Stephany

Bereut ihr manchmal eure Kieferfehlstellung?

32 Beiträge in diesem Thema

Hey leute, ich weiss, komische frage... wie will man etwas bereuen, das nicht der eigenen verschuldung zugeschrieben werden kann. bei den meisten ist die fehlstellung ja genetisch bedingt, entsteht einfach, ohne äussere beeinflussung. bei mir wird wahrscheinlich in der kindheit etwas passiert sein, das die asymmetrie auslöste, ein sturz, eine mittelohrentündung oder ähnliches, was genau, weiss man nicht..

¨

da kann ich auch nix dafür, aber manchmal, kommt für manche momente ein gefühl der reue über mich, oder besser gesagt, des "was wäre wenn, und WARUM??"

was ich natürlich sofort wieder versuche, zu verdrängen, mich zu beruhigen, denn es bringt natürlich so was von nichts..

ich denke mir dann, wenn mein gesicht schön gleichmässig gewachsen wäre, wäre ich an ein normales aussehen gewöhnt, und würde mich vielleicht oft kritisieren, kleine mäkel grösser erscheinen als sie sind, denn ich wäre ja ein normales aussehen eben gewöhnt.. aber jetzt, wo ich durch das alles muss, damit es einigermassen normal wird, werde ich, wenn endlich alles begradigt ist irgendwann einmal, das dann ganz normale aussehen richtig schätzen können, denn ich werde wissen, durch was ich dafür musste..

versteht ihr wie ich meine? ist im moment noch schwer so zu denken, da noch einiges völlig schräg ist, auch die nase, knochen selber usw, aber ich zähle damit, dass das eines tages gerade sein könnte..

wie gehts euch damit? kennt ihr das, wenn sich dieses reuegefühl einschleichen möchte? was tut ihr dann dagegen?

liebe grüsse, stephany

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Also so in etwa kenne ich das.

Ich frage mich dann immer warum gerade ich usw.

Ich war mal so gefrustet da wollte ich alles hinschmeißen dabei hat es noch nicht mal angefangen.

Doch seitdem ich meine GNE hinter mir habe, denke ich sehr positiv und bin auch relativ glücklich.

Liegt wahrscheinlich auch daran das ich bis jetzt immer positive Antworten auf einige Sachen bekommen habe im privaten was mich sehr glücklich macht =D

Und eig. wenn ich daran denke das ich noch eine Op habe freue ich mich echt drüber.

Früher hätte ich am liebsten losheulen können.

Naja wie gesagt alles erst nach der GNE Op gekommen .

Davor hatte ich zu meinem KFC irgendwie echt kein Vertrauen, was sich jetzt um 360°

geändert hat.Ich habe zu dem jetzt ein super Vertrauen egal was er macht.

Deshalb habe ich wahrscheinlich keine Art reuegefühl mehr wie ich es vorher hatte.

Keine Ahnung wie dem auch sei zurzeit habe ich jedenfalls kein Reuegefühl.

Ich denke eig. immer ich habe meine Kieferfehlstellung andere haben mit Krebs und anderen schlimmen Sachen zu kämpfen.

Lg Sandra:-P

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Klar, solche Durchhänger hat jeder einmal. Die habe ich auch schon gehabt, wo ich mich gefragt habe - warum ich? Was wurde bei der ersten Behandlung falsch gemacht? Warum hat man damals nicht schon gesehen, dass anscheinend eine falsche Zungenhaltung der Auslöser war? Oder es kommen dann so Gedanken hoch wie - muss ich mir das antun? Habe ich das nötig?

Was mir dann immer wieder hilft ist dann ein Blick in mein Tagebuch, das ich seit Beginn der Behandlung führe. Da habe ich auch die ganzen Gründe, Ursachen und Konsequenzen aus den Gespächen mit den Ärzten notiert und auch die Gedanken und Gründe die mich letztes Jahr dazu bewogen haben die Behandlung durchzuziehen (Auszüge davon sind ja meine Zahnspangengeschichte). Und mir geht es dabei weniger um den ästetischen Aspekt (wobei dieser nicht außer acht zu lassen ist), sondern es sind schwerpunktmäßig funktionelle und zahnerhaltende Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben.

Inzwischen ist die Behandlung bei mir nur ein Baustein in der Umbruchphase, in der sich mein Leben zur Zeit befindet (manche sagen auch schon mal Midlife-Crisis dazu :razz: ). Ich nenne sie meine 4 G-Punkte: Gemüt, Gesundheit, Gewicht und Geld. Dazu gehören, dass ich mir vor 2 Jahren einen Job gesucht habe, der mir Spaß macht und ich habe durchgesetzt, dass ich eine Aufgabe machen darf die ich haben wollte (Gemüt). Letztes Jahr habe ich mir einen langgehegten Traum erfüllt und mir ein Cabrio gekauft (ebenfalls Gemüt). Die Zahnbehandlung hat mich dazu bewogen, mein Gewicht zu reduzieren, denn schließlich soll man ja nach jedem Essen die Zähne putzen. Da mich dieses manchmal nervt habe ich halt meine Mahlzeiten reduziert und es gibt u.a. keine Zwischenmahlzeiten mehr. Ich habe mir das Ziel gesetzt, in den 2 Jahren der Zahnbehandlung 45 Kilo abzunehmen. 23 Kilo habe ich seit Oktober schon geschafft (Gewicht). An meiner Gesundheit arbeite ich auch, dazu gehört auch die Zahngeschichte. Außerdem habe ich mir vorgenommen, meine Schlafapnoe zu besiegen. Des weiteren steht bei mir auch mehr Sport auf dem Program (damit habe ich meine Kreuzschmerzen schon besiegt). Naja, und über Geld redet man nicht.

Deshalb bin ich eigentlich froh darüber, letztes Jahr die Behandlung angegangen zu haben. Denn das hat meinem Leben einige Wendungen und neue Impulse gegeben. Ich habe auch hier durch das Forum inzwischen einige nette Leute kennenlernen dürfen, die mir auch durch die einzelnen "Talphasen" und Tiefs geholfen haben. Und ich habe dabei Hilfe von Leuten bekommen, von denen ich das nie erwartet habe.

Es ist halt alles irgendwie eine Frage der Sichtweise, ob das Glas jetzt halb leer oder halb voll ist. Ich habe mich für die "halb volle" Sichtweise entschieden.

Aber ich möchte nicht ausschließen, dass ich in den nächsten Jahren nicht immer wieder mal solche Tiefs haben werde. Aber ich weiß, dass ich mich dann auf meine Freunde Leute verlassen kann, die mich da wieder rausziehen.

Uuuups, jetzt ist die Antwort aber etwas lang geworden....

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Ja so ist es bei mir auch, mein Glas ist auch immer halb voll ^^

Und durch meine überstande Op hab ich sehr viel Lebensenergie gewonnen.

Mich bringt so schnell nichts mehr aus der Bahn.

Und 2. freu ich mich schon tierisch auf die SOMMERFERIEN =D

2 Wochen werden auf jeden Fall schon mal ziemlich Geil um das mal so auszudrücken.

Ich denke mal jeder hat schlechte Tage und Tiefs aber ich weiß auch das sie wieder gehen werden.

Ich freue mich sogar jeden morgen in die Schule zu gehen ^^ *wunder* war eig. noch nie so der Fall.

Was so eine Op bei mir verändern kann.Oder liegts doch an was anderem ...:P

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vielleicht an einer geänderten Lebenseinstellung? Schließlich hast Du ja was geschafft, vor dem Du jede Menge Angst hattest. Dadurch hast Du Deinen inneren Schweinehund überwunden. So etwas stärkt das Selbstwertgefühl und das Selbsvertrauen ungemein.

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Ich kenne das Gefühl.

Bei mir wurde es ganz sicher NICHT vererbt.

Weil alle in meiner Familie haben absolut perfekte Zähne!

Meine Schwester wird sehr sehr häufig auf ihre perfekten Zähne angesprochen, ob sie Zahn-Modell wär, usw.

Ich sag euch: Da bekommt man richtig Frust!

Ich freu mich ja für meine Familie, dass die alle das nicht haben, aber demzufolge kann sich auch niemand in meine Situation versetzen, alle finden es harmlos und verstehen mich nicht!

Ich habe keine Vertraute, die das gleiche Problem hat wie ich :-( (wie es ja meist in Familien, die alle Progenie oder ne andere Fehlstellung haben, so ist).

Bei mir kommt es wahrscheinlich durch die Polypen - ständige Mundatmung - Zunge drückt nicht gegen den Oberkiefer - Oberkiefer bleibt im Wachstum zurück - Zunge muss gegen die Zähne drücken um Platz zu haben - Biss geht frontal auf. So denke ich mir das zumindest mal.

Und da denk ich manchmal schon "Warum hat meine Mum damals mich nicht ins Krankenhaus geschleppt um mir die Polypen entfernen zu lassen?" Aber im gleichen Gedankenzug denke ich dann "Wäre fast unmöglich gewesen, weil ich damals ein richtiges Angstkind war, mit allem was mit Ärzten zu tun hatte, weil mein damaliger Kinderarzt da einiges versaut hat. Sprich, keine Einfühlsamkeit dem Kind gegenüber, sondern an den Stuhl gefesselt oder mich mit Kraft dermaßen festgehalten und dann die Spritze reingehaun. Das ist für ein Kind eine Vergewaltigung." Jedenfalls - ich weiß, das ich selbst schuld bin, meine Mum wollte nur Gutes für mich!

Aber wie kann man im Vornherein wissen, dass sich mal sowas Schwerwiegendes daraus entwickelt?

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Hey Jola,

es ist gar nicht gesagt, dass die Entfernung der Polypen das alles verhindert hätte. Eine Logopädin hat bei mir vor 2 Monaten auch festgestellt, dass die falsche Zungenhaltung das Ganze damals und auch heute wieder ausgelöst hat. Und mir wurden die Polypen schon mit einem Jahr entfernt - und das hat nichts gebracht.

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Hallo! Hab dieses Forum vor ein paar Tagen durch Zufall entdeckt, toll, dass es das gibt, hab ich gar nicht gewusst.

Also zu der Frage:

Bereuen kann man jetzt nicht sagen, aber ich hab mir schon früher oft gedacht: Warum ich? Warum seh ich nicht ganz normal aus, so wie tausend andere Menschen auch? Ich hab schon auch eine Zeit lang geglaubt, dass es auch meine Schuld sein könnte, was zwar vollkommen irrational ist, aber trotzdem...

Ich hab halt einfach sehr darunter gelitten. Hab mich auf oft vor den Spiegel gestellt und mich angesehen und gedacht: Wenn es so und so wäre, dann wäre es schön, normal. Und warum ist es das nicht?

Lg A.

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vielleicht an einer geänderten Lebenseinstellung? Schließlich hast Du ja was geschafft, vor dem Du jede Menge Angst hattest. Dadurch hast Du Deinen inneren Schweinehund überwunden. So etwas stärkt das Selbstwertgefühl und das Selbsvertrauen ungemein.

Ja das wird es wohl sein.

Vor der Op hatte ich nur Angst, meine Tage waren über die hälfte nur negativ und ich hatte so gar kein Selbstbewusstsein auch nicht in der Schule.

Doch jetzt ist alles anders. Ich gehe gerne in die Schule wenn mich wer doof anmacht oder sonstiges setzte ich mich durch und wehre mich. Und wirklich die Klasse hat mich dadurch aktzeptiert.

Doch zurzeit läuft es echt super =)

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Hey Jola,

es ist gar nicht gesagt, dass die Entfernung der Polypen das alles verhindert hätte. Eine Logopädin hat bei mir vor 2 Monaten auch festgestellt, dass die falsche Zungenhaltung das Ganze damals und auch heute wieder ausgelöst hat. Und mir wurden die Polypen schon mit einem Jahr entfernt - und das hat nichts gebracht.

Hey Tom,

ich hatte als Kind noch schweres Bronchial- Asthma und Pseudo-Krupp.... wahrscheinlich hab ich es deshalb bevorzugt, schon als Kind durch den Mund zu atmen, weil ich manchmal einfach keine Luft bekommen habe und dann soviel Luft wie nur ging durch den Mund gezogen hab.

Das war ne sehr schwere Zeit, ich war sehr oft krank. Vielleicht kommt es auch daher. Irgendwas muss es gewesen sein, denn vererbt ist es bei mir nicht!

Glückwunsch übrigens, dass du schon 23 KG abgenommen hast! RESPEKT! ;-) Aber schon krass, dass du das seit Oktober in so kürzester Zeit runter hast. Wie haste das gemacht?

LG, Anna

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Also ich "bereue" meine Kieferfehlstellung absolut.

Ich habe als Kind zu lange Daumen gelutscht und meine Mutter fand das völlig OK, weil sie es zu brutal fand, mir dieses Habit abzugewöhnen. Und später, als mein Zahnarzt mir dringend anriet, ich solle zu einem Kieferorthopäden gehen, habe ich das auch gemacht. Doch kurz bevor die Spange eingesetzt worden wäre, hat meine Mutter die Behandlung abgebrochen, weil sie diese zu brutal fand. Im Nachhinein nervt mich das natürlich wahnsinnig. Immer wiede hören zu müssen "wieso trägts du keine Spange?", "wieso hast du als Kind keine Spange bekommen?", etc, das ist schon nervig (und im übrigen wohl 1000-mal brutaler, als sein Problem zu behandeln und auf alle Hänseleien und schrägen Blicke verzichten zu können) Als 10-jährige kann man so etwas ja noch nicht selber entscheiden, also ist das ja wirklich nicht meine Schuld. Und je mehr Zeit vergeht, desto schwieriger wird es, den Schritt (zum KFO) wieder zu wagen und sein Problem anzuerkennen.

Jetzt bin ich einfach froh, mich für die Behandlung entschieden zu haben. Und das mit der OP, da hat mich der KFO zum Glück gar nicht gefragt, wie ich dazu stehe, sondern mir einfach klar gemacht, dass sie notwendig ist, also gab es gar kein langes Hin- und Her Überlegen, ob ich sie machen soll oder nicht. Und wenn ich das alles in 2 Jahren überstanden habe, dann werde ich wohl ziemlich stolz auf mich sein, und darauf freue ich mich :=)

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Ich stehe zwar erst am Anfang meiner Behandlung und ich muss ehrlich zugeben, dass ich insgeheim noch hoffe, dass mir mein KFO am Dienstag sagt:" ist alles gar nicht so schlimm meine Kollegen haben hoffnungslos übertrieben." Aber innerlich hab ich mich mit der mit bevorstehenden Prozedur schon abgefunden

JA ICH BEREUE diese Fehlstellung! Meine erste Reaktion war wie die aller anderen auch-WARUM IMMER ICH?!

Immer zu stell ich mir die gleiche Frage: Wenn ich meinem Zahnarzt nichts gesagt hätte, vllt. wär mir dann auch alles weitere erspart geblieben?! Wie kann sich so ein offener Biss plötzlich entwickeln und mir ohne OP solch finstere Zukunftsprognosen prophezeien?!

Eine Frage am Rande: Da ich wie ihr alle ja mit dieser Fehlstellung schon geboren seit bzw. genauso wenig wie ich wisst wie man normal beißen und kauen kann, kennt ihr das Gefühl, dass die eigene Zunge zu groß für den eigenen Mund ist?!

Und eine Frage an alle operierten: Was ist das für ein Gefühl einen normalen gesunden Kiefer samt Biss zu haben?!

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Hallo Goldie

Als operierter kann ich sagen das es ein tolles und gleichzeitig komisches/erschreckendes Gefühl für mich ist einen richtigen Biss zu haben.

Ich hatte ja Zeit meines Lebens nur auf den 8er (Weisheitszähnen) Kontakt, so das es mir alles noch sehr Fremd ist.

Das Kauen und richtig sprechen wird wohl noch eine Weile dauern, aber Übung macht den Meister.

Achja kann mir wer sagen, ob die Zähne sich normal direkt treffen sollen, oder mit leichten Abstand.

P.S. Bereuen ist das falsche Wort dafür.

Ich kann nicht etwas bereuen wofür ich nicht Schuld habe.

Bereut hätte ich es nur die Dysgnathie nicht operieren zu lassen, bzw. es in Angriff zu nehmen.

LG sven

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P.S. Bereuen ist das falsche Wort dafür.

Ich kann nicht etwas bereuen wofür ich nicht Schuld habe.

Bereut hätte ich es nur die Dysgnathie nicht operieren zu lassen, bzw. es in Angriff zu nehmen.

Wow das macht wirklich mut! Ich bin wirklich froh, dass ich auf dieses forum gestoßen bin-Ihr nehmt mir echt die Angst und bestärkt mich in meinem Beschluss die OP bzw. die ganze Behandlung in Angriff zu nehmen.

Ich fänds toll auch noch von anderen operierten von ihren Erfahrungen "danach" zu hören :-)

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Hallo,

wie manche schon geschrieben haben,

ich kann die Fehlstellung nicht bereuen, da ich nix dafür konnte.

ich bereue es höchstens es nicht früher behoben zu haben.

Aber selbst das hält sich in Grenzen, da ich es soweit hinter mir habe und mit dem Ergebnis zufrieden bin. Ich kann mich gar nicht mehr an die Zeit vor der OP erinnern...

gruss

michael

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Hey leute, also kennt ihr das wohl auch so ähnlich.. und hängt die berechtigte hoffnung darin, es eines tages korrigiert zu haben..

Sven, ja, bereuen ist wirklch ein etwas unglücklich gewähltes wort, ich bereue es natürlich nicht direkt, weil ich ja den sturz oder die mittelohrentzündung, die das alles auslösten, nicht bewusst gewählt habe, es war eben, was es auch immer war, ein unglücklicher unfall..

trotzdem ist es ein gefühl der reue, schwer zu beschreiben.. einfach ein, "wiesoooo musste das passieren, wäre dieser eine kleine sturz oder entzündung nicht passiert, wäre alles ok.."

und ich weiss, gesundheitlich wird zum glück alles ok mit den zähnen, die gelenkschmerzen sind schon verschwunden"freu".. aber ich werde nie so aussehen wie wenn sich alles normal entwickelt hätte.. meine ganze linke gesichtshälfte blieb im wachstum in der kindheit stehen, so ist alles asymmetrisch, kinn, wangenknochen, augen, ohren, aaalles..

aber eben, ich glaube, wenn ich all die korrektionen hinter mir habe, werde ich, mit dem schlechteren aussehen, um welten zufriedener und glücklicher sein, als mit dem schöneren, das ich bei normaler entwicklung gehabt hätte... deswegen hat es auch etwas gutes, dass ich durch das alles durchmuss..

wünsche euch allen, dass alles zu eurer zufriedenheit verläuft, und ihr euch richtig über einen richtigen biss und optische verbesserung freuen könnt!!!!!!!

grüsse, stephany

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Zitat Stephany:" da kann ich auch nix dafür, aber manchmal, kommt für manche momente ein gefühl der reue über mich, oder besser gesagt, des "was wäre wenn, und WARUM??"

was ich natürlich sofort wieder versuche, zu verdrängen, mich zu beruhigen, denn es bringt natürlich so was von nichts.."

Kenn ich auch, die Gefühle, die ich habe, sind vielleicht am ehesten

Trauer

Wut (auch auf z.B. blöde Reaktionen der Umwelt)

Neid (auf meine beste Freundin mit ihrem wirklich sehr schönen, ebenmäßigen Gesicht und ihrer Modelfigur oder auf meine Geschwister, die keine Fehlstellung haben. wobei es nicht so ist, dass ich es ihnen nicht gönne, ich hätte nur auch gern ein harmonisches Gesicht).

Früher war ich auch ziemlich resigniert, ich dachte, es wird nie besser.

Da solche Gefühle allerdings eh nicht viel ändern, versuche ich, mich davon nicht herunterziehen zu lassen.

Allerdings bin ich auch froh, dass ich die Behandlung jetzt in Angriff genommen habe - ich hoffe, dass das nach der OP so bleibt und ich sie nicht (obwohl sie medizinisch notwendig ist) bereue (z.B. weil irgendwas schiefgeht - die Vorstellung, dfass irgendwas Blödes passiert und ich dann hinterher nur noch denke, "ach, hättest Du das bloß nicht gemacht..." ist total schrecklich und war mit ein Grund, warum ich so lange dafür gebraucht habe, mich zu entscheiden).

Grüße, Anna

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ich bereue, dass ich meine Kieferfehlstellung nicht schon früher ernst genommen habe. Sie fiel mir schon mit 14 Jahren auf, habe mich exakt 10 Jahre später operieren lassen.

Dumm war es, dass ich mich von außen beeinflussen lies, vonwegen ich hätte die Op nicht nötig, andere hätten es noch viel schlimmer, ich solle mir die und die Leute mal ansehen! Und was wäre, wenn man dich verschandeln würde dabei und ich würde mich nicht mehr aus dem Haus trauen, dann hätten sie, meine Eltern, mich an der Backe kleben. Und lauter so Sprüche kam aus der Richtung meiner Eltern!

Gebührt uns nicht irgendwie Respekt dafür, dass wir zuerst "anders" aussehen, uns aber so eine schwerwiegende Op zumuten? Ich finde schon!!!!!

Lg Lydia

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jaaaaa, du sprichst mir aus der seele!!!! vor allem ists so nervig, dass leute echt meinen man nimmt diese OP nur aus ästhetischen gründen auf sich!!!

ich meine, natürlich ist mir die optik auch sehr wichtig, aber wenns aus rein optischen gründen gewesen wäre, hätte ich die OP nie auf mich genommen, aus wirklich rein gesundheitlichen jedoch schon, wenn sich die ästhetik null verändert hätte.. um das mal so auf meine komische denkweise auszudrücken..:-P

aber ich habe das gefühl leute denken oft "ja selber schuld, wenn sie sich operieren liess, sie war ja nicht krank, sondern wollte wahrscheinlich nur besser aussehen!" das ist soo nervig wenn man dieses denken richtig spürt, so eine arroganz, kühle oder abwendung, im gegensatz zu einer reaktion, die bei einer operation wegen einer "anerkannten krankheit" durchgeführt wurde... kennt ihr das?? oder habe ich einfach ein verständnisloses umfeld erwischt, in dem bezug?

oder der spruch: "du hast das doch nicht nötig, du siehst doch ok aus, so wie du jetzt bist" chancenlos, zu erklären, dass es in erster linie nicht ums aussehen geht..

naja, musste ich einfach mal loswerden... in letzter zeit nervt es mich auch gewaltig, dass menschen nicht über tod und krankheit sprechen wollen, dem einfach den rücken zukehren und es ignorieren wollen. ich weiss natürlich, jeder mensch hat das recht zu entscheiden, über was er/sie sprechen möchte, und es ist auch verständlich, dass man über solche themen einfach lieber nicht spricht.. aber ich kann mir nicht helfen, innerlich stört es mich irgendwie schon, wenn sich leute solchen themen ganz verschliessen, und sie ausschliesslich negativ betrachten.. bei mir kommt bei solchen themen irgendwie kein schlechtes gefühl auf. aber wahrscheinlich bin da ich einfach zu direkt..

liebe grüsse, stephany

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Eigentlich wurde hier ja schon alles gesagt....

Und vieles davon kenne ich selbst von wegen dumme komentare, sprüche, aussagen.

deswegen mach ich es jetzt kurz.

JEP ich bereue es! Was ich mir deswegen schon alles anhören durfte. als kleines kind von den klassenkamraden, als teenager von den angebetetenen frauen, als "erwachsener" von bekannten... ich denke was die alles gesagt haben muss ich ja nicht mehr wiederholen. Könnt ich euch ja alle denken...

Die kieferfehlstellung habe ich schon seit kleinkind ich denke sogar seit baby. sie wurde halt auch immer schlimmer. ich denke zum teil bin ich selber schuld weil ich zu gerne beim PC zocken das kinn auf den tisch gelegt habe. bzw in der schule den kopf auf den schultisch...

Wenn ich an all den ärger denke und das viele weinen meiner seits als ich ein kind war und diese scheußliche kopf/kinn kappe tragen musste. Damit konnte ich nicht schlafen und sie tat weh!

Ja vieles was hier gesagt wurde kenne ich zu gut. Irgendwie hat keiner meiner familie diese fehlstellung. ich bin der einzige habe sie aber schon seit kindheit. Und JA manchmal war ich wirklich neidisch.

Wenn ich es mir hätte wünschen könnte als was ich zur welt gekommen wäre dann als eine wunderschöne frau mit langen blonden haaren, intelegent genug zu studieren, mit einer klasse figur 90-60-90 von allen geliebt und um einen freund für beziehung mir nie sorgen machen müsstend wären immer welche auf der warteliste und mit reichen eltern die mir nen porsche zum 18. schenken..... Leider bin ich nur das was ich heute bin........

Und damit muss ich eben jetzt klar kommen.

LG

SD

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@SD

Meinst Du, dass Du mit Deiner Wunschvorstellung wirklich glücklicher geworden wärest? Wenn Dir alles in den Schoß gelegt wird, dann hast Du ja keine Herausforderungen mehr und gerade das Meistern der Herausforderungen ist doch das, was uns weiterbringt. Auch die anstehende OP ist eine solche Herausforderung, aus der man hinterher wieder gestärkt hervorgehen kann.

Ich kenne seit vielen Jahren eine solche Frau, tolle Figur, wohlhabende Eltern, Einzelkind, mit 33 hat sie ihren Doktor gemacht, fährt einen Porsche. Aber jede Beziehung hat bei ihr nicht länger als 2 Jahre gehalten und sie hat auch ihre Probleme. Ich kann nicht gerade behaupten, dass sie glücklicher als ich ist.

Es stimmt schon, die Reaktionen unserer Mitmenschen auf die OP ist schon manchmal unverständlich. Wobei ich als Mann es hier etwas einfacher habe, das Ganze ncoht in die Kategorie "Schönheits-OP" abdriften zu lassen (das hätte mir eh keiner geglaubt). Meine Hauptargumente, warum ich die OP mache waren immer die zu erwartenden Auswirkungen im Falle einer Nichtbehandlung: erhöhter Zahnverschleiß, Verschleiß der Kiefergelenke, Probleme mit der Wirbelsäule, verfrühter Zahnverlust, Verschlechterung von Biss und Sprache. Und wenn ich dann noch das Thema auf den Sachverhalt gebracht habe, dass ich eigentlich nur noch mit 2 Zähnen zusammenbeiße dann hat keiner mehr an eine Schönheits-OP gedacht.

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aber ich habe das gefühl leute denken oft "ja selber schuld, wenn sie sich operieren liess, sie war ja nicht krank, sondern wollte wahrscheinlich nur besser aussehen!" das ist soo nervig wenn man dieses denken richtig spürt, so eine arroganz, kühle oder abwendung, im gegensatz zu einer reaktion, die bei einer operation wegen einer "anerkannten krankheit" durchgeführt wurde... kennt ihr das?? oder habe ich einfach ein verständnisloses umfeld erwischt, in dem bezug?

oder der spruch: "du hast das doch nicht nötig, du siehst doch ok aus, so wie du jetzt bist" chancenlos, zu erklären, dass es in erster linie nicht ums aussehen geht..

Hey Stephany,

das kommt mir sehr bekannt vor! Auch ich bemerke solche Reaktionen in letzter Zeit relativ häufig. Habe auch mittlerweile aufgegeben, das klarzustellen. Die Leute sollen doch denken, was sie wollen. Mein engster Freundeskreis weiß ja, warum die OP sein musste. Außerdem wissen sie, dass ich mit meinem Gesicht auch vorher vollkommen zufrieden war. Und auch gut der Spruch: "Du wusstest ja, was auf dich zukommt..." klingt gleich so wie: "Dir darf es nicht schlecht gehen, hast es dir ja selbst ausgesucht." Ich habe sogar einen Bekannten, der immer wieder von meinem "Schönheitschirurgen" spricht... ich habs aufgegeben, ihn aufzuklären, was ein MKG-Chirurg ist :roll:

Also: nicht unterkriegen lassen...

LG Christina

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Wenn ich es mir hätte wünschen könnte als was ich zur welt gekommen wäre dann als eine wunderschöne frau mit langen blonden haaren, intelegent genug zu studieren, mit einer klasse figur 90-60-90 von allen geliebt und um einen freund für beziehung mir nie sorgen machen müsstend wären immer welche auf der warteliste und mit reichen eltern die mir nen porsche zum 18. schenken..... Leider bin ich nur das was ich heute bin........

Und damit muss ich eben jetzt klar kommen.

LG

SD

Glaub mir, du wärst dann wahrscheinlich auch nicht glücklicher. Du würdest in deiner Glaskugel-Welt leben, und sobald irgendwas "außer Plan" verläuft, würde deine kleine, heile Welt zusammenbrechen und alles aus dem Ruder verlaufen!

Ich bin sehr froh darüber, dass ich zum 18. Geburtstag kein Porsche geschenkt bekommen hab, (obwohl ich schon gern ein kleines Auto hätte, so isses nich ;-) ) oder allgemein keine großen Geschenke bekommen hab, sondern ich habe es mir bewahrt, mich über kleine Geschenke (Aufmerksamkeiten) zu freuen, und demnach mich auch über alle Kleinigkeiten des Lebens zu freuen! Zum Beispiel lernt man es schätzen, gesund zu sein, oder einen schönen sonnigen Tag in vollen Zügen zu genießen. Diese Sachen, die andere für selbstverständlich hinnehmen.

Ich bin froh, dass ich nicht arrogant bin, und bin froh, dass ich nicht schon alles hab (eig. Haus mit Garten, Porsche, großer Kleiderschrank, usw.) -

wenn man sich alles selbst nach und nach erarbeitet, ist man viel glücklicher und stolz auf sich, als wenn man alles "von Papa und Mama" hinterhergeworfen bekommt!

Eine Freundin mit Kind meinte letztens zu mir "Ich möchte schon, dass mein Kind alles bekommt was es will und dafür spare ich auch! Ich möchte, dass sie später Ponyreiten kann und ich ihr jeden Wunsch erfüllen kann" - da habe ich gedacht "Meine Güte! Bin ich froh, dass ich in einer glücklichen Familie aufgewachsen bin, in der wir uns zwar fast nichts leisten konnten, aber in der ich beigebracht bekommen hab, was Zusammenhalt bedeutet! Und ich bin froh, dass ich nicht so materiell aufgewachsen bin, sondern andere Werte zum Leben beigebracht bekommen hab"

Die Stärken, die du entwickelt hast, indem du es immer hart im Leben gehabt hast, die haben andere Menschen noch lange nicht!

Ich finde es gut, es nicht immer im Leben leicht gehabt zu haben!

Und ich würde niemals tauschen wollen!

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@Yola,

da sprichst Du ein wahres Wort. Denn wenn man als Kind alles bekommt, das bezahlt man dann wieder mit etwas anderes, z.B. dass die Eltern keine Zeit für Dich haben und die teuren Geschenke nur ein Ersatz für die fehlende Liebe sind.

Und wenn Du später mal viele Deiner Träume erfüllt hast (OK, Porsche habe ich auch keinen in der Garage stehen, aber der ist mir inzwischen zu unbequem) dann wird das Leben immer langweiliger. Da gehst Du durch ein Geschäft und denkst Dir bei jedem zweiten Artikel "Billigkram", "hab ich schon", etc. Du hast einfach keine Sehnsüchte und Wünsche mehr, keine Ziele auf die Du hinarbeitest und Dich dann freust, wenn Du das Zeil erreicht hast. Und je mehr Du hast, um so mehr Arbeit hast Du damit:

- Haus mit Garten - Putzen, Rasenmähen, Bäume schneiden - Laub rechen

- mehrere Autos - Wartung, mehrmals Winterreifen montieren lassen, es werden mehrere Garagen benötigt

- je mehr du hast, umso mehr Platz brauchst Du dafür, umso größer ist die Wohnung, umso mehr hast Du zu putzen

- je mehr Du hast, umso weniger Zeit bleibt Dir für die Sachen, die Dir eigentlich Spaß machen.

Manchmal ist weniger echt mehr.

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hey leute es ist screenito

also ich bin froh eine kieferfehlstellung zu haben!!!!hoert sich komisch an, aber ich denke wenn ich das nicht gehabt haette wuerde ich nicht viel vom leben und seinen menschen kennen. ich sage euch wir werden dadurch bessere menschen weil wir zuschaetzen wissen was wir eigentlich wert sind!

und nach der op wirds friede freude eierkuchen in allen bereichen!!

ich sage euch es geht mier von tag zu tag besser. stellt euch vor der herr dr. kater persoehnlich hat mier ne mail geschikt!

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