Annawake

Schüchternheit wieder verlernen?

Hi ihr,

ich habe durch meine ausgeprägte Kieferfehlstellung ziemlich "Komplexe".

V.a. bin ich im Lauf der Zeit ziemlich schüchtern unhd zurückhaltend geworden, was meiner Persönlichkeit, zumindest in dem Ausmaß, nicht wirklich entspricht.

Ich denke, was Introvertiertheit/Extravertiertheit angeht, wäre ich eigentlich ziemlich normal, eher etwas extravertiert.

Nur habe ich irgendwann gelernt, dass ich u.a. aufgrund meiner Kieferfehlstellung nicht wirklich gut ankomme (wurde auch während der Schulzeit ziemlich gemobbt), und angefangen, mich quasi in ein Schneckenhaus zu verkriechen, ich wurde langsam zur total verkopften "Labormaus", die zwar als intelligent und streberhaft, aber "irgendwie komisch" bekannt ist.

Ich kann (z.B. beim Weggehen, was selten genug vorkommt) ausgelassen und spontan fröhlich sein, aber nur, wenn ich die Leute, mit denen ich zusammen bin, sehr gut kenne, denen vertraue und weiß, dass ihnen mein Gesicht nicht wichtig ist (also eigentlich nur auf privaten Partys, wo ich die meisten Leute kenne, oder wenn ich ein einer größeren Gruppe weggehe).

Flirten usw. ist übehaupt nicht drin, ich verkrampfe mich sofort, ziehe die Schultern bis zum Ohrläppchen hoch und kriege kein Wort mehr raus aus Angst, dass wieder jemand lacht oder dumme Bemerkungen macht.

Ich würde auch gerne viel mehr weggehen, traue mich aber schon gar nicht mehr, weil ich einfach "weiß, dass es wieder blöd wird", ich mich krampfig an einem Glas festhalte und nicht in der Lage bin, Spaß zu haben. Früher war das anders, da habe ich aber einfach noch gedacht, meine Kieferfehlstellung würde sich irgendwann von selber auswachsen und bis dahin könnte ich ja auch so Spaß haben.

Inzwischen habe ich schon fast Angst vor meiner eigenen Schüchternheit oder einfach auf gewisse Weise resigniert und vor lauter Verkopftheit verlernt, Spaß zu haben.

Vielleicht ist das auch einfach meine Persönlichkeit, aber früher wars ja auch nicht so...

Und diese Angst - und die seltsame Mischung aus Extravertiertheit und Verkrampftheit - merken mir die anderen natürlich (unbewusst) an, was, denke ich, der Grund ist, dass sie mich für seltsam halten. Und ich merke, dass sie mich für seltsam halten, verkrampfe mich noch mehr... und der Teufelskreis ist perfekt.

Weil diese Angst sich schon ziemlich verselbstständigt hat, frage ich mich, ob sie nach der OP (wenn sich mein Aussehen endlich normalisiert hat), wirklich von selber weggehen wird - ich befürchte, eher nicht.

Wie war das bei Euch, hatte jemand ähnliche Probleme, und habt ihr Tipps, wie man Schüchternheit verlernen/sich abtrainieren kann?

Danke und liebe Grüße, Anna

PS: okay, vielleicht liegt das mit dem Weggehen auch an meinem "fortgeschrittenen" Alter (man ist halt keine 16 mehr), aber trotzdem - etwas mehr Lockerheit wäre trotzdem nicht schlecht. Ich bin halt inzwischen wirklich sehr verkopft und krampfig, weil ich mich so total zurückgezogen hatte usw., eben ein echter "Nerd" geworden bin... und das nervt mich.

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Hallo Anna,

aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass du mit einer neuen positiven Selbstwahrnehmung nach der OP auf jeden Fall ganz schnell deine Extrovertiertheit zurückfindest. Dadurch, dass dir auch aufgrund der Behandlung sehr wohl bewusst ist, dass etwas an dir nicht harmonisch ist, ziehst du dich zurück etc. Das ist ein ganz normales Verhalten.

Als ich mich optisch wohl fühlte konnte ich Bäume ausreißen, war übermütig, hab auf Tresen getanzt, war die Lauteste und Lustigste und zu allen Schandtaten bereit. Ich ließ meinen Charme nur so versprühen und strotzte so vor Selbstbewusstsein. Ich habe mir auch viel mehr zugetraut.

Jetzt, nachdem sich alles zum negativen verändert hat, ist der Rückzug eingetreten. Ich tue alles, um eben nicht mehr aufzufallen, weil ich mein Äußeres nicht mehr mag. Aus extrovertiert wurde introvertiert. Die eigene Wahrnehmung und das Wohlfühlen mit sich selbst macht eine Menge aus.

LG

FrauHolle

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Hallo Anna,

also Deine Beschreibung kommt mir irgendwie bekannt vor - auf meinen Charakter würde das auch einigermaßen passen (wenn vielleicht auch nicht (mehr) ganz so ausgeprägt). Allerdings habe ich nie (für mich) _bewußt_ eine Verbindung zu meiner - mittlerweile beseitigten - Kieferfehlstellung hergestellt.

Manchmal habe ich mich aber auch schon gefragt, ob mir vielleicht ein bißchen das fehlt, was als "emotionale Intelligenz" bezeichnet wird.

Schneckenhaus zu verkriechen, ich wurde langsam zur total verkopften "Labormaus", die zwar als intelligent und streberhaft, aber "irgendwie komisch" bekannt ist.

Paßt auch auf meine Person; ob ich tatsächlich als "komisch" bekannt bin, weiß ich nicht - aber irgendwie habe ich immer etwas Angst davor, man könnte mich "komisch finden" - und deswegen halte ich von meiner Persönlichkeit immer möglichst viel unter Verschluß. Wenn's ums Fachliche geht, habe ich damit kein Problem - ich halte problemlos Vorträge vor einer Gruppe fremder Professoren, aber ich hatte und habe beispielsweise ziemliche Hemmungen, jemanden anzusprechen oder zu flirten.

Weil diese Angst sich schon ziemlich verselbstständigt hat, frage ich mich, ob sie nach der OP (wenn sich mein Aussehen endlich normalisiert hat), wirklich von selber weggehen wird - ich befürchte, eher nicht.

Wie war das bei Euch, hatte jemand ähnliche Probleme, und habt ihr Tipps, wie man Schüchternheit verlernen/sich abtrainieren kann?

Ehrlich gesagt - es hat sich bei mir nicht geändert (wie auch, falls es tatsächlich nicht an der Kieferfehlstellung, sondern an meiner Persönlichkeit liegt). Ich hab' zwar mal versucht, was dran zu ändern, mich einfach an trivialen Unterhaltungen mal stärker zu beteiligen und sowas - wirklich was gebracht hat es aber nicht.

Also wirklich 'ne Idee, wie man _bewußt_ an diesem Teil seiner Persönlichkeit arbeiten kann habe ich jetzt auch nicht - aber interessieren würde es mich genauso!

Viele grüße

Kristian

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Was Du schreibst, kenne ich ;0). Geht mir ähnlich.

Aber ist es erlernt oder angeboren? Das frage ich mich halt auch.

Meine Tante ist Psychologin, und sie hat mich vor Kurzem zu meinem großen Erstaunen als "extravertiert" bezeichnet. Früher hätte ich auch gedacht, ich wäre eher zurückhaltend und schüchtern -aber ich bin es halt nicht n u r.

Und ich habe manchmal das Gefühl, es fehlt was, intelligent und so ein bißchen die "zerstreute Professorin" zu sein, reicht mir nicht.

Emotinale Intelligenz habe ich schon irgendwo, z.B. kann ich ganz gut mit Patienten umgehen. Nur privat wird es schwierig, weil ich dann sehr schüchtern und eben krampfig werde, wenn ich die Leute nicht gut kenne.

Andererseits tue ich mich halt (inzwischen?) einfach schwer mit Menschen und sollte mich vielleicht einfach so akzeptieren, wie ich bin - aber da ist dann eben das Gefühl "es fehlt mir etwas".

Etwas mehr Lockerheit und Offenheit wäre schon schön. Und früher war ich eben auch extravertierter.

Sicher nicht die Party-Queen, die auf dem Tresen tanzt, aber auch nicht jemand, der mit hochgezogenen Schultern in der Ecke sitzt und sich ärgert, dass er nicht aus seiner Haut raus kann.

Seinen Charakter komplett umkrempeln zu wollen, ist sicher falsch. Aber von extremer Schüchternheit ein bißchen weiter in Richtung Offenheit und Entspanntheit zu gehen, sollte doch möglich sein - wenn man wirklich das Bedürfnis dazu hat?

Allerdings hat sich schon etwas geändert, nachdem ich wusste, dass ich eine (behandelbare) Kieferfehlstellung habe. Ich habe aufgehört, mich nur auf meinen "Kopf" zu konzentrieren (hab ich früher gemacht, weil ich dachte, es sei meine e i n z i g e Stärke, gut lernen zu können und ich sei halt sozial komplett inkompetent), angefangen, mich wieder zu schminken und nicht mehr nur in Kapuzenshirt und Kordhosen herumzulaufen, hatte nicht mehr nur Medizin-Medizin-Medizin im Kopf, und schon das hat mir geholfen, bei meinen Komilllitonen akzeptiert zu werden. Ich bin jetzt nicht mehr irgendein Alien für sie, sondern eine halt eben schlaue Kommillitonin mit Zahnspange, die durchaus nett ist.

Vielleicht will ich einfach zu viel auf einmal...

Liebe Grüße.................................................................Anna

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Hi ihr,

ich habe durch meine ausgeprägte Kieferfehlstellung ziemlich "Komplexe".

V.a. bin ich im Lauf der Zeit ziemlich schüchtern unhd zurückhaltend geworden, was meiner Persönlichkeit, zumindest in dem Ausmaß, nicht wirklich entspricht.

Ich denke, was Introvertiertheit/Extravertiertheit angeht, wäre ich eigentlich ziemlich normal, eher etwas extravertiert.

Nur habe ich irgendwann gelernt, dass ich u.a. aufgrund meiner Kieferfehlstellung nicht wirklich gut ankomme (wurde auch während der Schulzeit ziemlich gemobbt), und angefangen, mich quasi in ein Schneckenhaus zu verkriechen, ich wurde langsam zur total verkopften "Labormaus", die zwar als intelligent und streberhaft, aber "irgendwie komisch" bekannt ist.

Ich kann (z.B. beim Weggehen, was selten genug vorkommt) ausgelassen und spontan fröhlich sein, aber nur, wenn ich die Leute, mit denen ich zusammen bin, sehr gut kenne, denen vertraue und weiß, dass ihnen mein Gesicht nicht wichtig ist (also eigentlich nur auf privaten Partys, wo ich die meisten Leute kenne, oder wenn ich ein einer größeren Gruppe weggehe).

Flirten usw. ist übehaupt nicht drin, ich verkrampfe mich sofort, ziehe die Schultern bis zum Ohrläppchen hoch und kriege kein Wort mehr raus aus Angst, dass wieder jemand lacht oder dumme Bemerkungen macht.

Ich würde auch gerne viel mehr weggehen, traue mich aber schon gar nicht mehr, weil ich einfach "weiß, dass es wieder blöd wird", ich mich krampfig an einem Glas festhalte und nicht in der Lage bin, Spaß zu haben. Früher war das anders, da habe ich aber einfach noch gedacht, meine Kieferfehlstellung würde sich irgendwann von selber auswachsen und bis dahin könnte ich ja auch so Spaß haben.

Inzwischen habe ich schon fast Angst vor meiner eigenen Schüchternheit oder einfach auf gewisse Weise resigniert und vor lauter Verkopftheit verlernt, Spaß zu haben.

Vielleicht ist das auch einfach meine Persönlichkeit, aber früher wars ja auch nicht so...

Und diese Angst - und die seltsame Mischung aus Extravertiertheit und Verkrampftheit - merken mir die anderen natürlich (unbewusst) an, was, denke ich, der Grund ist, dass sie mich für seltsam halten. Und ich merke, dass sie mich für seltsam halten, verkrampfe mich noch mehr... und der Teufelskreis ist perfekt.

Weil diese Angst sich schon ziemlich verselbstständigt hat, frage ich mich, ob sie nach der OP (wenn sich mein Aussehen endlich normalisiert hat), wirklich von selber weggehen wird - ich befürchte, eher nicht.

Wie war das bei Euch, hatte jemand ähnliche Probleme, und habt ihr Tipps, wie man Schüchternheit verlernen/sich abtrainieren kann?

Danke und liebe Grüße, Anna

PS: okay, vielleicht liegt das mit dem Weggehen auch an meinem "fortgeschrittenen" Alter (man ist halt keine 16 mehr), aber trotzdem - etwas mehr Lockerheit wäre trotzdem nicht schlecht. Ich bin halt inzwischen wirklich sehr verkopft und krampfig, weil ich mich so total zurückgezogen hatte usw., eben ein echter "Nerd" geworden bin... und das nervt mich.

Mir gehts genauso !!!

Ich werde in der Schule seit der 7. Klasse gemobbt und fertig gemacht .

Früher war ich anders hab viel im Unterricht mitgemacht, aber jetzt sieht man meine Fehlstellung sehr vor allem wenn mich leute von der Seite anschauen.

Zu Hause und bei meiner besten Freundin bin ich total anderster.

Viel witziger humorvoller etc.

Aber sobald ich in der Schule bin werde ich total anderster.

Ich kann mein Gesicht selber nicht mehr sehen, weil es immer ausgeprägter wird. Naja das wird wohl noch 1 Jahr so gehen. Deshalb bin ich echt froh wenn ich endlich meine UK rv habe. =)

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hmmm... ich versuche meine komplexe tagsüber zu verdrängen, einfach nicht dran zu denken, ich denke mir, was bringt das wenn ich mich selbst fertig mache.. aber wenn ich mich dann beim vorbeilaufen in irgendeinem spiegel sehe, wird es mir ja schockartig wieder bewusst, was für probleme ich eigentlich mit meinem aussehen habe, wegen der fehlstellung. ausserdem habe ich sehr oft alpträume davon, wie auch heute, dass leute mich auslachen, nicht ernst nehmen, unsympatisch finden, ignorieren, ich einfach ausgestossen bin aus der gesellschaft usw.. schwer zu erklären, das sind die einzigen alpträume die ich überhaupt habe, aber leider ziemlich oft..

ich glaube auch nicht dass die schüchternheit und soziale angst zu meinen angeborenen eigenschaften gehört, es ist eben erlernt.. ich denke auch, die behebung der fehlstellung kann sehr viel dabei helfen, wieder zu sich selber zu finden, (sofern das OP-ergebnis wie gewünscht verläuft), aber ausschliesslich damit ist es eben auch nicht getan.. man sollte schon auch an sich arbeiten, sich klar machen, dass der wert eines menschen nicht an seinem aussehen zu messen ist. an was es denn gemessen werden kann, ist jedem selbst überlassen, aber ich glaube, der wert eines menschen ist auch an seiner glücklichkeit zu messen, denn ein glücklicher mensch ist einfach am wertvollsten für sich selber, und auch für seine umwelt, ohne jetzt unglückliche menschen abzuwerten, selbstverständlich..

und narürlich hat jeder mensch genausoviel recht, glücklich zu sein, unabhängig vom aussehen, und glaube auch nicht, dass schöne menschen meist glücklicher sind, ich glaube sogar, es ist eben genau das gegenteil der fall.

zusammengefasst denke ich also schon, dass die OP dazu beiträgt, die schüchternheit, introvertiertheit abzulegen, aber natürlich sollte danach nicht das ganze selbstbewusstsein darauf ruhen, sondern man sollte eben auch die altbekannten inneren werte anerkennen und pflegen, denn die sind es, die einen dann auch im alter schön erhalten..

grüsse, stephany

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Da stimm ich dir absolut zu. Ich denke, dass in jedem verschiedene Charakterzüge stecken, die je nach Gefühlszustand ans Tageslicht kommen. Wenn wir zufrieden sind, kommt das beste in uns aus uns heraus.

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........ und bis dahin könnte ich ja auch so Spaß haben.

Nimm doch einfach das als Leitspruch, bis du deine OP hinter dir hast!

Ich hab früher auch so ähnlich gedacht wie du, ich wurde in der 7.-8. Klasse auch gemobbt. Weiß nicht, ob es an der Fehlstellung lag, weil sie damals noch nicht so stark ausgeprägt war (bin mir aber nicht so sicher). Ich war damals ziemlich bleich und wurde deshalb immer Leiche oder so genannt, war auch nicht grad prickelnd :-P.

Jedenfalls wußte ich damals schon, dass ich auf die Kommentare von solchen Idioten garkeinen Bock hatte und demnach auf deren Anwesenheit nicht!

Wenn man Freunde hat, die hinter einem stehn, sind einem die anderen doch egal!

Ich war aber irgendwie schon immer anders als die meisten Menschen und habe mich deshalb in einigen Cliquen nicht wohlgefühlt.

Auch war ich schon immer viel reifer als die anderen und hab deshalb immer Kontakt zu Älteren gesucht.

Ob extrovertiert oder introvertiert - ist doch völlig egal, hauptsache, man steht zu dem, was man ist und was man darstellt!

Klar, wir alle hier wissen, dass eine Fehlstellung bei unwissenden Leuten "komisch" rüberkommt, aber das ist doch ein Anreiz, sein Wesen dann viel mehr in den Vordergrund zu stellen!!

Im Moment (in deinem Fall bis zur OP) kannst du eh nix an deiner Fehlstellung ändern, und der einzige Weg aus der Isolation ist, dich selbst zu akzeptieren, und dich schön zu finden, so wie du bist!

Und jeder Mensch hat einige schöne Merkmale an sich!

Leicht gesagt - schwer getan? Ja, vielleicht, ich selbst bin auf dem Weg zu einer positiven Wahrnehmung meiner Selbst, aber ich bin auch noch lange nicht angekommen. Manchmal habe ich auch Tage, an denen ich mich hässlich fühle und mich nicht mal raus traue. Aber manchmal hilft es auch, sich der Öffentlichkeit zu stellen - du wirst zwar ab und an von manchen Idioten blöde Sprüche zu hören bekommen, aber dem hingegen bauen positive Resonanzen enorm auf und das trägt viel dazu bei, sich wohlzufühlen!

Also mein Fazit: Geh einfach öfters raus, unter Leute, hänge dich in deine Arbeit nicht zu sehr rein (bzw. nur dann, wenn du wirklich am Arbeiten bist), und genieß dein Leben, dass es jetzt Frühling wird!! :-) :-) Wenn du dich wohlfühlst, kommt alles andere von allein!

Und lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen!

LG, Anna

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Hi!

Danke für Eure Beiträge!

Hab gerade nochmal ein bißchen über das Thema nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich vielleicht einfach einen etwas zu hohen Anspruch an mich selbst habe.

Okay, ich bin schüchtern, aber das wird ja definitiv schon besser, ich bin schon sehr, sehr viel weniger verschlossen, seit ich meine KFO-Behandlung angefangen habe.

Und es muss ja nicht jeder ein begnadeter "Alleinunterhalter" sein...manche Leute sind halt ruhiger und schüchterner, und ich gehöre vielleicht dazu.

Sandra, in diesem Punkt geht es mir übrigens so wie dir - ich gehe eher aus mir heraus, wenn ich die Leute gut kenne. Und meine Freunde wissen, was sie an mir haben (und ich an ihnen ;0) ).

Stephany, Anna und Frau Holle, ich glaube auch, dass ihr Recht habt und innere Werte bzw. Persönlichkeit sehr wichtig sind - daran arbeite ich auch. Zumal das schönste Aussehen nichts nützt, wenn sich dahinter jemand verbirgt, der total arrogant und unausstehlich ist.

Aber "sein Wesen in den Vordergrund stellen" ist vielleicht grade das Problem bei Schüchternen, das ist nämlich der Punkt, der mir so schwerfällt - ich wirke erstmal eher distanziert, manchmal auch ein bisschen arrogant oder abgehoben, obwohl ich es nicht bin. Ich denke, das ist der Punkt, an dem ich gerne arbeiten möchte.

Und dann halt versuchen, mich selber zu mögen (uahhh... predigt mir meine Psychologen-Tante auch dauernd ;0)). Ich glaube, das ist das Wichtigste. Ich bin nur sooo superkritisch, vielleicht sollte ich meine hohen Ansprüche mal etwas runterschrauben und sehen, was sich schon zum Positiven geändert hat.

Also mein Fazit: Geh einfach öfters raus, unter Leute, hänge dich in deine Arbeit nicht zu sehr rein (bzw. nur dann, wenn du wirklich am Arbeiten bist), und genieß dein Leben, dass es jetzt Frühling wird!! Wenn du dich wohlfühlst, kommt alles andere von allein!

Und lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen!

Yepp, ich glaube, damit hast Du absolut recht, und Frau Holle auch ;0)

Liebe Grüße, Anna

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Ich war aber irgendwie schon immer anders als die meisten Menschen und habe mich deshalb in einigen Cliquen nicht wohlgefühlt.

Auch war ich schon immer viel reifer als die anderen und hab deshalb immer Kontakt zu Älteren gesucht.

Das ist bei mir auch so ich komme mit älteren Leuten besser in Kontakt als mit Leuten in meinem alter. Weiß auch nicht woran das liegt.

Ich weiß nur das in meiner Klasse schon welche sind die 19-20 sind und somit älter sind ich bin 16 einhalb , aber trotzdem sind die mir echt zu kindisch.

Ich bin zwar auch noch irgendwo voll kindisch nur nicht die Art kindisch wie es die in meiner Klasse sind.

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Dann können wir uns alle die Hände reichen, auch ich komme mit älteren Leuten besser in Kontakt, als mit jüngeren. Bzw. in meinem Alter! Auch in meinen Beziehungen waren die Männer immer viel älter als ich!

LG

Tanja

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Ich frag mich nur wieso das so ist :roll:

Ich weiß nur das ich mit den Leuten die erheblich älter sind als ich, besser reden kann und auch viel besser drauf bin als mit Leuten in meinem Alter.^^

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Ich denke das ist so, weil ältere nicht mehr ganz so oberflächlich sind wie die jüngere Generation von heute! Viele achten ja auch bei Mädels ganz besonders aufs Aussehen. Selbst in der Eishalle fällt mir das immer wieder auf. Die jüngeren Typen sind umgeben von jungen Schönheiten mit denen sie angeben können. Die älteren, die nicht so toll aussehen, die sind meist auch mit Leuten zusammen, die ähnlich sind, vom Charakter und auch vom Aussehen her.

ich kenne einen, der hat eine extreme UK Rücklage inkl. zu weit vorliegendem OK. Der ist auch nur mit Leuten zusammen, die ähnlich sind, also nicht so die draufgänger Typen oder so, ganz normale leute halt! Mit denen verstehe ich mich auch super gut!!!

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wisst ihr, manchmal habe ich das gefühl, es sind eigentlich unsere stärken, und nicht unsere schwächen, vor denen wir angst haben..

wenn ich zum beispiel mal ansatzweise in den mittelpunkt geraten würde, dann ziehe ich mich sofort zurück, weil mir diejenigen, die in den hintergrund treten würden, dann irgendwie leid tun.. und dann überlasse ich lieber ihnen den mittelpunkt...

natürlich habe ich auch angst nicht akzeptiert zu werden, und bleibe deswegen lieber im hintergrund, aber genauso angst habe ich auch, in etwas besser zu sein als andere.. oder auch zu aufdringlich zu sein mit meinem charakter, da ich etwas zu direkt bin, wenn ich einfach ich selber bin..

hmm, das weiss ich zwar nicht, wie es mit der OP besser werden könnte, vielleicht einfach, weil man dann allgemein lockerer mit den eigenen stärken und schwächen umgehen kann, da das selbstbewusstsein allgemein gestärkt ist, und man sich somit öfters erlauben kann, mal schlechter, und manchmal eben auch besser zu sein als andere.. man macht dann den eigenen wert nicht mehr so sehr von momentanen erlebnissen abhängig..

grüsse, stephany

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.. aber wenn ich mich dann beim vorbeilaufen in irgendeinem spiegel sehe, wird es mir ja schockartig wieder bewusst, was für probleme ich eigentlich mit meinem aussehen habe, wegen der fehlstellung.

Das mit dem an einem Spiegel vorbeilaufen kenne ich auch.... aber ich mache es ab und zu sogar so, (wenn ich unbeobachtet bin und in nen Spiegel schau), dass mir meine Fehlstellung zwar auffällt, aber dass ich dann extra ein blödes Gesicht mache, um es noch zu verstärken!! Also ich streck dann die Zunge raus oder mach mein Gesicht ganz lang, indem ich den Mund aufreiße oder sowas irgendwie :-P;-)

Das hilft komischerweise echt!!!!!!

Kennt ihr ZACK? Den Comedian?

Warum ist er wohl so lustig? Weil er sich selbst auf die Schippe nimmt! Und das ist ein wesentlicher Vorteil, wenn man das kann!!!!

Diese Strategie benutzen viele Komiker, und deshalb sind sie für die meisten Menschen auch so sympathisch!

wisst ihr, manchmal habe ich das gefühl, es sind eigentlich unsere stärken, und nicht unsere schwächen, vor denen wir angst haben..

wenn ich zum beispiel mal ansatzweise in den mittelpunkt geraten würde, dann ziehe ich mich sofort zurück, weil mir diejenigen, die in den hintergrund treten würden, dann irgendwie leid tun.. und dann überlasse ich lieber ihnen den mittelpunkt...

natürlich habe ich auch angst nicht akzeptiert zu werden, und bleibe deswegen lieber im hintergrund, aber genauso angst habe ich auch, in etwas besser zu sein als andere.. oder auch zu aufdringlich zu sein mit meinem charakter, da ich etwas zu direkt bin, wenn ich einfach ich selber bin..

Da hast du absolut Recht!

Manche Menschen stellen sich in den Vordergrund ohne Rücksicht auf andere zu nehmen. Und manchmal müssen sie das sogar auf Kosten anderer machen.

Mir hat letztens eine "Freundin" gesagt, mir würden die Männer nur nachschauen, weil ich relativ groß bin und man das hier im Süden nicht so oft sieht und dass ich mir da ja nix drauf einbilden sollte, weil sie ja nur gucken, weil ich groß bin..... ich meinte dann "Also ich find mich okay, ich denke schon, dass ich hübsch bin" (soll jetzt nicht abgehoben klingen, aber irgendwie muss man sich ja auch wehren, wenn jemand sowas sagt). Und sie dann nur "Neeee, das glaub ich nicht! Du bist einfach nur zu groß!" :frown: boah, das saß dann!! Auf die Nachfrage, ob sie nicht auch denkt, dass es unterschiedliche Geschmäcker gibt, meinte sie nur "Nee, alle Männer stehen doch auf kleine Frauen!"

ICH hätte sie nieeemals so fertig gemacht.

Ich bin an dem Abend heimgegangen und hab voll an mir gezweifelt, und vieles infrage gestellt, was ich bisher über mich gedacht hab!

Gerade mit einer Fehlstellung (obwohl das jetzt nix mit dem oben erwähnten zu tun hat, aber man hat es ja verinnerlicht) lässt man sich schnell verunsichern, aber die Hauptsache ist, dass man sich nicht entmutigen lässt!

Das war zwar ein bißchen offtopic jetzt, aber irgendwie gehört es auch zu der Thematik..

Dann können wir uns alle die Hände reichen, auch ich komme mit älteren Leuten besser in Kontakt, als mit jüngeren. Bzw. in meinem Alter! Auch in meinen Beziehungen waren die Männer immer viel älter als ich!

LG

Tanja

Mein Freund ist 15 Jahre älter als ich und meine beste Freundin ist sogar 17 Jahre älter!

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Hallo Anna,

habe ein paarmal hier durchgblättert was du geschrieben hast, da ich ähnliche Probleme habe (deinen ersten Beitrag könnte fast 100%ig ich geschrieben haben). Bin eher die strebsame Studentin, aber ziehe mich stärker zurück als es vielleicht notwenidg wäre, weil ich Schwierigkeiten mit meiner Kieferstellung habe, (wobei ich nicht weiß ob der körperliche oder psychische Anteil bei der Problematik überwiegen)... und den Teufelskreis kenne ich auch ganz gut.

Habe auch entdeckt dass du das gleiche studierst wie ich. wie geht es dir denn damit in Bezug auf die OP, also dass du soviel weißt, bezüglich Gefahren etc...? Bzw. ich weiß gerade gar nicht was bei dir geplant ist im Augenblick, würde mich aber gern mal ein bißchen mit dir austauschen, wenn du Lust hast...

LG

Cass

PS: zu mir: ich habe demnächst einen KFO-Termin zur Beratung, KFC hatte ich schon eine Beratung, bin aber insgesamt sher unschlüssig...

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Hallo cass,

was hast du denn für eine Fehlstellung?

Bei mir ist es im Moment so, dass ich mich gegen die (Haupt-) OP entschieden habe, ich weiß wahrscheinlich wirklich zuuu viel über die Risiken, Nachwirkungen, unangenehmen Begleiterscheinungen (es ist ja nicht außer Acht zu lassen, dass die manchmal lebenslang dich begleiten).

Aber ich bin froh drüber, dass ich soviel weiß, weil ich jetzt manchen KFO's fast schon überlegen bin.

Heute z.B. hab ich bei zwei neuen KFO's angerufen (bin auf der Suche nach einem neuen Behandler) und die zahnmedizinischen Fachangestellten wußten beide nicht, mit welcher Technik in der Praxis gearbeitet wird!!!! Das Wort "Straight-Wire-Technik" konnten sie nicht mal aussprechen..... ist irgendwie erschreckend.... werden die dort nur zur Sekretärin und ein bißchen Zahnstein entfernen ausgebildet? Ich möchte wahrlich nicht über ZFA lästern, sondern eher über die Ausbildungsinhalte!!!!

Es ist auch erschreckend, was an den Hochschulen "gelehrt" wird!!!!

Höh, wo hast du gelesen, dass ich studieren würde?

Ich wäre froh, wenn ich Abi hätte, dann würde ich evtl. Zahnmedizin studieren, aber ich habe leider kein Abi.

Ich habe mal Ausbildung zur BTA gemacht, aber diese abgebrochen.

Was studierst du?

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Hallo Anna,

mit meinem ersten Post habe ich eigentlich Annawake gemeint, daher auch die Verwirrung ;-) Habe den anderen namen jetzt nicht extra dazu geschrieben, weil ich es von anderen Foren eher gewohnt bin auf den Gesamtbeitrag (also irgendwie v.a. auf den ersten) zu antworten. übrigens hab ich dir aber bei nem anderen Thema geschrieben, das du eröffnet hast, ich glaub das hast du gar nicht gesehen :-D

Egal, also ich studiere med. und weiß deshalb auch zuviel über die Risiken... dennoch bin ich noch am hin und her überlegen. Weil ich eben in dem Maß wie mein Kiefer sich in den letzten Jahren verändert hat auch mit Selbstwertproblemen zu kämpfen hatte, auch wenn da meine Zahnärztin ziemlich viel reingeredet hat ("das gehört gemacht", "wann ist denn endlich das Geld da" u.ä.) - OP findet sie erstaunlicherweise aber nicht gut. Manchmal habe ich den Eindruck sie wollte mich nur an "ihre" KFO's vermitteln. Ich war in den letzten zehn Jahren bei 4 KFO's, aber jeder sagt was anderes, der KC sagt natürlich es muss operiert werden. nächste woche kommt der 5. KFO dran... ok jetzt bin ich aber echt vom Thema abgekommen.

also jedenfalls habe ich angle II, Gummi-Smile, 3/4 Pb distale Okklusion rechts, Kinnrücklage, Diskusverlagerung rechts mit leichten Kaumuskelbeschwerden, eine Nichtanlage mit Lückenschluß und Milchzahnpersistenz (...) - und gehe langsam auf die 30 zu(:mrgreen: ). mein Selbstwertgefühl hat wie gesagt gelitten, insbesondere beschäftigt mich, dass das Kinn immer mehr zu fliehen scheint, sozusagen Fluchttendenzen hat, ne. manchmal fällt es mir regelrecht schwer beim Lachen die "geeignete Position" zu finden wie ich den Mund öffne und ich habe häufig ordentliche Verspannungen, gerade wenn ich viel unter Leuten bin. dabei weiß ich wieder nicht, wieviel nur engebildet ist ("du bist doch hübsch!") und was ich mithilfe von Psychotherapie aber leider nicht in den Griff kriege, weil es eben doch von funktionellen Beschwerden herrührt. Das endet bei mir meist in einem Teufelskreis aus Selbstvorwürfen, Behandlungsplänen und depressiven Episoden mit Rückzugstendenzen. Ich mein, ja, vll. bin ich schon auf eine Art auch hübsch, aber - das Lachen soll halt auch mal wieder spaß machen (was im engeren Freundeskreis auch weniger das Problem ist - und damit wieder eher für die psychische Komponente spricht...)

Nun was tun? Dafür die ganzen OP-Risiken auf sich nehmen, mit der Gefahr hinterher vll schlimmer als vorher? ich glaube dass es zu einem hohen Prozentteil gut ausgeht - aber das ist mir eben ein bißchen ungewiß.

"Straight-Wire-Technik" - ist das nicht einfach die übliche behandlungsmethode? bzw. was steht dem alternativ gegenüber?

nun denn, ich berichte auf alle fälle mal was bei meinem Gespräch nächste Woche rausgekommen ist...

Cass

(übrigens ein Pseudonym, da mein richtiger Name etwas seltener ist... und ich nicht gerade mit Aushängeschild rumlaufen will...)

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Nun was tun? Dafür die ganzen OP-Risiken auf sich nehmen, mit der Gefahr hinterher vll schlimmer als vorher? ich glaube dass es zu einem hohen Prozentteil gut ausgeht - aber das ist mir eben ein bißchen ungewiß.

Hallo Cass!

Ich studiere zwar nicht Zahnmedizin, sondern was relativ "ungefährliches" auf unsere Kiefersituationen bezogen :mrgreen: , aber ich wollte nur kurz mal anmerken, dass das ganze Leben ein einziges Risiko ist. Schon geboren zu werden ist ein einziges Risiko ;-)

Sicherlich weißt du "dank" deines Studiums ziemlich viel über die "Gefahren" so einer OP, aber ganz ehrlich, ich wurde von Primar (Chefarzt), Chirurgen und KO auch dermaßen gut aufgeklärt und auf alles mögliche hingewiesen, dass ich danach auch einen sehr netten Einblick in die Gefahren hatte... besonders bei meiner zweiten OP ist mir während der OP Simu (beim nochmaligen erklären) ganz anders geworden, aber nur 5 min. oder so, dann hatte ich wieder meine mir-doch-alles-egal Trotzeinstellung zurück ;-)

Gerade wenn du jedoch Zahnmedizin studierst und weißt, was eine Nicht-Behandlung für Konsequenzen hat, wenn du auch schon psychisch unter deiner Fehlstellung leidest, ehrlich gesagt, dann würde ich die OP machen lassen. Auf Dauer ist das sicher gesünder als anders herum.

LG Vero

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Hallo Anna,

Habe auch entdeckt dass du das gleiche studierst wie ich. wie geht es dir denn damit in Bezug auf die OP, also dass du soviel weißt, bezüglich Gefahren etc...? Bzw. ich weiß gerade gar nicht was bei dir geplant ist im Augenblick, würde mich aber gern mal ein bißchen mit dir austauschen, wenn du Lust hast...

LG

Cass

PS: zu mir: ich habe demnächst einen KFO-Termin zur Beratung, KFC hatte ich schon eine Beratung, bin aber insgesamt sher unschlüssig...

Hallo Cass,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde, die letzten Tage waren etwas stressig.

Klar können wir uns austauschen. Gerne auch per pm, wenn Dir das lieber ist - dazu müsste ich aber erst noch mein Postfach aufräumen.

Ich bin übrigens nicht die einzige Medizinstudentin hier im Forum, (... bin wahrscheinlich nur die einzige, die es ab und an ein bißchen "raushängen" lässt...:oops: ) es gibt noch einige andere.

Naja, wenn Du Beschwerden und eine diagnostizierte Kieferfehlstellung hast und die Beschwerden mit ziemlich sicher auf die Fehlstellung zurückzuführen sind (Muskelverspannungen hatte und habe ich auch, selbst mein Zahnarzt, der gegen die OP ist, sagt, dass das von der Fehlstellung kommt) und Du selber merkst, dass es schlimmer wird - spricht doch eigentlich alles für eine OP.

Andererseits ging es mir genauso wie Dir, ich habe echt lange gezweifelt.

Definitiv für die OP entschieden habe ich mich erst, als der Kieferchirurg mir gesagt hat, dass ich irgendwann Zähne verlieren werde.

Erst da wurde mir klar, dass es eben keine "Schönheits-OP" ist...

Aber schon die anderen Probleme hätten eine OP gerechtfertigt...wer will schon sein Leben lang mit Schmerzen, ständig erkältet wegen Unfähigkeit zur Nasenatmung, psychischen Problemen wie Schüchternheit, Unsicherheit etc... herumlaufen?

Die Angst, dass es evtl. hinterher schlimmer sein könnte, hatte ich auch. Andererseits bin ich irgendwann an dem Punkt angekommen, an dem es für mich so nicht mehr ging (als der KC mir sagte, dass ich Gefahr laufe, früh meine UK-Frontzähne zu verlieren und dass eine Versorgung mit Implantaten sehr schwierig wäre...).

Und viele sind ja nach der OP wirklich zufriedener.

Übrigens gibt es eine Doktorarbeit (Uni Münster) zum Thema "Patientenzufriedenheit nach Kiefer-OPs" - vielleicht ist es ja ganz interessant für Dich, die mal zu lesen.

Mir war wichtig, einen Chirurgen zu finden, der a) sehr viel Erfahrung auch mit komplizierteren Kieferfehlstellungen und den entsprechenden OPs hat und bei dem ich B) auch einfach ein gutes "Bauchgefühl" habe/zu dem ich Vertrauen habe.

Den habe ich gefunden, und dadurch bin ich deutlich weniger unsicher und kann das Ganze besser auf mich zukommen lassen.

Ich weiß gar nicht, ob es für mich einen Unterschied macht, dass ich Medizin studiere, ich glaube, ich habe dadurch eher weniger Angst, weil ich vieles dadurch besser verstehe (und auch z.T. schon mal gesehen habe, z.B. wie eine Narkoseeinleitung gemacht wird, wie es im OP abläuft) als wenn ich etwas anderes studieren würde.

Andererseits habe ich dadurch auch Dinge mitbekommen, die mir auf jeden Fall Angst machen, z.B. dass es bei OPs an der Nase stark bluten kann (sicher haben mir "meine" Anästhesisten (hab in der Anästhesie famuliert) auch die gruseligsten Geschichten erzählt, um mich zu beeindrucken, aber trotzdem....)

Okay, muss los.

Liebe Grüße, Anna

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