karin69

Wer hat erfahrung mit Atlasprofilaxe ?

Hallo,

jetzt stell ich mich vor, nachdem ich schon seit einiger Zeit hier im Forum fleissig lese.

Ich heisse Karin bin 38 Jahre und bring jetzt noch den Mut auf meine Progenie behandeln zu lassen. Meine Tochter hat eine kleine Zahnfehlstellung, da meinte unsere Zahnärztin ich sollte sie einem Kfo vorstellen. Machte ich natürlich, stellte fest keine dramatische Zahnfehlstellung bei meiner Tochter. Dann sprachen wir über Zahnspangen und mein Kfo meinte, sie hätte auch Erwachsene Patienten die eine Zahnspange tragen, und meinte dann auf meine Fragen hin man könnte auch meine Progenie noch behandeln. Ich stellte fest, es gibt ja sogar ein Wort dafür für meine Kieferfehlstellung:razz: Ich merkte es mir und ging daraufhin ins Internet, und siehe da, kam ich auf diese tolle Seite:-P

Nun hatte ich letzte Woche den ersten richtigen Termin, und meine Kfo-Ärztin erklärte mir, was alles so auf mich zu kommt. Sie nahm sich echt viel Zeit, und hat mir geduldig meine Fragen die ich mir schon dank des Forums aufschrieb beantwortet.

Nun Zahnspange ca.12-18 Monate und dann OP.

Leider hab ich den nächsten Termin für Abdruck und Röntgen erst am 03.April 08. Mir wurde das erst zuhause am Abend klar und zählte die Wochen bis dahin, es sind über 9 Wochen. Am anderen Tag telefonierte ich noch mal mit der Sprechstundenhilfe und erklärte ihr das die Zeit bis dahin ewig ist. Ob es nicht möglich währe einen Termin im März. Sie ließ sich nicht ein, und tröstete mich, mich auf eine art Warteliste zu stellen. ( Ist nicht wiklich ein trost)

Naja, kann leider nichts daran ändern.

Aber jetzt hab ich noch eine Frage?

Ich wahr gestern bei meinem Osteopaten und erzählte ihm mein vorhaben. Da meinte er ich soll unbedingt vor dem ersten Abdruck eine Atlasprofilaxe machen, da mein Atlas-wirbel verschoben ist.!!Hat jemand Erfahrung damit?

LG

Karin 1969

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Was ist das denn?

Jetzt bin ich aber Neugierig geworden.

Der Atlaswirbel ist der oberste Wirbel. Unser Schädel liegt auf dem Wirbel auf. Laut meinem Osteopaten ist bei vielen Menschen dieser Wirbel verschoben. Kommt angeblich von der Geburt. Wenn dieser Atlaswirbel nicht gerade liegt, kann das viele Beschwerden hervorrufen, wie Migräne, Rückenschmerzen und noch so mehr. Darum meinte er ich sollte unbedingt diesen Wirbel ins Lot bringen, da sonst alles wieder schief ausgerichtet wird. Aber diese einmalige Sache kostet immerhin 180,-Euro und es gibt keine garantie das es funktioniert.

LG

Karin69

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Hallo Karin,

mich würde mal interessieren, wie so ein Atlaswirbel ins Lot gebracht wird und wie man überhaupt erstmal feststellt, dass der verschoben ist?

Ich habe selbst blockierte Wirbel im HWS, BWS und LWS. Hab auch schon überlegt mal zum Osteopaten zu gehen. Hab aber Angst, dass der mit mir nur Geld verdienen will!

Liebe Grüße

Steffi

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Ist damit Atlasprofilax gemeint (180 Euro scheint der Standardpreis dafür zu sein)? Wenn ja, dann wäre ich da sehr skeptisch und würde mich weiter informieren (Physiotherapeut, Orthopäde, ...). Die Methode scheint, zumindest was man so im Internet darüber findet (leider praktisch keine "seriösen" Quellen), sehr umstritten zu sein.

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Hallo Karin,

mich würde mal interessieren, wie so ein Atlaswirbel ins Lot gebracht wird und wie man überhaupt erstmal feststellt, dass der verschoben ist?

Ich habe selbst blockierte Wirbel im HWS, BWS und LWS. Hab auch schon überlegt mal zum Osteopaten zu gehen. Hab aber Angst, dass der mit mir nur Geld verdienen will!

Liebe Grüße

Steffi

Hallo Steffi,

wie mein Osteopat das genau feststellte kann ich auch nicht sagen. Er sagte er ist schief, dabei drehte er meinen Kopf von der linken zur rechten Seite. Ein Freund von mir hat diese Atlasprofilaxe schon gemacht, er hat gesagt: war am Anfang ganz gut aber so nach einer kurzen Zeit wieder alles beim alten. Als ich ihn fragte: welche Zeitspanne sagte er: zwei Tage danach!!

Nun, dass hat mich nicht wirklich überzeugt.

Ich bin zum Osteopaten gekommen, da ich letztes Jahr mein Aussenband am Fuß abgerissen habe. Er konnte innerhalb einer Sitzung erreichen dass ich keine Stützen mehr benötigte. Das war natürlich klasse. Hielt auch an bis heute!

LG

Karin69

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Hallo Sascha,

vielen Dank für diesen Umfangreichen und Informativen Beitrag.

Er hat mir jetzt wirklich weitergeholfen, denn ich Tendiere eher eine Atlasprofilaxe zu machen.

Doch dann kam eine Aussage, nach der ich zu zweifeln begann, ob ich hier tatsächlich richtig war.

Der APM sagte gerade heraus, dass ich Nierenfunktionsstörungen hätte, und daran unbedingt etwas gemacht werden muss, bevor ich in ein paar Jahren tot vom Stuhl kippe. Das hat der wirklich so direkt gesagt, ohne mich in irgendeiner Weise untersucht zu haben.

Naja, im Zuge dieser Aufklärung über meine Nierenprobleme hat er mir dann auch gleich einige 'tolle' Sachen gegen Elektrosmog in der Wohnung, böse Mächte im Trinkwasser, gefährliche Handyakkus usw. empfohlen. Alles in allem Gerätschaften im Wert von mehreren tausend Euros. Ich kam mir vor wie auf einer Butterfahrt mit Verkaufsveranstaltung.

Danach kam eine weitere, aus meiner Sicht vollkommen schwachsinnige, Aussage: 'Wenn auch Ihre Frau sich den Atlas korrigieren lässt, dann werden Ihre Kinder mit einem vollkommen korrekt ausgerichteten Atlas zur Welt kommen'. Ähm, ja - is klar....

Ich frage mich immer wieder, wie manche Menschen so eine Begabung bekommen dass sie wie bei dir in die Nieren kucken können. Die Geschichte mit den Nieren ist mir auch bekannt, musste mir vor ca.15 Jahren von einer Heilpraktikerin anhören, sie funktionieren nicht mehr lange. Ich hab das dann abjecken lassen und sie sind beide in bester Ordnung.

(Nebenbei: im Hintergrund hörte man immer irgendwo Leute schreien)

WAU, hört sich nach Folter an:shock:

Naja, nach dieser lustigen Gesprächsrunde ging es dann auch los.

Ich kam in einen anderen Raum, und der APM hat überprüft, in wie weit der Atlas tatsächlich verschoben/-dreht ist. Diese Überprüfung erfolgt mittels ertasten. Bei mir war der Atlas ein wenig nach links gedreht sowie nach vorne geneigt.

Im Anschluss daran wird der Atlas in die richtige Position gebracht.

Dazu bedient sich der APM eines kleinen Gerätes, welches wie ein Presslufthammer arbeitet. Laut Aussage des APM ist es ihm damit möglich, gezielt einzelne Muskelstränge zu entspannen oder anzuspannen. Dadurch erreicht er, dass der Atlas von den Muskeln in die korrekte Position geschoben wird. Die ganze Korrektur dauerte etwa fünf Minuten und war nicht schmerzhaft.

Im Anschluss eröffnete er mir dann noch freudig, dass der Atlas nun für immer in der richtigen Position bleibt, und ich nie weider ein Schleudertraume bekommen könne - jippiieeehhhh - sollte mir mal einer hinten drauf fahren, dann verrate ich natürlich nichts und klage trotzdem das Schmerzensgeld ein *g*

Eine Woche später stand der zweite Termin an. Was dort genau gemacht werden sollte, wusste ich im Vorfeld gar nicht.

Naja, jedenfalls kam ich wieder in einen anderen Raum, in dem eine Liege stand. Ich sollte den Oberkörper frei machen, und mich auf den Bauch legen. 'Ha', dachte ich - 'eine nette Massage'. Und so war es auch - eine Massage; leider eine, die gar nicht nett war.

Ich mag das jetzt nicht in alle Einzelheiten zerlegen, aber nach dieser Massage wusste ich, was Schmerzen sind; Ich habe geschrien, und plötzlich wusste ich, woher die Schreie kamen, die ich bei meinem ersten Termin gehört habe.

Laut eigener Aussage hat der APM während dieser Massage meine Muskeln 'zerstört'. Ich hatte wirklich unbeschreibliche Schmerzen und lag nach diesem Eingriff noch knapp 60 Minuten auf der Liege und war wie weggetreten.

Meine gesamte Muskulatur vom Becken bis hoch in den Nacken bestand nur noch aus Pudding; aus weicher, schwabbeliger Masse.

Wenn ich den Abschnitt so lese, und ich werde mich für eine Atlasprofilaxe entscheiden, werde ich einer Massage nicht zustimmen, da bin ich fest davon überzeugt!!!

Wenn es nicht so teuer wäre, würde ich gerne mal von einem anderen APM überprüfen lassen, wie es derzeit um meinen Atlas steht. Wäre sicherlich die beste Methode, diese 'Zunft' auf Seriösität zu prüfen *g*

Da hast du wohl recht, mit dem "so teuer". Denn einfach mal so 180,- Euro zahlen für was, das noch so viele Fragen offen läst.

Währe eine tolle Sache, wenn`s nochmal nach einer geraumen Zeit eine kostenlose Kontrolle gäbe, mit anschließender kostenloser Behandlung, sollte der Atlas seine Position verlassen haben.

Ich danke dir nochmal für den ausführlichen Bericht, und wenn ich mich dafür Entschieden habe, werde ich ausführlich darüber Berichten wies mir ergangen ist und ob`s hilft !!!

Liebe Grüße

Karin69

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Vergiss den Schmarrn! Ich kenne einige, die es haben machen lassen und keinen Erfolg hatten. Es ist eine vollkommen irrige Annahme, zu meinen, nach einer solchen einmaligen Aktion Beschwerden loszuwerden, die einen vorher jahrelang an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Wer so etwas verspricht, ist schlichtweg unseriös und/oder Alchimist (jemand, der aus Scheiße Gold macht)! Mit gleichem Recht könnte ich behaupten, mein Badewasser würde (nachdem ich drin gebadet habe, versteht sich ;-) ) beim Trinken heilende Kräfte entfalten...

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Ich bin zum Osteopaten gekommen, da ich letztes Jahr mein Aussenband am Fuß abgerissen habe. Er konnte innerhalb einer Sitzung erreichen dass ich keine Stützen mehr benötigte. Das war natürlich klasse. Hielt auch an bis heute!

Wie hat er das denn gemacht? Den Trick soll er mir mal veraten, dann ist meine orthopädische Kariere gesichert...:razz:

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Hallo Sascha!

Du scheinst mich nicht verstanden zu haben: Ich weiß aus eigener, sehr bitterer Erfahrung, wie sehr man in der Not nach jedem Strohhalm greift, gerade mit Beschwerden der oberen HWS (habe einen instabilen Atlas infolge eines Bänderrisses). Aber gerade deshalb habe ich ja so einen Hass auf diese Quacksalber, die die Not anderer Menschen schamlos ausnutzen! Ich greife also nicht die Leute an, die auf solche Angebote hereinfallen, sondern die, die sie in ihr Schamanen-Tipi ziehen:!:

Also, nichts für ungut, aber erst richtig lesen, dann antworten... ;-)

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