Gast anaa

Mit selbstligierende Brackets kürzere Behandlungszeit?

Hallo liebes Forum!

Bitte um Aufklärung: verkürzt sich durch selbstligierende Brackets (Clear In-Ovation) die Behandlungszeit?

Ich habe von 2 versch. KFO´s zwei sehr verschiedenen Behandlungszeiten: mit den Selbstligierenden ergeben sich 18 Monate Behandlungszeit, mit einer "normalen" 2 1/2 - 3 Jahre.

Ein KFO meinte, die Verkürzung würde höchstens 3 Monate betragen, wenn überhaupt.

Bitte um Ihre kompetente Meinung dazu! Herzlichen Dank im Voraus!

Sabine

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Hallo Sabine!

Die Frage, ob selbstligierende Brackets tatsächlich "schneller" wirken, hab ich mir auch gestellt.

Mein KFO hat mir von sich aus nur die normalen angeboten. Da ich aber hier im Forum (und auch sonst) immer von den besseren (weil angeblich schnelleren) selbstligierenden Brackets gelesen hab, habe ich den KFO dann darauf angesprochen. Er hat mir das so erklärt:

Wenn selbstligierende Brackets schneller wirken, als die "normalen", dann auf Grund von besseren Gleiteigenschaften. Der Drahtbogen kann in dem Metallslot leichter gleiten, oder andersrum: die Friktionskräfte sind geringer.

Dieser Vorteil aber beeinflusst wenn überhaupt nur die ersten Wochen der Behandlung.

Zudem haben die neueren Generationen der "normalen" Brackets identisch gute Gleiteigenschaften wie die selbstligierenden, sodass der Vorsprung, der ggf. durch die selbstligierenden Brackets erreicht wird, kaum noch ins Gewicht fällt.

Einziger wirklicher Vorteil bei den selbstligierenden Brackets ist die schnellere Behandlung seitens des KFO. Da der Bogen durch einen Slot gehalten wird, fällt das Anbringen von Ligaturen weg, was den (zeitlichen) Aufwand des KFO bzw. der Assistentin, die die Ligaturen anbringt, verringert.

Mein KFO hat sich klar für die "normalen" ausgesprochen, da hier die wirkenden Kräfte wohl besser kontrolliert werden können.

Wie gesagt - mein KFO steht den selbstligierenden Brackets eher ablehnend gegenüber.

Ich persönlich denke, dass das auch ein wenig Glaubenssache ist... ;-)

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Die Schmerzen, die man bei einer selbstlegierenden hat, sollen ja auch geringer sein als bei einer normalen Spange oder?

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Hallo Sabine!

Ich hatte bei meiner ersten kieferorthopädische Behandlung normale Brackets.

Der Geschwindigkeitsvorteil von selbstlegierenden Brackets hängt von deiner Fehlstellung ab. Die KFO, die wahrscheinlich meine zweite Behandlung durchführen wird, rechnet mit einem Zeitvorteil von einem Achtel bis einem Viertel.

Entscheidender sind aber die gesundheitlichen Vorteile der selbstlegierenden Systeme:

Die Reibung zwischen Draht und Bracket ist geringer, d. h. es ist weniger Kraft erforderlich, um die Zähne zu bewegen, die Spange verursacht weniger Schmerzen und die Wurzeln werden weniger belastet.

Die Toleranzen zwischen Draht und Bracket sind geringer, d. h. das Ergebnis wird besser, weil die Zähne genauer eingestellt werden können.

Die Reinigung der Zähne ist einfacher, weil die Ligaturen wegfallen und die Spange sieht besser aus.

Ich rate Dir daher, selbstlegierende Brackets zu verwenden, wenn Du es Dir leisten kannst, weil die Mehrkosten ca. 20 € pro Bracket sind.

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Also: Ich habe die teuren Brackets gekauft in der Hoffnung, alles würde schneller, schmerzfreier und sauber verlaufen. Über 500 EUR Mehrkosten nur für die Brackets (Damon System)... Und? Gar kein Unterschied zu den normalen. Die Behandlungszeit war gleich, der Schmerz auch und die Hygiene verlangt genauso viel Zeit. Ich kenne mich mit dem "alten" System aus und kann sagen: Geld umsonst ausgegeben. Heute würde ich mich für die normalen Brackets entscheiden.

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Hallo Sapine,

Die Schnelligkeit der Behandlung sollte nicht unbedingt ein vorrangiges Kriterium sein. Mein ehemaliger Kieferorthopäde möchte der schnellste in Ludwigshafen sein und hat mir auf schnellstmögliche Weise mit Speed-Brackets die Zahnwurzeln in der Unterkieferfront kaputt gemacht, die sind jetzt nur noch wenige Millimeter kurz, und das Zahnfleisch ist an den Eckzähnen um mehrere Millimeter zurückgegangen, so dass ich in nicht allzu ferner Zukunft mit massivem Zahnverlust rechnen darf. Jetzt werde ich woanders mit Damon-Brackets behandelt und habe damit auch wahnsinnige Schmerzen. Nach meinem letzten Termin konnte ich vor Schmerzen fünf Tage nicht richtig kauen. Aufgrund dieser Erfahrungen mit zwei verschiedenen sehr teuren Bracket-Typen gebe ich deshalb natürlich überhaupt nichts mehr auf Werbeversprechungen wie "schmerzarm" und "schonendere Behandlung".

Gruß,

Callas

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na also ich hoffe doch mal, dass die brackets (die ich ja auch seit 2 Tagen mit mir rumschleppe) gut sind. Also jetzt mach mir hier mal bitte wer Mut dass ich nix für umsonst ausgegeben hab :D

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Also sind die neuen Bracketsysteme, die von allen Seiten so gelobt werden, vielleicht doch nicht so gut bzw. womöglich sogar schlechter als die alten?

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Kann sich vielleicht auch ein Kieferorthopäde zu meiner und den aufgetretenen Fragestellungen melden?

Das wäre ganz toll!

Sapine

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Jetzt habe ich noch eine neue Frage:

Arbeiten selbstligierende Brackets mit der Straight-Wire-Technik?

Hab mich schon im Forum umgeschaut, allerdings ist mir das nicht ganz klar. Vielleicht könnt ihr mir helfen?

Danke Sapine

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Guten abend zusammen.

Also ich habe anfang April meine Brackets (Innovation C) bekommen. Meine schwester hat genau das selbe Problem und hat nur die normalen bekommen, am ende des jahres werden wir sehene wer schneller ist, bzw. welche Spange besser ist. Also das Ästhetische ist schon um einiges besser, wenn ich nicht grad noch meine Lücke von der GNE hätte würde sie kaum auffallen. Bei der normalen finde ich halt die verfärbung der Gummis gar nicht so schön... Hatte jetzt seit einsetzten der Brackets noch keinen Draht wechsel und merke immer noch die Spannung der auf den Zähnen.

@Sapine: Mit diesen Straight-Wire-Technik kenne ich mich nicht aus, weiß auch gar nicht so genau was das ist.

@callas: Also ich wollte ja auch das es so schnell wie möglich geht, aber da hat meine KFO gemeint das sie erst mal nur weiche drähte einsetzen kann, weil ich schon die zweite KFO Behandlung bekomme, weil sonst meine zähne und die wurzel kaputt gehen können, also schnelligkeit ist nicht alles, das habe ich jetzt auch eingeshen. Aber dein KFO hat dich da wohl nicht aufgeklärt, oder wraum ist das passiert.

Grüße Julia

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Laut meinem KFO hat die angegebene Behandlungszeit auch mit

der zuständigen Kasse zu tun. Mir hat er erklärt, dass er mindestens

2,5 - 3 Jahre in den Behandlungsplan schreiben muss, damit er keine

Probleme mit der Krankenkasse kriegt (Mindestbehandlungszeit).

Und er ist sicher auch nicht abgeneigt, macht es ja nicht umsonst ;-)

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Laut meinem KFO hat die angegebene Behandlungszeit auch mit

der zuständigen Kasse zu tun. Mir hat er erklärt, dass er mindestens

2,5 - 3 Jahre in den Behandlungsplan schreiben muss, damit er keine

Probleme mit der Krankenkasse kriegt (Mindestbehandlungszeit).

Und er ist sicher auch nicht abgeneigt, macht es ja nicht umsonst ;-)

Das habe ich ähnlich verstanden. Im HKP wird die Maximalbehandlungszeit "ausgeizt". Nach 3 (oder 4 Jahren ?????) muss ein neuer HKP erstellt werden.

LG

Bracket

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Sapine...

Falls du mehr weisst über selbstligierende Brackets, kannst du mich bitte, bitte auch informieren?..

Weil ich habe das gleiche Problem wie du, die Behandlungszeit is einfach so lang, oh jee wenn ich schon dran denke geht bei mir schon alles aus und ich bin so demotiviert

Das wäre echt traumhaft schön wenn es wirklich die B. dauer verkürzt eigentlich viel zu schön um wahr zu sein..

Liebe Grüsse

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