Marco

Leute ansprechen - Die Zweite

63 Beiträge in diesem Thema

Einen wunderschönen guten Abend,

wir hatten vor einiger Zeit schoneinmal das Thema "Leute auf Fehlstellungen" ansprechen. Ich wollte nun nocheinmal Erfahrungen vergleichen. Ich sehe - auch hier auf dem Campus - relativ viele Leute mit Fehlstellungen. Es kommt mir immer noch komisch vor direkt auf der Strasse auf einen fremden Mitstudenten zuzulaufen und anzufangen ala: "Du hast eine Fehlstellung.."

Hatte es dennoch letzte Woche gemacht und derjenige hat wirklich sehr positiv darauf reagiert und sich gefreut, daß ich ihn darauf angesprochen habe. Sollte mich also öfter dazu aufraffen, ich denke die meisten Leute wären (sind?) froh, wenn sie jemanden zum Reden haben. Hatte aber auch schon das totale Gegenteil, Email an eine Mitstudentin meiner Freundin geschickt, bis dato keine Antwort bekommen.

In jedem Fall ein interessantes Thema...

Beste Grüße

Marco

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Hallo Marco,

obwohl ich durch die ganze Behandlung viel besser auf andere Menschen zugehen kann, hätte ich doch so meine Probleme fremde Menschen auf ihre Fehlstellung anzusprechen. Bei Familienmitgliedern und Freunden peile ich erstmal die Lage, bringe das Gespräch dann in Gang, erzähle von meiner Erfahrung und warte die Fragen ab. Man kann dann meist schon merken ob jemand ein Problem damit hat wenn man das Thema vertieft.

Bei Eltern ist es auch ziemlich brisant etwas zu sagen, hier schildere ich gerne die möglichen Folgen einer nicht ernstgenomenen Kieferfehlstellung/Kieferbehandlung oder gar den leichtfertigen Abbruch einer KFO-Behandlung. Oft habe ich eine abwehrende Haltung erfahren wenn ich zum Beispiel Eltern auf die möglichen Folgen einer nicht richtig behandelten Mittelohrentzündung aufmerksam machen wollte, und das war und ist mir ein sehr großes Anliegen. Nach den meisten Gesprächen habe ich innerlich den Kopf geschüttelt und mochte mir nicht im Traum ausmalen was den Kindern blüht. Gut gemeinte Ratschläge werden gern falsch verstanden.

Oft denke ich innerlich- herje, was wird derjenige der da vor mir steht für Nebenwirkungen durch die Fehlstellung haben und dann juckts schon ihm das zu sagen. Aber ich für meinen Teil finde dass das doch zu weit gehen würde etwas zu sagen.

Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte wenn ich wohl meines Wissens über meine Kieferfehlstellung darauf angesprochen worden wäre, und dann noch von einem Fremden.

Ich weiß nicht welches Verhalten hier das richtige ist, ich weiß nur das man hiermit nicht leichtfertig umgehen sollte und es sollte gut überlegt sein wie und was man der Person sagt, wenn man etwas sagen will.

Und wer hat mich drauf gebracht? Na mein uralt Zahndoc aus meiner Kindheit, und das auch nur weil ich Kiefergelenksschmerzen hatte.

Mein Weg führte mich dann (damals 18 Jahre alt) in eine Privatklinik, deren Kostenaufstellung war dermaßen hoch das mir heute noch schlecht wird! Also bin ich nicht mehr hin, irgendwann so um die vierzig habe ich mir gedacht hab ich das Geld zusammen und dann laß ichs machen!

Jetzt bin ich 35 Jahre alt, habe keinen Neuwagen in der Kauleiste und trotzdem- ich bin fertig mit der Behandlung- und warum? weil die KFO meiner Töchter mich drauf ansprach und mir den langen Weg erklärte, den ich dann gegangen bin ohne arm zu werden.

Aufklärung tut Not, aber wären da nicht die Krankenkassen die hier in der Pflicht stehen?

lieben Gruß

Tanja

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Ich finde auch, es ist ein schwieriges Thema, aber mir gehts auch so, dass ich v.a. die Leute, die ich "kenne" (d.h. ferne Bekanntschaften in dem Fall), gerne darauf aufmerksam machen würde - und zwar deshalb, weil ich denke dass es schon so ist, dass viele, die eine Kieferfehlstellung haben, gar nicht wissen, dass DAS der Grund ist, wieso sie sich irgendwie "komisch" oder vielleicht auch hässlich fühlen. Sie wissen nicht, woran es liegt und natürlich wissen sie dann auch nicht, dass man etwas dagegen tun kann.

Ich persönlich habe mich aber auch noch nicht getraut bzw. wusste nicht, ob es "richtig" ist, sie darauf anzusprechen. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis 3 Leute (wenn ich nachdenke, bestimmt noch mehr!!), die eine Fehlstellung haben (Progenie bzw. max. Retrognathie). Einer davon, das ist irgendwie lustig, möchte einmal Kieferchirurg werden (!!!!). Da hab ich mich schon gefragt: hat es etwas mit seiner Fehlstellung zu tun (obwohl sie unbehandelt ist, also auch keine Zahnspange oder so) oder ist es Zufall???!!

Also ich finde es jedenfalls sehr mutig von dir, Marco, dass du dich das getraut hast. Die Gefahr besteht aber natürlich dabei schon, dass man jemanden ziemlich verletzt, weil er sich denken könnte "Oh Gott, fällt es so auf, dass ich jetzt sogar schon von fremden Leuten darauf angesprochen werde?!" Also ich persönlich hätte es als schrecklich empfunden, wenn mich jemand auf meine Fehlstellung angesprochen hätte. Ich habs auch nur meinen engsten Freunden erzählt, dass ich so etwas habe und mich operieren lassen werde. Da es sonst eh keinem aufgefallen ist, hab ichs auch keinem erzählt, weil ich dachte, wenn ichs erzähle, mach ich sie nur drauf aufmerksam und plötzlich fällt es viel mehr auf.... Irgendwie verrückt wahrscheinlich...aber so war das...

PS: Ich hab grad gemerkt, ich hab heut 1-jähriges :-)

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@Sascha,

Krankenkassen und Zahnärzte

...ich möchte nicht wirklich wissen was meine KK (heute dieselbe wie zu meiner Kinderzeit) hätte einsparen können wenn ich von Anfang an richtig behandelt worden wäre.

Was mir erspart geblieben wäre wenn meine Eltern nur ansatzweise darüber informiert worden wären was diese Fehlstellung für Folgen haben kann/hatte und hat!

Hierfür mache ich die KK verantwortlich, meine Ärzte und meine Eltern (wobei die es nicht besser wußten). Hätten KK und Ärzte besser zusammen gearbeitet und würden sie endlich anerkennen welche körperlichen Schäden durch eine Fehlstellung entstehen können, wären mir und vieleicht auch zukünftig anderen Patienten manche OP´s und Schmerzen erspart geblieben.

Ich bin auch für den Satz- was fehl gelaufen ist kannst du nicht ändern, sieh nach vorn....aber manchmal macht es mich wütend wenn ich daran denke was ich durchgemacht habe, auch wenn ich vieleicht dem ganzen etwas positives abgerungen habe!

Ich möchte meinen Kindern so etwas ersparen, nur habe ich das große Glück zu wissen worum es hier geht. Andere Eltern nicht, und hier können nur KK und ZA und auch Hausarzt/Kinderarzt Prävention betreiben.

Klingt ein wenig dramatisch, aber wenn ich daran denke wie sehr manche Menschen unter ihrer Fehlstellung leiden weil sie optisch sehr auffällt dann pack ich mir an den Kopf wenn ich höre das sie bevor sie sich in Behandlung begeben ersteinmal überlegen müssen ob sie sich das auch leisten können. Um jede Kleinigkeit müssen sie kämpfen, wenn also anerkannt würde welch körperliche Folgen diese Sache hat, wenn das belegt würde dann wäre es wohl auch einfacher für die Patienten.

Dann fällt mir noch etwas ein- in meinem Umfeld häufen sich die Fälle in denen Eltern ihre Kinder nicht behandeln lassen weil sie die enorm hohen Kosten, entweder weil ein mm zur genehmigten Behandlung fehlen, oder aber weil der KFO zur genehmigten Kassenbehandlung ein paar Tausend € Privatleistung draufschlägt, nicht zahlen können. Was sollte es da bringen wenn ich sie über Fehlstellungen aufkläre, ich muß sie auch darüber aufklären welche Rechte sie bezüglich der Kosten haben. Außer natürlich wenn der eine mm fehlt, dann gibt es keine Rechte, auch wenn ihnen vorausgesagt wird das ihr Kind im Erwachsenenalter eine böse Kieferfehlstellung haben wird.

Aber bevor ich mich weiter festbeiße (dieses Thema ist ein wunder Punkt bei mir:roll: ) und Marco mir den Kopp abreißt weil ich abschweife, laß ich es lieber...

lieben Gruß

Tanja

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Ich finde die Grund-Idee von Marco gut, weil er ja helfen will.

Ist auch schwierig zu sagen, was gut und was weniger gut ist.

Hätte mich jemand auf meine Fehlstellung angesprochen (außer ein Zahnarzt oder KFO), wäre ich wohl tagelang deprimiert gewesen und hätte gedacht "Oh mein Gott, ist es wirklich so schlimm?". Aber ich weiß auch, dass ich da ein bißchen extrem bin.

Ich bin demnach der Meinung, man sollte Fremde nicht drauf ansprechen.

Wenn derjenige gesundheitliche Probleme hat, wird er sich schon an einen Arzt wenden, und rein vom Schönheits-Aspekt her sollte man niemanden ansprechen.

--Mal davon abgesehen ist die Fehlstellung (also rein vom äußerlichen) entweder so stark, dass derjenige eh schon damit zu kämpfen hat und das leidige Thema nicht mehr hören kann

oder

die Fehlstellung nicht so ins Gewicht fällt und es nur "unseren spezialisierten Augen" auffällt. - und dieser Fall trifft bei sehr sehr vielen Menschen auf, die trotzdem ein glückliches, gesundes Leben führen.

Klar, Kieferfehlstellung ist nochmal was anderes, aber nur als Beispiel, ich würde ja auch nie im Sommer zu jemanden mit Rock oder kurzen Hosen hingehn und sagen "Du hast aber ganz schön krumme Beine! Das kann man operieren lassen, wusstest du das schon?"

Aber trotzdem ist Aufklärung ein großes, wichtiges Thema!

Und wenn die Zahnärzte, KFOs teilweise nicht so grottenschlecht wären, müssten wir uns mit dem Thema garnicht auseinandersetzen.

LG, Anna

P.S. Worauf Tanja schon angesprochen hat, finde ich es allerdings gut, wenn man Eltern drauf anspricht, dass deren Kinder Auffälligkeiten im Kieferbereich haben (wobei man das bei wenigen Kindern sieht, bzw. man kann es ja nicht wirklich behaupten, weil ja noch alles im Wachstum ist).

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Hallo Marco und an die Mitsprecher,

ich finde das Thema auch sehr brisant, weil der Betroffene bestimmt schon ahnt, dass man ihn beäugelt in irgend einer Form. Ich hatte im Labor vor kurzem ein Patientenmodell auf dem Tisch, da standen die Seitenzähne gedreht aus der Zahnreihe draußen und da wurden Vollkeramikkronen im UK gemacht. In dem Moment dachte ich, das ist ein ernster Fall für den KFO. Es entpuppte sich dann als ein Hausbewohner, der schon um die fünfzig ist. Da ich ihn öffters sehe, dachte ich, sprech ihn dochmal drauf an. Aber dann dachte ich, jeder hat diese Situation selbst in der Hand.

Der Zahnarzt sollte schon in jungen Jahren seine Pflicht tun, und den Patienten wie bei einer Vorsorgeuntersuchung auf dieses Leid ansprechen.

Wir sprechen hier in dem Forum auch als Willige Opfer, die erkannt haben, dass

eigenes Handeln ein ganz wichtiger Schritt ist.

Da gibt es doch viele, die gar nicht erst richtig zum Zahnarzt gehen wollen, um daann auch noch vom Zahnarzt bestätigt zu bekommen, dass eine Fehlstellung vorliegt.

Mein Chef kam heute ins Labor mit einer Oberkieferplatte, die wohl die Front nach vorne dehnen sollte, da hat er nur eine Kante entfernt und ich hab gesehen, was das für ein Apparat war. Diese Vorstellung, mit solch einer dicken Kunststoffplatte im Mund rumzulaufen ist doch wirklich der wahre Horror. Da sind doch die Patienten mit fester Spange wirklich im Vorteil. Diese Patienten müssen im gewissen Sinne ja auch überredet werden sowas zu tragen. Wenn man ihnen dann noch erzählt, sie hätten eine echte opperative Korrektur vor sich, wird ihnen bestimmt übel, es läuft ihnen der kalte schweiß über den Rücken. Da wissen sie, dass sie direkt drauf angesprochen wurden...

Da dürfte es auch klar sein, dass es viele Ärzte gibt, die ihre Patienten nicht gleich wieder verjagen wollen, weil Aufklärung anliegt.

Also sollte bestimmt auch die eigene betroffene Situation mit eigener Bereitschaft vorhanden sein, und dann macht der Betroffene auch die richtigen Schritte. Diese Situationen können ja auch die blinden , nieausgesprochenen Themen sein, weil die Betroffenen glauben, sie müssten es alleine durchmachen.

Aufklärung tut Not, aber ich als Außenstehender werde kein ÖL ins Feuer schütten. Nur wenn das Thema auf Zähne kommt, würde ich meinen näheren Umkreis mal drauf ansprechen. Gruß matteo;-)

Hallo Anna und Tanja, ich kann euch da nur beipflichten, da habt ihr was Wahres ausgesprochen.

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matteo,

du meinst also, es gibt viele Menschen, die über ihre Kieferfehlstellung sehr wohl Bescheid wissen, aber es verdrängen?

Wäre sehr interessant, wenn das so wäre.

Weil ich dachte bisher immer, viele Menschen wissen garnicht über ihre Fehlstellung Bescheid.....

LG, Anna

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Hallo Anna,

ich denke es gibt diese beiden Seiten der Medallie. Da z. B. das Fernsehen gerne diese Serien bringt, werden geren Stars gezeigt, die ein perfektes Lächeln zeigen. Das bewirkt unter Umständen in den Köpfen der Zuschauer eine ideale Vorstellung von Zähnen. Dann schauen sie selbst in den Spiegel und wissen, dass sie von dieser idealen Situation meilenweit entfernt sind.

Wenn dann noch Probleme mit dem Rücken da sind, oder Kiefergelenksprobleme oder Kopfschmerzen, wette ich, wird der Betroffene noch lange nicht sagen, es gäbe einen Zusammenhang zu seinen eigenen schiefen Zähnen oder gar dem Kieferknochen, wo kämen wir denn dahin??

Die Situation verdeutlicht, dass Aufklärung dringend erforderlich ist, aber doch bei vielen erst, wenns weh tut, oder wenn man jahrelang gehänselt wird.

Ehrlich, da gibt es bestimmt die zwei Varianten.

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Ich denke das ist ansichtsache... Bei mir war das in etwa so...

Mir war ja klar das ich ne fehlstellung habe. Es wurde ja als kind sehr stark dagegen gekämpft... Und übersehen könnte ich es ganz klar auch nicht. Aber es wurde irgendwie dann doch im laufe der jahre nicht mehr erwähnt bzw tot geschwiegen... Ich fühlte mich auch damit alles andere als gut sah mich schon als entstelltes monster wo man nichts machen kann. Ich wusste das ich es mit ner operation "etwas" verbessern könnte aber ich hatte das immer verdrängt mit argumeten wie stehe ich nicht durch usw... Erst nachdem ich meinen Opa gegenet bin (zudem ich leider keinerlei kontakt habe) und er mir sagte ich sollte das doch mal machen lassen und er hat mir etwas von seinen Op´s erzählt habe ich den mut gewunden zumindest meinen eltern zu sagen das ich es nun doch machen wollte. Und erst beim KFO habe ich das erstemal bilder von anderen menschen mit den gleichen fehlstellungen gesehen und mir wurde ds erstemal gesagt das man das wirklich machen könnte und das es nichtmal ein einzelfall wäre sondern eher schon "fast" routine...

Also fazit:

Ich musste auch erst angesprochen werden und dann noch richtig aufgeklärt werden bis mir klar war das man das machen "sollte"

Wenn ich nach der Op einen jungendlichen sehe würde der genauso aussieht wie ich zur zeit dann würde ich ihn auf jeden fall mal ganz kurz ansprechen und ihm erzählen das es bei mir auch mal so war und das man das ändern könnte...

LG

SD

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Hallo Marco,

bei allem Respekt - aber ich finde es ehrlich gesagt absolut ... jemanden auf seine Fehlstellung anzusprechen.

Kein Problem, deswegen wollte ich andere Meinungen hören :)

Ich persönlich tendiere mehr zu Matteo's Meinung, dass viele Leute mit schwerwiegenden Fehlstellungen dazu tendieren es totzuschweigen, bzw. nicht gut genug darüber informiert sind, aber ich kann mich natürlich täuschen.

Natürlich würde ich auch nicht auf einem Konzert zu einer Person gehen und sagen: "Du hast aber krumme Beine", aber Kieferfehlstellungen sind bei mir in einer anderen Liga. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich selbst eine hatte und mir evtl. gewünscht hätte darauf angesprochen zu werden. (Aber da gabs auch noch kein Progenica und dieses Forum war mein Wunsch mehr Gleichgesinnte zu vereinen).

Bei schweren Fehlstellungen bekommt man genug negatives Feedback von der Umwelt und vielleicht tut es manchmal sehr gut, mit jemanden zu sprechen der das Gleiche durchgemacht hat. Aber ich kann dich sehr gut verstehen Sascha, ich denke jeder Mensch reagiert anders. Wenn ich dann mal groß und stark wie Tanja bin, darf ich mich dann auch mit anderen Eltern auseinandersetzen ;)

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K dass viele Leute mit schwerwiegenden Fehlstellungen dazu tendieren es totzuschweigen, bzw. nicht gut genug darüber informiert sind, aber ich kann mich natürlich täuschen.

Aber es wurde irgendwie dann doch im laufe der jahre nicht mehr erwähnt bzw tot geschwiegen... Ich wusste das ich es mit ner operation "etwas" verbessern könnte aber ich hatte das immer verdrängt mit argumeten wie stehe ich nicht durch usw... Erst nachdem ich meinen Opa gegenet bin (zudem ich leider keinerlei kontakt habe) und er mir sagte ich sollte das doch mal machen lassen und er hat mir etwas von seinen Op´s erzählt habe ich den mut gewunden zumindest meinen eltern zu sagen das ich es nun doch machen wollte. Und erst beim KFO habe ich das erstemal bilder von anderen menschen mit den gleichen fehlstellungen gesehen und mir wurde ds erstemal gesagt das man das wirklich machen könnte und das es nichtmal ein einzelfall wäre sondern eher schon "fast" routine...

Muss ich dazu noch was sagen? Also ich geb Marco recht. Klar es kommt drauf an wann und vorallem WIE man die person "anspricht"aber es wäre schön gewesen wenn mich jemand mit 18 beiseite genommen hatte und gesagt hätte "ich wurde mal Operiert da im kiefer weil ich das gleiche hatte wie du, und wenn du magst erzähle ich dir wie es war" Dann hätte ich wohl früher den schritt gemacht...

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Ich persönlich tendiere mehr zu Matteo's Meinung, dass viele Leute mit schwerwiegenden Fehlstellungen dazu tendieren es totzuschweigen, bzw. nicht gut genug darüber informiert sind, aber ich kann mich natürlich täuschen.

Recht hast du, allerdings denke ich das hier die finanzielle Seite auch eine große Rolle spielt, denn die meisten gehen davon aus das sie die Kosten alleine tragen müssen. Davon das eine OP möglich ist wissen die wenigsten, Informationen bekommst du erst wenn du richtig nachfragst. Wobei ich oft erlebt habe das der eine oder andere Zahnarzt sehr verhalten reagiert wenn es um die Frage einer solchen Behandlung geht.

Und die KK´s haben bei einer solchen Behandlung auch ehr wenig Ahnung.

Natürlich würde ich auch nicht auf einem Konzert zu einer Person gehen und sagen: "Du hast aber krumme Beine"...

Würde ich auch nicht tun, bin ja schließlich nicht scharf auf eine neue Kieferfehlstellung:mrgreen: .

Bei schweren Fehlstellungen bekommt man genug negatives Feedback von der Umwelt und vielleicht tut es manchmal sehr gut, mit jemanden zu sprechen der das Gleiche durchgemacht hat. Aber ich kann dich sehr gut verstehen Sascha, ich denke jeder Mensch reagiert anders.

Oder aber man hat einfach die Schnauze voll darauf angesprochen zu werden. Als ich meinen Vater kennenlernte war sein erster Satz - man sieht das du meine Tochter bist, du hast ja genauso einen Bagger im Gesicht wie ich! Seit dem sah ich in den Spiegel und dachte nur, hoffentlich ist das bald vorbei! Ich wäre froh gewesen wenn es damals schon solch ein Forum wie Progenica gegeben hätte, hier hätte ich mich ersteinmal anonym mit diesem Thema auseinandersetzen können.

Wenn ich dann mal groß und stark wie Tanja bin, darf ich mich dann auch mit anderen Eltern auseinandersetzen ;)

Es reicht wenn du dann mal Vater bist und die Fehlstellungen bei anderen Kids siehst. Oft genug wirst du dir dann ein Komentar dazu verkneifen, es sei denn du wagst es die Eltern darauf aufmerksam zu machen. Stell dich dann aber darauf ein das manche Eltern das als Einmischung ansehen, auch wenn du noch so diplomatisch an die Sache rangehst.

lieben Gruß

Tanja

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Sicher ist es so, dass einem, wenn man sich in einer KO-Behandlung befindet, die Fehlstellungen anderer direkt ins Auge springen. Ich empfinde die Möglichkeit einer Behandlung im Erwachsenen alter als einen großen Luxus, den sich leider nicht jeder leisten kann und aus diesem Grund finde ich es eher unsensibel andere auf ihre Fehlstellungen anzusprechen.

Hätte mich vor 10 Jahren jemand auf mein Gebiss angesprochen - dem wäre ich vermutlich ins Gesicht gesprungen .... . Ich habe mich, wissend um meine finazielle Situation, mühsam mit meinem "Aussehen" arrangiert - so ein wohlgemeinter Hinweis hätte mich absolut aus dem Konzept gebracht. Irgendwie geht man einfach auch davon aus, dass es keiner merkt - das war für mich so eine Säule in meinem Gedankenmodell.

Für mich ist so ein "Vorgehen" ein absolutes NO-GO!

Es gibt da einfach subtilere Methoden. Meinen Kollegen mit den unvorstellbar schrägen Zähnen lächele ich mit meinem breitesten Spangenlächeln an - wenn er einer Rat möchte, dann weiss er an wen er sich wenden kann ... .

Nachdenkliche Grüße ...

Bracket

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Ich persönlich tendiere mehr zu Matteo's Meinung, dass viele Leute mit schwerwiegenden Fehlstellungen dazu tendieren es totzuschweigen, bzw. nicht gut genug darüber informiert sind, aber ich kann mich natürlich täuschen.

Natürlich würde ich auch nicht auf einem Konzert zu einer Person gehen und sagen: "Du hast aber krumme Beine", aber Kieferfehlstellungen sind bei mir in einer anderen Liga. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, dass ich selbst eine hatte und mir evtl. gewünscht hätte darauf angesprochen zu werden. (Aber da gabs auch noch kein Progenica und dieses Forum war mein Wunsch mehr Gleichgesinnte zu vereinen).

Bei schweren Fehlstellungen bekommt man genug negatives Feedback von der Umwelt und vielleicht tut es manchmal sehr gut, mit jemanden zu sprechen der das Gleiche durchgemacht hat. Aber ich kann dich sehr gut verstehen Sascha, ich denke jeder Mensch reagiert anders. Wenn ich dann mal groß und stark wie Tanja bin, darf ich mich dann auch mit anderen Eltern auseinandersetzen ;)

Man kann es immer aus anderen Blickwinkeln sehen.

Krumme Beine sind für einen Menschen, der das hat, vielleicht ästhetisch genauso schlimm wie eine Kieferfehlstellung. Und man muss bedenken, eine Kieferfehlstellung ist zudem noch im Gesicht, und wenn man im Gesicht einen Makel hat, ist das meist schlimmer, als einen am Körper zu haben.

Marco, ich denke, du sprichst die Leute auf die Fehlstellung an, weil du denkst "Ich meine es nicht böse, ich hatte selbst mal ne Fehlstellung". Aber das kann diejenige Person nicht wissen und ist erstmal irritiert.

Das blöde an der Sache ist eben, dass wir Menschen vieles (gut gemeintes) falsch auffassen!

Und Menschen wollen nicht auf ihre Schwachpunkte aufmerksam gemacht werden. Man muss immer abwägen können, ob es sich um eine leichte Fehlstellung handelt (und ich bin mir sicher, dass schätzungsweise die Hälfte aller Europäer eine ganz leichte Fehlstellung haben), die nicht behandelt werden muss, oder eine schwerere. Und ich denke, die Menschen, die eine schwere Fehlstellung haben, wissen darüber Bescheid.

Dazwischen gibt es natürlich noch soz. "mittelschwere" Fehlstellungen.

- so ein wohlgemeinter Hinweis hätte mich absolut aus dem Konzept gebracht.

Das denke ich eben auch. Stellt euch mal vor, jemand sensibles wird in einer Woche 2-3mal auf seine Fehlstellung angesprochen. Dann kann es passieren, dass er denkt "Seh ich wirklich so abartig aus, dass es jedem auffällt?" und getraut sich vielleicht nicht mehr unter Leute bzw. wird vorsichtiger im Umgang mit anderen, traut sich nicht mehr zu lachen usw.

Aber ich denke, es ist Aufgabe der Ärzte, (bei einer richtig schweren Fehlstellung, die jeder Blinde mitm Krückstock sieht ;-) sollten auch Hausärzte (Allgemeinärzte) die Pflicht tragen, darüber aufzuklären, und ihn/sie an eine Kieferorthopädin überweisen). Viele Ärzte handeln nur in ihrem Fachspektrum, es gibt wenige, die den Körper als Ganzes betrachten - und wie ihr alle wisst, kann eine Kieferfehlstellung ja auch andere Funktionen am Körper einschränken. Ganzheitliche Medizin - dafür sollten Ärzte vielmehr geschult werden!

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Hallo,

ich würde Leute auf ihre Fehlstellung ansprechen- aber nicht jeden. Wenn ich das Gefühl habe, derjenige könnte mir wegen meiner Aussage ins Gesicht springen, dann lasse ich es lieber:mrgreen:.

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Hallo Marco,

Wenn jemand nur einen Arm oder Segelohren hat, dann geht man ja auch nicht hin, und sagt "Wusstest Du schon, dass Du nur einen Arm hast? Komm doch mal zu uns ins Forum - hier gibt es Leute mit fünf Beinen.".

finde ich einen sehr schlechten vergleich... wenn jemand nur einen arm hat, ist er sich dessen erstens bewusst und zweitens kann man da ja nicht wirklich was machen..

auch das mit den segelohren finde ich unpassend, das ist ja eine rein ästhetische sache.

es geht bei einer kieferfehlstellung in erste linie ja um die gesundheitliche beeinträchtigung und nicht darum, jemandem zu sagen "du siehst ja scheiße aus, lass dich doch mal operieren" (sorry für die wortwahl).

ich hab ja selbst in dem anderen thread zum thema schonmal geschrieben, weil ich selbst in so einer situation war, bzw. immer wieder bin, denn ein mädchen, das öfters bei mir im bus mitfährt, hat eine ganz offensichtliche und stark ausgeprägte fehlstellung, starke UK-Rücklage oder kaum ausgeprägtes kinn oder beides, ich bin ja kein arzt... sie macht auch einen offensichtlich eher introvertierten eindruck, kann mir vorstellen, dass sie sich als kind (und sicher auch jetzt noch) viel anhören durfte, da es auch eine starke und nicht zu leugnende ästhetische beeinträchtigung darstellt.

ich habe sie imernoch nicht angesprochen, spiele aber jedes mal mit dem gedanken.. ich habe angst, dass sie sich angegriffen fühlen könnte, ich denke, das ist der hauptgrunf, weshalb ich sie nicht anspreche. und vielleicht auch, weil das im bus ja direkt auch andere leute mitkriegen würden, was ihr sicher nicht angenehm wäre...

naja, soviel mal von mir dazu! ;)

Liebe grüße, diana.

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Hey,

finde auch, dass das eine schwierige Situation ist. Ich persönlich habe noch nicht den Drang verspürt, jemanden auf seine Fehlstellung anzusprechen. Ich glaube, meist ist es für denjenigen sehr unangenehm, darauf angesprochen zu werden, es sei denn er hat sich selbst damit schon beschäftigt und befindet sich schon in Behandlung oder hat sich bewusst gegen eine Behandlung entschieden. Natürlich will man nur helfen. Könnte mir aber gut vorstellen, dass das anders verstanden wird.

Es gibt da einfach subtilere Methoden. Meinen Kollegen mit den unvorstellbar schrägen Zähnen lächele ich mit meinem breitesten Spangenlächeln an - wenn er einer Rat möchte, dann weiss er an wen er sich wenden kann ... .

Das wiederum kann ich so unterschreiben! Das würd ich auch bei mir fremden Personen so machen.

LG Christina

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Nur mal so kurz eingeworfen:

Ich habe vor ein paar Wochen einen sehr sehr attraktiven Mann gesehen, der einen sehr markanten Unterkiefer hatte.

Bei näherem Hinsehen und als er mich angelächelt hat, sah ich, dass sein Oberkiefer eher schmal ist (aber trotzdem wunderschöne Zähne) und eben sein Unterkiefer dominant nach vorne sticht. (allerdings war seine Verzahnung richtig, also die Zähne vom Unterkiefer standen nicht vor denen des Oberkiefers oder so).

Jedenfalls hat genau diese Auffälligkeit des Kiefers diesen Mann so beeindruckend gemacht! Ich habe selten (auch im Fernsehen) einen so gutaussehenden Mann gesehen! (außer meinen Freund natürlich ;-) )

Da war ich ganz verblüfft, dass "Fehl"stellungen auch gut aussehen können und ich wäre nieeeeemals auf die Idee gekommen, ihn diesbezüglich anzusprechen!!!!

Ich denke, gerade bei Männern sieht ein dominanter Unterkiefer (solange es sich "in Grenzen" hält) attraktiv aus. Finde ich zumindest. Es symbolisiert irgendwie Dominanz und Macht.

Und welche Kieferlage sieht bei Frauen wohl am günstigsten aus?

Oh sorry, jetzt bin ich etwas vom Thema abgeschweift.

Wollte nur sagen, dass es manche Leute gibt, denen die Fehlstellung auch steht, und solange sie keine gesundheitlichen Probleme haben, sollte man diese Leute nicht verunsichern!

LG, Anna

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Oh man - tut mir leid, aber ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, irgendjemanden auf irgendeine Fehlstellung aufmerksam zu machen. Sorry, dass ich jetzt so reagiere, aber da setzt bei mir gerade irgendetwas aus...... Mal gerade heraus gesagt: was geht Euch das an? Ihr seid doch nicht die barmherzigen Samariter, die durch die Weltgeschichte wandern und andere Leute auf Ihre Fehlstellungen aufmerksam machen - hallo?! - geht's noch?!

Wenn jemand eine Fehlstellung hat, dann weiß er es. Oder er weiß es nicht - dann interessiert es ihn aber auch nicht.

1. er hat gesundheitliche Probleme - dann geht er zum Arzt, und der wird ihm sagen, woran es liegt. Progenie ist heute so verbreitet, dass ein Arzt das einfach erkennen muss!

2. er hat keine gesundheitlichen Probleme - dann ist es *sorry* scheiß-egal

3. er hat Probleme wegen der Ästhetik - dann weiß er, warum. Und dann kann er sich informieren, was man dagegen tun kann. Leute, es gibt das Internet - da braucht es niemanden mehr, der einem die Welt erklärt....

4. er hat keine Probleme mit seinem Aussehen - dann siehe Punkt 2.

Macht Werbung für dieses Forum - klebt an jeden Baum und an jede Laterne einen Button, verteilt Aufkleber in der Fussgängerzone, fahrt mit Lautsprecherwagen durch die Straßen aber herrgottnochmal, lasst doch die Leute in Ruhe.....

Ich glaube, Diana liegt vielmehr dran, derjenigen Informationen über Behandlungsmöglichkeiten zu geben (überhaupt die Information, DASS man es behandeln kann). Es geht nicht drum, auf die Fehlstellung "aufmerksam" zu machen, denn das wäre ja sehr kränkend, und jeder, der selber darunter leidet / gelitten hat, wird da mit der nötigen Portion Sensibilität drangehen. Dennoch muss man sich gut überlegen, ob man anspricht und wenn ja, dann "wie man anspricht".

Viele Menschen mit Kieferfehlstellung (so vermute ich) haben ein Problem mit ihrer Ästhetik, aber wissen nicht, woher.

Bei einer Unterkieferrücklage erscheint z.b. oft die Nase groß. Dann lassen die Leute womöglich die Nase korrigieren, aber das eigentliche Problem ist nicht behoben.

Deinen letzten Abschnitt kann ich nur unterschreiben!

Ich bin auch dafür, Leute nicht anzusprechen, sondern irgendwie anders drauf aufmerksam zu machen.

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Liebe Anna,

wenn ich ein Problem habe, dann mache ich mich schlau, ob, und was man dagegen tun kann. Und in der heutigen Zeit ist es doch wirklich nicht schwierig, sich diesbezüglich Informationen zusammen zu suchen.

Diese Informationen, ob und wie und überhaupt, gibt es doch bspw. alle hier. Warum dann nicht Werbung für das Forum machen? Soetwas erreicht viel mehr Leute und bringt niemanden in Verlegenheit.

Ich kann deine Sichtweise sehr gut verstehen, aber geh mal von ein paar anderen Beispielen aus. Gerade Menschen, deren Untergesicht abgeflacht ist (also diejenigen die eine Rücklage haben), werden von ihrer Umwelt schon als "nicht-durchsetzungsfähig" geprägt, -weil das Gesicht einfach so aussieht- also "nicht dominant". So ist es leider nunmal. Und diese Menschen ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück und leiden einfach.

Kennst du das Gefühl, wenn du ein Problem hast, z.b. einen blöden Brief, und ihn nicht aufmachst und einfach in die hinterste Ecke der Schublade schiebst? Du wirst sagen "Das ist keine Lösung! Sowas darf man nicht tun!", aber das ist leider eine Schwäche vieler Menschen.

Außerdem - wie will jemand, der sein Problem im Gesicht nicht so richtig definieren kann - sich schlaumachen? Bei Google schreiben "Ich bin hässlich, warum?" (jetzt mal überzogen ausgedrückt)

Tut mir leid, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Mag sein, dass die Auswirkungen einer Progenie sich bei Euch Mädels anders zeigen, oder Ihr das ganz einfach anders seht - aber ich wusste, dass ich scheisse aussehe, weil mein Unterkiefer einen halben Meter zu weit vorsteht - krass ausgedrückt ;)

Ich sprach von keinen allzu starken Fehlstellungen, z.b. wie schon erwähnt, Rücklagen von Kiefern, die nicht so einfach einzuordnen sind! Und glaube mir, ich bin nur durch meine Zahnlücke, wegen der ich zum KFO ging, nach einiger Zeit drauf aufmerksam gemacht worden! Bei mir ist es zwar auch nur gering, aber es macht mir trotzdem zu schaffen!

Aber im Großen und Ganzen bin ich deiner Meinung! Man sollte eben Flyer aushängen oder sowas.........

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Also ich bin da mal mit Saacha sowas von Konform!

Ausserdem was mich jetzt echt mal interessiert ist wieviele von euch sind schonmal zu jemanden fremdes gegangen und haben gesagt: Hey du hast ne kieferfehlstellung dagegen kann man ... tun, ich weiss es hatte selber eine?

Ich glaube da finden sich hier nicht so wirklich viele! Selbst bei entfehrnten bekannten würde das glaube ich kaum einer tun... (ich auch net)

Ich habe exakt 2. mal jemanden mehr oder wenniger angesprochen:

das eine war ein sehr guter kumpell von mir den ich seit knapp 10 jahren kenne, und wo das echt kein problem war.

und das 2. mal da wurde ich eher angesprochen denn als ich die spange neu hatte und in meinem Stammristurant war einige wochen später hatt mich die Freundin von nem Bekannten (die arbeiten beide dort), angesprochen

(Zitat: hey seit wan hast du den die spange, ich wusste garnicht das man in dem alter noch etwas damit anfangen kann. ich habe ja auch schonmal überlegt weil der eine zahn oben stört mich schon ewig. zitat ende)

Und als ich mich dann neulich mit meinem kumpell und ihr getroffen hab habe ich ihr nen bissi was dazu erzählt, hatte auch meine mappe in der das ganze KFO zeug und alle sonstigen unterlagen die meine zähne betreffen drin sind, da für sie wohl eher die kosten entscheidend sind.

Ich würde aber so jemanden net ansprechen also eigentlich niemanden denn ich von selbst ansprechen würde ausser meinen wirklich besten Kumpell aber das habe ich ja getan...

Mir würde im Traum nicht einfallen jemanden den ich aufen campus (so ich Studieren würde), im Bus, im Lokal, oder sonst wo sehen würde auf die Fehlstellung an zu sprechen selbst wenn ich diesen jemand 50 mal oder öfter gesehn hab.

Ich möchte aber auch noch was zu Sascha sagen:

Nicht jeder hat leidergottes die möglichkeit dieses vollendet veredelte medium das Informationen schneller als geheuer ist verbreitet zu nutzen die Freundin von meinem Bekannten zb. hat kein internet also die haben beide keins :-)

Für die war das natürlich interesant das ich ihr einiges erzählt und gezeigt hab weil sie sich halt garnicht informiert hat bzw. konnte...

Zum thema jeder ZA sollte das sehen: vielleicht auch weil es so verbreitet ist wird da nicht mehr drauf geschaut ich denke mal wenn jemand in meinem alter zum ZA geht (nem neu auserwälten) und man ist das erste mal dort wird man vielleicht angesprochen, nen doc bei dem man seit 10 jahren ist und in diesen 10 jahren schon die fehlstellung hatte wird einen wohl kaum nach diesen 10 jahren ansprechen hey sie haben überings ... und sie sollten unbedinngt mal zu nem KFO gehen...

Genauso glaube ich das es nur wennige zahnärzte gibt die bei über 30 jährigen noch sagen gehen sie doch mal zum KFO...

bzw. die der meinung sind ach die oder der hat schon 30 jahre oder weiss der eufel damit gelebt das kann ja garnet so schlimm sein bzw. ist wohl nur ne ästhetische sache was interessiert mich das... klar sollte nen ZA wissen das daraus auch nach langen jahren noch probleme entstehen können aber wie sagt man so schön rutine macht blind...

sicherlich gibt es die ZAs die drauf ansprechen aber ich denke soooooooooo weit verbreitet werden die nicht sein...

Und dann gibt es noch patienten und ich denke garnet so viele die denken werden:

ach lass denn doc mal labbern ich hab ja keine probleme bzw. die eh nur alle 3 jahre fürs gewissen zum ZA gehen und sagen ich bin doch net bescheuert und trag ne spange weil se sich dadurch cool oder weiss der teufel fühlen...

Wir Spangenträger sollten uns einfach mal die gedanken und die dafür benötigten hirnströme sparen um über wichtigere dinge nach zu denken...

ich meine wir sollten eigentlich wahnsinnig stolz sein eine spangen zu tragen da:

1. Das ne menge geld kostet und nicht jeder sich das leisten kann bzw. will, man kann es auch als art schmuck ansehen auch wenn der vergleich ein wennig weitgegriffen ist aber irgendwie schon originel.

2. Wir irgendwann in absehbarer zeit auf jedenfall schöne Ästhetische zähne und keine Kieferprobleme haben.

3. Wir alle uns warscheinlich viele, viele gedanken drum gemacht haben, und der schritt für die meisten bestimmt nicht leicht zu gehen war. also kann man eigentlich stolz auf sich selbst sein.

4. wenn es rumm ist können wir auch stolz auf uns sein über unserer durchhaltevermögen.

5. wir werden in denn 2 - ~ Jahren zu waren Zahnputzprofies. was auch nach der spangenzeit in jedem fall gut ist.

Also wieso nen koop über annere leutz machen wenn se dir nicht gerade nahe stehen und du dennen dann wirklich nur helfen willst bzw. anders ich würde den jennigen auch nur helfen wollen wenn ich merke er leidet unter seiner fehlstellung weil wenn jemand keine probleme hat braucht man dem ja auch net helfen.

Ja und was Sascha schon geschrieben hat ich und ich denke das geht vielen so, bin ja kein Samariter oder mutter terresa der durch die welt läuft und fremden leuten helfen will oder denn zwang dazu verspürt bin froh wenn ich alles was für mich relevant ist gescheit unter einen hut gesteckt bekomme und all meine termine pünklich schaffe da brauch ich nicht zwischendurch noch Helfers helfer spielen....

Bin ja net das sozialamt :-)

So genung sonst rege ich mich wohlmöglich noch auf :-) hihi...

Man muss einfach nen bissi entspannter werden.

Liebe Grüße

Chris

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Ich finde diesen Thread sehr interessant - und er bringt mich sehr zum Nachdenken.

Die einzelnen Beiträge haben alles was, wo ich zustimmen kann, aber was ist die richtige Entscheidung? Ansprechen oder nicht?

Ich kann das für mich nicht entscheiden, hab aber schon so manches mal drüber nachgedacht.

Deshalb meine Erfahrungen:

Ich wurde eigentlich nie auf meine Zahnfehlstellung angesprochen (sie war mir aber bewusst und sehr unangenehm), meine Kieferfehlstellung war mir nicht bewusst (wobei ich mich jetzt nicht zu den ganz ungebildeten Menschen zähle).

Das Problem bei mir war - tatsächlich ne Zahnarztphobie (also hatte schon mal kein Zahnarzt die Chance mich zu nem KFO zu schicken).

Aufgrund mehr oder weniger glücklicher Umstände bin ich (oder musst ich) dann doch mal zu nem Zahnarzt und bin an einen sehr verständnisvollen geraten. Nach einigen Sitzungen (wobei sich das auch über Jahre zog) hat er mir dann einen KFO Besuch empfohlen (offensichtlich hat er auch einen guten Zeitpunkt erwischt) - überraschenderweise hab ich mich dann hingetraut und die Behandlung begonnen.

Mittlerweile bin ich überglücklich die Behandlung begonnen zu haben.

Hätte mich aber vorher jemand Fremder darauf angesprochen, wär mir das unendlich unangenehm gewesen, und hätt wahrscheinlich auch nichts gebracht (kann ich zwar jetzt nicht mehr nachvollziehen, wär aber so gewesen). Einziger Erfolg hätte sein können, dass ich mich schon früher schlau gemacht hätte, und erfahren hätte, dass auch im Erwachsenenalter noch alles möglich ist.

Kurios ist, dass ich jetzt auch bei so manchen Leuten überleg, dass ich sie auf die Fehlstellung ansprech, das aber dann lass, weil ich eben weiss wie unangenehm mir das gewesen wäre. Das macht mich dann aber auch nicht zufrieden, weil ich mir denk, sie bräuchten vielleicht auch nur Kommissar Zufall und würden sich dann zu nem KFO trauen.

Sry sehr lang geworden und auch ein bisschen off topic.

lg

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Ich weiss nicht genau warum mich diese Diskussion so berührt ... ich denke es ist einfach meine eigene Vorgeschichte. Es ist einfach ein langer Weg von der 1. Erkenntnis, dass das eigene Gebiss mehr von der "Norm" abweicht als es noch als charmante "Macke" zu umschreiben wäre bis zum 1. Gang zum KO.

Ich finde diesen Weg muss jeder selber von Anfang bis zum Ende gehen. Nur so ist meiner Meinung nach gewährleistet, dass man es wirklich für sich selber möchte und dass man es nicht für die anderen tut.

Warum denken wir, dass wir die einzigen sind, die auf den Gedanken gekommen sind unser Gebiss zu richten? Die kieferorthopädischen Möglichkeiten waren ja schon vor 30 Jahren hier in Kuhkaffhausen bekannt - da dürfte sich die frohe Kunde ja bis heute eigentlich nur noch weiterverbreitet haben!

Also gehe ich einfach mal davon aus, dass mein Kollege, das Mädchen im Bus, der Komilitone, ... nicht hinter dem Mond leben und für sich entschieden haben es aus welchen Gründen auch immer (Geld, Risiken, ....) es vorläufig sein zu lassen.

Ich selber werde auch in Zukunft lieber meine Zähne für sich sprechen lassen (3 mal auf Holz geklopft, denn noch ist es nicht vorbei).

Liebe Grüße

Bracket

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Oh ja, derartige Gefühle kenne ich - in vielerlei Hinsicht. Aber im Endeffekt hat es sich nie gelohnt, vor seinen Problemen davonzulaufen.

Diese Erfahrung muss man einfach machen.

Nehmen wir einen als 'nicht durchsetzungsfähig' definierten Menschen - was hat er zu verlieren, sich im Internet Informationen zu seinem Problem zu holen, bzw. welcher Grund könnte ihn davon abhalten? Also mir fällt da nichts ein.

Er muss keine Angst haben, er könnte ausgelacht werden. Er muss keine Angst haben, nicht verstanden zu werden.

Darum geht es doch garnicht!

Es gibt diese Menschen eben, und die machen das so auf ihre Art! Diese Eigenschaft (das Verdrängen) ist schon so in denen drin......und nicht vom Verstand abhängig, ob das Verhalten nun richtig oder falsch ist.....

Und dann denken sie garnicht dran, dass man sich informieren kann, sondern sie setzen sich zuhause vorn Fernseher und verblenden es einfach! Da kommt niemand von denen auf die Idee, im Internet sich zu erkundigen!

ein einigermaßen gebildeter Mensch weiß, wie ein Mensch im Regelfall auszusehen hat.

Vielleicht hast du dich da falsch ausgedrückt, aber falls du das wirklich so gemeint hast "wie ein Mensch auszusehen hat" - Wie hat denn deiner Meinung nach "ein Mensch auszusehen"?

Ist ein Mensch mit perfektem Kiefer für dich sowas wie am Sonntag mit dem Anzug geschniegelt in die Kirche zu gehen? ;-) ;-) Etwas übertrieben gesagt natürlich! Aber so ist dein Schreibstil ja auch ;-)

Ein einigermaßen gebildeter Mensch weiß, wie ein Mensch im Regelfall auszusehen hat. Der weiß, dass der Oberkiefer vor dem Unterkiefer stehen muss, aber nicht nen ganzen Zentimeter.

Der weiß, dass der menschliche Körper im Idealzustand vollkommen symmetrisch ist, dass es aber niemanden gibt, bei dem das der Fall ist.

Ich glaube, da kennst du dich aber nicht aus, wenn z.B. jemand Oberkiefer-Rücklage UND Unterkiefer-Rücklage hat? Dann kann die Verzahnung und die Okklusion perfekt sein, aber die Kiefer sind es nicht!

Ich wette, wenn diese Fehlstellung nicht grad total gravierend ist, merken viele dieses Manko nicht!

Wie gesagt, wirkt dann vielleicht die Nase zu groß oder so.......

Und das hat garnix mit Bildung zu tun, wenn man eine nicht so sehr ausgeprägte Fehlstellung nicht erkennt

Du schreibst, Du seist durch Deine Zahnlücke auf Deine falsche Kieferstellung aufmerksam geworden - und nun leidest Du darunter. Vorher konntest Du ja nicht darunter leiden, weil Du es nicht wusstest. Erst, als Dich jemand darauf aufmerksam gemacht hast, hast Du gemerkt, dass Du ein Problem hast und erst ab diesem Zeitpunkt, fingen Deine Probleme erst richtig an - vorher hat es Dich nicht gestört, oder?

Vor der Zahnspange hab ich immer gedacht "irgendwas ist an mir, was ich nicht mag!" aber ich konnte es nicht zuordnen! erst fand ich meine Nase zu groß (obwohl ich garkeine große Nase habe), dann kam ich langsam mal in die Richtung Kiefer - dachte über ein Kinn-Implantat nach (obwohl ich im entspannten Mundzustand eigentlich ein schönes Kinn habe). Naja, aber ich konnte das alles nicht so richtig zuordnen.

Ich denke so geht es vielen Leuten - und sicherlich ist es dabei kein Unterschied, ob jemand gebildet ist oder nicht.

Was mir grad einfällt:

Ich habe einen langjährigen Freund auch mal drauf angesprochen. Aber auch mehr indirekt. Ich habe erst über mich gesprochen, ihm erzählt, was alles geplant ist usw. Und dann hab ich ihn drauf aufmerksam gemacht, dass er einen oberen Schmalkiefer hat und was man dagegen machen könnte. Während ich redete, merkte ich allerdings, dass er schon so lange Zeit damit lebt und ihn das nicht stört und ich fand es dann irgendwie blöd von mir, dass ich ihn drauf aufmerksam gemacht hab, weil ich mir hätte denken können, dass er es nicht ändern will.

Überlegt mal, WARUM ihr die Menschen drauf ansprechen wollt?

Wenn sie krank dadurch wären, wüßten sie selbst Bescheid.

Aber vielmehr wollen wir sie doch ansprechen, weil sie sich irgendwie komisch in ihrer Haut, vielleicht sogar ungeliebt fühlen, und man ihnen sagen will, dass man an der Situation etwas ändern kann.

Vielleicht macht diese Menschen aber auch die Gesellschaft (psychisch) krank und wir sollten einfach ein bißchen (viel) mehr Toleranz haben.

Menschen, deren Fehlstellung sie gesundheitlich beeinträchtigt, gehen meist sowieso zum Arzt.

Und die anderen sollten wir einfach "Leben und leben lassen"! (ABER ihnen zeigen, dass sie dazugehören und ganz normale Menschen sind! damit ist, meiner Ansicht nach, schon viel geholfen).

Warum fallen den Menschen "Eigenarten" meist negativ auf?

Ich denke, hier passt schnattchens Zitat sehr gut rein:

Jeder Mensch ist Einzigartig

Schön - wenn man etwas Gemeinsam hat

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....

Überlegt mal, WARUM ihr die Menschen drauf ansprechen wollt?

Wenn sie krank dadurch wären, wüßten sie selbst Bescheid.

Aber vielmehr wollen wir sie doch ansprechen, weil sie sich irgendwie komisch in ihrer Haut, vielleicht sogar ungeliebt fühlen, und man ihnen sagen will, dass man an der Situation etwas ändern kann.

Vielleicht macht diese Menschen aber auch die Gesellschaft (psychisch) krank und wir sollten einfach ein bißchen (viel) mehr Toleranz haben.

Menschen, deren Fehlstellung sie gesundheitlich beeinträchtigt, gehen meist sowieso zum Arzt.

Und die anderen sollten wir einfach "Leben und leben lassen"! (ABER ihnen zeigen, dass sie dazugehören und ganz normale Menschen sind! damit ist, meiner Ansicht nach, schon viel geholfen).

.....

Wie ich schon erwähnte, hätte mich jemand angesprochen - aus welcher Motivation auch immer - mich hätte es sicher aus der Bahn geworfen, weil ich immer davon ausgegangen bin, dass niemand etwas bemerkt. Und in so einem Fall ist Verdrängen einfach "Medizin".

Niemals würde ich mir so viel Sachverstand anmaßen jemand "ungefragt" zu raten sich von einem KO beraten/behandeln zu lassen.

Folgendes Szenario: Ich spreche das "traurige" Mädchen im Bus an, rate ihm zu einem KO zu gehen, weil bei mir die Zahnkorrektur super funktioniert hat. So und was passiert jetzt: der Bus hält an, ich steige aus und das Mädchen ist völlig auf sich gestellt mit der Information, dass die Fehlstellung wohl doch tierisch auffällig ist und ein Fall für den KO ist. Ich gehe nach Hause in dem Bewußtsein eine gute Tat vollbracht zu haben und das Mädchen ... ist vielleicht alleine zu Hause .... .

Nun kriegt es vielleicht die Kurve geht zum KO und der teilt ihr mit, dass die Korrektur ein Vermögen kostet oder im allerschlimmsten Fall nicht oder nur mit hohem Riskio verbunden ist .... .

Wir wissen doch gar nicht was wir da in Gang setzen könnten und drum rate ich dringend solche Ratschläge den Fachleuten wie z. B. den Zahnärzten zu überlassen!

Und Toleranz kann ich auch zeigen in dem ich jeden unabhängig von seinem Handicap so nehme wie er ist!

Sorry, ist einfach etwas wirr geschrieben, aber ich versteh's einfach nicht.

Viele Grüße

Bracket

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