werden die Schmerzen nicht besser! Viele Grüsse aus der Schweiz von der an einem Unispital operierten Dagmar

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Hallo Dagmar! Ja, leider gibt es sogenannte "Pfuscher" unter den Ärzten und mit sicherheit bin ich nicht die einzige. Ich habe mich auch schon informiert

wegen der Nach-OP,hab mich auch schon mit einigen Chirurgen unterhalten

und Untersuchungen machen lassen...auf den Röntgenbildern ist ein wirrwar

an Verwachsungen in dem Bereich aufgetreten..einige hielten es besser den Knochen zu fixieren,die anderen nicht..der eine meinte da brauchen wir ja lange um alleine die Verwachsungen zu entfernen u.s.w. deshalb war ich auch schon in Psychologischer Behandlung,weil ich einfach nicht mehr weiß,wie

und was ich machen soll.Man soll die Hoffnung niemals aufgeben und ich weiß,dass ich bald den richtigen Arzt finden werde,der sich traut die OP durch zu führen.Ich wünsche dir viel Glück und hoffe du hast alles gut überstanden!Viele Grüße in die Schweiz und Gute Genesung wünscht Manumey

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Hallo Manumey,

klingt nicht gut, was dir passiert ist. Da du, wie du selbst schreibst, aus dem hohen kommst, möchte ich dir die MKG Chirurgie des Klinikum Heidberg in Hamburg empfehlen.

Mein Unterkiefer wurde dort am 19.12.2007 mit zeitgleicher Kinnplastik nach hinten verschoben. Der Grund, aus dem ich dir die Chirurgie empfehle, ist nicht etwa, weil ich nur mit meinem Ergebnis zufrieden bin, sondern weil dort alle Untersuchungen, Vorbereitungen und die OP immer von mindestens zwei Chirurgen zusammen durchgeführt wurden.

Dies entspricht voll und ganz meiner speziellen Meinung zu medizinischen Behandlungen: Ärzte sollten immer und überalll nie alleine arbeiten (auch wenns leider unrealistisch ist), dazu ist ihre Verantwortung einfach zu groß, ihr Gehalt im Verhältniss zur Verantwortung viel zu gering. (Ich bin kein Arzt)

Durch Teamarbeit könnten Fehler deutlich minimiert werden. Im Klinikum Heidberg werden Kassenpatienten von zwei Chirurgen und Oberarzt betreut, Privatpatienten von Chefarzt und Oberarzt. Leider ist die Versorgung auf den Stationen nach der OP bei mir nicht so toll gewesen, aber das ist meiner Meinung nach nicht das, worauf es ankommt.

Grüße, Matthias

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Hallo Manumey! Kann ich total verstehen, dass du nicht mehr weisst, wem du glauben sollst. Auch wenn du dich für den einen Chirurgen entschieden hast, werden trotzdem Zweifel weiterbestehen, ob dies die richtige Entscheidung war. Ich hoffe, dass du intuitiv die richtige Entscheidung treffen kannst und wünsche auch dir viel Erfolg und gute Genesung! Sonnige Grüsse, Dagmar

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