ligkhaya

Mein Weg zur Spange!

Hallo erstmal aus Österreich, aus Wien :)

Hoffe, meine Geschichte interessiert wen und ihr schreibt auch was dazu!

Also, ich, 21jährige Studentin, hab in der Volkschulzeit eine Zeit lang herausnehmbare Zahnspange gehabt, im OK und UK.

Nach einem Zahnarztwechsel meinte dieser, dass das nichts bringt, weil mein Kiefer zu klein ist und ich müsste mir was reißen lassen und eine fixe Zahnspange reinmachen lassen - was ich in dem Alter auch nicht wollte und dann war das schnell vergessen.

Unten sind die Zähne im Frontalbereich sehr schief, oben habe ich einen Kreuzbiss. Und die Mittellinie ist unten etwas verschoben.

Jedenfalls hab ich mich, nach Zureden von meiner Schwester, doch noch zu einer fixen Zahnspange entschlossen.

Der erste Schock kam nach dem 1. Zahnarzt besuch: er konnte den genauen Preis erst nach Röntgenaufnahmen etc. sagen, natürlich war man dann auch indirekt dem Arzt verpflichtet, da man bei einer Nichtbehandlung über 300€ zahlen hätte müssen.

Seine Schätzung betrug etwa 5800€ für 2 Jahre + Nachbehandlung.

Der nächste Zahnarzt konnte es mir schon genauer sagen: insgesamt 6350€ für selbiges.

Nachdem ich gestern schon fast einen Termin für eine ungarische Zahnklinik fixieren wollte (die die Preise auch nicht genauer sagen konnten), hatte ich heute noch einen Termin bei einer Zahnärztin, die mir von einem anderen Zahnarzt empfohlen wurde.

Erster Eindruck: das Wartezimmer etwas altmodisch und alt. Die Praxis selber, war ganz ok, wenn auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ihr ungefährer Preis: 2800€ für 2 Jahre + Nachbehandlung!

Nach meiner Frage, wie das möglich ist, dass es bei ihr nur die Hälfte kostet, meinte sie eben, dass man das selber bestimmen kann, wie hoch der Preis ist.

Ein Problemchen gibts allerdings: ich habe noch alle Weisheitszähne, einer von ihnen soll schief drinnen liegen.

In einer Woche, wenn sie die Ergebnisse hat, wollen wir noch mal besprechen, ob gesunde Zähne gezogen werden sollen (was ich eigentlich nicht will - die fehlen mir doch dann alle beim Kauen??) oder man die Weisheitszähne herausoperieren soll.

Was meint ihr dazu?

Würd mich sehr über Feedback freuen.

bearbeitet von ligkhaya

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Hallo,

zuerst mal willkommen im Club (zumindest demnächst :P).

Ganz allgemein geht meines Erachtens nach die Qualität der Behandlung nicht immer mit der Exklusivität der Praxis einher. Eine schicke Ordination macht zwar keinen guten Arzt, sorgt aber für stattliche Fixkosten, die erst mal hereinverdient werden müssen...

Was ich damit sagen will: wenn Du die "altbackene" Zahnärztin von glaubwürdiger Seite empfohlen bekommen hast, warum solltest Du die Behandlung dann nicht dort durchführen lassen.

Zu den Weisheitszähnen kann ich nur von meiner Freundin berichten, der auch noch irgendwann in den nächsten zwei, drei Jahren eine Zahnspange ins Haus steht: alle drei bislang besuchten Zahnärzte würden erst nach Entfernung der (zu wenig Platz habenden) Weisheitszähne loslegen.

Was bringt es gesunde Zähen zu ziehen, wenn niemand garantieren kann, dass die Weisheitszähne diese 100%ig ersetzten können...

Viel Glück und Erfolg,

liebe Grüße

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Danke fürs Willkommen heißen!! :)

Das mit den Weisheitszähnen machen wir uns dann nächste Woche aus - ich hatte das Gefühl, sie ist eher fürs gesunde Zähne-Ziehen.

Der letzte Zahnarzt hat zu mir gemeint, man braucht keine Zähne ziehen, weil im Alter dann das Gesicht eingefallener aussieht und das bei Frauen nicht toll aussehen soll. Als ich ihr das erzählt hab, hat sie das abgetan.

Naja, mal schaun was da nächste Woche rauskommt.

Auch wenn nur ein Weisheitszahn schief ist, ists wahrscheinlich besser, gleich alle ziehen zu lassen?

Oh Gott, das ist dann ne richtige OP oder? Hab noch nie sowas gehabt!! :(

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Erster Eindruck: das Wartezimmer etwas altmodisch und alt. Die Praxis selber, war ganz ok, wenn auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ihr ungefährer Preis: 2800€ für 2 Jahre + Nachbehandlung!

Nach meiner Frage, wie das möglich ist, dass es bei ihr nur die Hälfte kostet, meinte sie eben, dass man das selber bestimmen kann, wie hoch der Preis ist.

Das ist für Wien sehr günstig, bei meinen Beratungen vor ca. 2 Jahren habe ich von Preisen zwischen ca. 4000 und 6000 Euro gehört (jeweils für 2 Jahre). Führt diese Zahnärztin regelmäßig KFO-Behandlungen durch, hat sie Erfahrung mit der Behandlung von Erwachsenen oder macht sie das nur nebenbei?

Auch wenn nur ein Weisheitszahn schief ist, ists wahrscheinlich besser, gleich alle ziehen zu lassen?

Oh Gott, das ist dann ne richtige OP oder?

Kommt darauf an wo und wie sie stehen (oder vielleicht auch liegen).

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Das ist für Wien sehr günstig, bei meinen Beratungen vor ca. 2 Jahren habe ich von Preisen zwischen ca. 4000 und 6000 Euro gehört (jeweils für 2 Jahre). Führt diese Zahnärztin regelmäßig KFO-Behandlungen durch, hat sie Erfahrung mit der Behandlung von Erwachsenen oder macht sie das nur nebenbei?

Kannst du denn noch günstigere und gute Zahnärzte empfehlen in Wien?

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie viel Erfahrung sie hat - bis auf den einen Zahnarzt, der sie empfohlen hat, weiß ich nichts über sie, im Netz ist auch nichts zu finden.

Sie selber fragen wird wahrscheinlich nicht so viel bringen?! ;)

Kommt darauf an wo und wie sie stehen (oder vielleicht auch liegen).

naja wenig Platz ham sie alle, nur der eine liegt etwas schief.

Eine Anfänger-Frage habe ich noch:

Was macht einen KFO aus? und muss er das als Bezeichnung dabei stehen haben wenn ich eine Zahnspange will oder kann der einfach mehr Sachen?

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Eine Wienerin hier im Forum (hausmouse) hat auch von einer sehr günstigen Behandlung erzählt, aber deren KFO kann man ihren Berichten nach nicht empfehlen. Es sollten auch nicht die Kosten alleine entscheidend sein, obwohl ein höherer Preis nicht automatisch eine bessere Behandlung bedeutet und die Entscheidung nach den kurzen und unverbindlichen Beratungen oft schwierig ist.

Ich glaube bei den Gesundheitszentren der WGKK gibt es auch KFOs, aber bei der Behandlung dort muss es einen Haken geben (z.B. veraltete Materialien), sonst wären sicher mehr Patienten dort. Ich kenne zumindest niemand der dort in Behandlung ist oder auch nur zur Beratung dort war.

Als Laie einen guten KFO zu erkennen ist nicht einfach. Da es in Österreich keine geregelte KFO-Ausbildung gibt, kann jeder Zahnarzt mit Zahnspangen Behandlungen durchführen. Entsprechende Ausbildungen in diesem Bereich (es gibt zum Beispiel die Ausbildung an der Meduni und einen Langzeitkurs von der Zahnärztekammer) sind am Praxisschild meistens nicht ablesbar. Viele KFOs sind nicht als Zahnärzte tätig sind, aber auch das sagt nicht sehr viel aus.

Auf jeden Fall solltest du gut informiert und über die Behandlung aufgeklärt werden, also über den geplanten Ablauf, die Risiken, Auswirkungen der Behandlungen (z.B. Profilveränderung bei Extraktionen), die verwendeten Brackets/Materialien und ev. Hilfsmittel (z.B. Gaumenbogen). Manches davon kann und wird dir aber erst nach der Analyse (Abdrücke, Röntgen usw. - kostet meistens ca. 300 Euro) gesagt werden (können), wenn überhaupt.

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danke für die Tipps!

Ich werd mir mal anhören, was sie nächste Woche so zu sagen hat und mein Freund soll noch mal beim Zahnarzt nachfragen, der sie kennt.

Das Seltsame ist, dass sie Abdrücke genommen hat und Röntgenbilder und sie bei beidem gemeint hat, dass das die Krankenkasse zahlt.

Alle anderen Ärzte hätten 160€ (Zahnarzt in Ungarn) oder 280€ (Wiener Zahnklinik) verlangt.

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Das Seltsame ist, dass sie Abdrücke genommen hat und Röntgenbilder und sie bei beidem gemeint hat, dass das die Krankenkasse zahlt.

Alle anderen Ärzte hätten 160€ (Zahnarzt in Ungarn) oder 280€ (Wiener Zahnklinik) verlangt.

Ich weiß nicht, wie sie das der KK verrechnet, ich dachte bei KFO-Behandlungen gibt es nur den geringen Zuschuss. Und die Beratung kann auch von der Kasse übernommen werden. Aber da viele KFOs nicht als Zahnärzte tätig sind haben sich auch keinen Kassenvertrag.

Dass die Analyse nicht kostenlos ist, ist mir bei dem Aufwand klar (bei mir Abdrücke, Wachsbiss, Gesichtsbogen, Panoramaröntgen, Seitenröntgen, Fotos, umfangreicher Fragebogen, und natürlich die Auswertung davon und Planung der Behandlung).

Du solltest übrigens beachten, dass pro Quartal nur Behandlungen (und auch Beratungen!) bei einem Zahnarzt von der KK übernommen werden.

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@sonja

danke für deine pn, hab dir schon geantwortet :)

also ich bin bei meinem vater bei der VAEB mitversichert, bei der Eisenbahn.

angeblich kann man da sogar jeden Monat (oder 1 mal im laufenden monat??) wechseln.

hätte dort noch mal angerufen, aber ich bin ja ins Nichts verbunden worden :-/

mal schaun ob sie auf die email antworten.

sonst muss ich mit meinem nächsten termin noch ne zeit lang warten. *hmpf*

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so, egal ob es euch interessiert oder nicht, ich halte euch hier am laufenden :)

nach der Besprechung mit der Zahnärztin gibts jetzt folgenden plan:

1. die Weisheitszähne herausoperieren lassen.

unten hat sie vorgeschlagen mit halbnarkose, weil gleich drunter der nerv ist und einer schief liegt. oben gehts auch ganz ohne narkose.

2. will sie mir mit so schleifpapier (??!) von 3 zähnen jeweils 1/3 vom schmelz wegschleifen, damit mehr platz ist.

3. und dann alles für die zahnspange machen: separiergummis etc.

nun bin ich am fürchten wegen der OP und geh aber nächsten monat glaub ich, noch zu ner anderen Zahnärztin.

Soweit so gut! Werd mich wieder melden, wenns was Neues gibt. :)

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Liebe Leute,

einiges hat sich getan seit meinem letzten Beitrag!

Auf Empfehlung einer Vorposterin bin ich zu einer anderen Zahnärztin in Wien gekommen. Diese konnte mich im Beratungsgespräch überzeugen: schöne, angenehme Praxis, langes Gespräch, keine Weisheitszahn-OP im vorhinein, der Preis mit ca. 4500€ in Ordnung im Vergleich zu den anderen von mir besuchten Zahnärzten.

Nach dem Beratungsgespräch im Frühjahr letzten Jahres, konnte sie mir erst ab Herbst 2009 einen Behandlungsbeginn zusagen.

Ich konnte also noch einen schönen Urlaub ohne Zahnspange genießen!

Am 7.9.2009 war es schließlich so weit:

Ich bekam in den Oberkiefer die Spange rein. die vorderen 8 Zähne in Keramik, nach hinten hin silber.

Jedoch wurde ein Zahn, der schräg nach hinten steht, ausgelassen.

Am 14.01.2010 hab ich vor dem Zahn, der schräg reinsteht, eine Feder reinbekommen, die Platz für den Zahn schaffen sollte.

Diese Feder wurde 6 Wochen darauf ausgetauscht, die Lücke war noch nicht groß genug.

Der aktuelle Stand: am 18.03.2010, also vergangenen Donnerstag wurde so einiges gemacht:

zunächst wurde der Unterkiefer mit silbernen Brackets beklebt. Danach oben der nach innen gekippte Zahn beklebt und mithilfe eines zweiten Drahts an den Bogen befestigt.

Zudem musste eine Amalgan Füllung unten ausgetauscht werden. Großer Schock: ich habe eine Bisssperre bekommen. Das heißt, auf meinen vorletzten Backenzähnen wurde jeweils etwas raufgeklebt, damit die Zähne nicht mehr schließen können.

Das finde ich wirklich furchtbar - ich kann nicht normal essen, da meine Mahlzähne einander nicht berühren und ein kauen auf der Bisssperre ist kaum möglich.

Jetzt hat die Zahnärztin gemeint, ich werde die schon so 6 Wochen haben... Na toll. Wahrscheinlich werdens erst wieder zwei Monate sein.

Und jetzt muss ich 2 Monate auf Diät? Kann echt nix kauen... Und außerdem macht dieser ständig offene Kiefer einen seltsam aussehenden Mund, auch wenn die Lippen geschlossen sind.

Das Lachen ist doof und ich habe nen leichten S-Fehler.

Ich weiß es ist nur vorübergehend, aber es ist wirklich furchtbar nervig :(

Und kommende Woche arbeite ich jeden Tag und muss durchgehend fremde Leute anreden. Und ein Vorstellungsgespräch kommt auch auf mich zu. Job: Telefonistin... herrje ;)

Auch frustrierend: Jetzt hatte ich zwar ein halbes Jahr oben die Spange drinnen, besonders viel hat sich aber meiner Meinung nach nicht getan.

Zudem hat die Zahnärztin zu Beginn gesagt, oben kann ich die Spange ev. schon nach 1 1/2 Jahren rauskriegen, wenn die Zähne oben und unten gut aufliegen.

Jetzt hat sie aber gesagt, oben muss die Spange genauso lang drinnen sein wie unten und sie kann nichts versprechen.

Ich hab das Gefühl, das ganze fängt jetzt erst so richtig an... :(

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Hallöchen...

Wie geht es denn mit deiner KFO-Behandlung voran?

Ich hoffe doch gut. Bin gespannt, was du zu berichten hast!!

Grüße Kathrinchen :wink:

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Wenn Sie wegen Zahnbehandlung nach Ungarn fahren, Sie müssen sehr achtsam mit der Qualität und Preis sein. Die einfachste Möglichkeit die höchste Qualität und bester Preis zu finden, ist meiner persönlicher Beraterdienst. – Ich habe gute Kontakte zu den besten Zahnarztpraxen in ganzem Budapest. - Bevor Sie nach Ungarn fahren, ich werde schon alles für Sie erledigen (Unterkunft und Zahnarztpraxis). Daneben können Sie auch andere Vorteile des Dienstes genießen:

Ich kann auch für Sie die billigste Flugkarten und die beste Unterkunft finden und buchen. Solange Sie sich in Budapest aufenthalten, Sie können die kulturelle Vielfältigkeit kennenlernen (Ausstellungen, Museen, Konzerte), mit meiner persönlicher Reiseleitung die Stadt betrachten. Oder Sie können andere Freizeitaktivitäten aufsuchen: Kosmetik, Friseur, Pediküre, Maniküre, Solarium, Sauna, Schwimmhalle oder Wagen/ Fahrrad mieten, reiten, angeln, Tennis spielen.

Sie können mich gerne in Englisch unter der Emailadresse erreichen:

Dr. Bereczki Ágnes tourism.dental@yahoo.com

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