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caesiaflava

Die Korrektur von negativen Folgen einer Extraktionsbehandlung

Der Übersicht halber, habe ich mich entschlossen diesen Thread zu eröffnen.

Dieser Thread soll dazu dienen, die Möglichkeiten zu erörtern die negativen Folgen von Extraktionsbehandlungen zu behandeln. Also postet einfach drauf los, welche Therapien euch vorgeschlagen wurden!

Die den ästhetischen Problemen zugrunde liegende Vorgehensweise dürfte den Betroffenen ja weitgehend bekannt sein: 4er werden gezogen und die Lücke wird von vorne geschlossen: Die Frontzähne werden zurückbewegt und die Weichteile gehen ebenfalls zurück. Die Oberlippe verliert an Fülle, das Lippenrot ist reduziert und die Nase wirkt größer und "hängt" herab. Die Nasenatmung kann sich verschlechtern, die Stimme klingt nasaler.

Bei mir wurden die Zähne nur 2-3mm zurückgekippt (die Lücke ist also nur etwa zur Hälfte geschlossen). Aus der Vorher-Nachher-Fernröntgen-Durchzeichnung meines Gutachters geht hervor, dass die Frontzähne leider nicht nur zurückgekippt sondern auch ein wenig körperlich zurückbewegt wurde. Dh: die Wurzel liegt jetzt auch ein Stück weiter hinten also vorher.

Meine Probleme: OK-Frontzähne sind außerdem zu weit unten, sodass ich nach wie vor auf die Brackets beisse, obwohl ich bereits einen Aufbiss auf den Molaren habe und der Biss seitlich offen ist. (Derzeit wird versucht die OK-Frontzähen zu verkürzen)

Oberlippe sowie Nase haben sich ungünstig verändert. Auch meinen Stimme scheint noch nasaler geworden zu sein (als sie vor der Behandlung ohnehin schon war) Unter Belastung bekomme ich nicht ausreichend Luft durch die Nase.

Klar ist, dass die Zähne wieder nach vorne gekippt werden können. Aber kann auch die Wurzel wieder nach vorne gebracht werden (ohne gravierende Wurzel- und Parodont-Schäden!)? Meine KFO meint, dass dies möglich wäre. Fraglich ist auch, ob der Knochen nach der KFO-Behandlung so geformt sein wird, dass der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt sein wird...

Ist es tatsächlich möglich, der Nase ohne OK-Umstellungs-OP wieder jene skelettale Unterstützung zu geben, die sie vor der Behandlung hatte?

Ich hab schon viel gegoogelt und habe nichts darüber gefunden ob man Frontzähne auch körperlich nach vorne bewegen kann bzw. ob man die Wurzel nach vorne torquen kann.

Letztlich hat meine KFO noch gemeint, wenn ich nach Behandlungsabschluss nicht zufrieden sein sollte, könnte man den OK vorne mit Knochen aufbauen. Dieser Eingriff soll geringer sein als eine komplette OK-Umstellung. Weiß jemand genaueres dazu?

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Letztlich hat meine KFO noch gemeint, wenn ich nach Behandlungsabschluss nicht zufrieden sein sollte, könnte man den OK vorne mit Knochen aufbauen. Dieser Eingriff soll geringer sein als eine komplette OK-Umstellung. Weiß jemand genaueres dazu?

Das nennt man Augmentation, wird meist für Implantatvorbereitung bei zu dünnem Knochen verwandt.

Hier ein Artikel:http://www.zhkplus.de/berichte/T42.shtml

Wie das ganze aber funktioniert wenn es als Unterfütterung für die Zähne dienen soll weiß ich nicht. Wahrscheinlich muss der Alveolarfortsatz abgetrennt werden und später wieder befestigt werden.

So etwas ist bei mir auch nötig da auch meine Wurzeln zurückbewegt wurden. Ich habe einen jetzt viel zu schmalen Alveolarfortsatz der die Zähne trägt im Frontbereich, weil extrem viel resorbiert ist an Knochen duch die extreme Zurückbewegung.

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Die Maßnahmen, die hier beschrieben werden, dienen doch nur dem Knochenaufbau vor einer Implantatversorgung. Das ist bei mir nicht notwendig, da die Extraktionslücke von hinten geschlossen wird. Es geht bei mir darum den Knochen, der die Frontzähne umgibt und direkt unter der Oberlippe sitzt, aufzubauen.

Hat irgendjemand Erfahrung mit einem Gesichtsimplantat unter der Nase gemacht? http://www.professor-lindorf.de/index2.htm

"Oberkieferimplantat zur Anhebung der Nasenspitze und zur Beseitigung einer eingefallenen Oberlippe."

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Die Maßnahmen, die hier beschrieben werden, dienen doch nur dem Knochenaufbau vor einer Implantatversorgung. Das ist bei mir nicht notwendig, da die Extraktionslücke von hinten geschlossen wird. Es geht bei mir darum den Knochen, der die Frontzähne umgibt und direkt unter der Oberlippe sitzt, aufzubauen.

Ich habe dies auch dazu geschrieben dass es sich um vorbereitende Maßnahmen handelt für Implantatversorgung, nur evtl. in deinem Fall in einer veränderten Form stattfinden könnte. Es soll ja bei dir auch Knochen angereichert werden. Aber gut, in dieser Sache kann ich nicht helfen...

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Hallo caesiaflava, habe bereits vor einiger Zeit deine Homepage studiert und kann nur sagen es tut mir sehr leid was du durchmachen musst.

Mit einem Implantat habe ich keine Erfahrung aber ich hörte bereits von einigen Seiten dass Implantate im allgemeinen heutzutage sehr gut verträglich sind und die OP ein kurzer und unkomplizierter Eingriff ist. Was mich interessieren würde, könnte dir nicht eine Ober- und Unterkiefer OP helfen indem man beide Kiefer nach vorne holt?

Da du auch über das Standard Prozedere schreibst, dass meistens die 4er gezogen werden... ist das Extrahieren generell zu verteufeln oder gibt bei einem Engstand im UK oft keine andere Möglichkeit. Bei mir wurden auch unten 2 Zähne gezogen und ich habe das Gefühl dass es nicht zu meinem Nachteil war....

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ist das Extrahieren generell zu verteufeln oder gibt bei einem Engstand im UK oft keine andere Möglichkeit.
Generell Verteufeln sollte man es nicht. Das Thema wurde hier schon ausführlich diskutiert.

Alternativen zu Extraktionen gibt es IMMER. Je nach Situation kann einer der folgenden Alternativen zur Anwendung kommen. Im UK zb. die mediane UK-Distraktion, ASR oder Zahnbogenexpansion (Achtung: instabiles Resultat, Gefahr von Parodontalschäden erhöht)

Was mich interessieren würde, könnte dir nicht eine Ober- und Unterkiefer OP helfen indem man beide Kiefer nach vorne holt?
Eine OK-OP (Vorverlagerung und Impaktion) wäre schon ausreichend, da der UK ja ein Stück nach vorne rotiert. Aber ich würde mir eine totale Umstellung gerne ersparen, da ich einen Horror vor Vollnarkosen hab und auch nicht den stabilsten Gesundheitszustand. Ich leide an einer chron.rheumatischen Erkrankung und große OPs können die Krankheitsaktivität triggern. Daher versuche ich momentan Informationen über Alternativen zu bekommen.

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Verstehe oje du Arme das ist ja Pech. Ansonsten hätte ich gesagt konsultiere doch mal Frau Prof. W. die bekommt das bestimmt wieder gut hin. Aber halt nur operativ. Ich hatte ja vor ca. 5 Wochen bei ihr eine UK VV und eine Kinnplastik sie ist wirklich eine Ästhetikerin und es war wirklich halb so schlimm. Hatte kaum Schmerzen und Schwellungen. Meine Weissheitszahnextraktion eines impaktierten 8ers habe ich als weit schlimmer erlebt. Habe allerdings auch versucht mich energetisch und mental gut dafür zu stärken. Ich bin davon überzeugt dass die positive Einstellung das wichtigste ist dann kann dir auch nichts passieren (sorry klingt jetzt etwas esoterisch aber es ist meine Überzeugung)

Alles Liebe und Gute!

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