ninive

Fernröntgenanalyse

Hallo,

ist eine Fernröntgenanalyse ausreichend, wenn für die Behandlungsplanung ausschließlich folgende Messungen durchgeführt wurden:

WS

SNA

SNB

OK1

UK1

Wits

Was bedeuten die einzelnen Messungen und was wäre die Norm bei einem 10jährigen Kind?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

Schöne Grüße aus Wien,

Ninive

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moin,

ist eine Fernröntgenanalyse ausreichend, wenn für die Behandlungsplanung ausschließlich folgende Messungen durchgeführt wurden:

versteh ich nicht ganz. ist die frage, ob all diese werte aus dem FRS abgelesen werden können oder ob ein FRS dafür tatsächlich nötig ist?

Was bedeuten die einzelnen Messungen und was wäre die Norm bei einem 10jährigen Kind?

ich mach's mir mal einfach, weil das zu erklären eine gewisse anatomische grundlage bedarf: kuck einfach hier, da ist das ausführlich erklärt - inklusive normwerte.

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Hallo Rainer,

danke für den Tip mit der Site, aber so weit war ich auch schon. Ich möchte meine Frage nochmal ausführlicher stellen, und hoffe, dass Du mir behilflich sein kannst:

Könntest Du mir bitte diese Werte interpretieren?

WS 388 Grad

SNA 85 Grad

SNB 80 Grad

OK1 94 Grad bei +5

UK1 101 Grad bei +2

Wits +2

Ich habe soweit selbst herausgefunden, dass die Differenz zwischen SNA + SNB = ANB. In diesem Fall wäre das 5 Grad. Entspricht das einer großen Abweichung der skelettalen sagittalen Postion des OK in Relation zum Unterkiefer? Wie würde das rein optisch aussehen?

Weiters mit OK1 nehme ich an, meint man die OK-Schneidezahninklination, oder? Was bedeutet in diesem Fall nun 94 Grad, wenn die Norm 110 Grad ist?

Bei UK1 (sofern es sich um die UK-Schneidezahninklination handelt) wäre die Norm 90 Grad. Bedeuten dann in diesem Fall 101 Grad eine sehr starke Proklination?

Alle anderen Werte kenne ich nicht (WS, Wits).

Welcher Gebissanomalie entsprechen diese Werte insgesamt? Welche

Kiefer-, Zahnstellung habe ich mir darunter vorzustellen?

Wenn für die Diagnose ein Fernröntgenbild erstellt wurde und vom KFO "nur" diese Werte gemessen wurden (ohne Durchzeichnung), ist das ausreichend für eine Fernröntgenanalyse?

Vielen Dank und schöne Grüße,

Ninive

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hi,

Welcher Gebissanomalie entsprechen diese Werte insgesamt? Welche

Kiefer-, Zahnstellung habe ich mir darunter vorzustellen?

sei mir nicht böse - aber das zu erklären ist eigentlich sache des behandelnden kieferorthopäden. hat er das nicht getan? ein schnellkurs 'kieferorthopädische diagnostik' iss leider hier im forum nicht möglich - und soll auch gar nicht sinn und zweck dieses sein.

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...ja, das ist schade. Ich hatte wirklich gehofft, in diesem Forum ein wenig Hilfe zu erfahren. Wenn ich den Kieferorthopäden fragen könnte, hätte ich das mit Sicherheit gemacht. Bei den Messwerten handelt es sich um die Diagnose meiner 10jährigen Tochter, bevor ihr eine unsägliche Behandlung großen Schaden verursacht hat. Mein Kind hatte vor der Behandlung ein Klasse I Gebiss mit Frontzahnbeziehung und einen kleinen Tiefbiss. Effektiv bin ich aufgrund eines milden Engstands im Unterkiefer zum KFO gegangen, deren Behandlung das Hauptanliegen war. Hätte man mir damals gesagt, dass ich eigentlich nur das Ausfallen der Milch 5-er abwarten soll, welche um jeweils 2mm breiter sind als die bleibenden 5-er, so wäre diese festsitzende Behandlung nie zustande gekommen, denn der Engstand hätte sich wunderbar auf natürliche Weise reguliert. Da ich vermute, dass diese Diagnosewerte nicht korrekt sind, habe ich um Hilfe bei der Interpretation derselben gebeten. Es ist schwer genug, sich als Laie medizinisches Wissen anzueignen um gewisse Sachverhalte zu verstehen. Von anderen Ärzten hat man diesbezüglich keine Hilfe zu erwarten. Die Standesprotektion wird einfach über die Gesundheit eines Kindes und das Recht gestellt. Das ist wirklich traurig.

Trotzdem schöne Grüße aus Wien,

Ninive

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hi ninive,

erstmal: zu einer ordentlichen kieferorthopädischen diagnostik gehört weit mehr als nur ein paar im FRS gemessene winkel. es ist nahezu unmöglich, hier im forum werte zu interpretieren, wenn man den tatsächlichen fall dazu nicht kennt (modelle, photos, opg, etc.).

du hast aber natürlich recht - es ist ziemlich diffizil, sich als laie das nötige wissen, das zur beurteilung der geschichte nötig ist, selbst anzulesen. ich bin allerdings der meinung, dass das auch gar nicht unbedingt nötig ist: sollte es sich in diesem fall tatsächlich um eine offensichtliche fehlbehandlung handeln, schnapp dir nen guten(!) rechtsanwalt, der dann eine neutrale begutachtung veranlassen wird.

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Hallo Rainer,

ich habe bereits seit 1 Jahr einen Anwalt und auch ein Beweissicherungsgutachten wurde schon erstellt. Aber bei diesem Gutachten geht es nur um den gegenwärtigen Gebisszustand. Vor Gericht soll ja geklärt werden, ob ein Behandlungsfehler vorliegt, und da soll der SV sowohl die Unterlagen vor der Behandlung als auch nach der Behandlung begutachten. Da ich mir jedoch sicher bin, dass ich von dem gerichtlich beeideten Sachverständigen kein objektives Gutachten erwarten darf (wäre jetzt mühsam zu schildern), möchte ich einfach für mich so viele Fragen klären wie nur möglich, die ich dann auch beim 2. Prozesstermin vorbringen kann (oder zumindest gezielt den Sachverständigen fragen kann). Bitte glaube mir, ich habe bereits alles getan, was getan werden kann. Nur, bis jetzt hat mir noch niemand diese FR-Werte genau erklärt und ich kann das nicht allein!

Schöne Grüße

Ninive

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hallo,

okay, dann bin ich jetzt im bilde - nicht besonders tolle sache, die deiner tochter und dir da passiert ist.

deine fragen gehen (wie du ja selbst weißt) schon ziemlich in die kieferorthopädische tiefe. ich denke, für deine zwecke ist ein einsteiger-lehrbuch gut geeignet, das die basics auch für laien verständlich erläutert. wenn da deinerseits interesse besteht, schau ich mich mal nach buchempfehlungen um.

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Hallo Rainer,

ok, wenn Du mir ein gutes Buch empfehlen kannst, hilft das sicher, auch wenn ich gehofft habe, dass Du oder evtl. ein anderer Arzt hier im Forum mir einfach etwas zu diesen Werten sagen. Ich laß es jetzt gut sein.

Vielen Dank und schöne Grüße,

Ninive

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