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ninive

Proklination und Gingivarezession

Hallo,

meine Tochter hat nach einer kieferorthopädischen

Behandlung mit der Straight-Wire-Technik nicht nur

einen offenen Biss, sondern leidet seit August 2007 an

einer fortschreitenden Zahnfleischrezession an den

UK-Schneidezähnen (Zahnfleischtaschentiefe 3mm). Sie

ist 13 Jahre alt. Da ich gegen den behandelnden

Kieferorthopäden Klage eingereicht habe und auch

bereits ein Beweissicherungsgutachten + Ergänzung zum

Beweissicherungsgutachten erfolgt ist, mache ich mir

große Sorgen ob der Objektivität bzw. Kompetenz des

gerichtlich beeideten Sachverständigen. Dieser hat,

trotz nachweislicher starker Proklination der

UK-Schneidezähne (vor Behandlungsbeginn nicht

vorhanden), festgestellt, dass eine

Zahnfleischrezession keinesfalls vom Behandler

verursacht worden sein kann. Als wahrscheinlichere

Gründe führt er ein eventuelles Knirschen und Pressen,

inadäquate Putztechnik, eine schlusswachstumsbedinge

Veränderung des Knochens etc. an.

Da ich leider über das Internet keine Studien,

wissenschaftliche Abhandlungen udgl. zum Thema

Proklination und Gingivarezession finden kann, bitte

ich Sie darum, mir einen Ratschlag zu geben, wie ich

diesen Zusammenhang wisschenschaftlich untermauern

könnte bzw. mir Links zu nennen, die sich mit diesem

Thema ausführlich beschäftigen.

Danke und liebe Grüße aus Wien,

Ninive

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Hallo Ninive,

ich habe jetzt zwar keine wissenschaftliche Abhandlung, aber es ist trotzdem kein Gehemnis mehr, dass Ginigivarezessionen eine bekannte Begleiterscheinung von Zahnspangenbehandlungen sind.

In Extremfällen wurde vom Behandler versäumt, eine Paradontosebehandlung im Vorfeld vornehmen zu lassen, wenn des Zahnfleisch erste Anzeichen hatte.

Vielleicht genügt als Indiz, dass es an der Behandlung gelegen hat, nicht an der mangelnden Reinigung, Bilder von anderen kieferorthopädisch Behandelten mit gleichem Merkmal zu bekommen.

Hin und wieder liest man im Internet auch von Warnung des Risikos von Rezessionen. Es sind ja auch biomechanische Prozesse, die da vor sich gehen. Jedes Gewebe reagiert anders auf Veränderungen. Hier werden schließlich die Kapillaren abgedrückt und die Blutzufuhr unterbrochen. Das Gewebe kann sich bei Extrembewegungen schlecht regenerieren. Eigentlich eine logische Angelegenheit, die denke ich auch einem Nichtmediziner einleuchten sollten. So etwas finde ich bedarf keiner wissenschaftlichen Studien, um sich das vorstellen zu können.

Ich werde nochmal genauer in meinem Sammelsurium nachsehen, ob ich was Handfestes finden kann....;-)

P.S. caesiaflava hat ähnliche Probleme mit Rezessionen etc. Schreib ihr mal ne PN oder schau die www.bracket.at an.

Gruß

FrauHolle

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