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Tiffany

UK-VV am 18.03.08 bei Prof. Dr. Dr. Grötz in der HSK Wiesbaden

Hallo zusammen ,

eine gute Woche nach meiner OP (UK-VV, ca. 10 mm) sehe ich mich in der Lage, einen Erfahrungsbericht zu erstellen. Das vorneweg: Ich bin 28 Jahre alt und trage meine Zahnspange (Keramikbrackets) seit fast 9 Monaten. Etwa 4 bis 5 Monate nach der OP wird die feste Apparatur wohl entfernt werden, gegen Weihnachten soll dann die Behandlung abgeschlossen sein.

Nun aber zum Bericht:

1 Tag vor der OP (17.03.):

Ich bin noch einmal in der Praxis meines KFCs. Dort wird der Splint anprobiert, ich kläre letzte Fragen (organisatorischer und seelischer Art), v.a. sage ich, dass ich Angst vor dem Erbrechen nach der OP habe, da mein Kiefer eine Woche verdrahtet werden soll. Mein Chirurg nimmt diese Sorge sehr ernst und erklärt, dass bei der OP nur wenig Blut in den Magen gelangen kann, weil eine Tamponade im Hals (oder so ähnlich) das verhindern wird. Er räumt aber ein, dass während der Intubation und der Entfernung der Beatmungsgeräte schon Blut in den Magen laufen kann. Dies hinge vor allem mit dem Geschick des Anästhesisten zusammen, der dafür verantwortlich sei. Da ich aber eine private Zusatzversicherung hätte und somit einen erfahreren Anästhesisten (Oberarzt) bekomme, wäre das Risiko weniger hoch. Und zur Beruhigung versicherte er mir, dass ich vom Erbrechen nicht ersticken würde und auch immer jemand zur Stelle wäre, der die Verdrahung lösen würde. Ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause. Die für die OP benötigten Voruntersuchungen habe ich übrigens bereits eine Woche zuvor in der Klinik erledigt.

Leider bin ich etwas aufgeregt und kann nicht so gut schlafen.

OP-Tag (18.03.):

Um 5 Uhr muss ich aufstehen. Ich dusche ausgiebig, wasche mir die Haare und packe meine restlichen Sachen. Dann fährt mein Freund mich in die Klinik. Um 7 Uhr melde ich mich in der Aufnahme und gehe von dort aus zur Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (=MKG). Dort werde ich freundlich empfangen und etwas beruhigt. Eigentlich geht´s mir noch erstaunlich gut. Um 7.45 Uhr heißt´s dann Umziehen: Meine Unterhose, ein Trägerhemdchen und Socken darf ich anlassen. Darüber kommt das chice OP-Hemdchen. Eine wirklich liebe OP-Schwester stellt sich bei mir vor und versichert mir, dass ich in den besten Händen bin. Auch der Anästhesist kommt vorbei und ist super nett. Die LmaA-Pille bekomme ich gar nicht mehr, weil es gleich los geht. Ich lege mich i n den erstaunlich kleinen OP, in dem schon viele Schwestern etc. die Instrumente vorbereiten. Dass die alle wegen mir da sind?! Mein Chirurg wünscht mir auch noch einen guten Morgen. Die oben erwähnte Schwester legt mir die Braunüle, tut gar nicht weh. Das erste Mittelchen macht mich schon reichlich benommen, ich lalle noch irgendetwas von San Francisco, als ich gefragt werde, woran ich jetzt denken möchte. Dann bin ich wohl weg.

...

Im Aufwachraum komme ich wieder zu mir. Sofort werde ich angesprochen und mir wird gesagt, ich soll nicht erschrecken, der Kiefer sei verdrahtet, ich hätte eine Magensonde und Drainageschläuche aus den Wunden. Wusste ich ja schon und trotzdem bekomme ich Panik, eigentlich aber nur wegen des Drahts. Der Anästhesist fragt, ob ich Schmerzen habe. Ich deute nur auf meinen Kopf und Hals. Er gibt noch etwas über die Braunüle und sofort geht es mir besser. Und hurra: Mir ist nicht übel! Vor Aufregung kann ich dann aber nicht mehr schlafen. Mir wird noch von mehreren Seiten versichert, dass die OP gut verlaufen sei und mit zwei Stunden recht schnell ging. Wer mir das sagt, weiß ich nicht mehr. Gegen 12 Uhr werde ich auf die Station verlegt. Ich werde in der Unfallchirurgie untergebracht. Da es dort keine Einzelzimmer gibt, bin ich in einem Zweibettzimmer. Stört mich aber nicht. Meine Zimmernachbarin ist eine ältere Dame, die eine Knie-OP hatte. Sie ist sehr nett.

Später merke ich, dass mein Mund voller Blut ist. Siehe da: Die linke Wund-Drainage arbeitet nicht richtig. Also geht´s noch mal im Bettchen in die MKG, wo dem abgeholfen wird. Wie, weiß ich nicht. Ist alles noch ziemlich verschwommen.

Zurück auf der Unfallchirurgie werde ich bestens betreut. Ständig gibt´s Infusionen mit Antibiotika, Schmerzmitteln und Flüssigkeit, meine (ziemlich kaputten) Lippen werden eingecremt etc. Aufs Klo gehe ich nur mit Hilfe. Die Schwestern und Pfleger sind ohne Ausnahme echt lieb und hilfsbereit. Ich muss viele SMS beantworten, meine Freunde haben an mich gedacht :D .

Gegen 15 Uhr darf ich Besuch empfangen. Heute lasse ich aber nur meinen Freund zu mir. Der hilft mir, mein Gesicht sauber zu machen, wischt mir Sabber ab und ist echt ein Goldschatz. Meine Eltern wohnen weit weg und können leider nicht kommen.

Die Nacht ist bescheiden. Ich schlafe so gut wie gar nicht und habe richtig Panik wegen der Verschnürung. Das soll sich mit der Zeit zum Glück noch geben.

1. Tag nach der OP (19.03.):

Bin froh, als der Morgen graut. Um 7 Uhr gib´s das erste Mal Antibiotikum. Die Schmerzen halten sich nach wie vor auf einem ganz erträglichen Niveau. Leider bin ich über Nacht ziemlich angeschwollen. Da ich vorher aber Arnika genommen habe, ist es nicht so schlimm bei mir (sagen die Schwestern zumindest). Ich bekomme Wasser über die Magensonde, nach Nahrung ist mir noch nicht zumute.

Gegen 10 Uhr geht´s in die MKG. Dort wird nach der Wunde und den Drainagen geschaut und alles gereinigt. Sieht alles sehr gut aus. Man sagt mir, dass ich bis zum nächsten Tag mit der Schnabeltasse trinken üben soll, dann könnten sie mir die Magensonde entfernen. Auch die Drainagen werden am nächsten Tag entfernt. Ich freue mich auf ein Dasein ohne Schläuche, ist doch alles sehr lästig. Meine Entlassung soll am Samstag, den 22.03., sein.

Heute habe ich eine neue Zimmernachbarin, denn die andere wird entlassen: Eine liebe junge Frau mit einem Bandscheibenvorfall.

Tagsüber bekomme ich viel Besuch. Auch wenn ich noch etwas wackelig bin, gehe ich mit den Leuten ein bisschen über den Krankenhausflur. Es ist sehr nett, ein bisschen Unterhaltung zu haben, auch wenn die Kommunikation zumindest meinerseits überwiegend über einen Schreibblock läuft. Ich übe gegen später mit meinem Freund eifrig, aus der Schnabeltasse zu trinken. Ich bekomme so ´ne Art Energy-Drink mit haufenweise Kalorien, damit ich nicht verhungere ;) . Klappt aber nicht richtig wegen der doofen Drainage-Schläuche, die rechts und links aus meinem Mund kommen. Ist alles eine schöne Sauerei :roll: .

Darum möchte ich mich Abends auch noch einmal umziehen. Wegen der Drainage-Flaschen, die ständig an einem rumbaumeln, ist das aber nicht so einfach mit dem T-Shirt wechseln. Leider werde ich ungeduldig und hektisch und es kommt, wie es kommen muss: Mir wird grau und grauer vor den Augen, es piept auf den Ohren und ich kann gerade noch den Knopf für die Schwestern drücken, dann bin ich weg. Als ich aufwache, halten mich mein Freund und eine Schwester auf dem Hocker im Bad, ich bin klatschnass geschwitzt. Anscheinend war ich nur kurz ohnmächtig. Trotzdem ist es ein schlimmes Gefühl, so hilflos zu sein. Ich weiß, dass ich selber schuld bin. Die Nahrungsaufnahme über die Sonde habe ich bisher strikt verweigert und das Trinken klappt noch nicht richtig.

Um meinen Kreislauf in Schwung zu kriegen, übe ich das mit dem Trinken noch mal. Es klappt sehr bald ganz gut. Außerdem lasse ich mir über die Sonde etwas Astronautennahrung verabreichen. Ist nicht sehr angenehm, aber erträglich.

Da meine Zimmernachbari auch nachts nicht schlafen kann, sind wir ewig wach. Wir schauen zusammen Desperate Housewives und Grey´s Anatomy und es ist sehr nett. Der Pfleger, der Nachtdienst hat, kommt öfters mal rein. Er ist auch noch jung und es ist recht lustig.

Leider beginnt nachts der Hals auf der linken Seite sehr zu schmerzen. Die Magensonde hat wohl etwas Schleimhaut zerstört. Das erste Mal habe ich wirklich höllische Schmerzen, die ins Ohr und in die Zähne (nur links) ausstrahlen. Schmerzmittel helfen nicht. Der Pfleger traut sich ohne die Zustimmung der MKG nicht, die Sonde zu ziehen. Das hat wohl schon öfters Ärger gegeben. Und in der MKG sind nur tagsüber Ärzte. Der Hals ist wohl auch so geschwollen, dass man nicht noch mal eine Sonde legen könnte. Da sitze ich also und leide :( .

2. Tag nach der OP (20.03.):

Gott sei Dank, gegen 7 Uhr finde ich eine Schwester, die mir die olle Sonde zieht. Ist etwas komisch, aber die Schmerzen erst mal besser. Ich schlafe noch mal zwei Stunden.

Meine Braunüle ist nicht mehr durchlässig, sodass eine neue gelegt werden muss. Dafür kommt ein Farmulant, ein Fast-Arzt sozusagen. Irgendwie findet er keine Vene und ich mache ihm schnell klar, dass er bitte nicht die Innenseite meiner Handgelenke nehmen soll - sonst bekomme ich einen Ekel vor mir selbst. Er reagiert nicht so begeistert und zerstochert mir meine linke Hand, bis er sie schließlich rechts in der Armbeuge legt. Leider ist die Nadel schlecht gelegt, wie jede Schwester und jeder Pfleger sagt, und ständig läuft Blut raus. Dann kommt die nächste Hiobsbotschaft: Ich muss aus dem Zimmer raus. Meine Zimmernachbarin ist die einzige auf der Station, die noch nicht operiert wurde und jetzt kommt eine Frau, die auf ihre OP wartet. Die darf aus hygienischen Gründen nicht mit einer Operierten zusammen liegen. Das ist mir jetzt echt zuviel. Ich verstehe das zwar und mache jetzt keinen Aufstand, aber nach der Ohnmacht gestern, der Nacht mit Schmerzen und der Braunülen-Arie ist das seelisch der Super-GAU für mich. Meine Zimmernachbarin war der Sechser im Lotto, total lieb und lustig. Kurz nach meinem Umzug werde ich in die MKG geordert. Heute fahre ich im Rollstuhl hin. Leider bin ich völlig fertig und kann mich schlecht zusammenreißen. Meine neue Zimmernachbarin hat mich gar nicht registriert, als ich herein kam. Erst später erfahre ich, dass sie sehr schlecht Deutsch kann und vielleicht deshalb nichts sagte. Eigentlich ist sie okay.

Auf dem Weg in die MKG denke ich aber, sie mag mich nicht. Ich sehe ja auch furchtbar aus (eigentlich zerfließe ich in Selbstmitleid, aber so sieht man das in dem Moment halt nicht). In der MKG bin ich dann nur noch am Heulen :213: . Die Drainagen werden entfernt (tut gar nicht weh) und über die fehlende Magensonde beschwert sich keiner. Ich werde ganz lieb getröstet und wieder hoch gebracht.

Da ich nur noch wegen der Antibiotikuminfusionen einen weiteren Tag im Krankenhaus bleiben soll, schafft es mein Freund mit einem Pfleger, die Ärzte in der MKG zu überzeugen, dass ich einen Tag früher, also morgen, nach Hause darf. Bei meiner seelischen Verfassung ist das besser so, das sehen auch die Ärzte ein. Mir geht es dann schon viel besser.

Nachmittags kommen noch einmal Freunde vorbei, sodass der Tag schnell vorbei geht.

Die Nacht ist wieder mal sehr lang, aber mein Kreislauf ist endlich stabil (das Trinken geht ohne Drainagen viel besser) und so kann ich mit meinen Kühlpacks die Gänge rauf und runter tigern. Übrigens, gekühlt habe ich insgesamt nicht viel. Mir tut die Kälte und jeder Druck auf der Haut weh, ein Pfleger meint, wahrscheinlich seien die Nerven zu gereizt. Aber meine Schwellung geht auch schon so wieder etwas zurück.

3. Tag nach der OP (21.03.)

Endlich, es geht heim! Mein Freund ist um 8 Uhr zur Stelle und ich verabschiede mich von meinen Pflegern. Auch wenn sich der Bericht vielleicht stellenweise negativ anhört, das Pflegepersonal war kompetent und nett.

Ich bekomme eine Drahtschere mit, die ab jetzt mein ständiger Begleiter sein soll.

Zuhause erkennt mich meine Katze erst mal nicht richtig, sie sträubt das Fell und macht einen Waschbärschwanz. Später ist sie aber ganz die Alte und kommt auf meinen Schoß, um mich zu trösten. Es geht doch nichts über ein Haustier.

Erst mal wird geduscht. Im Sitzen und ohne Haare waschen (wäre mir mit Föhnen auch zu stressig), aber immerhin.

Nach wie vor bekomme ich drei Mal täglich Antibiotika, jetzt in Form von Brausetabletten. Mein Freund hat extra Urlaub genommen und auch sein Osterwochenende meiner Pflege gewidmet. Ich liege und schlafe viel (endlich), achte aber auch auf genügend Bewegung und Kalorienzufuhr. Leider schmerzt die wunde Stelle im Hals wieder (nur Nachts oder nach dem Aufwachen), wogegen auch das Schmerzmittel nicht so gut hilft. Aber das wird sich in den nächsten paar Tagen gegeben haben. Bisher habe ich zwei Kilo abgenommen. Das geht ja noch.

4. Tag nach der OP (22.03.)

Um 10 Uhr gehe ich in die Praxis zu meinem KFC. Es werden noch mal Röntgenbilder gemacht (sieht sehr gut aus) und die Wunden werden gereinigt. Ich bekomme noch Besuch zuhause und genieße die Ruhe dort. Meistens schlafe ich, ansonsten höre ich viel Musik oder lese. Fernsehen mag ich nur abends.

5.-6. Tag nach der OP (23.-24.03.)

Nicht viel Neues. Ich erhole mich ganz gut, gehe auch schon mal spazieren. Die Schwellung wird weniger, die Schmerzen auch. Ich kann trotz der Verdrahtung mittlerweile halbwegs verständlich reden.

7. Tag nach der OP (25.03.)

Endlich - die Drähte kommen raus. Also, ab unter die Dusche (mit Haare waschen ;-) ) und zum KFC. Um 15 Uhr hab ich´s hinter mir. Fühlt sich zunächst furchtbar an, so ohne Splint. Als hätte ich keine Zähne mehr. Dann werden noch die ersten Fäden gezogen. Das tut leider sehr weh. Die letzten Fäden werden darum erst am Freitag entfernt.

Gleich im Anschluss bin ich bei meiner KFO. Sie ist begeistert, dass ich verhältnismäßig so wenig geschwollen bin und gar nicht blau. Auch die Zähne sehen gut aus, meint sie. Den Splint lassen wir draußen. Da ich wenig Kontakt zwischen UK und OK habe, hängt sie mir Gummis ein. Die geben mir auch ein bisschen Sicherheit.

Abends gibts das erste Breichen: Kartoffelpüree mit püriertem Leberkäse drin und pürierte, gekochte Karotten. So lecker :D !! Und auch nötig, denn mittlerweile ist das dritte Kilo unten und ich hatte nicht die riesigen Reserven.

8. und 9. Tag nach der OP (26.03. und heute)

Jeden Tag geht´s besser. Da meine Wangen noch ziemlich geschwollen und die Mundwinkel noch nicht verheilt sind, tu ich mich nach dem Essen ein bisschen schwer mit dem Gummies einhängen. Sonst ist alles okay!

Insgesamt habe ich mir alles wesentlich schlimmer ausgemalt. Für einen solchen Eingriff ging es insgesamt mit den Schmerzen, die Schwellung ist wohl auch nicht so schlimm und das Gefühl in Kinn und Unterlippe ist zwar ein anderes, aber es kehrt zurück. Ich war nur kurz im Krankenhaus und habe wirklich viel Nächstenliebe erfahren.

Ich drücke allen die Daumen, die die OP noch vor sich haben! Meine Angst war vor der OP schon recht groß und in vielen Fällen unbegründet.

Vielen Dank fürs Lesen!

Liebe Grüße,

Tiffany

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Liebe Tiffany, freut mich dass du es hinter dir hast und dass es bei dir auch so gut gelaufen ist. Habe ich dir ja versichert;-)

Alles Gute weiterhin!

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Hey Tiffany!

Gratulation zur überstandenen OP! hast einen schönen Bericht geschrieben!

Weiterhin gute Besserung! Wirst sehen, es geht jeden Tag bergauf!

Kannst du schon was zum Ergebnis sagen? Bist du zufrieden?

LG Christina

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Hallo Tiffany,

herzlichen Glueckwunsch zur ueberstandenen OP.

Ein schoener Bericht, wie ich finde, und er gibt viel Mut denen die OP noch vor sich haben.

Wuensche dir gute Besserung!

LG. Xenia

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Hallo Tiffany

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht .War mir sehr hilfreich da ich in 2 Wochen auch ne UK Vorverlagerung vor mir habe.

Ich wünsche Dir weiterhin Alles Liebe und gute Besserung.

lg Peggy

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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für die Antworten, habe mich gefreut :razz: .

@ Christina: Mittlerweile geht die Schwellung weiter zurück, aber weg ist sie noch nicht. Darum ist es schwer, so viel übers Ergebnis zu sagen. Lächeln kann ich zum Beispiel noch nicht so richtig.

Ich habe aber früher schon "geschummelt" und den UK nach vorne geschoben, sodass ich nicht finde, dass keine sehr große Veränderung eingetreten ist (in meinem Umfeld ist bisher niemandem etwas außer der Schwellung aufgefallen). Darüber bin ich auch sehr froh. Ich war eigentlich zufrieden mit meinem Aussehen und hatte Angst vor einem anderen Gesicht. Aber das Gefühl, dass die Kiefer jetzt von alleine aufeinander passen, ist schon toll! Und im Unterkeifer ist jetzt eine Reihe gerader Zähne zu sehen, und sehe ich mal von den Brackets ab, gefällt mir das sehr gut :razz: .

Nachher geht´s zur KFO zur Kontrolle. Die Gummies haben zumindest auf der rechten Seite echt schon geholfen, die Zähne haben ganz guten Kontakt (soweit ich ich das selber beurteilen kann). Leider hatte ich auch zwei Nächte lang ziemlich Schmerzen wegen der Gummies :-? , aber mit ein bisschen Ibuprofen war dem beizukommen. Und jetzt ist das alles okay.

Ansonsten mache ich bei allem halt noch ein bisschen langsamer. Jeden Tag wird es etwas besser.

@ Lebensfreude: Stimmt, du hattest angekündigt, dass man die OP überleben kann. Das hat mir auch wirklich geholfen und ich kann es jetzt bestätigen.

@ Peggy: Schön, dass mein Bericht dir etwas geholfen hat. Falls du Fragen hast - jederzeit! Und viel Glück für die OP!

Ich werde die aktuellen Entwicklungen weiter dokumentieren.

Liebe Grüße,

Tiffany

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Hallo liebe Tiffany,

dein bericht ist super geschrieben, aber hört sich für mich ja schon ziemlich schlimm an!!! ich habs jetzt 15 tage hinter mir. Uk vor OK 3 mm rausgeschnippelt, kinn vorgelagert! Aber die blöden schläuche die du beschrieben hast sind ja furchtbar... ich hatte ne Magensonde über die Nase und dieses Ding wo die Wundflüssigkeit abläuft auch in der Nase... das hab ich fast gar nicht gemerkt! Und was ich echt angenehm fand ich hatte einen Kateter, ist zwar komisch aber man muss nicht aufstehen. Ich hatte kurz das gefühl das ich auf klo muss, und dann war es schon weider weg! Ich hab auch ganz gut geschlafen. Und am zwiten Tag schon leckere Vanillemilch und suppen geschlürft!

Naja ich hoffe jedenfalls das bei dir alles gut weiter läuft...! Sind denn die Fäde nun schon alle raus? Das ist doch schon ne kleene erleichterung, oder?

Ach und die Gummis, da hatte ch am anfang auch so meine probleme, jetzt klappt das schon ohne spiegel, wenn ich draussen irgendwas esse...mcsunday!! mhhh lecker!

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Hallo Conny,

das ist ja interessant mit den Drainageschläuchen über die Nase. Hat das nicht sehr im Hals weh getan? Da müssen doch die Schläuche lang gegangen sein. Mir hat ja schon die Magensonde den Hals aufgerieben.

Das mit dem Katheter finde ich genial! Ich wäre dankbar dafür gewesen, weil Aufstehen die ersten zwei Tage bei meinem Kreislauf sowieso fast nicht ging und man sich irgendwann blöd vorkommt, wenn man ständig nach den Schwestern klingeln muss. Und ich bin nun mal ein typisches Mädchen - muss dauernd Pipi :roll:

Nach etwa einer Woche habe ich die ersten Fäden gezogen bekommen. Da das aber schmerzhaft war, haben wir das erst mal abgebrochen und vier Tage später kam dann der Rest raus. Das tat nicht mehr weh. Ich habe die Fäden aber nie bemerkt, darum war es auch keine große Erleichterung.

Die Gummies sind wirklich Gewöhnungssache, es geht schon viel besser damit.

Bist du eigentlich noch sehr angeschwollen? Oder grün und blau? Farbe habe ich gar keine und die Schwellung ist auch nicht mehr stark, nur noch von innen. Das nervt noch ein bisschen beim Gummies befestigen.

Dir weiterhin gute Besserung!

LG, Tiffany

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hi du...

also die schwellung ist nicht mehr ganz so schlimm. Hab noch irgendwie hab ich voll die Hamsterbacken. das lächeln geht nicht so wirklich, also schon viel besser als am anfang, da hab ich immer zu den Leuten gesagt ich lächle!! Aber es war nie wirklich schlimm. Blau bin ich nur noch unter dem Hals, wo der Tubus (oder so) aufgehört hat. Hab sonst in meinem Bericht auch fotos!

Ist ja lustig, du hast ja einen Tag nach mir die OP gehabt, da können wir ja immer vergleichen!! Hast du denn noch deine Zahnspange, und schon ne idee wielange de noch musst???

LG und schlaf dann gut, schmerzlos....!!!

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Hallo,

Conny, ich habe mir mal deinen Bericht angesehen. Sehr unterhaltsam geschrieben :-D . Wie alt bist du eigentlich? Sorry, falls ich´s überlesen habe. Ich bin 28. Und die Fotos kann ich nachvollziehen. Muss mal meinen Freund bitten, seine Bilder von mir auf meinen Rechner zu spielen. Dann kann ich sie auch reinstellen.

Ich muss die Spange noch 3 bis 4 Monate tragen. Bin jetzt streberhaft oberfleißig mit den Gummies und mache mir in den kürzesten Zeitabständen meine Termine bei der KFO, damit es etwas schneller geht. Ich bin nämlich Ende Juni auf der Hochzeit bei der Schwester meines Freundes und werde bestimmt viel fotografiert. Wie schön wäre es, das Ding da schon los zu sein. Wir werden sehen... Bei dir ist das ja so ähnlich, wenn ich´s richtig gelesen habe. Sogar etwas schneller. Wie lange hattest du die Spange bisher? Ich 9 Monate.

Also, bei mir klappt das mit dem Lächeln schon wieder etwas besser. Bis vor Kurzem war da gar nix zu machen.

Ist ja interessant, dass du auch unter Ausschlag leidest. Ich nämlich auch - und zwar am oberen Hals und unter dem Kinn :532: . Kann bei mir allerdings nicht von Medikamenten kommen, da ich schon länger nichts mehr regelmäßig einnehme (außer ganz selten mal Ibuprofen und die habe ich eigentlich schon immer vertragen). Meine Theorie ist, dass das von den Kühlmanschetten aus Filzstoff kommt, die ich immer benutzt habe. Ich wickel jetzt anstattdessen immer ein Küchentuch um die Kühlkompressen, nur leider ist alles immer noch ziemlich "hubbelig". Die Haut am Kinn fühlt sich auch ziemlich "lederartig" (weiß nicht, wie ich´s beschreiben soll) an.

Heute war ich übrigens bei meinem KFC und der sagte mir, dass ich ab in 3 Monaten mich zur Plattenentfernung anmelden kann. Wenn ich´s etwas später machen wollte, wäre es auch gut. Ich denke, dass ich das im Herbst erledige. Im Sommer geschwollen sein bei einer Affenhitze, nein danke! Damit war er zufrieden, weil dann auch die Spange draußen ist und die OP so besser zu machen ist. Bei mir wird das ambulant gemacht - mit Vollnarkose und 2 Std. Aufwachraum, aber danach darf ich heim :-D . Mir ist es lieber, die Platten zu entfernen, irgendwie sind sie mir unheimlich - ich kann nicht erklären warum.

Bis bald! Und gute Besserung :mrgreen:

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hey Tiffany, sorra das ich erst jetzt antworte bin grad erst wieder in der schweiz eingetrudelt, war ja in Berlin in "Urlaub". Schön gehts dir soweit ganz gut!

Bei mir ist eigentlich alles beim alten, Hamsterbacken inkl. Taubheitsgefühl an der Nase+Kinn+linke Wange bis zum Auge!!! NERV!!! Aber wir wollen ja nicht ungeduldig werden!

Ich hatte meine Spange vorher fast 2 Jahre! Hoffe das zahlt sich jetzt aus und ich bin si schnell los... ich hatte aber auch echt schiefe Zähne, wie son Hase!! Bin so froh das das jetzt alles geschafft ist, hab nie gedacht das das mal soweit sein wird!

Ich hoffe sehr für dich das du es bis zur Hochzeit schaffst! Das wird schon.

Also diese Magensonde hat eigentlich nicht so wirklich im Hals weh getan. Ich glaube das war mehr vom Tubus. Ich hatte wie Muskelkater am ganzen Hals... Also die beiden Stränge an der seite haben soo weh getan und naja die ersten beiden Tage beim schlucken extrem. Der ganze Hals war ein gelber fleck.

Wielange bist du denn noch Krank geschrieben? Fühlst du dich schon fit zum arbeiten? Morgen sind ja schon drei wochen um....

Ich hoffe dir gehts gut und wüsche dir noch einen wunderschönen Sonntag abend!!:smile: :smile: :smile: :smile:

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Hallo Conny,

ich bin ab heute noch 2 Wochen krank geschrieben. Ich bin Flugbegleiterin und das ist körperlich im Augenblick noch zu anstrengend. Außerdem ist es so eng im Flugzeug, ich habe Angst, gestoßen zu werden. Einen Bürojob könnte ich aber schon machen, denke ich. Wann gehst du wieder arbeiten?

Bei mir tut sich auch nicht viel die letzten Tage von der Schwellung her :? . Es ist nicht mehr viel, aber der Rest ist hartnäckig. Und morgens habe ich immer den Eindruck, dass es wieder dicker ist. Klar, ich liege ja auch, aber wozu tut man sich denn diese bescheuerte erhöhte Schlafstellung an :roll: ? Naja, ich kühle jetzt ab und zu wieder, auch wenn ich nicht weiß, ob das jetzt noch überhaupt was hilft.

Dir viel Glück beim Abschwellen und bis bald!

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hallo Tiffany,

ich war heut beim Arzt, eigentlich ist ja nächsten Montag 1 Monat um, und ich sollte wieder arbeiten. Mein Arzt hat heut aber gemeint das ich so noch nicht arbeiten kann.... Aber das ist bei mir eh nicht so das Problem. Bin grad am Job wechseln und hab noch Tage abzubummeln. Sonst gehts eigentlich gut, bis auf die blöde schwellung.

Ich mag mich gar nicht mehr anschauen!!!! Kann das Ergebniss nicht richtig einschätzen, und das ist komisch, weil ich voll oft denke, AHHH was hast du da aus deinem gesicht gemacht???

Flugbegeliterin....ist ja cool. Ist bestimmt ein interessanter beruf! Wie lange machst du das denn schon?? Wollte das auch ne ganze weile mal machen....aber naja bin mir nicht so sicher! Ist sicher eng und schwer mit den launen der leute zurecht zu kommen.... Das ist ja an Land schon schwer! Arbeie in nem Hotel-Service!

Naja berichte mir wie es dir geht und wenn du ein wundermittel für die schwellung gefunden hast!!! Hast du eigentlich mal ein Foto von dir reingestellt???

LG Conny

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Hallo Conny,

also wegen dem Wundermittel gegen die Schwellung hat mir jemand aus dem Forum eine Privatnachricht hinterlassen. Mir wurde Retterspitz-Lösung empfohlen, mit der man Umschläge machen soll. Im Forum steht wohl mehr darüber, ich werde mich mal schlau machen.

Mir geht es seit gestern Abend nicht so gut. Es fing mit Übelkeit an und ging mit einer schlaflosen Nacht weiter (allerdings habe ich alles bei mir behalten :wink: ). Jetzt habe ich Kopfschmerzen und Schweißausbrüche, aber kein Fieber. Hm. Ich weiß nicht, ob ich deswegen zum Arzt soll. Bin auch alleine bis heute Abend. Ich mach´s mal davon abhängig, ob ich noch Fieber bekomme.

Ich habe probiert, Fotos reinzustellen, aber die sind zu groß. Hast du da einfach Teile ausgeschnitten, damit es nur die 100 KB sind, die man reinstellen darf? Ich werde es weiterhin probieren. Bin nur nicht der ganz große Computer-Experte.

Was genau ist denn ein Hotel-Service? Ich verbringe jeden Monat etwa 5 bis 10 Nächte im Hotel und muss sagen , dass die Leute da ganz ähnlich sind wie an Bord. Die meisten sehr nett und lieb, ein paar wenige halt auch nicht - du weißt schon ;) .

Als Flugbegleiterin arbeite ich seit über 8 Jahren. Mir gefällt vor allem das viele Reisen. Bei uns arbeiten auch viele Leute, die im Hotel gelernt haben. Und mit der Enge komme ich ganz gut klar - bin auch nicht so groß :mrgreen: .

Bei mir ist das Ergebnis glaube ich nicht die ganz große Veränderung. Die Leute, die mich in letzter Zeit gesehen haben, sagen, ich sähe aus wie immer - bis auf die leichte Schwellung.

Ich hoffe, dass du bald dein "neues Gesicht" erkennen kannst. Willst du, dass es sich verändert hat? Mir hat das irgendwie eher Angst gemacht.

Weiterhin fröhliches Abschwellen!

LG, Tiffany

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Hey Tiffany,

ruf doch einfach mal bei deinem Arzt an und schilder ihm das ganze....ich hab wegen jedem kleinen pups angerufen!!!¨

Für mich hört sich das nicht so gut an!!! Ich würde lieber anrufen...Vielleicht ist ja irgendwas entzündet. Ist ja doof das es nicht so gut geht, wünsche dir gute besserung!

Dieses Retterspitz kennt man hier in der schweiz nicht. Die hat mir Arnica salbe empfohlen mal schauen ob es hilft geb dir dann bescheid!!

Ruh dich schön aus und trinke viel Tee, der hilft immer. Und gib mir bescheid wenn du neues hörst!!

Gute Besserung

Conny

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Habe den Thread noch mal aufgenommen, denn seit gestern bin ich meine Brackets los - fast drei Monate nach der OP :D . War eine schöne Tortur, die Keramikbrackets saßen sehr fest und wollten nicht so gerne abgebrochen werden - aua. Das Abschleifen danach war auch nicht sehr prickelnd, aber ich wusste ja, wofür ich das aushalten musste.

Heute musste ich noch einmal zur Zahnärztin, meine oberen Zweierzähne verbreitern lassen, die waren zu schmal und darum waren mit der Spange Lücken ausgespart worden.

Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen Lächeln und muss sagen, die Behandlung hat sich wirklich gelohnt.

Klar waren die OP und die Zeit danach heftig, aber mittlerweile kann ich wieder alles essen, ich habe keine Kiefergelenksbeschwerden mehr und gerade Zähne wie nie.

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Liebe Tiffany, ich gratuliere dir das ist ja super, dass du das Ding schon los bist... Neid! Was meinst du mit verbreitern lassen? Veneers?

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Danke Dir, Lebensfreude :D .

Sind Veneers nicht so eine Art Mantel um den Zahn, die extra angefertigt werden? Also, so etwas habe ich nicht. Bei mir waren die oberen Zweierzähne zu schmal und darum hätte ohne die Verbreiterung der Biss nicht gestimmt. Deshalb wurde zwischen den Zweier- und Dreierzähnen Lücken aufgedrückt, die nach Entnahme der Zahnspange mit zahnfarbenem Material wieder aufgefüllt wurden. Es hat sich so angefühlt, als ob Schicht für Schicht aufgetragen und ausgehärtet wurden. Dann wurde das Ganze abgeschliffen. Sieht man gar nicht, dass der Zahn nicht 100% natürlich ist. Meine KFO und meine Zahnärztin nennen das Zahnverbreiterung. Einen englischen Fachbegriff kenne ich nicht.

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alles klar klingt ja super! Du bist sicher total happy...

bin jetzt 4 Monate post OP und ich werde die Spange wohl noch einige Monate brauchen weil mein Biss seitlich noch offen ist.

Alles Liebe!

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Hallo Du,

super bericht. Ich war heute auch bei Prof. Dr. Dr. G. und habe mich vorgestellt. Bei mir steht ende des Jahres die UK VV an.

Liebe Grüße

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