Andelein

Was wird bei OP wirklich von KK bezahlt?

Hallo,

ich bekomme nächste Woche nach langer Beratungs,-und Wartezeit meine Brackets. Diese soll ich ca.1-1,5 Jahre tragen. Darauf soll eine UK-VV in der Uniklinik Düsseldorf gemacht werden. Der private Teil, den die KK nicht zahlt(außervertragliche Leistungen) liegt bei 2000 Euro,den ich monatlich abzahlen muss. Die Kosten der KFO-Behandlung, die die KK zahlt liegen bei 2800 Euro, wovon ich noch die 20% übernehme. Dazu kommt ja dann noch der Teil von der OP, dieser wird direkt mit der KK abgerechnet. Nur habe ich jetzt davon gehört, dass nicht wirklich alle Leistungen der OP von der KK übernommen werden. Möchte nicht nach der OP aufeinmal noch ne Rechnung kriegen. Hab gehört, das z.B. die OP-Simulation und auch der Splint nicht bezahlt werden. Was habt ihr für Erfahrungen?? Kommen da wirklich noch Kosten zu? Oder kommt das auf die KK an?

Liebe Grüße

Andelein

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Hallo Andelein,

also es ist richtig, dass weiter Kosten auf dich zu kommen können, wenn du beispielsweise Keramikbrackets möchtest. Sie sind zum optischen/kosmetischen Zweck und fallen nicht in den gesetzlichen Leistungskatalog.

Der Eigenanteil in Höhe von 20 % muss immer bezahlt werden. Diesen erhältst du aber nach "erfolgreich abgeschlossener Behandlung" von der Krankenkasse zurück, wenn der Arzt dies bestätigt. (Wenn die Behandlung also komplett ohne Spange abgeschlossen ist) Aber auch nur dann! Sollte man die Behandlung abbrechen weil man keine Lust mehr hat, sind die 20% weg. Sollte man "nach dem 18. Lebensjahr" eine Behandlung in Verbindung mit einer Kieferoperation beginnen (nur dann wird sie bezahlt) und diese abbrechen, kann es sogar passieren, dass man alles zurück zahlen muss. (Deshalb gut vorher überlegen ob man die OP sicher macht)

Wenn die OP und die Behandlung genehmigt wurde, dürften keine Kosten mehr auf dich zu kommen, da die Klinik direkt mit der Krankenkasse abrechnet. Ab dem 18. Lebensjahr fällt auch noch die tägliche Krankenhaus Zuzahlung von 10 Euro an. Sollte man beispielsweise 7 Tage stationär sein, fallen 70 Euro Praxisgebühr an.

Bei der OP Simulation habe ich auch schon gehört, dass man diese eigentlich selbst bezahlen muss, aber dass der Splint nicht gezahlt wird??? Also ich habe jedenfalls nichts bekommen.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen. Wünsche dir alles Gute ;-)

Liebe Grüße

Lila

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hallo,

da kann ich vielleicht noch etwas helfen...

die op selbst wird von der kasse getragen jedoch fallen davor untersuchungen an die bei der kk nicht im leistungkatalog enthalten sind...

hatte für die ganze op vorbereitung einen eigenanteil von ca.300,00€ gehabt...

op simulation u.s.w.

wie bei manch anderen hier im forum bin ich relativ günstig weggekommen, da meine kasse schon einen großen teil übernommen hat....

stöbere mal ein wenig durch das forum, da wirst du noch ganz andere summen lesen.

ansonsten erkundige dich bei deinem kfo oder besser noch kfc...

lg schnattchen:p

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Bei meinem ersten Gespräch mit dem KC wurde mir gesagt, dass ich bei der OP mit einem Eigenanteil mit ca 500 € rechnen müsste. Das wurde mir aber auch erst auf meine Frage hin mitgeteilt. Daher auch von mir der Tipp: Frag bei dem Kieferchirurgen nach.

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Darf ich mal fragen wo ihr versichert seit?

Ich bin bei der aok und habe überhaupt nichts gezahlt außer die 20% und die Praxisgebühr! Die hat sogar neben dem Hausarztmodell ein Modell für Kieferorthopäden. Das heißt wenn ein Kieferorthopäde beim AOK Modell teilnimmt (was meiner tut) brauche ich sogar ab 18 die Praxisgebühr nur noch einmal im ganzen Jahr bezahlen, bekomme einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung vom Kieferorthopäden, bekomme noch irgendwelche besondere Bögen und darf nicht länger als eine halbe Stunde im Wartezimmer warten. Aber das ist anscheinend von Kasse zu Kasse verschieden, welche mehr oder weniger bezahlt. Bin jetzt gleich ganz geschockt, dass ihr soviel zahlen musstet.

Liebe Grüße

Lila

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Hallo

Ich bin bei der BKK Taunus und mußte auch nichts dazu bezahlen, weder den Splint noch die Modell OP.

Warum das so unterschiedlich sollte mir mal einer erklären.

Naja vielleicht lassen sich auch einige über den Tisch ziehen.

LG Sven

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Darf ich mal fragen wo ihr versichert seit?

Ich bin bei der aok und habe überhaupt nichts gezahlt außer die 20% und die Praxisgebühr! Die hat sogar neben dem Hausarztmodell ein Modell für Kieferorthopäden. Das heißt wenn ein Kieferorthopäde beim AOK Modell teilnimmt (was meiner tut) brauche ich sogar ab 18 die Praxisgebühr nur noch einmal im ganzen Jahr bezahlen, bekomme einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung vom Kieferorthopäden, bekomme noch irgendwelche besondere Bögen und darf nicht länger als eine halbe Stunde im Wartezimmer warten. Aber das ist anscheinend von Kasse zu Kasse verschieden, welche mehr oder weniger bezahlt. Bin jetzt gleich ganz geschockt, dass ihr soviel zahlen musstet.

Liebe Grüße

Lila

hallo,

ich bin bei der aok-mv versichert...aber aok ist wirklich nicht gleich aok...

meine hat z.bsp. den höchsten beitragssatz in ganz deutschland...15,8%...und wie du siehst, weniger leistung als deine...

werde nach der behandlung auch wechseln...

lg schnattchen:p

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Dankeschön schon mal für eure Beiträge. Also kommt es wohl wirklich auf die KK an. Ich bin bei der AOK Rheinland/Hamburg. Dann lass ich das mal erst auf mich zukommen. Bekomme am Donnerstag ja erstmal die Brackets, also noch locker 1 Jahr zeit und dann informiere ich mich bei direkt bei der Uniklinik. Die OP wird ja so oder so gemacht.

Danke und euch schöne Ostern...

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Hallo,

also ich habe die OP vor 3 Wochen machen lassen (UK-VV). Jetzt flatterte bei mir die Rechnung vom Kieferchirurgen für Splint und Co von 511 Euro ins Haus, die ich privat zahlen muss. Von diesen zusätzlichen Kosten habe ich erst kurz vor der OP erfahren. Ich bin ziemlich sauer darüber. Da werden sogar gestellte Fragen mit 40 Euro aufgeführt. Das kann es doch nicht geben. Warum ist das so unterschiedlich, was die Kasse (ich bin bei der TKK) bezahlt? Entweder ist ein Splint notwendig oder nicht. Ich halte ihn für sehr notwendig, damit der Kiefer in die neue Position geführt wird.

Ich fühle mich ganz schön angeschmiert. Wie kann man sich dagegen wehren? Bei der KK habe ich es schon versucht und warte auf einen Rückruf.

Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!!!

gnomonia

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Hallo,

also ich habe die OP vor 3 Wochen machen lassen (UK-VV). Jetzt flatterte bei mir die Rechnung vom Kieferchirurgen für Splint und Co von 511 Euro ins Haus, die ich privat zahlen muss. Von diesen zusätzlichen Kosten habe ich erst kurz vor der OP erfahren. Ich bin ziemlich sauer darüber. Da werden sogar gestellte Fragen mit 40 Euro aufgeführt. Das kann es doch nicht geben. Warum ist das so unterschiedlich, was die Kasse (ich bin bei der TKK) bezahlt? Entweder ist ein Splint notwendig oder nicht. Ich halte ihn für sehr notwendig, damit der Kiefer in die neue Position geführt wird.

Ich fühle mich ganz schön angeschmiert. Wie kann man sich dagegen wehren? Bei der KK habe ich es schon versucht und warte auf einen Rückruf.

Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!!!

gnomonia

Hast Du denn unterschrieben, dass Dir splint, Beratung etc. in Rechnung gestellt werd? Ohne Unterschrift ist dahingehend auch kein Vertrag zustande gekommen.

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Hallo,

also ich habe die OP vor 3 Wochen machen lassen (UK-VV). Jetzt flatterte bei mir die Rechnung vom Kieferchirurgen für Splint und Co von 511 Euro ins Haus, die ich privat zahlen muss. Von diesen zusätzlichen Kosten habe ich erst kurz vor der OP erfahren. Ich bin ziemlich sauer darüber. Da werden sogar gestellte Fragen mit 40 Euro aufgeführt. Das kann es doch nicht geben. Warum ist das so unterschiedlich, was die Kasse (ich bin bei der TKK) bezahlt? Entweder ist ein Splint notwendig oder nicht. Ich halte ihn für sehr notwendig, damit der Kiefer in die neue Position geführt wird.

Ich fühle mich ganz schön angeschmiert. Wie kann man sich dagegen wehren? Bei der KK habe ich es schon versucht und warte auf einen Rückruf.

Für hilfreiche Tipps wäre ich sehr dankbar!!!

gnomonia

Hi,

a) mach Deinen Arzt für die späte Information verantwortlich.

Die GKV zahlt nach einer Verordnung die aus einer Zeit stammt, als man viele heutige Methoden / Verfahren noch gar nicht kannte. Deswegen zahlen Sie vieles nicht, was sinnvoll ist.

Hättest Du den Splint nicht gewollt, hätte der Arzt anders operieren müssen, und das Ergebnis wäre vielleicht nicht optimal geworden...

Das hättest Du aber auch vorher unterschreiben müssen.

Ansonsten findest Du zu dem Thema hier schon einiges an Informationen im Forum, da es nicht das erste Mal aufgeworfen wird.

-> siehe neue Forumsregeln

gruss

michael

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Hi,

a) mach Deinen Arzt für die späte Information verantwortlich.

Die GKV zahlt nach einer Verordnung die aus einer Zeit stammt, als man viele heutige Methoden / Verfahren noch gar nicht kannte. Deswegen zahlen Sie vieles nicht, was sinnvoll ist.

Hättest Du den Splint nicht gewollt, hätte der Arzt anders operieren müssen, und das Ergebnis wäre vielleicht nicht optimal geworden...

Das hättest Du aber auch vorher unterschreiben müssen.

Ich hatte vor 7 Jahren auch einen Splint bekommen und der wurde von der TKK bezahlt. Daher kann es nicht sein, dass die KK nur Verfahren zahlt, die "älter" sind, weil sie die neuen Methoden nicht kennen. Das muss dann andere Gründe haben.

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Ich hatte vor 7 Jahren auch einen Splint bekommen und der wurde von der TKK bezahlt. Daher kann es nicht sein, dass die KK nur Verfahren zahlt, die "älter" sind, weil sie die neuen Methoden nicht kennen. Das muss dann andere Gründe haben.

Na jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Kann es sein, dass andere Gründe vorlagen, dass die TKK bezahlt hat?? Student, Alter oder Art der OP???

gnomonia

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Na jetzt verstehe ich gar nichts mehr. Kann es sein, dass andere Gründe vorlagen, dass die TKK bezahlt hat?? Student, Alter oder Art der OP???

gnomonia

Naja, ich hatte halt ne Bimax und die kieferorthopädische Behandlung wurde -weil ich ja über 18 war- genehmigt, da eine kieferchirurgische Behandlung notwendig war. Also alles genauso wie bei den meisten anderen hier auch :70: .

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Naja, ich hatte halt ne Bimax und die kieferorthopädische Behandlung wurde -weil ich ja über 18 war- genehmigt, da eine kieferchirurgische Behandlung notwendig war. Also alles genauso wie bei den meisten anderen hier auch :70: .

Hmm, bei mir war es ja nur eine UK-VV. Ob es daran liegt? Ich schau mir mal ältere Forumbeiträge an, ob sie mich weiter bringen. Vielen Dank für deine Antworten!!

gnomonia

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Ich hatte vor 7 Jahren auch einen Splint bekommen und der wurde von der TKK bezahlt. Daher kann es nicht sein, dass die KK nur Verfahren zahlt, die "älter" sind, weil sie die neuen Methoden nicht kennen. Das muss dann andere Gründe haben.

Das die selbe kasse vor 7 Jahren anders entschieden hat, bedeutet erstmal gar nix. anderer Sachbearbeiter, andere Gesetzeslage, andere Auslegung!

Zu dem "älteren Verfahren", kann einer der Fachleute (=Arzt) hier im Forum was dazu sagen.

gruss

michael

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Das die selbe kasse vor 7 Jahren anders entschieden hat, bedeutet erstmal gar nix. anderer Sachbearbeiter, andere Gesetzeslage, andere Auslegung!

Zu dem "älteren Verfahren", kann einer der Fachleute (=Arzt) hier im Forum was dazu sagen.

gruss

michael

Dass es auch vom Sachberarbeiter etc. abhängt ist ja nun wirklich nichts Neues, allerdings war Deine Argumentation von veralteten Methoden in diesem Fall nicht anwendbar, weil die veraltete Methode dann schon vor 7 Jahren hätte greifen müssen, verstanden?! Und Ärztin bin ich selbst auch, nur keine Zahnärztin ;-) .

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Hallo!

Ich bin neu hier, und wollte mal im Bezug auf dieses Thema generell fragen:

Ist es möglich, dass die KV die OP und die nachfolgende kieferorthopädische Behandlung (feste Spange usw.) bezahlt, auch wenn man über 18 ist?

Hab ich das richtig interpretiert oder verstehe ich das falsch?

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