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Manakel

Tipps nach der OP

Hi, Leute, ich brauche dringend einige Tipps. Ich werde am 16.06 in Dortmund operiert. Ich bin alleinerziehend und habe eine 5-jährige Tochter, die leider während des Krankenhausaufenthalts von Freundin zu Freundin von mir "springen" muss (keine Oma, Tante, kein Papa o.ä. vorhanden!!!). Ich gehe davon aus, nachdem ich zu Hause bin, diese "Trennungszeit" ausgleichen zu müssen. Kann jemand mir sagen, was in der Zeit "machbar" ist oder nicht. Ich wurde schon operiert, aber nicht im Gesicht und auch nicht so, dass die Knochen betroffen wurden. Ich weiß im Grunde nicht, wie es nach der OP wirklich ist. Für jede Hilfe wäre ich sehr dankbar.

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Hallo Manakel ,

ich hatte meine OP am 17.03. diesen Jahres, OK wie UK. Meine Tochter ist sieben, war am OP-Tag sowie die darauffolgende Nacht bei einer Freundin und ist am nächsten Tag , wie ich auch, wieder nach Hause.

Ich hatte lediglich Angst davor, das ihr die "Optik" zu sehr zusetzen würde, man sieht ja, dermaßen geschwollen, schon sehr mitgenommen aus.

Die ersten Tage war sie schon recht durcheinander und wußte nicht so Recht, wie sie mir helfen könne, aber das hat dann relativ schnell nachgelassen.

Die drei Wochen, die ich krankgeschrieben war, haben wir aber nichts unternommen. Ich muß zugeben, daß mir jeglicher Sinn dafür gefehlt hat und man sich ja auch schonen soll.

Das einzige, was ich ihr bieten konnte, war hin und wieder ne DVD zu schauen, wobei ich meist eingeschlafen bin.

Den Haushalt hab ich schon gemacht und auch Essen für meine Maus zubereitet. Nur solltest Du jede Hilfe in Anspruch nehmen, die Dir angeboten wird, wie Einkäufe erledigen oder auch mal Wäsche machen. Ob mein Hin- und Hergehüpfe drei, vier Tage nach der OP schon so gut waren, ich weiß es nicht... Das alles aber nur im Schneckentempo... ;-)

Wir hatten ja dann ab und zu Besuch und ein paar mal war sie schon auch bei Freundinnen für nen Nachmittag und so verging die Zeit.

Was wird bei Dir denn operiert? Wie lange bleibst Du denn im Krankenhaus? Bei mir wars nur eine Nacht, so daß ich daheim schon noch viel Ruhe brauchte die erste Zeit...

Je nachdem, wie gut Du Dich nach Deiner Entlassung fühlst, ich würd mir nicht allzuviel vornehmen.

Ich hatte auch schon andere OP's und war recht schnell wieder fit und hab sonstwas gemacht, diese Art der OP beeinträchtigt aber schon wesentlich mehr, finde ich.

Sicher gibts da noch ein paar mehr Erfahrungen und Möglichkeiten, wie man das am besten handhabt.

Habe die Wochen davor meiner Tochter immer wieder erklärt, was passieren wird und das sich dieser Zustand nach einer gewissen Zeit auch wieder bessert.

Selbst fünf Wochen nach der OP besteht noch einiges an Nachholbedarf was sämtliche Unternehmungen betrifft, aber große Action ist eben noch nicht drin...

Dir auf jeden Fall viel Glück!

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Hallo, Manakel,

ich bin schon dreimal operiert worden in den letzten zwei Jahren und habe einen Sohn, und ich finde diese Sachen wichtig:

1. Kind gut auf die OP vorbereiten und wie Du aussehen wirst (z.B. Schwellung im Gesicht), falls Du nicht gut sprechen kannst (Was wird eigentlich gemacht), auch vorher erklären. Klären, ob und wann das Kind Dich im Krankenhaus besuchen kann/will.

2. Für die Zeit nach der OP: eine Haushaltshilfe über die Krankenkasse beantragen (Unterstützung dafür gibts schon in der Klinik, wenn die gut ist, am besten vorher den Chirugen und schon mal mit der Krankenkasse sprechen; die Anträge mit in die Klinik nehmen),

nichts Schweres tragen, Vorsicht mit Nähe zum Gesicht, viel Ruhe haben und sich nicht anstrengen. Also wirklich so wenig wie möglich machen. Denn Krankgeschrieben heißt nicht nur, dass man nicht zur Arbeit geht, sondern auch im Haushalt nur eingeschränkt was machen kann.

Mein Sohn hatte auch Nachholbedarf (er war bei der ersten OP schon 11 Jahre alt) und man sollte sich selbst dafür auch Zeit nehmen, das tut beiden gut. Und wirklich alles tun, was für dich gut ist, denn auch das nützt euch beiden.

Und auch dem Kind erlären, dass du keinen Sport machen kannst, noch nicht wieder auf den Spielplatz und nicht rihtig essen kannst.

3. Wie schnell Du fit bist, ist sicher schwer zu sagen, ich habe mich gut vorbereitet und war trotzdem ziemlich schlapp nach der OP, vor allem, wenn man nicht richtig essen kann.

Dir alles Gute!

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Ich bedanke mich mehrfach für die Tipps. Ich mache mir viel Gedanken, wie meine Tochter auf meine Einschränkungen reagieren wird, vor allem aber auf meine Anwesenheit während des Krankenhausaufenthalts. Der Arzt sagte, ich muss 5 Tage stationär verbringen - das ist schon viel zu viel für eine 5-jährige.

Persönlich finde ich 5 Tage für eine UK-Vorvelageung nicht wenig. Ich weiß nicht, warum so viele Tage. Ich weiß von meinen anderen plastischen Chirurgien, dass die Heilung das A und O für das Gelingen ist - aber 5 Tage? Ich habe nach der Brustverkleinung nicht einmal 36 Std. im Krankenhaus verbracht, meine Tochter kam per Kaiserschnitt zur Welt und auch 36 Std. danach war ich zu Hause. Nun 5 Tage...

Noch einmal: Vielen, vielen Dank!

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Da ich erst 25 bin und keine Freundin habe, habe ich nicht das Problem. Aber ich kenne das aus Kindersicht. Bei mir war es so das wenn ich von der Schule nach Hause kam als kleiner Knopf dann war ich sehr oft allein. Meine Eltern waren beide arbeiten und meine schwester kam später von der Schule nach hause weil sie fast 4 Jahre älter ist als ich. Da waren so manche einsame Mittage. Ich konnte mit 5 Jahren schon ne Microwelle bedienen, also bin ich an den Kühlschrank habe meine essenbox raus geholt die mama da rein gestellt hat das in die Micro 3 min rein, Ne Gabel und Messer aus der Schublade und erstmal was Essen. Es kam auch öfter mal vor das Abends und Nachts meine Schwester und ich Alleine waren. Da hatte der Fernseher dann eine Kinderschutz schaltung. Also schaltete sich ca 21 Uhr ab. Wir durften vorher nen Film sehen und dann mussten wir ohne mama und papa zähne putzen und ins bett. Lauter so sachen eben. Klar das hat mich gegrägt. und schön war es oft auch nicht wenn ich erleben musste das andere Kinder jeden tag heim kommen und Mama mit dem Essen wartet... ABER man gewöhnt sich dran!

Was du sehr gut machen kannst ist wenn du dann Zuhause bist mit deiner Tochter in ruhe irgendwelche spiele spielen, Ausserdem kannst du ihr ja erlauben bei Mama zu schlafen!!! Das ist für eine 5 Jährige auch ne tolle sache!!! Zumindest war das in meiner Kindheit so... Und bei papa auf der Couch auf dem Bauch zu liegen war auch schön! Ausserdem kann man ihr das auch erklären "mama hat leider ne schwere zeit vor sich, du wirst viel alleine sein, mama wird nicht da sein, aber ich habe dich ganz ganz doll lieb und ich denke die ganze zeit an dich und werde dich ganz schlimm vermissen. Wenn alles vorbei ist dann gehen wir viel weg" und so ne kleine reise in einen Freizeitpark ist doch für kinder der HIT! Da haben die die schlimme zeit ganz ganz schnell vergessen. Und wenn die Freundinen schon mit ihr in der zeit mal in einen fahren damit sie auf andere gedanken kommt wenn es schlecht läuft und sie mama zu sehr vermisst....

Ich war auch vom mittwoch 23.4 bis donnerstag 1.5 in der klinik!!!

Ich bin froh das ich von der klinik in Hotel Mama umgezogen bin und geholfen bekomme. So jetzt alleine in meine wohnung wo ich jeden tag den Rucksack nehmen muss und ne stunde einkaufen LAUFEN muss... ne das wäre gerade zu heftig das würde ich nicht schaffen. Mir geht schon zur zeit die puste aus wenn ne stunde aus dem haus gehe aber nichts tragen muss. Aber so ein rucksack mit Dosensuppe;saft/wasser use der wiegt was...

LG

SD

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Hi!

Gibt es bei Euch die Möglichkeit, eine Familienhelferin zu bekommen? So etwas gab es bei uns (auf dem Dorf).

Meine Mutter war 2x längere Zeit im Krankenhaus, als ich so 4-5 Jahre alt war, und während dieser Zeit war zumindest Tagsüber diese Frau da, hat gekocht, sich um mich gekümmert etc.

Ich weiß nicht, ob in manchen Fällen so eine Familienhelferin auch über Nacht bleiben kann, ich denke aber, im Notfall geht es schon.

Ich glaube, die Kosten für sowas werden von der Krankenkasse übernommen oder so.

Oder könnte die Kleine bei einer Freundin während der ges. 5 Tage bleiben? Ich glaube, ein ständiger Wechsel ist nicht so gut...

Ich wünsch dir, dass Du eine Lösung findest!

Alles Gute für die OP.

Anna

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