Lovely_Yola

Wie schlimm/nervig ist ein Kopfbiss?

Hallo,

ein KFC hat mir prognostiziert, dass vllt mein offener Biss behoben werden kann (ohne OP), ich dann aber einen Kopfbiss haben würde.

Ist das denn schlimm / nervig??

Wenn ja, warum?

Würd mich über Antworten freun :)

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Warte doch erst mal ab, bis der KCH die Sache mit dem KFO besprochen hat. Nach den Fotos zu schließen, ist da durchaus genug Spielraum um eine entstehende negative sagittale Frontzahnstufe zu kompensieren. Gerade die Unterkieferfront wirkt bei dir nach vorne gekippt. Die UK-Front könnte man dann zurückbewegen und die OK-Front ein Stück nach vor und man kann dann vmtl relativ einfach eine normale Stufe von 2mm erreichen.

Vielleicht kannst du noch mal ein Profilfoto machen. Mundwinkel zurückgezogen und zusammengebissen damit man die Frontzahnachsenstellung und die Stufe beurteilen kann.

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Ok, ich mache in den nächsten Tagen nochmal ein Foto.

Danke für deine Info!

Hier haben doch sicherlich viele Leute im Forum einen Kopfbiss, oder?

Nervt euch das???? Wenn ja, inwiefern?

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Generell kann man zum Kopfbiss sagen: Es kommt zur Abnützung (Abrasion) der Schneidekanten, was schon problematisch ist, aber womit sich leben lässt: Eine gute Freundin von mir hat einen Kopfbiss und lässt sich hin und wieder die Frontzähne mit Kunststoff aufbauen. Das zahlt sogar die Kasse. Ansonsten glaube ich nicht, dass ein Kopfbiss gröbere Probleme macht. Ich glaube sogar, dass ich früher (als Kind/ Jugendliche) sogar einen Kopfbiss hatte. Ich habe nämlich entsprechende Abrasionen auf den Frontzähnen und mir hat damals mein Zahnarzt gesagt, dass man die Abrasionen aufgrund meiner Zahnstellung nicht verhindern könnte. Ich hatte mit diesem Zustand jedenfalls keinerlei Probleme -außer den geringen Abrasionen, die man auf diesem aktuellen Foto sogar erkennen kann my.php?image=00058vn8.jpg (is zwar off-topic, aber hier kannst du auch sehen, wie sehr die OK-Molaren jetzt näher an der Verankerung sind. zum Vergleich vorher: http://img176.imageshack.us/my.php?image=20070830d4xv7.jpg)

Aber ich würde erst mal die abwarten. Ich finds ehrlich gesagt auch erstaunlich, wie schnell der Chirurg diesen Kopfbiss durch die Gesichtsverkürzung bzw. Bissschließung diagnostiziert hat. Um das genau festzustellen müsste man nämlich Artikulatormodelle machen und auf diesen Modellen die Molaren einschleifen bis die Zähne Kontakt haben. Erst dann kann man (auch nur ungefähr!) sagen, wie groß die sagittale Frontzahnstufe sein wird. Ohne Artikulatormodelle eine so detaillierte Progonse zu stellen (Kopfbiss = FZ 0mm), finde ich doch etwas spekulativ.

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Hallo Iris,

vielen Dank für deinen ausführliche n Beitrag!

Und auch für die Bilder!

Da sieht man ja wirklich, wie sehr die Verankerungen den Molaren nähergekommen sind.... aber ich denke, man sieht auch, dass sie nicht (und wenn, dann nur wenig) "heruntergerutscht" sind, weil der 2. Molar nicht mehr auf der Höhe vom 1. Molar ist, sondern höher.

Das macht mir Hoffnung!!!! Danke!!

Was ist denn dieser Draht über dem Zahnspangendraht im OK?

Also ich denke, dass ich mindestens einen Kopfbiss bekommen werde, wenn nicht sogar die Situation, dass der Unterkiefer vor dem Oberkiefer steht (was natürlich sehr sch**** aussieht)!

Weil wenn ich meinen Unterkiefer bis in die Situation vorbewege, in der mein Profil meines Erachtens perfekt ist, steht der Unterkiefer viel weiter vor dem Oberkiefer, sodass mir der Oberkiefer richtig kümmerlich und missgebildet vorkommt :cry:

Naja, man wird sehen......

ich will jetzt erstmal die Molarenintrusion durchführen.

Und wenn es danach scheiße aussieht und ich absolut nicht zufrieden sein sollte, kann man trotzdem noch über eine OP nachdenken....

Ich hoffe nur, dass meine Zähne dann nicht zu arg belastet sind, sodass die Wurzeln bei nix mehr mitmachen ...... :confused:

P.S. Der Chirurg hat mich auch auf ein Fernröntgen angesprochen.

Nun weiß ich leider überhaupt nicht, was das genau ist,

wieviel es kostet,

und was es (in meiner Situation) bringen würde??

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Der Chirurg hat mich auch auf ein Fernröntgen angesprochen.
Ich finds interessant, dass du nicht weißt, was ein Fernröntgen ist, obwohl du dich ja sonst ganz gut auskennst. Das zeigt irgendwie, dass du vom KFO wohl niemals richtig aufgeklärt wurdest.

Also ein Fernröntgen ist die diagnostische Grundlage und wohl wichtigste Behandlungsunterlage jeder kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Behandlung. Das sieht dann so aus: http://img519.imageshack.us/my.php?image=20070319tbr6.jpg (mein Fernröntgen vor Beginn der aktuellen Behandlung)

Ein KFO und ein Chirurg kann nur mit Hilfe eines Fernröntgens eine exakte Diagnose stellen. Kann unmöglich mehr als 50€ kosten.

Weil wenn ich meinen Unterkiefer bis in die Situation vorbewege, in der mein Profil meines Erachtens perfekt ist, steht der Unterkiefer viel weiter vor dem Oberkiefer, sodass mir der Oberkiefer richtig kümmerlich und missgebildet vorkommt
Also das vorschieben des UK ist jedenfalls sicherlich keine Methode um herauszufinden, wo der UK durch die Autorotation "landen wird". Es braucht dazu -wie gesagt- Artikulatormodelle.

Da sieht man ja wirklich, wie sehr die Verankerungen den Molaren nähergekommen sind.... aber ich denke, man sieht auch, dass sie nicht (und wenn, dann nur wenig) "heruntergerutscht" sind, weil der 2. Molar nicht mehr auf der Höhe vom 1. Molar ist, sondern höher.
Ne, klar, die Methode funktioniert schon. Sie sind zweifelsfrei intrudiert, vielleicht nicht ganz so stark wie ich zuerst dachte. Aber man muss natürlich auch bedenken, dass die KFO zwischendurch meinen Biss provisorisch mit der Bisssperre (Kunststoff auf Kauflächen) angehoben hat, wodurch das gesamte Ausmaß der Gesichtshöhenreduktion natürlich etwas verschleiert wird.

Was ist denn dieser Draht über dem Zahnspangendraht im OK?
Das ist der Intrusionsbogen. Damit wird die Front angehoben. Ich hab grad erst herausgefunden, dass sich das Segmentbogentechnik nennt. Damit lassen sich die Zähne sehr kontrolliert (schmerzfrei und zielgerichtet) bewegen. Die Kombination von Straight-Wire, Segementbogen und Implantaten scheint in der Front auch wirklich ganz gut zu funktionieren. 1mm Frontzahntrusion ist schon erreicht und sieht auch wirklich schon ein wenig besser aus.

LG,

Iris

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Ich finds interessant, dass du nicht weißt, was ein Fernröntgen ist, obwohl du dich ja sonst ganz gut auskennst. Das zeigt irgendwie, dass du vom KFO wohl niemals richtig aufgeklärt wurdest.

Also ein Fernröntgen ist die diagnostische Grundlage und wohl wichtigste Behandlungsunterlage jeder kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Behandlung. Das sieht dann so aus: http://img519.imageshack.us/my.php?image=20070319tbr6.jpg (mein Fernröntgen vor Beginn der aktuellen Behandlung)

Ein KFO und ein Chirurg kann nur mit Hilfe eines Fernröntgens eine exakte Diagnose stellen. Kann unmöglich mehr als 50€ kosten.

# Ich hab mir alles mühsam selbst beigebracht. Ich habe niemals irgendwelche Info's von den KFO's bekommen, obwohl ich mittlerweile 3 Behandler hatte!

Deswegen gibt es gewiss noch einige Dinge, die ich nicht weiß.... selbst die Simpelsten ;)

Danke für das Bild! Sieht aus wie ein ganz normales Röntgen-Bild :confused:

Jedenfalls wurde das Fernröntgen bei mir nie gemacht. Ich frage mich nun, wie die KFO's dann überhaupt genau beurteilen konnten?

Also wenn es unter 50 Euro kostet, dann wäre es für mich ja noch machbar.

Also das vorschieben des UK ist jedenfalls sicherlich keine Methode um herauszufinden, wo der UK durch die Autorotation "landen wird". Es braucht dazu -wie gesagt- Artikulatormodelle.

# Klar, da hast du Recht! Aber ich schiebe den UK ja seit langem schon nach vorne.... Ich denke, die normale Autorotation würde einen Kopfbiss bewirken, aber durch mein Vorschieben (damit mein Profil nicht so fliehend wirkt) wäre der UK vor dem OK.

Das ist der Intrusionsbogen. Damit wird die Front angehoben. Ich hab grad erst herausgefunden, dass sich das Segmentbogentechnik nennt. Damit lassen sich die Zähne sehr kontrolliert (schmerzfrei und zielgerichtet) bewegen. Die Kombination von Straight-Wire, Segementbogen und Implantaten scheint in der Front auch wirklich ganz gut zu funktionieren. 1mm Frontzahntrusion ist schon erreicht und sieht auch wirklich schon ein wenig besser aus.

# Brauchtest du den Intrusionsbogen auch für die Molaren, oder ist der ausschließlich für die Frontzähne gedacht?

Ich freu mich echt für dich, dass das mit der Frontzahn-Intrusion jetzt doch noch funktioniert!!!! :grin:

P.S. Ach ja, eine Frage hab ich noch:

Das Fernröntgen macht ein Arzt ja, um eine Diagnose zu stellen und somit den weiteren Behandlungsablauf zu koordinieren?

Kann er dadurch auch erkennen, welche Zähne und inwieweit intrudiert werden müssen?

er meinte, bei mir wären es mindestens 6 Zähne, die dann versenkt werden müssten..... :confused:

Ich habe mich schon so oft gefragt, warum kein KFO merkt, dass auf der rechten Seite meine Molaren viel weiter unten stehen (=ich beiße rechts viel früher "auf", also ich schätze 1-2mm früher). Darauf hat mich nie ein KFO angesprochen!!!!

Ich habe das bei dem letzten Gespräch mit diesem KFC angesprochen, habe ihm erklärt, dass rechts mehr intrudiert werden muss als links (ich wäre sogar einigermaßen zufrieden, wenn der Zustand rechts dem links angeglichen wäre, weil links fühlt es sich (auch vom Lippenschluß) viel besser an!!).

Am liebsten würde ich meinen Behandlungsplan selbst schreiben (wenn ich die Fachbegriffe mir reinpauken würde), weil ich immer denke, die "Fach"männer übersehen etwas....

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Ich finds ehrlich gesagt, skandalös, wenn bei dir trotz so langer Behandlungszeit nocht nie ein Fernröntgen gemacht wurde. Wenn du den KFO klagen würdest, hätte er wohl 0 Chancen, da es bei fehlender Dokumentation sofort zur Beweislastumkehr kommen würde. Ich würde mich an deiner Stelle mal bei einem Anwalt beraten lassen.

Ich würd sagen, frag doch einfach mal beim KFO nach, ob ein Fernröntgen existiert. Vermutlich gibt es eines und du weißt es nur nicht. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass ein KFO eine Behandlung ohne Fernröntgen beginnt.

Wie auch immer, wenn jetzt wieder (anders) behandelt werden soll, wirst du sowieso ein neues brauchen. In Österreich übernehmen die Kassen die Kosten für Fernröntgenbilder vollständig. KA wie es in Deutschland aussieht. Aber auf die maximal 50€ kanns ja auch nicht ankommen, oder?

# Brauchtest du den Intrusionsbogen auch für die Molaren, oder ist der ausschließlich für die Frontzähne gedacht?

Ich freu mich echt für dich, dass das mit der Frontzahn-Intrusion jetzt doch noch funktioniert!!!!

Außschließlich für die Frontzähne. Die Molaren sind derzeit fixiert und sollen sich nicht bewegen. Ja, die Intrusion funktioniert. Lieber wäre mir persönlich aber trotzdem, wenn die KFO die Zähne nach vorne kippen und ein Stück körperlich nach vorne bewegen würde. Die Frontzahnstufe ist nämlich schon recht klein und wird sich im Laufe der Bissabsenkung noch weiter reduzieren und ich will ja schließlich auch keinen Kopfbiss haben und vor allen Dingen auch wieder meine ursprüngliche Oberlippenfülle. :/ Der KFO gehts scheinbar darum in jedem Stadium der Behandlung eine korrekte Frontzahnbeziehung zu haben. Ich finde das nicht nötig und sogar etwas umständlich, da die Zähne dann letztlich mehr bewegt werden müssen, als man es tun würde, wenn man die Zähne schon in Hinblick auf die weitere Bissabensenkung nach vorne bewegt. Alles etwas kompliziert, ich weiß.

Leider sind ja Behandlungen, bei denen die Gesichtshöhe reduziert werden soll, die absolute Rarität und damit ist dann die optimale Koordintation der Zahnbewegungen mangels ärztlicher Routine nicht 100%ig gegeben.

Aber ich schiebe den UK ja seit langem schon nach vorne.... Ich denke, die normale Autorotation würde einen Kopfbiss bewirken, aber durch mein Vorschieben (damit mein Profil nicht so fliehend wirkt) wäre der UK vor dem OK.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass du aufhören wirst, den UK weiter nach vorne zu schieben, sobald der UK nach vorne und oben rotiert ist. Das habituelle Nachvorneschieben des UK ist ja nur dadurch bedingt, dass deine jetzige FZS zu groß ist. Das fällt ja nach erfolgreicher Behandlung weg und es gibt keine Grund mehr den UK vorzuschieben und du wirst es dann höchstwahrscheinlich auch nicht mehr tun.

Kann er dadurch auch erkennen, welche Zähne und inwieweit intrudiert werden müssen?

er meinte, bei mir wären es mindestens 6 Zähne, die dann versenkt werden müssten.....

Nur aufgrund der Inspektion kann ein erfahrener Behandler nur eine ungefähre Vorhersage treffen, welche Zähne und wie weit diese intrudiert werden müssen. Mit Fernröntgen ist es schon einfacher aber für die wirklich exakte Beurteilung der zu erwartenden Autorotation verweise ich noch mal auf die Artikulatormodelle.

Ich habe mich schon so oft gefragt, warum kein KFO merkt, dass auf der rechten Seite meine Molaren viel weiter unten stehen (=ich beiße rechts viel früher "auf", also ich schätze 1-2mm früher). Darauf hat mich nie ein KFO angesprochen!!!!

Ich habe das bei dem letzten Gespräch mit diesem KFC angesprochen, habe ihm erklärt, dass rechts mehr intrudiert werden muss als links (ich wäre sogar einigermaßen zufrieden, wenn der Zustand rechts dem links angeglichen wäre, weil links fühlt es sich (auch vom Lippenschluß) viel besser an!!).

Das hört sich sehr eigenartig an und bedarf sicher einer genaueren Diagnostik. Deinen Beschreibungen nach zu urteilen könnte es sich um eine leichte Gesichtsskoliose handeln. Aber ich kann da auch nur spekulieren. Abklären lassen!

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