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Probleme mit Okklusion

Hallo,

ich bin schon längerer Mit-Leser in diesem Forum, aber seitdem meine Behandlung sich sehr in die Länge zieht und offenbar nicht zum gewünschten Erfolg führt, wollte ich mir hier auch mal weitere Meinungen einholen.

Kurz zum Sachverhalt:

Meine Bimax-Op (OK-Vorverlagerung, UK-Rückverlagerung) liegt jetzt ziemlich genau 2 Jahre zurück und meine feste Zahnspange wurde im Juni ´07 entfernt. Ich befinde mich also nun in der sog. "aktiven Retentionsphase".

Das Problem ist nun, daß ich keine Backenzahnokklusion habe und ich, abgesehen von gelegentlichen "Zwischenbissen", die meiste Zeit auf den Frontzähnen und hinten auf zwei der vier 6er zusammenbeiße. Mein KFO redet seit der Zahnspangenentfernung davon, daß es Zeit braucht, bis die Okklusion realisiert wird, da die Backenzähne sich noch aufeinander zubewegen würden.

Mein Zahnarzt hingegen (bei dem ich erst kürzlich war) ist, auch wenn er kein KFO ist, mit dem bisherigen Ergebnis absolut nicht zufrieden, da meine Backenzähne offenbar ca. 2 mm auseinanderstünden und dieser Abstand seiner Meinung nach nicht durch "Abwarten" geschlossen werden könne.

Zu allem Überfluß hat mein Körper seit der OP Schwierigkeiten, sich an die neue Kieferstellung anzupassen, weshalb ich mit Rückenbeschwerden (habe eine Skolliose, evtl. durch die Kieferfehlstellung verursacht) usw. zu kämpfen habe. Das "rundet" die Behandlung sozusagen "ab".

Nun meine Frage: Wer hat Recht? Bin ich einfach nur zu ungeduldig und die Okklusion wird sich von selbst noch einstellen? Oder gilt es als ausgeschlossen, daß sie noch hergestellt wird, die Behandlung gar fehlgeschlagen ist? Kann es auch sein, daß "Neujustierungen" am restlichen Körper die Kieferstellung nachträglich wieder beeinflussen und verändern, sich die Schlange also sozusagen selbst in den Schwanz beißt? Gibt es Möglichkeiten die Okklusion noch anderweitig herbeizuführen (mein Zahnarzt hat Abschleifen der Zähne erwähnt)?

Wobei ich sagen muß, daß ich meinem KFO mittlerweile kritischer gegenüberstehe als meinem Zahnarzt - schließlich hat sich seit der Entfernung der festen Zahnspange meinem Empfinden nach nichts mehr getan.

Mittlerweile bin ich doch ein bißchen sehr ratlos, da diese Entwicklung die ganze bisherige Behandlung samt OP in Frage stellt und auch sehr an meinen Nerven zehrt - mittlerweile beschäftigt mich dieses Thema in der einen oder anderen Weise seit gut 8 Jahren...

Würde mich über Meinungen, eigene Erfahungen, Ratschläge freuen.

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Hallo,

leider kann ich nicht bestätigen, dass sich Backenzähne aufeinander zu bewegen - das halte ich als Laie für ziemlich absurd.

Ich selber trage momentan noch meine feste Spange und als letzter Akt werden die Backenzähne im UK mittels speziell geformter Bögen und Gummizügen angehoben. Die Behandlung ist erst dann abgeschlossen, wenn eine Okklusion gegeben ist. Alles andere würde ich für Murks halten (sorry, aber dazu fällt mir nix anderes ein).

Als Fazit würde ich sagen, dass bei dir die Behandlung zu früh beendet wurde. Ist dir das vor dem Entfernen der Zahnspange nicht aufgefallen?

Ich hoffe, dass du mit deinem Zahnarzt eine für dich befriedigende Lösung finden wirst.

Liebe Grüße

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moin,

zähne, die nicht in oklussion stehen, bewegen sich tatsächlich aus der alveole heraus, werden also 'länger'. das ist allerdings eine sache, die relativ langsam von statten geht - es wäre sicherlich sinnvoller, die zähne mit kieferorthopädischen kräften in die korrekte verzahnung einzuordnen. warum das bei dir nicht im rahmen der multiband-behandlung geschehen ist, ist mir allerdings ein rätsel.

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Ich frage mich auch, warum das bei dir nicht mit der Zahnspange gemacht wurde.

Sicherlich bewegen sich die Zähne noch ein kleines Stückchen nach unten, aber das ist nicht zu 100% sicher, von Fall zu Fall verschieden und als KFO kann man nicht einfach abwarten und darauf hoffen, wenn es noch andere (weitaus schnellere) Behandlungsmethoden gibt.

Vielleicht ist das Maß "an Länge" (also herauswachsen) bei dir schon erreicht und bleibt jetzt so. Weil ewig können die Zähne auch nicht herauswachsen, da ist schon irgendwann Schluß.

An deiner Stelle würde ich schleunigst einen anderen KFO aufsuchen und mich beraten lassen. Wahrscheinlich hat dich dein KFO fehlbehandelt (zumindest in der letzten Phase) und wenn diese Fehlbehandlung festgestellt wird, kannst du die Kosten einer weiteren Behandlung von diesem KFO einfordern. Ist zwar ein komplizierter Weg, aber es kann doch nicht angehen, dass ein KFO die Behandlung einfach so abschließt, obwohl sie noch garnicht abgeschlossen sein sollte.

Wünsche dir viel Glück!

Und berichte weiter!

LG, Anna

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Danke für das Feedback! :-)

Bei der Multiband-Behandlung wurde bei mir auch viel mit Gummibändern usw. gearbeitet, um die Backenzähne zur Okklusion zu bringen. Wenn die Gummibänder drin waren, dann hat das mit der Okklusion auch einigermaßen geklappt, habe ich die Gumminbänder entfernt, war die Okklusion sofort wieder hinüber.

Vor dem Entfernen der festen Spange habe ich auch wiederholt, aber vielleicht nicht resolut genug, darauf hingewiesen, daß der Zahnkontakt meinem Gefühl nach noch nicht optimal vorhanden ist. Darauf folgte aber immer wieder die Begründung, daß die Zähne sich wie gesagt noch aufeinander zubewegen würden.

Hab mich jetzt entschieden, die Meinung von anderen Zahnärzten und KFO einzuholen, um dann die nächsten Schritte zu entscheiden.

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hallo,

bei mir wird noch mit gummizügen gearbeitet, um die okkulsion zu erreichen.

ist schon komisch was dir da dein kfo erzählt.

mein kfo ist der typ-entweder ordentlich oder gar nicht. denke mal in der endphase wusste er selber nicht, wie er diese noch hinbekommen soll.

stimme anna zu...schaue dich nach einem anderen kfo um.

wünsche dir viel glück und das sich noch alles zum guten wendet.

lg schnattchen:-D

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Hallo!

Ich habe nach der Umstellung meines UK auch keine Okklusion mehr zwischen den seitlichen Zähnen; nur die letzten Backenzähne weisen eine Okklusion auf und das soll sich nach Entnahme (voraussichtl. im April) der festen Zahnspange mit Hilfe einer losen Zahnspange (die ist unten und oben zusammen) auch von selbst regulieren, aber, wenn ich das hier so lese, habe ich jetzt schon meine Zweifel. :o Hat jemand positive Erfahrungen bezüglich Okklusion und lose Zahnspange gemacht?

Lg, Fienchen

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Hi Ihr...

mir gehts genauso. Bei mir ist i-wie auch noch keine richtige Okklusion da. Die Spange soll bei mir Mitte April rauskommen.

Die lose Spange bekomm ich danach auch. Allerdings hat mein KFO nichts davon gesagt, dass sich mit dieser der offene Biss noch schließen lassen würde. Wenns so wär, wärs ja super!

Weiß jemand, ob dies mit ner losen Spange noch möglich ist?

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Ich habe mir nochmal die Meinung anderer KFO angehört, und die sagen auch, daß die zähne sich noch aufeinander zu bewegen würden und somit auch ne okklusion erreicht werden kann.

in meinem fall bekomme ich jetzt aber wohl doch wieder knöpfchen geklebt und gummizüge eingehängt. meine kiefermuskulatur verursacht ein rezidiv, mein UK schiebt sich also wieder nach vorne. und da sich muskulär wohl nichts mehr machen läßt, muß man jetzt eben wieder eingreifen und "nachhelfen". Könnte mir auch besseres vorstellen, aber wenns hilft... Zumal mich das wurmt, daß da immer noch rumgedoktort werden muß und die OP dann sozusagen kein absolut voller erfolg war (klar, den erreicht man wahrscheinlich nie, trotzdem).

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