Lovely_Yola

Straight-Wire-Technik Skandal?

59 Beiträge in diesem Thema

Ich denke, diese Technik ist einen Skandal wert!

Ich habe letztens von einem Kieferorthopäden eine Email bekommen, in der er mich über die katastrophalen Ergebnisse dieser Straight-Wire-Technik aufklärte!

Zitat:

selbstverständlich kann Ihnen geholfen werden, keinesfalls jedoch mit

der Straight-wire-Technik. Diese ist meistens die Ursache komplexer

Fehlbehandlung und Körperverletzung.

dann weiter Zitat:

Der Vortrag "Turin" zeigt exemplarisch das Chaos in der

kieferorthopädischen Ausbildung, ausgehend von den Hochschulen. Selbst

der Wissenschaftsrat, oberstes Kontrollorgan der Qualität der

Hochschulen in Wissenschaft, Forschung und Lehre hat in einem

umfangreichen Gutachten eine eklatante Rückständigkeit auch der

Kieferorthopädischen Hochschulen in allen Bereichen festgestellt und

2005 veröffentlicht, siehe auch "Pressemitteilung Zahnmedizin 2005", und

zwar in dem Ausmass, dass er die Empfehlung zur Schliessung

verschiedener Abteilungen geben würde, falls nicht in 5 Jahren

substantielle Verbesserungen erkennbar seien.

Der Skandal ist so gross, dass der Gammelfleischskandal verschwindend

gering ist.Jedoch wie beim Gammelfleischskandal hilft nur die

Öffentlichkeit.

Der Turinvortrag ist sowohl auf der IBO-Seite als auch unter

wwwl.cmd-institut.de veröffentlicht.

Ich denke, bei Zahnfehlstellungen ist die Straight-Wire-Technik in Ordnung, bei Kieferfehlstellungen kann diese Technik jedoch schlimme Folgen haben!

Was meint ihr dazu?

Ist es doch nicht so dramatisch?

Ich denke aber, dass viele Verpfuschungen der Straight-Wire-Technik zuzuschreiben sind!

Und das Fatale ist, es sind nicht mal die KFO's direkt dran schuld, sondern die Hochschulen!

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Das ist die Technik, mit der fast alle Patienten behandelt werden.

Ich vermute mal, es war die erste Methode, die entwickelt wurde und eine Zeit lang gab es dann einfach keine Neuerungen, weil kein Bedarf bestand.

Jetzt haben aber ein paar Ärzte, die sich nach ihrem Studiumabschluss noch weiterbilden und nicht nur ihren alltäglichen Ärzte-Arbeits-Alltagstrott gehen, damit beschäftigt und die Forschung hat rausgefunden, dass diese Technik eben doch nicht so das Non Plus Ultra ist!

Wie das aber immer so bei Ärzten ist, bleibt das "Gewohnheitstier" in der Praxis, weil man ja denkt, "was Altbewährt" ist, ist gut..... :roll::mad:

M.E. sind viele KFO's blind, oder richten ihre Augen nur auf die Verzahnung, die Verzahnung wird durch die Straight-Wire-Technik perfekt, aber wenige KFO's (obwohl es ja Kieferorthopäde heißt) achten auf die Kieferstellung.

Ich hoffe nur, dass wirklich (lieber noch gestern, als erst morgen) Neuerungen in den Hochschulen stattfinden, die KFO's der Zukunft um einiges besser ausgebildet werden und die jetzigen KFO's eine Schulung machen müssen, in der über die fatalen Folgen aufgeklärt wird!

Manchmal kommt es mir so vor, als befinden wir uns in der Kieferorthopädie noch in der Steinzeit!

Warum geht das denn immer so lange, bis endlich Neuerungen erkannt werden und dann auch durchgesetzt werden!?

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Ich denke, bei Zahnfehlstellungen ist die Straight-Wire-Technik in Ordnung
Nein, diese Technik ist schlicht nicht in Ordnung. Es werden von vorne herein falsche Zahnstellungen der Backenzähne angestrebt. Die Straigh-Wire-KFO ist eine der Hauptursachen für CMD. Der gesamtwirtschaftliche Schaden muss enorm sein.

Da die Technik erst seit den 70er Jahren angewandt wird, sind die Langzeitschäden noch gar nicht abzuschätzen. Werden uns allen im Alter durch die lebenslange parodontale Fehlbelastung im Molarenbereich die Zähne ausfallen, wird es zu einem massiven parodontalem Abbau kommen oder wird gar nichts passieren?

Im Grunde genommen ist die Technik veraltet und die anatomische Grundlage ist schlicht falsch und missachtet grob die sich evolutionär herausgebildete und gut funktionierende Zusammenspiel aus Gesichtsmuskeln, Zahnhalteapparat und Zähnen. Ist euch übrigens mal aufgefallen, dass wirtschaftlich erfolgreiche Menschen meist ein unbehandeltes Gebiss haben? Eigentlich nur logisch, dass jemand der an CMD leidet, wohl kaum noch eine erfolgreiche Karriere machen kann.

Die Kluft zwischen dem was KFOs uns versprechen und dem was uns erwartet ist extrem groß. Man kann ohne Übertreibung von einer organisierten Irreführung durch die KFO-Lobby sprechen.

Bei schweren Fehlstellungen und daraus resultierenden Beschwerden mag das Nutzen-Risiko-Verhältnis noch zu Gunsten der Anwendung einer Straight-Wire-Behandlung ausfallen. Besser ist es jedoch in jedem Fall auf Alternativen zurückzugreifen.

Was ist denn die Straight-Wire-Technik?
Die am häufigsten angewandte Multibracket-Behandlungstechnik. Wenn du eine festsitzende Zahnspange hast, dann wirst du höchstwahrscheinlich mit dieser Technik behandelt. Einfach mal beim KFO nachfragen.

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caesiaflava, da könntest du allerdings Recht haben! Habe es nicht genau durchdacht und bin jetzt auf den Schluß gekommen, dass diese Fehlbisse ja auch entstehen, wenn man einen gesunden, geraden Kiefer hat und die KFO-Behandlung nur wegen den Zähnen angestrebt hat!

Also widerrufe ich meine Aussage. Ich dachte auch eher, dass die Straight-Wire-Technik evtl. okay ist, wenn man einen schiefsitzenden Zahn hat und dieser "schnell" gerade gerückt werden muss. Aber wie gesagt, das sind nur Vermutungen.

Ich finde es schlimm, dass diese Technik so weit verbreitet ist.

caesiaflava, Wie kommt man eigentlich an einen KFO, der NICHT mit der Straight-Wire-Technik behandelt?

Soll man da gleich am Telefon nachfragen?

Wieviele alternative Techniken gibt es eigentlich momentan?

Und wie funktionieren die?

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Wie kommt man eigentlich an einen KFO, der NICHT mit der Straight-Wire-Technik behandelt?

Soll man da gleich am Telefon nachfragen?

Einfach per Mail oder am Telefon nachfragen.

okay ist, wenn man einen schiefsitzenden Zahn hat und dieser "schnell" gerade gerückt werden muss.
Ein einzelner schiefsitzender Zahn kann natürlich mit der Straight-Wire-Technik gut behandelt werden. Leider bleibt auch die normal stehenden Zähne niemals unberührt bzw. unbewegt. Für das Geraderücken eines einzelnen Zahnes die Fehlstellung sämtlicher Molaren im UK- und OK in Kauf zu nehmen ist nicht sinnvoll. Der Schaden macht hier den Nutzen um ein vielfaches zunichte.

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Und wie erkenn ich ob ich mit einer Straight-Wire Technik behandelt werde?

Wenn dein KFO nichts sagt, dann wirst du zu 90% mit dieser Technik behandelt!

Die Ärzte wissen, dass sie bei manchen Patienten mit dieser Methode pfuschen, aber sie nehmen es hin und arbeiten damit weiter, bis diese Methode hoffentlich bald mal verboten wird! Ist halt für die Ärzte angenehmer, kürzere Stuhlzeiten, weniger Vorbereitung, usw. usw.

Frag einfach bei deinem KFO nach..

aber: Frag nicht die ZFA! Die haben nämlich meist keine Ahnung (Schuld sind die Ausbilder!), ich hatte mal eine am Telefon, die konnte nicht mal das Wort aussprechen.....

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Wieviele alternative Techniken gibt es eigentlich momentan?

Und wie funktionieren die?

das würde mich auch interessieren

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Wie kann es sein, dass die anatomischen Zielsetzungen der Straight-Wire-Kieferorthopädie den anatomischen Zielsetzungen der Prothetik völlig widersprechen. In der Prothetik ist die Zahnmedizin bemüht eine sagittale Kompensationskurve (= Spee-Kurve) beizubehalten bzw. herzustellen. "Durch das Aufstellen eines oberen und unteren Totalersatzes mit einer sagittalen und einer transversalen Kompensationskurve kann das Christensensche Phänomen ausgeglichen und eine vollbalancierte Okklusion bei allen Exkursionsbewegungen des Unterkiefers erreicht werden."

In der Kieferorthopädie wird diese fundierte und funktionell genau begründbare anatomische Zielsetzung mit Füßen getreten und sogar ins genaue Gegenteil umgekehrt. Die meisten KFOs zerstören mutwillig -trotz besseren Wissens- die Spee-Kurve. Leidtragende sind einzig und alleine die Patienten sowie die gesamte Gesellschaft, die die Kosten für Behandlungen der Spätfolgen sowie Frühpensionierungen zu zahlen hat. Auf der anderen Seite stehen die Profiteure: Kieferorthpäden, die nach Schema F arbeiten und das "Handwerkliche" ans schlecht bezahlte sowie ahnungslose Personal delegieren sowie die Straight-Wire-Industrie.

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Wie kann es sein, dass die anatomischen Zielsetzungen der Straight-Wire-Kieferorthopädie den anatomischen Zielsetzungen der Prothetik völlig widersprechen.

Tja, ganz einfach. Anatomische Strukturen und prothetische Strukturen haben nichts miteinander gemeinsam.

So ein Statement kommt dabei heraus, wenn man Fachbücher liest, ohne sie zu verstehen, und dann noch falsche Schlußfolgerungen daraus zieht.

Hier nun das natürliche Kausystem mit einer Totalprothese zu vergleichen ist ziemlich daneben. Den Unterschied kann Ihnen jeder Prothesenträger gerne und in einfachen Worten erklären.

Nur weil ein ganzheitlich Arbeitender Kieferorthopäde andere Ansichten hat, müssen nicht zwangsweise tausende schulmedizinisch arbeitende Kollege Pfuscher und Nichtskönner sein. Den Eindruck erweckt aber ihr Posting hier und ich findes es verantwortungslos dies hier zu formulieren.

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Tja, ganz einfach. Anatomische Strukturen und prothetische Strukturen haben nichts miteinander gemeinsam.

So ein Statement kommt dabei heraus, wenn man Fachbücher liest, ohne sie zu verstehen, und dann noch falsche Schlußfolgerungen daraus zieht.

Hier nun das natürliche Kausystem mit einer Totalprothese zu vergleichen ist ziemlich daneben. Den Unterschied kann Ihnen jeder Prothesenträger gerne und in einfachen Worten erklären.

Nur weil ein ganzheitlich Arbeitender Kieferorthopäde andere Ansichten hat, müssen nicht zwangsweise tausende schulmedizinisch arbeitende Kollege Pfuscher und Nichtskönner sein. Den Eindruck erweckt aber ihr Posting hier und ich findes es verantwortungslos dies hier zu formulieren.

Und wie erklären Sie sich den Unterschied einer

a) Spee-Kurve bei einem "gesunden" Menschen, der niemals eine KFO-Behandlung hatte und

B) einem Straight-Wire-Patienten, dessen Spee-Kurve danach ganz anders aussieht?

Ich finde es gut, dass caesiaflava Fachbücher liest, und uns hier informiert.... sie ist eine der wenigen, die diese ganze Materie noch überblicken und Information gegenüber ihren Patienten liegt den meisten KFO's ja nicht am Herzen..... :-|

Lesen Sie mal den Turin-Vortrag, dann werden Sie feststellen können, dass spätestens 2010 Schließungen in gewissen Abteilungen der Hochschulen stattfinden werden, wenn nicht endlich ein Ruck durch die Bildungsreformen geht und die angehenden KFO's besser geschult werden!

Nicht die KFO's sind die Pfuscher (oder nur teilweise), sondern die Ausbilder!

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Hallo Steve!

Anatomische Strukturen und prothetische Strukturen haben nichts miteinander gemeinsam.
Interessante Auffassung. Man sollte doch meinen, dass in der Prothetik versucht wird, die Natur möglichst gut nachzubauen...

Abgsehen davon gibt es eine anerkannte anatomische Grundlage auf deren Basis die gesamnte Zahnmedizin arbeitet. Komischerweise arbeiten die Kieferorthopäden nach einer völlig anderen, davon widerum auch nur jene, die mit der Straight-Wire-Technik arbeiten. Hier wird dann plötzlich -mir nichts dir nichts- eine gerade Okklusionsebene angestrebt. (Begründung für die angebliche Notwendigkeit einer solchen: nicht existent!) Wenn sich beim Patienten das Gesichts verlängert (so wie bei mir, meiner Schwester und vielen tausenden anderen Betrogenen), ist dem Kieferorthopäden das freilich egal. Spätfolgen, die bis zur Arbeitsunfähigkeit führen, sind den Kieferorthopäden auch egal. Hauptsache der KFO hat sich eine goldene Nase verdient.

Hier nun das natürliche Kausystem mit einer Totalprothese zu vergleichen ist ziemlich daneben.
Warum es angeblich so daneben ist, erklärst du leider nicht und somit kann deine Behauptung auch keiner nachvollziehen. Schade!

Das gesunde natürliche Kausystem sowie auch die Totalprothese weist eine Wilson- und eine Spee-Kurve auf. Das ist schlicht ein Faktum!

http://de.wikipedia.org/wiki/Spee-Kurve

ur weil ein ganzheitlich Arbeitender Kieferorthopäde andere Ansichten hat, müssen nicht zwangsweise tausende schulmedizinisch arbeitende Kollege Pfuscher und Nichtskönner sein. Den Eindruck erweckt aber ihr Posting hier und ich findes es verantwortungslos dies hier zu formulieren.
Netter Versuch, aber lächerlich! Mit dem "ganzheitlich" willst du Dr.Risse und sämtliche nach mit BFO arbeitende KFOs wohl in die "Esoterikecke" schieben, stimmts? In Wirklichkeit weißt du selbst ganz genau, dass die BFO im Gegensatz zur Straight-Wire-KFO nach wissenschaftlich anerkannten und fundierten Grundlagen arbeiet.

Wie auch immer, wir werden ja sehen, wieviele KFOs in 10 Jahren noch mit Straight-Wire arbeiten. Diese Technik wird dann vermutlich nur noch in Ausnahmefällen oder in abgewandelter Form (Ärzte bevorzugen ja den generell den heimlichen Wechsel) zur Anwendung kommen.

Am Rande, für alle, dies noch nicht wissen:

Vor 40 Jahren haben Kieferorthopäden Kindern noch Milchzähne gezogen, was extrem schädlich war. Wenn man es nicht von der betroffenen Generation erzählt bekommen würde, wüsst man nichts davon, den KFOs schweigen selbstverständlich über ihre unrühmlichen Untaten. Ähnlich soll es wohl mit der Billigsdorfertechnik verlaufen.

Den Eindruck erweckt aber ihr Posting hier und ich findes es verantwortungslos dies hier zu formulieren.
Wenn du das schon verantwortungslos findest, dann müsstest du Dr.Risses Forumulierungen wohl als Gipfel der Verantwortungslosikeit sehen. Er bezeichnet die Straight-Wire-Technik nämlich als schweren und komplexen Missbrauch von Patienten. Wenn irgendeiner von euch Kieferorthopäden sich im Recht fühlen würde, hätte er Dr.Risse deshalb schon verklagt. Tut aber keiner? Unschwer zu erraten, warum. :))

Ebenso könntest du auch aber auch Prof.Sailer, der vor Zahnspangen warnt sowie auch Dr.Mew, der ebenfalls davon abrät, verklagen, wenn du meinst, sie würden die -ach so- kompetenten Kieferorthopäden zu Unrecht beschuldigen.

Nicht zuletzt würd ich dir empfehlen dich mal hier im Forum so umzusehen, falls du wirklich der Meinung bist, dass die Straight-Wire-Technik zu Unrecht kritisiert wird. Auch hier im Forum sind Betroffene mit unterschiedlichen Formen der Straight-Wire-Schädigung: Von A wie Aperthognathie über T wie Tinnitus bis zu Z wie Zahnfleischrezessionen ist alles vorhanden, was die Straight-Wire-Technik an Komplikationen und Schädigungen zu bieten hat.

Zum Schluss noch ein Zitat des Gutachters Dr.W. aus P. (Österreich): "Bei einer kieferorthopädischen Behandlung kommt es doch immer zu einer Bisshebung, na und?"

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Und wie erklären Sie sich den Unterschied einer

a) Spee-Kurve bei einem "gesunden" Menschen, der niemals eine KFO-Behandlung hatte und

B) einem Straight-Wire-Patienten, dessen Spee-Kurve danach ganz anders aussieht?

Manche Menschen haben eine ausgeprägte Speekurve andere nicht. Für was soll das ein Beweis sein ? Nach kieferorthopädischer Behandlung sieht denn vieles anders aus. Das ist ja der Sinn der Behandlung. Wer das nicht möchte braucht sich dem ja nicht zu unterziehen, oder ?

Ich finde es gut, dass caesiaflava Fachbücher liest, und uns hier informiert.... sie ist eine der wenigen, die diese ganze Materie noch überblicken und Information gegenüber ihren Patienten liegt den meisten KFO's ja nicht am Herzen..... :-|

Ich nicht, kommt ja nichts Vernünftiges bei raus, und von Überblick kann nicht die Rede sein.

Kleiner Tipp für Infos aus erster Hand: Den Behandler fragen. Wenn er die Frage nicht beantworten kann oder will gibt es wohl ein Problem in der Arzt-Patientenbeziehung.

Lesen Sie mal den Turin-Vortrag, dann werden Sie feststellen können, dass spätestens 2010 Schließungen in gewissen Abteilungen der Hochschulen stattfinden werden, wenn nicht endlich ein Ruck durch die Bildungsreformen geht und die angehenden KFO's besser geschult werden!

Nicht die KFO's sind die Pfuscher (oder nur teilweise), sondern die Ausbilder!

Bisschen naiv, oder ? Warum sollte ein ganzheitlich arbeitender Kieferorthopäde Hochschulen schließen lassen können ? Sein Konzept mag für seine Patienten das Richtige sein, deswegen wird er weder KFO-Papst noch Diktator. So ein Unsinn. Es gibt viele Wege zum Erfolg, wenn er eines davon gefunden hat ist das schön, aber er ist sicher nicht der Einzige.

Gruß Steve

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Abgsehen davon gibt es eine anerkannte anatomische Grundlage auf deren Basis die gesamnte Zahnmedizin arbeitet.

Genau, und sind die eigenen Zähne weg, ist auch keine Grundlage mehr da. Nur Schleimhaut, Kieferknochen und sonst nichts. Deswegen ist die Lebensqualität mit Totalprothesen auch nicht mehr wie vorher.

Spätfolgen, die bis zur Arbeitsunfähigkeit führen, sind den Kieferorthopäden auch egal. Hauptsache der KFO hat sich eine goldene Nase verdient.

Genau, und ihr Hass auf ihren Ex-Behandler kommt in jedem Forum wo Sie ihre Geschichte verbreiten deutlich zum Ausdruck. Davon wird die Sache nicht besser, vielleicht hilft Ihnen das als Therapie, der Allgemeinheit die vielleicht mit ihrer Behandlung zufrieden ist sicher nicht.

Sie haben doch Ihre Homepage, wo sie denn Herrn niedermachen können, reicht das nicht ?

Wie auch immer, wir werden ja sehen, wieviele KFOs in 10 Jahren noch mit Straight-Wire arbeiten. Diese Technik wird dann vermutlich nur noch in Ausnahmefällen oder in abgewandelter Form

Genau, warten wir es ab :mrgreen:

Wenn irgendeiner von euch Kieferorthopäden sich im Recht fühlen würde, hätte er Dr.Risse deshalb schon verklagt. Tut aber keiner? Unschwer zu erraten, warum. :))

Nein, ganz einfach. Den Herrn kennt keiner. Also wozu jemanden verklagen, den man nicht kennt ?

Im Übrigen zeigen Ihre eigenen Fotos Zahnhalskaries (nicht zu verwechseln mit Rezessionen). Die entsteht durch mangelnde Mundhygiene. Bleibt auch die Frage, warum die Zähne bei Ihnen gezogen wurden ? Karies ist so ziemlich der einzige Grund große Backenzähne zu opfern.

Wenn Sie ihren Privatkrieg führen möchten tun Sie das. Aber das kann man auch in aller Stille tun, dafür braucht es dieses und andere Foren nicht.

Gruß Steve

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Entschuldigung, dass ich jetzt wieder von der Diskussion ablenke aber mich würde auch gern interessieren welche andere Verfahren es noch gibt ausser Straight-Wire?

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Erst mal vorweg: Ich wünsche allen andern Patienten -egal mit welcher Technik sie behandelt werden -, dass sie zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen mögen. Glücklicherweise ist dies meist ja der Fall -zumindest nach oberflächlicher Betrachtung sind die meisten Ergebnisse doch recht zufriedenstellend.

Genau, und ihr Hass auf ihren Ex-Behandler kommt in jedem Forum wo Sie ihre Geschichte verbreiten deutlich zum Ausdruck. Davon wird die Sache nicht besser, vielleicht hilft Ihnen das als Therapie, der Allgemeinheit die vielleicht mit ihrer Behandlung zufrieden ist sicher nicht.

Sie haben doch Ihre Homepage, wo sie denn Herrn niedermachen können, reicht das nicht ?

Erstens wird auf meiner Homepage keiner nieder gemacht, weil keine Namen genannt werden und zweitens: Nein, es reicht mir nicht auf meiner Internetseite über den Pfusch, der JEDEM drohen kann, der sich dem falschen Behandler anvertraut, zu informieren. Ich werde mich hier aber auch nicht weiter rechtfertigen. Sollte es von allgemeinem Interesse für die Benutzer oder Betreiber dieses Forums sein, dass ich hier nichts mehr poste, dann sollen mir diese das auch sagen und ich werde mich zurückziehen. Solange ich nicht von den Administratoren verwiesen werden, werd ich hier -so wie es mir meine Meinungsfreiheit erlaubt- weiterhin schreiben, was ich denke und weiß. Dass das dir und deiner Lobby (man riecht 100 Meter gegen den Wind um wen es sich bei "Steve" handeln muss) gefällt, ist mir aber sowas von egal...:)

Davon wird die Sache nicht besser
Schon klar, dass dir das nicht gefällt. Aber wenn ich nur einen Patienten davon abhalten kann, sich in die Hände eines Betrügers zu begeben, dann hatte mein Leiden vielleicht irgendeinen Sinn.

Nein, ganz einfach. Den Herrn kennt keiner. Also wozu jemanden verklagen, den man nicht kennt ?
Lol, das nenne ich Wunschdenken. Interessant, mein Gutachter kennt Dr.Risse sehr wohl. Er ist also kein Phantom, das nur im Internet herumspukt.

Im Übrigen zeigen Ihre eigenen Fotos Zahnhalskaries (nicht zu verwechseln mit Rezessionen). Die entsteht durch mangelnde Mundhygiene. Bleibt auch die Frage, warum die Zähne bei Ihnen gezogen wurden ? Karies ist so ziemlich der einzige Grund große Backenzähne zu opfern.
Und da entpuppt sich schon ihre Inkompetenz. Dass bei mir (ebenso wie bei einigen anderen Patienten in diesem Forum -> siehe Thema Zahnfleischtransplantation) Rezessionen vorliegen, brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren, das sieht JEDER.

Wie du auf Fotos Zahnhalskaries feststellen willst, ist mir ein rätselhaft. Schon mal was von Verfärbungen gehört. Dentin hat ja bekanntlich keine so glatte Oberfläche wie Schmelz. Kaffe und Tee hinterlassen auf freiliegenden Zahnhälsen stets ihre Spuren. Wenn dann noch ein Sjögren-Syndrom (Mundtrockenheit, pathologische Speichelzusammensetzung) dazu kommt, kann man sich recht gut vorstellen, dass die Verfärbungen intensiver ausfallen als bei gesunden Patienten mit freiliegenden Zahnhälsen.

Nicht zuletzt: Ich bin in regelmäßigen Abständen beim Zahnarzt und Kieferorthopäden und war auch bei einem gerrichtlich beeideten Sachverständigen und habe extra auf die Zahnhälse hingewiesen. Diagnose: Verfärbungen, die keinerlei zahngesundheitliche Relevanz haben.

Nach einer proffesionellen sind meine Zahnhälse übrigens strahlend weiß -hält leider kaum 2 Tage.

Nur weil ich Karies auf einem Molaren hatte (der später -wie im Gutachten steht- mangelhaft wurzelbehandelt wurde), soll ich jetzt an meiner kieferorthopädischen Fehlbehandlung selbst schuld sein, oder wie?? :confused: Wird ja immer lächerlicher....

Wenn Sie ihren Privatkrieg führen möchten tun Sie das. Aber das kann man auch in aller Stille tun, dafür braucht es dieses und andere Foren nicht.
Keine Sorgen, der Privatkrieg, der wahrscheinlich gar nicht so privat sein wird, weil hier Offizialdelikte vorliegen (Betrug, Körperverletzung), wird schon im Detail vorbereitet. Dass auch andere User wie zb. Lovely_Yola sich Gedanken darüber machen, dass im Bereich KFO so einiges nicht stimmt, hat mit mir nichts zu tun.

der Allgemeinheit die vielleicht mit ihrer Behandlung zufrieden ist sicher nicht.
Die Allgemeinheit ist nicht ganz so zufrieden wie sie tun, sonst gäbe es hier nicht etliche Pfusch-Threads und sorgenvolle Fragen und auch die Gerichte wären nicht ständig mit Kieferorthopäden beschäftigt.

Wenn du und deine Freunde der Meinung seit, dass ihr etwas für das Image der Kieferorthopädie tun müsst, dann fangt mal an euch von pfuschenden Behandlern, wie dem meinen zu distanzieren statt diese zu decken.

Nur wer selbst Dreck am Steck hat, hat es nötig den Pfusch eines Kollegen zu decken.

en Behandler fragen. Wenn er die Frage nicht beantworten kann oder will gibt es wohl ein Problem in der Arzt-Patientenbeziehung.
Du bist wirklcih ein Spaßvogel! :D Ein Problem in der Arzt-Patienten-Beziehung ist es also, wenn der Arzt sich so wenig Zeit für eine gut bezahlten Behandlung nimmt, dass er Fragen nicht beantwortet??

Entschuldigung, dass ich jetzt wieder von der Diskussion ablenke aber mich würde auch gern interessieren welche anderen Verfahren es noch gibt ausser Straight-Wire?
Light-Wire (BFO) sowie Invisalign oder Lingualtechnik. Wobei natürlich klar sagen muss, dass auch mit der Straight-Wire-Technik abhängig vom Zeitaufwand und der Kompetenz des Behandlers besser oder schlechter gearbeitet werden kann. Sicher ist auch, dass diese Technik für manche Patienten weniger und für andere mehr geeignet sein wird. Eine stark ausgeprägte Spee'-Kurve ist ebenso wie ein vertikal gewachsenes Gesicht ein Merkmal, bei dem sicher Vorsicht geboten ist.

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Erstens wird auf meiner Homepage keiner nieder gemacht, weil keine Namen genannt werden

Tatsächlich ? Man könnte aber durch Wohnort und Bericht durchaus darauf kommen, wer hier angegriffen wird.

es reicht mir nicht auf meiner Internetseite über den Pfusch, der JEDEM drohen kann...

Drohen kann ! Genauso kann einem beim Nasebohren der Finger abbrechen und man kann daran ersticken.

Es geht Ihnen doch nicht um Information. Sie prangern nur an und das mit einer solchen Menge Hass... das ist unglaublich.

Schon klar, dass dir das nicht gefällt. Aber wenn ich nur einen Patienten davon abhalten kann, sich in die Hände eines Betrügers zu begeben, dann hatte mein Leiden vielleicht irgendeinen Sinn.

Und Sie sind die Gerichtsbarkeit die jeden Zahnarzt, Kieferorthopäden an den Pranger stellt und als Pfuscher verurteilt ? Nur Ihr Guru ist gut ? Alle anderen das ultimativ Böse ?

Wow. ....

Interessant, mein Gutachter kennt Dr.Risse sehr wohl.

Das ist schön für ihn !

Und da entpuppt sich schon ihre Inkompetenz. Dass bei mir (ebenso wie bei einigen anderen Patienten in diesem Forum -> siehe Thema Zahnfleischtransplantation) Rezessionen vorliegen, brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren, das sieht JEDER.

Ich nicht, aber das liegt ja sicher daran, weil ich das nicht sehen will. Kein Problem, kann ich prima mit leben.

Nur weil ich Karies auf einem Molaren hatte (der später -wie im Gutachten steht- mangelhaft wurzelbehandelt wurde), soll ich jetzt an meiner kieferorthopädischen Fehlbehandlung selbst schuld sein, oder wie??

Schon wieder Schuld der Anderen ? Warum wurde der denn wurzelbehandelt ? Hatte sicher keine großflächige Füllung, war jungfräulich schön weiß und völlig frei von Karies. Seit wann gibt es Garantien für Wurzelbehandlungen ? Wäre mir neu. Und das zu kritisieren ist für jemanden der noch nie eine gemacht hat eine ziemliche Anmassung.

Die Allgemeinheit ist nicht ganz so zufrieden wie sie tun, sonst gäbe es hier nicht etliche Pfusch-Threads und sorgenvolle Fragen und auch die Gerichte wären nicht ständig mit Kieferorthopäden beschäftigt.

Genau. Steht ja jeden Tag in der BILD. Kieferorthopäde nach Pfusch zu lebenslang Knast verurteilt.

Wenn du und deine Freunde der Meinung seit, dass ihr etwas für das Image der Kieferorthopädie tun müsst, dann fangt mal an euch von pfuschenden Behandlern, wie dem meinen zu distanzieren statt diese zu decken.

Nur wer selbst Dreck am Steck hat, hat es nötig den Pfusch eines Kollegen zu decken.

Schöne Behauptung. Das nennt man dann Verleumdung und ist auch noch öffentlich. Super. Über sowas freut sich ein Anwalt. Das bringt Kohle ohne viel Arbeit. Wie weit wollen Sie sich noch reinreiten ?

Du bist wirklcih ein Spaßvogel! :D Ein Problem in der Arzt-Patienten-Beziehung ist es also, wenn der Arzt sich so wenig Zeit für eine gut bezahlten Behandlung nimmt, dass er Fragen nicht beantwortet??

Jep. Genau so seh ich das.

Auweia.....

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Tatsächlich ? Man könnte aber durch Wohnort und Bericht durchaus darauf kommen, wer hier angegriffen wird.
Es steht jedem frei zu recherchieren und zu spekulieren. Das ist nicht meine Angelegenheit und auch nicht deine, so what?

Sie prangern nur an und das mit einer solchen Menge Hass... das ist unglaublich.
Soll ich mich darüber freun, dass dieser Verbrecher meine Schwester und mich nicht bzw. falsch aufgeklärt hat, und mein Gesicht, mein Zahnfleisch und meinen Biss geschädigt hat und auch noch die Krankenkasse und somit einen Großteil der Wiener betrügt? Wäre doch etwas viel verlangt...

Das ist schön für ihn !
Mit Sicherheit. Es ist halt schön, dass es ihn gibt und dass er verpfuschten Patienten per Email Rat gibt.

Ich nicht, aber das liegt ja sicher daran, weil ich das nicht sehen will. Kein Problem, kann ich prima mit leben.
Mit Sicherheit. Die anderen Threads und die Tatsache, dass kieferorthopädische Behandlungen nun einmal zu Zahnfleischrückgang führen können, willst du dann vermutlich auch nicht sehen, oder? Aber mach dir deshalb keine Gedanken, denn du bist mit deiner verzerrten Wahrnehmung in "guter Gesellschaft": Wenn man www.orthotropics.com glauben schenken darf, haben Kieferorthopäden nämlcih eine abnorme ästhetische Wahrnehmung. Verzerrte Wahrnehmung der Realität gehört als scheinbar zum KFO-sein dazu. Anders könnten Pfuscher es wahrscheinlich nicht ertragen Kinder und junge Erwachsene deratt zu entstellen...

Schon wieder Schuld der Anderen ? Warum wurde der denn wurzelbehandelt ? Hatte sicher keine großflächige Füllung, war jungfräulich schön weiß und völlig frei von Karies. Seit wann gibt es Garantien für Wurzelbehandlungen ? Wäre mir neu. Und das zu kritisieren ist für jemanden der noch nie eine gemacht hat eine ziemliche Anmassung.
Ja, leider. Der Zahn hatte nämlich nur eine winzige Füllung, doch unter der Füllung war Karies. Kein Wunder eigentlich, denn die Karies wurde damals in der Jugendzahnklinik nur durch "wegkratzen", also ohne zu Bohren entfernt. Und das die Wurzelbehandlung ebenfalls ein Pfusch war sieht man auf 2 meter Entfernung. Es ist ein Kanal nämlich gar nicht abgefüllt und nicht zuletzt bin nicht nur ich es, die das kritisiert, sondern mein Gutachter schreibt "unvollständige Wurzelbehandlung". Tja, blöd. Auch andere Zahnmediziner waren schockiert über all das Unheil, was mir widerfahren ist, aber du scheinst ja ein enormes Problem damit zu haben, dass manche Ärzte nicht gut arbeiten, oder? JA, es IST möglich, bei weit überdurchschnittlicher Mundhygiene ein solches Maß an Zerstörung im Mund zu haben. Aber zum Glück gibt es engagierte Zahnärzte, Kieferorthopäden und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen, die keine Mühen scheuen um zu korrigieren, was bei mir angerichtet wurde und dafür bin ich außerordentlich dankbar!

So, das war meine letzte Antwort. Deine Postings haben zu viel miese Polemik und zu wenig Sachlichkeit um mich damit zu beschäftigen. Sry, hab besseres zu tun.

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Manche Menschen haben eine ausgeprägte Speekurve andere nicht. Für was soll das ein Beweis sein ? Nach kieferorthopädischer Behandlung sieht denn vieles anders aus. Das ist ja der Sinn der Behandlung. Wer das nicht möchte braucht sich dem ja nicht zu unterziehen, oder ?

# WENN ein KFO darüber aufklären würde, dass die Spee-Kurve zerstört wird (übrigens steht das sogar bei wikipedia), und man würde das in Kauf nehmen als Patient, DANN verstehe ich es!

Aber es geht ja hier um die Tatsache, dass KEINERLEI Aufklärung betrieben wird! Ich war bisher bei 3 KFO's in Behandlung und noch bei etlichen zur Vorstellung und KEIN EINZIGER hat mir davon berichtet!

Hier wird etwas fast schon mutwillig am Körper zerstört, und der Patient hat keine Ahnung! Sowas gehört verboten!!!!

Zum Thema "Aufklärung" noch eine kleine Anekdote: Als ich als nichtsahnende 17-Jährige Patientin zu dem KFO ging, der überall Werbung machte, überall gut angepriesen wurde, überall bekannt war (einen guten Namen hatte), und ich dann zum Einbau der Spange kam, war ich ganz verdutzt, dass ich in den Unterkiefer auch eine feste Spange reinbekam. Ich fragte den KFO "Wieso bekomm ich unten auch eine Spange?" Seine Antwort: "Das ist halt so!"

Keine Rede von Extraktionsbehandlung - nicht mal im Geringsten erklärt, wie die Behandlung vonstatten gehen soll.

Ich nicht, kommt ja nichts Vernünftiges bei raus, und von Überblick kann nicht die Rede sein.

Kleiner Tipp für Infos aus erster Hand: Den Behandler fragen. Wenn er die Frage nicht beantworten kann oder will gibt es wohl ein Problem in der Arzt-Patientenbeziehung.

# Haha! Dann möchte ich mal behaupten, dass es (deiner Meinung nach) hunderte gestörte Arzt-Patientenbeziehungen gibt!

Eigentlich sollte der Arzt von sich aus den Patienten aufklären, was aber nur unzureichend geschieht! #

Bisschen naiv, oder ? Warum sollte ein ganzheitlich arbeitender Kieferorthopäde Hochschulen schließen lassen können ? Sein Konzept mag für seine Patienten das Richtige sein, deswegen wird er weder KFO-Papst noch Diktator. So ein Unsinn. Es gibt viele Wege zum Erfolg, wenn er eines davon gefunden hat ist das schön, aber er ist sicher nicht der Einzige.

# Erst lesen, dann schreiben, wäre hier mal angebracht......

Ich habe nämlich nie behauptet, dass der KFO Abteilungen der Hochschulen schließen lassen soll (davon war nie die Rede), sondern eher in Richtung Politik.

Außerdem ist wohl niemand, der sich ein bißchen Wissen aneignet naiv!

Bleibt auch die Frage, warum die Zähne bei Ihnen gezogen wurden ? Karies ist so ziemlich der einzige Grund große Backenzähne zu opfern.

Oh nein! Aus leidlicher Erfahrung (glücklicherweise nicht persönlich) habe ich schon mehrmals von Fällen gehört, denen Backenzähne ohne Kariesbefall gezogen wurden!

Ich finde es lächerlich, wenn Sie meinen, Straight-Wire würde kein Pfusch sein!? Gehen wir mal davon aus (ich kenne keine genauen Werte, weil diese wahrscheinlich garnicht existieren) 50% der Operations-Fälle ist es angeboren, also liegt die Progenie bspw. in der Familie.

Aber die restlichen 50% müssen sich doch nur operieren lassen, weil sie in jungen Jahren von der Kieferorthopädie verpfuscht worden! Man liest fast in jedem Vorstellungsthreat, dass die Leidtragenden bereits in der Jugend erfolglose Spangen-Jahre hinter sich hatten! Wie erklären sie sich das????

Genau. Steht ja jeden Tag in der BILD. Kieferorthopäde nach Pfusch zu lebenslang Knast verurteilt.

Sie wissen auch ganz genau, warum das Thema "Kieferorthopädischer Pfusch" nicht an die Öffentlichkeit (oder der ihrer favorisierten Zeitung :mrgreen:;-) ) kommt! Richter und Staatsanwälte decken doch die meisten Ärzte! Das ist doch nichts neues!

Drohen kann ! Genauso kann einem beim Nasebohren der Finger abbrechen und man kann daran ersticken.

:lol: Haben Sie keine besseren Vergleiche, die man auch nachvollziehen kann? ;-)

Des weiteren frage ich mich, wer Sie überhaupt sind, was Sie überhaupt darstellen, um so eine Meinung zu vertreten?

Anhand Ihrer wenigen Postings, und dass ihr erster Posting hier in meinem Thread stattgefunden hat, lässt ja auf einiges schließen!......

Wir sind selbst geschädigte Patienten (und meinetwegen haben wir auch ein klein bißchen Wut im Bauch, was aber völlig legitim ist und ganz normal), aber Fakt ist nunmal, dass eine Schädigung durch KFO vorliegt und dadurch, dass wir die Vorgehensweise durchschaut haben und ganz genau wissen, dass es anderen Patienten auch so ergehen kann, warnen wir eben!

Umso schlimmer finde ich es, wenn dann jemand daherkommt, ein völlig Unbekannter im Forum, der unser Handeln negativ darstellt.

Wir wollen mit diesen Fakten nur helfen! Schlimm, dass sowas negativ angekreidet wird!

Von einem mutmaßlichen KFO, der seine Techniken (mit denen man ja ne Menge Kohle verdient) decken möchte, und sich einen Reibach daraus macht....

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Schöne Behauptung. Das nennt man dann Verleumdung und ist auch noch öffentlich. Super. Über sowas freut sich ein Anwalt. Das bringt Kohle ohne viel Arbeit. Wie weit wollen Sie sich noch reinreiten ?.....

Hallo Steve,

erstmal herzlich willkommen in unserem Patientenforum.

Der Höflichkeit halber, wäre eine Vorstellung angebracht.

Nach deinen mittlerweile 4 statements zu urteilen, vertrittst Du (wir bevorzugen uns hier zu duzen) offensichtlich eine Position, die extrem negative Erfahrungen und daraus resultierende Berichte, hier nur zulassen willst, wenn eindeutig verifizierbare Fehler und bloss keine Panikmache vorliegen.

Neben der Marketingstrategie und unverhohlt verlogenen Hoffnungsmache der KFO (darüber findest Du hier auch brauchbare Infos), ist jede öffentlich gemachte Fehlbehandlung für evtl. zukünftige KFO-Opfer Gold wert.

Kurzum, wer bist Du eigentlich?

Und wenn Du schon mit Anwalt drohst, würde es mich interessieren, was Du hier willst?

Auf einen weiteren, um Patienten bedachten, Werbung betreibenden KFO sei echt geschiss....

Vor diesem unseriösen Berufsstand kann nur gewarnt werden (individuelle Meinunug, bevor Du wieder mit Anwalt drohst, den ich auch schon gegen meinen KFO bemühen musste).

lg k

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Jetzt will ich mich auch zu Wort melden.

Lieber "Steve", solltest du ein KFO sein, dann hast du die Forenregeln nicht befolgt, da du dich nicht geoutet hast bei deiner Anmeldung. Es gab schon einmal heftige Probleme deswegen.

Ich bin ebenfalls eine Geschädigte und habe hier einige Beiträge gegen KFO zum Besten gegeben. Aber auch nicht ohne Grund. Ich bin ebenfalls ein Extraktionsopfer. Ohne vollständige Diagnose wurde diese Therapie empfohlen. Heute habe ich einen Gelenkvorschub dadurch, weil eigentlich mein Unterkiefer hätte nach vorne gebracht werden müssen. Durch die Extraktionstherapie wurde der Unterkiefer nach weiter zurückgehalten, auch durch den extremen Steilstand meiner Frontzähne, was vom KFO erzeugt wurde. Ich habe heute kaum noch Wurzeln. Wurzelresorptionen führen dazu, dass der Kieferkamm schmaler wird, weil die Wurzeln kleiner sind. Mir wurde von einem Spezialisten gesagt, dass ich von Anfang an schon einen dünnen Kieferkamm hatte, da hätte eine Extraktionstherapie auch schon aus diesem Grund ausgeschlossen werden müssen. Aber wer püft sowas schon. Ich kann nichts vernünftiges mehr beißen. Jetzt habe ich eine Asymmetrie, Mittellinienverschiebung, Zahnschmelzschaden und Zahnfleischrückgang zu verzeichnen.

Ich bin ein sehr ästhetischer Mensch, der immer schöne große weiße Zähne hatte, die beim Lachen strahlten über das ganze Gesicht. ich war besonders attraktiv und hatte Einladungen zu Castings. Außerdem habe ich in einem Job gearbeitet, in dem Ausstrahlung und Aussehen wichtig war, weil ich mit Top VIP's und Firmenbossen zu tun hatte. Ich habe den Job verloren, weil die Behandlung mir zugesetzt hat, mich entstellt hat und meine Psyche zerstört hat. Ich leide immer noch an den Folgen und hab Unmengen an Geld ausgegeben, um mir Hilfe zu suchen, was besonders schwer ist. Ich bin so auch auf Dr. Risse gestoßen. Mir hilft allerdings nur noch ein operativer Eingriff. Wenn nicht bald mein Kiefer richtig postioniert wird, könnte es sein, dass der Knorpelvorschub nicht mehr repariert werden kann.

Was so eine KFO Behandlung einem Menschen antun kann, wenn sie leichtsinnig und inkompetent durchgeführt wird ist schlichtweg verantwortungslos und Körperverletzung.

Ich muss mir jetzt Gedanken machen um Veneers, die meine weiße Schmelzschicht ersetzen sollen, eine OP, die mein Gesicht wieder harmonisch gestaltet und die Kiefer richtig positioniert. Vllt. habe ich dann, nachdem mittlerweile 3 Jahre ins Land gegangen sind seit Ende der Behandlung, eine Chance, dass ich meine Pläne doch nochmal in Angriff nehmen kann.

Auch ich habe eine Schadensersatzklage laufen. Jetzt geht das Ganze vor Gericht, weil die Haftpflichtversicherung nicht kooperativ ist und auch wieder nur wirtschaftlich denkt. Die Patienten sollen absichtlich mürbe gemacht werden, was ich sicher nicht zulasse. Denn mein ganzes Leben hat sich seitdem verändert. Das werde ich nicht hinnehmen, ebenso ncht die Kosten selbst zu tragen, die durch den Pfusch angefallen sind.

Ich habe mich auch an den Kieferthopädenverband gewandt, die sich natürlich zurückhalten.

Außerdem habe ich das Fernsehen schon bemüht, die sich langsam kooperativ zeigen. Ich werde das Thema an die Öffentlichkeit bringen wo es hingehört!!!!!

Die KFO's bzw. die Hochschulen etc. werden sich noch umschauen. Der Skandal bleibt nicht lang geheim. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Gruß

FrauHolle

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Ich bin nun aber ziemlich verwundert und verunsichert, wenn ich das alles hier lese. Es wird behauptet:

1.) Kieferorthopäden gehören alle einem unseriösen Berufsstand an,

2.) 90 % aller Behandlungen werden mit einer untauglichen Technik gemacht, die man als Massenkörperverletzung anprangern muss,

Das bedeutet in Summe, dass die gesammte Kieferorthopädie ein einziges sinnloses und mafiöses, kriminelles etc. Geldmachen ist, eine Massenschädigung der gesammten Volksgesundheit.

Ich muss gestehen, dass ich das nicht glauben kann. Zwar bin ich immer offen für das Aufdecken von Mißständen, davon gibts genug, aber bei einer Thematik so vollkommen 100% negativ zu urteilen, ohne jede auch nur ansatzweise Offenheit zur Diskussion, ohne den eigenen Standpunkt auch nur ansatzweise beweglich zu gestallten, das ist mir nicht mehr verständlich zu machen.

Ich bin nur ein gewöhnlicher Patient, ich vertraue meinem Arzt und ich hoffe, dass alles gut geht. Ich glaube, die meissten Leute tun das. Ich kann ja nicht alle meine Ärzte bis ins letzte Detail kontrollieren und in Frage stellen, oder mich sogar selbst behandeln sozusagen.

Ich glaube schon, dass der ganze KFO Bereich eine sehr komplexe Sache ist, bei der es viele Meinungen gibt, viele verschiedene Wege ans Ziel zu kommen, ja sogar differierende Zielsetzungen, die sich scheinbar wiedersprechen. Und so wird es auch immer wieder schlimme Fälle geben, bei denen der Patient geschädigt wird. Das gibt es in allen medizinischen Bereichen.

Aber die Kieferorthopädie als vollständig unseriös und skandalös hinzustellen, die aktuellen Behandlungsmethoden als vollständig untauglich und gefährlich einzustufen, das wiederstrebt mir wirklich sehr.

Der Tonfall und die extrem frontale Angriffslust der Threaderstellerin deuten - für meinen Geschmack - auf jeden Fall auf einen sehr persönlichen Feldzug hin, das kann auch nicht wirklich seriös sein, oder? Ausserdem: Woher hat sie ihr wissen? Aus Büchern? Dann ist es bestes Halbwissen, ohne jede praktische Erfahrung, so wirkt es auf mich.

Ich als Patient fühle mich durch das ganze absolut nicht aufgeklärt, sondern nur befremdet und verunsichert. Da frage ich mich, welchen sinn für die User dieses Forums haeben die Schilderungen der "Anklägerin" hier? Was bitte sollen wir tun? Was haben wir davon?

Ich glaube, so bewirkt man nichts. und damit ist eine Chance vertan, wirklich aus dem eigenem Leiden heraus anderen zu helfen. Ich glaube aber, hier soll gar niemandem geholfen werden. Warscheinlich geht es eher um das öffentliche Abreagieren des eigenen Leidens und das Zurschaustellen des eigenen Schicksals.

Wie so oft im Internet...

Grüße

Stefan

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Das bedeutet in Summe, dass die gesammte Kieferorthopädie ein einziges sinnloses und mafiöses, kriminelles etc. Geldmachen ist, eine Massenschädigung der gesammten Volksgesundheit.

Hi,

sinnlos und mafiös hat niemand behauptet.

Geldmacherei ganz sicher. Nicht umsonst wurde ein Fixbetrag für kassenärztliche KFO-Behandlungen festgelegt, an den die meisten KFO sich nicht halten und Zuzahlungen fordern.

Bei Behandlungen Erwachsener ufert diese Wucherei dann völlig aus, wenn man hier von Beträgen bis zu 8000 € für zwei Jahre KFO Behandlung liest.

Wie kommst Du darauf mislungene Behandlungen als Einzelfälle abzutun?

Gibt es Zahlen, die Auskunft darüber geben wieviele KFO Behandlungen erfolgreich verlaufen bzw. abgebrochen oder fehlverlaufen sind?

Ein forscher Tonfall (wie du es nennst), ist völlig in Ordnung in Anbetracht der Leidengeschichten einiger Leute hier.

Solange jedem potentiellen Patienten suggeriert wird, man kann ihn problemlos behandeln (siehe KFO-Seiten), aber weder Haftung für sachgerechte Beratung, für den Einsatz gefährdender Behandlungsmittel, noch für ein Ergebnis übernommen wird, solange ist die Frage nach den Strukturen in dieser Branche zulässig.

Und mal ehrlich, unter diesen Umständen würdest du keinen Fernseher, Mixer, Auto etc. kaufen.....sogar bei Kaufverträgen ist der Kunde rechtlich besser geschützt, als ein Patient beim KFO.

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hallo,

so nun möchte ich auch mal meinen senf dazu geben..

@stefan007

ich glaube hier geht es nicht darum eine ganze zunft als verbrecher hinzustellen sondern um aufklärung und das man einfach mal kritischer hinterfragt welche behandlungsmethoden und die daraus resultiernden folgen sind...

spreche aus erfahrung, da meine tochter nun mittlerweile seid 5 jahren in behandlung ist und das ergebnis ist, das sie so wie ich auf dem op-tisch landen wird....gebe mir eine mitschuld daran, weil ich zuwenig hinterfragt habe, warum werden zähne gezogen und und und...habe auch vertraut und bin eines besseren belehrt worden...

der gleich kfo meiner tochter hat auch freunde von ihr behandelt...ergebnis heute: op-fälle...könnte ein netzwerk über diese pfuschfälle nur von diesem einen kfo gründen...

also sprechen wir hier schon gar nicht von einzelfällen...

@steve

viele fälle werden gar nicht bekannt, da die leute teilweise auch nicht wissen wie sie sich zur wehr setzen sollen...und ich finde es deswegen schon sehr legitim darüber auch kritische stimmen zu lesen...

oder für sich selst lösungsansätze zu finden...

ich würde lügen, wenn ich sagen würde nicht wütend auf den kfo meiner tochter zu sein...

kann mich jedoch auch noch für die leute freuen, die alles problemlos überstanden haben...bin also nicht verbittert oder so...

zu dir möchte ich eigentlich auch nur sagen fachärzte haben sich hier in diesem forum kenntlich zu machen...

lg schnattchen

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Gast
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