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ninive

Zunge vs. Straight-wire

Hallo,

meine Tochter hatte nach einer Straight-wire Behandlung von 15 Monaten einen offenen Biss und eine Klasse II, wo vorher eine Klasse I mit Frontzahnbeziehung bestanden hat (behandelt wurde ein Engstand im UK und ein Tiefbiss). Nun behauptet der Kieferorthopäde, dass meine Tochter den Behandlungserfolg vereitelt hätte, da sie mit der Zunge gegen die Frontzähne gepresst habe. Meine Frage nun, kann die Zunge kräftemässig gegen die festsitzende Zahnspange ankommen? Ich es plausibel, dass ein Habit während einer Behandlung entsteht, das vorher nicht da war.

Viele Grüße aus Wien

Ninive

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Hallo,

meine Tochter hatte nach einer Straight-wire Behandlung von 15 Monaten einen offenen Biss und eine Klasse II, wo vorher eine Klasse I mit Frontzahnbeziehung bestanden hat (behandelt wurde ein Engstand im UK und ein Tiefbiss). Nun behauptet der Kieferorthopäde, dass meine Tochter den Behandlungserfolg vereitelt hätte, da sie mit der Zunge gegen die Frontzähne gepresst habe. Meine Frage nun, kann die Zunge kräftemässig gegen die festsitzende Zahnspange ankommen? Ich es plausibel, dass ein Habit während einer Behandlung entsteht, das vorher nicht da war.

Viele Grüße aus Wien

Ninive

Hallo Ninive,

ich habe erst letztens gehört, dass die Straight-Wire-Technik für "offene Bisse" völlig ungeeignet ist. Was daran wahr ist und vor allen Dingen, was es für alternative Behandlungsmöglichkeiten gibt, weiß ich im Moment leider auch noch nicht.

Der KFO deiner Tochter versucht sich rauszureden!

Er ist verantwortlich für sein Ergebnis, d.h. wenn ein Zungen-Habit besteht, hätte er deine Tochter zum Logopäden schicken müssen! Das wäre seine Aufgabe gewesen, da er ja der Arzt ist!!!!

Dann ist es auch völlig egal, welche Rolle da die Zunge gespielt hatte! Deine Tochter hat ja nicht grob fahrlässig gegen die Behandlung gesteuert, sondern sie kann ja nichts für ihr evtl. Zungen-Habit, und da ist es die Aufgabe eines jeden Arztes, dieses zu erkennen, und sie an einen Logopäden zu schicken!

Des weiteren glaube ich nicht, dass die Zunge gegen die Zahnspange ankommt. So sind jedenfalls meine persönlichen Beobachtungen. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren!

Wie ist überhaupt der offene Biss entstanden (sie hatte vorher komplett keinen offenen Biss, oder?) ?

Hat sie Gummies einhängen müssen????

Ich würde dir raten, gegen den Arzt vorzugehen! Wenn deine Tochter jetzt ein Problem hat, das vorher nicht dagewesen ist, dann hast du Recht auf Schmerzensgeld!

Mit den KFO's in Wien sollte man anscheinend sowieso vorsichtig sein, vielleicht meldet sich casiaflava hier auch noch zu Wort, bzw. du kannst sie ja mal per PM anschreiben.....

ich wünsche dir und deiner Tochter alles Gute!

LG, Anna

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Die Zunge ist immer wieder eine typische Ausrede von KFOs, wenn etwas schief läuft. Eine schlechte Ausrede, da die Kräfte der Bögen um ein vielfaches stärker sind als die Kräfte der Zunge. Zahnbewegungen, die während einer KFO-Behandlung passieren, sind zu 100% auf die Behandlung zurückzuführen.

Hier sind vergleichend Kräfte angeführt, die auf Zähne einwirken können.

http://www.zahnklammern.de/advanced/biologische_grundlagen_zahnbewegung.html

"Kräfte des ersten biologischen Wirkungsgrads - unterschwellige Druckkräfte

-

verursachen keine Zahnstellungsänderugen

-

z.B. Lippen-, Wangen-, Zungenkräfte, kurz andauerndes Lutschen eines Kleinkindes"

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