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Lilly

Bebänderung der 7er-Kunstfehler?

Hallo,

ich bin ziemlich verunsichert, da ich gelesen habe, dass die Bebänderung der 7er im OK zu einem offenen Biss führt, da die 7er natürlicherweise eine Kurve nach oben machen.

Ich habe die 6er und die 7er bebändert und mache mir schon so meine Gedanken, ob das überhaupt nötig war, zumal ich es auch als sehr störend empfinde.

Der Rest der Zähne ist mit selbstliegierenden Keramikbrackets beklebt.

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

(Ich bin schon 44 und tue mich eh schwer mit der Gewöhnung und mache mir oft viele Gedanken.

Gruß, Lilly:confused:

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Meine Erfahrung ist ...

meine 7er wurden erst nach ein paar Monaten Behandlung bebändert. Ich hatte nach Beginn der KFO Behandlung einen seitlich offenen Biss (wohl durch Extraktionen und Zahnverschiebungen in die Lücken), der blieb eigentlich gleich auch nach Bebänderung der 7er (bei mir eigentlich nur Bekleben mit nem Bracket) - besser wurde es nach dem letzten Termin - da wurde der Bogen im OK von hand gebogen - und ganz offensichtlich mit ner "Kurve" drin, ausserdem muss ich elastics einhängen - das hat jetzt schon spürbar was gebracht.

lg

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und ganz offensichtlich mit ner "Kurve" drin,

lg

Was heißt das, "mit ner Kurve" ????

Was???? Wenn die 7er bebändert werden, entsteht ein offener Biss?

Warum werden die 7er eigentlich bebändert?

Weiß da jemand ne fachliche Auskunft?

Weil meine 7er wurden erst nach ner Zeit (nach nem KFO-Wechsel) bebändert, und ich hab mir darum eigentlich garkeine Gedanken gemacht, aber woher hast du die Info mit dem "Entstehen des offenen Bisses"?

Wenn ich nämlich so drüber nachdenk, hat sich mein offener Biss evtl. verschlimmert.....

wenn daran mein KFO Schuld ist, na dann warte :evil:

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Bei meiner KFO-Behandlung kam es zu einer extremen Bissöffnung (Vergrößerung der vorderen Gesichtshöhe >5mm). Bei mir waren nur die 6er bebändert, auf den 7ern waren Brackets. Grundsätzlich besteht bei der Straight-Wire-Technik immer das Risiko einer problematischen Bissöffnung. Je stärker die Spee-Kurve ausgeprägt ist, desto wahrscheinlicher tritt diese Komplikation vermutlich auf. In letzter Konsequenz, wenn der KFO nicht adäquat reagiert, kommt es durch diese Bissöffnung dann zur Untergesichtsverlängerung. (wie in meinem Fall www.bracket.at oder auch auf www.orthodontic-outrage.com beschrieben)

In folgendem PDF auf Seite 13 http://www.ibo-tech.de/pdf/Dias27_41.pdf ist die Bissöffnung, zu der es durch die Straight-Wire-Behandlung kommen kann schematisch dargestellt. Wie gesagt, aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich bestätigen, dass derart entsetzliche Schäden durch KFO-Behandlungen möglich sind.

Nebenbei gesagt, sind bei meiner aktuellen Behandlung nur die 7er bebändert. Diese werden jedoch mit Hilfe von skelettalen Verankerungen angehoben.

Fazit: Meiner Einschätzung nach hat es keinen Einfluss auf eine mögliche Bissöffnung, ob und welche Zähne bebändert sind. Aber vielleicht irre ich mich ja...

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Das würde mich jetzt wundern, da ich jetzt wohl eine feste Zahnspange bekomme um u.a. meinen offenen Biss zu schliessen und die 7 er sollen bebändert werden. Da bei mir extremst genau geplant wird, kann ich mir das jetzt nicht vorstellen, das durch die Bebänderung der Biss noch offener wird, denn immerhin haben die Bebänderung meine KFO, Oberarzt und auch der Chefarzt angeordenet. Ich hatte sogar noch gesagt das ich nicht so auf die Bänder stehe.

@caesiaflava: du hast Straight-Wire erwähnt und wenn ich das richtig gedeutet habe, nicht so positiv. Bei mir wurde erwähnt das Damon nicht in Frage käme, sondern eigentlich nur die normalen, herkömmlichen oder eben diese Straight- Wire ( selbstlingiert ). Mir wurde erklärt, das man nicht einfach bei jeder Fehlstellung alle Brackets nehmen kann, man muss die Art und Weise beachten und so kämen eigentlich nur diese beiden Systeme in Frage. Könntest du mir ( event. in einer PN ) berichten, was du wählen würdest oder nach welchen Brackets ich noch fragen könnte?

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Bei mir sind zur Zeit auch die 7er bebändert und der offene Biss wird gerade (allerdings mit Hilfe skelettalen Verankerungen geschlossen). Ich glaube wirklich nicht, dass das "Bebänderungsmuster" etwas über die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Bissöffnung aussagt.

Meine Schwester hatte beispielsweise gar keine Bänder und bei ihr kam es auch zu einer Untergesichtsverlängerung.

Straight-Wire (deutsch: gerader Bogen) ist keine Bracketmarke, sondern eine Behandlungstechnik, bei der mit geraden Bögen gearbeitet wird. Ich kenne leider keine Zahlen, gehe aber davon aus, dass >99% aller festsitzenden Behandlungen mit dieser mittlerweile nicht mehr unumstrittenen Technik behandelt werden. Die Straight-Wire-Technik kann sowohl mit selbstligierenden als auch mit normalen Brackets angewandt werden.

Ich selbst würde mich (1) mit der Straight-Wire gar nicht mehr behandeln lassen, wenn ich nur eine geringe Fehlstellung hätte -da die Behandlung in solchen Fällen mehr schadet als nützt) 2) nur mir selbstligierenden Brackets behandeln lassen. Das Thema Brackets wurde hier aber schon ausführlich behandelt. Einfach mal nach entsprechenden Threads suchen.

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........... caesiaflava ............

bitte posteingang aufräumen - hätt gern dass du meine pm bekommst!

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2) nur mir selbstligierenden Brackets behandeln lassen. Das Thema Brackets wurde hier aber schon ausführlich behandelt. Einfach mal nach entsprechenden Threads suchen.

caesiaflava, nur mal ganz kurz: Warum würdest du dich nur noch mit selbstlegierenden behandeln lassen?

Möchte nicht unbedingt 10 Threads komplett durchlesen.....

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Ich hab mich vorher falsch ausgedrückt. Also noch mal: :)

Vorweg gesagt: Ich bin mit meiner derzeitigen Behandlung bis jetzt zufrieden. Wohlgemerkt ist es keine "gewöhnliche" Behandlung, sondern funktioniert in der Form nur mit skelettalen Verankerungen, die in einer OP durch einen MKG gesetzt wurden.

In meinen Fall war es schwierig überhaupt einen Behandler zu finden, der eine Molarenintrusion macht. Es wäre wohl noch schwieriger gewesen einen zu finden, der BFO + Molarenintrusion mit skelettalen Verankerungen macht.

Klar ist, wenn ich noch einmal mit einem nicht verpfuschten Gebiss und nur einem Engstand und gering offenen Biss (nur seitlich 1mm offen) die Wahl hätte, würde ich auf gar keinen Fall mehr für eine herkömmliche (Straight-Wire) Behandlung entscheiden (und selbstligierende Brackets gibt es meines Wissens nur bei der Straight-Wire-Behandlung)

Aber wenn es schon Straight-Wire sein müsste, dann auf jeden Fall nur mit selbstligierenden Brackets.

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