Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Distalbissige

Brauche ich wirklich eine Spange und KieferOP??

Hallo an alle,

lese schon seit Wochen in diesem Forum, das es Gott sei Dank gibt und viel Information liefert. Ein Arzt hätte gar nicht so viel Zeit all die Fragen die sich ergeben zu beantworten.

Bin nun angemeldet, da ich gerne eure Meinung hören/lesen würde:

Meine Zahnärztin meinte nach einer Zahnhygiene, dass ich eine Spange brauche weil meine 2er im Obergebiss nach vorne wandern. Ist mir selber auch schon aufgefallen und da auch unten meine vorderen Zähne länger werden und die Abstände größer werden, suchte ich den Kieferothopäden meiner Kinder auf.

Dieser meinte ich hätte eine Unterkieferrücklage und bei geschlossenem Kiefer verdecken die vorderen oberen Zähne fast ganz meine unteren Zähne.

Die oberen zweier werden weiter nach vorkommen, Zähne stehen derzeit schon sehr eng. Die unteren werde ich, wenn ich nichts mache verlieren, da kein Gegenbiss.

Fazit: Spange und Unterkiefer-OP - NUR Spange wäre sinnlos

Jetzt hab ich aber überhaupt keine gesundheitl. Probleme mit meinen Zähnen oder meinem Kiefer, auch finde ich ist der Rückbiss nicht so gravierend (ein paar mm)

Weiters bin ich bereits 44 Jahre (ist kein Grund - ich weiß) und ich frage mich wirklich ob ich mir das wirklich antun soll? - wenn mir gar nichts weh tut!!

Wie motiviere ich mich 3 Jahre lang mit einer Spange bzw. für eine OP??

Im Anhang sind Bilder des (wie gesagt derzeit problemlosen) Istzustandes.

Würdet Ihr sagen: Das zahlt sich trotzdem aus!

Bitte um eure Meinung - DANKE!

Caro

post-2640-130132818546_thumb.jpg

post-2640-130132818637_thumb.jpg

post-2640-130132818772_thumb.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

-Werbung-

-Werbung-

Wenn du gar keine Probleme hast, würde ich sagen: Es zahlt sich nicht aus. (Bedenke bitte, dass KFO-Behandlungen und OPs Risiken haben!) Fraglich ist allerdings, ob du die Spange wirklich 3 Jahre tragen müsstest. Was der KFO hier 3 Jahre lang behandeln will, verstehe ich nicht ganz (wenn dann ohnehin operiert wird). Ich würde schätzen, dass ein Jahr präoperative Behandlung ausreichen würde.

Andererseits scheinst du einen sehr engen Kiefer zu haben, was im Zuge Behandlung mit konventionellen Methoden sehr aufwändige Prozeduren mit sich bringen würde (GNE oder in Hinblick auf Parodontalrückgang riskante Zahnbogenexpansionen)

Jetzt noch zu den Auswirkungen der Fehlstellung: Man kann nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass du niemals Probleme bekommen wirst.

Ich an deiner Stelle würde nichts machen lassen, außer die aktuelle Zahnstellung stabilisieren. Da die Frontzähne keinen antagonistischen Kontakt haben, besteht die Möglichkeit, dass sich der Biss noch stärker negativ verändert. Konkret könnte das so aussehen, dass die Fronzähne im UK und/oder OK sich lockern oder verlängern (wodurch du massive Probleme mit traumatischen Einbiss in den Gaumen bekommen könntest, der dann zu 100% behandlungsbedürftig wäre)

Zur Stabilisierung deiner natürlichen Zahnstellung würde ich dir empfehlen, eine Tiefziehschiene für UK und OK anfertigen zu lassen und diese in der Nacht zu tragen. Damit wäre garantiert, dass sich die Zahnstellung nicht verschlechtert.

Wenn du die Zahnstellung nur ein wenig verbessern willst ohne große Risiken einzugehen, wäre auch Invisalign einge gute Möglichkeit. Einen richtig "guten Biss" nach engen KFO-Maßstäben wirst du dadurch nicht bekommen, aber dies ist (sofern der Biss einen selbst nicht stört) auch nicht so wichtig, wie KFOs gerne behaupten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0